01. bielfelder stadtzeitung

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Freitag, 19. November 2010 WOCHENZEITUNG FÜR BIELEFELD UND UMGEBUNG Nr. 1, 46. KW, 2010 „Die kleine Hexe“ steht in den Startlöchern Am morgigen Samstag findet um 17 Uhr im Stadttheater die Premiere des diesjährigen Wintermärchens „Die kleine Hexe“ statt. » Seite 6 Bessere Bildung, weniger Kriminalität Die Ergebnisse einer Studie der Bertelsmann Stiſtung weisen erstmals einen kausalen Zu- sammenhang zwischen unzu- reichender Bildung und Kri- minalität nach. » Seite 2 Weiterbildungsbörse für Frauen Zum zweiten Mal organisie- ren die Gleichstellungsstel- le der Stadt Bielefeld und die WEGE mbH, in Zusammen- arbeit mit der VHS Bielefeld, am 12. Februar 2011 den Un- ternehmerinnenmarkt. » Seite 3 Kinderbetreuungskos- ten: wann sind sie steuerlich absetzbar? Haben Sie Aufwendungen für die Betreuung eines in Ihrem Haushalt lebenden Kindes? Welche Kosten begünstigt sind und welche Voraussetzungen für die steuerliche Anerken- nung gegeben sein müssen, le- sen Sie im Innenteil auf » Seite 5 Vorstellung der Initiati- ve Bielefelder Subkultur Die IBS ist eine eigenständige, überparteiliche und unabhän- gige Bewegung. Die IBS ver- steht sich als Lobby des subkul- turellen Lebens der Stadt. » Seite 7 n Bielefeld. Das Sterben und der Tod gehören zum Leben. Ein Satz wie ein Paukenschlag – wahr, ehrlich und trotzdem kein Trost für unheilbar kranke Kin- der und ihre Familien. In die- ser Ausnahmesituation brauchen die Kinder und alle, die sie lieb haben, mehr als gute Worte. Sie brauchen Menschen, die ihnen Mut machen und einen Ort voller Wärme und Licht. Das Kinder- hospiz Bethel soll ein solcher Ort werden. Hier sollen Kinder und ihre Familien in einfühlsamer Geborgenheit versorgt, entlastet und begleitet werden. „Wir wol- len viele Lichter anzünden, damit die letzte Lebensphase im Hellen liegt“, so der Anspruch der Initi- atoren. In der letzten Woche kam das Kinderhospiz Bethel durch die erste Grundsteinlegung sei- ner Realisierung ein Stück näher. Bitte lesen Sie weiter auf Seite 2 n Mitte. Der Duſt nach Glühwein und gebrannten Mandeln lockt ab dem 22. November die Besucher in die Bielefelder Innenstadt. Mehr als 120 Stände bieten Kunsthandwerk, Weihnachtsschmuck und kulinarische Genüsse. Vom Bahnhof über den Jahnplatz bis in die Altstadt entlang der Fußgängerstraßen Bahnhof-, Niedern- und Obernstraße können die Besucher von Stand zu Stand durch die ge- samte Innenstadt schlendern. Ob traditionell oder modern, beschau- lich oder lebhaſt, voller Lichterglanz oder ganz romantisch − immer aber stimmungsvoll, so präsentiert sich auch in diesem Jahr der Bie- lefelder Weihnachtsmarkt. Bitte lesen Sie weiter auf Seite 3 AUS DEM INHALT Kinderhospiz Bethel ist mit der Grundsteinlegung seiner Realisierung ein Stück näher „Die letzte Lebensphase ins Helle legen“ Osnabrücker Straße 1c 33649 Bielefeld (im Gewerbepark Brackwede) Tel.: 0521/ 32 91 06 14 www.schlemmer-werkstatt.de Ideal für LKW-Fahrer! Nur eine genaue Diagnose hilft Kostenlose Lese-/Rechtschreibtests im LOS Deutscharbeiten waren für Philipp ein rotes Tuch. In allen Fächern kam er gut mit, aber Lesen und Recht- schreibung waren eine einzige Ka- tastrophe, erzählt seine Mutter. Er konnte sich einfach nicht richtig kon- zentrieren. Dabei ist er nicht dumm – im Gegenteil. Doch wie sollte er je seinen Schulabschluss erreichen? Probleme im Lesen und Schreiben werden oft als Konzentrationsmän- gel interpretiert. Wie Philipp verfü- gen viele Kinder nicht über die erfor- derliche Sicherheit im Lesen oder Rechtschreiben. Das LOS fördert Ihr Kind ganz gezielt dort, wo es Schwächen in der Rechtschreibung, im Lesen, aber auch bei der Konzentrati- on hat. Melden Sie Ihr Kind noch heute telefonisch zum kosten- losen Test seiner Lese- und Rechtschreibleistung an. Über Test und individuellen Förder- unterricht informiert Sie Ingrid Scheele, LOS Bielefeld, Frieden- straße 1, Telefon 0521 5201060. Testtage im LOS 26.-27.11.2010 Bastel- & Künstlerbedarf Wir bieten Ihnen nicht nur günstige Beiträge und individuellen Versicherungsschutz, sondern auch eine schnelle Schadenregulierung und einen rundum kundenfreundlichen Service. Gern machen wir Ihnen ein Angebot. Auch wenn es mal ganz „dicke” kommt – wir machen keinen Zirkus. Generalvertretung MICHAEL JOHN Vilsendorfer Str. 27 · 33739 Bielefeld Tel. 05206 9982082 · Fax 05206 9982214 [email protected] www.mecklenburgische.de/m.john Hauptvertretung MARCEL ZIERKE Oelmühlenstr. 33 · 33604 Bielefeld Tel. 0521 60063 · Fax 0521 60078 [email protected] www.mecklenburgische.de/m.zierke Weihnachtsmarkt in der Innenstadt beginnt am 22. November Festlicher Budenzauber in der City Sonderseiten in dieser Ausgabe: n Adventszauber .........................Seite 4 n Bargeld sofort! Seriös! ....... Seiten 8, 9 n Bauen und Wohnen ........ Seiten 12-14

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Ausgabe 01

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  • Freitag, 19. November 2010 WOCHENZEITUNG FR BIELEFELD UND UMGEBUNG Nr. 1, 46. KW, 2010

    Die kleine Hexe steht in den StartlchernAm morgigen Samstag findet um 17 Uhr im Stadttheater die Premiere des diesjhrigen Wintermrchens Die kleine Hexe statt. Seite 6

    Bessere Bildung, weniger Kriminalitt Die Ergebnisse einer Studie der Bertelsmann Stiftung weisen erstmals einen kausalen Zu-sammenhang zwischen unzu-reichender Bildung und Kri-minalitt nach. Seite 2

    Weiterbildungsbrse fr FrauenZum zweiten Mal organisie-ren die Gleichstellungsstel-le der Stadt Bielefeld und die WEGE mbH, in Zusammen-arbeit mit der VHS Bielefeld, am 12. Februar 2011 den Un-ternehmerinnenmarkt. Seite 3

    Kinderbetreuungskos-ten: wann sind sie steuerlich absetzbar? Haben Sie Aufwendungen fr die Betreuung eines in Ihrem Haushalt lebenden Kindes? Welche Kosten begnstigt sind und welche Voraussetzungen fr die steuerliche Anerken-nung gegeben sein mssen, le-sen Sie im Innenteil auf Seite 5

    Vorstellung der Initiati-ve Bielefelder SubkulturDie IBS ist eine eigenstndige, berparteiliche und unabhn-gige Bewegung. Die IBS ver-steht sich als Lobby des subkul-turellen Lebens der Stadt. Seite 7

    n Bielefeld. Das Sterben und der Tod gehren zum Leben. Ein Satz wie ein Paukenschlag wahr, ehrlich und trotzdem kein Trost fr unheilbar kranke Kin-der und ihre Familien. In die-ser Ausnahmesituation brauchen

    die Kinder und alle, die sie lieb haben, mehr als gute Worte. Sie brauchen Menschen, die ihnen Mut machen und einen Ort voller Wrme und Licht. Das Kinder-hospiz Bethel soll ein solcher Ort werden. Hier sollen Kinder und

    ihre Familien in einfhlsamer Geborgenheit versorgt, entlastet und begleitet werden. Wir wol-len viele Lichter anznden, damit die letzte Lebensphase im Hellen liegt, so der Anspruch der Initi-atoren. In der letzten Woche kam

    das Kinderhospiz Bethel durch die erste Grundsteinlegung sei-ner Realisierung ein Stck nher.

    Bitte lesen Sie weiter auf Seite 2

    n Mitte. Der Duft nach Glhwein und gebrannten Mandeln lockt ab dem 22. November die Besucher in die Bielefelder Innenstadt. Mehr als 120 Stnde bieten Kunsthandwerk, Weihnachtsschmuck und kulinarische Gensse. Vom Bahnhof ber den Jahnplatz bis in die Altstadt entlang der Fugngerstraen Bahnhof-, Niedern- und Obernstrae knnen die Besucher von Stand zu Stand durch die ge-

    samte Innenstadt schlendern. Ob traditionell oder modern, beschau-lich oder lebhaft, voller Lichterglanz oder ganz romantisch immer aber stimmungsvoll, so prsentiert sich auch in diesem Jahr der Bie-lefelder Weihnachtsmarkt.

    Bitte lesen Sie weiter auf Seite 3

    AUS DEM INHALT

    Kinderhospiz Bethel ist mit der Grundsteinlegung seiner Realisierung ein Stck nher

    Die letzte Lebensphase ins Helle legen

    Osnabrcker Strae 1c33649 Bielefeld

    (im Gewerbepark Brackwede)Tel.: 0521/ 32 91 06 14

    www.schlemmer-werkstatt.de

    Ideal fr LKW-Fahrer!

    Nur eine genaue Diagnose hilftKostenlose Lese-/Rechtschreibtests im LOS

    Deutscharbeiten waren fr Philipp ein rotes Tuch. In allen Fchern kam er gut mit, aber Lesen und Recht-schreibung waren eine einzige Ka-tastrophe, erzhlt seine Mutter. Er konnte sich einfach nicht richtig kon-zentrieren. Dabei ist er nicht dumm im Gegenteil. Doch wie sollte er je seinen Schulabschluss erreichen?

    Probleme im Lesen und Schreiben werden oft als Konzentrationsmn-gel interpretiert. Wie Philipp verf-gen viele Kinder nicht ber die erfor-

    derliche Sicherheit im Lesen oder Rechtschreiben. Das LOS frdert Ihr Kind ganz gezielt dort, wo es Schwchen in der Rechtschreibung, im Lesen, aber auch bei der Konzentrati-on hat.Melden Sie Ihr Kind noch heute telefonisch zum kosten-losen Test seiner Lese- und Rechtschreibleistung an. ber Test und individuellen Frder- unterricht informiert Sie Ingrid Scheele, LOS Bielefeld, Frieden- strae 1, Telefon 0521 5201060.

    Testtageim LOS

    26.-27.11.2010

    ph_4c_tt_89x100_4_biele.indd 1 28.09.2010 14:07:56

    Bastel- & Knstlerbedarf

    Wir bieten Ihnen nicht nur gnstige Beitrge und individuellen Versicherungsschutz, sondern auch eine schnelle

    Schadenregulierung und einen rundum kundenfreundlichen Service. Gern machen wir Ihnen ein Angebot.

    Auch wenn es mal ganz dicke kommt wir machen keinen Zirkus.

    Generalvertretung MICHAEL JOHNVilsendorfer Str. 27 33739 Bielefeld

    Tel. 05206 9982082 Fax 05206 9982214 [email protected] www.mecklenburgische.de/m.john

    Hauptvertretung MARCEL ZIERKEOelmhlenstr. 33 33604 BielefeldTel. 0521 60063 Fax 0521 60078

    [email protected] www.mecklenburgische.de/m.zierke

    Weihnachtsmarkt in der Innenstadt beginnt am 22. November

    Festlicher Budenzauber in der City

    Sonderseiten in dieser Ausgabe:

    n Adventszauber .........................Seite 4n Bargeld sofort! Seris! .......Seiten 8, 9n Bauen und Wohnen ........ Seiten 12-14

  • Seite 2 Freitag, 19. November 2010

    n Was verbinden wir mit dem allseits verhassten grauen Novem-ber? Rein statistisch ist der Monat November, der mit dem hchs-ten Stauaufkommen im ganzen Jahr. Die Tage werden krzer, die Temperaturen sinken und es wird ungemtlicher als in den Mo-naten davor. Wenn ich aus dem Fenster schaue, besttigt sich das: Nieselregen trpfelt gegen die Scheibe. Und der Himmel ist schon jetzt am frhen Nachmittag so dunkel, als wre es spter Abend. Die Gemter werden trber! Typisch November eben. Kein Wunder, dass viele Menschen in diesen Tagen lieber zu Hause bleiben, als zu groen Abenteuern aufzubrechen. Aber viele heit nicht alle. Lngst nicht alle. Es sind nmlich verwegene Gestalten unter uns, die sich von Wind und Wetter oder trber Stimmung nicht aufhalten lassen und gerade jetzt, Anfang November, auf eine spannende Entdeckungsreise gehen. Sind das Verrckte? Un-verbesserliche? Nein, gar nicht. Es sind unsere Kinder und ihre Reise geht ins Land der Vorweihnachtszeit. Laternen lsen sich ob der blen Schauer in Wohlgefallen auf, doch die Laune der hochmotivierten kleinen Qulgeister vermiest ih-nen nicht im geringsten die Freude daran, hochmotiviert von Tr zu Tr zu ziehen, in hchsten Tnen die altbekannten Martinslie-der zu trllern, um ein paar Sigkeiten in ihren Rucksack stop-fen zu knnen. Das ist der Einklang der ach so besonderen Vorweihnachtszeit und die Vorfreude auf all die Ereignisse, die die Kinder in ihren Bann ziehen: Die heimische Kche wird zur Weihnachtsbckerei, Kin-deraugen strahlen im Kerzenschein, das Stadttheater frohlockt mit dem Wintermrchen, die Innenstadt wird zum Erlebnis bunter Lichter und vielversprechender Dfte.Es ist faszinierend zu beobachten, welche Reaktionen solche ein-fachen Dinge bei Kindern auslsen knnen. Wir lteren sind ent-weder zu cool oder zu kultiviert, um das in dieser Form zu zeigen. Kinder haben diese Scheu zum Glck noch nicht und geben den noch so einfachen und banalen Dingen des Lebens die Wertscht-zung, die sie eigentlich verdienen. Der November hat also sehr wohl ein Glanzlicht zu bieten, das sei-ne trbe Umgebung erhellt. Es ist ein schner, ein bunter, ein Im-puls zur allgemeinen Besinnlichkeit. Auf der Suche nach dem persnlichen Glck, sind es wahrschein-lich genau diese alltglichen, einfachen Dinge, die dem nach Glck-suchendem eine Antwort auf die qulende Frage des eigentlichen Sinns geben. Zwar kann man sich natrlich darber aufregen, dass die Ladenregale bereits seit sechs Wochen mit Weihnachts-produkten bestckt sind, man kann diese Tatsache aber auch ein-fach hinnehmen, ignorieren und sich die Energien des aufgebrach-ten rgers sparen.Mein Tipp lautet deshalb: Einfach mal einen Gang zurckschalten und entspannen. Das kann man nmlich im kalten, ungemtlichen und dunklen November besonders gut. Und wenn die Kleinsten sich davon nicht aufhalten lassen warum sollten wir das tun?

    SEITENBLICK

    LOKALES

    (Fortsetzung von der Seite 1)

    Die letzte Lebens phase ins Helle legenNovember nervtoder die Chance zum Glckvon Janin Reinieke

    Bethel. Lissi guckt mit gro-en braunen Augen in die Welt. Im Schatten der Bume liegt sie in ihrem Kinderwagen, den ihre Mama sanft schaukelt. Sie summt ein Lied fr ihre kleine Tochter. Bruder Alexander er-obert den Kletterturm auf dem Spielplatz. Doch auch an diesem sonnigen Tag lastet eine Dun-kelheit auf der Familie. Im Kin-derwagen liegt ein sonderbarer Kasten. Auf einem Monitor er-scheinen Zacken und Kurven, es blinkt und piepst. Mit dem Gert wird Lissi berwacht. Ist ihre At-mung in Ordnung? Ihre Herzfre-quenz? Stimmt die Sauerstoffst-tigung? Regelmig braucht das zarte Mdchen Medikamente. Hufig muss sie beatmet wer-den. Viel zu frh kam Lissi auf die Welt. Ihre Eltern leben nun mit der Angst, dass sie auch viel zu frh wieder gehen muss. Die rzte wissen nicht, wie sich Elisabeth entwickeln wird. Ich warte jeden Tag darauf, dass es unserer Kleinen besser geht, sagt ihr Vater. Seine Frau weicht nicht von Lissis Seite. Selbst wenn

    nachts ein Pflegedienst ber das Kind wacht, steht sie auf, wenn ihre Tochter weint. Dringend msste die Familie ausspannen und Kraft schpfen.Mit einem kranken Kind leidet die ganze Familie. Eltern widmen ihm all ihre Energie, Geschwis-ter kommen oft zu kurz. Fr die-se Familien soll mit dem Kinder-hospiz Bethel ein Platz geschaffen werden, der den Familien Kraft gibt einen Platz, an dem sie sich aufgehoben und entlastet fhlen. Weil in Deutschland nach Aus-sage des Deutschen Kinderhos-pizvereins mehr als 22.000 Kin-der mit einer lebensverkrzenden Krankheit leben. Und weil es bundesweit nur acht geeigne-te Einrichtungen gibt. Mit dem Bau des Kinderhospizes Bethel soll diese Lcke kleiner gemacht werden. Das Haus wird insge-samt ber zehn Pltze verfgen. Davon sind zwei auf die speziel-len Bedrfnisse von dauerbeat-meten Kindern zugeschnitten, die rund um die Uhr auf intensi-ve und technisch anspruchsvolle Betreuung angewiesen sind.

    Ein Stck LebensqualittDer Bedarf an diesen Pltzen ist hoch, denn zu oft bleiben Kin-der zur Sicherstellung der Versor-gung in einer Klinik, obwohl sie aus medizinischer Sicht in ihren Familien betreut werden knn-ten. Die ambulante Schmerzver-sorgung und gelegentliche Auf-enthalte im Hospiz bringen hier ein Stck Lebensqualitt fr alle

    Beteiligten. Und darum geht es. Neben dem Pflege- und Betreu-ungsbereich wird es auch einen eigenen Wohntrakt fr die El-tern und Geschwister geben. So knnen die Familien gemein-sam in Bethel zu Gast sein, ihren Zusammenhalt strken, Energie auftanken und sich mit anderen Betroffenenaustauschen. Die-se Zeit hilft den Angehrigen, das kranke Kind auf dem oftmals

    langen Weg bis zum endgltigen Abschied zu begleiten. Dabei bleibt niemand allein. Ein quali-fiziertes und einfhlsames Team steht fr die beste Betreuung auch in psychosozialer und seel-sorgerischer Hinsicht. Einma-lig in Deutschland ist die enge Anbindung an eine Kinderkli-nik. Damit ist die optimale pal-liativ-medizinische Versorgung der Kinder garantiert.

    n Bielefeld/Gtersloh. Bes-sere Bildung fhrt zu deutlich weniger Verbrechen. Das ist das Ergebnis einer Studie der Bertels-mann Stiftung. Die Autoren wei-sen darin erstmals einen kausalen Zusammenhang zwischen unzu-reichender Bildung und Krimi-nalitt nach. Demnach wrde die Zahl an Gewalt- und Eigentums-delikten deutlich sinken, knnte die Zahl der Schulabgnger ohne Hauptschulabschluss halbiert werden. Hochgerechnet auf das vergangene Jahr htte es in die-sem Fall rund 420 Flle von Mord und Totschlag, 13.500 Raub-berflle und 320.000 Diebsthle weniger gegeben, so die Forscher.Anhand von konometrischen Analysen auf der Grundlage von Mikro- und Paneldaten zei-gen die Autoren der Studie, dass das hufige Zusammenfallen von fehlendem Hauptschulab-schluss und kriminellem Verhal-ten kein Zufall ist. Unzureichen-de Bildung ist eine der Ursachen

    fr Strafflligkeit und Krimina-litt. Natrlich spielen auch an-dere Faktoren wie beispielswei-se Vorstrafen im Elternhaus eine Rolle fr kriminelles Verhalten - auch das zeigt die Studie. Anders

    als bei der Bildung kann die Ge-sellschaft aber auf diese Faktoren kaum Einfluss nehmen. Manahmen, die den Anteil an Jugendlichen ohne Schulab-schluss halbieren, knnten Op-fern und Angehrigen vielfaches persnliches Leid ersparen, das Zusammenleben wrde fried-licher und sicherer. Der Gesell-schaft blieben aber auch enorme Folgekosten durch Kriminalitt

    erspart: Laut konservativer Be-rechnungen der Forscher ma-chen diese Folgekosten rund 1,42 Milliarden Euro pro Jahr aus. Von verbesserten Bildungschan-cen wrden die drei Stadtstaaten Bremen, Hamburg und Berlin am strksten profitieren: Sie ha-ben aktuell die hchsten Kosten fr Kriminalitt pro Einwohner. Aber auch in den anderen Bun-deslndern ergben sich deutli-che Einsparungen, so die Studie.Unser Bildungssystem lsst viel

    zu viele Schler scheitern, sagt Dr. Jrg Drger, fr Bildung zu-stndiges Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung. Das hat fr die ganze Gesellschaft drama-tische Folgen, zum Beispiel mehr Kriminalitt, hohe Transferzah-lungen oder soziale Konflik-te. Jugendliche brauchen eine Perspektive fr ihr weiteres Le-ben. Aufgabe der Bildungspoli-tik muss es sein, allen Jugendli-chen die Mglichkeit zu einem erfolgreichen Berufsleben und zur sozialen Teilhabe in der Ge-sellschaft zu erffnen, so Drger: Wir drfen Schulabgnger ohne Abschluss nicht stigmatisieren, wir mssen ihnen helfen.Nach wie vor verlassen Jahr fr Jahr Zehntausende Jugendliche die Schule ohne Hauptschulab-schluss - im Sommer 2009 wa-ren es mehr als 58.000 junge Menschen. Ein Viertel von ih-nen kommt aus Hauptschu-len, mehr als die Hlfte stammt aus Frderschulen. Die Zahl der Schulabgnger ohne Abschluss lasse sich daher nur halbieren, wenn das bisherige Frderschul-system weitgehend aufgegeben werde, so Drger: Alle Bundes-lnder und Schulformen mssen deshalb die Weichen zgig und konsequent in Richtung inklusi-

    ves Schulsystem stellen. Zudem fordert er: Vor allem Schulen in sozialen Brennpunkten benti-gen unsere sofortige Unterstt-zung durch ein Sonderprogramm - mehr finanzielle Mittel, die bes-ten Lehrer. So knne eine neue Lernkultur entstehen, die indivi-duelle Frderung und rechtzeiti-ges Handeln gegen Schulverwei-gerung mglich macht. Drger: Wer rechtzeitig in Bildung in-vestiert, spart nicht zuletzt bei Strafverfolgung und Strafvoll-zug.Drger sieht dabei nach dem Schulabschluss die Berufsausbil-dung als weiteren entscheiden-den Schritt zu fairen Bildungs-chancen: Jeder Jugendliche sollte das Recht auf einen Ausbildungs-platz, aber auch die Verpflich-tung zu einem Berufsabschluss haben. Erst dadurch werde die Perspektivlosigkeit vieler junger Menschen berwunden.

    Drger: Unser Bildungssystem lsst viel zu viele Schler scheitern

    Bessere Bildung, weniger Kriminalitt

    Letzte Leerung der Saison-Biotonnen

    Mitte. Der Umweltbetrieb der Stadt Bielefeld macht dar-auf aufmerksam, dass in den kommenden drei Wochen die Saison-Biotonnen letztmalig fr diese Saison geleert werden. Letzter Leerungstermin ist - in bestimmten Abfuhrbezirken - der 24. November. Die Leerung erfolgt im Rahmen der normalen Bio-Mllabfuhr. Die Abfuhrtermine sind dem aktuellen Abfallkalender 2010 zu entnehmen. Saison-Biotonnen, die vor oder nach dem jeweili-gen Abfuhrtermin an die Strae gestellt werden, knnen nicht geleert werden.

    Medizinischen Fakultt OWL abgelehnt Finanzierung ohne Bundesmittel nicht mglich

    Mitte. Der Landtag von Nordrhein-Westfalen hat in dieser Woche ber einen Antrag der Fraktion der CDU und der Fraktion der FDP debattiert. Titel des Antrags: rztemangel wirksam bekmpfen hausrztliche Versorgung sicherstellen: Fr eine Medizinische Fa-kultt OWL. Der Landtag hat den Antrag abgelehnt. Stattdessen wurde einem Entschlieungsantrag der Fraktion der SPD und der Fraktion der Grnen zugestimmt (Gesundheitliche Versorgung durch gengend rzte und Fachkrfte sicherstellen Konzertierte Aktion aller dringend notwendig).

    Fachtagung Mapping Families in der Hechelei

    Mitte. Die Fakultt fr Erziehungswissenschaft der Universitt Bielefeld veranstaltet in Kooperation mit der Universitt Vechta an diesem Wochenende die internationale Fachtagung Mapping Families: Praktiken und Konzepte von Kindern, Eltern und Profes-sionellen in Ganztagsschulen. Die Tagung startete gestern, am 18. November um 14 Uhr in der Hechelei, Ravensberger Park, in Bielefeld und greift aktuelle Forschungsbefunde zu privater und ffentlicher Verantwortung von Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern auf.

    Unser Bildungssystem lsst viel zu viele Schler scheitern. Das hat fr die ganze Gesellschaft dramati-sche Folgen.

    ImpressumVerleger und Herausgeber: Bielefelder Stadtzeitung UG (haftungsbeschrnkt)Vertreten durch den Geschftsfhrer: George Terzakis

    Jllenbecker Strae 16533613 BielefeldTel. 0521-8949004, Fax. 0521-8949006E-Mail:[email protected]@stadtzeitung-bielefeld.de

    Chefredakteur: George TerzakisVerantwortlicher Redakteur gem. Pressegesetz NWVerantwortlicher Anzeigenleiter gem. Pressegesetz NWJllenbecker Str. 165, 33613 Bielefeld

    Weitere Redakteure: Janin Reineke, Andrea Prner,Aynur Terzakis, Thorsten Ermel, Friedel Stutzke

    Layout:Aleksandar Nanusevic

    Vertriebsleiter: Hans Joachim Gohla

    Herstellung / Druck:Presse-Druck und Verlags GmbHCurt-Frenzel Strae 286167 Augsburg

    Mchten Sie mit uns werben?Fragen Sie nach unseren aktuellen Mediadaten unter: 0521-8949004

  • Freitag, 19. November 2010 Seite 3

    (Fortsetzung von der Seite 1)

    Festlicher Budenzauber in der CityMitte. Lang ersehnt, hei be-gehrt bei Jung und Alt und eines der Highlights wenn nicht so-gar das Top-Event-im Bielefelder Kalenderjahr: der Weihnachts-markt. Jetzt ist es endlich soweit!Auf dem Alten Markt, Bie-lefelds guter Stube, sorgen Stnde in traditioneller Fach-werk-Optik vor der historischen Kulisse liebevoll restaurierter Pa-trizierhuser fr besonders fest-liches Flair. Glhwein, Grn-kohl und Kunsthandwerk gibt es an den Verkaufsstnden. Die Dcher der Huser sind mit Schneelandschaften bedeckt. Auf dem Altstdter Kirch-platz sorgt das rustikale Haus vom Nikolaus mit Schneeka-none, Steaks vom Buchenholz-grill und Feuerzangenbowle fr winterliche Atmosphre. Seit dem vergangenen Jahr hat die Httenlandschaft eine neue At-traktion zu bieten: Elch Horst kann singen und sprechen. Neben dem Leineweber-Denk-mal bringt alljhrlich das nos-

    talgische Riesenrad Kinderau-gen zum Leuchten. Seit knapp 30 Jahren gewhrt das Fahrge-schft mit zwlf Gondeln den Bielefelder Weihnachtsmarkt-Besuchern einen Blick ber die Stadt. Trendig und urban zeigt sich der Jahnplatz jetzt im vier-ten Jahr. Als Alternative zu den

    klassischen Fachwerk-Hus-chen prsentiert sich der Platz zwischen Altstadt und Bahn-hofstrae als rotes Dorf mit fun-kelndem Sternenhimmel. Ge-radlinig, schlicht und modern sind die roten Huschen, die Kunsthandwerk, orientalische Leckerbissen, Gulaschsuppe

    und Glggi-Punsch bieten. Am Montag, 22. November 2010, ab 11 Uhr, ffnen die liebevoll geschmckten Huser erstmals in diesem Jahr. Um 17.30 Uhr wird Oberbr-germeister Pit Clausen den Bie-lefelder Weihnachtsmarkt of-fiziell erffnen. Bis zum 23.

    Dezember und nach Weihnach-ten noch einmal vom 27. bis 30. Dezember knnen sich die Be-sucher nicht nur auf viele unwi-derstehliche kulinarische An-gebote, sondern auch auf ein festliches Programm freuen. Traditionsreiche Posaunench-re ziehen an den Wochenenden

    durch die Straen, der musika-lische Adventskalender ldt er-neut zur Besinnung ein. Die Besucher knnen sich auf Ch-re, Kammermusik-Ensembles, Klassik- und Kinderkonzerte freuen. Geffnet ist der Markt tglich von 11 bis 21 Uhr, frei-tags und samstags bis 22 Uhr.

    Das detaillierte Programm zum Bielefelder Weihnachtsmarkt 2010 ist kostenlos in der Tourist-Information im Neuen Rathaus, Niederwall 23, 33602 Bielefeld, Tel. (05 21) 51 69 99 erhltlich. Darber hinaus kann es auch im Internet unter www.bielefeld.de abgerufen werden.

    LOKALES

    Deutlich mehr Kleinkinder in Kita-Betreuung

    Westfalen. In den vergangenen drei Jahren hat sich in West-falen die Zahl der in Tageseinrichtungen betreuten Kinder unter drei Jahren mehr als verdoppelt. Der Anteil stieg von 6,77 Prozent bzw. 13.977 Kindern in 2007 auf 14,26 Prozent (29.451) in 2010, meldet das Statistische Landesamt NRW. Damit liegt Westfalen knapp ber dem landesweiten Schnitt von 14,0 Prozent.Die westfalenweit hchste Quote bei der Kleinkind-Betreuung verzeichnete zum Stichtag der Erhebung am 1. Mrz 2010 die Stadt Mnster mit 24,4 Prozent. Schlusslicht in der Region ist Lnen mit sieben Prozent.

    Klimawandel beeinflusst westflische LandwirtschaftWestfalen. Zunehmende Hitze und Trockenheit als Folge des Klimawandels lassen die Getreide-Ernte in der Brde-Region immer schwieriger werden. Das sagt Johannes Frizen, Prsi-dent der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Auch Schden durch extreme Wetterbedingungen wie Regen, Hagel und Sturm machten den Bauern hufiger zu schaffen. Ebenfalls betroffen ist die diesjhrige Heu-Einfuhr. Der trockene Sommer hat zu Ernte-Einbuen gefhrt, die den Heu-Preis im Vergleich zum Vorjahr um 40 Prozent verteuert haben.Der Klimawandel bringe aber auch Vorteile fr die westflische Landwirtschaft. So gedeihe der Mais in den Mittelgebirgsregi-onen heute weitaus besser: Lngere Vegetationszeiten erlau-ben zum Teil zwei Ernten im Jahr, so Frizen.

    n Sennestadt. Mo ist ein wun-derschner Australien Shepard-Border Colliemischling, der bereits zum zweiten Mal sein Zu-hause verloren hat. Er ist ein sehr anhnglicher und intelligenter Vierbeiner, der bei einer Haltung in der Familie dringend ausrei-chend Beschftigung und Auslas-tung braucht. Da er es sich zuvor in Ermangelung einer Schafher-de zur Aufgabe gemacht hatte sei-ne Familie zu hten, wurde er krzlich erneut ins Tierheim zu-rckgebracht. Mo ist natrlich stubenrein und fhrt gern Auto. Neben den blichen Grund-kommandos fllt Mo bei einem Peng auf die Seite, macht auf Handzeichen Mnnchen oder reicht die gewnschte Pfote. Zu Problemen war es gekommen, weil er Besucher anknurrte und verbellte. Gebissen hat der sie-benjhrige kastrierte Rde al-lerdings noch nie. Im Tierheim verhlt er sich allen Menschen gegenber freundlich und aufge-

    schlossen. Er ist zwar grundstz-lich kinderlieb, hatte aber zuvor auch versucht seine Kinder vor Besucherkindern zu scht-zen und ist deshalb besser fr In-teressenten ohne kleine Zweibei-ner geeignet.Nhere Informationen zu Mo gibt es unter der Rufnummer 05205/98430.

    n Mitte. Zum zweiten Mal orga-nisieren die Gleichstellungsstelle der Stadt Bielefeld und die WEGE mbH, in Zusammenarbeit mit der VHS Bielefeld, am 12. Febru-ar 2011 den Unternehmerinnen-markt. Er findet im Kleinen Saal der Ravensberger Spinnerei statt. Selbststndige Frauen aus Bie-lefeld und Umgebung stellen an Messestnden ihre Produkte und Dienstleistungen vor. Bestehende und neue Netzwerke sowie Ko-operationen knnen hier erwei-tert werden. Parallel dazu stehen

    im Groen Saal zum 18. Mal, auf der Weiterbildungs- und Infor-mationsbrse fr Frauen, Weiter-bildungstrger, Institutio nen, Be-

    ratungsstellen und Netzwerke fr Ausknfte zur Verfgung. Der Besuch der Weiterbildungs- und Informationsbrse, des Un-ternehmerinnenmarktes und die Teilnahme an den Workshops sind kostenlos und ohne Anmel-dung mglich. Weitere Angebo-te sind die kostenlose Kinderbe-treuung und die Cafeteria in der Ravensberger Spinnerei. Inter-essierte Aussteller der Weiterbil-dungs- und Informationsbrse und Unternehmerinnen, die sich am Unternehmerinnenmarkt be-teiligen mchten, knnen sich ab sofort ber ein Online-Anmel-dungsformular der Stadt Bielefeld anmelden.

    Weiterbildungsbrse fr Frauen und 2. Unternehmerinnenmarkt 2010

    Anmeldungen werden jetzt erbetenTier der Woche

    Hundepfote sucht verlssliche Menschenhand

    Mo, der Hund.

    n Bielefeld/Gtersloh. Nach Angaben der Bundesagentur fr Arbeit steigt die Zahl der Ausbil-dungspltze, whrend die Zahl der Bewerber sinkt. Auf den ersten Blick liest sich die Aus-

    bildungsmarktbilanz 2010 po-sitiv. Die Bertelsmann Stiftung bemngelt jedoch, dass mehre-re hunderttausend Jugendliche ohne Ausbildungsplatz auen vor bleiben: In der Statistik tauchen

    Ausbildungsplatzsuchende nicht auf, die eine Manahme im so genannten bergangssystem ab-solvieren obwohl sie auf diese Weise keinen Berufsabschluss er-langen knnen. Auch durch die demographische Entwicklung wird dieses Prob-lem nicht gelst: Prognosen des Nationalen Bildungsberichts zu-folge stecken im Jahr 2025 immer noch eine Viertelmillion junge Menschen im bergangssystem fest, wenn das Ausbildungssys-tem nicht reformiert wird. Dies hat nach einer neuen Studie des Instituts fr Wirtschaftsp-dagogik (IWP) an der Univer-sitt St. Gallen im Auftrag der Bertelsmann Stiftung vor allem zwei Ursachen: Jugendliche mit Frderbedarf werden weiter nur schwer eine Lehrstelle finden, denn die Unternehmen knnen ihren Bedarf an qualifizierten Ar-beitskrften auch anderweitig de-cken etwa indem sie vermehrt Hochschulabsolventen einstellen oder qualifizierte auslndische Mitarbeiter anwerben. Zudem fehlt in bestimmten Regionen auch knftig ein ausreichendes

    Angebot an Lehrstellen oder die Bewerber haben nicht die gefor-derten Qualifikationen. Die Fol-ge: Viele Jugendliche stehen ohne Ausbildungsplatz da und landen deshalb im bergangssystem. Den Staat kostet das bergangs-system derzeit jhrlich 4,3 Milli-arden Euro, im Jahr 2025 sind es trotz der demographischen Ent-wicklung noch 3,3 Milliarden Euro.

    Wir knnen es uns nicht leisten, so viele junge Menschen in ber-gangsmanahmen zu demotivie-ren und teilweise ganz ohne Be-rufsausbildung ins Erwerbsleben zu schicken, sagt Dr. Jrg Dr-ger, Mitglied des Vorstandes der

    Bertelsmann Stiftung. Er fordert: Allen ausbildungsfhigen jun-gen Menschen muss nach Verlas-sen der Schule eine Ausbildungs-mglichkeit garantiert werden. Dafr sind flexible schulische und auerbetriebliche Ausbil-dungsmglichkeiten ntig, die zu einem Berufsabschluss fh-ren und das duale Ausbildungs-system in Deutschland ergnzen. Die demographische Entwick-lung allein wird das System nicht reformieren.Ntig sei zudem, junge Mn-ner strker fr Dienstleistungs-berufe im Sozial- und Gesund-heitswesen zu interessieren, so Drger. Denn zum einen haben Schulabgnger deutliche grere Probleme beim bergang in den Beruf als Schulabgngerinnen. Zum anderen entwickelt sich der Ausbildungsmarkt weg von den klassischen und traditionell eher mnnlichen Produktions-berufen und hin zu den Dienst-leistungsberufen. Dadurch wer-den die Berufschancen in dem derzeit von Frauen bevorzugten Dienstleistungssektor in Zukunft zunehmen.

    Bertelsmann Stiftung kritisiert Ausbildungsmarktbilanz 2010

    Hunderttausende Lehrstellensuchende nicht erfasst

    Wir knnen es uns nicht leisten, so viele junge Menschen in bergangsmanahmen zu demotivieren und teilweise ganz ohne Berufsausbildung ins Erwerbsleben zu schickenObwohl die Bevlkerungszahl sinkt, bleiben Hundertausende ohne

    Berufsabschluss.

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  • Seite 4 Freitag, 19. November 2010

    n GP. Es mu nicht immer Ses sein, wenn in der Adventszeit etwas Leckeres auf den Tisch kommen soll. Denn die herzhaften Sterne-Hppchen schmecken nicht nur besonders fein, sondern schaffen auch optisch eine vorweihnachtliche Atmosphre.

    Zutaten fr 4 Personen:ca. 500 g Sandwichbrot,ca. 500 g Roggenvollkornbrot,250 g Trffel-Leberwurst,2 El Weinbrand,60 g weiche Butter,125 ml Sahne,1/4 Bund Thymian,rote, gelbe und grne Paprikaschote,Salz, Pfeffer,sternfrmige Ausstechformen.

    Zubereitung: Leberwurst mit Weinbrand, Sahne und Butter ver-rhren. Thymian von den Stengeln zupfen, etwas zur Garnierung beiseite legen, den Rest hacken. Leberwurstmasse mit Salz, Pfef-fer und Thymian abschmecken. Mit einem groen Stern-Ausste-cher aus Sandwichbrot und Vollkornbrot zusammen ca. 32 Sterne ausstechen (Brotreste anderweitig verwenden). Leberwurstmasse in eine Spritztlle fllen und auf die Sterne verteilen. Paprikascho-ten vierteln, putzen und mit einem Sparschler huten. Mit einem kleinen Stern-Ausstecher aus allen Paprikaschoten Sterne fr die Garnierung ausstechen. Vollkornbrot mit gelben, Sandwichbrot mit roten Sternen und Thymianblttchen verzieren. Grne Ster-ne dekorativ dazwischen verteilen. (Pro Person 720 kcal/3.010 kJ.) brigens eignen sich die bunten Sterne-Hppchen auch hervorra-gend frs weihnachtliche oder Silvester-Buffet.

    n GP. Selbst gebackene Pltz-chen, Pfefferkuchen, Schoko- Weihnachtsmnner und ge-brannte Mandeln in der Vorweihnachtszeit werden Kin-der mit Sigkeiten oft gerade-zu berhuft. Die bunten Teller zum Advent und der Adventska-lender gehren in vielen Famili-en genauso wie die Kerzen tra-ditionell zur Vorweihnachtszeit. Doch wer stndig zwischendurch nascht, dem drohen bergewicht und Karies. Der Bundesverband der Betriebs-krankenkassen (BKK Bundes-verband) gibt Tipps fr brauch-bare Alternativen. Damit Kinder lernen, mit Sigkeiten umzu-

    gehen, sollten Eltern das Nasch-werk einteilen und pro Tag nur eine bestimmte Menge weiter-geben. Dem Kind bleibt es dann selbst berlassen, wann es die-se Sigkeiten isst. Auch fr die Fllung des Adventskalenders gibt es zahn- und figurfreund-liche Alternativen: Anstelle von Sem kommen bei den Kleinen berraschungen wie Knetmasse, Buntstifte, ein neues Spielzeugau-to, eine lustige Comicfigur oder witzige Aufkleber gut an. Und ein Gutschein fr einen gemeinsa-men Besuch in Kino, Puppenthe-ater oder Zoo schlgt jeden Scho-koriegel. Auf dem bunten Teller sehen rotbackige pfel, Oran-

    gen und Nsse nicht nur deko-rativ aus. Sie werden ebenso gern genascht wie der unvermeidliche Schokoladenweihnachtsmann, der auch mal eine Nummer klei-ner ausfallen darf. Auch in der Vorweihnachtszeit sollten Eltern darauf achten, dass ihre Kinder sich gesund und ab-wechslungsreich ernhren. Fri-sche Produkte wie Obst und Ge-mse, Milch und Milchprodukte sind fr eine gesunde Ernhrung unverzichtbar. Auerdem hlt ein ausgiebiger Winterspazier-gang mit der ganzen Familie an der frischen Luft fit und strkt in der kalten Jahreszeit die Abwehr-krfte.

    n (djd/pt). Familienwanderun-gen sind manchmal ganz schn anstrengend. Der Nachwuchs quengelt und hat keine rechte Lust zum Laufen. Eine besondere Art des Trekkings, die auch den Sprsslingen viel Spa macht, sind dagegen Packeselwande-rungen. Dabei tragen die Esel das Gepck und manchmal auch ein mdes Kind. Die Saar-Obermo-sel-Touristik bietet ihren Gsten nun solche gefhrten Wanderun-gen an. Die beiden Esel Bilbo und Gandalf begleiten die Wande-rer etwa auf einer Halbtagestour von Mannebach zum Tempel-bezirk in Tawern auf dem Met-zenberg. Die liebenswerten Tiere geben dabei das Tempo vor und lassen Erwachsenen und Kindern viel Zeit, die schne Landschaft zu genieen und auf Entde-ckungsreise zu gehen. Whrend der abwechslungsreichen Tour zur Tempelanlage erfahren die Wanderer von ihrem Fhrer in-teressante Sachen ber die beiden

    Vierbeiner und die Region zwi-schen Saar und Mosel. Die teil-

    rekonstruierte rmische Tempe-lanlage, die einst dem rmischen Gott Merkur geweiht war, bie-tet den Besuchern nicht nur ei-nen guten Einblick in die gal-lo-rmische Tempelarchitektur, sondern auch eine phantastische Sicht hinab ins Moseltal bis zur 15 Kilometer entfernten Stadt Trier. Nach einem Picknick in antiker Atmosphre geht der Weg zurck nach Mannebach, wo im urigen Mannebacher Brauhaus bei lo-kalen Schmankerln die Wande-rung ausklingt. Die Packesel-wanderungen knnen das ganze Jahr ber als Halbtages-, Tages- oder auch Mehrtagestour ge-bucht werden. Gandalf und Bilbo

    haben bereits ihre Schneetaug-lichkeit unter Beweis gestellt, so dass auch einer reizvollen Schneewanderung im Winter nichts im Wege steht. Die Regi-on Saar-Obermosel bietet ihren

    Gsten whrend der Advents- und Weihnachtszeit aber noch andere Attraktionen, wie Ad-ventsbasare, Weihnachtsmrkte, Konzerte und Theaterauffh-rungen in vielen Ortschaften. So duftet es vom dritten bis fnften Dezember in der romantischen mittelalterlichen Stadt Saarburg weihnachtlich nach Lebkuchen und Glhwein. Zwischen der malerischen Kulisse alter Fach-werkhuser ldt der traditionelle Weihnachtsmarkt Besucher ein, kleine Geschenke, Spielzeug oder Christbaumschmuck zu kaufen. Vom ersten bis 24. Dezember ffnet der grte Adventskalen-der der Region am Rathaus mit kleinen weihnachtlichen ber-raschungen seine Tren. Die Hauptattraktion Saarburgs aber ist der imposante 20 Meter hohe Wasserfall des Leukbaches mitten in der Stadt. Informationen zu den Veranstal-tungen und den Packeselwande-rungen gibt es bei der Saar-Ober-mosel-Touristik unter Telefon 06581-995980 und im Inter-net unter www.saar-obermosel.de.

    n GP. Frher zog der Weih-nachtsmann mit dem Schlitten von Haus zu Haus und verteilte Geschenke. Im dritten Jahrtau-send muss aber auch er sich dem modernen Tempo anpassen und auf Motorkraft setzen. Allerdings bleibt ihm die Individualitt bei der Wahl seines Fortbewegungs-mittels. Das Rentiergespann wird durch ein Kultmotorrad ersetzt. Damit ist einerseits gewhrleis-tet, dass - wegen mehr Power - alle Prsente rechtzeitig bei den Adressaten eintreffen. Anderer-

    seits wird dem Himmelsboten die Aufmerksamkeit zuteil, die seiner Stellung gebhrt. Niemand soll-te sich also wundern, wenn ein rotgewandeter Biker im Advent Einlass begehrt. brigens, nicht durch den Ka-min, sondern ganz normal an der Haustr. Die Beschenkten drften an den mitgebrachten Gaben aber genauso viel Freu-de empfinden wie an den tra-ditionell verteilten. Und dar-um geht es zu Weihnachten ja schlielich ...

    Stille Nacht, (h)eilige Nacht

    Wintervergngen fr die ganze Familie in der Ferienregion Saar-Obermosel

    Schoko, Nuss und MandelkernZu viel Ses auf dem bunten Teller macht nicht nur Freude

    Herzhaftes fr den Advent: Bunte Sterne-Hppchen

    Foto: GMF/gp

  • Freitag, 19. November 2010 Seite 5

    n Das BVerfG hat mit seinem Beschluss vom 06. Juli 2010 ent-schieden, dass die Neuregelung in 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b EStG gegen den allgemeinen Gleich-heitssatz verstt, soweit die Aufwendungen fr ein husli-ches Arbeitszimmer auch dann von der steuerlichen Berck-sichtigung ausgeschlossen sind, wenn fr die betriebliche oder berufliche Ttigkeit kein anderer Arbeitsplatz zur Verfgung steht. Der Gesetzgeber ist danach ver-pflichtet, rckwirkend auf den 1. Januar 2007 durch Neufas-sung des 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b EStG den verfassungswidri-gen Zustand zu beseitigen. Die Gerichte und Verwaltungsbe-hrden drfen die Vorschrift im Umfang der festgestellten Unver-einbarkeit mit dem Grundgesetz nicht mehr anwenden, laufende Verfahren sind auszusetzen. Tipp: Fr alle diejenigen, die teilweise von zu Hause aus ar-beiten, empfiehlt es sich, bei dem zustndigen Finanzamt ei-nen Antrag auf Aussetzung des Verfahrens zu stellen und das Ar-beitszimmer ab sofort weiter gel-tend zu machen. Die derzeitige restriktive Norm betraf vor allem Lehrer und an-dere Personen, die Auendienst-mitarbeiter usw., die zwar hu-fig zu Hause gearbeitet haben, bei denen der Mittelpunkt der Ttig-keit jedoch beispielsweise in der Schule lag. Deren anteilige Kos-ten fr das Arbeitszimmer waren, nach der nunmehr beanstandeten Rechtslage, seit dem 01.01.2007, nicht mehr als Werbungskosten absetzbar. Es bleibt allerdings abzuwarten,

    wie der Gesetzgeber auf die Vor-gaben des Bundesverfassungsge-richtes reagiert. Weiterhin wird es jedoch vermutlich so sein, dass das Zimmer zunchst zu mindes-tens 90 Prozent, also so gut wie ausschlielich zu beruflichen Zwecken genutzt werden muss. Das Arbeitszimmer muss also von den Privatbereichen eindeu-tig und durch eine Tr getrennt werden. Theoretisch wre zwar auch eine andere Regelung, etwa zu Gunsten der Lehrer denkbar, doch diese ist eher nicht zu er-warten. Dennoch sollte man hier die sich entwickelnde Rechtslage im Auge behalten und im Zweifel mit einem Steuerberater klren, ob der Ein-satz eines Arbeitszimmers sinnvoll

    ist. Sofern dies der Fall ist, kommt nicht nur die anteilige Miete und die anteiligen Nebenkosten zum Ansatz, sondern z.B. auch die Kos-ten fr den dort liegenden Teppich, die Renovierungskosten, Kos-ten des Mobiliars, aber auch an-teilig die Nebenkosten, wie Mll-abfuhr, Grundkosten, Wasser/Abwasser usw. Bei selbstgenutztem Wohnei-gentum gehrt dazu auch bei-spielsweise die anteilig auf das Arbeitszimmer zu berechnende Abschreibung fr Abnutzung. Aufgrund der sich im Fluss be-findlichen Rechtslage sind diese jedoch Hinweise als Anregung zu verstehen, die Einzelheiten sollten man mit dem Steuerbera-ter seines Vertrauens klren.

    n Haben Sie Kinder, die wh-rend Ihrer Berufsttigkeit betreut werden mssen? Der Gesetzge-ber hat die Abzugsfhigkeit wie folgt geregelt: Kinderbetreuungskosten kn-nen anerkannt werden wenn sie nachweisbare Geldzahlun-gen oder sonstigen Sachleistun-gen (Wohnung, Waren) betref-fen, die fr die Betreuung eines Kindes anfallen, unter der Vor-aussetzung, dass die Eltern un-beschrnkt steuerpflichtig sind, oder eine Erwerbsttigkeit nach-weisen knnen. Leben die Kin-deseltern zusammen und sol-len die Kinderbetreuungskosten als Werbungskosten , oder Be-triebsausgaben voll anerkannt werden, dann mssen beide eine Erwerbsttigkeit nachweisen. Bei Erwerbsttigkeit nur eines der beiden zusammenlebenden El-ternteile sind die Kosten nur als Sonderausgaben absetzbar wenn der andere Elternteil sich in Aus-bildung befindet, eine Krankheit oder eine Behinderung vorliegt. Ansonsten geht der Gesetzgeber davon aus, dass ja der nichter-werbsttige Elternteil das Kind, oder die Kinder betreuen knnte.

    Anerkannte AufwendungenWeitere Voraussetzung fr die Anerkennung ist, dass die Kin-der zum Haushalt des Steuer-pflichtigen gehren. Sie mssen also entweder dauerhaft in des-sen Wohnung leben, oder mit sei-ner Einwilligung vorbergehend auswrtig untergebracht sein. Der abzugsfhige Betrag beluft sich auf zwei Drittel der nach-gewiesenen Kosten fr die Kin-derbetreuung, maximal jedoch 4.000,00 Euro pro Kind und Ka-lenderjahr.

    Die Leistungen mssen im Ein-zelnen in dem Vertrag oder der Rechnung aufgefhrt sein. Die Altersgrenze des Kindes betrgt bei einer Anerkennung als Be-triebsausgaben (Unternehmer) oder Werbungskosten (Arbeit-nehmer) 0-14 Jahre. Dies gilt auch fr den Abzug als Son-derausgaben. Im Ausnahmefall reicht auch eine schwere Behin-derung bis zum 25. Lebensjahr des Kindes. Bei Nichterwerbs-bedingten Aufwendungen gilt indessen eine Altersgrenze von drei bis sechs Jahren. Abzugsfhig sind z.B. die Aufwen-dungen fr einen Kindergarten, Hort, oder Kinderkrippe. Auch Ausgaben fr eine Tagesmutter oder Ganztagespflegerin sind an-zuerkennen. Ganz wichtig ist, dass die Zah-lung der Kinderbetreuungskos-ten durch Rechnung und ber-weisung nachgewiesen werden mssen. Eine Barzahlung reicht definitiv nicht aus.

    Arbeitszimmer kommt wieder in Betracht!

    Die Abzugsfhigkeit von Kinderbetreuungskosten

    n Der 4. Senat des Oberverwal-tungsgerichts hat mit Eilbeschluss entschieden, dass die Ordnungs-behrden in NRW vorerst weiter-hin gegen private Wettbros vor-gehen drfen. Nach vorlufiger Einschtzung spreche nach wie vor vieles dafr, dass solche Be-triebe gegen das staatliche Sport-wettenmonopol verstieen. In der Sache hat der Senat damit seine bisherige Rechtsprechung fortge-fhrt (vgl. Pressemitteilung vom 13. Mrz 2008).Entgegen anders lautender Mel-dungen habe der Europi-sche Gerichtshof den deutschen

    Glcksspielstaatsvertrag in seinen Urteilen vom 8. September 2010 nicht fr europarechtswidrig er-klrt. Zwar habe der EuGH dar-in hervorgehoben, dass das staat-liche Monopol auf Sportwetten die Niederlassungs- und Dienst-leistungsfreiheit verletzen knne, wenn der Staat zugleich andere Glcksspielbereiche mit hohem Suchtpotential privaten Anbie-tern berlasse und deren Bet-tigung frdere. Die abschlieen-de Prfung, ob dies vor allem im Hinblick auf Geldspielautomaten in Spielhallen und Gaststtten der Fall sei, habe der EuGH aber den

    deutschen Verwaltungsgerichten berlassen. Insoweit kommt das Oberverwaltungsgericht in sei-nem jetzigen Eilbeschluss zu dem Ergebnis, dass dem Gesetzgeber vorbehaltlich der berprfung in einem Hauptsacheverfahren voraussichtlich nicht vorgewor-fen werden knne, er verfolge bei Sportwetten einerseits und den gewerblichen Geldspielautoma-ten andererseits widersprchliche Strategien. Allerdings deuteten neuere wissenschaftliche Unter-suchungen darauf hin, dass die im Jahr 2006 erfolgten Neuregelun-gen fr gewerbliche Automaten-

    spiele zu einer Ausweitung dieses Marktes und zu einer Zunahme des Suchtpotentials gefhrt ht-ten. Hierauf msse der Gesetz-geber gegebenenfalls reagieren. Gegenwrtig lasse sich nicht fest-zustellen, dass er hierzu nicht be-reit sei. Die Entscheidung betrifft eine private Sportwettenvermitt-lerin in Lnen. Beim Senat sind zahlreiche gleich gelagerte Fl-le aus anderen Stdten und Ge-meinden des Landes anhngig.Der Beschluss des 4. Senats des Oberverwaltungsgerichts ist un-anfechtbar. Quelle: Pressedienst OLG Hamm.

    Private Wettbros in NRW bleiben vorerst weiterhin geschlossen

    Finanzgericht Kln: Berufsmusiker kann Kosten fr ein husliches bungszimmer in voller Hhe steuerlich absetzen

    Presseerklrung des Finanzgerichts Kln vom 15.11.2010

    Ein Berufsmusiker kann die Kosten fr einen zum Einstudieren von Musikstcken genutzten Raum seiner eigenen Wohnung steuerlich unbeschrnkt abziehen. Die Abzugsbeschrnkungen fr ein husli-ches Arbeitszimmer greifen insoweit nicht. Dies entschied der 9. Se-nat des Finanzgerichts Kln in seinem Urteil vom 13. Oktober 2010 (9 K 3882/09 Beschreibung: externer Link, ffnet neues Browser-fenster). Er gab der Klage einer freiberuflichen Musikerin statt, die die Kosten fr ein husliches bungszimmer in Hhe von ca. 3.000 in voller Hhe als Betriebsausgaben absetzen wollte. Der Senat widersprach der Auffassung der Finanzverwaltung, wonach auch das Musikzimmer eines Berufsmusikers in dessen eigener Wohnung ein husliches Arbeitszimmer darstelle. Er stellte dabei entscheidend da-rauf ab, dass das bungszimmer nicht vorwiegend fr die Erledigung gedanklicher, schriftlicher, organisatorischer oder verwaltungstech-nischer Arbeiten genutzt werde und in vielfacher Hinsicht eher ei-nem Tonstudio als einem Arbeitszimmer im herkmmlichen Sin-ne hnlich sei. Der Senat hat die Revision zum Bundesfinanzhof in Mnchen zugelassen.

    VERANSTALUNGEN / VORTRGE

    Kursus zur einfachen GewinnermittlungBielefeld. Am Montag, 29. November, startet die VHS in der Ravensberger Spinnerei um 18.15 Uhr einen vierteiligen Kursus fr Kleingewerbetreibende und Freiberufler zur steuerlichen Ge-winnermittlung mit der Einnahme-berschuss-Rechnung (ER).Inhalte des Seminars sind unter anderem die formale Berech-tigung zur ER, die Definition von Einnahmen und Ausgaben, Grundstze und Besonderheiten dieser Gewinnermittlungstechnik sowie Vorteile gegenber der doppelten Buchfhrung. Zudem werden Themen wie Abschreibung, Kfz-Kosten, Raumkosten, Reisekosten und die Behandlung der Umsatzsteuer im Rahmen der ER behandelt.Der Kursus findet zwischen dem 29. November und dem 20. De-zember jeweils montags von 18.15 bis 21.30 Uhr statt. Zielgrup-pe sind Einsteigerinnen und Einsteiger, die eine ER vorbereiten oder selbst erstellen mchten.Informationen und Anmeldung telefonisch unter 0521 / 51-6725 oder im Internet auf www.vhs-bielefeld.de.

    Vortrag: Aktuelle ErbschaftssteuerWirtschaftsprfer / Steuerberater Torsten ErmelAm Freitag, den 26.11.2010 und Donnerstag, den 09.12.2010Ort: Villa Katzenstein, Detmolder Str. 15, 33604 BielefeldAnmeldung unter: 05206-9155-0

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    der Baubranche) und illegale Beschftigung, Leis-tungsbetrug und Flle von Scheinselbststndigkeit, Unregelmigkeiten im Hinblick auf Meldepflich-ten. Das Hauptzollamt leitet falls erforderlich Bugeld- und Strafverfahren gegen Arbeitnehmer und Arbeitgeber ein.

    Gegen Schwarzarbeit und illegale Beschftigung:

    Zoll prft verstrkt auch in Bielefeld

  • Seite 6 Freitag, 19. November 2010

    n Freitag, 19. November

    AusstellungenDer westflische Expres-sionismus in der Kunst-halle

    Kein Kinderspiel-Jdi-sche Kinder whrend des zweiten Weltkrieges im Bauernhaus

    Andreas Grunert: Bilder, Aquarelle, Zeichnungen in der Galerie Jesse

    Fred Thieler-Eine Retro-spektive in der Samuelis Baumgarte Galerie

    Von der Werkstatt zum Weltmarkt- Drrkopp Ad-ler 1860 im Historischen Museum

    Konzerte18.30 1. Schoneberg Kon-zert Neue Namen in der Oetkerhalle

    20.30 Onkel Wilhelms Jazzkapelle im Bielefelder Jazzclub

    21.00 Escapado im JZ Kamp

    21.00 Helmet im Forum Bielefeld

    Theater20.00 Der Geizige im TAM Zwei

    20.00 Knig der Vierte im TAM Foyer

    20.00 Honka dori-play dada im Theaterlabor, Tor 6

    Sonstiges20.00 Moonlightserenade- Nachtwanderung zur Zeit des Vollmonds, Treffpunkt zur Zeit des Vollmondes, Treffpunkt: Parkplatz Ol-dentrup

    n Samstag, 20. November

    AusstellungenDer westflische Expres-sionismus in der Kunst-halle

    Kein Kinderspiel-Jdi-sche Kinder whrend des zweiten Weltkrieges im

    Bauernhaus

    Andreas Grunert: Bilder, Aquarelle, Zeichnungen in der Galerie Jesse

    Fred Thieler-Eine Retro-spektive in der Samuelis Baumgarte Galerie

    Von der Werkstatt zum Weltmarkt- Drrkopp Adler 1860 im Historischen Mu-seum

    Konzerte18.15 Altstdter Orgel-musik in der Altstdter Nicolaikirche

    19.30 Lube in der Stadt-halle Bielefeld

    20.30 Emile Parisien- Franzsischer Klavierjazz im Bunker Ulmenwall

    Theater17.00 Die kleine Hexe-Premiere im Stadttheater

    20.30 ShOWL- Die schrge Show mit Heinz Flottmann im Theaterhaus Feilen-strae

    Kinder11-13.00 Brennpunkt Natur fr Kinder ab 10 Jahren im namu Museum

    14.30 Wald- und Wichtel-werkstatt fr Kinder von 6-10 Jahren im Bauern-hausmuseum

    Sonstiges11.30 Martinsmarkt in der Rudolf-Steiner Schule

    n Sonntag, 21. November

    AusstellungenDer westflische Expres-sionismus in der Kunst-halle

    Kein Kinderspiel-Jdi-sche Kinder whrend des zweiten Weltkrieges im Bauernhaus

    Andreas Grunert: Bilder, Aquarelle, Zeichnungen in der Galerie Jesse

    Fred Thieler-Eine Retro-spektive in der Samuelis Baumgarte Galerie

    Von der Werkstatt zum Weltmarkt- Drrkopp Ad-ler 1860 im Historischen Museum

    Konzerte15.30 Benefizkonzert- Ak-tion Kinder helfen Kin-dern

    18.00 Guiseppe Verdi (1813-1901) Messa di Re-quiem in der Oetkerhalle

    20.00 Joe Cocker- Hard Knocks Tour 2010 in der Seidensticker Halle

    20.30 Yael Deckelbaum im Forum Bielefeld

    Theater11.00 Die kleine Hexe im Stadttheater

    19.30 Der Geizige im Tam Zwei

    19.30 Knig Heinrich, der Vierte im TAM Foyer

    Kinder15.00 Mit Teddybr auf Entdeckungstour- Fr Kin-der ab 4 Jahren im Muse-um Wschefabrik

    Sonstiges17.00 Dia-Vortragsreihe Island in der Neuen Schmiede

    n Montag, 22. November

    AusstellungenDer westflische Expres-sionismus in der Kunst-halle

    Kein Kinderspiel-Jdi-sche Kinder whrend des zweiten Weltkrieges im Bauernhaus

    Andreas Grunert: Bilder, Aquarelle, Zeichnungen in der Galerie Jesse

    Fred Thieler-Eine Retro-spektive in der Samuelis Baumgarte Galerie

    Von der Werkstatt zum Weltmarkt- Drrkopp Ad-ler 1860 im Historischen Museum

    Konzerte20.00 35 Jahre Hochschul-orchester-Benefizkonzert im AudiMax der Uni Bie-lefeld

    SonstigesWeihnachtsmarkt 2010 in der Innenstadt

    n Dienstag, 23. November

    AusstellungenDer westflische Expres-sionismus in der Kunst-halle

    Kein Kinderspiel-Jdi-sche Kinder whrend des zweiten Weltkrieges im Bauernhaus

    Andreas Grunert: Bilder, Aquarelle, Zeichnungen in der Galerie Jesse

    Fred Thieler-Eine Retro-spektive in der Samuelis Baumgarte Galerie

    Von der Werkstatt zum Weltmarkt- Drrkopp Ad-ler 1860 im Historischen Museum

    Konzerte20.00 2. Konzert der Wie-ner Klassik in der Oetker-halle

    Theater20.00 Der Geizige im TAM Zwei

    20.00 Knig Heinrich, der Vierte im TAM Foyer

    20.00 The Scarlet Pimper-nel im Stadttheater

    Kinder16.00 Ein Schaf frs Le-ben im Zentrum Bielefel-der Puppenspiele

    SonstigesWeihnachtsmarkt 2010 in der Innenstadt

    18.15 Spieletreff fr Jedermann in der Ravens-berger Spinnerei

    20.30 Unscheinbar- Club-bar im Bunker Ulmenwall

    Joe Cocker am 21. November in der Seidensticker Halle

    Hard Knocks Tour 2010

    Joe Cocker ist eine Legende. 1969 begann alles mit dem Beatles-Song With A Litt-le Help From My Friends. Dieses Lied prsentierte all das, was Joe Cocker sich von einem Song wnschte und den er auf seine einzigartige, inzwischen unverkennbare Art und Weise interpretieren konnte. Seine With A Little Help From My Friends-Version verhalf ihm zum weltweiten Durchbruch und die dazugehrige Live-Per-formance auf dem Woodstock-Festival ist legendr. Bis heute zhlt seine raue und markante Stimme unter Kritikern zu den besten weien Stimmen berhaupt.

    Seit ber 40 Jahren ist Joe Cocker der lebende Beweis dafr, dass im heutigen Musikgeschft ausgerechnet ein Brite den souligsten Blues singt, den man sich vorstellen kann. Joe Cocker schafft es immer wieder ausgewhlten Coverversionen vllig neues Leben einzuhauchen und ihnen eine ganz persnliche Note zu geben. Aber auch seine eigenen Songs werden schnell zu Klassikern, wie Hymn For My Soul, die Single seines letzten, gleichnamigen Albums.

    Nach drei Jahren wurde Anfang Oktober 2010 sein neues Album Hard Knocks verffentlicht, das auf Anhieb die Topposition der Deutschen Albumcharts schaffte. Mit neuen Songs und auch sicher einer breiten Auswahl seiner Klassiker wie You Are So Beautiful, You Can Leave Your Hat On, Unchain My Heart oder Tonight geht der sympathische Englnder auf Deutschland-Tour.

    In Bielefeld wird die lebende Legende am 21. November 2010 in der Seidensticker Halle sein Knnen zum Besten geben.

    Premiere des Weihnachtsmrchens im Stadt theater Bielefeld am Sams-tag, 20. November

    Die kleine Hexe

    Die kleine Hexe ist mit ihren 127 Jahren viel zu jung, um mit den anderen Hexen das grte Fest des Jahres, die Walpurgis-nacht auf dem Blocksberg, feiern zu knnen. Dort drfen nur gestandene Hexen hin und keine kleinen Hexen, die noch grn hinter den Ohren sind. Dabei ist die kleine Hexe doch so unge-duldig und kann es gar nicht erwarten, endlich fr voll genom-men zu werden! Also schleicht sie sich beim wilden Tanz um Mitternacht heimlich auf den Blocksberg und wird ertappt.

    Die gefrchtete Oberhexe und die hinterhltige Muhme Rum-pumpel nehmen ihr zur Strafe den Besen ab und stellen ihr eine schwierige Aufgabe: Wenn sie es schafft, bis zur Walpurgis-nacht im nchsten Jahr eine gute Hexe zu werden und dann die schwierige Prfung des Hexenrates besteht, darf sie ganz offi-ziell mit den groen Hexen tanzen und toben. Also wird gebt! Aber was ist eigentlich eine gute Hexe? Der sprechende Rabe Abraxas steht der kleinen Hexe mit Rat und Tat zur Seite und stellt fest, dass die perfekte Beherrschung der Zaubersprche allein nicht ausreicht. Eine gute Hexe muss auch Gutes tun!

    Also zaubert sich die kleine Hexe durch die Nachbarschaft und schliet Freundschaft mit den Kindern Vroni und Thomas, den armen Holzweibern und sogar mit dem mrrischen Herrn Pfef-

    ferkorn. Dass sie dabei die Hexenregeln nicht immer ganz ernst nimmt und mit miesepetrigen Zeitgenossen auch einen ganz schnen Schabernack treibt, wird schon nicht so schlimm sein. Oder sieht der groe Hexenrat das vielleicht anders? Otfried Preuler bezaubert mit seinem Kinderbuchklassiker seit ber 50 Jahren groe und kleine Leser. Die freche, aber gutherzige klei-ne Hexe und der Rabe Abraxas laden ein zu einer Reise durch den Zauberwald und lsen ganz nebenbei die Frage: Was ist gut und was ist bse in der Welt?

    Auch in dieser Spielzeit wird das Weihnachtsmrchen am The-ater Bielefeld wieder von Regisseur Roland Hve, den Ausstat-tern Okarina Peter und Timo Dentler sowie dem Musiker Fred Kerkmann in Szene gesetzt ein bewhrtes Team, das bereits in den letzten Jahren viel Gespr fr intelligente und kindge-rechte Umsetzung mrchenhafter Stoffe bewiesen hat. Die Inszenierung zeichnet sich auch dieses Mal wieder durch viel Liebe zum Detail und ideenreiche Effekte aus. Dieses Mal wird es sogar einen Live-Musiker (Marius Heuser) geben, der das Bhnenportal zum Klangrahmen werden lsst.

    Premiere ist am morgingen Samstag, 20. November 2010, um 17 Uhr im Bielefelder Stadttheater.

    Weitere Vorstellungen:21.11, 24.11., 25.11., 26.11., 27.11., 04.12., 05.12., 11.12.,13.12., 14.12., 15.12., 17.12., 18.12., 19.12., 20.12., 21.12., 22.12., 23.12., 25.12., 26.12., 28.12., 29.12., 30.12., 02.01.

    Veranstaltungen vom Freitag, 19. November bis Donnerstag, 25. November

  • Freitag, 19. November 2010 Seite 7

    Alle Infos & Tickets: www.stadthalle-gt.de | www.theater-gt.de

    HIER GIBT ES DAS VOLLE PROGRAMM 02.12. | 20.00 Uhr | Stadthalle, Groer SaalSchlaDo | Gtz Alsmann Engel oder TeufelPrsentiert in Kooperation mit dem KulturBro OWL

    16.12. | 15.00 Uhr und 19.30 Uhr | TheaterMuch ado about nothing | Komdie (Orig.) William Shakespeare | English Theatre Companygefrdert vom Land Nordrhein-Westfalen

    17.12. | 16.00 Uhr | TheaterBltentrume | Lutz Hbner | Euro-Studio LandgrafSchauspielmit Regina Lemnitz, Claudia Rieschel, Saskia Valencia u.a.

    18.12. | ab 21.00 Uhr | Stadthalle Gtersloh30 Party | Christmas NightfeverWeihnachtsdeko, Httengaudi, Cocktailbar und vieles mehr

    ShOWL -Die schrge Show mit Heinz Flottmann & Gsten

    Gste, Gags und berraschungen

    Da bleibt kein Auge trocken und der Kater fr Lachmuskeln ist vorprogrammiert. Der Bielefelder Starmoderator und Dachbodenphilosoph Heinz Flottmann ffnet am Sams-tag, dem 20. November, um 20.30 Uhr zum letzten Mal in diesem Jahr seinen Koffer voller berraschungen und prsentiert illustre Gste der ostwestflischen Kleinkunst-szene im Trotz-Alledem-Theater. Vorbestellungen werden dringend empfohlen. Die Karten erhalten Sie fr alle Termine auch bei der Tourist-Information im Neuen Rat-haus Tel. 0521-51699. Der letzte Termin in diesem Jahr ist der morgige Samstag, 20. November 2010, um 20.30 Uhr im Trotz-Alledem Theater, Feilenstrae 4.

    Dieter Thomas Kuhn & Band auf Open Air Tour

    Glamour der Seventies

    Es ist Herbst, die Bltter fallen, die Tage werden kr-zer, die Stim mung etwas trber. Aber da kommt ein Licht um die Ecke! Ein glitzerndes, strahlendes Licht! Ein Licht Namens Dieter Thomas Kuhn! Dieter Thomas Kuhn & Band geben alljhrlich im trben Herbst die Tourtermine fr das Folgejahr bekannt! Hei ersehnt von den Fans, die seit dem 18. September (dem letz-ten Konzert 2010) unter Entzugserscheinungen leiden und daher sich sofort die Tickets sichern. Unglubig bestaunt von allen den anderen Beobachtern, die noch nie ein Dieter Thomas Kuhn & Band Konzert besucht haben. Wieso pilgern seit nunmehr 18 Jahren jhrlich ber 100.000 Menschen zu diesem Knstler? Warum bekommen die nicht genug? Warum macht die Zeit nur vor dem Teufel halt, aber nicht vor Dieter Thomas Kuhn & Band? Dieter Thomas Kuhn & Band macht sch-tig. Wer einmal da war, kommt nicht mehr los davon. Manche leiden seit 18 Jahren an ihrer Sucht. Sie leben sie aus mit knallbunten Klamotten, berdi mensionalen Sonnenblumen. Sie zhlen die Zahl der Konzertbesu-che schon gar nicht mehr, dafr bringen sie mittler-weile ihre Kinder mit. Kuhn goes next generation!2011 mssen sich die Fans jedoch bis zum Sommer ge-dulden, denn es werden ausschlielich Open Airs gespielt. Es gibt doch keine grere Vorfreude auf 2011 als die Vorstellung eines lau en Sommerabends und ein Kon-zert von Dieter Thomas Kuhn & Band. Kuhn & Sommer das passt perfekt zusammen! 16 Open-Air-Konzerte gehen erst einmal in den Verkauf. Darunter sind sowohl altbekannte, traditionsreiche Spielsttten wie die Frei-lichtbhne Killesberg in Stuttgart, der Ravensberger Park in Bielefeld, der Stadtpark in Hamburg, das Amphithe-ater in Hanau als auch neue Locations wie z.B. die Burg Nideggen, im Rahmen der Festspiele Burg Nideggen, in der Nhe von Dren. Es wird groen Wert auf schnes Ambiente gelegt, weil es integraler Bestandteil des Kon-zerterlebnisses von Dieter Thomas Kuhn & Band ist.Am Samstag, 6. August 2011 feiern tausende Fans ihre Party des Jahres mit ihrem Dieter Thomas Kuhn und sei-ner Band. Berlin wird quietschbunt erstrahlen an diesem Wochenende, wenn die Fans von berall her nach Berlin fahren. Erfahrungsgem wird es nicht bei diesen 16 Konzerten bleiben, sondern zu Zusatzshows kommen. Auch das ist eine jhrlich wie derkehrende Erfahrung.Dieter Thomas Kuhn wird am Samstag, 16. Juli, 20 Uhr, live im Ravensberger Park zu Gast sein.

    n Mittwoch, 24. November

    AusstellungenDer westflische Expres-sionismus in der Kunst-halle

    Kein Kinderspiel-Jdi-sche Kinder whrend des zweiten Weltkrieges im Bauernhaus

    Andreas Grunert: Bilder, Aquarelle, Zeichnungen in der Galerie Jesse

    Fred Thieler-Eine Retro-spektive in der Samuelis Baumgarte Galerie

    Von der Werkstatt zum Weltmarkt- Drrkopp Ad-ler 1860 im Historischen Museum

    Konzerte20.30 Soundz of the City- Local Heroes on sta-ge im Bunker Ulmenwall

    Theater11, 14, 17.00 Die kleine Hexe im Stadttheater

    20.00 Integriert und Intri-giert im TAM Foyer

    Kinder16.00 Ein Schaf frs Le-ben im Zentrum Bielefel-der Puppenspiele

    SonstigesWeihnachtsmarkt 2010 in der Innenstadt

    n Donnerstag, 25. November

    AusstellungenDer westflische Expres-sionismus in der Kunst-halle

    Kein Kinderspiel-Jdi-sche Kinder whrend des zweiten Weltkrieges im Bauernhaus

    Andreas Grunert: Bilder, Aquarelle, Zeichnungen in der Galerie Jesse

    Fred Thieler-Eine Retro-spektive in der Samuelis Baumgarte Galerie

    Von der Werkstatt zum Weltmarkt- Drrkopp Ad-ler 1860 im Historischen Museum

    Konzerte19.00 smart Stage Knst-ler- und Veranstalter-Treff im Bielefelder Jazzclub e.V.

    20.00 Basta im Ringlok-schuppen

    20.30 Groove Session - Offene Bhne fr Musike-rInnen im Bunker Ulmen-wall

    Theater10, 13 und 16.00 Die klei-ne Hexe im Stadttheater

    20.00 Der Geizige im Stadttheater

    20.00 Knig Heinrich der Vierte im TAM FOYER

    20:00 - 22:00 Vortrge/Fhrungen/Lesungen

    Sonstiges Weihnachtsmarkt 2010 in der Innenstadt

    20.00 Salonlesen- Junge Bielefelder Autoren tragen ihre unverffentlichten Texte vor im Museum W-schefabrik

    Veranstaltungen vom Freitag, 19. November bis Donnerstag, 25. November

    Kennen Sie eigentlich schon

    die IBS?Die Initiative Bielefelder Subkultur ist ein Zusammen-schluss aus Veranstaltern, DJs, Bands, Knstlern und Nachtschwrmern. Sie sind sind eine eigenstndige, ber-parteiliche und unabhngige Bewegung.

    Worum geht es bei der IBS?Kultur besteht fr die meisten Brger nicht aus dem Angeboten der klassische Hochkultur, sondern aus etwas, das man fr gewhnlich als Populr- Konter- Jugend- Club- oder Subkultur be-zeichnet. Diese wird aber in den letzten Jahren in Bielefeld immer weniger. Das liegt einerseits an der kommerziellen Ausschlachtung dieser Kulturen, die an die Stelle authentischer, selbstorganisier-ter Veranstaltungen tritt. Dies liegt andererseits daran, dass ihre Bedeutung in der ffentlichen Frderung unterschtzt wird, und sie entsprechend immer weniger ermglicht und gefrdert wird. Eine Stadt wie Bielefeld mit grostdtischen Ambitionen muss sich aber authentische, grostdtische Kulturformen in ihrer vollen Vielfl-tigkeit leisten. Tut sie es nicht, dann senkt dies die Lebensqualitt ihrer Brger und trgt zu ihrer zunehmenden Provinzialisierung bei.

    Was ist der Zweck der IBS?Zweck des Vereins besteht daher aus der Frderung von unkommer-zieller, authentischer, urbaner und progressiver Kultur in ihrer vollen Bandbreite. Damit versucht der Verein, der oben beschriebenen Problemlage beizukommen.

    Wie verfolgt die IBS ihre Zwecke?Die IBS macht Entscheidungstrger auf die Bedeutung des sub-kulturellen Lebens auf die Stadt Bielefeld aufmerksam; frdert die Aufmerksamkeit einzelner, subkultureller Millieus freinander; sam-melt die zur Kulturausbung und -frderung ntigen Ressourcen; veranstaltet kulturelle Ereignisse; frdert kulturelle Veranstaltun-gen anderer Gruppen und betreibt Nachwuchsfrderung.

    Wie ist die IBS entstanden?Die Initiative Bielefelder Subkultur ist als spontaner Zusam-menschluss von Kulturschaffenden, Veranstaltern, DJs, Bands, Knstlern und Kulturinteressierten aus Bielefeld anlsslich der Bedrohung der Arbeit des Kulturkombinat Kamps e.V. im Juli 2010 entstanden. Sie ist eine gemeinntzige, eigenstndige, berpartei-liche und unabhngige Bewegung. Ihrer Grndung lag ursprnglich die Idee zugrunde, eine Art Lobby das Kamp als Insitution der Bielefelder Subkultur zu bilden. Schnell wurde vielen Beteiligten klar, dass die damals akute Situation im Kamp nur der Ausdruck eines wesentlich greren, systematischen Problems der Stadt Bielefeld ist: Sie wird den kulturellen Bedrfnissen eines wichtigen Teils ihrer Brger zunehmend nicht gerecht. Heute versteht sich die IBS als allgemeine Lobby des subkulturellen Lebens der Stadt. Um die damit verbundene Arbeit leisten zu knnen, haben wir die IBS in die Form eines eingetragenen Vereins gebracht.

    Was hat die IBS mit dem Kamp und anderen zu tun?Wir haben uns ursprnglich als Lobby fr das Kulturkombinat Kamp e.V. gegrndet gerade aus diesem Grund gibt es keine personelle berschneidung zwischen dem unseren Freunden vom Kulturkom-binat und uns. Unsere Vereinszwecke zielen heute auf die Ebene der Frderung des subkulturellen Lebens im allgemeinen, nicht die einer spezifischen Einrichtung. Auch wenn viele unsere Mitglieder an anderen Knstlerkollektiven oder Organisationen beteiligt sind, so nehmen sie bei uns nur als Privatpersonen teil. Die IBS ist eine gemeinntzige, eigenstndige, berparteiliche und unabhngige Bewegung.

    Was hat es mit dem Kulturzentrum in der Grossen-Kurfrstenstr. 81 auf sich?In erster Linie fehlt es in Bielefeld an geeigneten, innerstdtischen Rumlichkeiten zur Ausbung von Subkultur, die nicht durch Anwohner eingeengt werden. Dem Problem mchten wir mit der Errichtung eines Kulturzentrums in anwohnerfreier Innenstadtlage beikommen. Das geplante Kulturzentrum soll einen Platz fr die authentische Ausbung all jener urbanen Kulturformen bieten, denen in Bielefeld momentan unzureichend Raum zukommt. Das Kulturzentrum soll ein Podium fr die Ideen und Veranstaltung all jener sein, die ihre Kulturformen nicht ohne weitere Untersttzung ausben knnen. Wir sind gerade dabei, die ntigen Ressourcen fr dieses Kulturzentrum zu aufzutreiben, Um-nutzungsantrge zu stellen, etc. Weitere Untersttzung ist ntig und wir bitten darum, deswegen mit uns Kontakt aufzunehmen.

  • Seite 8 Freitag, 19. November 2010

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    n Neuss. 6,49 Millionen Deut-sche ber 18 Jahre sind zum Stichtag 1. Oktober 2010 ber-schuldet und weisen nachhaltige Zahlungsstrungen auf (2009: 6,19 Millionen Personen). Die Zahl der berschuldeten Perso-nen hat sich 2010 gegenber dem Vorjahr um rund 300.000 Betrof-fene erhht. Fr die Bundesrepu-blik Deutschland ermittelt sich so eine Schuldnerquote also das Verhltnis von berschuldeten Personen zur Bevlkerungszahl ber 18 Jahre von 9,50 Prozent (2009: 9,09 Prozent). berschuldung liegt vor, wenn ein Schuldner die Summe sei-ner flligen Zahlungsverpflich-tungen auch in absehbarer Zeit nicht begleichen kann und ihm weder Vermgen noch andere Kreditmglichkeiten zur Verf-gung stehen.

    Trotz Wirtschaftskrise kein neuer SchuldnerrekordTrotz des historischen Wirt-schaftseinbruchs im vergange-nen Jahr ist die Zahl der ber-schuldeten Verbraucher nicht so stark gestiegen wie befrchtet. Eine deutliche Verschlechterung der berschuldungssituation in Deutschland wurde auch dank Kurzarbeitergeld und der damit weiterhin stabilen Einkommen zunchst verhindert. Allerdings ist die im Vergleich zum Vorjahr erhhte Schuldner-quote auch Ausdruck der zeit-weisen Verschlechterung am Ar-beitsmarkt infolge der Rezession. Immer noch gilt der Verlust des Arbeitsplatzes als Hauptauslser fr berschuldung. Zum Zwei-ten lassen die gestiegenen finan-ziellen Belastungen der Verbrau-cher etwa fr Gesundheit und Altersvorsorge sowie fr Mie-te und Nebenkosten weni-ger Spielraum, um bestehende Kreditverpflichtungen erfllen zu knnen. Die seit dem Frh-jahr wieder vermehrten positiven Konjunktursignale sowie die sta-bilen Beschftigungserwartun-gen fhrten schlielich zu einem wieder lockeren Ausgabeverhal-ten der Verbraucher, die auch neue Kreditverpflichtungen ein-gegangen sind. Das gilt insbeson-dere fr jngere Erwachsene. In allen Bundeslndern ist 2010 eine Zunahme der privaten berschuldung zu verzeichnen.

    berdurchschnittlich stark fiel der Anstieg in Sachsen-Anhalt aus (plus 0,53 Prozentpunkte ge-genber 2009) sowie im Saarland und in Berlin (jeweils plus 0,51 Prozentpunkte). Um einen ver-gleichsweise geringen Anteil ist die Schuldnerquote in Bremen gestiegen (plus 0,21 Prozent-punkte). Die Hansestadt (14,13 Prozent) weist aber weiterhin die hchste Quote aller deutschen Lnder auf, gefolgt von Ber-lin (12,67 Prozent) und Sach-sen-Anhalt (11,58 Prozent). Am niedrigsten ist Schuldnerquote derzeit in Bayern (7,06 Prozent), Baden-Wrttemberg (7,46 Pro-zent) und Sachsen (8,37 Prozent).

    Mehr Frauen sind ber-schuldet - junge Erwach-sene mit stark steigender SchuldnerbetroffenheitDie Verschuldungsproblema-tik verstrkt sich bei weiblichen Schuldnern und in bestimm-ten Altersgruppen berdurch-

    schnittlich: Whrend der Anteil der Mnner an den berschulde-ten Privatpersonen seit 2004 von 68,0 auf 61,3 Prozent zurck-ging (minus 6,7 Prozentpunkte), stieg der Anteil der Frauen um 6,7 Prozentpunkte auf 38,7 Pro-zent. Demnach sind 3,98 Milli-onen aller berschuldeten Per-sonen mnnlichen (minus 0,47 Millionen gegenber 2004) und 2,51 Millionen weiblichen Ge-schlechts (plus 0,42 Millionen gegenber 2004). Im Vergleich zum Jahr 2009 erhhte sich die Zahl der berschuldeten Frau-en um 11,4 Prozent, whrend die Zahl der betroffenen Mnner nahezu stagnierte (plus 0,9 Pro-zent). Auch in Bezug auf das Alter des Schuldners gibt es unterschiedli-che Trends: So liegt die Schuld-nerquote bei Personen in der Al-tersgruppe 40 bis 49 Jahre mit 13,29 Prozent zwar weiterhin am hchsten, allerdings sind re-lativ gesehen weniger Personen

    betroffen als im Jahr 2004 (15,18 Prozent). Anders dagegen die Entwicklung bei jungen Erwach-senen: Von den 20 bis 29-jhri-gen Einwohnern Deutschlands gelten mittlerweile 10,75 Pro-zent als berschuldet. Das sind fast 400.000 Personen oder 3,20 Prozentpunkte mehr als 2004, als die Schuldnerquote in diesem Alterssegment noch bei unter-durchschnittlichen 7,55 Prozent lag. Einen Anstieg der Schuld-nerquote im Vergleich zu 2004 verzeichnen auch die Altersgrup-pe der unter 20-Jhrigen (plus 1,12 Prozentpunkte) sowie lte-re Personen ber 70 Jahre (plus 0,22 Prozentpunkte). Der gegen-ber dem Vorjahr festzustellende aktuelle Anstieg der Gesamtzahl der berschuldeten Personen in Deutschland wird aber bis auf die ber 60-Jhrigen von allen Altersgruppen verursacht. 3,61 der 6,49 Millionen ber-schuldeten Personen weisen zahlreiche gerichtliche ber-

    schuldungsmerkmale wie eine eidesstattliche Versicherung oder eine Privatinsolvenz auf. Die Zahl der Betroffenen hat sich ge-genber 2006 (3,40 Millionen) um mehr als sechs Prozent er-hht. Zurckgegangen ist hinge-gen die Zahl der Personen, deren berschuldungssituation noch nicht aussichtslos ist, die aber be-reits nachhaltige Zahlungsst-rungen aufweisen. Gegenber 2006 sank die Zahl der Betroffe-nen von 3,79 auf 2,88 Millionen (minus 24,0 Prozent).

    Musterknabe Deutschland - doch weitere berschul-dung drohtDie Verbraucherberschuldung ist in Deutschland deutlich ge-ringer als in den angelschsischen Lndern. So sind in Grobri-tannien 13,8 Prozent der priva-ten Konsumenten berschuldet, in den USA sogar 17,4 Prozent. Ein Grund hierfr: Diese Volks-wirtschaften waren und sind str-ker von der Finanz- und Immo-bilienkrise betroffen, und die Arbeitslosigkeit ist im Verlauf der Rezession deutlich strker und nachhaltiger gestiegen als in Deutschland. In den kommen-den zwei Jahren ist nicht mit ei-nem Rckgang der Verbraucher-berschuldung zu rechnen. Jeder zehnte Deutsche (9,8 Prozent) fhlt sich bereits jetzt durch sei-ne finanziellen Verbindlichkeiten berfordert, ein weiteres Drittel (32,0 Prozent) hat wenigstens manchmal Schuldenstress. Die von der Bundesregierung geplanten Sparmanahmen so-wie weitere Faktoren wie zu-nehmende Wohnkosten und der Anstieg prekr Beschftigter drohen Auslser fr eine neuer-liche berschuldungsentwick-lung zu sein. Quelle: Creditreform / CEG / microm

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    Ratenkredite: Treiber der Kreditvergabe an Konsumenten

    n Die Deutschen verschulden sich immer hufiger mit Ratenkrediten. Das Volumen der in dieser Form ausgereichten Kredite, die hauptsch-lich zur Konsumfinanzierung (Mbel, hochwertige Elektronik etc.) eingesetzt werden, hat im Vergleich zum Vorjahr von 137,2 auf 143,9 Mrd. Euro um knapp fnf Prozent zugenommen. Die Gesamtsum-me der Konsumkredite ist im gleichen Zeitraum nur um 0,7 Prozent auf 229,1 Mrd. Euro gestiegen.

    Bremen mit hchster Schuldnerquote

    n Bezogen auf die Einwohnerzahl leben in Bremen die meisten ber-schuldeten Personen. 14,13 Prozent der Erwachsenen in der Hanse-stadt knnen ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen. Am niedrigsten ist die Schuldnerquote in Bayern (7,06 Prozent), ge-folgt von Baden-Wrttemberg (7,46 Prozent) und Sachsen (8,37 Pro-zent).

    Schuldner immer jnger - auch Altersarmut drohtn Junge Menschen zwischen 20 und 29 Jahren verschulden sich im-mer strker. Zum Stichtag Oktober 2010 konnten knapp 1,39 Millio-nen Frauen und Mnner dieser Altersgruppe ihren Zahlungsverpflich-tungen nicht mehr nachkommen. Das sind fast 400.000 Betroffene mehr als noch 2004.

    SchuldnerAtlas 2010

    Jhrliche Analyse zur berschuldung von Privatpersonen in Gesamtdeutschland6,5 Millionen Deutsche berschuldet Anstieg gegenber dem Vorjahr

    n Es gibt die unterschiedlichs-ten Grnde aus denen ein Ver-braucherhaushalt einen Kredit ohne Schufa-Auskunft ben-tigt und bei einem der zahlrei-chen Kreditvermittler beantragt. Der hufigste Grund ist, dass der Kreditnehmer von einem derar-tigen Kleinkredit einen negati-ven Schufa-Eintrag besitzt. In ei-nem solchen Fall bewilligen die wenigsten Banken einen Kredit, auch nicht wenn es sich tatsch-lich nur um einen Kleinkredit handeln soll und dieser ausrei-chen wrde, um den Grund des Schufa-Eintrages, zum Beispiel eine nicht bezahlte Rechnung,

    die trotz Mahnung und Mahnbe-scheid und anschlieendem Voll-streckungsbescheid bis dato nicht

    ausgeglichen worden ist, zu be-seitigen, sprich durch Zahlung zu bereinigen.

    Schufa-Eintrag, kein Kredit

  • Freitag, 19. November 2010 Seite 9

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    n Man kann es drehen und wen-den wir man will. Irgendwann erwischt es jeden. Die ghnende Leere im eigenen Portemonnaie. Um dem abzuhelfen, bzw. vor-zubeugen empfehlen sich die fol-genden Mglichkeiten:

    Sparen, sparen, sparen Wer sein Geld behutsam aus-gibt, der hat in der Regel kei-ne Probleme. Bedenken Sie, ob es wirklich der neue Edel-Lap-top, oder die neue japanische La-bel-Jeans sein muss, oder es nicht auch genauso schick, aber gnsti-ger geht. Auch und gerade beim Thema Auto lassen sich auch vie-le zu teuren und spritfressenden Modellen verfhren. Besuchen Sie auch fter mal den Discoun-ter und vergleichen Sie die Preise, das macht sich bezahlt. Prfen Sie immer, ob eine Ausgabe wirklich sein muss, oder ob die zu erwer-bende Ware oder Dienstleistung Ihr Geld wirklich wert ist.

    Gehaltserhhung anfragenSobald Ihre Sparmglichkei-ten ausgeschpft sind, sollten Sie berlegen ob Sie, gerade zum Jah-resbeginn nicht eine kleine Ge-haltserhhung bekommen kn-nen. Sprechen Sie mit Ihrem Chef oder Ihrer Chefin und zeigen Sie auf, was Sie wirklich leisten. Es ist Ihr gutes Recht leistungsgerecht entlohnt zu werden. Fr viele Betriebe gibt es darber hinaus allgemeinverbindliche Tarifver-trge, die nicht immer beachtet werden. Erkundigen Sie sich!

    Trennen Sie sich von Dingen, die Sie wirklich nicht mehr bentigen. Vie-le Leute haben dafr ggf. Ver-wendung. Haben Sie fnf Dru-

    cker und drei Fotokameras in der Ecke stehen, weil Sie immer das neueste Modell kaufen muss-ten, dann bringen Sie diese in ein serises Pfandleihhaus, oder versteigern Sie die Dinge online bei Ebay und Co. Dasselbe gilt fr andere, wertvollere Dinge, wie die Goldkette, die Ihnen Ihr Ex geschenkt hat und die Sie oh-nehin nicht mehr tragen wrden usw. berflssig zu erwhnen ist, dass alle Dinge, die Sie ver-kaufen und weggeben fr immer weg sind. Das bedeutet, dass Sie sich das erstens genau berlegen und zweitens in jedem Fall und ohne Wenn und Aber der allei-nige Eigentmer/In dieser Wa-ren sein mssen, sonst machen Sie sich strafbar und mssen mit dem Staatsanwalt rechnen.

    Nebenjobs Haben Sie noch Zeit, Kraft und Lust? Dann sollten Sie sich nach einem Nebenjob umschauen. Bitte prfen Sie jedoch erst, ob

    ihr jetziger Arbeitsvertrag eine Nebenttigkeit erlaubt. Im Zwei-fel fragen Sie lieber nochmal bei Ihrem Chef nach und lassen Sie sich die Nebenttigkeit schrift-lich genehmigen. Klassische und serise Nebenjobs sind beispiels-weise die Klassiker, wie Zeitung austragen (etwas fr Frhaufste-her), Kellner und Aushilfskche (fr Leute, die gerne unter Men-schen gehen), aber auch viele In-dustrieunternehmen, Kranken-huser, Dienstleister usw., suchen hnderingend nach flexiblen Aushilfen und Nebenjobbern. Vorsicht: Lassen Sie sich nicht durch unserise Angebote ver-fhren. Seien Sie vorsichtig bei Angeboten, bei denen Sie zu-erst etwas kaufen, oder investie-ren sollen und lehnen Sie diese im Zweifel ab. Lassen Sie sich in kei-nem Fall von windigen Anbietern solcher Jobs unter Druck setzen und holen Sie sich im Zweifel Rat und zwar auch dann, wenn Sie etwas unterschrieben haben;

    am besten natrlich noch vorher. Bestehen Sie immer auf einen schriftlichen Arbeitsvertrag (gilt auch fr Aushilfen) bei dem ge-nau beschrieben ist, was Sie tun sollen und fr welches Entgelt.

    Handelsvertreter Viele Unternehmen bieten inter-essierten Menschen Jobs als Freie Handelsvertreter. Sie arbeiten dabei auf reiner Provisionsbasis, etwa fr Versicherungen und an-dere Vertriebsnetze. Achten Sie darauf, dass Ihnen diese Arbeit wirklich liegt und Spa macht, denn es ist bei weitem nicht jeder-manns Sache wildfremden Men-schen etwas zu verkaufen. Sie sollten auch die Regel einhalten, nicht gleich auf Ihre Bekannten und Verwandten loszurennen. Gerade unserise Unternehmen spekulieren nmlich genau dar-auf und mchten so nur den Kreis der Ihnen nahe stehenden Men-schen abschpfen. Fragen Sie sich immer, ob Sie die von Ihnen,

    oder der Anbieterfirma angebo-tene Leistung auch selbst kaufen wrden und bewahren Sie sich immer Ihren kritischen Blick.

    Selbststndige Ttigkeiten Haben Sie besondere Kenntnisse, Erfahrungen oder Talente, dann kommt auch eine Nebenttigkeit als Selbststndiger in Betracht. Oftmals entwickelt sich daraus sogar ein Hauptberuf, denn wenn Sie das machen, was Sie wirklich gut knnen, dann wird der Erfolg nicht ausbleiben. Sind Sie etwa ein Sprachtalent, dann berlegen Sie, ob Sie Ihre Dienste nicht als Dolmetscher oder bersetzer an-bieten knnen. Sind Sie hingegen ein Ordnungstalent, dann hel-fen Sie anderen Privatleuten und Unternehmern sich gut zu orga-nisieren und wenn Sie sich mit PCs, Software und Netzwer-ken hervorragend auskennen, dann sollten Sie berlegen, Ihre Dienste entsprechenden Firmen und Privatleuten gegen ein ange-messenes Entgelt anzubieten.

    Die Steuer nicht vergessen Aushilfsnebenjobs bis insgesamt 400 Euro monatlich werden pau-schal versteuert und mssen von Ihnen nicht noch zustzlich im Rahmen Ihrer Steuererklrung versteuert werden. Darber hi-naus, und dies gilt auch vor al-lem fr jede Art und Form der selbstndigen Ttigkeit, interes-siert sich der Fiskus fr (fast) jede Art und Weise der Erzielung von Einknften. Erkundigen Sie sich also bei einem Steuerberater oder direkt beim Finanzamt und bei der Gemeinde, in welcher Form Sie Ihre Ttigkeit ausben drfen und wie Sie die ordnungsgeme Versteuerung sicherstellen.

    Tipps vom RA George Terzakis

    Hilfe, ich brauche Geld! Serise Mglichkeiten an Geld zu kommen

    n Die alte RentenbesteuerungBis einschlielich 2004 wurden die gesetzlichen Renten nicht voll besteuert, sondern nur mit dem sogenannten Ertragsanteil. Es handelte sich dabei um die in der Rente enthaltenen fiktiven Zin-sen. Dieser Ertragsanteil war ge-setzlich festgeschrieben. In der Regel betrug er 27 Prozent, nm-lich bei einem Arbeitnehmer, der mit 65 Jahren in den Ruhestand trat. Wer dagegen schon mit 60 Jahren Rentner wurde, fr den be-trug der Ertragsanteil 32 Prozent.Wer in diesem alten System beispielsweise 1.000 Rente bekam, musste in der Regel da-von 270 versteuern. Das fhr-te dazu, dass die meisten Rentner berhaupt keine Steuern bezah-len mussten, weil sie insgesamt unter dem steuerlichen Grund-freibetrag blieben. Einkommen-steuer ist nur dann angefallen, wenn noch andere Einknfte da-zukamen, etwa Zinsen oder Di-videnden aus Kapitalvermgen oder Einknfte aus Vermietung und Verpachtung.Die Beamtenpensionen mussten dagegen grundstzlich in vol-ler Hhe versteuert werden, weil die Beamten whrend ihrer ak-

    tiven Ttigkeit keine Sozialabga-ben aus ihrer Besoldung bezahlt haben. Zur Abmilderung wurde bei Pensionren aber noch der Versorgungsfreibetrag (3.000 ) und der Werbungskostenpausch-betrag (920 ) bercksichtigt. Im Endeffekt bedeutete das fr ei-nen verheirateten Pensionr mit 3.000 Pension, dass rd. 300 Steuern im Monat anfielen.

    Das Urteil des Bundesver-fassungsgerichtes vom 06. Mrz 2002In seinem berhmten Rentenur-teil hat das Bundesverfassungsge-richt entschieden, dass dieses alte System der Rentenbesteuerung den Pensionren gegenber un-gerecht. Der Gesetzgeber wurde verpflichtet, bis zum 31.12.2004 die steuerliche Bevorteilung der Rentner gegenber den Pensio-nren abzuschaffen (und das, ob-wohl die durchschnittliche Rente 800 betrgt, die durchschnitt-liche Pension dagegen 2.700 , also das Dreieinhalbfache).Das Bundesverfassungsgericht hat bei diesem Urteil beispiels-weise nicht bercksichtigt, dass Beamte whrend der Phase der aktiven Ttigkeit weniger Steu-ern bezahlen als Arbeitnehmer.

    Und die Phase der aktiven T-tigkeit ist ja immerhin wesent-lich lnger als die Rentenbezugs-phase. Insgesamt stehen deshalb Beamte/Pensionre auch steuer-lich besser da als Arbeitnehmer/Rentner. Das Urteil war also sicherlich falsch aber es war nun einmal in der Welt, und der Gesetzge-ber musste reagieren.

    Die neue RentenbesteuerungEine vernnftige Lsung wre es nun gewesen, wenn die Beamten in die gesetzliche Rentenversi-cherung einbezogen worden w-ren. Dann wrden alle gleich be-handelt. Stattdessen aber gilt seit 2005, dass Renten wie Pensi-onen komplett besteuert wer-den (mit bergangsregelungen bis 2040).Die bergangsregelung fr Rentner sieht so aus, dass der Prozentsatz von in der Regel 27 Prozent steuerpflichtiger Ren-te ab 2005 auf 50 Prozent erhht wurde. Von 1.000 Rente sind damit 500 der Steuer zu un-terwerfen. Fr Neu-Rentner des Jahres 2006 gilt ein Satz von 52 Prozent, fr Neu-Rentner des Jahres 2007 sind es 54 Prozent. So

    geht es in Zwei-Prozent-Schrit-ten weiter, bis im Jahr 2020 dann 80 Prozent erreicht sind. Danach geht es in Ein-Prozent-Schritten weiter, bis im Jahr 2040 dann 100 Prozent erreicht sind. Gegen diese neue Rentenbesteu-erung sind verschiedene Verfas-sungsbeschwerden beim Bun-desverfassungsgericht eingelegt worden (z.B. Az. 2 BvR 844/10). Denn den Rentnern wurde kein Vertrauensschutz gewhrt. Wer seine Altersversorgung darauf eingerichtet hatte, dass er spter von der gesetzlichen Rente nur 27 Prozent versteuern muss, und nun mit 50 oder mehr Prozent herangezogen wird, der sieht sich um die Frchte seiner Arbeit be-trogen. Und zum Umsteuern ist es jetzt zu spt. Das Bundesver-fassungsgericht muss nun ent-scheiden, ob Rentnern deshalb ein besonderer Vertrauensschutz htte gewhrt werden mssen.Darber hinaus unterliegen Ar-beitnehmer bzw. Rentner in der bergangsfrist nunmehr ei-ner verfassungswidrigen Dop-pelbesteuerung. Ein Neu-Rent-ner des Jahres 2009 etwa muss 58 Prozent seiner Altersbezge der Einkommensteuer unterwerfen, obwohl whrend seines aktiven

    Arbeitslebens, whrend der Auf-bauphase, bis zum Jahre 2004 nur 50 Prozent, nmlich der Arbeit-geberanteil am Rentenversiche-rungsbeitrag, steuerfrei waren. Die Hlfte der Einzahlungen wurde steuerfrei vom Ar-beitgeber eingezahlt; die ande-re Hlfte hat der Arbeitnehmer jedoch aus seinem versteuertem Einkommen geleistet. Nach der Systemumstellung wird dieser Teil der Rente nun noch einmal besteuert.

    PraxistippRentner sollten berprfen, ob in ihren Steuerbescheid der Vorlu-figkeitsvermerk aufgenommen wurde. Wenn die Veranlagung vorlufig ist hinsichtlich der Ein-knfte aus Leibrenten im Sinne des 22 Nr. 1 Satz 3 EStG Buch-stabe a Doppelbuchstabe aa fr Veranlagungszeitrume 2005 bis 2009, braucht nichts veranlasst zu werden. Die Steuerbescheide werden dann von Amts wegen gendert, wenn das Bundesver-fassungsgericht die Rentenbe-steuerung fr verfassungswidrig hlt. Wenn dieser Vorlufig-keitsvermerk dagegen fehlt, soll-te Einspruch und gegebenenfalls Klage eingereicht werden.

    Die steuerliche Gleichstellung von Rentnern und Pensionren

  • Seite 10 Freitag, 19. November 2010

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    n Gtersloh. Zeitarbeit ist eine moderne Art der Beschftigung, die sowohl Unternehmen als auch Mitarbeitern gleichermaen Fle-xibilitt verschafft und in Europa eine immer einflussreichere Rol-

    le in der Arbeitswelt spielt. Die-sen Trend erkannte Dieter Sta-bolepszy schon im Jahr 1979 und legte mit seiner Firmengrndung den Grundstein ein modernes Zeitarbeitsunternehmen. Nach Umwandlung in eine GmbH im Jahr 1989 orientierte sich die IMS GmbH zielstrebig am Markt und vollzog den zukunftsweisenden Schritt zum professionellen Per-sonaldienstleister in allen Sparten der Elektrotechnik und angren-zender Anforderungsbereiche. Mit dem aktuellen Standort in der Knigsstrae 38 im Zentrum

    von Gtersloh, fungieren die Pro-fis fr Zeitarbeit als zuverlssiger und starker Partner fr Unterneh-men sowie fr qualifizierte und motivierte Mitarbeiter. Mit un-seren Mitarbeitern der verschie-densten Berufe untersttzen wir schnell und flexibel Unternehmen bei der berwindung von Perso-nalengpssen Als professioneller und zertifizierter Personaldienst-leister setzen wir hierbei besonders auf Qualitt, Kompetenz und kur-ze Reaktionszeiten, betont Marc Stabolepszy, der das Unternehmen in zweiter Generation fhrt.

    n Hannover. ber 800 haupt-berufliche Agenturen deutsch-landweit sind bei der Mecklen-burgischen dicht am Kunden. Damit steht der persnliche Kontakt an erster Stelle. Auch bei der Kfz-Versicherung zahlt sich dies aus. Der Kunde erhlt ein mageschneidertes Absi-cherungskonzept, das seine in-dividuellen Bedrfnisse be-rcksichtigt, und spart dabei: Denn er zahlt tatschlich nur das, was er bentigt. Und: Im Schadenfall wickelt seine Agen-tur vor Ort schnell und rei-bungslos alles ab. Als Ergnzung zur Haftpflicht- und Kasko-Grundabsicherung ist eine Komfortdeckung im Angebot, die 20 zustzliche Si-cherheitsbausteine enthlt. Dazu zhlt zum Beispiel eine Fahrer-Versicherung; diese ist unver-zichtbar bei Unfllen mit schwe-ren Verletzungen des Fahrers. Die Komfortdeckung beinhal-tet auerdem eine erhhte Ver-

    sicherungssumme bei Personen-schden. Im Kaskobereich bietet die Mecklenburgische erweiterte Leistungen und eine verringerte Selbstbeteiligung, wenn die Re-paratu