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Ausgabe 07

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  • Freitag, 7. Januar 2011 WOCHENZEITUNG FR BIELEFELD UND UMGEBUNG Nr. 7, 1. KW, 2011

    Stadt Bielefeld warnt vor Eiszapfen und DachlawinenAlles Gute kommt von oben, sagt ein Sprichwort. Nicht so bei Dachlawinen. Wenn sie Menschen verletzten oder Au-tos beschdigen, haftet meist der Hausbesitzer - aber nicht immer in vollem Umfang. Seite 3

    OWL Wirtschaft geht zuversichtlich ins neue JahrZum bevorstehenden Jahres-wechsel zieht Ortwin Goldbeck, Prsident der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK), eine positive Bilanz des Jahres 2010. Auch die Wirtschaft in der hiesigen Re-gion sei auf einem guten Weg. Dabei erweise sich der Export wieder einmal als Zugpferd der konjunkturellen Aufwrtsent-wicklung in Ostwestfalen. Seite 2

    FH-Modenschau im RinglokschuppenEndlich ist es wieder soweit! Die mittlerweile weit ber Bielefelds Stadtgrenzen hinaus bekann-te FH-Modenschau verwandelt am 12. und 13. Januar den Rin-glokschuppen wieder in einen schillernden Raum voller Inspi-ration und Kreativitt. 30 Se-conds of Fame lautet das The-ma der diesjhrigen Modenschau der Fachhochschule Bielefeld, in der 46 Studenten insgesamt 167 Modelle prsentieren. Seite 2

    Gesundes Schulprojekt in NRW wird ausgezeichnetLob und Ehre fr gesundes Lernen: Gesundheitsministerin Barbara Steffens hat eine DAK-Initiative ausgezeichnet, an der sich in NRW sieben Schulen mit rund 500 Lehrkrften und mehr als 10.000 Schlern beteiligen. Seite 3

    n Mitte. Die Zahlen der in Bie-lefeld geborenen Kinder sind im Jahr 2010 merklich angestiegen. Demnach kamen mit 4390 Neu-geborenen insgesamt 204 Kinder mehr zur Welt als im Vorjahr. Dieser Trend sich auch bundes-

    weit ab: In Deutschland sind in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres fast 20 000 Ba-bys mehr auf die Welt gekommen als im Vergleichszeitraum 2009. Das entspricht nach Angaben des Statistischen Bundesamtes einem

    Plus von 3,6 Prozent. Favorit bei den Mdchennamen im heimi-schen Bielefeld ist wie in 2009 mit einem leichten Rckgang noch immer Marie. Diesen ersten Platz muss sie sich allerdings mit Sophie teilen. Auch bei den

    Jungennamen ist der Vorjahres-favorit Maximilian mit vier zu-stzlichen Nennungen gleich ge-blieben.

    Bitte lesen Sie weiter auf Seite 2

    n Mitte. Auch im Hinblick auf das neue Jahr war der Gesetzge-ber wieder fleiig und hat zahl-reiche nderungen beschlossen, die viele Brger betreffen.Exemplarisch zu nennen ist hier der Wegfall der bekannten Lohn-steuerkarte, die es nunmehr nur

    in einer elektronischen Form ge-ben wird, sowie Verbesserungen beim Kindergeldzuschlag, deren Entwicklung und Umsetzung allerdings noch beobachtet wer-den muss. Auch im Arbeits- und Sozial-recht, aber auch im Steuerrecht

    gibt es zahlreiche Neuerun-gen, die zu beachten sind. Hier-bei sind beispielsweise die von hchstrichterlicher Seite wieder belebten Mglichkeiten, sein Arbeitszimmer von der Steuer abzusetzen, soweit dem Steuer-pflichtigen fr seine berufliche

    oder betriebliche Ttigkeit kein anderer Arbeitsplatz zur Verf-gung steht. Im Innenteil haben wir einen Teil der wichtigsten nderungen dargestellt.

    Bitte lesen Sie weiter auf Seite 12

    AUS DEM INHALT

    Bielefeld verzeichnet Geburtenanstieg im Jahr 2010

    Namen Marie und Maximilian weiterhin hoch im Kurs

    Rechtliche und steuerliche nderungen 2011

    Das ndert sich im neuen Jahr

    Sonderseiten in dieser Ausgabe:

    n Auto spezial ..................... Seite 10-11 n Recht und Steuern ........... Seite 12-13

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  • Seite 2 Freitag, 7. Januar 2011

    VHS: Fhrung durch westflische Kunst

    Mitte. Im Rahmen der aktuellen Ausstellung Der Westflische Expressionismus in der Bielefelder Kunsthalle veranstaltet die VHS am Mittwoch, 19. Januar, von 18.00 bis 19.30 Uhr hierzu eine Einfhrung in der VHS, Ravensberger Park 1, Raum 240. Kursleiterin Christiane Lutterkort gibt dabei einen ersten Ein-blick in den Westflischen Expressionismus, welcher seinen Ursprung 1902 durch die Erffnung des Hagener Museums Folkwang fand. Zu den bekanntesten Malern dieser regionalen Kunstrichtung zhlen unter anderem August Macke, Christi-an Rohlfs und Peter August Bckstiegel. Nach der Einfhrung erfolgt am Mittwoch, 26. Januar, von 18.00 bis 19.30 Uhr eine Fhrung durch die Ausstellung, bei der die jeweiligen Knstler und Werke vorgestellt werden.Informationen und Anmeldung telefonisch unter 0521 / 51-0 oder im Internet auf www.vhs-bielefeld.de.

    Entgegen dem Bundestrend: LWL-Museen ziehen positive Bilanz 2010

    Westfalen. 1,26 Millionen Menschen besuchten im vergange-nen Jahr die 17 Museen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe - das sind annhernd so viele wie 2009. Dies sei eine Entwicklung entgegen dem bundesweiten Trend sinkender Besucherzahlen, sagte LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rschoff-Thale. Dazu trug ein Besucherrekord im LWL-Museum fr Archologie in Herne bei. Von den insgesamt 207.000 Besuchern sahen dort allein 166.000 die Mittelalter-Schau Auf-Ruhr 1225!. Trotz Bauarbeiten waren auch die LWL-Museen in Mnster im vergangenen Jahr beliebt: Das Landesmuseum fr Kunst- und Kulturgeschichte schaffte mit 51.000 Besuchern sogar ein Plus, das LWL-Naturkundemuseum zog trotz einer sechswchigen Schlieung 152.000 Menschen an und erreichte das zweitbeste Ergebnis.

    Eheschlieungen: Zahlen rcklufig

    Mitte. Im Jahr 2010 verzeichneten die Standesmter in Biele-feld insgesamt 1.345 Eheschlieungen und 15 Lebenspartner-schaften. Die Gesamtzahl sank demnach auf Vorjahresniveau (2008). Favorit unter den Bielefelder Standesmtern ist noch immer das Rathaus: 692 Trauungen (50,88 Prozent) erfolgten hier. Weitere beliebte Zeremonieorte waren mit 258 Eheschlie-ungen (18,97 Prozent) die Sparrenburg und mit 119 (8,75 Prozent) die Alte Vogtei. Des Weiteren wurde der Bund des Lebens geschlossen im Museum Huelsmann (75), dem Heimat-haus Jllenbeck (73) sowie dem Museumshof (53) und dem Heimathaus (45) Senne. Die Anzahl der Trauungen in der Sch-coArena sank im Jahr 2010 von sieben auf vier. 22 verbleibende Eheschlieungen erfolgten an anderen Orten.

    Neue Mitarbeiterin im Quartiersbro

    Mitte. Ein Besuch im Quartiersbro Ostmannturmviertel (August-Bebel-Strae 16-18) ist ein heier Tipp fr alle, die sich ber die bauliche Entwicklung des Viertels und ber die Angebote sozialer Einrichtungen sowie Bildungseinrichtungen informieren wollen. Ab Anfang Januar sind seine ffnungszeiten noch brgerfreundlicher: Das Quartiersbro ist montags von 14.00 bis 18.00 Uhr und mittwochs von 10.00 bis 14.00 Uhr geffnet. Die ffnungszeit am Freitagvormittag entfllt.Die neue Servicezeit bis in den Montagabend hinein ist der neu-en Quartiersbetreuerin Dilek Dogan-Alagz zu verdanken. Die Diplom-Pdagogin arbeitet seit einigen Wochen im Stadtteil und ist nun montags persnlich erreichbar. Ihre Schwerpunkte sind die Vernetzung der Bildungseinrichtungen, die Einbeziehung von Migrantenorganisationen in die Quartiersbetreuung und die Frauenarbeit. Kontakt: Quartiersbro Ostmannturmviertel, Telefon: 0521 / 4 48 11 25.

    ImpressumVerleger und Herausgeber: Bielefelder Stadtzeitung UG (haftungsbeschrnkt) i.Gr.Vertreten durch den Geschftsfhrer: George Terzakis

    Jllenbecker Strae 16533613 BielefeldTel. 0521-8949004, Fax. 0521-8949006E-Mail:[email protected]@stadtzeitung-bielefeld.de

    Chefredakteur: George TerzakisVerantwortlicher Redakteur gem. Pressegesetz NWVerantwortlicher Anzeigenleiter gem. Pressegesetz NWJllenbecker Str. 165, 33613 Bielefeld

    Weitere Redakteure: Janin Reineke, Aynur Terzakis, Thorsten Ermel, Friedel Stutzke

    Layout:Aleksandar Nanusevic

    Vertriebsleiter: Hans Joachim Gohla

    Herstellung / Druck:Presse-Druck und Verlags GmbHCurt-Frenzel Strae 286167 Augsburg

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    (Fortsetzung von der Seite 1)

    Nach den Zahlen des Bundesam-tes, ber die zuerst die Sddeut-sche Zeitung berichtete, kamen von Januar bis September etwa 510 000 Kinder zur Welt. Im glei-chen Zeitraum des Vorjahres wa-ren es nur 492 000 Kinder. Ein derart groer Zuwachs sei im gesamten vergangenen Jahrzehnt nicht feststellbar gewesen. Die

    Entwicklung sei umso erstaunli-cher, als die Zahl der Frauen im gebrfhigen Alter Jahr fr Jahr um etwa 300 000 sinke, schreibt die Zeitung. Die Geburtenrate pro Frau schwankt seit einigen Jahren in Deutschland zwischen 1,36 und 1,38 Kindern. Wie vie-le der neugeborenen Kinder von Frauen mit Migrationshinter-grund zur Welt gebracht wurden, gehe aus der Statistik nicht her-

    vor. Im vergangenen Jahr war die Zahl der Geburten in Deutsch-land auf ein Rekordtief gesun-ken. 2009 kamen rund 665 000 Kinder zur Welt, etwa 17 000 weniger als im Vorjahr und nicht einmal halb so viele wie im Ge-burten-Rekordjahr 1964. An-fang der 90er Jahre gab es noch 830 000 Geburten.Die endgltige Gesamtzahl fr das Jahr 2010 werde aber erst im

    August kommenden Jahres vor-liegen. Wenn sich alles bewahr-heitet, dann freut sich unser Haus natrlich. Zuvor wolle man al-lerdings die Zahlen nicht kom-mentieren.Die Sprecherin verwies allerdings auf Umfragen, denen zufolge der Kinderwunsch bei Paaren zuge-nommen habe - trotz der wirt-schaftlichen Entwicklung. Auch sei man berzeugt, dass man mit dem Elterngeld und dem Ausbau der Kinderbetreuung den richti-gen politischen Weg eingeschla-gen habe. Mehrere Studien bele-gen, dass sich familienpolitische Manahmen nur langsam bei der Geburtenentwicklung aus-wirken. Das europische Fami-lienmusterland Frankreich, wo die Familienpolitik bereits An-fang der 80er Jahre einem radi-kalen Kurswechsel unterzogen wurde, betrgt die Geburten-rate pro Frau heute 1,9 Kinder. In den skandinavischen Ln-dern liegt sie bei 1,8. Bevlke-rungswissenschaftler gehen da-von aus, dass in Deutschland zur Absicherung von Renten, Fach-krftebedarf wie gesellschaftli-cher Reproduktion eigentlich

    eine Geburtenziffer von 2,1 n-tig wre. Favorit bei den Mdchennamen im heimischen Bielefeld ist wie in 2009 mit einem leichten Rck-gang noch immer Marie. Die-sen ersten Platz muss sie sich al-lerdings mit Sophie teilen. Beide Namen wurden insgesamt 77 Mal in die Geburtsurkunden eingetragen. Mit 37 Nennungen folgt auf dem dritten Platz Ma-ria (37), jedoch dicht gefolgt von Mia (36) und Emma (35). Ihr Erfolg in Oslo hat sich offen-sichtlich auch bis in die Standes-mter ausgeweitet: Lena (34) wurde im Vergleich zum Vorjahr 16 Mal mehr von den Eltern als Vorname ausgewhlt.Auch bei den Jungennamen ist der Vorjahresfavorit Maximilian mit vier zustzlichen Nennungen gleich geblieben; 51 Neugebore-ne erhielten diesen Namen. Platz zwei und drei sind allerdings neu: Elias (47) und Noah (41) ver-drngten hier die Platzierten aus 2009. Hchster Neueinsteiger der Jungs ist Louis. Die Bielefelder Standesbeamten trugen bei 25 Neugeborenen diesen Vornamen in die Geburtsurkunde.

    n Berlin/Bielefeld-Bethel. Von einer dreitgigen politischen Bil-dungsfahrt in die Bundeshaupt-stadt Berlin ist jetzt eine Gruppe

    behinderter Menschen und Mit-arbeitender aus Bethel zurck-gekehrt. Die 40-kpfige Be-thel-Delegation absolvierte ein

    straffes Programm mit Besuchen im Deutschen Historischen Mu-seum, im Bundesrat und mit ei-ner Stadtrundfahrt bis zum Bran-

    denburger Tor. Die Fahrt war ein gutes und spannendes Ange-bot im Sinne der politischen Teil-habe von Menschen mit Behin-derung, sagt Organisator Rainer Lorenz, Regionalleiter in der Be-theler Behindertenhilfe. Die Bildungstour geschah auf Einladung der Bielefelder Gr-nen-Bundestagsabgeordneten Britta Haelmann (Bildmitte mit Rainer Lorenz). Im Bundes-tag im Reichstagsgebude trafen die Betheler ihre Gastgeberin zum politischen Meinungsaus-tausch. Die behinderten Men-schen diskutierten angeregt mit Britta Haelmann ber ihre all-tglichen Sorgen und Wnsche. Sie hat uns mit unseren Fragen und Anliegen sehr ernst genom-men, freut sich Bethel-Bewoh-nerin Anneliese Brasch.

    Bielefeld verzeichnet Geburtenanstieg im Jahr 2010

    Marie und Maximilian hoch im Kurs

    n Sennestadt. Die einjhrige Mischlingshndin Tascha wur-de am 8. Januar in Brackwe-de herrenlos aufgefunden. Ob-wohl sie deutlich kleiner ist, als ein reinrassiger Kangal, knn-te es sich aber bei dem Find-ling zumindest um eine Kan-galmischlingshndin handeln. Sicher scheint auch, das Tascha zuvor nicht im Haus gelebt hat und mit Menschen, insbesonde-re mit Mnnern, schlechte Er-fahrungen gemacht hat. Tascha war besonders in der Anfangszeit vllig verngstigt. Eine Vorder-pfote ist nach einem Beinbruch offensichtlich nicht behandelt worden und schief zusammen-gewachsen. Dies behindert die mittelgroe Mischlingshndin jedoch nicht und in vertrautem Terrain und ohne die Anwesen-heit von fremden Menschen, hat sich Tascha zu einer lustigen und kessen Hundedame entwickelt. Allerdings zeigt sie auch dann noch sofortiges Fluchtverhal-

    ten, wenn man etwas Stock-hnliches in der Hand hlt.Tascha wurde inzwischen kast-riert und fr sie sucht der Tier-schutzverein Hundfreunde ohne Kinder in einer eher ruhigen Umgebung. Ein eingezunter Garten sollte vorhanden sein.Nhere Info gibt es unter der Rufnummer 05205/98430. Das Tierheim ist von montags bis samstags in der Zeit von 15.00 bis 18.00 Uhr geffnet.

    Tier der Woche

    Mischlingshndin Tascha Behinderte Menschen aus Bethel besuchten die Bundeshauptstadt

    Betheler zurck von politischer Bildungsfahrt in Berlin

    n Mitte. Zum bevorstehen-den Jahreswechsel zieht Ortwin Goldbeck, Prsident der Indus-trie- und Handelskammer Ost-westfalen zu Bielefeld (IHK), eine positive Bilanz des Jahres 2010: Wer htte vor einem Jahr an-gesichts der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise geglaubt, dass die deutsche Wirtschaft so schnell wieder auf einen steilen Wachstumskurs zurckkommen wird? Auch die Wirtschaft in der hiesigen Region sei auf einem gu-

    ten Weg. Dabei erweise sich der Export wieder einmal als Zug-pferd der konjunkturellen Auf-wrtsentwicklung in Ostwestfa-len. Auch wenn die Wachstumsdy-namik in den nchsten zwlf Monaten etwas nachlassen drf-te, seien die Voraussetzungen fr einen robusten Aufschwung gut. Wenn nichts dazwischen kom-me, knnten manche Betriebe im Laufe des Jahres 2011 wieder an das Niveau anknpfen, das sie

    vor der Rezession erreicht hat-ten.Die Branchenvielfalt und die ausgewogene Struktur haben dazu beigetragen, dass die Krise im Jahr 2009 bei uns nicht ganz so heftig durchgeschlagen hat wie in einigen anderen Regio-nen, analysiert Goldbeck. Er-freulich sei, dass auch der pri-vate Konsum wieder anziehe, wie nicht zuletzt das florieren-de Weihnachtsgeschft gezeigt habe. Der Aufschwung er-halte

    mit der wachsenden Binnenwirt-schaft eine weitere tragende Sule neben dem Export.Der im Aufschwung zunehmen-de Mangel an Fachkrften und Ingenieuren bereite jedoch vie-len Unternehmen Probleme. Dies habe die IHK zum An-lass genommen, das Thema im kommenden Jahr in den Mit-telpunkt zahlreicher Aktivit-ten zu stellen, sei es in Form von Projekten, Informationen oder Veranstaltungen. Ziel sei es, die

    Mitgliedsunternehmen bei der Fachkrftesicherung zu unter-sttzen. Goldbeck: Die hufig kritisierten Unternehmer, und besonders auch unsere ostwest-flischen Familienunternehmer, haben gezeigt, dass sie gerade auch in schwierigen Zeiten Ver-antwortung bernehmen. Ver-antwortung nicht nur fr ihre Unternehmen und Arbeitsplt-ze, sondern auch gesellschaftliche Verantwortung fr das Gemein-wohl, fr unsere Region.

    Ostwestflische Wirtschaft geht zuversichtlich ins neue Jahr

    Export erweist sich wieder als Zugpferd

  • Seite 3Freitag, 7. Januar 2011

    n Mitte. Endlich ist es wieder soweit! Die mittlerweile weit ber Bielefelds Stadtgrenzen hi-naus bekannte FH-Modenschau verwandelt am 12. und 13. Januar den Ringlokschuppen wieder in einen schillernden Raum voller Inspiration und Kreativitt. 30 Seconds of Fame lautet das The-ma der diesjhrigen Modenschau der Fachhochschule Bielefeld, in der 46 Studenten insgesamt 167 Modelle prsentieren.In Zukunft ist jeder ein Star fr 15 Minuten. Andy War-hol sagte dies bereits 1979. Zu einer Zeit, in der das Internet noch nicht die Welt erobert und Communities wie Facebook, Twitter und StudiVZ noch nicht zum Alltag eines jeden gehrten. Heute werden zustzlich Platt-formen geboten, in denen ein Superstar geboren, der X-Fak-tor gesucht und Top-Models er-nannt werden. Nie war es leichter sich und sein Knnen ins Rampenlicht zu stellen, sich zu inszenieren und sich zur Bewunderung aller zu machen - oder sich seinen Ruf endgltig zu ruinieren. Im Jahr

    2011 verwandelt sich der Rin-glokschuppen - wie die Jah-re zuvor - in einen schillernden Ort, der Raum fr Kreativi-tt schenkt. Mehr denn je gibt sich dieser Ort am 12. Januar, 20 Uhr und 13. Januar, 19 und 21.30 Uhr voll und ganz dem

    Lebensgefhl einer Generation hin, fr die das ffentliche pri-vat und das Private ffentlich ge-worden ist. Roter Teppich, Blitzlicht-gewitter, Twitter, Facebook, Everybodys Darling... 30 Se-conds of Fame lautet das The-

    ma der diesjhrigen Modenschau der Fachhochschule Bielefeld. 46 Studenten prsentieren ins-gesamt 167 Modelle. Geboten wird den Zuschauern eine fa-cettenreiche Show und die Es-sence dessen, was jeder einzel-ne der teilnehmenden Studenten

    innerhalb des vergangenen Jah-res entworfen, verworfen, neu entworfen und schlielich um-gesetzt hat - fr seine 30 Se-kunden des Ruhms. Besucher knnen sich von einem Lebens-gefhl mitreien lassen, das un-ser heutiges Sein beschreibt.

    FH-Modenschau 30 Seconds of Fame im Ringlokschuppen

    Fame and Fashion made in Bielefeld

    n Mitte. Alles Gute kommt von oben, sagt ein Sprichwort. Nicht so bei Dachlawinen. Wenn sie Menschen verletzten oder Au-tos beschdigen, haftet meist der Hausbesitzer - aber nicht immer in vollem Umfang. In manchen Fllen wird dem Unfallopfer eine Mitschuld zugeschrieben. Fr Dachlawinen haftet in der Regel der Hauseigent-mer, denn er hat die sogenann-te Verkehrssicherungspflicht. Das heit, er muss dafr sorgen, dass das Dach seines Hauses ge-gen Lawinen gesichert ist. Doch es besteht ein Unterschied, ob das Haus in einer schneereichen Gegend steht oder in einer Re-gion, in der es selten schneit. In schneereichen Gebieten wie in

    Bayern sind sogenannte Schnee-fanggitter frs Dach oft Bauvor-schrift. Diese bestimmt aber jede Gemeinde selbst.Aber auch wenn es in einer Ge-gend keine baurechtliche Ver-pflichtung zur Anbringung von Schneefanggittern gibt, kann der Hausbesitzer zu Sicherheitsvor-kehrungen wie dem Aufstellen von Warnschildern verpflich-tet sein - etwa bei Dachneigun-gen, die steiler als 45 Grad sind oder wenn das Haus an einer ver-kehrsreichen Strae liegt.

    Schuld und MitschuldHat ein Hausbesitzer das Dach seines Hauses - entgegen der Vorschriften - nicht mit Schnee-fanggittern ausgestattet, haftet

    er, wenn durch Dachlawinen ein Fugnger verletzt oder ein Auto beschdigt wird.Doch nicht in jedem Fall zahlt der Hauseigentmer Schadener-satz in voller Hhe. Ein Autofah-rer, dessen Auto, das auf einem ffentlichen Parkplatz abgestellt und durch eine Dachlawine be-schdigt worden war, hatte den Besitzer des angrenzenden Hau-ses auf 1.500 Euro Schadenersatz verklagt. Das Landgericht Ulm sprach dem Klger aber nur die Hlfte der Summe zu (Az.: 1 S 16/06). Die Richter begrndeten ihr Urteil damit, dass der Autob-esitzer eine Mitschuld trage - er sei ortskundig und htte aufgrund des einsetzenden Tauwetters mit Dachlawinen rechnen mssen.

    Stadt Bielefeld warnt vor Eiszapfen und Dachlawinen

    Wenn der Schnee ins Rutschen kommt ... Tipps fr Hausbesitzer

    - Rsten Sie Ihr Dach mit Schneefanggittern aus, wenn das

    baupolizeilich gefordert wird.

    - Stellen Sie Warnschilder bei Tauwetter auf.

    - Bei Schadenersatzforderungen von durch Dachlawinen

    geschdigten Fugngern schtzt eine Haftpflichtversi-

    cherung. Besitzer von Mehrfamilienhusern sollten eine

    spezielle Versicherung, eine Haftpflichtversicherung fr

    Haus- und Grundstckseigentmer abschlieen, rt die

    Verbraucherzentrale Sachsen.

    - Eine Elementarschadenversicherung haftet bei Schden,

    die durch die Schneelast zum Beispiel am Dach entstehen,

    so der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirt-

    schaft in Berlin.

    - Grenzt ein Haus an mehrere Straen, mssen alle Wege

    vom Hausbesitzer gerumt und gestreut werden.

    n Bielefeld-Mitte. Lob und Ehre fr gesundes Lernen: Ge-sundheitsministerin Barbara Stef-fens hat eine DAK-Initiative aus-gezeichnet, an der sich in NRW sieben Schulen mit rund 500 Lehrkrften und mehr als 10.000 Schlern beteiligen. Das bundes-weite DAK-Projekt Gemeinsam gesunde Schule entwickeln wur-de in die Landesinitiative Gesun-des Land Nordrhein-Westfalen aufgenommen. Das Angebot der Krankenkasse sei beispielgebend und eine Bereicherung fr das Ge-sundheitswesen des Landes, er-klrte Ministerin Steffens. DAK-

    Landeschef Hans-Werner Veen wertet die Auszeichnung als Er-folg: Ein gesunder Start ins Le-ben ist wichtig fr eine bessere Lern- und Lebensqualitt.

    Neue Angebote gegen Mob-bing und PrfungsstressSieben Schulen in Bielefeld, Bra-kel, Hagen, Hamm, Lippstadt, Mettmann und Telgte werden derzeit in ihrer Entwicklung zu gesunden und leistungsstarken Organisationen untersttzt. Drei Jahre lang werden sie von der Leu-phana Universitt Lneburg wis-senschaftlich begleitet und arbei-

    ten an selbst gewhlten Themen der Gesundheitsfrderung und Schulqualitt. Am Anfang stand eine Umfra-ge zum aktuellen Schulalltag und Schulklima mit besonderem Blick auf Gesundheitsaspekte. Weniger Stress, mehr Bewegung, gesndere Ernhrung: Womit sich die Lehrer und Schler der teilnehmenden Schule beschfti-gen, hing vom Ergebnis der Um-

    frage ab. Jede Schule arbeitet an individuellen Themen, die vom Angebot in der Cafeteria und Bewegung im Klassenzimmer ber Anti-Mobbing-Manah-men, Prfungsangst oder der Si-cherung des Schulwegs reichen. Wir liefern kein Standardpro-gramm, sondern passen das Kon-zept an die Bedrfnisse und die speziellen Anforderungen der Einzelschule an, so Veen. Die

    DAK setzt sich fr ein ganzheit-liches Verstndnis von Gesund-heitsfrderung ein. Es werde aufgezeigt, wie die Bereiche Er-nhrung, Bewegung, Stress und psychische Belastung den Schul-alltag beeinflusst. Ferner wrden auch Strukturen und Prozesse der Schule unter Gesundheitsaspek-ten betrachtet, um beispielswei-se den Stundenplan zu optimie-ren.

    Gesundes Schulprojekt in NRW wird ausgezeichnet

    Gesunde Schule gemeinsam entwickeln

    Die Kollektion von Ilona Koudriavtseva ist Teil des Programms auf der Modeschau.

    Kinder brauchen Bewegung: Schlau durch Toben.

    Eine ausgewogene Ernhrung erhlt die Leistungsfhigkeit in der Schule.

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  • Seite 4 Freitag, 7. Januar 2011

    n Bielefeld / Berlin. Was, wenn ein in einer Alteneinrichtung le-bender Senior mit schwerer Di-abetes und Demenz im benach-barten Kiosk ttenweise Bonbons kauft? Wie umgehen mit sexuel-len Bedrfnissen einer immobi-len Bewohnerin? Antworten und Orientierungspunkte bietet die 24-seitige Pflege-Charta, an deren Entstehung das Ev. Johanneswerk beteiligt war. Nachdem der Vor-stand zu den Erstunterzeichnern gehrte, wird die Charta der Rech-te seit geraumer Zeit im Alltag der Einrichtungen reflektiert und in konkrete Schritte umgesetzt. Selbstbestimmung, Privatsphre und Partizipation sollten fr je-den Menschen bis ins hohe Alter selbstverstndlich sein. Das Jo-hanneswerk bernimmt als Tr-ger von rund 70 Einrichtungen der Alten- und Behindertenhil-fe und Initiator von innovativen Wohnprojekten der Quartiers-nahen Versorgung Vorreiter-funktion. In all diesen Bereichen gilt die Pflege-Charta als wich-tige Leitidee. Die Kurz-Form steht fr die Charta der Rech-te hilfe- und pflegebedrftiger Menschen, herausgegeben vom Bundesministerium fr Familie, Senioren, Frauen und Jugend und vom Bundesministerium fr Ge-sundheit. Wir messen der Um-setzung der Charta mit ihren acht Artikeln eine hohe Bedeutung zu. Wir verstehen die beschrie-benen Grundrechte als Funda-ment und Kern unserer fachlich-diakonischen Arbeit, erklrt Dr. Bodo de Vries, Mitglied im Vor-stand des Johanneswerks. Wir verfolgen die Reflektion ihrer Inhalte, die Konkretisierung der Ziele und die Entwicklung und Realisierung konkreter Ma-nahmen und Umsetzungskrite-

    rien gegenwrtig in einem um-fassenden und systematischen Prozess, fhrt er fort. Der ei-gene Zimmerschlssel, ein in-dividuelles Frhstck, das Lieb-lingsessen zum Geburtstag, ein Sichtschutz whrend der hygieni-schen Pflege im Doppelzimmer, die Befragung von Angehrigen zu den Vorlieben und Gewohn-heiten dementer Menschen mit vielen kleinen Schritten lsst sich die Charta der Rechte in der Pfle-ge-Praxis bercksichtigen.

    Anerkennung und Verlet-zung leichtNichts ist so leicht wie die Aner-kennung ihrer Inhalte im Allge-meinen und deren Verletzung im Konkreten, zeigt Antje Petersen auf. Heute im Bereich Quar-tiersnahe Versorgung im Johan-

    neswerk ttig, fungierte sie zu-sammen mit Helmut Dessecker von der Stabsabteilung Theologie und Diakonie als Hebamme, um die Pflege-Charta in der di-akonischen Unternehmensgrup-pe ins Licht der Alltagswelt der Einrichtungen zu bringen. Ein Jahr lang hat sie an vielen Stellen in die Thematik eingefhrt, Fachli-ches beigesteuert und die Prozesse zur Umsetzung der Pflege-Charta gemeinsam mit vielen Fach- und Fhrungskrften des Johannes-werks angestoen. An den acht Artikeln der Pflege-Charta mit ihren Grundrechten soll sich das Handeln im Alltag ausrichten. Es gibt ein Span-nungsfeld zwischen den Frsor-gepflichten der Mitarbeitenden und den Selbstbestimmungs-rechten der Bewohner, erklrt

    die ausgebildete Heilpdago-gin und Religionspdagogin die Fallstricke der Thematik, Fr-sorgepflicht bedeutet nicht Be-vormundung, aber Selbstbestim-mung gilt auch nicht unbegrenzt und darf nicht zu Verwahrlosung und Selbstschdigung fhren. Petersen und Dessecker haben et-liche Ideen und Manahmen ge-sammelt. Grundstzlich gehe es immer wieder darum, den Be-wohner als Mensch und Mie-ter wahrzunehmen, vom Pflege-ort zum Lebensort zu kommen. Privatsphre schaffe zum Beispiel ein Klopfen vor dem Betreten ei-nes Bewohnerzimmers oder ein Schild mit Bitte nicht stren vor der Tr whrend des Auf-enthaltes im Pflegebad. Einfach umzusetzen und sehr wirkungs-voll sei es auch, in der letzten Le-bensphase einem Menschen, der nicht mehr schlucken knne, sein Lieblingsgetrnk in Form von Eiswrfeln anzubieten. Der Weg ist das ZielZum 1. Januar 2009 trat anstel-le des Heimgesetzes das neue

    Wohn- und Teilhabegesetz (WTG) in Kraft, das sich eben-falls an den Zielen der Pfle-ge-Charta orientiert. Auch die Prfkriterien der Heimaufsich-ten bauen auf ihre Artikel auf. Das Johanneswerk hat mit dem frhzeitig gestarteten Prozess der Charta-Umsetzung auch die Zielsetzung einer besseren Be-wertung bei externen Qualitts-prfungen im Blick. Heute verfgen bereits alle Be-wohner ber Zimmer- und Hausschlssel. Das Frhstck in den Alteneinrichtungen wird mglichst so gestaltet, dass jeder sich nach Wunsch bedienen kann oder bedient wird Kaffee oder Tee, mit Milch oder mit Zucker, Brot oder Brtchen, Msli oder Obst. Die Umsetzung der Char-ta der Rechte in der Pflege in al-len 70 Einrichtungen des Johan-neswerks bedeutet einen steten, kontinuierlichen Prozess, mit je-dem neuen Mitarbeitenden, mit jedem neuen Bewohner, mit je-dem neuen Tag. In punkto Pfle-ge-Charta ist der Weg das Ziel, sagt Antje Petersen.

    Johanneswerk setzt Charta der Rechte in Pflege und Betreuung um

    Ein Groprojekt der vielen kleinen Schritte

    Privatheit und Selbstbestimmung: Sie sind Teil der Menschenwrde. Fotos: Christian Weische

    Eigene Schlssel: fr Bewohner der Einrichtungen des Ev. Johannes-werks selbstverstndlich.

    IHK-Hauptgeschftsfhrer Niehoff begeht 25-jhriges Dienstjubilum

    Thomas Niehoff, Hauptgeschftsfhrer der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK), begeht am 1. Januar 2011 sein 25-jhriges Dienstjubilum bei der IHK. Der gebrtige Walsroder arbeitete nach Wehrdienst und Studium an der Universitt Bielefeld im Bereich PR bei Rheinmetall in Dsseldorf und Karmann in Osnabrck. 1986 wechselte er als Referent fr ffentlichkeitsarbeit und Volkswirtschaft zur IHK nach Bielefeld. Dort wurde der heute 54-jhrige 1991 stellvertretender Geschftsfhrer, 1993 Geschftsfhrer, 1995 stellvertretender Hauptgeschftsfhrer und schlielich 2001 Hauptgeschftsfhrer.

    Ostmannturmviertel whlt Stadtteillogo

    Mitte. Das Ostmannturmviertel ist eine Marke hier gibt es viel Grn, Spielpltze und autofreie Straen. Hier gibt es viele Lden und zahllose Bildungseinrichtungen. Und das Viertel hat eine optimale Verkehrsanbindung. Grund genug, um Stolz auf das Ostmannturmviertel zwischen Bahnhof und ehemaligem Schlachthof zu sein.Auf Initiative der Quartiersbetreuung soll das Viertel ein Er-kennungszeichen erhalten das Stadtteillogo. Ab sofort sind alle 2.500 Haushalte im Viertel aufgerufen, aus drei Varianten ihren Favoriten fr das Stadtteillogo auszuwhlen. Die Entwr-fe wurden von Studierenden der FH Bielefeld gestaltet. Alle Haushalte erhalten bis zum 7. Januar per Postwurfsendung eine Abstimmungskarte. Die ausgefllten Karten knnen im Quar-tiersbro (August-Bebel-Strae 16-18), bei Toto Lotto Giesel-mann (August-Bebel-Strae 26) oder im Lebensmittelladen des Islamischen Zentrums (August-Bebel-Strae 82) abgegeben werden. Fr alle Teilnehmer der Abstimmung locken pfiffige Gewinne der Firma Ostmann Gewrze, vom ISHARA und von der Volkshochschule. Wer keine Abstimmungskarte erhalten hat oder Exemplare fr weitere Familienmitglieder bentigt, findet Nachschub in den drei Abgabestellen und zum Selbstausdru-cken unter www.ostmannturmviertel.de. Natrlich drfen auch Bielefelder aus anderen Stadtteilen mitmachen. Weitere Informationen: Quartiersbro Ostmannturmviertel, Stefan Peters, Telefon: 0521 / 4 48 11 25, [email protected]

    Museumpdagogen entwickeln Kulturangebote fr Demenz-Kranke

    Mitte. In OWL entsteht ein Netzwerk mit kulturellen Angeboten fr Menschen mit Demenz. Angeregt durch das Demenz-Ser-vice-Zentrum OWL fand in diesem Jahr in Kooperation mit der Kunsthalle Bielefeld eine zweiteilige Fortbildung fr Museumsp-dagogen und Kulturtrger der Region statt. Ziel war es, Kennt-nisse sowohl zum medizinischen als auch zum pdagogischen Umgang mit demenziell vernderten Personen zu vermitteln und, darauf aufbauend, passende Fhrungen, Workshops und weitere Angebote zu entwickeln. Motiviert wurde dies durch die erfolgreiche Arbeit, die seit einiger Zeit im Wilhelm Lehmbruck-Museum in Duisburg fr Demenz-Patienten durchgefhrt wird. Fr die Duisburger Museumspdagoginnen Friederike Winkler und Sybille Kastner, die die Fortbildungen begleiteten, steht die aktive Teilnahme dieser Zielgruppe am kulturellen Leben im Vordergrund. Die Sprecherin des Demenz-Service-Zentrums, Anja Klkebeck, mchte noch einen Schritt weiter gehen und mglichst flchendeckend Angebote ins Leben rufen. In der Kunsthalle Bielefeld gehrt die Arbeit mit Menschen mit Demenz inzwischen bereits zum Alltag. In 90-mintigen Fhrungen wird ein Kunsterlebnis, inklusive Kaffeetrinken, Ausstellungsbesichti-gung und Kreativ-Aktion, ermglicht. Die Resonanz ist durchweg positiv. Erlebnisorientierte und sinnliche Aktionen bietet auch das Bauernhaus Museum inzwischen erfolgreich in 60- oder 90-mintigen Aktionen an. Das Naturkunde-Museum hat bereits drei verschiedene Themenfhrungen fr diese Zielgruppe im Programm, die sowohl im namu selbst als auch in den jeweiligen Einrichtungen durchgefhrt werden knnen. Das Marta Herford bringt Architektur, Kunst und Erinnerung zusammen, um sich kreativ dem Thema Lebensrume zu nhern. Alle Institutionen sind auerdem gern bereit, individuelle Programme mit Pflegern, Betreuern oder Angehrigen zu erarbeiten.

    n Mitte. Bei den Themen Fa-milie und Beruf gibt es zwischen Brgern mit und ohne Migrati-onshintergrund in Deutschland mehr Gemeinsamkeiten als Tren-nendes. Das zeigt eine reprsen-tative Bevlkerungsumfrage von tns-Emnid im Auftrag der Ber-telsmann Stiftung. Gefragt wur-de nach der beruflichen Karri-ere, dem Rollenverstndnis von Mann und Frau, der Vereinbar-keit von Familie und Beruf, der Praxis der Kinderbetreuung so-wie dem Zusammenleben mit mehreren Generationen. Die Ergebnisse widerlegen Vorurteile

    ber Menschen aus anderen Her-kunftslndern in der deutschen Gesellschaft, sagte Liz Mohn, stellvertretende Vorstandsvorsit-zende der Bertelsmann Stiftung, bei der Vorstellung der Studie.So ist die Karriereorientierung von Berufsttigen mit Migrati-onshintergrund strker ausge-prgt als bei den deutschstm-migen Befragten. Insgesamt 89 Prozent sagen Ich mchte be-ruflich weiterkommen; 57 Pro-zent stimmen dem sogar stark zu. Von den Berufsttigen ohne Migrationshintergrund sind es lediglich 45 Prozent. Die Aus-

    wertung zeigt, dass insbesonde-re junge Migranten stark leis-tungs- und erfolgsorientiert sind (75 Prozent gegenber 67 bei den Nichtmigranten). Weiterhin fllt auf, dass Mnner mit Migrationshintergrund mit 86 Prozent prinzipiell strker am beruflichen Weiterkommen inte-ressiert sind als Mnner ohne aus-lndische Wurzeln. Frauen mit Migrationshintergrund scheinen noch ehrgeiziger zu sein. Wh-rend 84 Prozent angeben, beruflich weiterkommen zu wollen, sagen das bei den Frauen ohne Migra-tionshintergrund nur 64 Prozent.

    Auch das Bild einer dauerhaft nichtberufsttigen Mutter, die ihre Kinder zu Hause erzieht, muss korrigiert werden. Sieben von zehn Befragten lehnen es ab. Interessan-terweise mehr Menschen mit aus-lndischen Wurzeln (74 Prozent) als Menschen ohne Migrations-hintergrund (70 Prozent). Entge-gen gngigen Klischees erteilen auch Brger aus muslimisch ge-prgten Lndern diesem Mutter-bild eine klare Absage (70 Prozent).Der Frage, ob Mtter ihre be-ruflichen Ziele zurckstecken sollen, um mehr Zeit fr Fami-lie und Kinder zu haben, stimmt die Hlfte aller Befragten - ob mit oder ohne Migrationshintergrund - zu. Manchmal stellt sich diese Frage allerdings gar nicht, wenn Frauen oder Mnner durch per-snliche Umstnde oder fehlende Angebote zur Kinderbetreuung auf ihr berufliches Fortkommen zum Wohl der Familie verzichten mssen. Dieses besttigen etwa 60 Prozent der Frauen und 42 Pro-zent der Mnner mit und ohne Migrationshintergrund.Auch bei der Frage nach der Ver-einbarkeit von Familie und Beruf fr Frauen in Deutschland stim-men Menschen mit und ohne Migrationshintergrund berein. 61 Prozent der Befragten sehen hier Probleme, wobei Frauen aus anderen Herkunftslndern sogar etwas optimistischer sind.Die Arbeit im Haushalt ist unab-hngig von der Herkunft der Be-fragten nicht allein Frauensache. Zwar gibt fast die Hlfte der Be-

    vlkerung an, dass Haushalt, Kin-dererziehung und Pflege von An-gehrigen berwiegend oder fast ausschlielich in den Hn-den der Frau liegt. Immerhin ein Drittel sagt jedoch, dass die hus-lichen Arbeiten zu gleichen Tei-len von beiden Partnern verrich-tet werden. Dies gilt auch fr Menschen mit Migrationshinter-grund. Entgegen den landlufigen Vorurteilen sehen hier 41 Prozent der Mnner Hausarbeit als ge-meinsame Aufgabe an; bei Nicht-migranten sind es 35 Prozent.Groe bereinstimmung herrscht bei den Brgern mit und ohne aus-lndische Wurzeln bei der Organi-sation der Kinderbetreuung wh-rend des Arbeitstages. 44 Prozent der Befragten ziehen Kinderta-gessttten oder Ganztagsschulen vor. 23 Prozent lassen die Kinder hauptschlich durch andere Fami-lienmitglieder, 19 Prozent durch den Partner und 4 Prozent durch eine Tagesmutter oder ein Kinder-mdchen betreuen. Dies gilt auch fr Familien aus der Trkei oder dem Nahen Osten. Whrend jede zweite Frau ihre Kinder in einen Kindergarten geben wrde, wre nur jeder dritte Mann dazu bereit. Sie sehen die Betreuung als Aufga-be ihrer Partnerin an - Frauen wei-sen diese Rolle den Mnnern deut-lich seltener zu (7 Prozent). Die Umfrage wurde von tns-Em-nid in der Zeit vom 9. November bis 3. Dezember 2010 durchge-fhrt. Befragt wurden 896 Perso-nen ohne und 1.001 Personen mit Migrationshintergrund.

    Umfrage der Bertelsmann Stiftung widerlegt Vorurteile gegenber Menschen aus anderen Herkunftslndern

    Migranten sind bei Themen Familie und Beruf erstaunlich gut integriert

    Besonders junge Migranten sind stark leistungs- und erfolgsorientiert.

  • Seite 6 Freitag, 7. Januar 2011

    n Freitag, 7. Januar 2011

    Ausstellungen

    Der Westflische Expressi-onismus in der Kunsthalle Bielefeld

    Kommunale Galerie Aus-blicke-Migration in OWL im Alten Rathaus

    Tobias Kresse- Columbia live im Amerika-Haus

    Prof. Dr. Jutta Wermke pr-sentiert Hr-Bilder im Haus der Stille

    Kein Kinderspiel-Jdische Kinder whrend des zweiten Weltkrieges im Bauernhaus-Museum

    175 Jahre Deutsche Bahnen-Bielefeld an der Schiene im Historischen Museum

    Eine Sptlese- Gnter E.R. Richter, Pastelkreide-, Bleistift und Federzeichnungen im FZZ Stieghorst

    Niemand kann in sich selber bleiben (Emmanuel Levinas)-Wolfgang Waesch-Malerei in der Galerie Baal

    Unser Zeichenbrett ist die Welt, Ralf Witthaus in der Galerie 61 (Ausstellungser-ffnung)

    Andreas Grunert: Bilder, Aquarelle, Zeichnungen in der Galerie Jesse

    Konzerte

    20.00 Peace in the Storm Weihnachtskonzert Gospel Unlimited in der Alttdter Nikolaikirche

    20.00 Claire mann & Aaron Jones treffen Deitsch-Celtic Music Festival in der Neuen Schmiede

    20.30 Brner Blues Band im Bielefelder Jazzclub e.V.

    Theater

    19.30 Das Herz eines Boxers im Kleinen Theater Bielefeld

    20.00 Anna Karenina im TAM ZWEI 20.00 Mein Tep-pich ist mein Orient im TAM FOYER

    20.00 Das Geheimnis der Key-Protect-Taste im Thea-terlabor Tor 6

    20.30 Dahamwadi Besche-rung- der Soundtrack zum Weihnachtsfest im Theater-haus Feilenstrae

    23.00 Die fast perfekte Ma-sche im TAM ZWEI

    Sonstiges

    21.00 Wiglaf Droste im JZ Kamp

    n Samstag, 8. Januar 2011

    Ausstellungen

    Der Westflische Expressi-onismus in der Kunsthalle Bielefeld

    Prof. Dr. Jutta Wermke pr-sentiert Hr-Bilder im Haus der Stille

    Kein Kinderspiel-Jdische Kinder whrend des zweiten Weltkrieges im Bauernhaus-Museum

    175 Jahre Deutsche Bahnen-Bielefeld an der Schiene im Historischen Museum

    Niemand kann in sich selber bleiben (Emmanuel Levinas)-Wolfgang Waesch-Malerei in der Galerie Baal

    Unser Zeichenbrett ist die Welt, Ralf Witthaus in der Galerie 61

    Andreas Grunert: Bilder, Aquarelle, Zeichnungen in der Galerie Jesse

    Theater

    15.00 Theaterwerkstatt! Abo Exklusiv im Stadttheater

    19.30 8 Vter im TAM ZWEI

    19.30 Anna Karenina im TAM FOYER

    19.30 Das Herz eines Boxers im Kleinen Theater Bielefeld

    Kinder

    10-30-12.30 Geschenkt fr Kinder ab 6 Jahre im namu Museum

    11.00 Die kleine Hexe im Stadttheater

    14.30-17.30 Lebkuchen fr den Weihnachtsmann im Bauerhaus-Museum

    16.00 Frau Holle fr Kinder ab 3 Jahren im Zentrum Bie-lefelder Puppenspiele

    n Sonntag, 9. Januar 2011

    AusstellungenDer Westflische Expressi-onismus in der Kunsthalle Bielefeld

    Kein Kinderspiel-Jdische Kinder whrend des zweiten Weltkrieges im Bauernhaus-Museum

    175 Jahre Deutsche Bahnen-Bielefeld an der Schiene im Historischen Museum

    Unser Zeichenbrett ist die Welt, Ralf Witthaus in der Galerie 61

    Eine Sptlese- Gnter E.R. Richter, Pastelkreide-, Bleistift und Federzeichnungen im FZZ Stieghorst

    Andreas Grunert: Bilder, Aquarelle, Zeichnungen in der Galerie Jesse

    Theater

    15, 19.30 Harry und Sally im TAM FOYER

    19.30 8 Vter im TAM ZWEI

    19.30 Il Barbiere di Siviglia im Stadttheater (Premiere)

    Kinder

    11, 16.00 Die Bremer Stadt-musikanten fr Kinder ab 5 Jahren im Zentrum Bielefel-der Puppenspiele

    11-12.15 namu Sonntags-kinder entdecken Tiere der Dauerausstellung im namu Museum

    URBAN PRIOL in der Stadthalle Bielefeld Jahresrckblick Tilt! 365 Tage in 120 Minuten seit 1993 prsentiert Ur-ban Priol das Jahr im satirischen Schnelldurchlauf. Was fr ein Jahr! Und was fr einer, der es durch den Pointenhcksler dreht! Priol, der frnkische Kabarett-Anarcho dreht und wendet die Ereignisse von 2010 - aus scheinbar Unzusammenhngendem knpft Priol aberwitzige Fden, die sich am Ende zu einer un-glaublichen Logik verstricken. In seinem Jahresrckblick prsentiert Urban Priol brandaktuelles, pointiertes Polit-Entertainment der Spitzenliga und macht dabei vor keinem gesell-schaftspolitischen Thema halt. Da bleibt nichts aus-gespart, was Medien und Menschen im letzten Jahr bewegte. Mit seiner rasanten Highspeed-Vernetzung der Themen fordert er hchste Aufmerksamkeit von seinem Publikum, um es im gleichen Atemzug perfekt zu unterhalten. Urban Priol ist der Meister des reali-ttsnahen Sarkasmus, der mit scharfer Zunge und ei-nem unnachahmlichen Wortschwall ber alles herfllt, was ihm vors Maul kommt. Nicht ohne Grund wird er auch Urban The Mouth Priol genannt.

    Di., 11.01.2011, 20 Uhr, Bielefeld Stadthalle

    SALUT SALON-Klassik der anderen Art in der Oetkerhalle

    Um alles in der Welt

    Sie sind anders als andere: Frecher, verrckter, verspielter. Die auergewhnliche Quartettformati-on Salut Salon hat sich mit ihrem unkonventionellen Programm, mit viel Charme, Witz und Esprit, lngst weltweit in die Herzen des Publikums gespielt. Vir-tuos bertragen die vier kessen Damen die Kunst des Crossover auf die Kammermusik und verpas-sen dem brillant entwickelten Mix aus Klassik, Rock, Chanson und Folk eine absolut individuelle Bhnen-show: musikalisch perfekt, zauberhaft elegant und kombiniert mit purer Lady-Power! Dass den vier sympathisch frechen Damen jedes ihrer Konzerte eine Herzensangelegenheit ist, kann jeder besttigen, der einmal in einem gesessen hat.Salut Salon das sind: Angelika Bachmann, die schon als Kind fr ihre musikalische Sonderbegabung ge-feiert wurde, an der Geige und Iris Siegfried, Gesang und ebenfalls Geige. Zum Quartett komplettiert wer-den die beiden Hamburgerinnen durch alternierende Besetzungen mit ebenfalls klassisch ausgebildeten Knstlerinnen am Violoncello sowie am Flgel.

    So., 06.02.2011, 18 Uhr, Bielefeld Rudolf- Oetker-Halle

    Veranstaltungen vom Freitag, 7. Januar bis Donnerstag, 13. Januar

    Blent Ceylan prsentiert sein neues Programm

    Wilde Kreatrken

    Mitte. Nach seinem ausverkauften Auftritt am 26. September in der Rudolf-Oetker-Halle, gehts mit dem neuen Programm nun direkt in die groe Seidensticker Halle! Wenn er als kleiner Junge auf seinen trkischen Vater gehrt htte, wre vielleicht doch etwas aus ihm geworden. Wenn er auf den deutschen Opa gehrt htte, wre wiederum etwas ganz anderes aus ihm geworden. Tatsache ist aber, Blent Ceylan, seit mittlerweile zehn Jahren erfolgreich auf deutschen Bhnen unterwegs, hat auf nichts und niemanden gehrt und gemacht, was er wollte und ist dadurch genau das geworden, was wir in den letzten Jah-ren als Zuschauer und Genieer der Ceylanschen Berufsausbung kennen lernen durften. Und das ist gut so, wrde sein deutscher Opa seinem trkischen Papa sagen!Blent Ceylan rast wie ein Comedy-Feuersturm durch die ausverkauften Hallen der Republik, immer den nchsten Gag und das Zwerchfell seiner Fans im Visier. Im Herbst 2011 startet der famose Ethno-Comedian sein neues Programm Wilde Kreatrken. Das neue Programm verspricht viele neue Storys der wunderbaren und liebenswerten Typen in Blents Figuren-Sammelsurium: den goldischen Harald, den geistig grob-motorischen Hasan oder den ausgefuchsten Gemsehndler Aslan, Anneliese, die ewig selbstverliebte Pelzhndlers-Gattin, oder den permanent pbelnden und garantiert un-terschlauen Hausmeeschder Mompfreeed Bockenauer. Neu dabei ist 2011 der Halbyeti Gnter, der bis dahin seine Lehre als Vorhangschlosser beendet haben wird. Die grotes-ken und von Blent bewusst berzeichneten Weltbilder seiner Figuren sind sein Marken-zeichen und machen jede Show zu einem wahrlich sperlatiefen Erlebnis. Karten gibt es bei allen bekannten Vorverkaufsstellen, im Internet unter www.karten-online.de oder unter der Ticket-Hotline (01805) 560550.

    German Brass in Concert

    Vielfalt in der musikalischen Einheit

    Tradition und Fortschritt. GERMAN BRASS ist beides. Vor allem aber ist das Ensem-ble seit Jahren ein Synonym fr Brass-Kunst auf hchstem Niveau. Als Pionier unter den deutschen Blechblserensembles hat GERMAN BRASS von 1974 an die Brass-Bewegung mitinitiiert und seither mageblich geprgt. GERMAN BRASS gelingt das Kunststck, Vielfalt in der Einheit zu schaffen, nmlich aus zehn Individualisten und renommierten Soloblsern deutscher Spitzenorchester einen unverwechselba-ren, einmaligen Gesamtklang hervorzuzaubern. Als Ensemble musiziert es kammer-musikalisch transparent, doch zugleich mit einer sinfonischen Pracht und Dynamik, wie nur Blechblser sie zu entfalten vermgen. Das Repertoire von GERMAN BRASS umfasst alle Stilrichtungen und Gattungen von Scheidt bis Schostakowitsch, von Dixieland bis Bossa Nova.

    Sa., 5. Mrz 2011, 20 Uhr, Bielefeld Rudolf-Oetker-Halle

  • Seite 7Freitag, 7. Januar 2011

    Mit gewohnt hochkartigen Gsten starten die Stereoytpen ins Improjahr 2011

    Die Stereotypen im JZ Kamp

    Im Januar werden die Stereotypen gemeinsam mit der geschmeidig-bezaubernden Bhnenkatze Hannah Lerch und dem Impro-Musikvirtuosen Jannis Kaffka (beide aus Hildesheim) das Publikum mit Improleckereien verwhnen. Wer nicht kommt, ist selber Schuld. Wer kommt, wird verzaubert garantiert. Beim Improtheater gibt es keinen Text und keine geprobten Szenen. Die Vorfhrung lebt von der kreativen Interaktion mit den Zuschauern. Das Publikum bestimmt, was gespielt wird. Die Ste-reotypen nehmen die Vorgaben der Zuschauer auf und erschaffen mit Hilfe ihres Mu-sikers Niedagewesenes. Dabei gilt: Nichts ist unmglich, alles wirklich alles - kann passieren. Jeder Abend mit den Stereotypen ist ein einmaliges Erlebnis, bei dem kein Auge trocken bleibt. Lachen, weinen, kreischen und klatschen - beim Improtheater ist das Publikum Teil des Ganzen. Improtheater heit erleben statt stillschweigend zu konsumieren. Ohne Textbuch und Souffleuse entstehen Geschichten, die nie zuvor auf einer Bhne zu sehen waren und nie wieder zu sehen sein werden.

    Am Mittwoch, 12. Januar um 20 Uhr, starten Die Stereotypen im JZ Kamp.

    DER FAMILIE POPOLSKI

    From Zabrze With Love - Zusatztermin!

    Nach einem ausverkauften Auftritt im Februar 2009, kommt Der Familie Popolski mit ihrem Programm From Zabrze with Love am 19.01. erneut nach Bielefeld in den Ringlokschuppen. Die wohl unglaublichste Geschichte aus der Welt der Popmusik gelangte in der jngsten Vergangenheit endlich ans Licht der ffent-lichkeit: So gut wie alle Top-Hits der letzten Jahrzehnte sind geklaut! Die eigentlichen Urheber der Songs sind die Mitglieder einer vllig

    unbekannten, verarmten Musikerfamilie aus Polen: Der Familie Po-polski! Nachdem Der Familie Popolski sich 2008 erfolgreich in das laufende Programm des WDR hackte um der verblfften Weltffent-lichkeit die Wahrheit ber die eigentlichen Urheber der Popmusik zu verknden und sich hieran eine Tournee in ausverkauften Konzert-hallen in der gesamten Republik anschloss, hat sich die Familie nun zurckgezogen, um aus dem schier unerschpflichen Fundus des Opa Popolski weitere Schtze der Popmusik fr ihr Publikum freizu-legen.

    Mi., 19.01.2011, 20.30 Uhr, Bielefeld Ringlokschuppen

    n Montag, 10 Januar 2011

    Ausstellungen

    Der Westflische Expressionis-mus in der Kunsthalle Bielefeld

    Kommunale Galerie Aus-blicke-Migration in OWL im Alten Rathaus

    Tobias Kresse- Columbia live im Amerika-Haus

    Prof. Dr. Jutta Wermke pr-sentiert Hr-Bilder im Haus der Stille

    Kein Kinderspiel-Jdische Kinder whrend des zweiten Weltkrieges im Bauernhaus-Museum

    175 Jahre Deutsche Bahnen-Bielefeld an der Schiene im Historischen Museum

    Eine Sptlese- Gnter E.R. Richter, Pastelkreide-, Bleistift und Federzeichnungen im FZZ Stieghorst

    Andreas Grunert: Bilder, Aquarelle, Zeichnungen in der Galerie Jesse

    Konzerte

    20.00 35 Jahre Hochschul-orchester-Benefizkonzert im Audimax der Universitt

    20.00 4. Philharmonisches Kammerkonzert in der Rudolf-Oetker-Halle

    Theater

    14.00 Von hflichen Drachen und hbschen Prinzessinnen Im Museum Wschefabrik

    n Dienstag, 11. Januar 2011

    Ausstellungen

    Der Westflische Expressi-onismus in der Kunsthalle Bielefeld

    Kommunale Galerie Aus-blicke-Migration in OWL im Alten Rathaus

    Tobias Kresse- Columbia live im Amerika-Haus

    Prof. Dr. Jutta Wermke pr-sentiert Hr-Bilder im Haus der Stille

    Andreas Grunert: Bilder, Aquarelle, Zeichnungen in der Galerie Jesse

    Eine Sptlese- Gnter E.R. Richter, Pastelkreide-, Bleistift und Federzeichnungen im FZZ Stieghorst

    Konzerte

    20.30 unscheinBar mit Li-quid jazz im Bunker Ulmen-wall

    Theater

    20.00 Urban Priol in der Stadthalle

    n Mittwoch, 12. Januar 2011

    Ausstellungen

    Der Westflische Expressio-nismus in der Kunsthalle

    Der Westflische Expressi-onismus in der Kunsthalle Bielefeld

    Kommunale Galerie Aus-blicke-Migration in OWL im Alten Rathaus

    Tobias Kresse- Columbia live im Amerika-Haus

    Prof. Dr. Jutta Wermke pr-sentiert Hr-Bilder im Haus der Stille

    Andreas Grunert: Bilder, Aquarelle, Zeichnungen in der Galerie Jesse

    Eine Sptlese- Gnter E.R. Richter, Pastelkreide-, Bleistift und Federzeichnungen im FZZ Stieghorst

    175 Jahre Deutsche Bah-nen-Bielefeld an der Schiene im Historischen Museum

    Niemand kann in sich selber bleiben (Emmanuel Levinas)-Wolfgang Waesch-Malerei in der Galerie Baal

    Konzerte

    20.00 Die Stereotypen im JZ Kamp

    20.00 Mittwochskonzert Mu-sikkulturen in der Oetkerhalle

    20.00 New York Gospel Stars in der Altstdter Nikolaikirche

    Theater

    20.00 Absurdesque im The-aterlabor

    20.00 Woyzeck im Stadt-theater

    n Donnerstag, 13. Januar 2011

    Ausstellungen

    Der Westflische Expressi-onismus in der Kunsthalle Bielefeld

    Kommunale Galerie Aus-blicke-Migration in OWL im Alten Rathaus

    Tobias Kresse- Columbia live im Amerika-Haus

    Prof. Dr. Jutta Wermke pr-sentiert Hr-Bilder im Haus der Stille

    Kein Kinderspiel-Jdische Kinder whrend des zweiten Weltkrieges im Bauernhaus-Museum

    175 Jahre Deutsche Bahnen-Bielefeld an der Schiene im Historischen Museum

    Eine Sptlese- Gnter E.R. Richter, Pastelkreide-, Bleistift und Federzeichnungen im FZZ Stieghorst

    Niemand kann in sich selber bleiben (Emmanuel Levinas)-Wolfgang Waesch-Malerei in der Galerie Baal

    Unser Zeichenbrett ist die Welt, Ralf Witthaus in der Galerie 61 (Ausstellungser-ffnung)

    Andreas Grunert: Bilder, Aquarelle, Zeichnungen in der Galerie Jesse

    Konzerte

    20.00 Wladimir Kaminer-in der Stadthalle Bielefeld

    Theater

    19-23.15 Krimidinner-das Original in der Sparrenburg

    20.00 Anna Karenina (WA) im TAM FOYER

    Sonstiges

    21.30 30 Seconds of Fame-FH Modenschau 2011 im Ringlok-schuppen

    Veranstaltungen vom Freitag, 7. Januar bis Donnerstag, 13. Januar

    Donnerstag 13. Januar 2011, 20.00 Uhr Freitag 14. Januar 2011, 20.00 Uhr

    Bal - HonigAbendprogramm D/Trkei 2010, 104 Min., FSK: ab 6 Jahren

    Zwischen Yusuf und seinem Vater Yakup herrscht ein inniges Verhltnis. Oft begleitet der Junge den Papa in die um-liegenden Wlder, wo dieser wilden Honig sammelt. Doch die Ausbeute wird zunehmend magerer. Yakup sucht tiefer in den Bergen nach besseren Pltzen fr seine Bienenvlker.

    Tagelang wartet Yusuf auf die Rckkehr des Vaters. Umsonst. Als Angst und Sorge um das Wohl Yakups zu gro werden, nimmt der Junge seinen Mut zusammen und beschliet, nach dem Vermissten zu suchen.Darsteller: Boras Altas, Tlin zen, Erdel Besikioglu, Alev Uarer

    Donnerstag 20. Januar 2011, 20.00 Uhr Freitag 21. Januar 2011, 20.00 Uhr

    Harry Potter und die Heiligtmer des TodesAbendprogramm E/USA 2010, 145 Min., FSK: ab 12 Jahren

    Nach dem Tod von Albus Dum-bledore ist Hogwarts verwaist und das Zaubereiministerium unter der Kontrolle von Lord Voldemorts Anhngern. Wh-rend der Frst der Finsternis Harry und einem geheimnisvol-len verschollenen Zauberstab nachsprt, begibt sich sein jun-

    ger Erzfeind mit Hermine und Ron auf die Suche nach den verblei-benden Horkruxen, die zerstrt Voldemorts Macht brechen knnen. Eine Suche, die die Freunde an den Rand der Verzweiflung und ihren furchterregenden Gegner immer nher zu seinem Ziel bringt.Darsteller: Daniel Radcliffe, Rupert Grint, Emma Watson, RalphFiennes

    (in der Aula der Realschule) Telefon: 0521 44 24 89

    email: [email protected] Homepage: www.brackwede.de/melodie = berlnge 5,00

    Donnerstag 4. November 2010, 20.00 Uhr Das Konzert Freitag 5. November 2010, 20.00 Uhr Abendprogramm F/Bel/It 2009, 122 Min., FSK: ohne Altersbeschrnkung Der Dirigent des berhmten Bolschoi-Orchesters verliert unter Breschnev seinen Job, weil er seine jdischen Mitarbeiter nicht entlassen will. Nun arbeitet er als Putzmann an seiner einstigen Wirkungssttte. Dort lsst er eines Abends ein Fax mit der Einladung des Bolschoi-Orchesters nach Paris aus dem Bro des Direktors verschwinden und hat die verrckte Idee, mit seinem Orchester in alter Besetzung unter falschem Namen im Thtre du Chtelet zu spielen. Bereits die Fahrt nach Paris wird zu einem Desaster, doch das Konzert allem Unbill zum Trotz ein Erfolg. Darsteller: Alexei Guskow, Dmitri Nasarow, Mlanie LaurentDonnerstag 11. November 2010, 20.00 Uhr Verrckt nach Dir Freitag 12. November 2010, 20.00 Uhr Abendprogramm USA 2010, 103 Min., FSK: ab 6 Jahren Eigentlich sollte es nur ein harmloser Sommerflirt werden: Die beiden Singles Erin und Garrett genieen ihre begrenzte gemeinsame Zeit in vollen Zgen, schlielich mssen sie schon bald wieder ihren Jobs nachgehen. Erin in San Francisco und Garrett in New York. Doch aus dem charmanten Rendevous, den vielen Gemeinsamkeiten und der bloen Zuneigung zueinander wird schon bald mehr. Bis die beiden feststellen, dass ihre Liebe auch ber die Ferne hinweg und trotz des gut gemeinten Abratens ihres Umfelds bestehen will. Darsteller: Drew Barrymore, Justin Long, Charlie Day Donnerstag 18. November 2010, 20.00 Uhr Briefe an Julia Freitag 19. November 2010, 20.00 Uhr Abendprogramm USA 2009, 106 Min., FSK: ohne Altersbeschrnkung Die Britin Claire verbrachte vor 50 Jahren ihre Ferien in Italien und hinterlegte wie viele andere verliebte junge Touristinnen vor und nach ihr einen Brief an die Heldin aus Shakespeares berhmtem Stck, Julia, in Verona. Die junge Sophie findet Claires Brief, als sie ihren Verlobten auf einer Geschftsreise begleitet. Sie ist fasziniert von dem Brief, beantwortet ihn und hofft, die alte Dame dazu zu bewegen, ihre Jugendliebe von damals zu suchen. Claire kommt tatschlich nach Italien - zusammen mit ihrem Enkel. Darsteller: Amanda Seyfried, Vanessa Redgrave, Garca Bernal Donnerstag 25. November 2010, 20.00 Uhr Micmacs Uns gehrt Paris ! Freitag 26. November 2010, 20.00 Uhr Abendprogramm F 2009, 104 Min., FSK: ab 12 Jahren Durch eine Landmine verliert der kleine Bazil seinen Vater und auch die Mutter, die den Tod ihres Mannes nicht verkraftet. Der Junge landet im Heim. 20 Jahre spter trifft ihn als Videoverkufer eine verirrte Pistolenkugel in den Kopf. Als Wohnungsloser wird er von einer Gruppe von Auenseitern aufgenommen, die zu einer Ersatzfamilie fr ihn wird. Als Bazil zufllig auf die Waffenkonzerne stt, die fr den Tod seines Vaters und seine Kugel im Kopf verantwortlich sind, schmiedet er mit seinen neuen Freunden einen Plan, die konkurrierenden Waffenhndler gegeneinander auszuspielen. Darsteller: Dany Boon, Julie Ferrier, Andr Dussollier

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  • Seite 8 Freitag, 7. Januar 2011

    n Mitte. Im Rahmen der Kam-pagne Klartext reden! des Ar-beitskreises Alkohol und Verant-wortung des BSI ist seit Mrz 2010 ein neuer Trainingskurs fr Eltern online. Das internet-basierte Training ist direkt ber www.klartext-elterntraining.de zu erreichen. Ziel des circa 20- bis 30-mintigen Online-Trai-nings ist es, Eltern fr Gesprche mit ihren Kindern zum Thema Alkohol besser zu rsten.Die Drogenbeauftragte der Bun-desregierung, Mechthild Dyck-mans, begrt den Online-Trai-ningskurs und appelliert an die Eltern, sich mit ihrer Vorbild-rolle aktiv auseinanderzusetzen: Offene und ehrliche Gesprche mit Kindern zum Thema Alko-hol sind sehr wichtig. Zuhren, nicht verurteilen, aber auch Gren-zen setzen und Grenzen durchset-zen sind die Ziele des Trainings. Denn die Vereinbarung von ver-bindlichen Regeln mit Kindern und Jugendlichen ist unerlsslich fr die Erziehung hin zum mn-digen Menschen. Das gilt ganz be-sonders beim Thema Alkohol.

    Ein glaubwrdiges Vorbild seinIm Mittelpunkt des Trainings stehen praxisnahe Antworten auf Fragen wie: Wie kann ich mit meinem Kind ins Gesprch ber alkoholhaltige Getrnke kommen, ohne dass es gleich abblockt? Oder: Wie kann ich im Umgang mit alkoholhalti-gen Getrnken ein glaubwr-diges Vorbild sein? Wie kann ich wirksam Grenzen setzen? In der begleitenden Broschre mit dem Titel Klartext reden! - Ein Gesprchsleitfaden fr El-tern zum Thema Alkohol sind die wichtigsten Informationen und praxisnahe Tipps zusam-mengefasst. Die Broschre steht ber www.klartext-reden.de zum Download zur Verfgung. Hans-Peter Vogeler, Vorsitzen-der des BundesElternRates, sieht das Elterntraining online als groe Chance: Viele Eltern informieren sich zu Erziehungs-fragen im Internet. Da ist es nur konsequent, dieses Medium fr die Strkung der Elternkompe-tenz bei der Alkoholprventi-

    on in Familien einzusetzen. Bei ernsthaften Problemen geht es sicher nicht ohne ein persn-liches Beratungsgesprch mit Fachleuten. Fr den Einstieg ins Thema ist ein niederschwelliges Angebot wie das Internet aller-dings ideal.

    Trainingskurs fr ElternDer Trainingskurs steht auf www.klartext-elterntraining.de bereit. Er gliedert sich in vier un-terschiedliche Kurse, die je nach Alter der Kinder verschiedene Schwerpunkte beinhalten, wie z. B.: - Fr Eltern von lteren Kindern ab 16 Jahren stehen Themen wie Partys und Ausgehen im Mit-telpunkt. - Fr Eltern jngerer Kinder ste-hen Themen wie Probieren und Hinauszgern des ersten Kon-sums im Fokus.- Am Ende des Informationsteils knnen Eltern anhand von acht bis zehn Multiple-Choice-Fra-gen das Erlernte anwenden und einen individualisierten Leitfa-den herunterladen.)

    Online-Elterntraining zur Untersttzung der Alkoholprvention in Familien

    Klartext reden!

    n Es ist alles eine Frage der Er-ziehung - auch das Frhstck. Das zeigt die groe Zahl der Familien, die regelmig frh-stcken: 83 Prozent der Haus-halte mit Kindern verhelfen ih-ren Junioren auf diese Weise zu einem guten Start in den Tag. Der Anteil der frhstcken-den Familien ist damit im Ver-gleich zu 2008 - damals waren es 81 Prozent - sogar leicht ge-stiegen.

    Eltern sind Vorbild fr ihre Kinder70 Prozent der Befragten haben das Frhstcken von ihren El-tern gelernt. Wer von klein auf mit einer leckeren Morgenmahl-zeit in den Schultag startet, mag auch spter nicht mehr darauf ver-zichten. Besonders Eltern ist das Frhstck am Morgen wichtig. Der berwiegende Teil von ih-nen mchte die Kinder gut auf den Tag vorbereiten. 39 Prozent

    der Eltern mchten den Kindern mit dem Frhstck einen guten Start in den Tag ermglichen. Ebenso viele verbinden damit den Wunsch, ihren Sprsslingen Energie fr den Tag zu liefern. 22 Prozent wollen dem Nachwuchs eine gute Grundlage bieten.

    Das mgen kleine GenieerDas klappt natrlich nur, wenn es den Kindern schmeckt - denn Kinder knnen kleine Fein-schmecker sein. Bei 66 Prozent liegt am Morgen Brot auf dem Teller, dazu gibt es bei mehr als einem Drittel der Kids Milch-produkte. 33 Prozent mgen herzhafte Belge und 24 Prozent se Brotaufstriche wie Marme-lade oder Honig. Nuss-Nou-gat-Cremes wie nutella kom-men bei 21 Prozent der Kinder auf das Brot. Zu diesem Ergeb-

    nis kommt das Institut fr Markt- und Sozialforschung Link, das fr die nutella Studie So frhstckt Deutschland jhrlich ca. 3.000 Personen im Alter von 14 bis 50 Jahren befragt. Die aktuelle Un-tersuchung steht zum Nachlesen auf www.nutella.de bereit.

    Das Frhstck muss Energie liefern ...... da sind sich alle einig- 39 Prozent mchten ihren Kin-dern einen guten Start in den Tag ermglichen.- 36 Prozent mchten ihre Kin-der satt machen.- 22 Prozent mchten ihnen eine gute Grundlage bieten.Eltern ist das Frhstck der Kin-der nicht nur als Mahlzeit wich-tig, sondern in vielen Familien ist es auch Dreh- und Angelpunkt fr Gesprche und die Tagespla-nung.)

    Frhstck ist wichtig fr einen guten Schulstart

    So frhstckt Deutschland

    Eltern mchten den Kindern mit dem Frhstck einen guten Start in den Tag ermglichen.

    Jede Familie braucht klare Regeln fr den Umgang mit Alkohol.

    39 Prozent der Befragten wollen ihren Kindern mit dem Frhstck ei-nen guten Start in den Tag ermglichen.

    Offene und ehrliche Gesprche mit Kindern zum Thema Alkohol sind sehr wichtig.

    n Der Bundesverband Selbsthilfe Krperbehinderter e.V. fhrt seit Jahren ein Malprojekt mit dem Namen Kleine Galerie durch, bei dem Kinder mit Krperbe-hinderung aus ganz Deutschland einen Kalender gestalten. Ab so-fort ist die nchste Runde ein-gelutet: Bis zum 19. April kn-nen Kinder zwischen 6 und 13 Jahren ihre farbenfrohen Bilder zum Thema Wohin ich schon immer einmal reisen wollte... einsenden.

    Das Thema der Bilder ist Wo-hin ich schon immer einmal rei-sen wollte.... Das Bild sollte im Hochformat DIN A4 gemalt werden. Keine Bleistiftzeich-nungen oder Collagen einsen-den. Eine Jury whlt dann unter den Einsendungen 12 Monats-bilder und ein Titelbild aus. In einer Auflage von 20.000 Stck wird der Kalender in den Werk-sttten fr Menschen mit Be-hinderung in Krautheim herge-stellt. Ab Herbst 2011 ist er dann

    erhltlich. Die kleinen Knst-ler sollten zu ihren Meisterwer-ken einen kurzen Lebenslauf und ein Foto beilegen. Beides wird auf die Rckseite des Ka-lenderblattes gedruckt. Alle ein-gereichten Bilder bleiben Eigen-tum des BSK e.V. Einsendungen bitte an: BSK e.V., Altkrauthei-mer Strae 20, 74238 Krautheim. Einsendeschluss ist der 19. April 2011. Weitere Infos unter www.bsk-ev.org oder telefonisch unter: 06294/428143.)

    Wohin ich schon immer mal reisen wollte

    Malwettbewerb fr Kinder mit Behinderung startet

    Sommerkatalog 2011 vom Sportbund Bielefeld

    Der nchste Sommer kommt bestimmt

    n Schnee, Eis und Klte wer mchte da nicht an den nchsten

    Sommer denken. Kein Problem, denn gerade ist der neue Som-merkatalog 2011 beim Sport-bund erschienen. Die beliebten Rad- und Wandertouren sowie die Nordic Walking Wochenen-den auf Juist sind natrlich wieder dabei. Aber auch neue Angebote wie Wellness und Fitness auf Lan-geoog oder lieber ein Wochenen-de mit Wellness, Beauty und Ent-spannung im Teutoburger Wald findet man im neuen Programm. Auch Kinder- und Jugendfrei-zeiten, wie Surfen und Segeln in Heiligenhafen oder Ponyfe-rien in Liebenau werden wieder

    angeboten. Fr Familien finden vom 15.04. bis 18.04.2011 Erleb-nis- und Radeltage in Koblenz am Rhein statt, mit einer tollen Unterkunft im Jugendgstehaus der Festung Ehrenbreitstein mit Blick auf das Deutsche Eck, so-wie in den Sommerferien eine Erlebnis- und Wanderwoche in Saalbach-Hinterglemm. Wer jetzt schon Lust auf Sommer hat, der kann den kostenlosen Katalog unter Tel. 0521 52515 10 sowie unter [email protected] anfordern. Weitere Informatio-nen findet man auch unter www.sportbund-reisen.de )

    n Kptn Klaas uns seine Mnner auf der Wsten Walli entdecken nach einem hef-tigen Sturm querab Backbord einen kleinen Waschzuber. Und weil Piraten immer irgend-wo einen Schatz vermuten, bergen sie die hl-zerne Waschbalje. Darin sind aber keine Golddukaten versteckt. Nein, ein putzmun-teres Baby liegt darin und es lacht die See-bren auf ganz und gar entwaffnende Wei-se an Wieder beschert Kirsten Boie uns ein wunder-bares Abenteuer, in dem sie ihren jungen Le-sern historische Hintergrnde, wie es scheint, ganz nebenbei mitliefert. Sie erklrt, wie die Menschen an Bord damals gelebt haben, was sie gegessen und wie sie die Zeit gemessen ha-ben. Auch was ein Kaperbrief ist, erlutert sie auf sehr unterhaltsame und kluge Weise und wie so oft, mit einem Augenzwinkern.

    BUCHTIPPSeeruber Moses Von Kirsten Boie

    Frau HolleFr Kinder ab 4 Jahren. Klassisches Handpuppen-theater. Dauer 90 Minuten incl. Pause.

    Kikeriki, Kikeriki... sie ist immer noch hie!...mit fast 60 Jahren ist diese Inszenierung die "lteste" unseres Spielplanes und hat sich ber die Zeit hinweg ihren ruhi-gen Rhythmus und Charme be-wahrt. Deshalb gilt sie nach wie vor als heier Tipp fr die kalte Jahreszeit.Am 8 und 9. Januar um 16 Uhr in den Dagmar Selje Puppenspielen, Ravensberger Str. 12

    Familie

  • Seite 10 Freitag, 7. Januar 2011

    Auto spezial

    Der Citroen C-Zero: Ein neuer Elektro-Kleinwagen aus Frankreich

    Gewappnet fr die Herausfor-derungen von morgenn (dtd). Jetzt ist es endlich soweit, die ersten Elektromodelle stehen bei den Hndlern und die um-weltfreundliche Mobilitt kann beginnen. Zwar ist das Ange-bot noch superklein, doch in den kommenden zwei Jahren werden wir unter vielen neuen Fahrzeu-gen whlen knnen. Einer der ersten Marken, die ein Elektro-modell ab sofort anbieten, ist Ci-troen.Die franzsische Marke bietet mit dem rein elektrisch betriebenen C-Zero jetzt eine echte Alterna-tive im Kurzbetrieb an. Mit Null Liter Kraftstoffverbrauch, null

    Schadstoffaussto, null CO2-Emissionen whrend der Fahrt und null Lrmbelstigung kann der viersitzige Elektro-Kleinwa-gen in Zeiten andauernder Um-weltdiskussionen natrlich tch-tig punkten. Er verfgt ber eine ausreichende Leistung von 67 PS, seine Reichweite betrgt rund 150 Kilometer. Praktisch: Die Lithium-Ionen-Batterie kann innerhalb von sechs Stunden an jeder herkmmlichen 220-V-Steckdose aufgeladen werden. An einer Schnellladesule (wie sie zuknftig berall in unseren Stdten zu finden sind) dauert der

    Vorgang 30 Minuten, die Batte-rie wird dann allerdings nur zu 80 Prozent aufgeladen.Die unverbindliche Preisemp-fehlung fr die Variante C-Ze-ro Airdream betrgt 35.164,50 Euro. Wer diesen Betrag nicht auf einmal bezahlen will, fr den werden auch erfreulich gnstige Leasingkonditionen angeboten. Die monatliche Leasingrate be-trgt 459 Euro bei einer Laufzeit von 36 Monaten und einer jhr-lichen Laufleistung von 10.000 km. Als einmalige Anzahlung sind zudem 6.681,26 Euro fl-lig. Neben dem C-Zero bie-

    tet Citroen auch noch den gr-eren Berlingo First Electric fr 50.694 Euro an, der als Transpor-ter vor allem im stdtischen Lie-ferverkehr ohne Umweltbelas-tungen eingesetzt werden wird. Er kann zudem in Zonen ein-fahren, die fr andere Fahrzeuge gesperrt sind.Fazit: Mit seinen kleinen Ab-messungen, erstaunlicher Fahr-leistung und ausreichender Reichweite fr das tgliche Fahr-pensum in der Stadt beantwortet der C-Zero schon heute die He-rausforderungen von morgen.

    Autor: Achim Stahn

    Das Aufladen der Batterie dauert an jeder normalen Haushaltssteckdose nur sechs Stunden. Wer es eiliger hat z.B. um von der Arbeitsstel-le nach Hause zu kommen kann die Batterie per Schnellladung in 30 Minuten zu 80 Prozent fllen. Das reicht allemal aus, um sicher nach Hause zu kommen. Foto: Citroen/interPress

    40 Jahre Range Rover

    Der Evoque macht Lust auf mehrn Der Name Range Rover be-sitzt rund um den Globus einen unverwechselbaren Klang. Mit ihm verbinden sich die hoch-wertigen Begriffe Luxus und Leistung, Dynamik und Design, uneingeschrnkte Gelndetaug-lichkeit mit innovativer Allradt-echnik, verwhnender Komfort und nicht zu vergessen Status.Der imposante Range Rover be-grndete vor exakt 40 Jahren eine ganz neue Klasse: Luxus-Geln-dewagen. Obwohl inzwischen viele Mitbewerber folgten, ist er fr viele nach wie vor das Non-plusultra im 4x4-Luxussegment. Das zweite Modell, der Range Rover Sport spielt seine Rolle als rassiger Sports Tourer eben-so raffiniert mit reichlich Dyna-mik und Komfort. Mit dem neu-en Evoque steuert Range Rover einen weiteren Hhepunkt sei-ner 40-jhrigen Erfolgsgeschich-te an. Ab dem Sptsommer 2011

    wird der lediglich 4,35 Meter lan-ge Brite seine Fhigkeiten un-ter Beweis stellen, erstmals auch als Frontantriebs-Variante. Die Preise starten ab rund 35.000 Euro.

    Attraktive MotorisierungDer 2,2-Liter-Turbodiesel mit 150 PS glnzt mit einem CO2-Aussto unter 130 g/km und ei-nem kombinierten Verbrauchs-wert von knapp ber vier Litern pro 100 Kilometer Fahrstecke. Der gleiche Motor arbeitet im Evoque auch mit permanentem Allradantrieb, dazu kommt noch ein 2,2-Liter-Turbodiesel mit 190 PS sowie ein Zweiliter-Tur-bobenziner mit 240 PS. Groe Bodenfreiheit und die Eigenent-wicklung Terrain Response-Steuerung aller wichtigen Fahr-zeugsysteme lassen den neuen Evoque schlielich selbst vor schwierigem Gelnde nicht zu-

    rckschrecken. Da muss er sich vor seinen legendren Brdern nicht verstecken.Wie bereits auen, so glckt dem kleineren Range auch im Innenraum der Brckenschlag zwischen der von Komfort und Hochwertigkeit geprgten Tra-dition der greren Brder und einer neuartigen Note, geprgt von Sportlichkeit und fort-schrittlichen Lsungen. Das be-deutet neben der edlen Leder-ausstattung mit Dekorelementen aus echtem Metall auf der Tech-nikseite beispielsweise auch eine hochwertige Ausstattungsliste vom komfortablen Einparkassis-tent und adaptiven Scheinwer-fern mit Abblendautomatik bis zum berwachungssystem fr den Toten Winkel oder der elektrisch bettigten Heckklap-pe zum bequemen ffnen und Schlieen. Autor: Achim Stahn

    Den 4,35 langen Range Rover Evoque wird es neben dem sportlicher auftretenden Zweitrer auch mit vier weit ffnenden Tren geben. Foto: interPress

    n Es sind die Ausnahmen von der Regel: Unstimmigkeiten zwis-chen Werkstatt und Kunde nach dem Kauf eines Gebrauchtwagens oder nach der Durchfhrung von Reparatur- oder Wartungsarbe-iten kommen statistisch nur sehr selten vor. Fr den Betroffenen ist der rger meist schneller beigel-egt, wenn er bei der Wahl sein-er Werkstatt oder dem Kauf eines Gebrauchten einen Mitgliedsbe-trieb der Kfz-Innung gewhlt hat. Denn bereits seit ber 40 Jah-ren betreibt das Kfz-Gewerbe die so genannten Kfz-Schiedsstellen, die Probleme und Missverstnd-nisse in der Regel unkompliziert lsen, ohne dass der Kunde ju-

    ristische Schritte einleiten muss.Die Schiedsstellen-Kommission ist zur Neutralitt angehalten und entsprechend mit Fachleu-ten besetzt. Sie wird von einem Vorsitzenden geleitet, der die Befhigung zum Richteramt be-sitzen muss. Bei Streitigkeiten aus Reparaturauftrgen wird zustzlich ein Sachverstndiger von anerkannten Prforganisa-tionen wie dem TV, der Dekra oder der Gesellschaft fr technis-che berwachung (GT) hin-zugezogen.Ein Risiko fr den Verbrauch-er gibt es bei der Anrufung der Schiedsstellen nicht: whrend der Kfz-Betrieb an die Entschei-

    dung gebunden ist, steht es dem Kunden frei, sie zu akzeptieren oder weitere rechtliche Schritte einzuleiten. In der Praxis kommt dies allerdings so gut wie nicht vor. Fast 90 Prozent der rund 12.000 jhrlich anfallenden Streitflle werden bereits im Vorverfahren gtlich und fr den Kunden kos-tenfrei beigelegt. Bei den rund 70 Millionen Serviceauftrgen, die jhrlich in den bundesweit ber 38.000 Kfz-Meisterbetrie-ben durchgefhrt werden, ist die Zahl der Antrge an die Schiedss-tellen damit extrem gering: sie liegt bei gerade einmal 0,02 Pro-zent. Unter www.kfz-gewerbe.de gibt es weitere Infos und eine bersicht der Schiedsstellen in Deutschland.

    Schiedsstelle anrufen: So gehtsDie Mitglieder der Kfz-In-nung erkennt man am blauen Schild mit weiem Kreis und dem Schriftzug Kraftfahrzeug Gewerbe - nur bei Reparatu-rauftrgen und Gebrauchtwa-genkufen bei den ber 38.000 Mitgliedsbetrieben knnen die Schiedsstellen angerufen werden. Die Anrufung muss schriftlich und rechtzeitig erfolgen. Das heit mglichst schnell nach Auftauchen der Unstimmigkeit, in der Regel sptestens sechs Wochen dan-ach. Alle Informationen ber das genaue Prozedere gibt es unter www.kfz-schiedsstellen.de

    Kfz-Schiedsstellen vermitteln zwischen Werkstatt und Kunden

    Schlichten statt streiten

    Kunden von Mitgliedsbetrieben der Kfz-Innung knnen bei Unstim-migkeiten eine Schiedsstelle anrufen. Foto: djd/ProMotor

    Bei Unstimmigkeiten zwischen Innungsbetrieb und Kunde nach der Durchfhrung von Reparatur- oder Wartungsarbeiten hilft die Kfz-Schiedsstelle. Foto: djd/ProMotor

    Autobanken bieten neben der Finanzierung auch integrierte Versicherungspakete an

    Service aus einer Handn Die Kfz-Haftpflicht, ohne die kein motorisiertes Fahrzeug auf die Strae darf, zahlt Schadens-ersatz an schuldlose Unfallopfer einschlielich der Mitfahrer des Fahrzeugfhrers und bernimmt die Kosten fr Sachschden beim Unfallgegner. Kaskoversiche-rungen dagegen erstatten auch Schden am eigenen Fahrzeug. Einen optimalen Schutz bietet die Vollkasko. Sie ist beim Kauf ei-nes Neuwagens oder jungen Ge-brauchten fast unerlsslich, denn sie ersetzt ber die Leistungen der Teilkasko hinaus auch selbstver-

    schuldete oder durch Vandalis-mus entstandene Schden.Die Frage der passenden Versi-cherung ist eng mit dem Auto-kauf verbunden. Ob neu oder gebraucht - variable Finanzie-rungsoptionen plus integrier-te Versicherungspakete bieten nur die Autobanken. Der Kufer zahlt eine monatliche Rate und bekommt die Kfz-Haftpflicht, Teil- und Vollkasko gleich mit dazu. Nach Bedarf knnen wei-tere Serviceleistungen gewhlt werden. So entscheidet sich bei-spielsweise beim Marktfhrer

    Volkswagen Bank fast die Hlf-te aller Neuwagenkufer fr eine Garantieversicherung. Die-se deckt ber die ges