stadtzeitung, ausgabe 35/2013

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RATHAUSFASSADE Das Rathaus bekommt ei- nen neuen Anstrich in erd- farbenem Rot. Seite 2 KLANGSKULPTUR Auf ein interaktives Sound- system trifft das Publikum vor dem ZKM. Seite 2 BADEN-MARATHON Das 31. Lauf-Event steigt mit vielen Extras am 21. und 22. September. Seite 3 30. AUGUST 2013 AMTSBLATT DER STADT KARLSRUHE 67. JAHRGANG NUMMER 35 Faire Chancen für alle Programmheft zur Fairen Woche ist jetzt verfügbar Für die Faire Woche hat die Fair- trade-Stadt Karlsruhe unter dem Motto „Fairer Handel. Faire Chan- cen für alle“ ein informatives Pro- grammheft aufgelegt. Dort finden sich neben Einzelterminen ein Schwerpunkt zu fair gehandelten Textilien sowie Gastronomieadres- sen. Zu haben ist es im Weltladen, dem Rathaus und in Bürgerbüros, sowie unter www.agenda21-karls- ruhe.de/projekte/faire-woche. Stadtführungen, Filme, Probier- aktionen und Gottesdienste zeigen die hiesige Vielfalt fairen Engage- ments zwischen dem 13. und 27. September. Highlights sind eine Buchausstellung in der Stadtbiblio- thek und die Schau „Im Faden- kreuz – Hintergründe der Beklei- dungsindustrie“. Auf dem Faire- Woche-Markt am 21. September auf dem Kirchplatz St. Stephan gibt es von 10 bis 14 Uhr Info- und Ver- kaufsstände, Live-Musik, Mit- mach- und Spielaktionen sowie ein Freiluftcafé. Ziel der fairen Woche ist die Stärkung des fairen Handels vor Ort und in den Erzeugerlän- dern. Hierfür engagieren sich Ak- teure wie Weltläden, Aktionsgrup- pen, Kirchengemeinden, Schulen und Kommunen. Die fünfte Faire Woche in Karlsruhe organisiert der städtische Umwelt- und Arbeits- schutz mit dem Weltladen. -red- Obst in die Schultüten Damit die ABC-Schützen fit in das neue Schuljahr starten können, füllen Beschicker der Wochen- märkte in Neureut und Rüppurr mit dem städtischen Marktamt Tü- ten der Schulanfänger mit Früch- ten. Die Debütanten sind für Frei- tag, 6. September, in Neureut und am Samstag, 7. September, in Rüp- purr auf den Wochenmarkt einge- laden. Jeweils zwischen 9 und 12.30 Uhr erhalten sie dort Obst und kleine nützliche Überraschun- gen. Wohnumfeldberater begleiten die Kinder über die Märkte. Am Freitag um 11 Uhr begrüßt Bürger- meister Klaus Stapf in Neureut auf dem Neureuter Platz Eltern und hilft beim Füllen der Schultüten. Seniorennachmittag Vereine bieten Unterhaltungsprogramm in Daxlanden Der Bürgerverein Daxlanden und das Seniorenbüro der Stadt Karlsruhe laden für Samstag, 21. September, um 14.30 Uhr zum „Se- niorennachmittag für alle Jungge- bliebenen“ in die Rheinstrandhalle ein. Für ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm sorgen verschiedene Karlsruher Vereine: Die Europafanfare Karlsruhe, der Kinderchor der Adam-Remmele- Schule, die KGD-Frösche mit ei- nem Gardetanz, die Gehörlosen- Tanzgruppe, der Liederkranz Dax- landen mit Liedern aus verschiede- nen Musicals und das Männerbal- lett der Strabaka. Die Mühlburger Harmonika Senioren begleiten alle Akteure durch das Programm, für das leibliche Wohl sorgt der Fuß- ballverein Daxlanden. Der Eintritt ist frei und wer „Grundsicherung im Alter“ bezieht, erhält zudem ei- nen Gutschein für Kaffee und Ku- chen. Die Gutscheine können bis Donnerstag, 19. September, im städtischen Seniorenbüro in der Markgrafenstraße 14 oder am 21. September eine halbe Stunde vor Beginn der Veranstaltung in der Rheinstrandhalle bei den Mitarbei- terinnen des Seniorenbüros abge- holt werden. Gäste im Rollstuhl werden gebeten, sich aus organi- satorischen Gründen unter der Te- lefon 133-5086 anzumelden. -red- EIN PUTZIGER GESELLE: Akuti soll mit ihrem Partner Amod in ein, zwei Jahren für Nachwuchs sorgen. Für das Publikum gibt je es einen steileren und flacheren Zuweg in die Himalaya-Bergwelt. Hallo, hier bin ich. Akuti, zu Deutsch Prinzessin, ist zwar scheu, aber neugierig, weshalb sie ver- gangenen Freitag mit ihren klei- nen Knopfaugen jede Bewegung der Premieren-Gäste verfolgte. Um sich diesen dann mit ihrem rotbunten dichten Fell, dem lan- gen buschigen Schwanz und dem spitzen, markant gezeichneten Gesichtchen auf dem Kletterge- rüst in voller Schönheit zu zeigen. Mit Partner Amod (deutsch: Freu- de) lebt sie in der rund 800 Qua- dratmeter großen, dem natürli- chen Lebensraum nachempfunde- ne Panda-Anlage des Lebens- raums „Bergwelt Himalaya“ am östlichen Lauterberg. Im Frühjahr sind die beiden ein- jährigen auch Roter Panda oder Katzenbär genannten Tiere nach Karlsruhe gekommen. „In der Quarantänezeit haben wir auch Futter getestet“, so Zoochefin Dr. Gisela von Hegel. Die Nahrungs- spezialisten sind Raubtiere mit Vorliebe für Bambus. So frisst Amod auch ausgesprochen gerne Bambus, und hier bitteschön am liebsten den feingliedrigen. Seine Partnerin bevorzugt dagegen „Obstplatte mit Getreide“. Zu den eher nachmittags und abends aktiven Kletterkünstlern sollen sich später noch Chinesi- sche Muntjaks, eine kleine Hirschart, gesellen. Neben der Panda- sowie Schneeleoparden- Anlagen sieht das Zookonzept für „Bergwelt Himalaya“ eine weitere Anlage für Wildschafe vor. Sie sei auf Eis gelegt, so Bürgermeister Michael Obert. Aus Tierschutz- gründen, denn die Panda-Nach- barn, die Kropfgazellen, hätten sich nicht umsiedeln lassen, wes- halb sie bleiben dürfen. -rie- Astgabel mit Ausblick bevorzugt Lebensraum „Bergwelt Himalaya“: Neue Anlage für die seltenen Katzenbären DAS AMTSGEFÄNGNIS in der Riefstahlstraße ist ebenfalls ein Bau von Josef Durm. Es wird selbstverständlich nur von außen gezeigt. DER BRUNNEN auf dem Stephanplatz von Hermann Billing samt seiner Interna ist am Tag des Denkmals um 10 und 12 Uhr Thema. BÜRKLIN’SCHES MAUSOLEUM: Dem Theoderich-Grabmal in Ravenna hat Josef Durm das Haus auf dem Hauptfriedhof nachempfunden. Heute bietet es auf zwei Etagen Platz für Urnen. Fotos (4): Bastian und um 11.30 Uhr vorgesehen. Nach innen kommen die Gäste verständlicherweise nicht. Ein anderes Beispiel für ein „un- bequemes“ Denkmal ist das Bür- klin’sche Mausoleum auf dem Hauptfriedhof. Auch dieses Ge- bäude errichtete ab 1911 Durm. Die Familie des Reichstagsabge- ordneten und Intendanten des Hoftheaters, Dr. Albert Bürklin, sollte dort ihre letzten Ruhestätten finden. Durm der sich der italieni- schen Renaissance verpflichtet ge- fühlt hatte, nahm sich das einige Jahre zuvor von ihm erforschte Theoderich-Grabmal in Ravenna zum Vorbild für seine Arbeit. Vor genau 100 Jahren wurde das Bür- klin’sche Mausoleum fertig. Heute bietet es auf zwei Etagen Platz für die Urnen „normaler“ Sterblicher. Um 11 und 14 Uhr führt die Leite- rin des Info-Centers am Haupt- friedhof, Christiane Dietz, durch das interessante Gebäude. RP VON HEINRICH HÜBSCH Heinrich Hübsch, der Nachfol- ger Friedrich Weinbrenners, war Baumeister der großherzoglichen Finanzkanzlei am Schlossplatz. Er ließ sie von 1829 bis 1833 errich- ten. Bis 1945 diente das Gebäude als Sitz des Badischen Finanzmi- nisteriums. Heute beheimatet es das Regierungspräsidium Karlsru- he. Um 14 Uhr ist der Hauptein- gang Treffpunkt für eine Führung durch das Haus der Behörde. In seiner Art „unbequem“ ist si- cherlich auch das Revolutions- denkmal am Kaiserplatz, das ei- nen Kontrapunkt zum Reiter- standbild von Kaiser Wilhelm I lie- fert. Er hatte als preußischer Kron- prinz die Koalitionstruppen ange- führt, die 1849 die badische Revo- lution endgültig niederschlugen. 27 Granitplatten vor dem kaiserli- chen Pferd mit den Namen stand- rechtlich nach der Revolution Er- schossener hindern Wilhelm sym- bolisch daran, in die Stadt einzu- reiten. Um 10.45 und 12.45 Uhr gibt es Erläuterungen. Aber auch zahlreiche „normale“ Denkmale öffnen sich am Sonn- tag, 8. September, Neugierigen. Über die ganze Stadt verteilt, gibt es an diesem Sonntag bei freiem Eintritt 48 Veranstaltungsorte. Das gesamte Programm des Karlsruher Tags des offenen Denkmals gibt es im Internet unter www.karlsru- he.de/denkmaltag. Dort kann auch ein Link für mobile Anwen- dungen abgerufen werden. -erg- Unbequemes und „Normales“ Mit 48 Veranstaltungen in Karlsruhe wiederum ein ziemlich umfangreiches Programm Der Sonntag, 8. September, ist der Tag des offenen Denkmals. Das Motto, das die Deutsche Stif- tung Denkmalschutz dieses Mal ausgegeben hat, lautet: „jenseits des Guten und Schönen: Unbe- queme Denkmale?“ Sie lässt den lokalen Veranstaltern viel Platz für Interpretation, weil das Mot- to auf nahezu jedes Denkmal an- wendbar ist. Denn es stellt sich nicht selten die Frage, ob ein Gebäude oder ein sonstiges Denkmal wirklich schützens- und erhaltenswert ist. Die Beantwortung macht viele Denkmale in der Tat unbequem. Unbequeme Denkmale sind aber auch beispielsweise solche Bau- ten, die von ihrer Architektur oder sonstigen Gestaltung erhalten werden müssen, aber deren Nut- zung eine eher unangenehme ist. Daher haben die Programmgestal- ter des Karlsruher Denkmalstags auch einige Gebäude ins wieder- um sehr umfangreiche Angebot aufgenommen, in denen man sich nicht so gerne aufhält. GEFÄNGNIS VON JOSEF DURM Das gilt etwa für das Gefängnis an der Riefstahlstraße, das 1894 bis 1897 Josef Durm, der historis- tisch orientierten Leiter der groß- herzoglichen Bauverwaltung er- richtete. Es war seinerzeit nicht unumstritten, wurde es doch in ein Stadtviertel hineingelegt, das als gutbürgerlich galt. Durm hat da- her die Erscheinungsform der Um- gebung angepasst, ohne die Not- wendigkeiten eines Gefängnisses außer Acht zu lassen. Führungen zur Außenfassade des Gefängnis- ses sind am Denkmalstag um 10 Tag des offenen Denkmals: Zuchtprogramm für Roten Panda Mit dem Roten Panda nimmt der Zoo am Europäischen Er- haltungszuchtprogramm (EEP) teil. Ziel ist, für die vom Aus- sterben bedrohten Tiere einen stabilen Bestand in geeigneten Lebensräumen zu erhalten. Die Zucht aller in europäischen Zoos gehaltenen Tiere organi- siert ein Koordinator. Vorgabe ist, dass sich die Zoos aktiv an Projekten beteiligen. Mit Hilfe der Zoofreunde (Spende über 20 000 Euro) beteiligt sich Karlsruhe seit 2009 an Arten- schutzprogrammen in Nepal und Indien für die rund 10000 wildlebenden Tiere. -rie- Rodung im Technologiepark In der nächsten Woche beginnen auf einem zur Bebauung anstehen- den Grundstück im Technologie- park vorbereitende Arbeiten. Ab November wird dort ein weiteres Bürogebäude errichtet. Als Arten- schutzmaßnahme wird zunächst im Westen des Grundstücks an der Grenze des vorgesehenen Grün- zugs ein Ersatzbiotop für Mauerei- dechsen hergerichtet. Anschlie- ßend wird der Bewuchs des Areals – vor allem Brombeeren – in Ab- stimmung mit der Naturschutzver- waltung entfernt. Diese Arbeiten starten im Osten, wodurch die Ei- dechsen nach Westen ausweichen können. Die Bäume müssen der- zeit noch nicht gerodet werden.

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Amtsblatt der Stadt Karlsruhe

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  • RATHAUSFASSADE

    Das Rathaus bekommt ei-

    nen neuen Anstrich in erd-

    farbenem Rot. Seite 2

    KLANGSKULPTUR

    Auf ein interaktives Sound-

    system trifft das Publikum

    vor dem ZKM. Seite 2

    BADEN-MARATHON

    Das 31. Lauf-Event steigt

    mit vielen Extras am 21.

    und 22. September. Seite 3

    30. AUGUST 2013 AMTSBLATT DER STADT KARLSRUHE 67. JAHRGANG NUMMER 35

    Faire Chancen fr alle

    Programmheft zur Fairen Woche ist jetzt verfgbar

    Fr die Faire Woche hat die Fair-

    trade-Stadt Karlsruhe unter dem

    Motto Fairer Handel. Faire Chan-

    cen fr alle ein informatives Pro-

    grammheft aufgelegt. Dort finden

    sich neben Einzelterminen ein

    Schwerpunkt zu fair gehandelten

    Textilien sowie Gastronomieadres-

    sen. Zu haben ist es im Weltladen,

    dem Rathaus und in Brgerbros,

    sowie unter www.agenda21-karls-

    ruhe.de/projekte/faire-woche.

    Stadtfhrungen, Filme, Probier-

    aktionen und Gottesdienste zeigen

    die hiesige Vielfalt fairen Engage-

    ments zwischen dem 13. und 27.

    September. Highlights sind eine

    Buchausstellung in der Stadtbiblio-

    thek und die Schau Im Faden-

    kreuz Hintergrnde der Beklei-

    dungsindustrie. Auf dem Faire-

    Woche-Markt am 21. September

    auf dem Kirchplatz St. Stephan gibt

    es von 10 bis 14 Uhr Info- und Ver-

    kaufsstnde, Live-Musik, Mit-

    mach- und Spielaktionen sowie ein

    Freiluftcaf. Ziel der fairen Woche

    ist die Strkung des fairen Handels

    vor Ort und in den Erzeugerln-

    dern. Hierfr engagieren sich Ak-

    teure wie Weltlden, Aktionsgrup-

    pen, Kirchengemeinden, Schulen

    und Kommunen. Die fnfte Faire

    Woche in Karlsruhe organisiert der

    stdtische Umwelt- und Arbeits-

    schutz mit dem Weltladen. -red-

    Obst in

    die Schultten

    Damit die ABC-Schtzen fit in

    das neue Schuljahr starten knnen,

    fllen Beschicker der Wochen-

    mrkte in Neureut und Rppurr

    mit dem stdtischen Marktamt T-

    ten der Schulanfnger mit Frch-

    ten. Die Debtanten sind fr Frei-

    tag, 6. September, in Neureut und

    am Samstag, 7. September, in Rp-

    purr auf den Wochenmarkt einge-

    laden. Jeweils zwischen 9 und

    12.30 Uhr erhalten sie dort Obst

    und kleine ntzliche berraschun-

    gen. Wohnumfeldberater begleiten

    die Kinder ber die Mrkte. Am

    Freitag um 11 Uhr begrt Brger-

    meister Klaus Stapf in Neureut auf

    dem Neureuter Platz Eltern und

    hilft beim Fllen der Schultten.

    Seniorennachmittag

    Vereine bieten Unterhaltungsprogramm in Daxlanden

    Der Brgerverein Daxlanden

    und das Seniorenbro der Stadt

    Karlsruhe laden fr Samstag, 21.

    September, um 14.30 Uhr zum Se-

    niorennachmittag fr alle Jungge-

    bliebenen in die Rheinstrandhalle

    ein. Fr ein abwechslungsreiches

    Unterhaltungsprogramm sorgen

    verschiedene Karlsruher Vereine:

    Die Europafanfare Karlsruhe, der

    Kinderchor der Adam-Remmele-

    Schule, die KGD-Frsche mit ei-

    nem Gardetanz, die Gehrlosen-

    Tanzgruppe, der Liederkranz Dax-

    landen mit Liedern aus verschiede-

    nen Musicals und das Mnnerbal-

    lett der Strabaka. Die Mhlburger

    Harmonika Senioren begleiten alle

    Akteure durch das Programm, fr

    das leibliche Wohl sorgt der Fu-

    ballverein Daxlanden. Der Eintritt

    ist frei und wer Grundsicherung

    im Alter bezieht, erhlt zudem ei-

    nen Gutschein fr Kaffee und Ku-

    chen. Die Gutscheine knnen bis

    Donnerstag, 19. September, im

    stdtischen Seniorenbro in der

    Markgrafenstrae 14 oder am 21.

    September eine halbe Stunde vor

    Beginn der Veranstaltung in der

    Rheinstrandhalle bei den Mitarbei-

    terinnen des Seniorenbros abge-

    holt werden. Gste im Rollstuhl

    werden gebeten, sich aus organi-

    satorischen Grnden unter der Te-

    lefon 133-5086 anzumelden. -red-

    EIN PUTZIGER GESELLE: Akuti soll mit ihrem Partner Amod in ein, zwei Jahren fr Nachwuchs sorgen.

    Fr das Publikum gibt je es einen steileren und flacheren Zuweg in die Himalaya-Bergwelt.

    Hallo, hier bin ich. Akuti, zu

    Deutsch Prinzessin, ist zwar scheu,

    aber neugierig, weshalb sie ver-

    gangenen Freitag mit ihren klei-

    nen Knopfaugen jede Bewegung

    der Premieren-Gste verfolgte.

    Um sich diesen dann mit ihrem

    rotbunten dichten Fell, dem lan-

    gen buschigen Schwanz und dem

    spitzen, markant gezeichneten

    Gesichtchen auf dem Kletterge-

    rst in voller Schnheit zu zeigen.

    Mit Partner Amod (deutsch: Freu-

    de) lebt sie in der rund 800 Qua-

    dratmeter groen, dem natrli-

    chen Lebensraum nachempfunde-

    ne Panda-Anlage des Lebens-

    raums Bergwelt Himalaya am

    stlichen Lauterberg.

    Im Frhjahr sind die beiden ein-

    jhrigen auch Roter Panda oder

    Katzenbr genannten Tiere nach

    Karlsruhe gekommen. In der

    Quarantnezeit haben wir auch

    Futter getestet, so Zoochefin Dr.

    Gisela von Hegel. Die Nahrungs-

    spezialisten sind Raubtiere mit

    Vorliebe fr Bambus. So frisst

    Amod auch ausgesprochen gerne

    Bambus, und hier bitteschn am

    liebsten den feingliedrigen. Seine

    Partnerin bevorzugt dagegen

    Obstplatte mit Getreide.

    Zu den eher nachmittags und

    abends aktiven Kletterknstlern

    sollen sich spter noch Chinesi-

    sche Muntjaks, eine kleine

    Hirschart, gesellen. Neben der

    Panda- sowie Schneeleoparden-

    Anlagen sieht das Zookonzept fr

    Bergwelt Himalaya eine weitere

    Anlage fr Wildschafe vor. Sie sei

    auf Eis gelegt, so Brgermeister

    Michael Obert. Aus Tierschutz-

    grnden, denn die Panda-Nach-

    barn, die Kropfgazellen, htten

    sich nicht umsiedeln lassen, wes-

    halb sie bleiben drfen. -rie-

    Astgabel mit Ausblick bevorzugt

    Lebensraum Bergwelt Himalaya: Neue Anlage fr die seltenen Katzenbren

    DAS AMTSGEFNGNIS in der Riefstahlstrae ist ebenfalls ein Bau

    von Josef Durm. Es wird selbstverstndlich nur von auen gezeigt.

    DER BRUNNEN auf dem Stephanplatz von Hermann Billing samt

    seiner Interna ist am Tag des Denkmals um 10 und 12 Uhr Thema.

    BRKLINSCHES MAUSOLEUM: Dem Theoderich-Grabmal in Ravenna hat Josef Durm das Haus auf dem

    Hauptfriedhof nachempfunden. Heute bietet es auf zwei Etagen Platz fr Urnen. Fotos (4): Bastian

    und um 11.30 Uhr vorgesehen.

    Nach innen kommen die Gste

    verstndlicherweise nicht.

    Ein anderes Beispiel fr ein un-

    bequemes Denkmal ist das Br-

    klinsche Mausoleum auf dem

    Hauptfriedhof. Auch dieses Ge-

    bude errichtete ab 1911 Durm.

    Die Familie des Reichstagsabge-

    ordneten und Intendanten des

    Hoftheaters, Dr. Albert Brklin,

    sollte dort ihre letzten Ruhesttten

    finden. Durm der sich der italieni-

    schen Renaissance verpflichtet ge-

    fhlt hatte, nahm sich das einige

    Jahre zuvor von ihm erforschte

    Theoderich-Grabmal in Ravenna

    zum Vorbild fr seine Arbeit. Vor

    genau 100 Jahren wurde das Br-

    klinsche Mausoleum fertig. Heute

    bietet es auf zwei Etagen Platz fr

    die Urnen normaler Sterblicher.

    Um 11 und 14 Uhr fhrt die Leite-

    rin des Info-Centers am Haupt-

    friedhof, Christiane Dietz, durch

    das interessante Gebude.

    RP VON HEINRICH HBSCH

    Heinrich Hbsch, der Nachfol-

    ger Friedrich Weinbrenners, war

    Baumeister der groherzoglichen

    Finanzkanzlei am Schlossplatz. Er

    lie sie von 1829 bis 1833 errich-

    ten. Bis 1945 diente das Gebude

    als Sitz des Badischen Finanzmi-

    nisteriums. Heute beheimatet es

    das Regierungsprsidium Karlsru-

    he. Um 14 Uhr ist der Hauptein-

    gang Treffpunkt fr eine Fhrung

    durch das Haus der Behrde.

    In seiner Art unbequem ist si-

    cherlich auch das Revolutions-

    denkmal am Kaiserplatz, das ei-

    nen Kontrapunkt zum Reiter-

    standbild von Kaiser Wilhelm I lie-

    fert. Er hatte als preuischer Kron-

    prinz die Koalitionstruppen ange-

    fhrt, die 1849 die badische Revo-

    lution endgltig niederschlugen.

    27 Granitplatten vor dem kaiserli-

    chen Pferd mit den Namen stand-

    rechtlich nach der Revolution Er-

    schossener hindern Wilhelm sym-

    bolisch daran, in die Stadt einzu-

    reiten. Um 10.45 und 12.45 Uhr

    gibt es Erluterungen.

    Aber auch zahlreiche normale

    Denkmale ffnen sich am Sonn-

    tag, 8. September, Neugierigen.

    ber die ganze Stadt verteilt, gibt

    es an diesem Sonntag bei freiem

    Eintritt 48 Veranstaltungsorte. Das

    gesamte Programm des Karlsruher

    Tags des offenen Denkmals gibt es

    im Internet unter www.karlsru-

    he.de/denkmaltag. Dort kann

    auch ein Link fr mobile Anwen-

    dungen abgerufen werden. -erg-

    Unbequemes und Normales

    Mit 48 Veranstaltungen in Karlsruhe wiederum ein ziemlich umfangreiches Programm

    Der Sonntag, 8. September, ist

    der Tag des offenen Denkmals.

    Das Motto, das die Deutsche Stif-

    tung Denkmalschutz dieses Mal

    ausgegeben hat, lautet: jenseits

    des Guten und Schnen: Unbe-

    queme Denkmale? Sie lsst den

    lokalen Veranstaltern viel Platz

    fr Interpretation, weil das Mot-

    to auf nahezu jedes Denkmal an-

    wendbar ist.

    Denn es stellt sich nicht selten

    die Frage, ob ein Gebude oder

    ein sonstiges Denkmal wirklich

    schtzens- und erhaltenswert ist.

    Die Beantwortung macht viele

    Denkmale in der Tat unbequem.

    Unbequeme Denkmale sind aber

    auch beispielsweise solche Bau-

    ten, die von ihrer Architektur oder

    sonstigen Gestaltung erhalten

    werden mssen, aber deren Nut-

    zung eine eher unangenehme ist.

    Daher haben die Programmgestal-

    ter des Karlsruher Denkmalstags

    auch einige Gebude ins wieder-

    um sehr umfangreiche Angebot

    aufgenommen, in denen man sich

    nicht so gerne aufhlt.

    GEFNGNIS VON JOSEF DURM

    Das gilt etwa fr das Gefngnis

    an der Riefstahlstrae, das 1894

    bis 1897 Josef Durm, der historis-

    tisch orientierten Leiter der gro-

    herzoglichen Bauverwaltung er-

    richtete. Es war seinerzeit nicht

    unumstritten, wurde es doch in ein

    Stadtviertel hineingelegt, das als

    gutbrgerlich galt. Durm hat da-

    her die Erscheinungsform der Um-

    gebung angepasst, ohne die Not-

    wendigkeiten eines Gefngnisses

    auer Acht zu lassen. Fhrungen

    zur Auenfassade des Gefngnis-

    ses sind am Denkmalstag um 10

    Tag des offenen Denkmals:

    Zuchtprogramm

    fr Roten Panda

    Mit dem Roten Panda nimmt

    der Zoo am Europischen Er-

    haltungszuchtprogramm (EEP)

    teil. Ziel ist, fr die vom Aus-

    sterben bedrohten Tiere einen

    stabilen Bestand in geeigneten

    Lebensrumen zu erhalten.

    Die Zucht aller in europischen

    Zoos gehaltenen Tiere organi-

    siert ein Koordinator. Vorgabe

    ist, dass sich die Zoos aktiv an

    Projekten beteiligen. Mit Hilfe

    der Zoofreunde (Spende ber

    20000 Euro) beteiligt sich

    Karlsruhe seit 2009 an Arten-

    schutzprogrammen in Nepal

    und Indien fr die rund 10000

    wildlebenden Tiere. -rie-

    Rodung im

    Technologiepark

    In der nchsten Woche beginnen

    auf einem zur Bebauung anstehen-

    den Grundstck im Technologie-

    park vorbereitende Arbeiten. Ab

    November wird dort ein weiteres

    Brogebude errichtet. Als Arten-

    schutzmanahme wird zunchst im

    Westen des Grundstcks an der

    Grenze des vorgesehenen Grn-

    zugs ein Ersatzbiotop fr Mauerei-

    dechsen hergerichtet. Anschlie-

    end wird der Bewuchs des Areals

    vor allem Brombeeren in Ab-

    stimmung mit der Naturschutzver-

    waltung entfernt. Diese Arbeiten

    starten im Osten, wodurch die Ei-

    dechsen nach Westen ausweichen

    knnen. Die Bume mssen der-

    zeit noch nicht gerodet werden.

  • |Stadt Kultur2 NR. 35 FREITAG, 30. AUGUST 2013

    Der Grund: Fassade und Dach

    des Weinbrennerbaus werden fr

    Karlsruhes 300. Stadtgeburtstag

    2015 saniert, dessen Auenhaut

    wird neu getncht. Dabei lst sd-

    lndisch anmutendes erdfarbenes

    Rot den fliederfarbenen Ton der

    frhen 1980er Jahre ab.

    Der Anstrich ist dann nahezu

    einheitlich. Sockel, Rahmen und

    Gesimse sind nicht lnger farblich

    akzentuiert, sondern nur in leich-

    ten Nuancen abgesetzt. Welche

    Farbe der groe Baumeister (1766

    1826) letztlich fr eines seiner

    Hauptwerke gewhlt hatte, lsst

    sich heute nicht mehr belegen.

    Weil es keine gesicherten Auf-

    zeichnungen gebe, seien die Ab-

    leitungen aus historischen Quel-

    len sehr vage und nur indirekt

    auf das Rathaus zu beziehen, er-

    luterte Dr. Ulrich Maximilian

    Schumann von der Weinbrenner-

    Gesellschaft bei der Vorstellung

    der Fassendenfarbe gemeinsam

    mit Brgermeister Michael Obert.

    Seiner Schtzung nach habe es

    sich bei der Originalfarbe um ei-

    nen Rot-Ton gehandelt. Bei der

    knftigen Tnung orientiert man

    sich nun an der Farbe des Sand-

    steins, aus dem der Sockel und der

    seit dem spten 19. Jahrhundert

    unverputzte Turm des Rathauses

    errichtet worden waren.

    Die bisherige Zweifarbigkeit je-

    denfalls passt nach Meinung der

    ber das Problem entscheidenden

    Fachleute nicht in die Welt des

    berhmten badischen Baumeis-

    ters. Denn fr Weinbrenner durfte

    die Form des Baukrpers nicht

    zerrissen werden, seine Architek-

    tur sollte einheitlich, klar lesbar

    und geschlossen wirken.

    Anne Sick, Leiterin des stdti-

    schen Hochbauamts ist zufrieden.

    Fr sie fgt sich die mit der Denk-

    malpflege des Regierungsprsidi-

    ums abgestimmte legitime Neuin-

    terpretation harmonisch in die

    Umgebung ein. Eine solche Ent-

    scheidung werde immer strittig

    sein, war Brgermeister Michael

    Obert auf Kritik gefasst. Diskutiert

    werden drfe gerne, aber auf ei-

    nem gewissen Niveau. -maf-

    Fast knnte man meinen, Christo

    sei am Werk, denn das Rathaus

    am Marktplatz ist seit geraumer

    Zeit nicht nur eingerstet, son-

    dern seine Fassade auch verhllt.

    Neuer Rathaus-Anstrich:

    Im Sinne Weinbrenners

    Fassade knftig in erdfarbenem Rot zum Stadtgeburtstag

    VOR DER MUSTERFLCHE: Dr. Ulrich Schumann, Michael Obert, Anne

    Sick und Dr. Claudia Baer-Schneider (v. l. n. r.). Foto: Mller-Gmelin

    Unermdlicher Einsatz

    Hohenwettersbach: Rolf Klipfel feierte 65. Geburtstag

    Seinen 65. Geburtstag feierte

    Hohenwettersbachs frherer Orts-

    vorsteher Rolf Klipfel am vergan-

    genen Samstag

    (24. August).

    Glckwnsche

    erreichten den

    Jubilar auch aus

    dem Karlsruher

    Rathaus. OB Dr.

    Frank Mentrup

    wrdigte vor al-

    lem Klipfels En-

    gagement fr

    das Baugebiet

    Fnfzig Morgen,

    das betreute Al-

    tenwohnen so-

    wie den Jugend-

    treff. Unermd-

    lich setzten Sie

    sich fr die Wei-

    terentwicklung

    Hohenwettersbachs ein und hatten

    stets ein offenes Ohr fr die Anlie-

    gen der Bewohnerinnen und Be-

    wohner des

    Hhenstadtteils,

    schrieb Mentrup.

    Gleichzeitig sei

    Klipfel dem Ge-

    meinderat und

    der Stadtverwal-

    tung stets ein

    kompetenter

    Partner gewe-

    sen. Bevor Rolf

    Klipfel (Foto: pr)

    1999 Ortsvorste-

    her wurde, war

    er bereits zehn

    Jahre Mitglied

    des Ortschafts-

    rats. 2004 wurde

    er in seinem Amt

    besttigt.

    Mhlburg und

    Hagsfeld feiern

    In der nchsten Woche feiern

    zwei Stadtteile ihre Kerwe. Am

    Freitag, 6. September, erffnet

    Brgermeister Klaus Stapf im

    Festzelt auf dem Fliederplatz die

    vier Tage dauernde 37. Mhlbur-

    ger Kerwe. Einen verkaufsoffenen

    Sonntag gibt es in diesem Jahr

    nicht, dafr veranstaltet der Br-

    gerverein Mhlburg am Kerwe-

    sonntag neben dem Jugendzent-

    rum einen bunten Flohmarkt.

    Zum 30. Mal wird in Hagsfeld

    Kerwe gefeiert. Neben einem klei-

    nen Vergngungspark bieten die

    Hagsfelder Vereine drei Tage lang

    auf dem Festplatz in der Brcken-

    strae viele kulinarische Kstlich-

    keiten an. Brgermeister Michael

    Obert erffnet mit einem Fassan-

    stich das Kerwetreiben offiziell am

    Samstag, 7. September. Um 17 Uhr

    ist er am Stand des Gesangvereins

    Hagsfeld zu finden.

    Der zehnjhrige Yassin etwa hat

    den Kasper gewhlt, weil der so

    oft in lustigen Geschichten vor-

    kommt. Fr ihn wie fr Lea, Sa-

    rah, Haiko, Michelle und Toufik

    Haltet den Tortendieb

    Foto-Ausstellung ber Theaterstck von Pflegekindern

    Das Handpuppenspiel will ge-

    lernt sein. Wie man die Puppen

    richtig fhrt, in deren Rolle

    schlpft und ausdrucksvoll spricht,

    vermittelte Spielpdagogin Kristi-

    ne Wacker vom Marotte Figuren-

    theater im Mrz sechs Pflegekin-

    dern. An drei Freitagnachmittagen

    hatten die Mdchen und Jungen

    Gelegenheit, sich eine zu ihrem

    Charakter passende Puppe auszu-

    suchen und gemeinsam ein klei-

    nes Theaterstck zu entwickeln.

    Dornrschen und der Torten-

    dieb fhrten sie dann im Kreise

    von Pflege- und Herkunftsfamilien

    sowie Freunden auf. Mit wie viel

    Spa alle bei der Sache waren, do-

    kumentiert bis Oktober eine Aus-

    stellung in Form eines bebilderten

    Tagebuchs im Rathaus West, die

    Jugendamtsleiterin Dr. Susanne

    Heynen jetzt erffnete. Der Kon-

    takt zu den Pflegefamilien ist dem

    Jugendamt wichtig. Deshalb ver-

    suchen der Leiter des Pflegekin-

    derdiensts, Joachim Heger, und

    seine Kolleginnen Barbara Mller-

    Leopold und Marisa Held jedes

    Jahr ein Projekt auf die Beine zu

    stellen und dabei die Talente der

    Kinder gezielt zu frdern. Rund

    120 Karlsruher Kinder leben fr

    gewisse Zeit oder auf Dauer bei

    neuen Eltern. Wer sich die an-

    spruchsvolle Aufgabe zutraut,

    kann sich unter der Telefonnum-

    mer 133-5115 informieren Bedarf

    an Pflegeeltern gibt es immer.

    Mir kam eine spontan eine un-

    glaubliche Herzlichkeit entgegen

    schwrmte Kristian Wacker von

    der Atmosphre. Die Kinder seien

    beim Puppenspiel frmlich ber

    sich hinausgewachsen, die Ideen

    nur so aus ihnen herausgesprudelt.

    waren die Tage etwas ganz Be-

    sonderes. Die positive Grundstim-

    mung wirkt sich auch auf das Ende

    ihres Stcks aus, denn am Schluss

    tanzen alle und lachen. -maf-

    ZEIGT HER EURE HANDPUPPEN: Riesenspa hatten die Pflegekinder

    beim Mrchen Dornrschen und der Tortendieb. Fotos (2): Bastian

    Terminkalender

    Vom Privilegienbrief zum Eu-

    ropischen Stadtbrief: Menschen-

    rechte und Demokratie heit am

    Sonntag, 1. September, 15 Uhr, die

    Fhrung durch das Stadtmuseum

    im Prinz-Max-Palais, Karlstrae 10

    mit Hildegard Schmid.

    Der Durlacher Altstadtrund-

    gang Brunnen und Denkmler

    findet ebenfalls am Sonntag statt.

    Um 11 Uhr erwartet Sigrid Malz

    vom historischen Verein Durlach

    (Freundeskreis Pfinzgaumuseum)

    Interessierte am Marktplatzbrun-

    nen zu der kostenlosen Fhrung.

    Fr Sportschwimmer bietet der

    Frderverein Schwimmregion

    Karlsruhe ab Samstag, 7. Septem-

    ber, erstmals am Wochenende Kur-

    se im 50-Meter-Becken des Son-

    nenbads an. Sie umfassen je fnf

    Einheiten von 45 Minuten und kos-

    ten 45 Euro. Info und Anmeldung:

    www.aquakurse-karlsruhe.de.

    Auf Stephanplatz

    Spendenmarathon

    Zugunsten des Kinder- und Ju-

    gendhilfezentrums der Heimstif-

    tung Karlsruhe beginnt am morgi-

    gen Samstag, 31. August, der drit-

    te Spendenmarathon. Auf dem

    Stephanplatz gibt es zum Auftakt

    von 10 bis 18 Uhr ein buntes Pro-

    gramm mit einem musikalischen

    Mix aus Blues, Soul, Rock, Pop

    und Schlagern sowie Jonglage

    und Akrobatik. Simone Mangia-

    pane stellt sein neues Album vor.

    Dazu kommen Info-Stnde, ein

    Feuerwehrfahrzeug und Gastro-

    nomie. Der Spendenmarathon

    wird am 26. Oktober mit einer gro-

    en Spendengala im Badischen

    Brauhaus fortgesetzt. Veranstalter

    Marco Koch hatte in den vergan-

    genen zwei Jahren bereits erfolg-

    reich Spendenmarathons organi-

    siert. Deren Erlse gingen an den

    Frderverein der onkologischen

    Abteilung der Kinderklinik.

    bote, die auf einen knstlerischen

    Beruf vorbereiten. Kinderwerk-

    sttten und Kurse jenseits der Kai-

    serallee 12e fr Drei- bis Zehnjh-

    rige finden zudem in Durlach statt.

    Workshops am Wochenende fr

    die Kreative Familie sowie fr

    Kinder ab vier Jahren ergnzen

    das Programm. Auch, wer einen

    kompletten Workshop fr einen

    kreativen Geburtstag oder fr Kin-

    dergrten und Schulen buchen

    mchte, erhlt unter der Juks-Te-

    lefonnummer 831230 Auskunft.

    Nach dem Unterricht stellt die

    Jugendkunstschule ein Zertifikat

    aus. Das komplette Programm der

    Jugendkunstschule liegt in Rat-

    husern und in den Ortsverwal-

    tungen aus oder kann in der Ge-

    schftsstelle angefordert werden.

    Informationen gibt es im Internet:

    www.juks-Karlsruhe.de. -red/L-

    Im September beginnen die ers-

    ten Kurse des Schuljahres 2013/14

    an der Jugendkunstschule (Juks).

    Im soeben erschienenen Pro-

    gramm werden 200 Kurse, Projek-

    te und Workshops fr Kinder, Ju-

    gendliche, junge Erwachsene und

    Familien angeboten. Wer einen

    Karlsruher Pass oder Kinderpass

    besitzt, zahlt nur 20 Prozent der

    flligen Kursgebhr. Das Spekt-

    rum reicht von A wie Akademie-

    vorbereitung ber M wie Mode bis

    Z wie Zeichnen.

    Teilnehmen knnen Kinder be-

    reits ab eineinhalb Jahren mit ih-

    ren Eltern in einer Eltern-Kind-

    Werkstatt. Neben Angeboten wie

    Kinderwerkstatt und Ballett wur-

    de das Eltern-Kind-Angebot mit

    Tanzzeit fr junge Teilnehmer

    ab 1,5 Jahren und Akrobatik ab

    acht Jahren ergnzt. Erstmals bie-

    tet die Juks auch einen Street-

    dance-Tanzmix fr Zehn- bis 14-

    Jhrige an. Zu den neuen Work-

    shops gehrt unter anderem die

    Trickfilmwerkstatt Meine Welt.

    In den Herbst- und Weihnachtsfe-

    rien knnen Kinder ab vier Jahren

    zu Reisen ins Winterwunder-

    land aufbrechen.

    In den Ateliers, Tanzstudios

    oder auf der Bhne gibt es auch

    fr Jugendliche neue Mglichkei-

    ten knstlerisch aktiv zu sein. Zum

    Beispiel im Zeichenatelier Fanta-

    sy, im Atelier fr Keramik oder

    bei Lets move Modern Dance.

    Bhnenfans knnen in der Jungen

    Theaterakademie ein eigenes

    Stck auf die Bhne bringen oder

    beim Kamera-Training erste Er-

    fahrungen am Filmset sammeln.

    Ein weiterer Schwerpunkt sind

    Mappenkurse und andere Ange-

    Theater machen und Filme drehen

    Das neue Jahresprogramm der Jugendkunstschule ist da / Kursermigung mit Pass

    GESCHENK VON FRANCESCA VON HABSBURG FR DAS ZKM:

    Elektro-akustische Vorplatz-Installation The Morning Line.

    Sounds im Vorbeigehen

    Neue Klangskulptur / Festakt auf dem ZKM-Vorplatz

    Spaziergnger auf dem ZKM-

    Vorplatz werden bereits seit Wo-

    chen nicht nur morgens von der In-

    stallation The Morning Line von

    Matthew Ritchie und Aranda

    Lasch akustisch begrt. Man

    knnte sagen, The Morning Line

    ist die erste Linie, die am Anfang

    eines Tages gezogen wird, be-

    schreibt die Architektin die Kopro-

    duktion. Am 15. September um 17

    Uhr wird Francesca von Habsburg

    (Stiftung Thyssen-Bornemisza Art

    Contemporary) den Klangpavillon

    dem ZKM zum Geschenk machen.

    Mit dem interaktiven Soundsys-

    tem werden zeitgenssische, elek-

    tro-akustische Kompositionen ge-

    steuert. Je nach Anforderung ei-

    ner Komposition kann das Klang-

    volumen whrend der Bespielung

    variiert werden, teilt das ZKM mit.

    Die Installation reagiere jedoch

    nicht nur auf Anweisungen. Eine

    mit Sensoren und Videokameras

    verknpfte Software, registriere

    auch Vernderungen im Besu-

    cherstrom und nehme Einfluss auf

    die Klnge. Der aus 46 Lautspre-

    chern und 12 Subwoofern beste-

    hende Klang-Pavillon stand nach

    Sevilla und Istanbul zuletzt auf

    dem Wiener Schwarzenbergplatz.

    Wie das ZKM weiter mitteilt, sind

    weitere interdisziplinre Soundex-

    perimente und Kooperationspro-

    jekte zwischen dem Zentrum und

    der Thyssen-Bornemisza Art Con-

    temporary in Planung. Im Verlauf

    der Musikgeschichte des 20. Jahr-

    hunderts seien laut ZKM-Chef Pe-

    ter Weibel immer wieder spezielle

    Architekturen fr Raumkomposi-

    tionen entworfen worden. The

    Morning Line sei ein Bayreuth

    fr elektronische Musik. -red/L-

    Sich mitnehmen lassen

    Das Buch zur Literatur im Land zwischen 1970 und 2012

    Wartet nicht auf bessre Zei-

    ten. Literatur in Baden-Wrttem-

    berg, der jngst erschienene Kata-

    log liefert nicht nur einen fundier-

    ten berblick ber die Situation

    der Literaturszene zwischen 1970

    und 2012. Gleichzeitig ist er auf

    192 Seiten ein spannendes Ge-

    schichtsbuch, das Lesende regel-

    recht zum Innehalten und Nach-

    denken ber die eigene wie ge-

    sellschaftliche Situation verfhrt.

    Die letztes Jahr im Prinz-Max-

    Palais zum 60-jhrigen Landesju-

    bilum gezeigte, bis 2010 reichen-

    de Ausstellung ergnzt der aus-

    fhrlichere Band noch um die Er-

    eignisse der Jahre 2011 und 2012.

    Damit knpft er an die von der Li-

    terarischen Gesellschaft herausge-

    gebene Verffentlichung Ein Bild

    der Zeit an. Sie galt der Entwick-

    lung zwischen 1952 und 1970. Die

    Neuverffentlichung stellt Schrift-

    steller mit biografischem Bezug

    zum Land vor, ergnzt von histori-

    schen Zeitleisten und gefolgt von

    einem Anhang mit den zahlrei-

    chen, hierzulande vergebenen Li-

    teraturpreise und Stipendien, For-

    schungssttten sowie der SWR-

    Bestenliste. Themen sind ausge-

    hend von der 1968er Studentenbe-

    wegung unter anderem Macht und

    Politik, die Frauenbewegung, v-

    terliche Schuld im Nationalsozia-

    lismus, Postmoderne, Heimat in

    verschiedenen Facetten und der

    Einfluss von Migration.

    Das lesenswerte Begleitbuch,

    herausgegeben von Professor Dr.

    Hansgeorg Schmidt-Bergmann

    und erarbeitet von Ina Gohn-

    Kreuz und Bjrn Hayer ist zum

    Preis von 14,95 Euro im Mittel-

    deutschen Verlag erschienen.-cal-

    Kultur Kompakt

    Die erste Karlsruhe Theater-

    nacht findet ebenfalls zu Saisonbe-

    ginn am 7. September ab 18 Uhr

    statt. Acht Theater und der Werk-

    raum Karlsruhe stellen bis 23 Uhr

    in Blcken von 20 Minuten Ausz-

    ge aus ihrem neuen Programm vor.

    Die Staatliche Kunsthalle ldt am

    Tag des offenen Denkmals, 8. Sep-

    tember, 11 Uhr, zur Fhrung Un-

    bequeme Denkmale ein. Dabei

    geht es um Malerei jenseits des

    Guten und Schnen. Eine Fh-

    rung fr Senioren gibt es am 12.

    September um 10.30 Uhr zum The-

    ma Eine Weibsperson und andere

    bse Geister im Gemlde Versu-

    chung des heiligen Antonius

    (1650) von Joos van Craesbeeck.

    Anmeldungen fr eine Schreib-

    werkstatt am 28. September zum

    Beschreiben von Bildern nimmt die

    Kunsthalle bis 21. September unter

    Telefon 926-3370 entgegen. -L-

    Durch die Sonderschau Sekt fr

    alle bietet die Stdtische Galerie

    am 1. September, um 15 Uhr sowie

    am 4. September um 18 Uhr Fh-

    rungen an. Weitere Rundgnge

    stehen am 5. September um 12.15

    Uhr und am 6. September um 16

    Uhr auf dem Programm. Gezeigt

    werden Malerei, Fotografien und

    Skulpturen aus der Klner Privat-

    sammlung Garnatz.

    Dem Leben der Rmer am Ober-

    rhein kommen Besucher bei einer

    Kostmfhrung am 1. September

    im Badischen Landesmuseum auf

    die Spur. Dort berichtet die Rme-

    rin Helena ihren Gsten ab 11

    Uhr, wie das Leben in einer Villa

    Rustica organisiert war und zuging.

    Das Tollhaus erffnet seine Pro-

    grammsaison am Samstag, 7. Sep-

    tember, um 20 Uhr mit einer Gala-

    Show des 23. pyramidalen Jon-

    glier- und Kleinkunstfestivals 2013.

  • 3 NR. 35 FREITAG, 30. AUGUST 2013

    GETESTET UND FR GUT BEFUNDEN wurde der neue Aufzug an der

    Westseite der groen Kapelle auf dem Hauptfriedhof. Foto: Bastian

    Ohne Hilfe in Kapelle

    Ein neuer Aufzug auf dem Karlsruher Hauptfriedhof

    Die groe Kapelle auf dem Karls-

    ruher Hauptfriedhof hat nun einen

    behindertengerechten Aufzug.

    Gehbehinderte Menschen und sol-

    che, die auf Rollstuhl oder Rollator

    angewiesen sind, knnen nun

    ohne fremde Hilfe die Hhendiffe-

    renz von 1,50 Meter berwinden

    und in den Innenraum des Gebu-

    des gelangen. ber die 110000

    Euro teure Manahme informier-

    ten Brgermeister Klaus Stapf und

    der Leiter des Friedhofs- und Be-

    stattungsamts, Mathus Vogel,

    jetzt die ffentlichkeit. Angeregt

    hatte das Vorhaben eine Brgerin.

    Bereits in den 1970er Jahren gab es

    berlegungen, die groe Kapelle

    auf dem Karlsruher Hauptfriedhof

    mittels einer Rampe behinderten-

    gerecht auszubauen, allerdings

    legte der Denkmalschutz sein Veto

    ein. Als bergangslsung wurde

    ein Rollstuhl-Lift angebracht, der

    laut Klaus Stapf jedoch 300 von

    360 Tagen pro Jahr auer Betrieb

    war und den auch die Betroffenen

    nicht so recht nutzen wollten. Denn

    die Plattform erforderte die Mithilfe

    von Bediensteten, die per Klingel

    gerufen werden mussten.

    Der neue Aufzug sei funktionell

    und technisch zeitgem und sehe

    aus, wie schon immer dagewe-

    sen, war Matthus Vogel ebenso

    zufrieden wie Manfred Weber vom

    Behindertenbeirat. Allerdings

    wnschte sich dieser noch eine

    entsprechende Beschilderung und

    ein weiteres Bedienelement. -maf-

    Architektenblick

    auf IWKA-Areal

    Der Sdweststadt widmen sich

    das Stadtplanungsamt und die Ar-

    chitektenkammer Karlsruhe beim

    nchsten Architekturspaziergang

    am Donnerstag, 12. September.

    Treffpunkt fr den Rundgang

    durch das IWKA-Areal und seine

    Umgebung ist um 17 Uhr in der

    Brauerstrae am Eingang des ZKM

    Hallenbau A. Wie immer stellen

    Fachleute aktuelle Architektur vor.

    Darber hinaus mchten sie ber

    anstehende Vorhaben mit den Teil-

    nehmerinnen und Teilnehmern

    diskutieren. Vertreterinnen und

    Vertreter der Bauherren und Archi-

    tekturbros erlutern ihre Projekte.

    Fr die Stadt nehmen Brger-

    meister Michael Obert sowie Ex-

    perten aus dem Stadtplanungsamt

    am Architekturspaziergang teil.

    Schadstoffmobil

    in fnf Stadtteilen

    Das Schadstoffmobil macht am

    3. September von 15 bis 16 Uhr auf

    dem Gottesauer Platz in der Ost-

    stadt sowie von 17 bis 18 Uhr auf

    dem Werderplatz in der Sdstadt

    Station. In die Waldstadt kommen

    die stdtischen Experten am 5.

    September von 15.30 bis 16 Uhr an

    die Kolberger Strae/Glogauer

    Strae und anschlieend nach

    Neureut auf den Festplatz von 17

    bis 18 Uhr. In Mhlburg vor der

    Post knnen schadstoffhaltige

    Haushaltsabflle am 7. September

    von 9 bis 10 Uhr und in der Wald-

    stadt Am Sportpark von 11 bis

    12 Uhr abgegeben werden. Fra-

    gen zur Schadstoffsammlung be-

    antwortet das Amt fr Abfallwirt-

    schaft unter den Telefonnummern

    133-7041 oder 49 54 41.

    der 2,4 Kilometer lange Halbmara-

    thon, der fr Kinder zwischen sechs

    und zehn Jahren empfohlen wird,

    und zum Abschluss drehen ab

    15.30 Uhr zwischen drei und sechs

    Jahre alte Bambinis eine Runde

    auf der 333 Meter langen Bahn im

    Beiertheimer Stadion. Die Teilnah-

    me kostet drei Euro, wovon wie-

    derum ein Euro an Laufen mit

    Herz geht. Geffnet ist am Sams-

    tag auch bereits die Marathon-

    Messe in der Europahalle. Von 12

    bis 20 Uhr (am Sonntag von 7 bis 16

    Uhr) gibt es hier einen Marktplatz

    mit einem vielseitigen Angebot zu

    den Themen Fitness, Training, Ge-

    sundheit und Ernhrung fr Lauf-

    und Ausdauersportler. Das Sams-

    tagsprogramm beschliet ein ku-

    menischer Gospelgottesdienst in

    der Markuskirche in der Weststadt

    um 19 Uhr. Nachdem die Anmel-

    defrist fr den Marathon-Sonntag

    in dieser Woche endete, und die

    Vorbereitungen der Aktiven auf

    Hochtouren laufen, bieten der

    Lauftreff Sdwest Karlsruhe am 1.

    September, 9 Uhr, und die Turner-

    schaft Durlach, am 8. September, 9

    Uhr, noch Vorbereitunglufe an.

    Infos dazu und zum gesamten Ma-

    rathon-Wochenende unter www.

    badenmarathon.de. -fis-

    Lauf durch die Klotze zum Bfett

    Ein neues Angebot ber 4,2 Kilometer fr Genusslufer ohne Blick auf die Stoppuhr

    ber 10000 Luferinnen und Lu-

    fer werden zum 31. Fiducia Baden-

    Marathon am 21. und 22. Septem-

    ber erwartet. Neben dem Sonn-

    tagsprogramm mit den Hauptlu-

    fen ber die Marathon- und Halb-

    marathondistanz wird das Sport-

    angebot am Samstag immer weiter

    zum Marathon-Wochenende

    ausgebaut. Neu in diesem Jahr ist

    der Bleifrei-Genuss Walk & Run.

    Das Laufen fr sich ist ja schon

    ein Genuss, findet Brgermeister

    Klaus Stapf den Bleifrei-Lauf eine

    wunderschne Idee, um Laufen

    mit Kulinarischem zu verbinden.

    Damit biete der Fiducia Baden-

    Marathon die passenden Angebo-

    te sowohl fr leistungsorientierte

    Sportler, Gesundheits- und eben

    auch Genusslufer. Neben lte-

    ren, oder nicht in Bestform befind-

    lichen Luferinnen und Lufern

    sieht Marathon-Geschftsfhrer

    Fried Jrgen Bachl, das neue

    Laufangebot aber auch als Lock-

    mittel um mglichst viele Leute

    in Bewegung zu bringen und

    vielleicht Appetit auf mehr sportli-

    che Bettigung zu wecken. Der

    Bleifrei-Lauf wird im Beiertheimer

    Stadion am Samstag um 13 Uhr

    gestartet und fhrt dann ber 4,2

    Kilometer ohne Zeitmessung

    durch das Albgrn der Gnter-

    Klotz-Anlage und dann wieder zu-

    rck ins Stadion. Dort werden die

    Teilnehmerinnen und Teilnehmer

    mit alkoholfreiem Bier mit isotoni-

    scher Wirkung und einem Bfett

    belohnt. Neben Bayerischen

    Weiwrsten mit Laugenbrtchen

    reicht der Verein Tischlein Deck

    Dich, der sich fr gesundes Essen

    an Schulen engagiert, vegetari-

    sche Pasten zu frischem Brot. Das

    Startgeld betrgt zehn Euro inklu-

    sive einer Spende von einem Euro

    fr die Aktion Laufen mit Herz.

    Dafr erhalten die Aktiven neben

    dem Genuss- und Verpflegungs-

    bfett einen Schulterrucksack, ei-

    nen Schlsselanhnger und ber-

    raschungen. Anmeldungen sind

    noch bis zum Dienstag, 17. Sep-

    tember, online unter www.lauf-

    bleifrei.de mglich.

    Im Anschluss an diese Lauf-Pre-

    miere steht im Beiertheimer Stadi-

    on ab 14 Uhr der 13. Sparkassen-

    Mini-Marathon auf dem Pro-

    gramm, bei dem unter drei Laufan-

    geboten ausgewhlt werden kann.

    Fr Kinder zwischen zehn und 15

    Jahren geht es auf die 4,2 Kilome-

    ter lange Strecke des Bleifrei-Laufs

    in der Klotze. Um 14.45 Uhr folgt

    Groes Samstagsprogramm beim 31. Fiducia Baden-Marathon:

    STIMMUNGSVOLLE ZIELEINLUFE im Beiertheimer Stadion gibt es bereits am Marathon-Samstag fr

    die Teilnehmer am Bleifrei-Lauf und beim Sparkassen-Mini-Marathon. Fotos (2): Frnkle

    Inkraftsetzung des Teilumlegungsplans 6

    Umlegung Im Lohfeld in Karlsruhe-Oststadt

    Der Teilumlegungsplan 6 der Umlegung

    Im Lohfeld, bestehend aus der Umle-

    gungskarte und dem Umlegungsverzeich-

    nis, der durch Beschluss des Umlegungs-

    ausschusses am 5. Juni 2013 aufgestellt

    wurde, ist am 26. Juli 2013 fr die Grund-

    stcke der Gemarkung Karlsruhe Flurst-

    cke Nummern 1970 (davon eine sdliche

    Teilflche Flurstck Nr. 1970/105 mit 23

    m), 2385/2, 2556 und 2562 unanfechtbar

    geworden.

    Mit dieser Bekanntmachung wird gem

    72 Baugesetzbuch (BauGB) der bisherige

    Rechtszustand durch den im Umlegungs-

    plan vorgesehenen neuen Rechtszustand

    ersetzt. Die Eigentmer werden in den Be-

    sitz der zugeteilten Grundstcke einge-

    wiesen. Die im Umlegungsplan festgesetz-

    ten Geldleistungen werden mit dieser Be-

    kanntmachung fllig.

    Rechtsbehelfsbelehrung

    Gegen diese Entscheidung kann innerhalb

    von sechs Wochen nach Bekanntmachung

    schriftlich oder mndlich zur Niederschrift

    Antrag auf gerichtliche Entscheidung

    beim Brgermeisteramt Karlsruhe, Umle-

    gungsausschuss: Liegenschaftsamt,

    Lammstrae 7 a (Rathauspassage), 76133

    Karlsruhe,

    4. Obergeschoss, Zimmer E 417, gestellt

    werden.

    ber den Antrag entscheidet das Landge-

    richt Karlsruhe, Kammer fr Baulandsa-

    chen. Die Frist wird nur gewahrt, wenn der

    Antrag innerhalb der genannten Frist

    beim Brgermeisteramt eingeht. Der An-

    trag muss den Verwaltungsakt bezeich-

    nen, gegen den er sich richtet.

    Der Antrag auf gerichtliche Entscheidung

    kann ohne Rechtsanwalt gestellt werden.

    Fr smtliche weiteren prozessualen Er-

    klrungen in der Hauptsache muss sich

    der Antragsteller dann aber eines vertre-

    tungsberechtigten Rechtsanwalts bedie-

    nen ( 222 Absatz 3 BauGB).

    Karlsruhe, 30. August 2013

    Liegenschaftsamt

    Geschftsstelle des

    Umlegungsausschusses

    Stadtwerke Karlsruhe

    Netze GmbH

    Information ber die Ergnzenden

    Anschlussbedingungen fr den

    Anschluss an das

    Niederspannungsnetz (TAB 2007)

    Zum 1. September 2013 treten im

    Netzgebiet der Stadtwerke Karls-

    ruhe Netze GmbH neue Ergnzen-

    de Anschlussbedingungen der

    Stadtwerke Karlsruhe Netze

    GmbH als Erluterungen zur TAB

    2007 in der Fassung vom Juli 2007

    (Ausgabe 2011), in Kraft.

    Die TAB 2007 inklusive der Erlu-

    terungen (gltig ab 1. September

    2013) sind im Internet auf der

    Homepage der Stadtwerke Karls-

    ruhe Netze GmbH (www.stadtwer-

    ke-karlsruhe-netze.de) verffent-

    licht.

    Diese Mitteilung erfolgt aufgrund

    4 Abs. 3 der Niederspannungsan-

    schlussverordnung (NAV).

    Stadtwerke Karlsruhe

    Netze GmbH

    Amtliche Bekanntmachungen

    Jahresabschluss liegt aus

    Jahresabschluss der AFB

    Arbeitsfrderungsbetriebe gGmbH

    Karlsruhe fr das Wirtschaftsjahr 2012

    Gem 105 Absatz 1 Nr. 2 der Gemeinde-

    ordnung fr Baden-Wrttemberg in der Fas-

    sung vom 24. Juli 2000 (Gesetzblatt Baden-

    Wrttemberg Seite 582, berichtigt Seite 698),

    zuletzt gendert durch Gesetz vom 25. Januar

    2012 (Gesetzblatt Baden-Wrttemberg Seite

    65) wird bekannt gegeben, dass die Gesell-

    schafterversammlung der AFB Arbeitsfrde-

    rungsbetriebe gGmbH Karlsruhe am 24. Juli

    2013 den Jahresabschluss der AFB Arbeits-

    frderungsbetriebe gGmbH fr das Ge-

    schftsjahr 2012 mit einem Jahresfehlbetrag

    von 126281,29 Euro festgestellt hat. Der Jah-

    resfehlbetrag wird wie folgt behandelt: zu til-

    gen aus dem Gewinnvortrag.

    Das mit der Jahresabschlussprfung beauf-

    tragte Rechnungsprfungsamt der Stadt

    Karlsruhe hat fr den Jahresabschluss zum 31.

    Dezember 2012 sowie fr den Lagebericht

    den uneingeschrnkten Besttigungsvermerk

    erteilt.

    Der Jahresabschluss und der Lagebericht

    2012 werden fr die Dauer von sieben Werk-

    tagen beginnend mit dem Tage nach dieser

    Verffentlichung in den Geschftsrumen

    der AFB Arbeitsfrderungsbetriebe

    gGmbH, Daimlerstrae 8, 76185 Karlsruhe, in

    der Zeit von 8.30 Uhr bis 16 Uhr ffentlich aus-

    gelegt.

    Die Geschftsfhrerin

    Freier Eintritt zum Schwimmen

    Pilotprojekt im Hallenbad Grtzingen startet ab 9. September

    Besonders bei Vereinen,

    Schulklassen und bei

    Schwimmkursteilnehmern er-

    freut sich das Hallenbad in Grt-

    zingen mit seinem 25-Meter-Be-

    cken groer Beliebtheit. Damit

    erfllt es seine Funktion als

    Gruppenbad vollauf, die es mit

    der Umsetzung des Karlsruher

    Bderkonzeptes bernommen

    hat. Als einziges Bad in der F-

    cherstadt gibt es hier auch eine

    reine Frauenbadezeit (montags

    von 14 bis 15 Uhr). Weil durch

    diese Nutzungen die ffnungs-

    zeiten fr den allgemeinen Ba-

    debetrieb eingeschrnkt wer-

    den mussten und die Zahl der

    Badegste zurckging, hat der

    Karlsruher Gemeinderat sich zu

    einem bundesweit einmaligen

    Projekt entschlossen: Ab dem 9.

    September wird drei Monate

    lang kein Eintrittsgeld von den

    Besucherinnen und Besuchern

    erhoben, dann entscheidet der

    Gemeinderat, wie es knftig

    weitergehen wird.

    Kostenlos ist das Hallenbad

    Grtzingen montags weiterhin

    von 14 bis 15 Uhr nur fr Frauen

    und danach von 15 bis 17 Uhr

    fr den allgemeinen Badebe-

    trieb geffnet. Mittwochs kann

    von 16 bis 20 Uhr und donners-

    tags von 8.30 bis 11 Uhr ge-

    schwommen werden. Zustzlich

    gibt es donnerstags ab 9 Uhr

    gratis Wassergymnastik. Sonn-

    tags ist das Bad von 9 bis 12 Uhr

    zum DLRG-Mitgliederschwim-

    men geffnet, zu dem auch

    Nichtmitglieder willkommen

    sind. Weitere Infos unter

    www.ka-baeder.de sowie unter

    Telefon 133-5222. -fis-

    KOSTENLOSES SCHWIMM-VERGNGEN: Am 9. September

    beginnt im Hallenbad Grtzingen ein dreimonatiges Pilotprojekt.

    Viele Jugendliche mit Migrati-

    onshintergrund mssen sich in

    diesem Jahr entscheiden: Wollen

    sie die deutsche oder die ausln-

    dische Staatsangehrigkeit behal-

    ten? Wer sich in dieser Frage nicht

    meldet, verliert nach Mitteilung

    des Ordnungs- und Brgeramts

    die deutsche Staatsbrgerschaft.

    Seit 2000 erhalten in Deutsch-

    land geborene Kinder mit ausln-

    dischen Eltern zustzlich zu ihrer

    auslndischen auch die deutsche

    Staatsangehrigkeit. Vorausset-

    zung ist, dass mindestens ein El-

    ternteil lange genug in Deutsch-

    land lebt und ein festes Aufent-

    haltsrecht hat. Mit 18 Jahren ms-

    sen sich die Jugendlichen jedoch

    entscheiden. Wer sich nicht ent-

    scheidet, verliert mit dem 23. Ge-

    burtstag automatisch die deutsche

    Staatsangehrigkeit. Wer sich fr

    die deutsche entscheidet, muss

    alle anderen aufgeben. Wer seine

    auslndische Staatsangehrigkeit

    nicht aufgeben will, verliert auto-

    matisch die deutsche.

    NEUREGELUNG AB 2013

    Seit Januar 2013 sind so ge-

    nannte Optionskinder des Gebur-

    tenjahrgangs 1990 von dieser ge-

    setzlichen Regelung betroffen. Sie

    verlieren ihre deutsche Staatsan-

    gehrigkeit mit ihrem 23. Geburts-

    tag in diesem Jahr, wenn sie sich

    nicht zuvor entschieden und ihre

    auslndische aufgegeben haben.

    Staatsbrger aus Lndern der

    EU und der Schweiz knnen auf

    Antrag neben der deutschen ihre

    EU-Staatsbrgerschaft behalten.

    Dazu muss in jedem Fall vor dem

    21. Lebensjahr ein Beibehaltungs-

    antrag gestellt werden. Dies gilt

    auch fr Lnder, die ihre Staats-

    angehrigen nicht aus ihrem

    Staatsverband entlassen, etwa

    Iran oder Afghanistan.

    Die Staatsangehrigkeitsbehr-

    de des Ordnungs- und Brger-

    amts schreibt die in Karlsruhe le-

    benden Betroffenen ab ihrem 18.

    Lebensjahr an und weist sie auf

    die Mglichkeiten und die Fristen

    hin. Leider reagieren sehr viele

    junge Erwachsene auf diese

    Schreiben nicht und unterscht-

    zen dessen Tragweite.

    Wer die Entscheidung zu lange

    aufschiebt, riskiert mit 23 Jahren

    den Entzug des deutschen Passes

    und muss sich dann um eine Auf-

    enthaltsgenehmigung kmmern.

    Wer seinen deutschen Pass behal-

    ten oder sich eingehender infor-

    mieren will, sollte mit der Staatsan-

    gehrigkeitsbehrde Kontakt auf-

    nehmen (Telefonnummer 133-

    3389, E-Mail an: einbuerge-

    [email protected]). Beratung

    erhalten Betroffene auch beim

    Bro fr Integration unter Telefon-

    nummer 133-57 64.

    Welchen Pass nehmen?

    Optionskinder: Whlen zwischen Staatsangehrigkeiten

    Aktionstag

    der Jobcenter

    Unter dem Motto Einstellungs-

    sache! Jobs fr Eltern schliet sich

    das Jobcenter Stadt Karlsruhe am

    3. und 4. September dem bundes-

    weiten Aktionstag der Jobcenter

    an. Angestellte besuchen an die-

    sem Tag Betriebe im Stadtgebiet,

    um fr die Potenziale von arbeitslo-

    sen Menschen mit Kindern aus der

    Grundsicherung zu werben, so

    Hans-Peter Klmel vom Jobcenter

    Stadt Karlsruhe. Das Center will

    Karlsruher Arbeitgebern hoch mo-

    tivierte Eltern als knftige Mitar-

    beiter vorschlagen. Wichtig ist der

    Arbeitsvermittlung, dass diese

    Menschen, die oft das Zeug als zu-

    verlssige und erfolgreiche Mitar-

    beiter haben, eine berufliche Per-

    spektive bekommen. Besonders fr

    Alleinerziehende ist es schwierig,

    eine Anstellung zu finden, bei der

    die Anforderungen von Beruf und

    Familie vereinbar sind. Fr Arbeit-

    geber lohnt es sich, ihre Ansprche

    an Bewerber zu berdenken.

  • Amtliche Bekanntmachungen4 NR. 35 FREITAG, 30. AUGUST 2013

    Satzung der Stadt Karlsruhe ber die Benutzung von Unterknften fr Flchtlinge sowie fr Sptaussiedlerinnen und Sptaussiedler

    Aufgrund des 4 der Gemeindeordnung fr

    Baden-Wrttemberg in der Fassung vom 24.

    Juli 2000 (GBl. S. 581, ber. S. 698), zuletzt ge-

    ndert durch Gesetz vom 25. Januar 2012

    (GBl. S. 65), des 7 Absatz 10 des Gesetzes

    ber die Aufnahme und Unterbringung von

    Flchtlingen vom 11. Mrz 2004 (GBl. S. 99),

    zuletzt gendert durch Gesetz vom 25. Janu-

    ar 2012 (GBl. S. 65), sowie des 10 Absatz 7

    des Gesetzes ber die Eingliederung von

    Sptaussiedlerinnen und Sptaussiedlern

    vom 22. August 2000 (GBl. S. 629), zuletzt

    gendert durch Gesetz vom 25. Januar 2012

    (GBl. S. 65), i. V. m. 4 Absatz 3 Landesge-

    bhrengesetz vom 14. Dezember 2004 (GBl.

    S. 895), zuletzt gendert durch Gesetz vom

    14. Oktober 2008 (GBl. S. 313), sowie 2

    und 13 Kommunalabgabengesetz vom 17.

    Mrz 2005 (GBl. S. 206), zuletzt gendert

    durch Gesetz vom 25. Januar 2012 (GBl. S.

    65), hat der Gemeinderat der Stadt Karlsru-

    he am 23.07.2013 folgende Satzung be-

    schlossen:

    1

    Rechtsform und Zweckbestimmung

    (1) Die Stadt Karlsruhe betreibt die Unter-

    knfte fr Flchtlinge sowie Sptaus-

    siedlerinnen und Sptaussiedler als f-

    fentliche Einrichtung.

    (2) Unterknfte fr Sptaussiedlerinnen

    und Sptaussiedler sind die von der

    Stadt Karlsruhe zur Unterbringung von

    Personen nach 6 Eingliederungsge-

    setz bestimmten Gebude, Wohnungen

    und Rume.

    (3) Unterknfte fr Flchtlinge sind die von

    der Stadt Karlsruhe zur Unterbringung

    von Personen nach 11 Flchtlingsauf-

    nahmegesetz bestimmten Gebuden,

    Wohnungen und Rume.

    (4) Die Unterknfte dienen der Aufnahme

    und der vorbergehenden Unterbrin-

    gung von Personen, soweit diese ber

    keinen eigenen Wohnraum verfgen,

    zu der die Stadt Karlsruhe nach 8 Ein-

    gliederungsgesetz oder nach 13

    Flchtlingsaufnahmegesetz verpflichtet

    ist, und der Aufnahme von sonstigen

    Flchtlingen, die ber keine eigenen

    Wohnraum verfgen und die erkennbar

    nicht in der Lage sind, sich selbst eine

    geordnete Unterkunft zu beschaffen.

    2

    Benutzungsverhltnis

    Das Benutzungsverhltnis ist ffentlich-

    rechtlich ausgestaltet. Ein Rechtsanspruch

    auf die Unterbringung in einer bestimmten

    Unterkunft oder auf Zuweisung von Rumen

    bestimmter Art und Gre besteht nicht.

    3

    Beginn und Ende der Nutzung

    (1) Das Benutzungsverhltnis beginnt mit

    dem Zeitpunkt, in dem die nutzende

    Person die Unterkunft bezieht.

    (2) Die Beendigung des Benutzungsverhlt-

    nisses erfolgt durch schriftliche Verf-

    gung der Stadt Karlsruhe. Soweit die Be-

    nutzung der Unterkunft ber den in der

    Verfgung angegebenen Zeitpunkt hi-

    naus fortgesetzt wird, endet das Benut-

    zungsverhltnis mit der Rumung der

    Unterkunft. Das Nutzungsverhltnis en-

    det auch mit dem tatschlichen Auszug.

    (3) Grnde fr die Beendigung des Benut-

    zungsverhltnisses sind insbesondere,

    dass

    1. die nutzende Person zum Personen-

    kreis des 6 Eingliederungsgesetz

    gehrt und die Voraussetzungen des

    10 Absatz 3, 4 bzw. 5 Eingliede-

    rungsgesetz vorliegen;

    2. die Unterkunft im Zusammenhang

    mit Umbau-, Erweiterungs-, Erneue-

    rungs- oder Instandsetzungsarbeiten

    gerumt werden muss;

    3. bei angemieteter Unterkunft das

    Mietverhltnis zwischen der Stadt

    Karlsruhe und der dritten Person be-

    endet wird;

    4. die nutzende Person die Unterkunft

    nicht mehr selbst bewohnt, sie ohne

    schriftliche Zustimmung nicht mehr

    ausschlielich als Wohnung benutzt

    oder sie nur zur Aufbewahrung sei-

    nes Hausrats verwendet;

    5. die nutzende Person Anlass zu Kon-

    flikten gibt, die zu einer Beeintrchti-

    gung der Hausgemeinschaft oder zur

    Gefhrdung von Hausbewohnern

    und/oder Nachbarn fhren und die

    Konflikte nicht auf andere Weise be-

    seitigt werden knnen.

    4

    Benutzung der berlassenen

    Rume und Hausrecht

    (1) Die als Unterkunft berlassenen Rume

    drfen nur von den eingewiesenen Per-

    sonen und nur zu Wohnzwecken be-

    nutzt werden. Es ist insbesondere unter-

    sagt

    1. um Geld oder Geldwert zu spielen,

    2 sich gewerblich zu bettigen oder

    Waren zum Verkauf oder Tausch an-

    zubieten

    3. fr wirtschaftliche, politische oder

    weltanschauliche Zwecke zu wer-

    ben.

    (2) Die nutzenden Personen sind verpflich-

    tet, nderungen der Anzahl der Haus-

    haltsangehrigen der Stadt Karlsruhe

    unverzglich mitzuteilen.

    (3) Die nutzende Person der Unterkunft ist

    verpflichtet, die zugewiesenen Rume

    samt dem berlassenen Zubehr pfleg-

    lich zu behandeln, im Rahmen der

    durch ihre bestimmungsgeme Ver-

    wendung bedingten Abnutzung in-

    stand zu halten und nach Beendigung

    des Benutzungsverhltnisses in dem

    Zustand herauszugeben, in dem sie bei

    Beginn bernommen worden sind. Zu

    diesem Zweck ist ein bernahmeproto-

    koll aufzunehmen und von der nutzen-

    den Person zu unterschreiben.

    (4) Vernderungen an der zugewiesenen

    Unterkunft und dem berlassenen Zu-

    behr drfen nur mit ausdrcklicher

    Zustimmung der Stadt Karlsruhe vorge-

    nommen werden. Die nutzende Person

    ist im brigen verpflichtet, die Stadt

    Karlsruhe unverzglich von Schden

    am ueren oder Inneren der Rume in

    der zugewiesenen Unterkunft zu unter-

    richten.

    (5) Die nutzende Person bedarf ferner der

    schriftlichen Zustimmung der Stadt

    Karlsruhe, wenn sie

    1. in der Unterkunft gastweise eine

    weitere Person aufnehmen will,

    2. ein Schild (ausgenommen bliche

    Namensschilder), eine Aufschrift

    oder einen Gegenstand in gemein-

    schaftlichen Rumen, in oder an der

    Unterkunft oder auf dem Grundstck

    der Unterkunft anbringen oder auf-

    stellen will,

    3. in der Unterkunft oder auf dem

    Grundstck auerhalb vorgesehener

    Park- , Einstell- oder Abstellpltze ein

    Kraftfahrzeug abstellen will oder

    4. Um-, An- und Einbauten sowie Instal-

    lationen oder andere Vernderungen

    in der Unterkunft vornehmen will.

    (6) Die Zustimmung wird grundstzlich nur

    dann erteilt, wenn die nutzende Person

    eine Erklrung abgibt, dass sie die Haf-

    tung fr Schden, die durch die beson-

    deren Benutzungen nach Ziffer 4 und 5

    verursacht werden, ohne Rcksicht auf

    eigenes Verschulden bernimmt und

    die Stadt Karlsruhe insofern von Scha-

    densersatzansprchen Dritter freistellt.

    (7) Die Zustimmung kann befristet und mit

    Auflagen versehen erteilt werden. Ins-

    besondere sind die Zweckbestimmung

    der Unterkunft, die Interessen der

    Haus- und Wohngemeinschaft sowie

    die Grundstze einer ordnungsgem-

    en Bewirtschaftung zu beachten.

    (8) Die Zustimmung kann widerrufen wer-

    den, wenn Auflagen oder sonstige Ne-

    benbestimmungen nicht eingehalten,

    Hausbewohnerinnen, Hausbewohner

    oder Nachbarn belstigt oder die Unter-

    kunft bzw. das Grundstck beeintrch-

    tigt werden.

    (9) Bei von der nutzenden Person ohne Zu-

    stimmung der Stadt Karlsruhe vorge-

    nommenen baulichen oder sonstigen

    Vernderungen kann die Stadt Karlsru-

    he diese auf deren Kosten beseitigen

    und den frheren Zustand wieder her-

    stellen lassen (Ersatzvornahme).

    (10) Das Hausrecht bt die Leitung der Ko-

    ordinierungsstelle fr Aussiedler und

    Flchtlinge aus. Diese kann dieses

    Recht auf Mitarbeitende und Beauftrag-

    te der Stadt Karlsruhe bertragen. Das

    Hausrecht erstreckt sich auf die Ge-

    meinschaftsrume und auf die jeweilige

    Unterkunft der nutzenden Person. Die

    Beauftragten der Stadt Karlsruhe sind

    berechtigt, die Unterknfte in ange-

    messenen Abstnden und nach recht-

    zeitiger Ankndigung werktags in der

    Zeit von 6:00 Uhr bis 22:00 Uhr zu betre-

    ten. Bei Gefahr im Verzug kann die Un-

    terkunft ohne Ankndigung jederzeit

    betreten werden.

    5

    Instandhaltung der Unterknfte

    (1) Die nutzende Person verpflichtet sich,

    fr eine ordnungsgeme Reinigung,

    ausreichende Belftung und Heizung

    der berlassenen Unterkunft zu sorgen.

    (2) Zeigt sich ein wesentlicher Mangel der

    Unterkunft oder wird eine Vorkehrung

    zum Schutze dieser oder des Grundst-

    ckes gegen eine nicht vorhersehbare

    Gefahr erforderlich, so hat die nutzende

    Person dies der Stadt Karlsruhe unver-

    zglich mitzuteilen.

    (3) Die nutzende Person haftet fr Sch-

    den, die durch schuldhafte Verletzung

    der ihr obliegenden Sorgfalts- und An-

    zeigepflichten entstehen, besonders

    wenn technische Anlagen und andere

    Einrichtungen unsachgem behan-

    delt, die berlassene Unterkunft unzu-

    reichend gelftet, geheizt oder gegen

    Frost geschtzt wird. Insoweit haftet sie

    auch fr das Verschulden von Haus-

    haltsangehrigen und Dritten, die ich

    mit ihrem Willen in der Unterkunft auf-

    halten. Schden und Verunreinigun-

    gen, fr die die nutzende Person haftet,

    kann die Stadt Karlsruhe auf deren Kos-

    ten beseitigen lassen.

    (4) Die Stadt Karlsruhe wird die in 1 ge-

    nannten Unterknfte und Hausgrund-

    stcke in einem ordnungsgemen Zu-

    stand erhalten. Die nutzende Person ist

    nicht berechtigt, auftretende Mngel

    auf Kosten der Stadt Karlsruhe zu besei-

    tigen. Insoweit entstandene Kosten

    trgt die nutzende Person selbst.

    6

    Hausordnungen

    (1) Die nutzenden Personen sind zur Wah-

    rung des Hausfriedens und zur gegen-

    seitigen Rcksichtnahme verpflichtet.

    (2) Zur Aufrechterhaltung der Ordnung in

    der einzelnen Unterkunft kann die Ver-

    waltung eine Hausordnung erlassen, in

    der insbesondere die Reinigung der Ge-

    meinschaftsanlagen und -rume gere-

    gelt wird. Sofern eine solche Hausord-

    nung erlassen ist, ist diese von den nut-

    zenden Personen zu beachten.

    7

    Rckgabe der Unterkunft

    (1) Bei Beendigung des Nutzungsverhlt-

    nisses hat die nutzende Person die Un-

    terkunft vollstndig gerumt und sau-

    ber zurckzugeben. Alle Schlssel,

    auch die von der nutzenden Person

    selbst nachgemachten, sind der Stadt

    Karlsruhe bzw. ihrem Beauftragten zu

    bergeben. Die nutzende Person haftet

    fr alle Schden, die der Stadt Karlsru-

    he oder einem Benutzungsnachfolger

    aus der Nichtbefolgung dieser Pflicht

    entstehen.

    (2) Von den nutzenden Personen oder ih-

    ren Erben nach Auszug oder Beendi-

    gung des Nutzungsverhltnisses zu-

    rckgelassene Sachen knnen von der

    Stadt Karlsruhe auf deren Kosten ge-

    rumt und in Verwahrung genommen

    werden. Bei Sachen, die nicht innerhalb

    von drei Monaten nach Beendigung des

    Nutzungsverhltnisses abgeholt wer-

    den, wird vermutet, dass die bisher nut-

    zende Person oder ihre Erben das Ei-

    gentum daran aufgegeben haben und

    die Stadt Karlsruhe darber verfgen

    kann.

    8

    Haftung und Haftungsausschluss

    (1) Die nutzende Person der Unterkunft

    haftet fr jeden von ihr vorstzlich oder

    fahrlssig verursachten Schaden.

    (2) Die Haftung der Stadt Karlsruhe, ihrer

    Organe und ihrer Bediensteten gegen-

    ber der nutzenden Person und Besu-

    chern wird auf Vorsatz und grobe Fahr-

    lssigkeit beschrnkt. Fr Schden, die

    sich die nutzende Person einer Unter-

    kunft bzw. deren Besucher selbst ge-

    genseitig zufgen, bernimmt die Stadt

    Karlsruhe keine Haftung.

    9

    Personenmehrheit als

    Benutzerin und Benutzer

    (1) Wurde das Benutzungsverhltnis fr

    mehrere Personen gemeinsam begrn-

    det, so mssen Erklrungen, deren Wir-

    kung eine solche Personenmehrheit be-

    rhren, von oder gegenber allen Be-

    nutzern abgegeben werden.

    (2) Jede nutzende Person muss Tatsachen

    in der Person oder in dem Verhalten ei-

    ner Haushaltsangehrigen, eines Haus-

    haltsangehrigen oder eines Dritten,

    die oder der sich mit ihrem Willen in der

    Unterkunft aufhlt, die das Benutzungs-

    verhltnis berhren oder einen Ersatz-

    anspruch begrnden, fr und gegen

    sich gelten lassen.

    10

    Verwaltungszwang

    (1) Zur Erfllung des Einrichtungszwecks

    kann die Stadt Karlsruhe Umsetzungen

    in eine andere Unterkunft verfgen.

    (2) Rumt eine nutzende Person ihre Unter-

    kunft nicht, obwohl gegen sie eine be-

    standskrftige oder vorlufig vollstreck-

    bare Umsetzungsverfgung vorliegt, so

    kann die Umsetzung durch unmittelba-

    ren Zwang nach Magabe des 27 des

    Landesverwaltungs-Vollstreckungsge-

    setzes vollzogen werden. Dasselbe gilt

    fr die Rumung der Unterkunft nach

    Beendigung des Nutzungsverhltnisses

    durch schriftliche Verfgung ( 3 Abs. 2

    Satz 1).

    11

    Gebhrenpflicht und Gebhrenschuldner

    (1) Fr die Benutzung der in den Unter-

    knften in Anspruch genommenen

    Rume werden Gebhren erhoben. Mit

    den Gebhren sind die Aufwendungen

    fr die Bereitstellung der Rume sowie

    die laufenden Verwaltungs- und Be-

    triebskosten gedeckt.

    (2) Gebhrenschuldner ist die Person, die

    in der Unterkunft untergebracht ist, bei

    Minderjhrigen deren gesetzliche Ver-

    treterin oder Vertreter. Personen, die

    eine Unterkunft gemeinsam benutzen,

    sind Gesamtschuldner, soweit sie sich

    die Unterkunft nicht nur im Rahmen ei-

    ner Zweckgemeinschaft bzw. Wohnge-

    meinschaft teilen.

    12

    Gebhrenhhe

    (1) Bemessungsgrundlage fr die Hhe der

    Benutzungsgebhr ist der dem Benut-

    zer berlassene Platz.

    (2) Die Benutzungsgebhr fr die Unter-

    kunft betrgt je Platz und Kalendermo-

    nat:

    1. fr Personen ab Vollendung des 16.

    Lebensjahres je 160,00

    2. fr Kinder ab Vollendung des 2. Le-

    bensjahres bis zur Vollendung des

    16. Lebensjahres je 80,00

    3. fr Personen nach Vollendung des

    16. Lebensjahres, wenn sie sich noch

    in Schulausbildung nach 4 Schul-

    gesetz befinden, je 80,00

    (3) Die Summe der Gebhren nach Ziffer 2

    (Familiengebhr) betrgt:

    1. fr gemeinsam sorgeberechtigte El-

    tern mit mehr als zwei Kindern im

    Sinne von Ziffer 2.2 zusammen

    hchstens 480,00

    2. fr allein Sorgeberechtigte mit mehr

    als zwei Kindern im Sinne von Ziffer

    2.2 zusammen hchstens 320,00

    (4) Kinder bis zur Vollendung des 2. Le-

    bensjahres sind von der Gebhren-

    pflicht befreit.

    13

    Gstegebhren

    Bei gastweiser Unterbringung sind die Ge-

    bhrenstze des 12 Absatz 2 zu erheben.

    14

    Entstehung, Flligkeit

    (1) Die Unterbringungsdauer beginnt mit

    dem erstmaligen Einzug in eine Ein-

    richtung. Einrichtungswechsel haben

    auf die Unterbringungsdauer keinen

    Einfluss.

    (2) Die Gebhrenpflicht entsteht am Tag

    des Einzugs. Sie endet am Tag des Aus-

    zugs oder der Rumung. Fr die Bemes-

    sung der Familiengebhr ist der Einzug

    der zuerst untergebrachten volljhrigen

    Person magebend.

    (3) Bei einem von der Eingliederungsver-

    waltung veranlassten Einrichtungs-

    wechsel entsteht die Gebhrenpflicht

    am Tag des Wechsels nur einmal. Bei

    vorbergehender Abwesenheit bleibt

    sie bestehen, solange in der Einrichtung

    ein Platz freigehalten wird.

    (4) Soweit sich im Einzelfall die Bemes-

    sungsgrundlage fr die Gebhrenhhe

    ndert, ist der neue Betrag von dem Ka-

    lendermonat an zu erheben, zu dessen

    Beginn die Voraussetzungen fr die n-

    derung erfllt sind.

    (5) Die Benutzungsgebhr wird durch Ge-

    bhrenbescheid festgesetzt. Die Ge-

    bhren sind monatlich zu entrichten.

    Sie werden am letzten Kalendertag des

    Monats fllig. Abweichend hiervon

    werden sie im Falle des Auszugs am

    letzten Werktag vor dem Auszug fllig.

    (6) Bei der Berechnung anteiliger Gebh-

    ren ist fr jeden Kalendertag ein Drei-

    igstel des Monatsbetrages zu erheben.

    15

    Inkrafttreten

    Diese Satzung tritt am 01. Januar 2014 in

    Kraft. Gleichzeitig tritt die Satzung der Stadt

    Karlsruhe ber die Unterhaltung von Unter-

    knften fr Sptaussiedler vom 24. Oktober

    2006, bekanntgemacht am 24. November

    2006, auer Kraft.

    Ausgefertigt:

    Karlsruhe, den 7. August 2013

    Dr. Frank Mentrup

    Oberbrgermeister

    1 Stck RLT-Anlage, 640 cbm/h

    ca. 180 qm Lftungskanle und Formteile

    ca. 100 m Wickelfalzrohr, DN 100 280

    ca. 60 Stck Luftaus-/Lufteinlsse

    Ausfhrungszeit:

    21. Oktober 2013 bis 18. April 2014

    Erffnungstermin:

    Mittwoch, 2. Oktober 2013, 9.30 Uhr

    Zuschlagsfrist: Montag, 11. November 2013

    Unkostenbeitrag: 30 Euro

    nur per Verrechnungsscheck

    ID: 13 35 88 02

    Stadtgarten Karlsruhe, Beiertheimer Allee

    27 b, 76137 Karlsruhe

    Instandsetzung und Modernisierung der

    Seebhne

    Gas-, Wasser- und Entwsserungsanlagen

    innerhalb von Gebuden

    ca. 175 m Trinkwasserrohrleitung, Edel-

    stahl DN 12 - 40

    ca. 20 m Abwasserleitung Guss DN 50

    150

    ca. 100 m Abwasserleitung HT-PP DN

    50 100

    43 Stck Einrichtungsgegenstnde

    2 Stck Fkalienhebeanlagen

    3 Stck Abwasserhebeanlagen

    Ausfhrungszeit:

    21. Oktober 2013 bis 18. April 2014

    Erffnungstermin:

    Mittwoch, 2. Oktober 2013, 10.30 Uhr

    Zuschlagsfrist: Montag, 11. November 2013

    Unkostenbeitrag: 30 Euro

    nur per Verrechnungsscheck

    ID: 13 35 88 03

    Stadtgarten Karlsruhe, Beiertheimer Allee

    27 b, 76137 Karlsruhe

    Instandsetzung und Modernisierung der

    Seebhne

    Nieder- und Mittelspannungsanlagen bis

    36 kV

    4 Stck Standverteiler

    3 Stck Wandverteiler

    versch. Demontagearbeiten

    ca. 4000 m Kabel/Medienkabel

    ca. 90 Stck Leuchten

    ca. 70 m LED Lichtleiste

    1 Stck EDV Verteiler

    KNX Anlage mit Touchpanel

    Ausfhrungszeit:

    21. Oktober 2013 bis 18. April 2014

    Erffnungstermin:

    Mittwoch, 2. Oktober 2013, 11.30 Uhr

    Zuschlagsfrist: Montag, 11. November 2013

    Unkostenbeitrag: 30 Euro

    nur per Verrechnungsscheck

    Die Bewerbungsfrist endet am 7. Septem-

    ber 2013.

    Die gewnschten Verdingungsunterlagen

    sind bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist

    bei der Stadt Karlsruhe, Amt fr Hochbau

    und Gebudewirtschaft, Vergabestelle,

    Zhringerstr. 61, 76133 Karlsruhe, anzufor-

    dern. Der Anforderung ist der angegebene

    Unkostenbeitrag fr die Verdingungsunter-

    lagen nur per Verrechnungsscheck beizu-

    fgen. Der Unkostenbeitrag wird nicht zu-

    rckerstattet! Die Verdingungsunterlagen

    werden dem Bewerber nach Ende der Be-

    werbungsfrist zugesandt. Nachweise der

    Fachkunde, Leistungsfhigkeit und Zuver-

    lssigkeit gem VOB/A 6 Abs. 3 Nr. 2

    sind auf Verlangen vorzuweisen.

    Der Zuschlag wird nach 16 VOB/A auf das

    Angebot erteilt, das unter Bercksichti-

    gung aller Gesichtspunkte wie z.B. Quali-

    tt, Preis, Ausfhrungsfrist, Betriebs- und

    Folgekosten, Gestaltung, Rentabilitt, tech-

    nischen Wert, etc. als das wirtschaftlichste

    erscheint. Zustndige Behrde zur Nach-

    prfung behaupteter Vergabeverste ist

    das Regierungsprsidium Karlsruhe,

    Schlossplatz 1 3, 76131 Karlsruhe.

    Stadtwerke Karlsruhe GmbH

    ffentliche Ausschreibung

    vergeben nach VOB

    Anfrage-Nr. 2013 0435

    Die Leistungen umfassen im Wesentlichen:

    Tief- und Rohrbauarbeiten zur Verlegung

    einer neuen Wasserleitung inklusive Wie-

    derherstellung der aufgebrochenen Stra-

    en und Gehwege in der Daxlander Stra-

    e, Karlsruhe.

    Betriebsfertig verlegen von:

    Wasserversorgungsleitung

    DN 250 GGG 410 m

    Wasserversorgungsleitung

    180 16,4 PEHD 15 m

    Wasserversorgungsleitung

    90 8,2 PEHD 50 m

    Wasserversorgungsleitung

    DN 150 GGG 10 m

    AW 63 5,8 PEHD erneuern 2 Stck

    AW 50 4,6 PEHD erneuern 2 Stck

    AW 63 5,8 PEHD fassen 1 Stck

    AW 50 4,6 PEHD fassen 8 Stck

    AW 90 8,2 PEHD fassen 1 Stck

    AW 75 6,9 PEHD fassen 1 Stck

    AG 40 3,7 PEHD erneuern 1 Stck

    Mitverlegung

    Niederspannungskabel 1KV 500 m

    Niederspannungskabel 1KV

    im Einzelgraben

    (Schlagfeldweg) 120 m

    Verlegen von Hausanschlsse

    frs Erdkabel 1KV 65 Stck

    Qualifikationskriterium/

    Nachweis der Fachkunde

    Zum Nachweis der Fachkunde verlangt der

    Auftraggeber vom auszufhrenden Tief-

    und Rohrleitungsbauunternehmen den Be-

    sitz der Zertifizierungsgruppe W3 nach

    dem DVGW-Arbeitsbaltt GW 301.

    Der Bieter hat daher falls nicht schon

    vorhanden eine entsprechende gltige

    Zertifizierung oder einen vergleichbaren

    Nachweis der Fachkunde mit dem Ange-

    bot beziehungsweise der Bewerbung vor-

    zulegen.

    Baubeginn: 7. Oktober 2013

    Bauende: 30. April 2013

    Angebotserffnung:

    26. September 2013, 10.30 Uhr

    Zuschlagsfrist/Bindefrist: 28. Oktober 2013

    Angebotsabgabestelle:

    Stadtwerke Karlsruhe GmbH

    Postfach 76127 , Karlsruhe

    Daxlander Strae 72, 76185 Karlsruhe

    Abteilung K-MM, Herr Volker Wendel

    Telefon: 0721/599-1928

    Die Unterlagen knnen kostenlos im subre-

    port ELVIS (www.subreport.de) unter der

    ID-Nummer E.69544369 heruntergeladen

    werden.

    Personal- und

    Organisationsamt

    Zhringerstrae 76, 76133 Karlsruhe

    Telefon 0721/133-1731

    ffentliche Ausschreibung nach VOL/A

    Lieferung und Implementierung einer ar-

    beitsmedizinischen Software fr den rzt-

    lichen Dienst der Stadt Karlsruhe

    Der rztliche Dienst der Stadt Karlsruhe be-

    treut mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbei-

    ter der Stadtverwaltung Karlsruhe, der Stadt-

    werke Karlsruhe und des stdtischen Klini-

    kums Karlsruhe rund 14000 Personen.

    Zur Fhrung der Probandenakte samt An-

    bindung der technischen Gerte, zur Ter-

    minverwaltung und sonstigen administrati-

    ven Ttigkeiten soll nun die seit dem Jahre

    2003 im Einsatz befindliche Lsung durch

    eine Software ersetzt werden, die dem ak-

    tuellen Stand der Technik entspricht.

    Eine ausfhrliche Beschreibung der Anfor-

    derungen sind den Vergabeunterlagen zu

    entnehmen.

    Zustzlich zur Softwarelieferung soll durch

    den Auftragnehmer auch die Installation

    und Parametrierung in Abstimmung mit

    dem Auftraggeber sowie eine Einweisung

    in das System erfolgen. Verschiedene Da-

    ten aus dem Altsystem mssen bernom-

    men werden.

    Ort der Leistungserbringung: Karlsruhe

    Mengengerst/Lizenzierung: 11 Arbeits-

    pltze sind mit der Software auszustatten.

    Die Implementierung, Parametrierung, Mi-

    gration, Dokumentation und Systemein-

    weisung sind als pauschaler Dienstleis-

    tungsaufwand anzubieten.

    Eine Vergabe in Losen ist nicht vorgesehen,

    die Angebote sind schriftlich einzureichen.

    Die gewnschten Vergabeunterlagen sind

    per Fax: 0721/133-1709 oder E-Mail: verga-

    [email protected], bis 13. September

    2013 beim Personal- und Organisationsamt

    anzufordern.

    Die Vergabeunterlagen werden ausschlie-

    lich per E-Mail als elektronisches Doku-

    ment im PDF-Format versandt.

    Ablauf der Angebotsfrist: 7. Oktober 2013

    Zuschlags- und Bindefrist: 10. Januar 2014

    Ausfhrungs-/Lieferzeitraum:

    10. Januar bis 28. Februar 2014

    Systemabnahme: 28. Februar 2014

    Zahlungsbedingungen:

    innerhalb 30 Tagen netto nach Systemab-

    nahme

    Die zu erbringenden Nachweise zur Fach-

    kunde, Leistungsfhigkeit und Zuverls-

    sigkeit (Referenzen, Vereinbarung zu Ver-

    traulichkeit und Datenschutzvereinbarung,

    etc.) sind den Vergabeunterlagen zu ent-

    nehmen.

    Gartenbauamt

    Lammstrae 7 a, 76133 Karlsruhe

    Telefon: 0721/133-6714

    ffentliche Ausschreibung nach VOB/A

    ID: 13 35 67 01

    Friedhof Oberreut, Erweiterung Bauab-

    schnitt 2A (Landschaftsbauarbeiten DIN

    18 320)

    Boden abtragen, einbauen ca. 320 m

    Oberbodenab- und auftrag ca. 320 m

    Oberbodenlieferung ca. 500 m

    Leitungsgraben ca. 130 m

    Bitum. Tragdeckschicht ca. 880 m

    Wassergeb. Decke ca. 680 m

    Pflasterflchen aus

    Gropflaster ca. 100 m

    Einfassung aus

    Gropflaster ca. 1100 m

    Einfassung aus Stahlprofil ca. 120 m

    Rasenflchen ca. 6600 m

    Pflanzflchen ca. 250 m

    Bume ca. 25 St

    Heckenpflanzung ca. 210 m

    Einbau bauseitiger

    Ausstattung ca. 4 Stck

    Ausfhrungszeit:

    11. November 2013 bis 30. April 2014

    Submission: 24. September 2013, 11 Uhr

    Ende Zuschlagsfrist: 5. November 2013

    Unkostenbeitrag:

    20 Euro bei Selbstabholung + 5 Euro Por-

    tozuschlag bei Postversand

    Jede Ausschreibung (Projekt) ist mit einem

    separaten Verrechnungsscheck anzufor-

    dern.

    Die Verdingungsunterlagen werden nur

    gegen Vorlage oder bersendung eine

    Verrechnungsschecks (keine Barzahlung

    mglich) in der Zeit vom 30. August bis 6.

    September 2013 beim Gartenbauamt,

    Lammstrae 7a, 1. OG, Zimmer E125, ab-

    gegeben oder bersandt. Der Unkosten-

    beitrag wird nicht zurckerstattet.

    Fachkunde, Leistungsfhigkeit und Zuver-

    lssigkeit sind auf Verlangen nachzuwei-

    sen. Der Zuschlag wird nach 16 VOB/A

    auf das Angebot erteilt, das unter Berck-

    sichtigung aller technischen und wirt-

    schaftlichen Gesichtspunkte als das an-

    nehmbarste erscheint.

    Zustndige Behrde zur Nachprfung be-

    haupteter Vergabeverste ist das Regie-

    rungsprsidium Karlsruhe, Schlossplatz

    1 3, 76247 Karlsruhe.

    Amt fr Hochbau

    und Gebudewirtschaft

    Zhringerstr. 61, 76133 Karlsruhe

    Telefon: 0721/1 33-26 56

    ffentliche Ausschreibung nach VOB/A

    ID: 13 35 88 01

    Stadtgarten Karlsruhe, Beiertheimer Allee

    27 b, 76137 Karlsruhe

    Instandsetzung und Modernisierung der

    Seebhne

    Raumlufttechnische Anlagen

    1 Stck RLT-Anlage, 1970 cbm/h

    Gegenstand, Umfang der Arbeiten, Ort der Abholung bzw. Anforderung

    Ausschreibungsservice im Internet unter www.karlsruhe.de/ausschreibungen

    ffentliche Ausschreibungen

    StadtZeitung

    Impressum

    Herausgeber: Presse- und Informations-

    amt der Stadt Karlsruhe

    Leitung: Bernd Wnuck (-bw-)

    Stellv. Leitung:Helga Riedel (-rie-)

    Chef v. D./

    Schlussred: Mathias Trndle (-tr-)

    Redaktion: Andrea C. Altenburg (-cal-)

    Rainer Fischer (-fis-)

    Manuela Fretz (-maf-)

    Rdiger Homberg (-erg-)

    Manfred Ldtke (-L-)

    Regina Schneider (-res-)

    Volontariat: Tina Dpfert (-dp-)

    Amtliche/ Ute De Clemente

    Stellen: Nicole Vlz

    Redaktions- Jasmin Niedermayer

    sekretariat: Chantal Meckes

    Fotos: Roland Frnkle

    Anschrift: Stadt Karlsruhe

    76124 Karlsruhe

    Telefon: 07 21/1 33-13 01 / -13 02

    Telefax: 07 21/1 33-13 09

    Druck: Badendruck GmbH

    Karlsruhe

    Auflage: 140 000 Exemplare

    StadtZeitung im Internet:

    1. Mail: [email protected]

    2. Internet: http://www.karlsruhe.de/Aktuell

    Fr unverlangt eingesandte Manuskripte und

    Fotos bernimmt die Redaktion keine Haftung.

    Stadt Karlsruhe

    Sozial- und Jugendbehrde

    |

    Pflegekinderdienst

    Pflegefamilie gesucht

    Sarah ist ein 8 Wochen altes, gesundes Mdchen und lebt im Moment in einer Bereit-

    schaftspflegefamilie in Karlsruhe. Sarah wird gerne getragen, liebt es viel Krper-

    kontakt zu haben und zu kuscheln. Sie hat einen guten Wach-Schlafrhythmus und

    trinkt gut. Ihre leiblichen Eltern knnen im ersten Lebensjahr nicht selbst fr sie

    sorgen. In diesem Zeitrahmen muss sich zeigen, ob sie die Voraussetzungen fr die

    Versorgung und Erziehung ihrer Tochter schaffen knnen.

    Deshalb suchen wir eine liebevolle Pflegefamilie fr Sarah im Raum Karlsruhe, die

    die Beziehung zu ihren Eltern untersttzt und frdert und sowohl fr eine zeitliche

    Befristung als auch fr eine dauerhafte Vollzeitpflege offen sein kann.

    Wir bieten an:

    ortsbliches Pflegegeld 759 Euro plus anteiliges Kindergeld

    einmalige Beihilfen und Zuschsse

    kontinuierliche fachliche Beratung und Fortbildungen

    Austausch mit anderen Pflegefamilien

    Weitere Infos gibt Frau Buckmaier, Telefon 0721/133-5118

    ffentliche Zustellung

    Gem 15 Verwaltungszustellungsgesetz

    Baden-Wrttemberg vom 30. Juni 1958

    (GBL S. 165) in der derzeit gltigen Fassung

    wir hiermit bekannt gegeben, dass die an

    Herrn Jrn Feuerherd, zuletzt wohnhaft

    Rhode-Island-Allee 33, 76149 Karlsruhe,

    gerichtete Verfgung der Stadt Karlsruhe,

    Ordnungs- und Brgeramt, Bugeldstelle,

    vom 25. Juli 2013, Az: 505.04.063 856.8 f-

    fentlich zugestellt wird.

    Die genannte Verfgung kann bei der Stadt

    Karlsruhe, Ordnungs- und Brgeramt, Bu-

    geldstelle, Steinhuserstr. 22, whrend den

    blichen ffnungszeiten abgeholt werden.

    Ordnungs- und Brgeramt

    Stellenangebote

    Das Amt fr Stadtentwicklung

    der Stadt Karlsruhe sucht zum 1.

    November 2013 im Bereich

    Stadt- und Regionalentwick-

    lung in Voll- oder Teilzeit eine/

    einen

    Sachbearbeiterin/

    Sachbearbeiter

    zur Entwicklung und Umsetzung

    eines Brgerzentrenkonzepts.

    Sie erheben und bewerten den

    Bestand von bereits vorhandenen

    Aktivitten und Rumlichkeiten

    in Bezug auf Brgerzentren in al-

    len 27 Stadtteilen der Stadt Karls-

    ruhe. Sie haben ein abgeschlosse-

    nes Studium, eine gute schriftli-

    che Ausdrucksfhigkeit, Freude

    am Kontakt mit Menschen, eine

    hohe Kommunikationsfhigkeit

    und Verhandlungsgeschick.

    Sie bringen ein hohes Ma an Or-

    ganisationskompetenz mit, arbei-

    ten eigenverantwortlich und sind

    zu flexiblen Arbeitszeiten bereit.

    Wenn wir mit dieser Kurzfassung

    unserer Stellenausschreibung Ihr

    Interesse geweckt haben, knnen

    Sie den vollstndigen Text im In-

    ternet unter http://www.karlsru-

    he.de/stellen lesen.

    Die Stadt Karlsruhe engagiert

    sich fr Chancengleichheit.

    Stadt Karlsruhe

    Amt fr Stadtentwicklung

    76124 Karlsruhe

    1234