stadtzeitung ausgabe august 2011

of 6 /6
Stadt Zeitung Amtsblatt der Stadt Karlsruhe FIDELITAS 65. Jahrgang · Nr. 34/35 26. August 2011 In den Ferien SZ alle zwei Wochen Auch das Presse- und Informati- onsamt, das die StadtZeitung heraus- gibt, sieht sich in der Pflicht, seinen Beitrag zur Haushaltskonsolidierung zu leisten. Ein wesentlicher Baustein dazu ist die Entscheidung, in den Sommerferien, in denen weder der Gemeinderat noch Ausschüsse oder weitere Gremien tagen, die Erschei- nungsweise der StadtZeitung (SZ) vom wöchentlichen Rhythmus auf 14-tägigen umzustellen. Deshalb gibt es auch am Freitag, 2. September keine StadtZeitung. Am heutigen Freitag, 26. August, sowie am 9. Sep- tember kommt die SZ – mit Doppel- nummern – wie gewohnt mit dem Kurier in sämtliche 144 000 Karlsru- her Haushalte. Und danach erscheint die SZ bis Ende des Jahres wieder im wöchentlichen Rhythmus. In dieser Woche Krautkopf In ihrer Serie „Brunnen in Karlsru- he“ stellt die StadtZeitung in dieser Ausgabe den Krautkopfbrunnen am Gutenberplatz vor. Seite III Dreierpack In „Bilder hauen, Bilder malen“ zeigt der künstlerische Dreierpack Jörg W. Schirmer, Leander Kresse und Friedrich Dickgiesser im Rathaus Dur- lach Skulpturen und Bilder. Seite V Lachyoga Die Volkshochschule startet im Herbst mit einem vielfältigen Pro- gramm in ihr neues Semester: Kurse in Lachyoga oder Social Media sind ebenso dabei wie Sprachwochen oder eine Kunstwerkstatt. Seite VI Startschuss zum bereits 28. Volkslauf Der Volkslauf der Stadtwerke verzeich- nete in den letzten Jahren ständig stei- gende Teilnehmerzahlen. Am Donnerstag, 8. September, steht die bereits 28. Auflage des traditionellen Runs für Jedermann auf dem Programm. Zur Auswahl dabei ste- hen fünf oder zehn Kilometer Laufstrecke, die es ab 17.30 Uhr zu bewältigen gilt. Auf dem Betriebsgelände der Stadtwerke in der Pfannkuchstraße 1 erfolgt der Start- schuss, auch Walker können über die Fünf-Kilometer-Strecke teilnehmen. Vor dem Start gibt es ab 17 Uhr ein Aufwärm- programm für die Teilnehmer. Bis zum 28. August können sich die Sportlerinnen und Sportler auf www.stadtwerke-karls- ruhe.de anmelden und dort weitere Infor- mationen erhalten. Die Startgebühr be- trägt 3 Euro. Das Abholen der Startnum- mer bereits am Samstag, 3. September, zwischen 9 und 13 Uhr in der Kundenbe- ratung, Kaiserstraße 182, verhindert län- gere Wartezeiten vor dem Lauf. -cas- Die Kampagne zieht Mehr Zuzüge sorgen für steigende Einwohnerzahl Wie schon in den vergangenen zehn Jahren stieg auch 2010 die Einwohnerzahl in Karlsruhe. Laut der aktuellen Bevölke- rungsbilanz des Amts für Stadtentwick- lung hatten Ende vergangenen Jahres 283 049 Personen ihren Hauptwohnsitz in Karlsruhe. Dies war ein Wachstum der Be- völkerung um ein Prozent gegenüber 2009. Wichtigste Aussage: Dies lag nicht an der „natürlichen Bevölkerungsbewegung“, die sich aus dem Vergleich von Geburten und Sterbefällen zusammensetzt. Die blieb auch 2010 negativ, da Karlsruhe nicht nur mit 2 639 die zweithöchste Zahl an Gebur- ten seit der Jahrtausendwende verzeich- nete, sondern mit 2 889 auch ein Plus an Sterbefällen von vier Prozent gegenüber dem Vorjahr. Den Hauptgrund für die stei- gende Einwohnerzahl sehen die städti- schen Statistiker vielmehr im größten Plus in Sachen „Wanderung“ (Zu- und Wegzü- ge) seit zehn Jahren. Und das enorme Zu- zugsplus von 2 968 Personen führen sie vor allem auf die seit 2007 laufende „Erst- wohnsitzkampagne“ zurück, mit der die Stadt neu zugezogene Studentinnen und Studenten motiviert, sich in der Fächer- stadt mit Hauptwohnsitz anzumelden. In diesem Zusammenhang sank auch die Zahl derjenigen mit „Zweitwohnsitz“ in Karlsruhe. Im Vergleich zu 2009 haben sich im vergangenen Jahr 3 867 Personen weniger mit Nebenwohnsitz angemeldet. Allen voran gab es in der Südstadt mit 716 Zuzügen den größten Zuwachs, das Schlusslicht bildet Oberreut. Dort gab es 137 mehr Weg- als Zuzüge. Insgesamt verzeichneten 17 Stadtteile Einwohner- zuwachs, zehn Einwohnerverluste. Die Zahl der Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit im Stadtgebiet hat sich dagegen erhöht. So lag deren Anteil an der Gesamtbevölkerung 2010 bei 14,5 Prozent, 2009 waren es 14,1 Prozent. Das Amt für Stadtentwicklung errechne- te auch den Karlsruher Lebensrhythmus für 2010. Daraus ergab sich jede 21. Minu- te einen Zuzug, jede 23. einen Wegzug. Alle vier Stunden und 25 Minuten wurde in der Fächerstadt eine Ehe geschlossen, jede neunte Stunde eine Scheidung vorge- nommen. Und alle drei Stunden und 19 Minuten kam eine neue Karlsruherin oder ein neuer Karlsruher auf die Welt. -cas- Suchtmittel und Führerschein Die Jugend- und Drogenberatungsstel- le der Stadt bietet denen einen Gruppen- kurs zur Hilfe bei der Wiedererlangung der Fahrerlaubnis an, die ihren Schein wegen des Konsums legaler oder illegaler Suchtmittel verloren haben. An acht Abenden werden verschiedene Themen rund um Suchtmittel und deren Auswir- kungen bearbeitet. Der Kurs kostet 50 Euro und beginnt am Donnerstag, 27. Ok- tober, um 18 Uhr in der Jugend- und Dro- genberatungsstelle, Kaiserstraße 64, 76133 Karlsruhe. Anmeldung telefonisch unter Rufnummer 133-53 91, per E-Mail an: [email protected] ZUWACHS: Vor allem Studierende sorg- ten 2010 für den Wanderungsgewinn. Im Europabad Schwertkämpfe Unter dem Leitmotiv „Fluch der Karibik“ findet am heutigen Freitag, 26. August, von 22 bis 2 Uhr die nächste Mitternachtssauna im Euro- pabad statt. Außer verschiedenen Aufgüssen, Überraschungen und ei- nem Buffet ist in dem Bad um 23.30 Uhr ein Zweikampf zu sehen, wie ihn Captain Sparrow im Film „Fluch der Karibik“ führt. Den historischen Zweikampf simulieren zwei Mitglie- der der Karlsruher Gladiators, die mit Schwertern antreten und fechten. Der Tagesbetrieb endet am Freitag- abend im Europabad um 21.30 Uhr, Einlass für die Saunanacht ist ab 17 Uhr. Die Badeebene schließt wie immer um 23 Uhr. Karten für die Ver- anstaltung sind im Vorverkauf für 26 Euro inklusive Buffet erhältlich. Infos unter Telefon 133-52 12. Grünwinkel hat jetzt Wochenmarkt Viele Stadtteile haben ihn und Grünwin- kel nun auch – einen Wochenmarkt. Dafür haben die dortigen Bürgervereine gesorgt. Ab 1. September findet auf dem Moninger Areal hinter dem Braustübl Hatz-Moninger immer donnerstags von 14 bis 18.30 Uhr ein Wochenmarkt statt, dessen Sortiment von Obst und Gemüse, Wurst, Fleisch und Fisch bis zu Bienenprodukten, Gewürzen und Korbwaren reicht. Wie lecker frische Produkte schmecken, zeigt der Verein der Köche Karlsruhe, der den Marktbesuchern zur Eröffnung gegen eine kleine Spende Tomatensuppe mit Basilikumschaum und eine Kartoffel-Tomaten-Pfanne serviert. Bald Blickfang am Durlacher Tor Die Verkehrsbetriebe nehmen bald in- mitten des Platzes zwischen Uni und St. Bernhard ihr neues Betriebsgebäude in Betrieb. Auf 950 000 Euro belaufen sich die Kosten des bereits im Rohbau fertig gestellten Neulings mit doppelter Funkti- on. Der etwa sieben Meter hohe, schlanke Bau bietet in seinen beiden Geschossen Platz für Sozialräume der Straßenbahn- fahrer wie auch für eine für den Bahnbe- trieb notwendige Umspannstation von Gleich- in Wechselstrom. Und auch an der Haltestelle wartende Fahrgäste profitie- ren vom in energetischer Bauweise errich- teten Betriebsgebäude Durlacher Tor. Sie finden bei widriger Witterung Schutz un- ter dem gegenüber dem Erd- zu den Glei- sen hin vorspringenden Obergeschoss. Die Kombilösung soll dem Durlacher Tor nicht nur eine Beruhigung der Ver- kehrsströme, sondern auch die Wieder- herstellung des Platzcharakters bringen. Und das Gebäude soll dann dort, so Erste Bürgermeisterin Margret Mergen, zum „echten Blickfang“ werden. -trö- Das Hohe Gericht und seine Domizile Das Prinz-Max-Palais in der Karlstra- ße 10 war das erste Domizil des Bundes- verfassungsgerichts, als diese wichtigste Bundesinstitution in Karlsruhe vor 60 Jah- ren gegründet wurde. Heute hat es vorü- bergehend seinen Sitz in einer ehemali- gen Kaserne an der Rintheimer Querallee. Im Jahr 2014 sollen die 16 Richter und ihre Mitarbeiter in die seit 1969 ange- stammten Gebäude beim Schloss zurück- kehren, die dann energetisch komplett saniert sein werden. Den Werdegang des Verfassungsorgans vom Prinz-Max-Palais über den Schlossplatz in den Hardtwald haben stets Karlsruher Pressefotografen dokumentiert. Das Stadtarchiv hat daraus eine Ausstellung zusammengestellt. Die- se Schau ist ab Samstag, 3. September, einen Monat lang im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais zu sehen. Damit kehrt das Bundesverfassungsgericht zu seinen Ursprüngen zurück. Dies gilt auch für das Schild „Bundesverfassungsgericht“, eine Leihgabe des Hauses der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. -erg- Call a Bike für KVV-Kunden Inhaber von Abo-Jahreskarten des Karlsruher Verkehrsverbundes (KVV) profitieren ab sofort von besonders güns- tigen Konditionen: Die im Stadtgebiet Karlsruhe stationierten Fahrräder von Call a Bike der Deutschen Bahn können diese KVV-Kunden im ersten Jahr für neun statt 26 Euro nutzen. Die ersten 30 Minuten je- der Fahrt sind außerdem kostenlos, für Neukunden entfällt die Registrierungsge- bühr. Wie der KVV mitteilt, wird so das Angebot für Fahrgäste des Öffentlichen Personennahverkehrs individuell erwei- tert. Die Fahrräder der Deutschen Bahn erleichtern den Weg zur Straßenbahnhal- testelle, zur Arbeit oder abends in die Stadt. Für den Pauschal-Tarif können sich Interessierte bis 15. November im Internet unter www.callabike.de/anmeldung/kvv anmelden. Abo-Kunden, die bereits Call a Bike nutzen, können diesen Tarif eben- falls in Anspruch nehmen. In diesem Fall ist eine E-Mail an [email protected] mit Angabe des Namens, der Call a Bike- und der KVV-Abo-Nummer erforderlich. -cas- KOMBI-BAUSTELLE DURLACHER TOR: Die Arbeiten und geänderten Verkehrsströme um das neue Betriebsgebäude bis 2015 erläuterten EB Margret Mergen, Projektleiter Uwe Konrath und Kasig-Chef Dr. Walter Cassazza (v. l.) vor Ort. Fotos (3): Fränkle Der Karlsruher Zoo hat wieder einen kleinen Seehund: Vor eineinhalb Wochen brachte das See- hundweibchen Gina das Jungtier zur Welt. Der Nachwuchs der 22 Jahre al- ten Gina ist der erste in der neuen An- lage im Lebensraum Wasser. Das letzte Seehundjungtier wurde 2006 im Zoo Karlsruhe aufgezogen. Das Jungtier ist mit der Mutter und Vater Alf gemein- sam im Gehege. Ist Gina im Außenbe- reich, kann auch das Kleine beobachtet werden, denn es hält sich immer ganz nah neben der Mutter auf. Dass Gina Nachwuchs erwartete, war auch für die Besucherinnen und Besu- chern des Zoologischen Stadtgartens sichtbar, denn ihr Leibesumfang war in den letzten Wochen deutlich ange- wachsen. Und auch die Zitzen, die sonst nicht zu sehen sind, konnte man bereits erkennen, wenn Gina am Uferrand lag. Vater Alf lebt seit 1989 im Zoo Karlsru- he, Gina kam im Jahre 1993 hinzu. -rie- Ginas Nachwuchs erobert Robbenanlage ATTRAKTIV UND FUNKTIONAL: Die Computersimulation zeigt das künftige Aussehen des neuen Betriebsgebäudes der Verkehrs- betriebe, das bald zum regelrechten Blickfang am innerstädtischen Verkehrsknoten Durlacher Tor werden soll. Foto: Kasig Baubeginn für unterirdische Haltestelle am Durlacher Tor: Nächster Schritt zur Kombilösung Bis Jahresende Klarheit bei Zeit- und Kostenplan des Gesamtprojekts Wenige Meter entfernt vom bereits im Rohbau fertig gestellten neuen Betriebsgebäude der Verkehrsbetriebe (siehe Beitrag unten) beginnt die Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesell- schaft (Kasig) jetzt mit den Arbeiten für die unter der bisherigen Haltestelle und der Durlacher Allee geplanten unterirdischen Haltestelle Durlacher Tor. Mit dem Startschuss zunächst für die Für den nächsten Schritt der Kombilö- sung müssen sich Verkehrsteilnehmer ab 12. September für die kommenden drei- einhalb Jahre auf eine neue Situation ein- stellen. Die Bahnen, einschließlich der „reaktivierten“ Linie 2, verkehren dann wieder zwischen Durlacher Tor und Tulla- straße auf der Durlacher Allee, müssen aber um das Baufeld am Durlacher Tor eine Verschwenkung in Kauf nehmen. Die führt in Richtung des neuen Betriebsge- bäudes über die Bertholdstraße in die Durlacher Allee. Am Durlacher Tor selbst gibt es dann keine Haltestelle mehr, die Ersatzhaltestelle Durlacher Tor kommt auf die Kaiserstraße vor die Universität. Auto- fahrer werden bis 2015 in Ost-West-Rich- tung ähnlich wie die Bahnen um das Bau- Eingangsbauwerke der fünften unterirdischen Haltestelle gleich nach den Sommerferien „geht die Kombilösung den nächsten Schritt zur Realisierung nach vorne“, betonte Erste Bürgermeis- terin Margret Mergen, als sie vor kurzem zusammen mit Kasig- Geschäftsführer Dr. Walter Casazza und Kombi-Projektleiter Uwe Konrath den Medien den Stand des Projekts vorstellte. feld geleitet, auf der Nord-Süd-Achse gibt es zwischen Adenauerring und Kapellen- straße zwei Fahrspuren in jede Richtung. Die Karlsruher würden durch die Bau- stellen „auf eine harte Probe gestellt“, dankte Margret Mergen der Bevölkerung für „das große Verständnis für die Beein- trächtigungen.“ Beschwerden hielten sich in Grenzen, die Menschen wüssten, so die Vorsitzende des Kasig-Aufsichtsrats, „dass sie und ihre Kinder vom Projekt profitieren“. Von „Durststrecken, die es zu durchstehen gilt“, sprach auch Kasig- Chef Casazza. Und meinte damit „nicht vorhersehbare Probleme“, die bei Bau- stellen der Kombilösung „lokale Verzöge- rungen mit sich brachten“. So sind laut Projektleiter Uwe Konrath die Arbeiten für die Haltestelle Europaplatz um sieben Monate im Verzug, die in der Lammstraße „wegen der Sicherung der Mauer von Karstadt“ um ein Jahr. Mit Unwägbarkei- ten sei unter Tage immer zu rechnen. Konrath: „Vor der Schaufel ist es duster“. Casazza erwartet durch die Verzögerun- gen „keinesfalls eine Kostenexplosion“, der Rahmen von 637 Millionen Euro lasse sich allerdings nicht halten. An „unseriösen Spekulationen“ will sich der Kasig-Chef nicht beteiligen und Ende des Jahres nach der Optimierung künftiger Abläufe „belegbare Zahlen“ nennen. Die Kasig hat nach wie vor 2019 als Jahr der Fertigstellung im Visier, doch dabei eine eindeutige Priorität. Casazza: „Sicherheit geht vor Schnelligkeit.“ -trö-

Author: roeser-media

Post on 12-Mar-2016

231 views

Category:

Documents


0 download

Embed Size (px)

DESCRIPTION

Stadtzeitung Ausgabe August 2011

TRANSCRIPT

  • 110826_030_HP_027Cyan Magenta Yellow Black

    Stadt ZeitungAmtsblatt der Stadt Karlsruhe

    FIDELITAS

    65. Jahrgang Nr. 34/35 26. August 2011

    In den Ferien SZ alle zwei WochenAuch das Presse- und Informati-

    onsamt, das die StadtZeitung heraus-gibt, sieht sich in der Pflicht, seinen Beitrag zur Haushaltskonsolidierung zu leisten. Ein wesentlicher Baustein dazu ist die Entscheidung, in den Sommerferien, in denen weder der Gemeinderat noch Ausschsse oder weitere Gremien tagen, die Erschei-nungsweise der StadtZeitung (SZ) vom wchentlichen Rhythmus auf 14-tgigen umzustellen. Deshalb gibt es auch am Freitag, 2. September keine StadtZeitung. Am heutigen Freitag, 26. August, sowie am 9. Sep-tember kommt die SZ mit Doppel-nummern wie gewohnt mit dem Kurier in smtliche 144 000 Karlsru-her Haushalte. Und danach erscheint die SZ bis Ende des Jahres wieder im wchentlichen Rhythmus.

    In dieser Woche

    KrautkopfIn ihrer Serie Brunnen in Karlsru-

    he stellt die StadtZeitung in dieser Ausgabe den Krautkopfbrunnen am Gutenberplatz vor. Seite III

    DreierpackIn Bilder hauen, Bilder malen

    zeigt der knstlerische Dreierpack Jrg W. Schirmer, Leander Kresse und Friedrich Dickgiesser im Rathaus Dur-lach Skulpturen und Bilder. Seite V

    LachyogaDie Volkshochschule startet im

    Herbst mit einem vielfltigen Pro-gramm in ihr neues Semester: Kurse in Lachyoga oder Social Media sind ebenso dabei wie Sprachwochen oder eine Kunstwerkstatt. Seite VI

    StadtZeitung Stadt 27 Ettl. -- Hardt -- Bretten -- Bruchsal -- Miba I -- Miba III -- PF -- ABB --

    Startschuss zum bereits 28. VolkslaufDer Volkslauf der Stadtwerke verzeich-

    nete in den letzten Jahren stndig stei-gende Teilnehmerzahlen. Am Donnerstag, 8. September, steht die bereits 28. Auflage des traditionellen Runs fr Jedermann auf dem Programm. Zur Auswahl dabei ste-hen fnf oder zehn Kilometer Laufstrecke, die es ab 17.30 Uhr zu bewltigen gilt. Auf dem Betriebsgelnde der Stadtwerke in der Pfannkuchstrae 1 erfolgt der Start-schuss, auch Walker knnen ber die Fnf-Kilometer-Strecke teilnehmen. Vor dem Start gibt es ab 17 Uhr ein Aufwrm-programm fr die Teilnehmer. Bis zum 28. August knnen sich die Sportlerinnen und Sportler auf www.stadtwerke-karls-ruhe.de anmelden und dort weitere Infor-mationen erhalten. Die Startgebhr be-trgt 3 Euro. Das Abholen der Startnum-mer bereits am Samstag, 3. September, zwischen 9 und 13 Uhr in der Kundenbe-ratung, Kaiserstrae 182, verhindert ln-gere Wartezeiten vor dem Lauf. -cas-

    Die Kampagne ziehtMehr Zuzge sorgen fr steigende Einwohnerzahl

    Wie schon in den vergangenen zehn Jahren stieg auch 2010 die Einwohnerzahl in Karlsruhe. Laut der aktuellen Bevlke-rungsbilanz des Amts fr Stadtentwick-lung hatten Ende vergangenen Jahres 283 049 Personen ihren Hauptwohnsitz in Karlsruhe. Dies war ein Wachstum der Be-vlkerung um ein Prozent gegenber 2009. Wichtigste Aussage: Dies lag nicht an der natrlichen Bevlkerungsbewegung, die sich aus dem Vergleich von Geburten und Sterbefllen zusammensetzt. Die blieb auch 2010 negativ, da Karlsruhe nicht nur

    mit 2 639 die zweithchste Zahl an Gebur-ten seit der Jahrtausendwende verzeich-nete, sondern mit 2 889 auch ein Plus an Sterbefllen von vier Prozent gegenber dem Vorjahr. Den Hauptgrund fr die stei-gende Einwohnerzahl sehen die stdti-schen Statistiker vielmehr im grten Plus in Sachen Wanderung (Zu- und Wegz-ge) seit zehn Jahren. Und das enorme Zu-zugsplus von 2 968 Personen fhren sie vor allem auf die seit 2007 laufende Erst-wohnsitzkampagne zurck, mit der die Stadt neu zugezogene Studentinnen und Studenten motiviert, sich in der Fcher-stadt mit Hauptwohnsitz anzumelden. In diesem Zusammenhang sank auch die Zahl derjenigen mit Zweitwohnsitz in Karlsruhe. Im Vergleich zu 2009 haben sich im vergangenen Jahr 3 867 Personen weniger mit Nebenwohnsitz angemeldet.

    Allen voran gab es in der Sdstadt mit 716 Zuzgen den grten Zuwachs, das Schlusslicht bildet Oberreut. Dort gab es 137 mehr Weg- als Zuzge. Insgesamt verzeichneten 17 Stadtteile Einwohner-zuwachs, zehn Einwohnerverluste. Die Zahl der Personen mit auslndischer Staatsangehrigkeit im Stadtgebiet hat sich dagegen erhht. So lag deren Anteil an der Gesamtbevlkerung 2010 bei 14,5 Prozent, 2009 waren es 14,1 Prozent.

    Das Amt fr Stadtentwicklung errechne-te auch den Karlsruher Lebensrhythmus fr 2010. Daraus ergab sich jede 21. Minu-te einen Zuzug, jede 23. einen Wegzug. Alle vier Stunden und 25 Minuten wurde in der Fcherstadt eine Ehe geschlossen, jede neunte Stunde eine Scheidung vorge-nommen. Und alle drei Stunden und 19 Minuten kam eine neue Karlsruherin oder ein neuer Karlsruher auf die Welt. -cas-

    Suchtmittel und Fhrerschein

    Die Jugend- und Drogenberatungsstel-le der Stadt bietet denen einen Gruppen-kurs zur Hilfe bei der Wiedererlangung der Fahrerlaubnis an, die ihren Schein wegen des Konsums legaler oder illegaler Suchtmittel verloren haben. An acht Abenden werden verschiedene Themen rund um Suchtmittel und deren Auswir-kungen bearbeitet. Der Kurs kostet 50 Euro und beginnt am Donnerstag, 27. Ok-tober, um 18 Uhr in der Jugend- und Dro-genberatungsstelle, Kaiserstrae 64, 76133 Karlsruhe. Anmeldung telefonisch unter Rufnummer 133-53 91, per E-Mail an: [email protected]

    ZUWACHS: Vor allem Studierende sorg-ten 2010 fr den Wanderungsgewinn.

    Im Europabad Schwertkmpfe

    Unter dem Leitmotiv Fluch der Karibik findet am heutigen Freitag, 26. August, von 22 bis 2 Uhr die nchste Mitternachtssauna im Euro-pabad statt. Auer verschiedenen Aufgssen, berraschungen und ei-nem Buffet ist in dem Bad um 23.30 Uhr ein Zweikampf zu sehen, wie ihn Captain Sparrow im Film Fluch der Karibik fhrt. Den historischen Zweikampf simulieren zwei Mitglie-der der Karlsruher Gladiators, die mit Schwertern antreten und fechten. Der Tagesbetrieb endet am Freitag-abend im Europabad um 21.30 Uhr, Einlass fr die Saunanacht ist ab 17 Uhr. Die Badeebene schliet wie immer um 23 Uhr. Karten fr die Ver-anstaltung sind im Vorverkauf fr 26 Euro inklusive Buffet erhltlich. Infos unter Telefon 133-52 12.

    Grnwinkel hat jetzt Wochenmarkt

    Viele Stadtteile haben ihn und Grnwin-kel nun auch einen Wochenmarkt. Dafr haben die dortigen Brgervereine gesorgt. Ab 1. September findet auf dem Moninger Areal hinter dem Braustbl Hatz-Moninger immer donnerstags von 14 bis 18.30 Uhr ein Wochenmarkt statt, dessen Sortiment von Obst und Gemse, Wurst, Fleisch und Fisch bis zu Bienenprodukten, Gewrzen und Korbwaren reicht. Wie lecker frische Produkte schmecken, zeigt der Verein der Kche Karlsruhe, der den Marktbesuchern zur Erffnung gegen eine kleine Spende Tomatensuppe mit Basilikumschaum und eine Kartoffel-Tomaten-Pfanne serviert.

    Bald Blickfang am Durlacher Tor

    Die Verkehrsbetriebe nehmen bald in-mitten des Platzes zwischen Uni und St. Bernhard ihr neues Betriebsgebude in Betrieb. Auf 950 000 Euro belaufen sich die Kosten des bereits im Rohbau fertig gestellten Neulings mit doppelter Funkti-on. Der etwa sieben Meter hohe, schlanke Bau bietet in seinen beiden Geschossen Platz fr Sozialrume der Straenbahn-fahrer wie auch fr eine fr den Bahnbe-trieb notwendige Umspannstation von Gleich- in Wechselstrom. Und auch an der Haltestelle wartende Fahrgste profitie-ren vom in energetischer Bauweise errich-teten Betriebsgebude Durlacher Tor. Sie finden bei widriger Witterung Schutz un-ter dem gegenber dem Erd- zu den Glei-sen hin vorspringenden Obergeschoss.

    Die Kombilsung soll dem Durlacher Tor nicht nur eine Beruhigung der Ver-kehrsstrme, sondern auch die Wieder-herstellung des Platzcharakters bringen. Und das Gebude soll dann dort, so Erste Brgermeisterin Margret Mergen, zum echten Blickfang werden. -tr-

    Das Hohe Gericht und seine DomizileDas Prinz-Max-Palais in der Karlstra-

    e 10 war das erste Domizil des Bundes-verfassungsgerichts, als diese wichtigste Bundesinstitution in Karlsruhe vor 60 Jah-ren gegrndet wurde. Heute hat es vor-bergehend seinen Sitz in einer ehemali-gen Kaserne an der Rintheimer Querallee. Im Jahr 2014 sollen die 16 Richter und ihre Mitarbeiter in die seit 1969 ange-stammten Gebude beim Schloss zurck-kehren, die dann energetisch komplett saniert sein werden. Den Werdegang des Verfassungsorgans vom Prinz-Max-Palais ber den Schlossplatz in den Hardtwald haben stets Karlsruher Pressefotografen dokumentiert. Das Stadtarchiv hat daraus eine Ausstellung zusammengestellt. Die-se Schau ist ab Samstag, 3. September, einen Monat lang im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais zu sehen. Damit kehrt das Bundesverfassungsgericht zu seinen Ursprngen zurck. Dies gilt auch fr das Schild Bundesverfassungsgericht, eine Leihgabe des Hauses der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. -erg-

    Call a Bike fr KVV-Kunden

    Inhaber von Abo-Jahreskarten des Karlsruher Verkehrsverbundes (KVV) profitieren ab sofort von besonders gns-tigen Konditionen: Die im Stadtgebiet Karlsruhe stationierten Fahrrder von Call a Bike der Deutschen Bahn knnen diese KVV-Kunden im ersten Jahr fr neun statt 26 Euro nutzen. Die ersten 30 Minuten je-der Fahrt sind auerdem kostenlos, fr Neukunden entfllt die Registrierungsge-bhr. Wie der KVV mitteilt, wird so das Angebot fr Fahrgste des ffentlichen Personennahverkehrs individuell erwei-tert. Die Fahrrder der Deutschen Bahn erleichtern den Weg zur Straenbahnhal-testelle, zur Arbeit oder abends in die Stadt. Fr den Pauschal-Tarif knnen sich Interessierte bis 15. November im Internet unter www.callabike.de/anmeldung/kvv anmelden. Abo-Kunden, die bereits Call a Bike nutzen, knnen diesen Tarif eben-falls in Anspruch nehmen. In diesem Fall ist eine E-Mail an [email protected] mit Angabe des Namens, der Call a Bike- und der KVV-Abo-Nummer erforderlich. -cas-

    KOMBI-BAUSTELLE DURLACHER TOR: Die Arbeiten und genderten Verkehrsstrme um das neue Betriebsgebude bis 2015 erluterten EB Margret Mergen, Projektleiter Uwe Konrath und Kasig-Chef Dr. Walter Cassazza (v. l.) vor Ort. Fotos (3): Frnkle

    Der Karlsruher Zoo hat wieder einen kleinen Seehund: Vor eineinhalb Wochen brachte das See-hundweibchen Gina das Jungtier zur Welt. Der Nachwuchs der 22 Jahre al-ten Gina ist der erste in der neuen An-lage im Lebensraum Wasser. Das letzte Seehundjungtier wurde 2006 im Zoo Karlsruhe aufgezogen. Das Jungtier ist mit der Mutter und Vater Alf gemein-sam im Gehege. Ist Gina im Auenbe-reich, kann auch das Kleine beobachtet

    werden, denn es hlt sich immer ganz nah neben der Mutter auf.

    Dass Gina Nachwuchs erwartete, war auch fr die Besucherinnen und Besu-chern des Zoologischen Stadtgartens sichtbar, denn ihr Leibesumfang war in den letzten Wochen deutlich ange-wachsen. Und auch die Zitzen, die sonst nicht zu sehen sind, konnte man bereits erkennen, wenn Gina am Uferrand lag. Vater Alf lebt seit 1989 im Zoo Karlsru-he, Gina kam im Jahre 1993 hinzu. -rie-

    Ginas Nachwuchs erobert Robbenanlage

    ATTRAKTIV UND FUNKTIONAL: Die Computersimulation zeigt das knftige Aussehen des neuen Betriebsgebudes der Verkehrs-betriebe, das bald zum regelrechten Blickfang am innerstdtischen Verkehrsknoten Durlacher Tor werden soll. Foto: Kasig

    Baubeginn fr unterirdische Haltestelle am Durlacher Tor:

    Nchster Schritt zur KombilsungBis Jahresende Klarheit bei Zeit- und Kostenplan des GesamtprojektsWenige Meter entfernt vom bereits im Rohbau fertig gestellten neuen Betriebsgebude der Verkehrsbetriebe (siehe Beitrag unten) beginnt die Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesell-schaft (Kasig) jetzt mit den Arbeiten fr die unter der bisherigen Haltestelle und der Durlacher Allee geplanten unterirdischen Haltestelle Durlacher Tor. Mit dem Startschuss zunchst fr die

    Fr den nchsten Schritt der Kombil-sung mssen sich Verkehrsteilnehmer ab 12. September fr die kommenden drei-einhalb Jahre auf eine neue Situation ein-stellen. Die Bahnen, einschlielich der reaktivierten Linie 2, verkehren dann wieder zwischen Durlacher Tor und Tulla-strae auf der Durlacher Allee, mssen aber um das Baufeld am Durlacher Tor eine Verschwenkung in Kauf nehmen. Die fhrt in Richtung des neuen Betriebsge-budes ber die Bertholdstrae in die Durlacher Allee. Am Durlacher Tor selbst gibt es dann keine Haltestelle mehr, die Ersatzhaltestelle Durlacher Tor kommt auf die Kaiserstrae vor die Universitt. Auto-fahrer werden bis 2015 in Ost-West-Rich-tung hnlich wie die Bahnen um das Bau-

    Eingangsbauwerke der fnften unterirdischen Haltestelle gleich nach den Sommerferien geht die Kombilsung den nchsten Schritt zur Realisierung nach vorne, betonte Erste Brgermeis-terin Margret Mergen, als sie vor kurzem zusammen mit Kasig-Geschftsfhrer Dr. Walter Casazza und Kombi-Projektleiter Uwe Konrath den Medien den Stand des Projekts vorstellte.

    feld geleitet, auf der Nord-Sd-Achse gibt es zwischen Adenauerring und Kapellen-strae zwei Fahrspuren in jede Richtung.

    Die Karlsruher wrden durch die Bau-stellen auf eine harte Probe gestellt, dankte Margret Mergen der Bevlkerung fr das groe Verstndnis fr die Beein-trchtigungen. Beschwerden hielten sich in Grenzen, die Menschen wssten, so die Vorsitzende des Kasig-Aufsichtsrats, dass sie und ihre Kinder vom Projekt profitieren. Von Durststrecken, die es zu durchstehen gilt, sprach auch Kasig-Chef Casazza. Und meinte damit nicht vorhersehbare Probleme, die bei Bau-stellen der Kombilsung lokale Verzge-rungen mit sich brachten. So sind laut Projektleiter Uwe Konrath die Arbeiten

    fr die Haltestelle Europaplatz um sieben Monate im Verzug, die in der Lammstrae wegen der Sicherung der Mauer von Karstadt um ein Jahr. Mit Unwgbarkei-ten sei unter Tage immer zu rechnen. Konrath: Vor der Schaufel ist es duster. Casazza erwartet durch die Verzgerun-gen keinesfalls eine Kostenexplosion, der Rahmen von 637 Millionen Euro lasse sich allerdings nicht halten.

    An unserisen Spekulationen will sich der Kasig-Chef nicht beteiligen und Ende des Jahres nach der Optimierung knftiger Ablufe belegbare Zahlen nennen. Die Kasig hat nach wie vor 2019 als Jahr der Fertigstellung im Visier, doch dabei eine eindeutige Prioritt. Casazza: Sicherheit geht vor Schnelligkeit. -tr-

  • 110826_030_HP_028Cyan Magenta Yellow Black

    II 65. Jahrgang Nr. 34/35 26. August 2011 StadtZeitung

    StadtZeitung Stadt 28 Ettl. -- Hardt -- Bretten -- Bruchsal -- Miba I -- Miba III -- PF -- ABB --

    Umweltschutz und Gewerbeansiedlung in Einklang bringen:

    Da ist Raum fr InterpretationenBericht zu Flchenmanagement sorgte fr Diskussion im GemeinderatEinstimmig hat der Gemeinderat in seiner Sitzung vor der Sommerpause den zweiten Bericht zum Flchenmanagement zur Kenntnis genommen. Das 60 Seiten starke Dokument, das eine mterbergreifende Arbeitsgruppe unter Federfhrung des Liegenschaftsamts erarbeitet hatte, befasst sich mit der Zielsetzung und Steuerung der Flchennutzung in der Fcher-

    Seit 1990 konnten 335 Hektar Flche aufgewertet werden, fhrte Erste Br-germeisterin Margret Mergen vor dem Plenum das IWKA-Gelnde, das Schlacht-hof-Areal oder das Gebiet Karlsruhe-Sd-ost als positive Beispiele einer solchen In-nenentwicklung an. Sie machte aber gleichzeitig die engen Grenzen der Fl-chennutzungsplanung deutlich: Wir ha-ben nicht mehr die groen Konversions-flchen. Wenn private Eigentmer nicht mitmachen, knnen wir meist nichts ma-

    stadt. Der Bericht soll Strategien und Instrumente aufzeigen, um einen ausgewogenen Umgang mit den Flchenressourcen in Karlsruhe sicherzustellen. So soll unter anderem eine nach-haltige wirtschaftliche, kologische und soziale Entwicklung der Stadt gewhrleistet, die Innenentwicklung vorranging ge-frdert und der Verbrauch freier Flchen minimiert werden.

    chen, betonte die Finanz- und Wirt-schaftsdezernentin. Obwohl smtliche Gemeinderatsfraktionen den Bericht zu-stimmend zur Kenntnis nahmen, gab es ausreichend Diskussionsbedarf, insbeson-dere um den Spagat zwischen wirtschaft-lichen und kologischen Interessen.

    Der Bericht zeigt, dass uns etwa 100 Hektar Flche fehlen. Diese braucht die Stadt aber um zu wachsen. Wir wollen unseren Kindern nicht sagen mssen, dass wie die Weiterentwicklung unserer

    Stadt verschlafen haben, mahnte ange-sichts knapper Flchen fr Unterneh-men CDU-Stadtrat Torsten Ehlgtz an. Whrend seine Partei noch Wachstum-spotenziale entlang der Durlacher Allee, in Grtzingen und an der Unteren Hub sieht, pldierte SPD-Faktionschefin Doris Baitinger fr den Erhalt der freien Fl-chen an der Unteren Hub und forderte stattdessen: Wir mssen weg von ein-stcki gen Bauten im Gewerbereich.

    Fr die Fraktionssprecherin der Grnen Bettina Lisbach war das verankerte Leit-bild zwar in Ordnung, aber zu wenig kon-kret. Der Bau von Gewerbegebieten ste-he im Widerspruch mit dem Willen, mit Flchen sparsam umzugehen. Ihre Frakti-on hatte deshalb einen Antrag einge-bracht, ein Netto-Null-Wachstum in das Leitbild als Punkt aufzunehmen. Dieser Antrag wurde aber bei Stimmengleich-heit vom Plenum abgelehnt.

    FDP-Fraktionschefin Rita Fromm kriti-sierte, dass auch das Leitbild nicht die groen Konflikte zwischen kologischer Vertrglichkeit, wirtschaftlichen Interes-sen und steigendem Wohnbedarf lsen werde. Sie mssen mal die Prioritten festsetzen, lautete daher ihre Forderung an Mergen. Klarheit knnte hier ein Mus-tergewerbegebiet schaffen, so Fromm.

    Der Bericht zeigt, dass das Potenzial an Flchen endlich ist, merkte Stadtrat Jrgen Wenzel (FW) an. KAL-Fraktions-chef Lppo Cramer sah in den noch freien Flchen in der Fcherstadt einen Wert an sich, den es zu erhalten gelte. Cra-mer: Die Brger kommen nach Karlsru-he, gerade weil es eine grne Stadt ist.

    Den vollstndigen Bericht knnen Inte-ressierte bei den Gemeinderatsdokumen-ten auf der Internetseite www.karlsruhe.de als pdf-Datei herunterladen. -nil-

    Informationen rund um die Kartoffel und Zubereitungstipps der schmackhaften Knolle erhalten Interessierte am morgigen Samstag, 27., und am Sonntag, 28. August, auf dem Eppinger Kartoffelmarkt. In den anschlieenden Kartoffelwochen vom 28. August bis 25. September haben Eppinger Gastronome eine spezielle Kartoffelspeise-karte. Der Kartoffelkult bietet Gruppen ab 15 Personen fr 8 Euro eine Stadtfh-rung, danach ein Kartoffelgericht mit Bier. Infos: Telefon 072 62 / 920 1118.

    Der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV)

    und der Schwarzwaldverein veranstalten am Dienstag, 23. August, eine so genannte Vier-Pavillon-Wanderung. Start ist um 11.20 Uhr am Bahnhof Forbach. Die vier-stndige, mittelschwere Wanderung fhrt 13 Kilometer lang an vier Pavillons vorbei. Der letzte Pavillon bietet Aussicht auf For-bach und Einkehrmglichkeiten. Die S41, die um 10.04 Uhr am Karlsruher Markt-platz abfhrt, bringt Wanderfreunde zum Treffpunkt. Anmeldung nicht erforderlich.

    In der Geschftstelle am Ostendorfplatz

    sind bis zum 30. September die mehr als 60 Arbeiten zu sehen, die beim Fotowett-bewerb Gartenstadt eingegangen sind. ffnungszeiten: jeweils montags bis frei-tags von 8.30 bis 12 Uhr, donnerstags da-rber hinaus von 13.30 bis 17.30 Uhr.

    Zu seinem 25-jhrigen Bestehen ent-

    hllt der Verein fr die Geschichte von Wolfartsweier am Sonntag, 4. September,

    Kurz Notiert Kurz Notiert

    eine Informationstafel an der Burgruine Gleichen. Treffpunkt dazu ist um 14.30 Uhr an der Hermann-Ringwald-Halle.

    Die Fluggesellschaft airberlin hat sich

    einen Sparkurs auferlegt, unter anderem reduziert sie auch ihre Flotte um acht Flugzeuge. Die Folge: Der Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden (FKB) verliert dadurch im kommenden Winter seine Di-rektverbindung nach Mallorca. Wir ge-hen davon aus, dass zum Sommerflugplan des kommenden Jahres unser Flughafen wieder tglich an das Drehkreuz Palma de Mallorca angebunden wird, hofft FKB-Geschftsfhrer Manfred Jung.

    Fr Schler aus Lateinamerika sucht

    der Verein Deutsche Jugend in Europa (DJO) Gastfamilien. Dabei ist die Teilnah-me am Unterricht eines Gymnasiums oder einer Realschule am Wohnort der Gastfa-milie verpflichtend. Die Jugendlichen aus Buenos Aires sind vom 17. Januar bis 8. Februar, die Schler aus Guadalajara vom 8. Januar bis 31. Mrz 2012 in Deutschland. Weitere Infos unter der Te-lefonnummer 0711 / 625 138 oder unter www.gastschuelerprogramm.de.

    Eine Exkursion in den Bienenwald bei

    Lauterbourg bietet das Naturkundemuse-um am Samstag, 3. September an. Treff-punkt fr den etwa zweistndigen Streif-zug mit dem Botaniker Dr. Adam Hlzer ist um 14 Uhr am Parkplatz an der Bienen-waldmhle westlich von Lauterbourg.

    Haifisch KAi ldt in Kinderclub ein

    Nachdem KAi, das Maskottchen des Europabades Karlsruhe, immer mehr Fans gewinnt, die wissen wollen, was der klei-ne Hai so macht und was er mag, erffnet zum 1. September der Kinderclub KAi der Hai. Die Mitgliedschaft im KAi der Hai Club ist kostenlos. Alle Kinder zwischen fnf und zwlf Jahren knnen Mitglied werden. Dazu fllen sie (oder ihre Eltern) im Eingangsbereich des Euro-pabades Karlsruhe das Anmeldeformular aus. Wer will, kann auch auf die Internet-seiten von KAi gehen und sich unter www.kaiderhai.de online anmelden. Nach der Anmeldung erhlt jedes Kind seine eigene Clubkarte, die das Tor zu zahlreichen Clubvorteilen ffnet: So heit KAi der Hai seine Clubmitglieder mit einem Begrungsgeschenk willkom-men. Immer Freitag ist KAitag: Wenn die Clubmitglieder freitags ab 14 Uhr an der Europabad-Kasse ihre Clubkarte vorzei-gen, mssen sie nur zwei Stunden bezah-len, drfen dafr aber vier Stunden im Bad bleiben. Und am Geburtstag hlt KAi in seiner Heimat, im Europabad Karlsru-he, eine berraschung bereit.

    Jungen und Mdchen, die einen Schwimmkurs beim Frderverein Schwimm-Region Karlsruhe machen, er-halten als Clubmitglied ein Zwei-Stun-den-Freiticket fr das Europabad Karlsru-he. Hinzu kommen die jhrliche KAi der Hai Party oder Gewinnspiele. N-here Informationen sind im Internet unter www.kaiderhai.de oder unter der Tele-fonnummer 133-52 12 erhltlich. -red-

    Freie Fahrt ohne rote AmpelnSimulation im K. macht virtuelle Tramtour durch Karlsruhe mglich

    Einmal als Lokfhrer mit der Straen-bahn durch Karlsruhe fahren, ohne da-bei Rcksicht auf Fugnger, rote Am-peln oder gestellte Weichen nehmen zum mssen diesen virtuellen Fahr-spa bietet der Infopavillon K. am Ett-linger Tor nun seinen Besuchern. Die so genannte Karlsruher Moviemap besteht aus einem kleinen Fhrerstand, einem groen sowie einem kleinen Bildschirm, an dem der Besucher per Touchscreen einen beliebigen Ausgangspunkt fr seine Fahrt im Karlsruher Schienennetz whlen kann. Die Nutzer knnen so ihre Streckenkenntnisse auffrischen, erklrte Dr. Walter Casazza, Geschfts-fhrer der Karlsruher Schieneninfra-struktur Gesellschaft mbH (Kasig).

    Die ursprngliche Karlsruher Mo-viemap, die seit 1991 im ZKM steht, stammt vom New Yorker Medienknst-ler Michael Naimark. Nun entstand aus einer Kooperation zwischen dem Insti-tut fr Bildmedien am Zentrum fr Kunst und Medientechnologie und dem Karlsruher Verkehrsverbund eine aktu-ellere Version. Sie enthlt Bilder von 2009, also noch ohne die derzeitigen Baustellen zur Kombilsung. Man sieht aber gut, was sich in dieser Zeit in Karls-ruhe alles verndert hat, sagte Casaz-za. So flossen in die Animation auch Aufnahmen neuer Strecken wie etwa

    der Nordstadtbahn ein. Mit einer speziel-len Videokamera wurden alle drei Meter tausende Bilder vom Karlsruher Strecken-netz geschossen und in Einzelbildschal-tung aneinandergereiht. Dadurch ent-steht der Effekt einer flieenden Fahrt, erklrt Dominika Szope vom ZKM. Die Fahrtrichtung ist frei whlbar, auch ein

    Tempolimit gibt es nicht. Solche Ge-schwindigkeiten knnen unsere Fahrer in Wirklichkeit natrlich nicht fahren, scherzte der Kasig-Chef. Fr die nchs-te Ausgabe des Simulators sollen unter-irdische Fahrten durch die Tunnel der Kombilsung mglich sein, bevor diese ihren realen Betrieb aufnimmt. -nil-

    VIRTUELLES VERGNGEN: KASIG-Geschftsfhrer Casazza testete schon mal per-snlich mit Besuchern des Infopavillons die neue Karlsruher Moviemap.

    VBK: Eintreten statt Einsteigen

    Bisher sind die Karlsruher Straenbahn-haltestellen in der Regel als Insel-Halte-stellen angelegt, bei denen die Fahrgs-te die Strae berqueren mssen. Dies soll nun anders werden: Das Regierungs-prsidium Karlsruhe genehmigte den Verkehrsbetrieben (VBK) den Ausbau der Haltestellen Kolpingplatz und Mathystra-e zu Kaphaltestellen. Bei diesen wird der Gehweg bis an die Gleise vorgezo-gen, um den Fahrgsten ein sicheres Aus-steigen zu gewhrleisten. Der Verkehr fhrt dabei im Schienenbereich und hlt an einer Ampel, wenn eine Bahn einfhrt. Die neuen Haltestellen sind um 15 Zenti-meter hher als vorher, so dass die Nie-derflurwagen stufenlos und barrierefrei betretbar sind. In der Mathystrae soll es bald eine berfahrbare Kaphaltestelle ge-ben. Dies bedeutet, dass die Autofahr-bahn zwischen Gehweg und Gleis im Haltestellenbereich angehoben wird, so dass eine leichte Kuppe entsteht. ber diese fliet dann der Verkehr, Signalanla-gen halten bei der Einfahrt der Bahn den Bereich frei. So ist auch hier ein sicheres berqueren mglich. Die VBK sehen in den Kaphaltestellen eine intelligente L-sung, um den Karlsruher Nahverkehr noch attraktiver zu machen. -cas-

    Rundflug und FeuerwehrGste aus den Partnerstdten beim Stadtpraktikum

    Mit dem Sportflugzeug ber Karlsruhe kreisen oder der Besuch bei der Feuer-wehr: Das waren fr die meisten der 26 Praktikantinnen und Praktikanten die grten Erlebnisse. Wie jedes Jahr waren Studentinnen und Studenten im August aus den Karlsruher Partnerstdten in die Fcherstadt gekommen, um die vielflti-ge Arbeit in einer deutschen Kommunal-verwaltung kennen zu lernen. Dieses Mal waren auch junge Leute aus Nancys pol-nischer Partnerstadt Lublin und erneut aus der kroatischen Adria-Hafenstadt Ri-jeka mit von der Partie. Mit Rijeka unter-hlt Karlsruhe seit diesem Jahr eine so genannte Projektpartnerschaft.

    Aus Rijeka war unter anderem die Ger-manistik- und Anglistikstudentin Jana Bratovic nach Karlsruhe gekommen. Ihr grtes Erlebnis whrend des Aufenthalts war der Ausflug in die Elsass-Metropole Straburg. Ihr Einsatzort war das Amt fr Hochbau und Gebudewirtschaft. Das war genau die richtige Stelle fr sie, denn sie findet Architektur interessant. Und auch mit den Leuten in der Dienststelle ist sie gut zu Recht gekommen. Was im bri-gen fr ziemlich alle 26 jungen Karlsruher

    Gste galt. Auch Karolina Tanikowska hat sich im Gartenbauamt sehr wohl gefhlt. Die 20-Jhrige aus Lublin studiert zwar angewandte Linguistik. Aber sich mit der Grn- und Freizeitplanung zu beschfti-gen oder Plne zu kolorieren, hat ihr schon auch ziemlichen Spa bereitet. Sie war unter denjenigen, die den Besuch bei der Feuerwehr als interessantesten Punkt des umfangreichen gemeinsamen Programms empfanden. Besonders beeindruckt war sie vom Umgang mit den Feuerlschern. Und von den Feuerwehrmnnern.

    Dass das Wetter in der ersten Zeit ihres Aufenthalts in Karlsruhe nicht optimal war, haben die meisten Gste in ihren Selbstportrts bemngelt, die sie fr eine gemeinsame Zeitung geschrieben haben. Die gedruckten Exemplare haben sie am Dienstagabend erhalten. Erste Brger-meisterin Margret Mergen hatte sie zu ei-nem Abschlussessen in das Palais Solms eingeladen. Am heutigen Freitag endet ihre Karlsruher Vier-Wochen-Zeit und dann geht es wieder nach Hause. Aber die meisten, das haben sie sich und auch ih-ren Gastgebern versprochen, werden in jedem Falle einmal wieder kommen. -erg-

    kologischer Eichen-Schnitt

    Verkehrssicherungsmanahmen sind der Grund dafr, dass zwischen dem 5. und 9. September im Albgrn zwischen Khlem Krug und Entenfang Eichen be-schnitten werden mssen. Das Garten-bauamt nimmt die Schnittarbeiten im Be-nehmen mit der Abteilung kologie des Umwelt- und Arbeitsschutzes vor. Die kologen sind mit von der Partie, weil die Bume vom Heldbock oder dem Groen Eichenbock besiedelt sind. Dieser Kfer kommt zwar in Karlsruhe relativ hufig vor. Aber insgesamt ist er sehr selten und daher nach Europarecht streng geschtzt.

    Die Grtner achten daher bei den Schnittarbeiten genau darauf, den Kfer nicht zu gefhrden. Larven, die sich noch im Holz aufhalten, knnen auch noch nach einigen Jahren an geeigneter Lagerstelle entschlpfen. Die kologen haben bei ih-ren Untersuchungen auch nachgesehen, ob sich in den Bumen ebenfalls streng geschtzte Fledermuse aufhalten und dabei weder Sommer- noch Winterquar-tiere entdeckt. Wegen der Fledermuse haben Grtner und kologen bewusst den Anfang September fr die Schnittar-beiten gewhlt, weil die Tiere ihre Som-merquartiere verlassen und die Winter-quartiere noch nicht bezogen haben. -erg-

    Mit dem Rolls Royce zum Einkaufen

    Ihren 100. Geburtstag feierte Friederike Abendschn vor kurzem mit gleich zwei Festessen. Geboren in Bern, kam die Jubi-larin als Dreijhrige mit ihrer Familie in die Karlsruher Sdstadt, in der sie die Uh-landschule besuchte und anschlieend Hauswirtschafterin lernte. Ihren Mann Emil, einen Beamten des Regierungspr-sidiums, heiratete Abendschn 1933. In-zwischen hat die Mutter eines leider schon verstorbenen Sohnes bereits drei Enkel und ist auch zweifache Urgromutter. Gerne erinnert sie sich an ihre vielen Rei-sen zurck: Ob Meer oder Berge, das war mir egal. Hauptsache raus in die Na-tur. Besonders gut gefielen ihr die Cam-pingurlaube an der italienischen Adria-kste. Seit 2004 lebt Abendschn im Seni-oren- und Pflegeheim Schmitz in Mhl-burg. Ich sitze gerne mit ein paar anderen Heimbewohnerinnen im Hof und wir tau-schen uns ber das Neueste vom Tage aus, erzhlt die rstige Seniorin, die noch immer selbststndig mit ihrem Rollator Einkufe in Mhlburg erledigt. Das ist mein Rolls Royce, damit fhle ich mich, als ob ich noch Zwanzig wre, scherzte Frie-derike Abendschn, als ihr Brgermeister Wolfram Jger am Geburtstag die Glck-wnsche der Stadt berbrachte. -nil-

    BLUMEN ZUM 100. berreichte Brger-meister Jger an Friederike Abendschn.

    Landesgelder fr System RadverkehrGisela Splett radelte bei ihrem ersten offiziellen Besuch als StaatssekretrinWenn Staatssekretrin Dr. Gisela Splett

    im Verkehrsministerium Baden-Wrttem-berg auf ihrer Sommertour durchs Land auch in ihrer Heimatstadt Karlsruhe vor-bei schaut, liegt ein Thema auf der Hand: Das Radfrderkonzept, welches sie 2005 damals noch als Stadtrtin im Gemein-derat mit beschlossen hat. Seitdem hat sich viel getan, konnte Splett in der ver-gangenen Woche bei einer Rundfahrt durch die Fcherstadt problemlos feststel-len. Mit einem Leihrad von Call a Bike ist sie zusammen mit Brgermeister Michael Obert sowie Verkehrs- und Radexperten der Stadt auf Tour gegangen, um sich ber Bausteine des Radverkehr-Systems zu informieren. Etwa ber die Fahrradsta-tion, die, so Radplanerin Katrin Herold, mittlerweile ber 50 Prozent ausgelastet sei, ber die Kampagne Kopf an: Motor

    aus, ber die ebenerdige Querung Kriegs-/Hirschstrae oder auch ber den Schutzstreifen in der Blcherstrae.

    Und weil beim Projekt Radfrderung bei allen sichtbaren Verbesserungen das Ende der Fahnenstange noch nicht er-reicht ist, wie Splett anmerkte, nutzte man die Gelegenheit, die Notwendigkeit einer konsequenten Radverkehrsfrde-rung durch das Land zu thematisieren. Im Koalitionsvertrag stehe, so Splett, dass das Land den Freizeit- und Alltagsradver-kehr frdern wolle. Das bercksichtig auch das neue Landesgemeindeverkehrs-finanzierungsgesetz: Whrend bislang Radwege nur begleitend zum Straenaus-bau gefrdert wurden, wird knftig der Radverkehr eigenstndig betrachtet. Mo-mentan ist hierzu die Verwaltungsvor-schrift in Arbeit. Fr die Umplanung der

    Moltkestrae mit neuem Radfahrstreifen auf der Sdseite habe die Stadt ziem-lich viel Geld in die Hand genommen, informierte Gerhard Schnbeck, Leiter des Tiefbauamts. Landesgelder gab es keine. Fr die Verwaltungsvorschrift wer-de sie beim Frderkatalog die Optimie-rung des Radverkehrs-Systems im Hinter-kopf behalten, entgegnete Splett. Auf der Karlsruher Sommertour angekommen in der Hans-Thoma-Strae und damit in der City Route Nord, war sie von den eigens fr die Radfahrer auf der Fahrbahn auf-markierten Linksabbiegern angetan: Als Karlsruher Stadtrtin habe sie sich damals fr eine Radfhrung vom Zirkel in die Waldstrae stark gemacht und nicht zu hoffen gewagt, dass Radler auch einmal auf einem markierten Abzweig in die Bis-marckstrae abbiegen knnen. -rie-

    WEIL LEIHRDER BEI DER VERKNPFUNG DER VERKEHRS TRGER FR das Land eine wichtige Rolle spielen, trat Dr. Splett bei ihrem ersten offiziellen Besuch in Karlsruhe als Staatssekretrin in die Pedale eines Call A Bike. Fotos (3): Frnkle

    FILETSTCK FR INVESTOREN: Entlang der Durlacher Allee steht das Gelnde west-lich des Weinwegs im Fokus einer zuknftigen Innenentwicklung. Archivfoto: Frnkle

  • 110826_030_HP_029Cyan Magenta Yellow Black

    StadtZeitung 65. Jahrgang Nr. 34/35 26. August 2011 III

    StadtZeitung Stadt 29 Ettl. -- Hardt -- Bretten -- Bruchsal -- Miba I -- Miba III -- PF -- ABB --

    Hoch-Zeit fr EmpfngeZahlreiche Reisegruppen in Karlsruhe zu GastIn den Wochen vor den Sommerferi-

    en war die Fcherstadt wieder ein be-sonders beliebtes Ziel fr viele Reise-gruppen, von denen auch seitens der Stadt einige willkommen geheien wurden. Auf Einladung des Markgra-fen-Gymnasiums weilten Schler aus Park Ridge/USA und vom spanischen Colegio Angel de La Guarda in Dur-lach. Sie wurden von Brgermeister Klaus Stapf im Rathaus am Marktplatz empfangen. Der Leiter des Schul- und Sportamts Joachim Frisch begrte pol-nische Schler, die auf Einladung des Bismarck-Gymnasiums in Karlsruhe waren, ebenso wie eine zehnkpfige Delegation aus Botswana, die sich ber das duale Schulsystem in der Fcher-stadt informierte. Stadtrat Dr. Albert Kuflein empfing die Teilnehmer einer internationalen Direktorenkonferenz der Landwirtschaftlichen Sozialversi-cherungen im Rathaus, whrend Stadt-rtin Christa Khler eine marokkani-sche Jugendgruppe willkommen hie, die auf Einladung der Solidarittsju-gend in Karlsruhe war. Kulturamtsleite-rin Dr. Susanne Asche begrte die Teilnehmer der TWIN-Hochschulkon-ferenz und Stadtrtin Karin Wiedemann Schler von der amerikanischen Co-nestoga Valley High School in Lancas-ter, die mit dem Helmholtz Gymnasium einen Austausch pflegt.

    Eine weite Anreise hatten die Besu-chergruppen, die Brgermeister Wolf-ram Jger willkommen hie: Dabkeh-Tanzerinnen von der Ahliyyah School

    in Amman, mit der das Helmholtz Gym-nasium einen musikalischen Dialog pflegt, sowie Schler der chinesischen Partnerschule des Markgrafen-Gymna-siums in Shanghai. Gleich drei Besu-chergruppen wurden im Rathaus von Brgermeister Michael Obert empfan-gen: Eine Studentengruppe von der Valdosta State University aus Georgia/USA, die einen vierwchigen Sommer-kurs an der Hochschule Karlsruhe Technik und Wirtschaft absolvierte, Austauschschler aus der Partnerstadt Nottingham, die beim Humboldt-Gym-nasium zu Gast waren, sowie Gste des KIT und der PTV AG aus der Trkei. Die trkische Gruppe kam von der Uni-versitt in Sakarya, eine der Stdte, die sich um eine Partnerschaft mit der Stadt Karlsruhe bemht.

    Im nchsten Jahr bereits zwanzig Jahre lang besteht die aktive Stdte-partnerschaft mit Krasnodar. So waren auch wieder viele russische Gste in der Fcherstadt. Brgermeister Martin Lenz begrte den Sportbrgermeister Vik-tor Bondar, der mit jungen Tennisspie-lern beim SC Wettersbach zu Gast war, das Folkloreensemble Karussell und die Jugendtanzgruppe Mimoletnosti, die mit Vertretern des Krasnodarer Ju-gendkomitees zum 60-jhrigen Beste-hen des Stadtjugendausschusses ge-kommen war. Kanu-Bundestrainer und Stadtrat Detlef Hofmann bernahm ger-ne den Empfang der tunesischen Kanu-Nationalmannschaft, die bei den Rhein-brdern zu Besuch waren. -fis-

    Asphalt wird recyceltElfmorgenbruchstrae wurde nachhaltig erneuertDie bisher mit holprigen Abschnitten in

    Zusammenhang gebrachte Elfmorgen-bruchstrae wurde erneuert und ist seit einigen Tagen auf angenehm glatte Weise wieder befahrbar. Bei der 1,3 Kilometer langen Strecke hat das Tiefbauamt (TBA) ein Verfahren angewendet, das es in Karlsruhe noch nicht gab: Die alte Trag-schicht wurde recycelt und gleich wie-der eingebaut. Im sddeutschen Raum ist diese Bauweise kaum bekannt. Die As-phaltsubstanz wird aufbereitet, sodass eine funktionierende Tragschicht ent-steht, erklrte Gerhard Schnbeck, Lei-ter des (TBA) das In-Situ-Verfahren. Ein 80-Tonnen-Schwergewicht frst den As-phalt auf, bedeckt das lockere Material mit einer Zementschicht und nimmt es im Anschluss komplett auf. Die Maschine mischt Wasser und Bitumenemulsion dazu und trgt die Masse auf, eine Walze ver-dichtet das Material. Danach wird Asphalt als oberste Schicht aufgetragen. Die Stra-e ist so etwa zehn Zentimeter hher. Vor allem fr Verbindungsstraen sieht

    Schnbeck weiteres Anwendungspoten-zial. Insgesamt lagen die Kosten bei rund 700 000 Euro. Allein aufgrund der entfal-lenen Entsorgungskosten lag die Erspar-nis bei 150 000 Euro. Da die untersten Schichten nicht angetastet wurden, kom-men weitere Kostenersparnisse hinzu. Fr TBA-Bauleiter Jrgen Volz sprechen ne-ben wirtschaftlichen Argumenten auch kologische Gesichtspunkte fr das Ver-fahren. Teer ist das Hauptproblem im Straenbau, erluterte er. Nicht selten wrde bis zur Hlfte der Gesamtkosten auf die Entsorgung des alten, mit schdli-chen Inhaltsstoffen (PAK) belasteten Stra-enbelags entfallen. Durch das Asphaltre-cycling wrden diese Stoffe umhllt und so weder eingeatmet noch von Regenwas-ser gelst. Diese neue Art des Straenbaus stie auch in Fachkreisen auf Interesse. So begleitete die Universitt Karlsruhe (KIT) das Projekt mit Voruntersuchungen. Auch Fachleute anderer Straenbaumter aus der Region schauten sich vor Ort die neue Verfahrenstechnik an. -cas-

    AUS ALT MACH NEU: Mit einem bisher kaum verbreiteten Verfahren wurde die Elfmorgenbruchstrae erneuert. Die Maschine verarbeitet vor Ort altes Material, gibt Bindemittel dazu und trgt den aufgewerteten Asphalt sofort wieder auf. Fotos (4): Frnkle

    Jetzt anmelden zu VWA-StudiumBei der Verwaltungs- und Wirt-

    schafts-Akademie Baden (VWA) be-ginnt im Wintersemester der nchste Durchlauf des Studiengangs Be-triebswirt/in (VWA). Die Absolven-ten knnen in sechs Semestern den Abschluss Bachelor of Arts in Busi-ness Administration erwerben. Die Studierenden belegen fcherber-greifende Kurse in BWL, VWL und Recht. Willkommen sind Nachwuchs-krfte aus Wirtschaft und Verwaltung in allen betrieblichen Funktionsbe-reichen, die den Aufstieg in erweiter-te Verantwortungsbereiche suchen. Die Vorlesungen laufen an drei Aben-den in der Woche. Eine Zulassung ist auch ohne Abitur mglich. Anmel-dungen nimmt die VWA jetzt entge-gen. ber die Zulassungsvorausset-zungen und weitere Details informiert die Akademie auf ihrer Internetseite www.vwa-baden.de. Weitere Infos unter Telefon 985 50-0, (E-Mail: [email protected], Fax 985 50-19). -red-

    Zu 100 Prozent ko-StraenbahnenNach der bereits realisierten Rckspei-

    sung von Bremsenergie gehen die Ver-kehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) einen wei-teren Schritt in Richtung Umweltfreund-lichkeit: Alle Straenbahnen sind nun ausschlielich mit kostrom unterwegs. Selbst Arbeitsgerte in den Betriebshfen und Lampen in der Brobeleuchtung be-ziehen ihren Strom auf die umweltscho-nende Weise. Auch in den nchsten Jah-ren werde der Bedarf mit kostrom ge-deckt, teilen die VBK mit. Die Stadtwerke halfen mit ihrem Know-how bei der prak-tischen Umsetzung. Der aus Wasserkraft gewonnene Strom bekrftige die Umwelt-freundlichkeit der Straenbahn, schon jetzt werde pro Fahrgast und Kilometer nur die Hlfte des Kohlendioxid-Aussto-es eines PKW produziert, betonen die VBK. Sie wollen mit der Umstellung den Ausbau der nachhaltigen Stromerzeu-gung und der notwendigen Versorgungs-netze untersttzen. Im nchsten Schritt sollen neue Niederflurwagen mit sparsa-men Elektromotoren fahren. -cas-

    Glckwnsche fr Heinke Salisch

    Zum 70. Geburtstag am 14. August hat Oberbrgermeister Heinz Fenrich der frheren Brgermeisterin Heinke Salisch seine herzlichen Glckwnsche bermit-telt. Stadtrtin, Mitglied des Europi-schen Parlaments, Brgermeisterin die-se Reihe bedeutender Funktionen knden vom Engagement des Homo politicus Heinke Salisch, fhrte OB Fenrich in sei-nem Glckwunschschreiben aus. Wh-rend ihrer Zeit als Stadtrtin im Gemein-derat von 1971 bis 1988 habe sich Sa-lisch in eine Vielzahl von Ausschssen eingebracht, erinnerte das Stadtober-haupt und nannte den Ausschuss fr Stadtentwicklung und Umwelt oder auch den Sozialausschuss als Beispiele. Fen-rich: Sie hatten eine klare Vorstellung, die Sie temperamentvoll, unbeirrbar und eloquent verfolgten. Stets stand fr Sie der Mensch im Mittelpunkt Ihrer Arbeit. Dieser Linie sei sie auch als Europaabge-ordnete treu geblieben. Er denke hier beispielsweise an den Modellversuch Berufliche Qualifizierung benachteilig-ter Jugendli-cher, so Heinz Fenrich, von dem wir in Karlsruhe profi-tierten. Und der OB weiter: Die Kommu-nalpolitik lie Sie jedoch nie los und die Wahl zur Br-germeisterin er-folgte im Jahre 1996. Sie initi-ierten das Stadt-bauforum zum Meinungsaustausch und hatten Ihr Ohr am Puls der Bevlkerung unserer Stadt sei es in heien Debatten bei Brgerversammlungen, im Wohn-quartier oder bei Waldspaziergngen.

    OB Heinz Fenrich abschlieend: Ger-ne nehme ich Ihr rundes Wiegenfest zum Anlass, Ihnen fr Ihr Wirken zum Wohle der Stadt Karlsruhe herzlich zu danken. Fr die Zukunft wnsche er Salisch alles Gute, neben Gesundheit wnsche er ihr weiterhin Erfolg in ihrem Ehrenamt als Vorsitzende des Tierschutzvereins Karls-ruhe und Umgebung. -rie-

    Im Stadtgarten Seebhnen-Spa

    Die Seebhne im Zoologischen Stadt-garten lsst den August mit drei Veran-staltungen ausklingen. Die Albtal-Musi-kanten geben am Sonntag, 28. August, von 16 bis 18 Uhr ein Konzert. Am darauf folgenden Montag, 29. August, fhrt Wal-ter Bodmer durch einen bunten Nachmit-tag mit dem Seebhnen-Spa. Von 16 bis 18 Uhr werden die Gste musikalisch ver-whnt. Thea Frohmller singt Sopran, Norbert Krupp zeigt seine Knste auf dem Klavier. Dieter Farrenkopf und Jean Hen-ri de la Porta unterhalten mit Erinnerun-gen an Rene Carol und Freddy Quinn. Schlagermusik gibt es bei Jan Dirk, die Fidelen Sechziger runden das Programm ab. Am Mittwoch, 31. August, prsentie-ren Traute Bauer, Hannelore Kohlmann und Christa Winter aus der Mrchener-zhlgruppe Elfriede Hasenkamp Mr-chen fr Gro und Klein. Unter dem Mot-to Es war einmal erzhlen sie von 14.30 Uhr bis 15.30 Uhr ihre Geschichten, Ulrike von Arnim-Elsner begleitet sie mit klassischen Werken auf der Harfe. -cas-

    Widerspruch ist mglichBrger knnen Veto gegen Datentransfer einlegenDas Ordnungs- und Brgeramt (OA)

    darf verschiedene Personendaten aus Melderegisterdaten an Dritte weiterge-ben. Wer eine Weitergabe seiner Daten nicht wnscht oder der Auskunft ber seine Person ber das Meldeportal im Internet widersprechen mchte, kann dies bis zum 15. September dem Ord-nungs- und Brgeramt schriftlich, Adres-se: Postfach 76124 Karlsruhe, mitteilen. Dies geht auch per Fax unter der Num-mer 133-33 09 oder per E-Mail an die Adresse [email protected]

    So darf das OA Namen, Doktorgrade, Anschriften, Tag und Art eines Alters- oder Ehejubilars verffentlichen und an Presse und Rundfunk weitergeben. An ffentlich-rechtliche Religionsgesellschaf-ten drfen Namen, Geburtstag, Ge-schlecht, Anschrift, Zugehrigkeit einer ffentlich-rechtlichen Religionsgesell-schaft, bermittlungssperren und Sterbe-tag von Familienangehrigen bermittelt

    werden. Widerspricht der Brger dieser Regelung, darf dennoch weitergegeben werden, dass der Ehegatte einer steuerer-hebenden Religionsgesellschaft angehrt, soweit dies zutrifft.

    Die stdtische Behrde kann auerdem Vor- und Familiennamen, Doktorgrade und Anschrift der volljhrigen Einwohne-rinnen und Einwohner an den Karlsruher Adressbuchverlag weiterleiten. Meldere-gisterausknfte knnen kostenpflichtig in schriftlicher und elektronischer Form ber das Meldeportal im Internet erteilt werden. Ausknfte dieser Art werden nur an Behrden, ffentliche sowie nichtf-fentliche Stellen erteilt. Letztere erhalten ausschlielich Informationen ber Famili-ennamen, Vornamen und Anschriften. Wurde die Datenweitergabe bereits bei der Anmeldung oder in der Vergangenheit abgelehnt, so muss nach Auskunft des OA der Wunsch der Dienststelle nicht erneut mitgeteilt werden. -red-

    WAHRZEICHEN DER WESTSTADT: Der Krautkopfbrunnen bildet das quirlige Zentrum der Weststadt. Sein ursprngliches Erschei-nungsbild hat er nicht mehr, seit eines von drei Bassins in den 1960er Jahren zugeschttet wurde. Foto: Bastian

    Weststadt:

    Oben thront der Krautkopf

    Brunnen in KarlsruheDem Karlsruher Stadtrat schwebte auf

    dem Gutenbergplatz in der sdlichen Weststadt ein monumentaler Marktbrun-nen vor und so lautete denn auch im Jah-re 1904 dessen einhelliger Beschluss. Den Zuschlag fr die Konzeption erhielt Archi-tekturprofessor Friedrich Ratzel, der Bau und Fertigstellung (1908) des Brunnens al-lerdings nicht mehr miterlebte, da er sich schwer erkrankt mit nur 37 Jahren das Leben nahm. Der Wasserspender war in vielerlei Hinsicht ungewhnlich. Finanzi-ell gesehen sollte er mit 60 000 Mark Ge-samtkosten fr damalige Verhltnisse ziemlich teuer werden. Und auch seine Gestaltung war besonders, denn das stei-nerne, von einer metallenen Kuppel aus Krautkopf und Metallrippen gekrnte Bauwerk setzte sich aus drei bereinander geordneten Wasserbecken zusammen. Vor allem das obere Bassin hat dabei seinen Reiz. Neun niedliche Putten umtanzen dessen Rand. Auf den Schultern tragen sie als typisches Marktmotiv Girlanden aus Frchten und Blumen, zu ihren Fen fin-den sich eine Gans, ein Lamm, Wrste so-wie ein Korb mit Brtchen. Als Kind bin ich noch im Brunnen geschwommen, be-richtet Oberbrgermeister Heinz Fenrich in dem Bchlein Karlsruher Brunnenge-

    BESUCH AUS DER TRKEI: Brgermeister Obert (3. v. r.) empfing Studierende aus der Stadt Sakarya, die sich um eine Partnerschaft mit Karlsruhe bemht.

    schichten von unbeschwerten Tagen und davon, wie er ber die breiten Treppen hinab ins oktogonale Wasserbecken stieg, das von Steinpfosten und Begrenzungs-stangen eingerahmt war und dessen Wasserspiegel deutlich unterhalb des Bo-denniveaus lag. In seiner Erinnerung aller-dings sieht er den Krautkopfbrunnen je-doch ohne dessen Kuppel, denn im Zwei-ten Weltkrieg hatte man das Metall trotz

    Brgerprotests eingeschmolzen. Im Jahr 1962 gelang es dem Brgerverein der Weststadt, den Brunnen zu rekonstruieren und ihm den fehlenden Kopfputz wieder aufzusetzen, aber das alte Erscheinungs-bild hatte er nicht mehr. Weil das uere Becken immer stark verschmutzt war, machte die Stadt kurzen Prozess und schttete es zu. An dessen Stelle legte sie Blumenbeete an. Heute wie damals ist der

    Krautkopfbrunnen das Wahrzeichen der Weststadt er ziert auch das Wappen des Stadtteils und ist quirliger Mittelpunkt des von Linden eingerahmten Gutenbergplat-zes. Mittlerweile gruppieren sich Terras-sencafs um ihn herum. Drei Mal pro Wo-che findet ein Wochenmarkt statt, der sein Publikum nicht nur wegen der frischen Produkte, sondern auch wegen seines me-diterranen Flairs anzieht. -maf-

    Wege nicht verlassenAlter Flugplatz steht unter strengem Naturschutz

    Der Alte Flugplatz zwischen der Nord- und der Nordweststadt steht seit bald einem Jahr unter Naturschutz. Da-rauf macht der Umwelt- und Arbeits-schutz der Stadt Karlsruhe erneut auf-merksam. Vor allem auch deshalb, weil Besucherinnen und Besucher des Alten Flugplatzes gelegentlich die Bestim-mungen nicht einhalten, die in der Ver-ordnung des Regierungsprsidiums zum Schutz des Gelndes stehen. Diese gelten auch schon lnger, weil die Fl-che zuvor schon durch eine Allgemein-verfgung der Stadt Karlsruhe ge-schtzt war. So ist es etwa nicht erlaubt, die angelegten Wege auf dem 69 Hekt-ar groen Areal zu verlassen oder auf den geschtzten Flchen zu lagern. Auch mssen Hunde strikt an der Leine gefhrt werden. Sie drfen unter ande-rem deshalb nicht frei laufen, weil sie

    sonst Kaninchen jagen wrden. Dass Mll wieder mitgenommen wird, ist selbstver-stndlich. Verste gegen die Bestim-mungen knnen mit Bugeldern geahn-det werden. Haupt- und ehrenamtliche Kontrolleure begehen das Gelnde regel-mig. Gut sichtbare Schilder an den Ein-gngen zum Naturschutzgebiet weisen auf den Status des Gelndes hin.

    Schutzwrdig am Alten Flugplatz sind insbesondere die groflchigen Vorkom-men von Mager- und Sandrasen. In dieser Gre findet man sie nur noch sehr selten. Weitere Informationen ber den Alten Flugplatz und seine Bedeutung gibt es im Internet unter der Adresse www.karlsru-he.de/b3/natur_und_umwelt/natur-schutz/gebietsschutz/nsgebiete. Dort kann auch die Schutzgebietsverordnung des Regierungsprsidiums als pdf-Datei heruntergeladen werden. -erg-

    NATURSCHUTZ: Auf dem Alten Flug-platz gilt es, auf den Wegen zu bleiben.

    Neues Zentrum in frherem CasinoVor knapp zwei Jahren begann die

    Volkswohnung mit Sanierungs- und Um-bauarbeiten am ehemaligen Offiziers-Ca-sino in der Egon-Eiermann-Allee 8 in Knielingen. Fr etwa 4,7 Mio. Euro sanier-te das Unternehmen das unter Denkmal-schutz stehende Gebude. Es bildet das Zentrum des neuen Stadtteils in Knielin-gen und soll ein Treffpunkt mit Gastrono-mie, eigener Hausbrauerei und Biergarten sein. Im Sdflgel erffnete vor kurzem eine barrierefreie Ergotherapiepraxis, am 1. Oktober findet der offizielle Fassanstich im Rahmen der Erffnungsfeier fr das Lindenbru Knielingen statt. Bis zu 180 Gste knnten im Lokal bodenstndige, aber auch kreative Kche genieen, freut sich Diplombraumeister Ralf Strzbach. Die umgesetzte Kombination aus Historik und Moderne des Casinos bietet auch B-roflchen und weitere Gewerbeeinheiten. Laut Reiner Kuklinski, Geschftsfhrer der Volkswohnung, finden mit dem Br-gerverein bereits Gesprche hinsichtlich der Anmietung von Flchen statt. -cas-

  • 110826_030_HP_030Cyan Magenta Yellow Black

    IV 65. Jahrgang Nr. 34/35 26. August 2011 StadtZeitung

    StadtZeitung Stadt 30 Ettl. -- Hardt -- Bretten -- Bruchsal -- Miba I -- Miba III -- PF -- ABB --

    AMTLICHE BEKANNTMACHUNGEN

    Die Stadt Karlsruhe stellt einDer Umwelt- und Arbeitsschutz sucht zum nchstmglichen Zeitpunkt fr seinen Fachbereich Umweltpdagogik/ffentlichkeitsarbeit eine/einen

    Sachbearbeiterin/Sachbearbeiter

    Vollzeit oder Teilzeit in Tandembesetzung

    Zu Ihrem Aufgabengebiet gehren unter anderem: Entwicklung und Umsetzung neuer

    Projekte im Bereich Umweltbildung und ffentlichkeitsarbeit in allen Themenfeldern des Umweltschutzes

    Erschlieung von Frder- und Spon-sorenmitteln fr Umweltprojekte

    Organisation und Durchfhrung von Frderprojekten im Umweltschutz

    Untersttzung des Agenda 21 e. V. bei der Umsetzung von Umwelt- und Klimaschutzprojekten

    Anforderungen: Abgeschlossenes (Fach)Hochschul-

    studium Pdagogische, insbesondere schulp-

    dagogische Kenntnisse Langjhrige Erfahrung in der Projekt-

    arbeit Berufliche Erfahrung in der ffent-

    lichkeitsarbeit Hohe persnliche Identifikation mit

    den Zielen des Umweltschutzes Selbststndige und eigenverantwort-

    liche Arbeitsweise Organisationsgeschick, Koopera-

    tions- und Koordinationsfhigkeit Teamfhigkeit Gute mndliche und schriftliche Aus-

    drucksfhigkeit Bereitschaft auch auerhalb der bli-

    chen Dienstzeiten ttig zu sein

    Die Eingruppierung erfolgt entsprechend Ihrer Vorbildung und Berufserfahrung bis A 12 LBesOBW bzw. E 11 TVD.

    Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann senden Sie uns bitte Ihre aussagefhi-gen Bewerbungsunterlagen unter An-gabe der Kennziffer 31.0211 bis sptes-tens 16. September 2011.

    Fr weitere Ausknfte steht Ihnen Herr Dr. Hahn, Telefon 0721/133-3120, ger-ne zur Verfgung. Die Stadt Karlsruhe engagiert sich fr Chancengleichheit.

    Stadt KarlsruheUmwelt- und ArbeitsschutzMarkgrafenstrae 1476131 Karlsruhe

    Die Feuerwehr stellt ein:

    Einsatzbeamtinnenund Einsatzbeamte

    im mittlerenfeuerwehrtechnischen Dienst zur Ausbildung

    Wir erwarten von Ihnen: Abgeschlossene Ausbildung in einem

    der Feuerwehr frderlichen hand-werklich-technischen Beruf

    Teamfhigkeit, Zuverlssigkeit, Ein-satzbereitschaft und Engagement

    Krperliche und geistige Belastbar-keit, Fitness und gesundheitliche Eignung

    Fhrerschein Klasse 2 bzw. Klasse C EU-Staatsangehrigkeit

    Ihrer schriftlichen Bewerbung fgen Sie mindestens bei: Lebenslauf, Kopien der Abschlusszeugnisse von Schule und Berufsschule, Gesellenbrief.Die Einstellung erfolgt zum 1. April 2012.Bewerbungsschluss: 29. September 2011Ansprechpartnerinnen: Frau Lendt und Frau Wilcke Telefon 0721/133-3707

    Leitstellen-disponentinnen und

    Leitstellendisponenten/Fhrungsgehilfen der

    Einsatzleitdienstein der gemeinsamen Feuerwehrleitstelle des Stadt- und Landkreises Karlsruhe.

    Hier erwarten wir: Ausbildung fr den mittleren feuer-

    wehrtechnischen Dienst und zum Rettungssanitter

    Berufserfahrung im Einsatzdienst Feuerwehrdiensttauglichkeit (G26) Fundierte EDV-Grundkenntnisse Fhigkeit, sich in die unterschiedli-

    chen Aufgaben der Leitstellentrger zu versetzen

    Hohe Sozialkompetenz und Einfh-lungsvermgen gegenber Hilfesu-chenden

    Fhrungskompetenz und klare mndliche und schriftliche Aus-drucksfhigkeit

    Bereitschaft zu flexibler Schichtar-beitszeit

    Bereitschaft zur Weiterqualifizierung und zur Ausbildung als Rettungsas-sistent

    Grundkenntnisse in englischer Sprache

    Ihrer schriftlichen Bewerbung fgen Sie bitte entsprechende Nachweise bei.

    Die Einstellung erfolgt zum 1. April 2012 oder frher.

    Bewerbungsschluss: 29. September 2011Ansprechpartner: Herr Bertram und Herr Schillinger Telefon 0721/133-3740

    Stadt KarlsruheBranddirektionRitterstrae 4876137 Karlsruhe

    Die Stadt Karlsruhe engagiert sich fr Chancengleichheit.

    Weitere Informationen: www.karlsruhe.de/b4/buergerdienste/feuerwehr/index_html.

    Das Ordnungs- und Brgeramt sucht zum nchstmglichen Zeitpunkt mehrere

    ehrenamtliche Mit wirkende fr den

    Kommunalen Ordnungsdienst

    Derzeit sind die Einsatzzeiten im Schicht-dienst von morgens 6 Uhr bis nachts 2 Uhr, wobei vorrangig in den Sommer-monaten und an den Wochenenden der Dienst erforderlich wird. Bei Eignung und entsprechendem Personalbedarf ist ein spterer Wechsel in den hauptamtlichen Dienst nicht ausgeschlossen.

    Aufgaben: berwachungsttigkeit mit Schwerpunk-ten in der prventiven Kontrolle; im Be-reich Lrm- und Jugendschutz; von Stra-en, Pltzen und Gehwegen; im Bereich Gewerbe und Gaststtten; der Hundehal-tung.

    Die Ttigkeit sieht Kontrollen im gesam-ten Stadtgebiet Karlsruhe zur Vermei-dung von Ordnungsversten, aber auch ein Einschreiten bei Versten vor. Der Einsatz erfolgt als Untersttzung der hauptamtlich Beschftigten des Kommu-nalen Ordnungsdienstes. Die ehrenamtli-chen Beschftigten werden dabei im Team mit hauptamtlich Beschftigten zum Einsatz kommen.

    Anforderungen: Eine hohe soziale Kompetenz Zuverlssigkeit Teamfhigkeit Flexibilitt in Bezug auf die Arbeitszeit

    und Einsatzbereitschaft Krperliche Fitness (Vergleich Anfor-

    derung des Deutschen Sportabzeichen) Fahrerlaubnis Klasse B Bereitschaft zur Teilnahme an Fortbil-

    dungsveranstaltungen und sportlichen Trainingseinheiten

    Beanstandungsfreies polizeiliches Fh-rungszeugnis

    Da die Beschftigung als Ehrenamt im Sinne der Gemeindeordnung Baden-Wrttemberg erfolgt, ist eine Bewerbung nur fr Brgerinnen und Brger der Stadt Karlsruhe mglich (das heit mindestens seit drei Monaten Hauptwohnsitz in Karls-ruhe). Ihrer Bewerbung fgen Sie daher bitte eine aktuelle Meldebescheinigung bei.

    Entgelt:Die Ttigkeit wird im Rahmen einer Auf-wandsentschdigung abgegolten.Ihre aussagekrftige Bewerbung richten Sie bitten bis 23. September 2011 unter Angabe der Kennziffer 11.320.012 an: Stadt Karlsruhe Ordnungs- und Brgeramt Personalstelle Kaiserallee 876124 Karlsruheoder per E-Mail:[email protected] Die Stadt Karlsruhe engagiert sich fr Chancengleichheit.

    Die Sozial- und Jugendbehrde sucht zum nchstmglichen Zeitpunkt mehrere

    Bundesfreiwilligefr folgende Einsatzbereiche:

    Obdachlosenunterbringung (Wohnungslose Mnner)

    Aufgaben:Untersttzung der Sozialarbeit bei der Betreuung von Klienten im Wohnheim, in den Auenstellen, in einer Wohngemein-schaft (zur Zeit 20 Personen) und in diver-sen Einzelwohnungen. Begleitung von Klienten zu Behrden, Hilfe bei Umzgen von unserer Erstaufnahme ins Hotel oder in eigene Wohnung. Untersttzung der Klienten bei der Beschaffung der Erstaus-stattung fr die neue Wohnung. Abholen von Spenden fr die Bewohner, Hilfe bei der Sicherstellung der persnlichen Habe von Bewohnern bei Verhaftung und Kran-kenhausaufenthalt. In Einzelfllen auch Hilfe bei der Krperhygiene.

    Einsatz im Bereich der Jugend- und Drogenberatung:

    Aufgaben:Hausmeisterttigkeiten, Fahrten mit Dienst-PKW (Therapie, Entgiftung), Be-sorgungsfahrten, Botengnge, Vorberei-tung (Raumgestaltung) von Veranstaltun-gen, Mitarbeit bei Prventionsveranstal-tungen, Telefondienst

    Anforderungen:Persnliche Voraussetzungen des Bewer-bers/der Bewerberin: Mindestalter 18 Jahre, Fhrerschein, Bereitschaft mit Menschen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten umzugehen, gesundheit-liche Eignung.

    Fr den Einsatz in der Jugend- und Dro-genberatungsstelle ist im Vorfeld ein Drogenscreening beim Gesundheitsamt vorgesehen (Ausschluss aktiven Kon-sums bei den Interessentinnen und Inte-ressenten).

    Das monatliche Taschengeld betrgt 300 Euro, zuzglich einer Pauschale fr Unterkunft und Verpflegung von 200 Euro. Die Sozialversicherungsbei-trge werden vollumfnglich durch die Stadt Karlsruhe getragen.

    Stadt KarlsruheSozial- und JugendbehrdeKaiserallee 476133 Karlsruhe

    Ansprechpartnerin ist Frau Ziemert, Tele fon 0721/133-5013.

    Die Stadt Karlsruhe engagiert sich fr Chancengleichheit.

    Die Sozial- und Jugendbehrde sucht zum nchstmglichen Zeitpunkt mehrere

    Bundesfreiwilligefr den Pfortendienst/Einlasskontrolle im Wohnheim fr obdachlose Mnner

    Aufgaben:Aufnahme der Obdachlosen; Fhren ei-nes Bettenplans; Ausgabe von Kaltver-pflegung, Bettwsche, Handtcher etc.; berprfung und berwachung der im Haus befindlichen Personen, Ausspre-chen und Durchsetzen von Hausverbo-ten; Verhinderung illegaler Drogent-tigkeiten; Konfliktschlichtung und De-eskalation; Krisenintervention, zeitwei-se Ansprechfunktion fr Polizei, Feuerwehr, etc. bei Notfllen.Der Einsatz erfolgt im Schichtdienst zwischen 6.45 Uhr und 20.15 Uhr auf der Basis von 39 Wochenstunden.

    Anforderungen:Persnliche Voraussetzungen des Be-werbers/der Bewerberin: Mindestalter 18 Jahre, Bereitschaft mit Menschen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten umzugehen, verbindliches und zugleich durchsetzungsstarkes Auftreten, ge-sundheitliche Eignung. Erst- und Brand-helferausbildung sowie Vorkenntnisse im Bereich Deeskalation und Gewalt-prvention sind von Vorteil.

    Das monatliche Taschengeld betrgt 300 Euro, zuzglich einer Pauschale fr Unterkunft und Verpflegung in Hhe von 200 Euro. Die Sozialversicherungs-beitrge werden vollumfnglich durch die Stadt Karlsruhe getragen. Ihre Be-werbung richten Sie bitte an:

    Stadt KarlsruheSozial- und JugendbehrdeKaiserallee 476133 Karlsruhe

    Ansprechpartnerin ist Frau Ziemert, Tele fon 0721/133-5013.

    Die Stadt Karlsruhe engagiert sich fr Chancengleichheit.

    Das Amt fr Abfallwirtschaft sucht zum nchstmglichen Zeitpunkt einen/eine

    Sachgebietsleiter/-infr den Bereich Abfallsammlung

    Zum Aufgabengebiet zhlt die Leitung der Abfallsammlung (Restmll, Wert-stoff, Bioabfall, Sperrmll). Wir suchen eine ideenreiche und umsetzungsstarke Fhrungskraft.

    Wenn wir mit der Kurzfassung der Stel-lenausschreibung Ihr Interesse geweckt haben, erhalten Sie nhere Informatio-nen im Internet unter http://www.karls-ruhe.de/b4/stadtverwaltung/stellenpor-tal/stellenangebote.

    Weitere Ausknfte erteilt Ihnen auch gerne Herr Rapp oder Herr Hansel-mann, Telefon 0721/133-7040 oder 0721/133-7081. Der Bewerbungsschluss ist am 21. September 2011. Die Stadt Karlsruhe engagiert sich fr Chancen-gleichheit.

    Stadt KarlsruheAmt fr AbfallwirtschaftOttostrae 2176227 Karlsruhe

    Die Stadt Karlsruhe, Hauptamt, sucht eine

    IT-Fachkraft fr Administration

    in Voll- oder Teilzeit.

    Eine abgeschlossene Ausbildung im IT-Bereich (technisches Studium bzw. ver-gleichbare technische Ausbildung) oder vergleichbare Qualifikation ist Voraus-setzung.

    Wenn wir mit dieser Kurzfassung unse-rer Stellenausschreibung Ihr Interesse geweckt haben, knnen Sie den voll-stndigen Text im Internet unter www.karlsruhe.de/b4/stadtverwaltung/stel-lenportal/stellenangebote lesen.

    Fr weitere Ausknfte steht Ihnen Herr Leyerle, Telefon 0721/133-1540, gerne zur Verfgung.Die Stadt Karlsruhe engagiert sich fr Chancengleichheit.

    Stadt KarlsruheHauptamt76124 Karlsruhe

    Stadt Karlsruhe ffentliche AusschreibungenGegenstand, Umfang der Arbeiten, Ort der Abholung bzw. AnforderungAusschreibungsservice im Internet unter www.karlsruhe.de/ausschreibungen

    Albtal-Verkehrs-GmbHAbteilung Instandhaltung

    Postfach 1140, 76001 KarlsruheTelefon 0721/6107-6306, Telefax 0721/6107-6399

    ffentliche Ausschreibungen nach VOB/A

    ID: 11 34 63 47 Ausschreibung-Nr. 47 11Unterhaltung MurgtalbahnKabelkanal-, Randweg- und LWL-Kabelarbeiten

    Los 1Erdbau, km 21,259 km 21,467 Boden lsen und abfahren ca. 420 mGabionen Einbau ca. 30 m

    Ausfhrungszeitraum:Baubeginn: 29. September 2011Bauende: 6. Oktober 2011

    Los 2Kabeltiefbau im Gleisbereich Kabelkanal neu verlegen ca. 1 400 mKabelkanal sanieren ca. 200 mBoden lsen und abfahren ca. 130 mSchotterhalterung herstellen ca. 100 mGabionen Einbau ca. 35 mRandweg herstellen ca. 1 200 mBaustze liefern und einbauen ca. 86 Stck

    Ausfhrungszeitraum:Baubeginn: 15. Oktober 2011Bauende: 13. Januar 2012

    Los 3 Randwegverbreiterung Km 21,467 km 21,776 Schotterhalterung herstellen ca. 80 m

    Ausfhrungszeitraum: Baubeginn: 19. September 2011 Bauende: 6. Oktober 2011

    Los 4LWL-Streckenverkabelung, Bereich Gernsbach ForbachTrassen von Bewuchs freirumen ca. 900 mKabeltrassen auf- und zudeckeln ca. 11 000 mLWL-Kabellieferung (48, 12) ca. 14 000 mLWL-Verlegung ca. 14 000 mLieferung und Montage von LWL-Verbindungsmuffen ca. 9 StckMessung und Dokumentation 1 psch

    Ausfhrungszeitraum: Baubeginn: 15. Oktober 2011Bauende: 13. Januar 2012

    Losweise Vergabe mglich.

    Vollsperrung der Bahnstrecke vom 29. Septem-ber 2011 bis 6. Oktober 2011.

    Unkostenbeitrag: 40 Euro, inklusive CD RomSubmissionstermin: 28. September 2011, 14 Uhr

    Die gewnschten Verdingungsunterlagen sind bei der Abteilung Instandhaltung der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH, Tullastrae 71, 76131 Karlsruhe, Zimmer 113, 1. OG, Telefon 0721/61 07-63 06, Telefax 0721/6107-5399, anzu-fordern. Ausknfte werden erteilt durch Herrn Weimann, Telefon 07228/969320. Der angege-bene Unkostenbeitrag fr die Verdingungsun-terlagen ist per Verrechnungsscheck einzurei-chen. Die Unterlagen werden ab 29. August 2011 versandt. Die Erffnungstermine sind der Auf-forderung zur Abgabe eines Angebotes zu ent-nehmen. Fachkunde, Leistungsfhigkeit und Zuverlssigkeit sind auf Verlangen vorzuweisen. Der Zuschlag wird nach 25 VOB/A auf das An-gebot erteilt, das unter Bercksichtigung aller technischen und wirtschaftlichen Gesichts-punkte als das annehmbarste erscheint.

    Stadtwerke Karlsruhe GmbH

    Vergabe nach VOB

    Anfrage-Nr. 2011 1421Tief-, Rohrbau- und Schweiarbeiten ein-schlielich Wiederherstellung der aufgebro-chenen Straen und Gehwege in der Kaiser-allee, Mhlburger Tor, Karlsruhe.

    LeistungsumfangDie Leistungen umfassen im Wesentlichen:Im Rahmen der Baufeldfreimachung fr den Haltestellenneubau Helmholtzgymnasium der KASIG/VBK mssen Versorgungsleitungen der SWK in der Kaiserallee neu verlegt bzw. au-er Betrieb genommen werden. Die Stadtwerke Karlsruhe planen auf der Sdseite der Kaiseral-lee zwischen der Lessing- und Scheffelstrasse, die bestehende Wasserleitung im Gehweg- und im Bereich der Anliegerstrae hher zu dimen-sionieren, damit die Wassertransportleitung DN 250 GG in der Straenmitte (Durchgangsfahr-bahnen) zwischen Yorckstrae und Lessingstra-e auf einer Lnge von 800 m auer Betrieb ge-nommen werden kann. Auerdem muss auf der Hhe Scheffelstrasse eine Durchpressung unter der Kaiserallee erfolgen.

    Betriebsfertig verlegen von: 260 m Wasserleitung DN 200 GGG 55 m Wasserleitung DN 150 PEHD 180 16,4 55 m Gasleitung DN 150 PEHD 180 10,7 35 m Durchpressung Stahlrohr DN 300 PEHD

    180 16,4

    Qualifi kationskriterium/Nachweis der Fachkunde

    Zum Nachweis der Fachkunde verlangt der Auf-traggeber vom auszufhrenden Tief- und Rohr-leitungsbauunternehmen den Besitz der Zertifi -zierungsgruppe G3/W3 nach dem DVGW-Ar-beitsblatt GW 301. Der Bieter hat daher falls nicht schon vorhanden eine entsprechende gltige Zertifi zierung oder einen vergleichba-ren Nachweis der Fachkunde mit dem Angebot bzw. der Bewerbung vorzulegen.

    Baubeginn: 4. Oktober 2011Bauende: 24. Februar 2012Angebotserffnung:15. September 2011, 10.30 UhrBindefrist: 17. Oktober 2011Unkosten: 60 Euro (einzureichen bei Bewer-bung mittels Verrechnungsscheck)

    Die Leistungen werden nicht nach Fachlosen (Tief- und Rohrbau) getrennt.

    Bewerbungs-/Angebotsabgabestelle:Stadtwerke Karlsruhe GmbHPostfach, 76127 KarlsruheDaxlander Strae 7276185 Karlsruhe Abt. K-MMTelefon 0721/599-1928, Fax 0721/[email protected]

    Amt fr AbfallwirtschaftOttostrae 21, 76227 Karlsruhe

    Telefon 0721/133-7081

    Offenes Verfahren nach VOL/A

    Entsorgung und Verwertung von Alttextilienhier: Vermietung von zirka 200 Containerstell-

    pltzen im Stadtgebiet Karlsruhe

    Ausfhrungszeit: 1. Januar 2012 bis 31. Dezember 2013Angebotsffnung: 7. November 2011, 11 UhrEnde der Zuschlagsfrist: 31. Mrz 2012Unkostenbeitrag: 5 Euro

    Die Unterlagen werden nur gegen Vorlage oder

    bersendung eines Verrechnungsschecks ab Mon-tag, 29. August 2011, beim Amt fr Abfallwirt-schaft, Ottostrae 21, Zimmer 118/119, Telefon 0721/133-1017, abgegeben oder bersandt. Zustn-dige Behrde zur Nachprfung behaupteter Verga-beverste ist das Regierungsprsidium Karlsruhe, Schlossplatz 1 3, 76247 Karlsruhe.

    Amt fr AbfallwirtschaftOttostrasse 21, 76227 Karlsruhe

    Telefon 0721/133 7027

    ffentliche Ausschreibung nach VOB

    Kompostplatz KnielingenErstellung einer Tank- und Waschanlage nach WHG in 76187 Karlsruhe, An der Wsserung

    Leistungsumfang:Erdarbeiten 450 mBetonfl che nach WHG 200 mAbscheideranlage NS 15Kanalarbeiten 40 mEntsorgung Erdaushub 900 Tonnen

    Ausfhrungszeit: 1. Oktober 2011 bis 30. Juni 2012Submission: 20. September 2011, 14 Uhr, Amt fr Abfallwirtschaft, EG, Zimmer 007, Ottostrasse 21, 76227 KarlsruheUnkostenbeitrag: 20 Euro inklusive Versandkos-tenpauschale

    Die Unterlagen werden gegen Vorlage oder ber-sendung eines Verrechnungsschecks ab 29. August 2011 beim Amt fr Abfallwirtschaft, Ottostrasse 21, 76227 Karlsruhe, (Zimmer 119, Frau Jahraus/Frau Wesch), Telefon 0721/133-7017, abgegeben oder bersandt. Ein Versand der Ausschreibungs-unterlagen erfolgt nur gegen Vorauszahlung der Versandkostenpauschale. Ausknfte zu obiger Manahme werden unter Telefon 0721/133-7027 erteilt.

    GartenbauamtLammstrae 7 a, 76133 Karlsruhe

    Telefon 0721/1336714

    ffentliche Ausschreibung nach VOB/A

    ID: 11 34 67 01Junkersstrae, Baumsanierung und Baumpfl an-zung (Landschaftsbauarbeiten DIN 18 320)

    Bauteil 1: BaumsanierungBoden absaugen 250 mBoden entsorgen 500 tSubstrat einbauen 250 mGranitspfl aster 100 mBaumschutzbgel 54 StckRasen 350 m

    Bauteil 2: Baumpfl anzungBume fllen 3 StckGranitpfl aster aufnehmen 24 mBodenaushub 36 mBodenentsorgung 70 tSubstrat einbauen 36 mGranitpfl aster 10 mBume pfl anzen 3 StckRasen 100 m

    Ausfhrungszeit: 4. Oktober bis 28. Oktober 2011Submission: 20. September 2011, 11 UhrEnde Zuschlagsfrist: 20. Oktober 2011Unkostenbeitrag: 20 Euro bei Selbstabholung+ 5 Euro Portozuschlag bei Postversand

    Jede Ausschreibung (Projekt) ist mit einem (1) se-paraten Verrechungsscheck anzufordern.

    ID: 11 34 67 02Stadtgebiet Karlsruhe, Sanierung von wasser-gebundenen Wegen (Landschaftsbauarbeiten DIN 18 320)

    Wassergebundene Wege 6 000 m

    Ausfhrungszeit: 3. Oktober bis 21. Oktober 2011Submission: 20. September 2011, 11.15 UhrEnde Zuschlagsfrist: 19. Oktober 2011Unkostenbeitrag: 10 Euro bei Selbstabholung+ 5 Euro Portozuschlag bei Postversand

    Jede Ausschreibung (Projekt) ist mit einem (1) separaten Verrechungsscheck anzufordern.

    Die Verdingungsunterlagen werden nur gegen Vorlage oder bersendung eines Verrechnungs-schecks (keine Barzahlung mglich) in der Zeit vom 26. August bis 2. September 2011 beim Gar-tenbauamt, Lamm strae 7 a, 1. OG, Zimmer E 125, abgegeben oder bersandt. Der Unkostenbeitrag wird nicht zurckerstattet. Fachkunde, Leistungs-fhigkeit und Zuverlssigkeit sind auf Verlangen nachzuweisen. Der Zuschlag wird nach 25 VOB/A auf das Angebot erteilt, das unter Bercksichti-gung aller technischen und wirtschaftlichen Ge-sichtspunkte als das annehmbarste erscheint. Zu-stndige Behrde zur Nachprfung behaupteter Vergabeverste ist das Regierungsprsidium Karlsruhe, Schloplatz 1 3, 76247 Karlsruhe.

    Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH

    Tullastrae 71, 76131 Karlsruheffentliche Ausschreibungen nach SektVO

    ID: 11345326Ausschreibung-Nr. 26-11Projekt: Busleistungen im Linienverkehr 02/2012Vergabe von Fahrplanleistungen im Linienver-kehr nach 42 f. PBefG fr Standard-Niederfl ur-omnibusseJahresfahrplanleistungen in Stunden ca. 8 000 hJahresfahrplanleistungen in Kilometer ca. 200 000 km

    Vertragsbeginn: 1. Februar 2012Unkostenbeitrag: 15 EuroSubmission: 5. Oktober 2011, 12 Uhr

    Die Zuschlagsfrist endet am 15. Dezember 2011.

    Die gewnschten Verdingungsunterlagen sind bei der Abteilung II-IH der Verkehrsbetriebe Karlsru-he GmbH, Tullastrae 71, 76131 Karlsruhe, Telefon 0721/6107-5305, Telefax 0721/6107-5399, anzufor-dern. Ausknfte werden erteilt durch unseren Herrn Dr. Heise, Telefon 0721/6107-5205. Der an-gegebene Unkostenbeitrag ist nur per Verrech-nungsscheck einzureichen. Die Verdingungsun-terlagen werden dem Bewerber zugesandt. Die Unterlagen werden ab 29. August 2011 versandt. Die Erffnungstermine sind der Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zu entnehmen. Fachkun-de, Leistungsfhigkeit und Zuverlssigkeit sind auf Verlangen vorzuweisen. Der Zuschlag wird nach 29 SektVO auf das Angebot erteilt, das unter Be-rcksichtigung aller technischen und wirtschaftli-chen Gesichtspunkte als das annehmbarste er-scheint.

    Albtal-Verkehrs-GmbHProjektabwicklung

    Postfach 1140, 76001 KarlsruheTelefon 0721/6107-6306, Fax 0721/6107-6399

    ffentliche Ausschreibungen nach VOB/A

    ID: 11 34 63 44Ausschreibung Nr. 45 11Umbau Bahnhof Eppingen

    BahnsteigerhhungSchwellenaustausch ca. 650 mBodenaustausch, Materialliefern, einbauen ca. 200 m

    Boden fr Auffllungsbereiche liefern, einbauen ca. 300 mBettungsstoffe liefern, einbauen gesamt ca. 990 tSichtkontrollschchte herstellen ca. 4 StckLehrrohre im Bahnsteigbereich herstellen ca. 725 mKabelschacht herstellen ca. 23 StckKabelkleinschacht herstellen ca. 16 mKabelkanal herstellen ca. 100 mPfl asterarbeiten ca. 1 850 mBahnsteigkanten setzen ca. 370 mVorh. Lichtmast rckbauen ca. 37 StckLichtmast erstellen ca. 28 StckBetonschneidearbeiten ca. 1,5 m

    Ausfhrungszeit:Baubeginn: 10. Oktober 2011Bauende: Mai 2012

    Unkostenbeitrag: 40 Euro, inklusive CD RomSubmissionstermin: 20. September 2011, 14 UhrDie gewnschten Verdingungsunterlagen sind bei der Abteilung Projektabwicklung der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH, Tullastrae 71, 76131 Karlsruhe, Zimmer 113, 1. OG, Telefon 0721/6107-6306, Fax 0721/6107-6399, anzufor-dern. Ausknfte werden erteilt durch Frau Sie-gel, Telefon 07243/181-6312. Der angegebene Unkostenbeitrag fr die Verdingungsunterlagen ist per Verrechnungsscheck einzureichen. Die Unterlagen werden ab 30. August 2011 versandt. Fachkunde, Leistungsfhigkeit und Zuverls-sigkeit sind auf Verlangen vorzuweisen. Der Zu-schlag wird nach 25 VOB/A auf das Angebot erteilt, das unter Bercksichtigung aller techni-schen und wirtschaftlichen Gesichtspunkte als das annehmbarste erscheint.

    TiefbauamtLammstrae 7, 76133 Karlsruhe

    Telefon 0721/133-6622

    ffentliche Ausschreibung nach VOB/A

    Bereich Straenwesen:ID: 11 34 66 01Austausch von Schutzplanken im Mittelstrei-fen der B 10 zwischen Abfahrt Rheinhafen und RheinbrckeAbbau der vorhandenen Schutzplanken im Mittelstreifen 2 000 mLieferung und Montage neuer Schutzplanken im MittelstreifenSuper-Rail-Eco 2 400 mSuper-Rail-Eco MF 400 mSuper-Rail-Eco BW 600 mAusfhrungszeit: Oktober bis November 2011Submission: 22. September 2011, 10 UhrUnkostenbeitrag: 20 Euro

    ID: 11 34 66 02Umbau der Steinmannstrae zwischen Graf-Eberstein- und Gebrder-Grimm-StraeBoden lsen und verwerten 460 tLeitungsgrben herstellen 70 mStraenablufe einbauen 6 StckSchottertragschicht herstellen 85 mTeerhaltige Befestigung aufnehmen 360 tAsphaltschichten herstellen 710 tRinnenplatten setzen 690 mAusfhrungszeit: 10. Oktober bis 18. November 2011Submission: 19. September 2011, 10.30 UhrUnkostenbeitrag: 15 Euro

    ID: 11 34 66 03Erneuerung Stsserstrae zwischen Moltke-strae und IsoldestraeAsphaltstrae herstellen 1 000 mPfl asterfl chen herstellen 120 mBordsteine setzen 40 mEntwsserungsleitung herstellen 30 mSchachtoberteile austauschen 2 StckStraenablufe herstellen 9 StckAusfhrungszeit: 17. Oktober bis 25. November 2011Submission: 19. September 2011, 10 UhrUnkostenbeitrag: 10 Euro

    ID: 11 34 66 04Deckenerneuerung TurmbergstraeLeitungsgraben herstellen 50 mAnschlussleitung verlegen 30 mAbdeckungen fr Straenablufe tauschen 15 StckAsphaltbefestigung aufnehmen 1 500 mAsphalttragschicht und Asphaltdeckschicht herstellen 1 500 mAusfhrungszeit: 10. Oktober bis 21. Oktober 2011Submission: 15. September 2011, 10 UhrUnkostenbeitrag: 10 Euro

    Bereich Stadtentwsserung:

    ID: 11 34 66 05Phosphatfllung Klrwerk KarlsruheLieferung von Eisen-II-Sulfat (FeSO4, Grnsalz) zur Phosphatfllung 2 200 tAusfhrungszeit: ca. Oktober 2011 bis September 2012Submission: 13. September 2011, 11 UhrUnkostenbeitrag: 10 Euro

    Die Unterlagen werden nur gegen Vorlage oder bersendung eines Verrechnungsschecks ab Montag, 29. August 2011, 10 bis 12 Uhr, beim Tiefbauamt, Lammstrae 7, Zimmer D 305, Tele-fon 0721/133-6617, abgegeben oder bersandt. Ein Versand der Ausschreibungsunterlagen erfolgt nur gegen Vorauszahlung eines Porto-zuschlags von fnf Euro zu dem Abgabepreis der Ausschreibungsunterlagen. Der Unkostenbei-trag wird nicht erstattet. Den Ausschreibungs-unterlagen liegt je Baumanahme eine CD-R bei, auf der die Leistungsverzeichnisse in vier verschiedenen digitalen Formaten enthalten sind. Nhere Informationen zu diesem Thema knnen unserem Infoblatt CD-R statt DISKET-TE entnommen werden, welches auf jeder CD-R enthalten ist. Die Datentrger werden kostenlos abgegeben. Bei Manahmen, fr die keine Stan-dardleistungstexte verfgbar sind, werden auch weiterhin keine Datentrger bereitgestellt. Zu-stndige Behrde zur Nachprfung behaupteter Vergabeverste ist das Regierungsprsidium Karlsruhe.

    Amt fr AbfallwirtschaftOttostrae 21, 76227 Karlsruhe

    Telefon 0721/133-7056

    Offenes Verfahren nach VOL/A

    Beschaffung von FahrzeugenBeschaffung von verschiedenen Fahrzeugen wie Mllwagen, Lieferwagen, Personenkraftwa-gen und Sonderfahrzeugen zur Straenreini-gung.

    Ausfhrungszeit: 15. November 2011 bis 31. Juli 2012Angebotsffnung: 20. Oktober 2011, 11 UhrEnde der Zuschlagsfrist: 31. Mrz 2012Unkostenbeitrag: 5 Euro

    Die Unterlagen werden nur gegen Vorlage oder bersendung eines Verrechnungsschecks ab Montag, 29. August 2011. beim Amt fr Abfall-wirtschaft, Ottostrae 21, Zimmer 118/119, Tele-fon 0721/133-1017, abgegeben oder bersandt. Zustndige Behrde zur Nachprfung behaup-teter Vergabeverste ist das Regierungsprsi-dium Karlsruhe, Schlossplatz 1 3, 76247 Karls-ruhe.

  • 110826_030_HP_031Cyan Magenta Yellow Black

    StadtZeitung 65. Jahrgang Nr. 34/35 26. August 2011 V

    StadtZeitung Stadt 31 Ettl. -- Hardt -- Bretten -- Bruchsal -- Miba I -- Miba III -- PF -- ABB --

    Mietzuschssefr KulturvereineDer Gemeinderat hat im Verfahren

    der Offenlage Richtlinien verabschie-det, die es Kulturvereinen gestatten, einmal im Kalenderjahr fr lokale f-fentliche kulturelle Veranstaltungen Frdermittel zu den Saal-Mietkosten zu beantragen. Nach der CDU-Initia-tive hat das Stadtplenum 15 000 Euro in den Haushalt 2011/12 eingestellt. Sind Frderungsvoraussetzungen er-fllt, wird auf Antrag pro Jahr ein Mietzuschuss bis zu 500 Euro je Ver-anstaltung bernommen. Mit dieser Finanzspritze fr kulturelle Veran-staltungen will der Gemeinderat Kul-turvereinen entgegenkommen, die mit nicht kommerziellen Veranstal-tungen zu einem von ehrenamtlich-brgerschaftlichem Engagement ge-tragenen kulturellen Leben in Karls-ruhe beitragen. Eine Entlastung von den Veranstaltungskosten sei somit ein weiterer Beitrag fr die Frde-rung kultureller Vereinsarbeit. Die vom Kulturamt entwickelten Frder-richtlinien und das Antragsformular sind im Internet (www.karlsruhe.de zum Stichwort Kulturfrderung) ab-rufbar. Weitere Infos gibt es unter der Telefonnummer 133-40 60. -red-

    Vergangenheit in Karlsruhe erkundetFrau eines frheren jdischen Brgers mit Tochter und Enkelin im RathausNun ist sie noch einmal nach Karlsruhe

    gekommen, um Freunde zu treffen und wichtige Orte zu besuchen. Auch im Karlsruher Rathaus machte die vor Ener-gie sprhende 83-jhrige Betty Ziegler auf ihrer Deutschlandreise mit ihrer Toch-ter Tanja und Enkelin Phoebe Station. Fr Helmut Augenstein und Iris Kessler vom Hauptamt war die Witwe Paul Zieglers keine Unbekannte. Der im Juni 2009 ge-storbene Paul hatte sich in intensivem Kontakt zum Hauptamt dafr eingesetzt, dass der jdische Friedhof im franzsi-schen Portet, auf dem seine Mutter Jea-nette liegt, wieder hergerichtet wurde. Als 15-Jhriger war Paul Ziegler 1939 auf einem der letzten Kindertransporte den Nazis nach England entronnen. Dennoch ohne Groll gegenber Deutschland, hatte er 1988 zusammen mit Betty die Einla-dung der Stadt fr ehemalige jdische Mitbrgerinnen und Brger angenom-men. In England hatte er nach einem Ein-satz als Erntehelfer seinen, nach Dachau schon von tdlicher Tuberkulose gezeich-neten Halbbruder wieder getroffen.

    Selbst infiziert und nach drei Jahren Krankenhaus wieder gesundet, unter-sttzte er 1948 in Karlsruhe die Amerika-ner als bersetzer und Dolmetscher. Aber

    es zog ihn fr immer in das Vereinigte K-nigreich zurck, wo er 1949 Betty kennen lernte und in der Filmindustrie im Bereich zwischen Produktion und Endfertigung arbeitete. Betty leitete ein Unternehmen,

    das vor der Computerisierung Rechenma-schinen fr gleich 28 Branchen herstellte. Eine davon fand sich auch im Rathaus bei Hauptamtschef Helmut Augenstein in dessen Dienstzimmer. -cal-

    BESUCH in Karlsruhe: (von links) Tania und Betty Ziegler (mit Rechenmaschine), Hel-mut Augenstein sowie Bettys Enkelin Phoebe, die Tochter Tanias. Foto: Frnkle

    Award frCyberChampions

    Zum nchsten Hightech-Unterneh mer-Kon gress, der am 16. November in Karls-ruhe stattfindet, richtet das CyberForum wieder den Hightech-Un ternehmer-Wett-be werb CyberCham pions aus. Den Cy-berChampion Award 2011/2012 knnen junge Start Ups und expandierende Un-ternehmen aus der Tech nologieRegion Karlsruhe gewinnen. Im Mittelpunkt der Jury-Bewertung stehen Geschftsmodell, Kundennutzen, Marktchancen und Team. Bewerben knnen sich Unternehmen in den Kategorien New Comer (Innovati-onsidee, Grndung, neues Produkt: etwa ein bis zwei Jahre) und High Potentials (Wachstumsphase: mehr als zwei Jahre). Bewerbungsschluss ist der 16. September. Die Preisverleihung findet im Rahmen des Kongresses statt. Weitere Informatio-nen unter www.cyberforum.de.KEINE ANGST VOR GROSSEN DRACHEN. Fotos (4): BastianGONDOLETTAS IN PINK

    WENN GELBE SONNEN LACHEN

    Wenn der Stadtgarten leuchtetLichterfest begeisterte die Massen / Im Rausch der Farben und Formen

    Bunte Lichterzier an Bumen lsst nicht nur zur Weihnachtszeit Kinderaugen leuch ten, auch an einem heien August-Abend sorgen flackernde Farbtupfer auf Grn fr groe Begeisterung. Und dies nicht nur bei Kindern. Gro und Klein strmten am Samstagabend zum 43. Lich-terfest in den Zoologischen Stadtgarten

    und tauchten ein in ein Lichtermeer aus 25 000 Pergament-Leuchtbechern, 5 000 Lampions und 21 000 Glhbirnen. Da glitt eine berdimensionale Schwanenfamilie gelb leuchtend ber den Stadtgartensee, bunte Papageien hockten hoch oben auf den sten und vor dem Japan-Garten spieh ein Drache Lichtschein in die Nacht.

    Der Ansturm war so gro, dass sich an al-len Kassen lange Schlangen bildeten. Auch die Seebhne kam an Kapazitts-grenzen und die mit bunten Leuchtbe-chern gesumten Wege waren fr den nicht versiegen wollenden Besucherstrom eigentlich viel zu schmal. Die Leute ha-ben darauf gewartet, dass das Lichterfest wieder stattfindet, erluterte Helmut Kern, Leiter des Gartenbauamts, dass das Lichterfest seit 2009 als Beitrag zur Kon-solidierung des stdtischen Haushalts nur noch alle zwei Jahre stattfindet. Auch der Vorabend zum Lichterfest sei sehr gut be-sucht gewesen, so Kern. Laut Gartenbau-amt wurden am Freitagabend rund 500 Tickets verkauft, am Samstagabend wa-ren es dann sage und schreibe 10 635.

    Noch hher als die Kinderwagendichte war die Zahl fotografierender Zeitgenos-sen: Ob mit Stativ oder ohne, allerorten klickten Auslser um die Wette, um die schne Stimmung auf einem Bild festzu-halten. Bei jungen Besuchern hei begehrt waren Drehwirbler, die Lichtkugeln um einen Stab ro tieren lieen, Neon-Leucht-schwer ter auf fernen Galaxien oder auch blinkende Hasenohren, die sicherlich bei dem einen oder anderen Zoobewohner fr Irritationen gesorgt haben. Eine Gruppe Entenvgel hatte jedoch die Ruhe weg und reihte sich im Gnsemarsch einfach in den Besucherstrom ein. -res-

    BOOTSFAHRT ZUR BLAUEN STUNDE: Auf der Wasseroberflche verdoppelten die bunten Lichter ihre Pracht. Entspannt und na-hezu lautlos glitten die Gondolettas ber den Stadtgartensee. Da, ein Papagei. Und schau mal dahinten, ein Elefant.

    Ohne Tierversuche:

    KIT-Forscher ausgezeichnet

    Zellkulturen auf Biochips

    Einen mit 10 000 Euro dotierten Preis haben die Krebsforscherin Dr. Irina Naza-renko und der Ingenieur Dr. Stefan Gisel-brecht krzlich fr ihre tierversuchfreie Forschung erhalten. Gestiftet hat die Aus-zeichnung, wie das Karlsruher Institut fr Technologie (KIT) weiter mitteilt, der Ver-ein rzte gegen Tierversuche.

    Die beiden KIT-Wissenschaftler erfor-schen, wie Metastasen eines Tumors ent-stehen, indem sie die Kommunikation zwi-schen Zellen untersuchen, so das KIT. Of-fenbar knnen informiert die Einrichtung weiter Tumorzellen normale Zellen des Krpers so verndern, dass in bestimmten Organen sozusagen ein fruchtbarer Boden vorbereitet wird. In diesen pr-metastasi-chen Nischen knnen sich zirkulierende Tumorzellen ansiedeln, um Metastasen zu bilden. Um die noch unbekannten mole-kularen Mechanismen der Kommunikati-on zwischen Tumorzellen sowie zwischen Tumor und Krper zu untersuchen, haben Nazarenko und Giselbrecht, ein Modell der pr-metastasischen Nische des Brust-krebses im Knochengewebe entwickelt, indem sie menschliche Zellen auf mikro-strukturierten Biochips in Bioreaktoren kultivieren. Und dies, ohne Tiere und tie-risches Material zu verwenden, wie das KIT erlutert. Auch die Nhrmedien fr die Zellkulturen und die Antikrper seien synthetisch hergestellt.

    Die Ergebnisse des Projekts, das im Rahmen des BioGrenzflchen-Programms durchgefhrt wird, sollen neue Anstze fr die Steuerung des Stammzellverhal-tens und fr innovative Krebstherapien ermglichen. Weitere Infos unter www.itg.kit.edu/BioInterfaces.php (englisch). -res-

    Waldhorn fr Jugendochester

    Das Jugendorchester der Stadt Karlsruhe wollte schon lange einem Waldhorn Fanfarenklnge entlocken. Bislang fehlte fr die Neuanschaf-fung des bei Zeremonien und Prozes-sionen unverzichtbaren Instruments das notwendige Geld. Nun hat die Kulturstiftung der Sparkasse Karlsru-he Ettlingen den Missstand beendet und fr 2 900 Euro ein neues Wald-horn erworben. Bei der Begegnungs-woche Come together, bei der Ju-gendkapellen aus Halle, Nancy und Nottingham in der Fcherstadt zu Gast waren, berreichte Sparkassen-direktor Ralph Ganz das Blechblas-instrument an Klaus Schmitt, den Vorsitzenden des Jugendorchesters.

    In der Stdtischen Galerie steht an diesem Sonntag, 28. August um 15 Uhr der nchste Rundgang durch die Aus-stellung Geschenkt!" auf dem Pro-gramm. Weitere Fhrun-gen durch die Sammlungsschau sind am 1. Septem-ber um 12.15 Uhr und 4. Septem-ber um 15 Uhr. Auch 8. Sep-tember fhrt eine Kunsthistorikerin ab 12.15 Uhr durch die Schau. Der nchste Fe-rienworkshop fr Kin-der ab sechs Jahren ist ein Schnupperkurs" und widmet sich am 1. September von 10 bis 12.30 Uhr geheimen Df-ten. Anmeldungen unter Telefon 133 44 11. In die Forumsaus-stellung Knautsch: Plastiken und Zeichnungen von Meuser" fhrt am 7. September um 11 Uhr eine Kunst-historikerin ein.

    KULTURKOMPAKT KULTURKOMPAKTReif fr die Inseln, heit fr Ha-

    rald Schwiers Aufbruch nach Schott-land, Ir-land und Grobritannien. In der dritten Folge seiner Literarischen

    Sommertour entfhrt er am heutigen Freitag, 26. August, um

    21 Uhr im Sandkorn-Theater sein Publikum mit Geschichten in die-se Lnder.

    Zu einem Gesamt-kuns twerk im

    Milchhusle ldt der Kunstraum Neureut fr 10. September um 11 Uhr ein. Auf dem Pro-

    gramm stehen eine Le-sung, Musik und Aqua-relle: Diese Arbeiten von Joachim Welsch sind keiner Schule zu-

    zuordnen, zeigen aber Tendenzen zur frhen Mo-derne. ffnungszeiten: am

    10. September bis 19 Uhr, am 11. September von 10 bis 17 Uhr in der Kirchfeld-strae 122. -L-

    Anmelden fr Independent Days

    Das Independent Days 12 I Filmfest fin-det vom 16. bis 20. Mai 2012 in Karlsruhe statt. Unabhngige Filmemacher knnen ihre Filme bis 31. Oktober einreichen. Ad-resse: Independent Days 12 I Filmfest, Durlacher Allee 62, 76131 Karlsruhe.

    Gesucht sind Beitrge aller Genres ohne Laufzeitbegrenzung. Das Programm ist aufgeteilt in einen Low-Budget und ei-nen No-Budget-Wettbewerb. Platz 1 des Low-Budget-Wettbewerbs ist mit 1 000 Euro dotiert. Gewinner des No-Bu-get-Wettbewerbs erhalten die Goldene ID. Zudem werden in einem Rahmen-programm auer Konkurrenz Produktio-nen gezeigt, die einen berblick ber das aktuelle unabhngige Filmschaffen ver-mitteln sollen. Mehr Informationen und das Anmeldeformular im Internet auf Sei-te www.independentdays.de

    Programm der UP Pamina VHS

    Die UP Pamina VHS ist eine deutsch-franzsische Bildungseinrichtung mit grenzberschreitenden Veranstaltungen. Zum Pamina-Raum zhlen die Sdpfalz, der Mittlere Oberrhein und das Nord-El-sass. Fr das Herbst- und Winterhalbjahr 2011/2012 ist jetzt das neue Programm-heft erschienen. Das neue Semester be-ginnt mit einer Reihe von Franzsisch-Kursen, die an Abenden, am Samstag, an Wochenenden sowie als Wochenpro-gramm absolviert werden knnen. Die Kurse sind ber den gesamten Pamina-Raum verteilt. Auf badischer Seite ist un-ter anderem ein Rundgang durch Kup-penheim und das Schloss Favorite im An-gebot. Auerdem sind weitere Ausflge und eine Studienreise durch Lothringen und die Champagne buchbar. Internet: www.up-pamina-vhs.org

    Schau auf groem FuRathaus Durlach zeigt Bilder hauen, Bilder malen

    Groe Fe allenthalben. Im lbild Auf Wanderschaft tragen sie eine nack-te Frau durch eine Landschaft bei Civitel-la, daneben steht, in Zedernholz gehau-en, der eine auf festem Grund, der zweite streckt seine Zehen gen Himmel. Sie be-stimmen Skulpturen und Bilder von Jrg W. Schirmer, die groen Fe. Die Figu-ren selbst treten dabei in den Hinter-grund, gestatten dem Betrachter vielflti-ge Interpretationen. Darauf einlassen knnen sich jetzt Besucher des Rathauses Durlach. Ein gutes Dutzend Arbeiten des Ururenkels von Johann Wilhelm Schir-mer, den Groherzog Friedrich I. 1854 zum ersten Direktor der Karlsruher Kunst-akademie berief, schmcken bis zum 23. September die Treppenaufgnge und Flure des historischen Gebudes am Dur-lacher Marktplatz. Doch nicht nur Die grne Fee, Frau mit roten Schuhen und die anderen von Schirmer gleichsam aus der Perspektive von unten nach oben geschaffenen Werke machen die jngste Auflage der Reihe Kunst im Rathaus zur knstlerischen Schau auf groem Fu.

    Fr besondere Farbtupfer in der Pr-sentation Bilder hauen, Bilder malen sorgen auch die von Formen und Farben sprhenden Arbeiten von Friedrich Dick-giesser und die in Mischtechnik auf Mol-ton oder Leinwand gebannten Motiv-gruppen von Leander Kresse. So unter-

    schiedlich die Ergebnisse ihrer Arbeiten sind, die drei Knstler haben zwei Dinge gemein: Sie waren Schler von Markus Lpertz und setzen sich mit der figrli-chen Abstraktion auseinander. Die 45 Ex-ponate von Bilder hauen, Bilder malen sind montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr zu sehen, donnerstags bis 18 Uhr. -tr-

    AKZENTE: Friedrich Dickgiessers Chaos Univers 2010 im Rathaus Durlach.

    WERKSCHAU: Jrg W. Schirmer mit Leander Kresse, BM Wolfram Jger, Ortsvorstehe-rin Alexandra Ri