11. bielefelder stadtzeitung

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Ausgabe 11

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  • Freitag, 4. Februar 2011 WOCHENZEITUNG FR BIELEFELD UND UMGEBUNG Nr. 11, 5. KW, 2011

    In Sachen Familie ist Zeit mehr als GeldZeit ist die Leitwhrung und sowohl fr berufsttige El-tern als auch fr pflegende An-gehrige das teuerste Gut. Die-se berzeugung hat Kristina Schrder bei ihrem Besuch in der Bertelsmann Stiftung ver-treten. Unter dem vielsagen-den Titel Zeit fr Verantwor-tung: Neue Anforderungen an eine moderne Familienpolitik machte sich die Bundesfamili-enministerin fr einen Paradig-menwechsel stark. Seite 8

    Stiftung frdert innovati-ve Forschungsprojekte von Schlern Bielefeld. Gibt es in Bielefeld Schlerinnen und Schler, die in die Fustapfen Albert Ein-steins treten knnten? Die Pe-ter Glsel Stiftung Detmold, die Familie-Osthushenrich-Stiftung Gtersloh, Carina Stiftung Herford und der Stu-dienfonds OWL suchen jeden-falls nach solchen. Sie loben nun zum zweiten Mal den Schler-preis Einstein OWL aus. Seite 3

    Heilerziehungspflege-Sch-ler gestalten KlangraumBethel. Zuerst sprt man nichts. Die Matratze ist einfach weich, warm und angenehm. Dann knackt es leiste, der Subwoofer springt an. Vibrationen breiten sich aus, erst ganz leicht, dann immer strker. Tieffrequente Tne bringen die Liegeflche in Schwingung und massieren sanft den Rcken. Ein wohli-ges Gefhl macht sich breit das Bass-Bett im neuen Klang-raum einer Bethel-Werkstatt sorgt fr tiefe Entspannung. Seite 4

    Spatenstich fr 30 Millionen Euro Neubau

    Zukunftsorientierte Forschung in Bielefeld

    n Schildesche. Es ist das zwei-te Mal in kurzer Zeit, dass auf dem Campus Nord des Cam-pus Bielefeld mit einem Neu-bau begonnen wird. Anfang der Woche hat die Ministerin fr Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen, Svenja Schulze (MdL) gemeinsam mit Professor Dr.-Ing. Gerhard Sa-gerer, Rektor der Universitt Bielefeld, Pit Clausen, Ober-brgermeister der Stadt Biele-

    feld und Heinrich Micus, Nie-derlassungsleiter des Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW symbolisch fr den Beginn der Arbeiten das Bauschild enthllt. Wir schaffen hier in Bielefeld die Rahmenbedingungen fr zukunftsorientierte Forschung. Ich bin mir sicher: Das ist gut angelegtes Geld, sagte Minis-terin Schulze.

    Bitte lesen Sie weiter auf Seite 3

    Kunsthalle brilliert ab Mrz mit neuer Aus-stellung

    New Yorker Kunstszene der 80ern Mitte. Am Sonntag, 13. Mrz, erffnet die Kunsthal-le Bielefeld die Ausstellung The 80s Revisited. Samm-lung Bischofberger II. Die Schau ist der Hhepunkt der zweiteiligen Prsentation von Werken der bedeutends-ten Maler der 1980er Jahre aus der Privatsammlung des Schweizer Galeristen Bruno Bischofberger. Whrend der erste Teil vornehmlich die Werke der jungen deut-schen und italienischen Knstler fokussierte, wirft der zweite Teil einen konzentrierten Blick auf die Haupt-figuren der New Yorker Kunstszene. Andy Warhol ist mit einer Vielzahl von Werken vertreten, ebenso Jean-Michel Basquiat, Julian Schnabel, George Condo, David Salle, Mike Bidlo sowie Miquel Barcel. Auch die Col-laborations werden gezeigt, Gemeinschaftsarbeiten von Jean-Michel Basquiat, Francesco Clemente und Andy Warhol, zu denen Bischofberger die Knstler ab 1984 beauftragte. Hier zeigen sich Unterschiede und Gemein-samkeiten der Knstler besonders deutlich.

    Bitte lesen Sie weiter auf Seite 2

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    5. Februar: Info-Veranstaltung fr Eltern vierjhriger Kinder

    Mitte. Welche Schwerpunkte hat die Bildungsarbeit der Kitas? Was muss mein Kind knnen, wenn es in die Schule kommt? Antworten auf diese und viele weitere Fragen rund um die Themen Kita und Grundschule bietet eine Informationsveranstaltung fr die Eltern vierjhriger Kinder am Samstag, 5. Februar, im Groen Saal der Ravensberger Spinnerei (Ravensberger Park 1).In der Zeit von 11 bis 13 Uhr knnen sich die Eltern an Stnden ber verschiedene Bildungsbereiche informieren und durch fach-kundiges Personal beraten lassen. Zustzlich werden Kurzvortrge zu den Themen Delfin 4 und Sprachfrderung, Gemeinsamer Unterricht fr Kinder mit und ohne Behinderungen. Berichte aus der Praxis. und Wege zur Ganztagsschule angeboten - jeweils mit der Mglichkeit, im Anschluss an den Vortrag Fragen zu stellen.Fr eine kostenlose Kinderbetreuung fr Kinder ab zwei Jahren in dieser Zeit ist gesorgt. Der Eintritt ist frei.Das Schulrechtsnderungsgesetz 2003 verpflichtet die Kommunen dazu, jeweils einmal jhrlich die Eltern Vierjhriger ber besondere Frderangebote im Vorfeld der anstehenden Einschulung zu infor-mieren. Persnlich angeschrieben und eingeladen wurden hierzu in diesem Jahr alle Eltern, deren Kinder zwischen dem 2. November 2006 und dem 1. Dezember 2007 (einschlielich) geboren wurden.

    4. Bielefelder Einschlertag bei

    Toyota Weller am Samstag, dem 4. Februar,

    von 10 bis 16 Uhr

  • Seite 2 Freitag, 4. Februar 2011

    Auch Heepen erhlt Pflegesttzpunkt

    In der vergangenen Woche wurde im Bezirksamt Heepen, Salzufler Strae 13, der Standort Heepen des Pflegesttzpunktes erffnet. Der Pflegesttzpunkt ist ein gemeinsames Angebot der Pflegebera-tung des Sozialamtes und der Pflegekassen. Das Beratungsangebot richtet sich an Pflegebedrftige und ihre Angehrigen, aber auch an alle Menschen, die sich ber Hilfe- und Wohnangebote informieren wollen und Fragen zur Lebensgestaltung im Alter klren mchten.Die Mitarbeiterinnen des Pflegesttzpunktes beraten im Bezirksamt Heepen ab dem 9. Februar jeden Mittwoch von 9 bis 12 Uhr. Telefo-nisch ist der Pflegesttzpunkt erreichbar unter 0521 / 51-3499. Zur Erffnung sind Interessierte gerne eingeladen.

    Pimp my Bag! im Historischen Museum

    Mitte. Am Samstag, 5. Februar, dreht sich im Historischen Museum von 14 bis 16 Uhr alles um Handtaschen - ob nun Clutch, Pompadour oder Birkin Bag. Design, Geschichte und Vielfltigkeit dieses ntzli-chen Accessoires stehen an dem Nachmittag dabei im Mittelpunkt. Aus vorhandenen Prototypen knnen die Teilnehmerinnen darber hinaus in nur zwei Stunden ihre eigene, ganz individuelle Tasche er-stellen. Die Veranstaltung richtet sich an Mdchen ab 13 Jahren und findet statt im Historischen Museum, Ravensberger Park 2. Anmel-dungen telefonisch unter 0521 / 51-3635.

    Ostmannturmviertel: Emir Ali Sag spricht

    Mitte. Auf dem nchsten Treffen des Arbeitskreises Brger der Quartiersbetreuung am Mittwoch, 2. Februar, informiert Emir Ali Sag, Geschftsfhrer des Integrationsrats, um 18.30 Uhr ber die Migrantenorganisationen im Ostmannturmviertel. Ort ist die Kita Weltweit, Waldemarstrae 4 (Eingang durch den Garten). Der Arbeitskreis Brger der Quartiersbetreuung Ostmannturm-viertel trifft sich monatlich. Er ist offen fr alle Bewohnerinnen und Bewohner, die sich fr das Viertel einsetzen (wollen). Der Arbeitskreis ist ein Netzwerk fr Austausch und gegenseitige Untersttzung. Mll aufsammeln, Missstnde an die Stadtver-waltung melden, Mitbrger beraten Brgerinnen und Brger knnen sich hier in geselligem Rahmen und ohne Anwesenheits-verpflichtung austauschen. Weitere Informationen telefonisch beim Quartiersbro Ostmannturmviertel (Stefan Peters) unter 0521 / 4481125 oder auf www.ostmannturmviertel.de.

    Ferienspiele 2011 in Dornberg

    Dornberg. Das Sportamt bereitet die diesjhrigen Ferienspiele in der Grundschule Babenhausen vor. Sie finden in den ersten beiden Sommerferienwochen vom 25. Juli bis 5. August statt. Vor Ort wird ein engagiertes Team von jungen Erwachsenen in gewohnter Weise ein interessantes Programm anbieten. Wer in diesem Team - auch an verantwortlicher Stelle - mitwirken mchte, kann sich bis Freitag, 18. Februar, beim Sportamt der Stadt Bielefeld, Frau Klemp, 33597 Bielefeld oder unter [email protected] formlos bewerben. Fr Rckfragen erreichen Sie Frau Klemp telefonisch unter 0521 / 51-6270. Anmeldungen zu den Ferienspielen sind ab Beginn der Osterferien Mitte April mglich. Nhere Informationen auch unter www.ferienspiele-dornberg.de oder auf der Internet-seite der Stadt Bielefeld www.bielefeld.de.

    Historisches Museum sucht Topmodel

    Mitte. Am heutigen Freitag, 4. Februar, ffnet das Historische Mu-seum von 14 bis 16 Uhr seine Schatzkisten voller Abendkleider und Accessoires. Mdchen ab 12 Jahren lernen dabei die Modetrends der vergangenen Jahrzehnte kennen und knnen Cocktailkleider mit Puffrmeln, Tellerrcke und Hippiekleider anprobieren. Wer mag, kann auch in Uromas lange Klapp-Unterhosen schlpfen. Ein Foto des Lieblingsoutfits kann auf jeden Fall mit nach Hause genommen werden. Die Veranstaltung findet statt im Historischen Museum, Ra-vensberger Park 2. Der Teilnahmebeitrag beluft sich auf 7 Euro. An-meldungen telefonisch unter 0521 / 51-6333 oder 0521 / 51-3635. Impressum

    Verleger und Herausgeber: Bielefelder Stadtzeitung UG (haftungsbeschrnkt) i.Gr.Vertreten durch den Geschftsfhrer: George Terzakis

    Jllenbecker Strae 16533613 BielefeldTel. 0521-8949004, Fax. 0521-8949006E-Mail:[email protected]@stadtzeitung-bielefeld.de

    Chefredakteur: George TerzakisVerantwortlicher Redakteur gem. Pressegesetz NWVerantwortlicher Anzeigenleiter gem. Pressegesetz NWJllenbecker Str. 165, 33613 Bielefeld

    Weitere Redakteure: Janin Reineke, Aynur Terzakis, Thorsten Ermel, Friedel Stutzke

    Layout:Aleksandar Nanusevic

    Vertriebsleiter: Hans Joachim Gohla

    Herstellung / Druck:Presse-Druck und Verlags GmbHCurt-Frenzel Strae 286167 Augsburg

    Mchten Sie mit uns werben?Fragen Sie nach unseren aktuellen Mediadaten unter: 0521-8949004

    Erstes Treffen der OWL-Integrationsrte

    Chancen der Einwanderung fr die Regionn Mitte. In der letzten Wo-che fand im Bielefelder Rathaus erstmalig ein Treffen der Integ-rationsrte aus OWL statt. Der Einladung des Vorsitzenden des Bielefelder Integrationsrates, Yasin Sever, folgten die Vorstn-de und Geschftsfhrer der Inte-grationsrte und -ausschsse aus Bnde, Gtersloh, Harsewinkel, Herford, Paderborn und Min-den.Die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit der gewhlten Integrationsrte erluterte Biele-felds Integrationsratsvorsitzender Yasin Sever mit folgenden Wor-ten: OWL ist eine Einwande-rungsregion, die Integration und gleichberechtigte Teilhabe von Eingewanderten frdert. Als weltoffene Region muss OWL

    die Chancen der Einwanderung, die sich gerade in Zeiten der Globalisierung und der europ-ischen Einigung fr eine positive regionale Entwicklung ergeben, nutzen und frdern. Integrati-on ist gelungen, wenn die ein-

    gewanderten Menschen gleich-berechtigt am wirtschaftlichen, gesellschaftlichen, politischen, kulturellen und sozialen Leben in OWL teilhaben.Dazu machte er stellvertretend fr alle Anwesenden deutlich,

    dass die Integrationsrte OWL als politisch legitimierte Gre-mien durch eine verbindliche und intensive Zusammenarbeit diesen Prozess in der Region ak-tiv mit prgen wollen.

    Gemeinsam Verantwor-tung bernehmenDie Teilnehmerinnen und Teil-nehmer waren sich einig, dass Integration ber das friedliche Nebeneinander von Einheimi-schen und Eingewanderten hin-aus geht. Es handele sich um ei-nen wechselseitigen Prozess, der Offenheit, Akzeptanz und Dia-log von allen Teilen der Stadtge-sellschaft erfordere. Integration bedeute, sich gegenseitig anzu-erkennen und gemeinsam fr die hiesige Gesellschaft Verantwor-

    tung zu tragen. Die Integrati-onsrte wollen sich knftig durch ein abgestimmtes und gemeinsa-mes Vorgehen in die jeweiligen Kommunen einbringen und ein besseres konstruktives Zusam-menwirken von Rat und Mig-rantenvertretung im kommunal-politischen Prozess erreichen. Sie sehen eine kontinuierliche und verantwortungsgeprgte Zusam-menarbeit mit allen gesellschafts-politischen Akteuren vor Ort als Grundlage fr eine gelingende Integration vor Ort.In dieser ersten Zusammenkunft wurden die Themen festgelegt, mit denen sich die Gremien vor-rangig in der laufenden Legisla-turperiode befassen wollen. Es sind die Sprachkompetenz, die Bildung und Ausbildung, die

    Manahmen gegen Diskrimi-nierung und Ausgrenzung wie auch mehr ffentlichkeits- und Beratungsarbeit.Auerdem soll noch strker als bisher der Kontakt zu den Mig-rantenvereinen in der Region ge-knpft und gefestigt werden.In ihrer ersten Sitzung am Mon-tag, 25. Januar, befassten sich die politischen Vertreterinnen und Vertreter der Migrantin-nen und Migranten in der Re-gion auch noch mit dem 5. In-tegrationskongress OWL 2011, der am 7. Oktober in Paderborn stattfinden soll. Hier fordern die gewhlten Vertreterinnen und Vertreter eine strkere Einbin-dung und Mitgestaltungskom-petenz im Dialog mit den Ver-anstaltern.

    (Fortsetzung von der Seite 1)

    Die vielfach extrem groforma-tigen Werke dokumentieren die Energie und den Erfolg der 80er Jahre. Warhol kehrt aus der Fac-tory, die sich dem Siebdruck und dem Film verpflichtet sah, augen-fllig zur Malerei zurck, Basqui-at berfhrt die Themen und Zei-chen der Straen-Graffitis in sehr persnliche Bilder, Bidlo fragt mit seiner Appropriation Art, was

    zum Beispiel an Picasso originell, was Kopie ist. Schnabel erhebt die lange totgesagte Malerei zu einem vieldiskutierten historischen H-hepunkt. George Condo gelingt in seinen Bildern ein postmoder-ner Ritt durch die Kunstgeschich-te, whrend David Salle mit der hybriden Medienwelt spielt. Die Hochkultur vermischt sich in den Werken der Knstler mit der Street Art, die Leidenschaft fr die Male-rei mit khler Distanz.

    Im Zentrum der Ausstellung steht Bischofbergers enges Verhltnis zu Warhol, dessen Werk er seit 1967 vertritt. Neben den Collabora-tions regt er den amerikanischen Knstler bereits ab 1970 zu neu-en Formen der Portrtkunst an, die sich schlielich in Bildern von Bi-schofbergers Kindern sowie - im Sinne der Hommage an die Kin-der - in einer Ausstellung nieder-schlgt, die in der Augenhhe der Kleinen prsentiert wird.

    Die Ausstellung wird vom Du-Mont-Buch The 80s Revisited mit rund 300 farbigen Reproduk-tionen und der Entstehungsge-schichte der Sammlung begleitet. Es ist im Frhjahr 2010 erschienen und bildet alle Werke der beiden

    Ausstellungsteile, auch die Arbei-ten von John Armleder, Francesco Clemente, Enzo Cucchi, Dokou-pil, Rainer Fetting, Salom u.a. ab. Die Ausstellung wird von der Kulturstiftung Pro Bielefeld gefr-dert.

    Kunsthalle brilliert mit neuer Ausstellung

    New Yorker Kunstszene der 80er

    Jean-Michel Basquiat & Andy Warhol, OP OP 1984, Acryl auf Leinwand, 287 x 417 cm, The Estate of Jean-Michel Basquiat/

    Andy Warhol, Multiple Dollar Sign, 1981, Acryl und Siebdruck auf Leinwand, 229 x 178 cm, 2011 The Andy Warhol Foundation for the Visual Arts/

    Think Tanks als wichtiges Beratungsorgan fr die Zukunft der EU

    Die Schlagkraft Europas erhhen

    n Gtersloh. Die Absicherung der gemeinsamen Whrung in Folge der Bankenkrise hat sich zu einer Zerreiprobe fr die EU-Partner entwickelt. Will die Eu-ropische Union ihr Ansehen als starker Partner in globalen Fra-gen wiedererlangen und str-ken, sollte sie den Rat von wis-senschaftlicher Politikberatung ernst nehmen. Dies war das Fa-zit des Prsidenten der Europi-

    schen Kommission, Jos Manuel Barroso, auf dem Think-Tank-Forum "Europe 3.0: Building a Viable Union" in Brssel.Europa spiele in der internationa-len Politik nach wie vor eine be-deutende Rolle, so Barroso. Daher forderte er von den teilnehmen-den Think Tanks mehr Selbstver-trauen anstelle des in diesen Tagen allseits verbreiteten Pessimismus. Gleichzeitig bat er um deren akti-

    ves Mitwirken bei der Gestaltung der knftigen Europischen Uni-on: "Vergessen Sie nicht, Druck auf uns politische Entscheider auszuben. Denn oft arbeiten wir besser, wenn wir unter Druck ste-hen." Herman Van Rompuy, der Prsident des Europischen Rates wies die Kritik aus dem Europi-schen Parlament zurck, das Han-deln der EU Regierungen sei re-gelmig durch ein "zu wenig und zu spt" geprgt.Die gegenwrtigen Herausforde-rungen der Europischen Union gehen allerdings ber die Beratun-gen zur knftigen Gestalt der euro-pischen Wirtschaftsregierung und die aktuelle Haushaltsdebatte hin-aus. Politische Entscheider, Wis-senschaftler und Vertreter der Zi-vilgesellschaft legten whrend des Think-Tank-Forums Konzepte zu weiteren Aktionsgebieten auf den Tisch, die es ihrer Meinung nach knftig von Europas Entscheidern anzupacken gilt, und wiesen ent-sprechende Marschrichtungen auf.

    Zur Strkung der Whrung for-derten die Vertreter der Mitglied-staaten eine intensivere und soli-darischere Zusammenarbeit der Lnder. Eine Arbeitsgruppe hat-te dazu unter anderem die Emp-fehlung erarbeitet, zwischen den EU-Mitgliedstaaten positive Sy-nergien zu nutzen, indem man verschiedene Fonds mit kurzfris-tigen Krediten kombiniert. Der polnische Sekretr fr Europi-sche Angelegenheiten und Wirt-schaft, Mikolaj Dowgielewicz, blickt dabei sogar optimistisch in die Zukunft und schlug vor, sich nach dem Aufbau des Sicherheits-netzes fr den Euro und der Str-kung der wirtschaftlichen Koor-dination auf EU-Ebene vermehrt wachstumsorientierten Initiati-ven zu widmen. Thomas Fischer, Leiter des Bros Brssel der Ber-telsmann Stiftung, verwies dar-auf, dass die Europa 2020-Stra-tegie der EU-Kommission genau in diese Richtung weise. "Aller-dings", so Fischer weiter, "besteht

    die Gefahr, dass die Strategie rei-ne Ankndigungspolitik bleibt, wenn die EU nicht ber die n-tigen finanziellen Mittel verfgt." Politische Entscheider, Wissen-schaftler und Vertreter der Zivil-gesellschaft legten whrend des Think-Tank-Forums Konzep-te zu weiteren Aktionsgebieten auf den Tisch, die es ihrer Mei-nung nach knftig von Europas Entscheidern anzupacken gelte. Entsprechende Vorschlge er-wiesen sich als beachtenswert, umsetzbar und wurden von den Entscheidern als groes Potenzi-al fr die Zukunft der EU und fr das Ansehen der EU als ernst zu nehmender Partner fr globale Fragen zur Weltpolitik gewertet. Zusammenfassend wurde eine regelmige Zusammenkunft zur Diskussion ber den Status quo der EU als wertvoll und kon-struktiv eingeschtzt.

    Foto: Rike/pixelio

  • Freitag, 4. Februar 2011Seite 3

    (Fortsetzung von der Seite 1)

    Finanziert werden die Kosten fr dieses Gebude von rund 30 Millionen Euro jeweils zur Hlfte aus Mitteln des Landes und einer Frderung des Bundes. Der Wis-senschaftsrat hat im vergangenen Jahr die hervorragende Arbeit des Exzellenzcluster CITEC der Universitt Bielefeld gewrdigt und den Zuschlag fr die Mit-tel gegeben. Dieses Gebude ist Ausdruck der internationalen Sichtbarkeit der Universitt Bie-lefeld im Bereich der Interaktiven Intelligenten Systeme - einem der zentralen Schwerpunkte unse-res Forschungsprofils. Der For-schungsbau ist gleichzeitig auch unser Baustein zur Realisierung des neuen Campus Bielefeld, der dafr sorgen soll, dass Universitt und Stadt noch attraktiver wer-den fr Wissenschaftler und Stu-dierende aus der ganzen Welt erklrte Professor Dr.-Ing. Ger-

    hard Sagerer, Rektor der Univer-sitt Bielefeld. Ich bedanke mich bei allen, die dieses Gebude er-mglicht haben.Der neue Forschungsbau wird ein in jeder Hinsicht zukunfts-orientiertes Gebude, welches auf dem Campus Nord eine architek-tonisch selbstbewusste und eigen-stndige Adresse darstellt, sagte Heinrich Micus und ergnzte: Es zeigt darber hinaus heute schon, wie richtig und wichtig die Er-schlieung des Campus Nord fr die weitere Entwicklung der Uni-versitt Bielefeld in Zukunft sein wird. Gemeinsam mit den an-deren Projekten auf dem Cam-pus realisieren wir hier gerade ein Jahrhundertwerk. Der vierge-schossige Forschungsbau fr In-teraktive Intelligente Systeme hat eine Bruttogeschoflche von 14.829 Quadratmetern. Dies ent-spricht etwa der Flche von zwei Fuballpltzen. Das Gebude-konzept basiert auf dem Grundge-

    danken der internen Transparenz, sowie der Interaktion und Kom-munikation in den Arbeitsablu-fen. So liegt eine wesentliche Cha-rakteristik der Architektur in der gegenstzlichen Gestaltung der Fassadenhaut. Whrend das Ge-bude in seinem ueren Erschei-nen eine kompakte, geschlossene Sichtbetonfassade erhlt, sind die Innenhoffassaden als transparente Vollglasfassaden ausgestaltet. Die Fertigstellung des auergewhn-lichen Gebudes ist fr August 2012 geplant.Die Forschung zu interaktiven in-telligenten Systemen ist seit Jah-ren einer der Forschungsprofil-schwerpunkte der Uni Bielefeld. Ziel dieser Forschung sind techni-sche Kognitionssysteme, die mit Menschen auf einer kognitiven Ebene interagieren und als ver-stndige Helfer ihre Fhigkei-ten bedarfsgerecht an wechseln-de Randbedingungen anpassen knnen. Ziel der Forschung ist

    es, die Maschinen fr den Men-schen intuitiv und leicht bedien-bar zu machen: Von intelligen-ten Alltagsgerten ber assistive Umgebungen und aktive Medi-en bis hin zu Robotern. Zuknf-tige Technologien sollen sich auf den Menschen einstellen anstatt - wie bisher - den Menschen zu zwingen, sich auf die oft sperri-ge Bedienung der entsprechen-den Gertschaft einzustellen. Um diese Herausforderungen zu meistern bedarf es der Zusam-menarbeit verschiedenster Fach-richtungen, wobei die Interdis-ziplinaritt betrchtlich ber den technisch naturwissenschaftli-chen Bereich hinaus reicht. Die Forschung an interaktiven intelli-genten Systemen vereint Wissen-schaftler aus 32 Forschergruppen aus sechs Disziplinen (Informatik, Biologie, Linguistik, Psychologie, Sportwissenschaft und Physik). Davon werden 17 Gruppen im Forschungsbau untergebracht.

    Spatenstich fr 30 Millionen Euro Neubau

    Zukunftsorientierte Forschung in Bielefeld

    Polizei rt zur Vorsicht

    Abzocke am Telefonn Mitte. Am Montag vergange-ner Woche erhielt eine 84-jh-rige Bielefelderin einen An-ruf eines Herrn Hoffmann, der sich als Mitarbeiter ihrer Kran-kenversicherung ausgab und ihr Vergnstigungen anbieten kn-ne. Dazu sollte ein Mitarbeiter der Versicherung zu der Dame nach Hause kommen. Die Bie-lefelderin beendete das Gesprch und fragte zunchst bei ihrer Versicherung nach einer sol-chen Aktion. Diese konnte eine Vergnstigungsaktion nicht be-sttigen. Die Angerufene ver-wendete ihre Rckrufwahltaste des Telefons und erreichte wie-der Herrn Hoffmann, den sie in

    ein nachfragendes Gesprch ver-wickelte. Dieser legte daraufhin auf. Ermittlungen der Polizei ergaben, dass es mehrere gleich-gelagerte Anrufe gegeben haben drfte. Die Ermittlungen dau-ern an. Bei den Anrufen knnte es sich um Vorbereitungshand-lungen zu Betrugsstraftaten oder gar um versuchten Betrug han-deln. Die Polizei rt, bei gleich-gelagerten Anrufen zunchst, wie die betroffene Bielefelderin, bei der eigenen Versicherung nachzufragen und sich zudem die Erreichbarkeit des Anrufers zu notieren. Hinweise erbittet die Polizei unter Telefon (0521) 545-0.

    Stiftung frdert innovative Forschungsprojekte von Schlern

    Wanted: Einstein OWL

    n Bielefeld-Mitte. Gibt es in Bielefeld Schlerinnen und Schler, die in die Fustapfen Albert Einsteins treten knnten? Die Peter Glsel Stiftung Det-mold, die Familie-Osthushen-rich-Stiftung Gtersloh, Carina Stiftung Herford und der Stu-dienfonds OWL suchen jeden-falls nach solchen. Sie loben nun zum zweiten Mal den Schler-preis Einstein OWL aus.Der Preis zielt auf besonders innovative Schulprojekte aus Technik und Naturwissenschaf-ten. Damit wollen die beteilig-ten Stiftungen und die Schirm-herrin, Regierungsprsidentin Marianne Thomann-Stahl, das

    Interesse der Schlerinnen und Schler an diesen Fchern str-ken. In den Ingenieursberufen und in den Naturwissenschaf-ten bten sich ausgezeichne-te Berufschancen, gleichzeitig sehe sich die Wirtschaft aber ei-nem groen Fachkrftemangel gegenber, begrndet die Re-gierungsprsidentin ihr Enga-gement fr Einstein OWL. Fr den Preis knnen sich feste Lehrer/Schler-Teams bewer-ben, die ber einen Zeitraum von mindestens drei Monaten an einem naturwissenschaftli-chen oder technischen Projekt arbeiten. Die Zahl der Schle-rinnen und Schler sollte fnf

    Jugendliche nicht bersteigen. Einstein OWL richtet sich an die 10. Klassen und die Ober-stufen von Gymnasien und Ge-samtschulen. Bei den Projekten kann es sich um Forschungspro-jekte ebenso handeln wie um technische Innovationen. Sie sollten nachhaltig fr die Schule wirken oder eine Themenpart-nerschaft mit einem Unterneh-men begrnden, betont Stefan Wolf, Geschftsfhrer der Peter Glsel Stiftung.Im vergangenen Jahr siegte ein Team des Gymnasiums Stein-hagen, das sich mit der Weiter-entwicklung der Grtzel-Zel-le befasste, einer Solarzelle, die

    mit Hilfe organischer Farbstoffe Energie gewinnt. Auf die Plt-ze zwei und drei schafften es das Gymnasium Theodorianum Pa-derborn und das Besselgymna-sium Minden. Ich hoffe, dass in diesem Jahr auch eine Schule aus Bielefeld zu den Preistrgern gehrt, macht Wolf den Sch-lerinnen und Schlern an hei-mischen Gymnasien und Ge-samtschulen Mut.Die drei bestplatzierten Teams er-halten bei Einstein OWL zwi-schen 500 und 1.500 Euro fr ihre Schulen. Besonders interessant wird der Preis jedoch durch die Frderung der Schler selbst. Die Gewinner des ersten Preises er-halten jeweils ein Stipendium von 3.600 Euro. Dieses dient zur Auf-nahme eines Studiums an einer Hochschule in OWL. Gleichzei-tig gelten die Jugendlichen damit als besonders frderungswrdig und haben beste Chancen auf ein Anschlussstipendium des Studi-enfonds OWL. Kleines Schman-kerl fr die Siegerschule: Sie darf den Titel Einstein-OWL Schu-le tragen. Bewerbungen ms-sen bis zum 11. Mrz per E-Mail bei Kathrin Baaske von der Peter Glsel Stiftung eingehen. Der Be-werbungsbogen findet sich auf der Internetseite der Detmolder Stif-tung.

    Die Peter Glsel Stiftung Detmold, die Familie-Ost-hushenrich-Stiftung Gtersloh, Cari-na Stiftung Herford und der Studien-fonds OWL loben zum zweiten Mal den Schlerpreis Einstein OWL aus.

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  • Seite 4 Freitag, 4. Februar 2011

    Vampire erobern Tierpark-Becher

    Olderdissen. Schaurig schn, gruselig und sagenumwoben: Fledermuse. Vor nachtblauem oder blutrotem Himmel fliegen sie dahin und zieren als aktuelles Motiv die neuen Porzellanbe-cher der Tierpark-Edition. Die begehrten Souvenirs, limitiert auf 1.000 Stck, werden im Tierpark-Shop in der Prparate-Ausstellung fr sechs Euro pro Becher verkauft.Die Einnahmen aus dem Verkauf der Souvenirs werden zur Er-haltung, Erweiterung und Verbesserung des Tierparks genutzt. Der Tierpark-Shop in der Prparate-Ausstellung ist samstags, sonn- und feiertags und mittwochs von 10 bis 12 Uhr und von 12.30 bis 17.00 Uhr geffnet. Er befindet sich oberhalb vom Spielplatz.Fledermuse, die in China ein Symbol fr Glck und Gewinn darstellen, findet man auch im Heimat-Tierpark Olderdissen: in einer schattigen Hhle unterhalb des Gamsgeheges.Eine Informationstafel neben dem Eingang liefert detaillierte Informationen ber die Arten und die Lebensweise dieser inter-essanten Tiere. Ausgeleuchtet wird die Hhle von Lichtstrahlern und auf Knopfdruck des Besuchers erklingen die Orientierungs- und Sozialrufe europischer Fledermausarten, welche mit mo-dernster Ultraschalltechnik aufgenommen wurden. Die Hhle, von den Mitarbeitern des Tierparks gebaut, wurde so in den vorhandenen Hang integriert und mit Kalksteinbrocken ausge-kleidet, dass sie im hinteren Bereich auch echten Fledermusen Unterschlupf gewhren kann.Weitere Informationen ber den Heimat-Tierpark Olderdissen sowie ber die Souvenirs aus dem Tierpark im Internet auf www.umweltbetrieb-bielefeld.de.

    IHK-Demografierechner veranschaulicht Altersstruktur in Unternehmen

    Ostwestfalen gilt zwar als eine der jngsten Regionen Deutschlands, aber auch hier ist die demografische Entwicklung gravierend. Im Jahr 2028 werden nach Prognosen des Statistischen Landesamtes in Nordrhein-Westfalen in Ostwestfalen 75.000 15-20-Jhrigen gut 133.000 60-65-Jhrige ge-genberstehen, betont IHK-Geschftsfhrer Dr. Chris-

    toph von der Heiden. Das Potenzial an Erwerbsttigen fr die Unternehmen werde schrumpfen, Belegschaften wrden deutlich lter. Der Fachkrftemangel wird auch fr ostwestflischen Un-ternehmen zu einem groen Problem, so von der Heiden.Die IHK bietet jetzt mit ihrem Demografierechner Unternehmen eine Mglichkeit, eine Altersstrukturanalyse fr ihren Betrieb vorzunehmen. Der kostenlos nutzbare IHK-Demografierechner steht in Form einer Excel-Anwendung im Internet bereit. In wenigen Schritten knnen Betriebe eine betriebliche Alters-strukturanalyse durchfhren. Der Demografierechner veran-schaulicht, ob das jeweilige Unternehmen bereits fit fr den demografischen Wandel ist. Die Altersstrukturanalyse stellt die aktuelle Personalstruktur der Firma dar und prognostiziert die Entwicklung bis zum Jahr 2030. Im Wettbewerbsvergleich kann man sehen, wie sich die Altersstruktur der Belegschaft vom Branchendurchschnitt unterscheidet heute und morgen. Der regionale Fachkrfte-Check zeigt zu-dem, wie sich die Entwick-lung in den Kreisen Ostwestfalens unterscheidet. Der Demogra-fierechner kann im Internet unter http://www.bielefeld.ihk.de genutzt werden.

    Ev. Johanneswerk: Vorsitzender Dr. Ingo Habenicht eingefhrt

    Hoffnung und Zuversicht leiten die Diakonie

    n Bielefeld (JW). Hoffnung und Zuversicht sind zwei wich-tige Elemente der persnlichen

    Vision von Pastor Dr. Ingo Ha-benicht von einer gelingenden di-akonischen Arbeit. In seiner Pre-

    digt nach der Amtseinfhrung als Vorstandsvorsitzender des Ev. Johanneswerks nannte er seine

    Eckpunkte fr eine neue Visi-on, die er als einen Leitstern fr die Arbeit versteht. Im Festgot-tesdienst in der Johannesstiftska-pelle hatte Prses Dr. h.c. Alfred Bu (Ev. Kirche von Westfalen) zuvor Amtsvorgnger Karsten Gebhardt verabschiedet und Dr. Habenicht zu seiner neuen Auf-gabe verpflichtet. Formell wurde der Amtswechsel im Vorstand bereits zum 1. Ja-nuar 2011 vollzogen. Der festli-che Gottesdienst bildete vergan-genen Donnerstag den Rahmen fr die Wrdigung von Karsten Gebhardt, der mehr als 25 Jahre in leitender Funktion im Johan-neswerk ttig war und zum Jah-resende 2010 in den Ruhestand gegangen ist.

    Festredner wrdigen Karsten Gebhardt Prses Bu charakterisierte Gebhardt als Diakoniker, der mit ganzem Herzen bei der Sache sei. Die Ansprache an Gebhardt stell-te Prses Bu unter den Spruch Jedes hat seine Zeit und wies unter anderem auf die beson-dere Gabe des ausgeschiedenen Vorstandsvorsitzenden hin, mit groer Gelassenheit verblf-

    fungsfest zur rechten Zeit die richtige Entscheidung zu treffen. Dem neuen Vorstandsvorsitzen-den wnschte der Prses, er sol-le getrost und gelassen tun, was zu tun ist. Schlsselwort seiner Rede an Dr. Habenicht war der Begriff Freiheit. Deren Mg-lichkeiten und Grenzen kenn-zeichnete Prses Bu mit den Worten: Christliche Freiheit gibt es nicht ohne Verantwor-tung. Die Festredner Pastor Gnther Barenhoff als Vorstand des Di-akonischen Werkes Rheinland Westfalen Lippe, Dr. Hans Ros-sels als Prsident der Kranken-haus Gesellschaft Nordrhein-Westfalen und Prof. Dr. Markus Rckert als Vorstandsvorsitzen-der des Verbandes der diakoni-schen Dienstgeber berbrach-ten Gre und Dankesworte, schilderten aber auch auf hu-morvolle Weise, wie sie Kars-ten Gebhardt erlebt haben. Bie-lefelds Oberbrgermeister Pit Clausen wies in seiner Anspra-che auf die Bedeutung hin, die die Diakonie fr die Stadt insge-samt habe als Arbeitgeber und als prgendes Element fr die At-mosphre.

    Festgottesdienst in der Johannesstiftskapelle: Superintendent Hans-Werner Schneider, Vorsitzender des Verwaltungsrates des Ev. Johanneswerks (r.), Karsten Gebhardt (2.v.r.), Prses Dr. h.c. Alfred Bu, Ev. Kirche von Westfalen (l.), und Pastor Dr. Ingo Habenicht, Vorsitzender des Johanneswerk-Vorstandes. Foto: Christian Weische

    Kreatives Projekt in Bethel-Werkstatt

    Heilerziehungspflege-Schler gestalten Klangraumn Bethel. Zuerst sprt man nichts. Die Matratze ist einfach weich, warm und angenehm. Dann knackt es leiste, der Sub-woofer springt an. Vibrationen breiten sich aus, erst ganz leicht, dann immer strker. Tieffrequen-te Tne bringen die Liegeflche in Schwingung und massieren sanft den Rcken. Ein wohli-ges Gefhl macht sich breit das Bass-Bett im neuen Klan-graum einer Bethel-Werkstatt sorgt fr tiefe Entspannung.Das musikalische Mbelstck kommt bei den Beschftigten der Werkstatt fr Menschen mit Behinderung am Quellenhofweg 27 gut an. Genaugenommen ist es sogar der Lieblingsplatz im Lieblingsraum, zumindest fr Klaus Weier. Er ist Werkstatt-Beschftigter bei Bethel proWerk und erster Stammgast im Klan-

    graum. Besonders fasziniert ihn die Disco-Kugel, die langsam an der mit weien Stoffbahnen abgehngten Decke kreist. Mit dem Blick verfolgt der behinder-te Mann die bunten Lichtreflexe, die ber die frisch gelb gestriche-nen Wnde huschen.Kaum zu glauben, das dieser be-hagliche Raum noch bis vor weni-gen Wochen eine Abstellkammer war. Die Idee, ihn anderweitig zu nutzen, gab es schon lange. Aber unsere Mitarbeitenden haben im laufenden Betrieb einfach nicht die Zeit, ein neues Raumkonzept zu erstellen und umzusetzen, sagt Eleni Gonsior. Sie leitet die Gruppe Vermon III, in der 24 Menschen, vorwiegend mit ho-hem Betreuungsbedarf, beschf-tigt werden. Auerdem mach-te sich die Bethel-Mitarbeiterin Gedanken ber die zu erwar-

    tenden Kosten Therapierume sind schlielich teuer.Dass diese Sorge unbegrndet blieb, dafr sorgten fnf Schler der Heilerziehungspflegeschu-le in Bethel. Dank groem Ein-satz und vielen kreativen Ideen gestalteten Wiebke Httemann, Christina Schell, Sebastian Br-ker, Katharina Beyer und Kathrin Schaaf den Klangraum ohne gro-es Budget. Die Schler mach-ten sich auf die Suche nach altem Material und wurden fndig: Eine betagte, aber noch vollkom-men funktionsfhige Stereoanla-ge konnte aufgetan werden, ei-nen riesigen Gong steuerte eine benachbarte Werkstatt als Dau-erleihgabe bei. Nicht nur das

    Bass-Bett, sondern auch vie-le Instrumente bauten die Sch-ler selbst. Etwa die farbenfrohen Regenmacher-Rohre, gefllt mit Nudeln, Reis oder Erbsen. Andere Bastelarbeiten, etwa die Moosgummi-Noten am Him-mel, machten die Schler ge-meinsam mit den behinderten Beschftigten. Und wenn mal das richtige Werkzeug fehlte, wuss-ten die Kollegen vom benachbar-ten Vorrichtungsbau weiter. Die berschaubare Rechnung fr den neugestalteten Raum: 450 Euro.In der Werkstatt am Quellen-hofweg konnten die fnf Schler wertvolle Praxiserfahrung sam-meln. Der Klangraum ist eines von vielen Projekten, die Stu-dierende des Betheler Berufs-kollegs im Rahmen ihrer Heil-erziehungspflege-Ausbildung im Januar umsetzten. In dieser Pro-jektphase arbeiteten die Studie-renden weitgehend selbststndig und eigenverantwortlich, wobei

    jedes Projekt ausfhrlich doku-mentiert wird. Ihre Themen fan-den die Studierenden whrend eines achtwchigen Praktikums, das der Projektphase vorausging. Die Heilerziehungspflege-Aus-bildung am Berufskolleg Bethel dauert insgesamt drei Jahre. Sie gliedert sich in einen zweijhri-gen, berwiegend theoretischen Abschnitt und ein anschlieen-des einjhriges Berufspraktikum.Das Ergebnis ist etwas ganz wun-derbares. Eleni Gonsior ist be-geistert. Ein Klangraum macht hier bei uns besonders viel Sinn, weil unsere Beschftigten sehr empfnglich sind fr sinnliche Wahrnehmung. Auch die Sch-ler sind zufrieden: Unser Plan ging gut auf, sagt Sebastian Br-ker. Zwar musste das Bett etwas gekrzt werden, aber jetzt passt es perfekt. Und stabil ist auch, sagt der angehende Heilerziehungs-pfleger und klopft beherzt auf den mchtigen Rahmen.

    n Sennestadt. Der trkische Kangal Aslan ist drei Jahre alt und wurde bisher mindestens zweimal ber das Internet an neue Besitzer verkauft.Schlielich landete der groe Herdenschutzhund bei einer Fa-milie in Bielefeld.Als diese den Hund am zwei-ten Tag im Garten angebunden hatten, lie sich Aslan pltzlich nicht mehr ableinen und die rat-lose Familie rief schlielich die Polizei um Hilfe. Diese brach-te den offensichtlich verstrten Hund zu spter Stunde ins Tier-heim und die neuen Besitzer tra-ten die Eigentumsrechte an den Tierschutzverein Bielefeld ab.Laut Auskunft der vorletzten Besitzerin soll es sich bei Aslan aber um einen sehr gutmtigen Vierbeiner handeln, mit dem es zuvor keine Probleme gegeben hatte.Auch im Tierheim zeigt sich der groe Hund bisher durch-

    weg freundlich und gut hndel-bar. Er ist stubenrein, an grere Kinder gewhnt und mit Artge-nossen vertrglich.Fr Aslan sucht der Tierschutz-verein Hundefreunde mit einem greren eingezunten Grund-stck und vollem Familienan-schlu.Die neuen Besitzer sollten sich zuvor mit dem besonderen We-sen eines Herdenschutzhundes Vertraut gemacht haben.Nhere Info gibt es unter der Rufnummer 05205/98430. Das Tierheim ist von montags bis samstags in der Zeit von 15.00 bis 18.00 Uhr geffnet.

    Tier der Woche

    Aslan

    Das Bass-Bett kommt gut an Werkstatt-Beschftigter Klaus Weier, hier mit Schlerin Wieb-ke Httemann, wurde sofort Stammgast im Klangraum.

    Im Klangraum kann man Instrumente ausprobieren: Ilona Schwarz (r.) und Christina Schell, angehende Heil-erziehungspflegerin, testen den groen Gong.

  • Seite 6 Freitag, 4. Februar 2011

    n Freitag, 4. Februar

    Ausstellungen

    Der Westflische Expressi-onismus in der Kunsthalle Bielefeld

    Kommunale Galerie Aus-blicke-Migration in OWL im Alten Rathaus

    Tobias Kresse- Columbia live im Amerika-Haus

    Prof. Dr. Jutta Wermke pr-sentiert Hr-Bilder im Haus der Stille

    Kein Kinderspiel-Jdische Kinder whrend des zweiten Weltkrieges im Bauernhaus-Museum

    175 Jahre Deutsche Bahnen-Bielefeld an der Schiene im Historischen Museum

    Eine Sptlese- Gnter E.R. Richter, Pastelkreide-, Bleistift und Federzeichnungen im FZZ Stieghorst

    Niemand kann in sich selber bleiben (Emmanuel Levinas)-Wolfgang Waesch-Malerei in der Galerie Baal

    Unser Zeichenbrett ist die Welt, Ralf Witthaus in der Galerie 61 (Ausstellungser-ffnung)

    Andreas Grunert: Bilder, Aquarelle, Zeichnungen in der Galerie Jesse

    Konzerte

    19.30 Kastelruther Spatzen in der Stadthalle

    20.00 4. Freitagskonzert der Bielefelder Philharmoniker in der Oetkerhalle

    20.00 Brassed Off Mit Pauken und Trompeten im Stadttheater

    20.30 Pelle Carlberg und Band im Bunker Ulmenwall

    Theater

    20.00 Annamateur und Aus-sensaiter Musikkabarrett in der Neuen Schmiede

    20.00 Dave Davis in der Oetkerhalle

    20.00 Der Tartuffe im Thea-terhaus Feilenstrae

    22.00 Christian Rsinger im TAM Foyer

    Kinder

    16.00 Die kleine Wolke Mh im Zentrum Bielefelder Pup-penspiele

    Sonstiges

    18.00 Kulinarischer Spazier-gang-Durch die Altstadt im Alten Rathaus

    n Samstag, 5. Februar

    Konzerte

    20.30 1000 . De Joode, Vat-cher Klare, Maris im Bunker Ulmenwall

    21.00 Seven Boots im Fidibus

    Ausstellungen

    Der Westflische Expressi-onismus in der Kunsthalle Bielefeld

    Prof. Dr. Jutta Wermke pr-sentiert Hr-Bilder im Haus der Stille

    Kein Kinderspiel-Jdische Kinder whrend des zweiten Weltkrieges im Bauernhaus-Museum

    175 Jahre Deutsche Bahnen-Bielefeld an der Schiene im Historischen Museum

    Niemand kann in sich selber bleiben (Emmanuel Levinas)-Wolfgang Waesch-Malerei in der Galerie Baal

    Unser Zeichenbrett ist die Welt, Ralf Witthaus in der Galerie 61

    Andreas Grunert: Bilder, Aquarelle, Zeichnungen in der Galerie Jesse

    Theater

    18.00 Hnsel und Gretel im Stadttheater

    18.00 Jahnplatz-Kantate 2.0 im Theaterlabor

    19.30 Unfun im TAM ZWEI

    19.30 Das Herz eines Boxers im Kleinen Theater Bielefeld

    20.00 Amadeus im Zentrum Bielefelder Puppenspiele

    20.00 Der Taruffe im Thea-terhaus Feilenstrae

    Sonstiges

    17.30 Kulinarischer Spazier-gang-Durch die Altstadt im Alten Rathaus

    n Sonntag, 6. Februar

    Ausstellungen

    Der Westflische Expressionis-mus in der Kunsthalle Bielefeld

    Kein Kinderspiel-Jdische Kinder whrend des zweiten Weltkrieges im Bauernhaus-Museum

    175 Jahre Deutsche Bahnen-Bielefeld an der Schiene im Historischen Museum

    Unser Zeichenbrett ist die Welt, Ralf Witthaus in der Galerie 61

    Eine Sptlese- Gnter E.R. Richter, Pastelkreide-, Bleistift und Federzeichnungen im FZZ Stieghorst

    Andreas Grunert: Bilder, Aquarelle, Zeichnungen in der Galerie Jesse

    UNHEILIG & Special Guest

    Heimreise - Die Open Air Konzerte 2011

    Nachdem nun die komplette Hallentournee der Aus-nahmeband UNHEILIG - um Frontmann Der Graf - im Vorverkauf ausverkauft ist, stehen 2011 die letzten Konzerte an. Der Graf hat bekannt gegeben, dass diese bevorstehende Open Air Tour die letzte Mglich-keit sein wird, die Band im Jahr 2011 live zu erleben. Danach wird er sich zurckziehen um das neue Studio-album, welches 2012 erscheinen soll, aufzunehmen. Wenn man in diesem Jahr ber deutsche Rockmusik sprach, war an einem Namen kein Vorbeikommen: UN-HEILIG traten den Beweis an, dass gut Ding manchmal eben doch Weile haben mchte. Nach zehn Jahren und hunderten von Konzerten in der ganzen Republik und im europischen Ausland, nach sechs Alben, von denen jedes eine grere Aufmerksamkeit erhielt als das vorangegangene, gelang der Band in diesem Jahr der groe Durchbruch. Das im Februar erschienene siebte Album GROSSE FREIHEIT machte aus der Indie-Kult-Band beinahe ber Nacht Superstars. Unfassbare 17 Wochen lang stand das Werk an der Spitzenposition der Albumcharts und brach damit den Rekord, den 22 Jahre lang Herbert Grnemeyer mit innehielt. Das als erste Single verffentlichte Geboren um zu leben verkaufte ber 300.000 Einheiten und erreichte ebenso wie das Album Platinstatus.

    Fr., 15.07.2011, 19.30 Uhr, Bielefeld Ravensber-ger Park

    David Werker mit erfrischen-dem Programm

    Nachwuchs-Comedian erzhlt aus Studi-Sicht

    Mitte. David Werker, 25, hat keine Ahnung, was er mit seinem Leben anfangen soll, oder anders for-muliert: Er studiert Germanistik. Nicht auf Lehramt oder auf Magister - nein, auf gut Glck! In seiner modern geschnittenen 0,5 Zimmer Wohnung bleibt dem aufgeweckten Student genug Zeit, um sich den wesentlichen Dingen im Leben zu widmen. So findet er heraus: Schmutziges Geschirr schimmelt nicht, wenn mans einfriert! Bei David Werker wird schnell klar: Es geht nach vorne! Auch wenn ihn die Widrig-keiten des Alltags stndig ausbremsen: Mein erstes, eigenes Auto ist so langsam; wenn ich da ins Navi Schnellste Route eingebe, lacht die Frau und sagt: Steig aus und lauf!. Aber der Reihe nach. David Werker wird in den 80er Jahren ber Nacht zum Kind seiner Eltern. Sein stolzer Vater ersteht als erstes einen Strampelanzug mit der Aufschrift: Frisch ge-presst. Es folgt die siebenjhrige Stillzeit, anschlie-end das Abitur in Krefeld.Erleben Sie den hochgelobten Gewinner der Quatsch Comedy Club Talentschmiede und den doppelten Preistrger des Bonner Paukenschlag in einem jugendlich erfrischenden Programm und erfahren Sie, was es bedeutet, jeden Tag um halb acht aufzuste-hen, weil um acht die Lden zumachen!

    David Werker wird am Freitag, 4. Mrz, 20 Uhr, im Ringlokschuppen zu Gast sein.

    Veranstaltungen vom Freitag, 4. Februar bis Donnerstag, 10. Februar

    Die irische Musiksensation: CELTIC WOMAN

    Songs from the Heart - live 2011

    Mitte. Weltweit ber sechs Millionen verkaufte Alben, 90 Wochen Platz 1 der World Music Charts und ausverkaufte Tourneen mit ber 1,5 Millionen Besuchern auf nahezu allen Kontinenten. Die Erfolgsbilanz der 2004 gegrndeten Gesangsforma-tion Celtic Woman liest sich zweifelsohne beeindruckend. Endlich sind die zauber-haften Knstlerinnen 2011 nach drei Jahren fr zehn Shows wieder auf deutschen und sterreichischen Bhnen zu erleben. Im Juni wird sie ihre Tour nach Frankfurt, Dresden, Berlin, Dsseldorf, Bielefeld, Hannover, Wien, Mnchen, Stuttgart und Hamburg fhren. Der Trend zu irischer Musik und Kultur ist nach wie vor ungebrochen, und so ist Celtic Woman zu einem internationalen Musikphnomen geworden, wie es auf der Welt kein zweites gibt. Die herausragenden Sngerinnen und ihre virtuos aufspie-lende Violinistin verbinden traditionelle irische Melodien mit zeitgenssischen Lie-dern von Knstlern wie Phil Collins, Mariah Carey oder Sting. Aber auch die faszi-nierende Live-Performance der jungen Damen ist Ausdruck ihres Knnens und gibt einen Rahmen vor, der die Persnlichkeit jeder einzelnen Knstlerin unterstreicht, bis alles zu einem ganz besonderen Gesamtkunstwerk verschmilzt. Die Show bietet Platz fr die zauberhaften Stimmen der Sngerinnen: sowohl als Solistinnen, jede in ihrem ganz eigenen Stil, wie auch als ergreifendes Ensemble. Ihr berwltigen-der Erfolg beweist es.

    Di., 21.06.2011, 20.00 Uhr, Bielefeld Stadthalle

    VHS lehrt abends das knigliche Bridge

    An zehn Abenden jeweils donnerstags zwischen dem 10. Februar und dem 14. April heit das Motto Wir lernen Bridge von 19.00 bis 21.15 Uhr in der VHS. Kursleiterin Sabine Melcher versichert: Dieses vielseitige Spiel bringt Freude, denn wer es einmal gelernt hat, den lsst es nicht wieder los. Bei den weiteren Abenden wird der Einstieg in dieses knigliche Spiel Schritt fr Schritt und spielend erlernt. In der ersten Stunde, am Donnerstag, 10. Februar, ist ein Reinschnuppern erlaubt, um zu erkennen: Bridge ist unterhaltsam, geistreich und so faszinierend, dass man den Alltag vergisst.Die spielerischen Kurstermine finden statt in der VHS, Ravens-berger Park 1, Raum 164.

    Informationen und Anmeldungen telefonisch unter 0521 / 51-2259 oder auf www.vhs-bielefeld.de.

  • Seite 7Freitag, 4. Februar 2011

    Poeten der Popmusik: Alea

    Besonderes Konzert zu Ehren Michael Thamms

    alea sind zurck. Die ostwestflischen Poeten der Popmusik haben mit Plastikblumen ein grandioses Comeback-Album vorgelegt und touren jetzt in einigen ausgewhlten Rumen ihrer ostwestflischen Heimat mit dem zugehrigen Live-Programm. In der Altstdter Nikolaikirche in Bielefeld geben sie auf Einladung der Gemeinde ein besonderes Konzert, denn alea war eine der Lieblingsbands des krzlich verstorbenen ehema-ligen WDR-Studioleiters Michael Thamm, der einer ihrer treuen Frderer war. Daher geht in Gedenken an ihn ein Groteil der Einnahmen an Hilfsprojekte, die Michael Thamm besonders am Herzen lagen. Mehr als sieben Jahre Kunstpause hat es gedauert, um die neuen Pflnzchen reifen und wachsen zu lassen, und nun begeistern neue Songs und die alea-Klassiker die eingeschworene Fangemeinde ebenso wie die neuen Anhnger dieser poetischen Popmusik. Alea ist ein mu-sikalisches Lebensgefhl, das Generationen verbindet und Menschen vereint, die gerne in dieser einzigartigen Mischung aus Chanson, Jazz und Weltmusik schwel-gen. Denn so halten es zumindest die vier Musiker von alea: Ihre Plastikblumen blhen manchmal laut und krftig, manchmal leise und zerbrechlich, mal schn, mal schrg, mal hell, mal dunkel, stets bunt - und eben tuschend echt. Mit viel Liebe zum Detail geschaffen, entwickelt sich dabei manchmal um sie herum ein Eigenleben, das berhrt. Und das Schne an Kunstblumen ist ja, dass sie das ganze Jahr blhen knnen zeitlos, ohne Gieen, ohne Dnger einfach nur hinsetzen, zuhren, genieen und sich verzaubern lassen von aleas Plastikblumen. Die Gruppe alea unter-nimmt skurril-poetische Klangreisen durch imaginre Welten.

    Di., 08.03.2011, 20.00 Uhr, Bielefeld Altstdter Nicolaikirche

    RALF SCHMITZ: Schmitzophren

    Schmitzophren - Wer viel zu sagen hat, muss schneller reden. Ralf Schmitz ist ein groes Improvi-sationstalent - man knnte auch sagen: Er hat auf der Bhne keinen Plan. Braucht er auch nicht, denn in welche Richtung sich die Show entwickelt, darf jeden Abend das Publikum entscheiden, manch-mal sogar im Sekundentakt. Ob er Ihnen in Windeseile eine neue Phantasiesprache beibringt - na-trlich flieend - aus dem Stehgreif Ihren Beruf pimpt, so dass Sie selbst nicht mehr wissen was Sie eigentlich machen, oder Nachhilfe in musikalischer Krpersprache gibt, die Grenzen auf der Lachskala sind nach oben offen.

    Mi.,09.03.2011, 20 Uhr, Biele-feld Stadthalle

    Ferienspiele 2011 in Dornberg

    Das Sportamt bereitet die diesjhrigen Ferienspiele in der Grundschule Baben-hausen vor. Sie finden in den ersten beiden Sommerferienwochen vom 25. Juli bis 5. August statt. Vor Ort wird ein engagiertes Team von jungen Erwach-senen in gewohnter Weise ein interes-santes Programm anbieten. Wer in die-sem Team - auch an verantwortlicher Stelle - mitwirken mchte, kann sich bis Freitag, 18. Februar, beim Sport-amt der Stadt Bielefeld, Frau Klemp, 33597 Bielefeld oder unter [email protected] formlos bewerben. Fr Rckfragen erreichen Sie Frau Klemp telefonisch unter 0521 / 51-6270. Anmeldungen zu den Ferienspielen sind ab Beginn der Osterferien Mitte April mglich. Nhere Informationen auch unter www.ferienspiele-dornberg.de oder auf der Internetseite der Stadt Bielefeld www.bielefeld.de.

    Konzerte

    18.00 Gnsehaut garantiert in der Kirche Brake

    18.00 Musikalische Vesper in der Neustdter Marienkirche

    18.00 Trompete und Orgel in der Jesus Christus Kirche Sennestadt

    Theater

    15.00 Wie im Himmel im Stadttheater

    19.30 Max Goldt liest: Gattin aus Holzabfllen im TAM Foyer

    19.30 Wie im Himmel im Stadttheater (Premiere)

    n Montag, 7. Februar

    Ausstellungen

    Der Westflische Expressi-onismus in der Kunsthalle Bielefeld

    Kommunale Galerie Aus-blicke-Migration in OWL im Alten Rathaus

    Tobias Kresse- Columbia live im Amerika-Haus

    Prof. Dr. Jutta Wermke pr-sentiert Hr-Bilder im Haus der Stille

    Kein Kinderspiel-Jdische

    Kinder whrend des zweiten Weltkrieges im Bauernhaus-Museum

    175 Jahre Deutsche Bahnen-Bielefeld an der Schiene im Historischen Museum

    Eine Sptlese- Gnter E.R. Richter, Pastelkreide-, Bleistift und Federzeichnungen im FZZ Stieghorst

    Andreas Grunert: Bilder, Aquarelle, Zeichnungen in der Galerie Jesse

    Theater

    20.00 Das Vollplaybackthe-ater prsentiert: Die drei Fragezeichen und der Karpa-tenhund in der Oetkerhalle

    n Dienstag, 8. Februar

    Ausstellungen

    Der Westflische Expressi-onismus in der Kunsthalle Bielefeld

    Kommunale Galerie Aus-blicke-Migration in OWL im Alten Rathaus

    Tobias Kresse- Columbia live im Amerika-Haus

    Prof. Dr. Jutta Wermke pr-sentiert Hr-Bilder im Haus der Stille

    Andreas Grunert: Bilder, Aquarelle, Zeichnungen in der Galerie Jesse

    Eine Sptlese- Gnter E.R. Richter, Pastelkreide-, Bleistift und Federzeichnungen im FZZ Stieghorst

    Konzerte

    20.30 unscheinBar mit Li-quid jazz im Bunker Ulmen-wall

    Theater

    20.00 Urban Priol in der Stadthalle

    n Mittwoch, 9. Februar

    Ausstellungen

    Der Westflische Expressio-nismus in der Kunsthalle

    Der Westflische Expressi-onismus in der Kunsthalle Bielefeld

    Kommunale Galerie Aus-blicke-Migration in OWL im Alten Rathaus

    Tobias Kresse- Columbia live im Amerika-Haus

    Prof. Dr. Jutta Wermke pr-sentiert Hr-Bilder im Haus der Stille

    Andreas Grunert: Bilder, Aquarelle, Zeichnungen in der Galerie Jesse

    Eine Sptlese- Gnter E.R. Richter, Pastelkreide-, Bleistift und Federzeichnungen im FZZ Stieghorst

    175 Jahre Deutsche Bah-nen-Bielefeld an der Schiene im Historischen Museum

    Niemand kann in sich selber bleiben (Emmanuel Levinas)-Wolfgang Waesch-Malerei in der Galerie Baal

    Konzerte

    20.00 Ludwig Gttler in der Oetkerhalle

    20.00 Nightwash Stand Up Comedy im Zweischlingen

    20.30 Die Familie Popolski im Ringlokschuppen

    20.30 Poetry Slam im Bunker Ulmenwall

    Theater

    20.00 Absurdesque im The-aterlabor

    20.00 Woyzeck im Stadt-theater

    n Donnerstag, 10. Februar

    Ausstellungen

    Der Westflische Expressi-onismus in der Kunsthalle Bielefeld

    Kommunale Galerie Aus-blicke-Migration in OWL im Alten Rathaus

    Tobias Kresse- Columbia live im Amerika-Haus

    Prof. Dr. Jutta Wermke pr-sentiert Hr-Bilder im Haus der Stille

    Kein Kinderspiel-Jdische Kinder whrend des zweiten Weltkrieges im Bauernhaus-Museum

    175 Jahre Deutsche Bahnen-Bielefeld an der Schiene im Historischen Museum

    Eine Sptlese- Gnter E.R. Richter, Pastelkreide-, Bleistift und Federzeichnungen im FZZ Stieghorst

    Niemand kann in sich selber bleiben (Emmanuel Levinas)-Wolfgang Waesch-Malerei in der Galerie Baal

    Unser Zeichenbrett ist die Welt, Ralf Witthaus in der Galerie 61 (Ausstellungser-ffnung)

    Andreas Grunert: Bilder, Aquarelle, Zeichnungen in der Galerie Jesse

    Konzerte

    21.00 Groove Session im Bunker Ulmenwall

    Theater

    20.00 Reise ins Verborgene im Stadttheater

    Veranstaltungen vom Freitag, 4. Februar bis Donnerstag, 10. Februar

    Donnerstag 10. Februar 2011, 20.00 UhrFreitag 11. Februar 2011, 20.00 Uhr

    StichtagAbendprogramm USA 2010, 95 Min., FSK: ab 12 JahrenEs ist Verachtung auf den ers-ten Blick, als Peter Highmans Weg sich mit dem von Mchte-gernschauspieler Ethan Trem-blay kreuzt. Ethan, ein Spinner mit Herz, stiftet von Beginn an Chaos, sabotiert Peters Flug in

    Atlanta, bietet dem entnervten Architekten dann aber an, ihn im Auto nach L.A. mitzunehmen. Die Zeit drngt, denn Peters Frau erwartet in wenigen Tagen ein Kind, doch Ethan bringt nichts aus der Ruhe. Auch eine beispiellose Katastrophenkette nicht, bei der er der Auslser und Peter das Opfer ist.Darsteller: Robert Downey Jr., Zach Galifianakis, Michelle Monaghan

    Donnerstag 17. Februar 2011, 20.00 Uhr Freitag 18. Februar 2011, 20.00 Uhr

    Ondine - Das Mdchen aus dem Meer

    Abendprogramm Irland 2009, 103 Min., FSK: ab 12 JahrenAn der Kste von Kork geht dem irischen Fischer Syracuse eines Tages ein zauberhafter Fang ins Netz: Die schne Frau ohne Vergangenheit, die vor seinen Augen langsam zum Leben erwacht, beflgelt seine Gefhle und Sinne ebenso wie die Fantasie seiner kleinen, an den Rollstuhl gefesselten

    Tochter. Unter ihrem geheimnisvollen Einfluss nimmt der Alltag im Dorf berraschende Wendungen. Und wie alle Mrchen birgt auch dieses dunkle Geheimnisse, hinter denen sich eine andere, dstere Wahrheit verbirgt.Darsteller: Colin Farell, Alicja Bachelda, Alison Barry, Stephen Rea

    (in der Aula der Realschule) Telefon: 0521 44 24 89

    email: [email protected] Homepage: www.brackwede.de/melodie = berlnge 5,00

    Donnerstag 4. November 2010, 20.00 Uhr Das Konzert Freitag 5. November 2010, 20.00 Uhr Abendprogramm F/Bel/It 2009, 122 Min., FSK: ohne Altersbeschrnkung Der Dirigent des berhmten Bolschoi-Orchesters verliert unter Breschnev seinen Job, weil er seine jdischen Mitarbeiter nicht entlassen will. Nun arbeitet er als Putzmann an seiner einstigen Wirkungssttte. Dort lsst er eines Abends ein Fax mit der Einladung des Bolschoi-Orchesters nach Paris aus dem Bro des Direktors verschwinden und hat die verrckte Idee, mit seinem Orchester in alter Besetzung unter falschem Namen im Thtre du Chtelet zu spielen. Bereits die Fahrt nach Paris wird zu einem Desaster, doch das Konzert allem Unbill zum Trotz ein Erfolg. Darsteller: Alexei Guskow, Dmitri Nasarow, Mlanie LaurentDonnerstag 11. November 2010, 20.00 Uhr Verrckt nach Dir Freitag 12. November 2010, 20.00 Uhr Abendprogramm USA 2010, 103 Min., FSK: ab 6 Jahren Eigentlich sollte es nur ein harmloser Sommerflirt werden: Die beiden Singles Erin und Garrett genieen ihre begrenzte gemeinsame Zeit in vollen Zgen, schlielich mssen sie schon bald wieder ihren Jobs nachgehen. Erin in San Francisco und Garrett in New York. Doch aus dem charmanten Rendevous, den vielen Gemeinsamkeiten und der bloen Zuneigung zueinander wird schon bald mehr. Bis die beiden feststellen, dass ihre Liebe auch ber die Ferne hinweg und trotz des gut gemeinten Abratens ihres Umfelds bestehen will. Darsteller: Drew Barrymore, Justin Long, Charlie Day Donnerstag 18. November 2010, 20.00 Uhr Briefe an Julia Freitag 19. November 2010, 20.00 Uhr Abendprogramm USA 2009, 106 Min., FSK: ohne Altersbeschrnkung Die Britin Claire verbrachte vor 50 Jahren ihre Ferien in Italien und hinterlegte wie viele andere verliebte junge Touristinnen vor und nach ihr einen Brief an die Heldin aus Shakespeares berhmtem Stck, Julia, in Verona. Die junge Sophie findet Claires Brief, als sie ihren Verlobten auf einer Geschftsreise begleitet. Sie ist fasziniert von dem Brief, beantwortet ihn und hofft, die alte Dame dazu zu bewegen, ihre Jugendliebe von damals zu suchen. Claire kommt tatschlich nach Italien - zusammen mit ihrem Enkel. Darsteller: Amanda Seyfried, Vanessa Redgrave, Garca Bernal Donnerstag 25. November 2010, 20.00 Uhr Micmacs Uns gehrt Paris ! Freitag 26. November 2010, 20.00 Uhr Abendprogramm F 2009, 104 Min., FSK: ab 12 Jahren Durch eine Landmine verliert der kleine Bazil seinen Vater und auch die Mutter, die den Tod ihres Mannes nicht verkraftet. Der Junge landet im Heim. 20 Jahre spter trifft ihn als Videoverkufer eine verirrte Pistolenkugel in den Kopf. Als Wohnungsloser wird er von einer Gruppe von Auenseitern aufgenommen, die zu einer Ersatzfamilie fr ihn wird. Als Bazil zufllig auf die Waffenkonzerne stt, die fr den Tod seines Vaters und seine Kugel im Kopf verantwortlich sind, schmiedet er mit seinen neuen Freunden einen Plan, die konkurrierenden Waffenhndler gegeneinander auszuspielen. Darsteller: Dany Boon, Julie Ferrier, Andr Dussollier

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  • Seite 8 Freitag, 4. Februar 2011Familienseite

    Familienministerin Schrder fordert Umdenken in Politik und Wirtschaft

    In Sachen Familie ist Zeit mehr als Geldn Bielefeld/Gtersloh. Zeit ist die Leitwhrung und sowohl fr berufsttige Eltern als auch fr pflegende Angehrige das teuers-te Gut. Diese berzeugung hat Kristina Schrder bei ihrem Be-such in der Bertelsmann Stiftung vertreten. Unter dem vielsagen-den Titel Zeit fr Verantwor-tung: Neue Anforderungen an eine moderne Familienpolitik machte sich die Bundesfamilien-ministerin fr einen Paradigmen-wechsel stark. Nicht nur Mtter, sondern auch immer mehr Vter wnschten sich Zeit, in der sie Verantwor-tung fr ihre Kinder bernehmen knnten. Gute Lhne allein rei-chen nicht aus. Familienfreund-lichkeit wird zunehmend zum Erfolgsfaktor fr Unterneh-men, so Christina Schrder vor rund 200 Mitarbeitern in der Konferenzzone der Stiftung. Die Ministerin kritisierte die nach wie vor stark verbreitete und starre Prsenzkultur, nach der als besonders effizient und enga-giert gelte, wer abends am lngs-ten hinter dem Schreibtisch sit-ze. Unternehmen knnten sich ber attraktive Arbeitszeitmodel-le Vorteile verschaffen, ist die Mi-nisterin berzeugt: Vollzeit ist vielen Mitarbeitern zu viel, Teil-zeit zu wenig, warum also bieten

    die Firmen nicht hufiger Zwi-schenlsungen an?Nicht Geld, sondern Zeit sei die Leitwhrung moderner Fami-

    lienpolitik, betonte Schrder - und wusste zugleich, dass sie mit dieser berzeugung in Gtersloh offene Tren einrennt. Uns ver-

    binden gemeinsame Ziele, sag-te sie an ihre Gastgeber gewandt: Liz Mohn wiederum betonte in ihrer Begrungsrede, dass sich die Bertelsmann Stiftung bereits seit sechs Jahren mit Projekten zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf einsetze. Familienpolitik sei allerdings nicht auf Kinderbetreuung zu begrenzen, so Schrder, son-dern msse auch den Bereich Pflege umfassen: Derzeit seien rund 2,3 Millionen Menschen in Deutschland auf Hilfe im All-tag angewiesen, das Modell der Familienpflegezeit knne pfle-genden Angehrigen den Spagat zwischen Berufsttigkeit und der Betreuung eines Familienmit-gliedes erleichtern. Das Konzept der Ministerin sieht vor, dass Pflegende zwei Jahre nur 50 Prozent im Beruf arbei-ten, aber 75 Prozent ihres Ge-haltes beziehen. Danach arbeiten sie wieder Vollzeit - weiterhin mit Dreiviertel ihrer Bezge - bis ihr Zeitkonto wieder ausge-glichen ist. Aus konomischen Grnden habe die Wirtschaft keine ande-re Wahl, als sich ber derart fle-xible Modelle als attraktiver Ar-beitgeber zu positionieren, ist die Bundesfamilienministerin ber-zeugt.

    So wird der Nachwuchs fit fr die Schule

    Frhkindliche Frderung kann eine wertvolle Untersttzung seinn Schon die Kleinsten mssen sich heute anstrengen, um fit fr die Schule und die Herausforde-rungen des Alltags zu sein. Da-mit sie diese quasi spielend meis-tern, ist frhkindliche Frderung fr Eltern zu einem Zauberwort geworden - sie sind stets auf der Suche nach den mglichst besten Angeboten, um ihre Kinder zu untersttzen. Wir stellen vier be-sonders geeignete Optionen vor.

    Wie Computerkids in Schwung kommenZum Spielen mssen sich Kin-der heute nicht mehr unbedingt bewegen - Spiele kann man auch passiv am Computerbildschirm konsumieren. Dadurch kn-nen allerdings die Muskeln ge-

    radezu verkmmern, auf den Hften vieler Kinder sammeln sich schon frh die Pfunde. Auf dem neuen Internetportal www.komm-in-schwung.de beispiels-weise erklren Experten, wie Be-wegung regelmig in den Alltag von Kindern integriert werden. Bei den kostenlosen Tipps geht es unter anderem um die Fra-ge, welche Sportart zu welchem Kind passt, auerdem gibt es wertvolle Ratschlge fr eine gesunde und gleichzeitig genuss-volle Ernhrung.

    Der Familienalltag als Trai-ningsgebietDass ein Drittel der Fnfjhri-gen noch regelmig von den Eltern angezogen wird, ist fr

    Mediziner wie den Wilhelms-havener Kinder- und Jugendarzt Dr. med. Rupert Dernick ein alarmierendes Zeichen: Die si-cher gut gemeinte Hilfestellung nimmt den Vorschulkindern die Chance, wichtige Fertigkeiten im motorischen Bereich einzu-ben. Auf der Website www.familienergo.de etwa zeigt Dr. Dernick in seiner Schritt-fr-Schritt-Anleitung FamilienEr-go, wie das selbststndige An-kleiden und andere Aspekte des Familienalltags zu Trainings-gebieten fr einen gelungenen Schulstart werden. Passend dazu ist im Ksel Verlag sein gemein-sam mit Werner Tiki Ksten-macher herausgegebenes Buch Topfit fr die Schule erschie-

    nen (192 Seiten, 15,95 Euro, ISBN 978-3-466-30777-7).

    Das richtige Spielzeug auswhlenAuf dem Weg zu mehr Selbst-stndigkeit nimmt auch das zum Kindesalter passende Spielzeug eine wichtige Rolle ein. So ha-ben etwa Generationen von Kin-dern mit der Farbring Pyramide stapeln gelernt, ihre Motorik ge-schult und erste Erfahrungen mit Farben und Gren gemacht. Doch darber hinaus ist eine Flle bunter, frhlicher Dinge im Angebot und Eltern sind hufig verunsichert: Welches mag das richtige Spielzeug sein, das dem Kind nicht nur Spa macht, son-dern mit dem es auch etwas lernt? Ein Elternratgeber, der bei der Auswahl hilft, steht zum Beispiel im Internet auf der Seite www.fisher-price.de zur Verfgung.

    Flssig sprechen lernenBis zu fnf Prozent der Kinder in Deutschland haben mit einem be-sonderen Problem zu kmpfen, dass sie hufig abseits stehen lsst: Sie sprechen nicht flieend, son-dern unrhythmisch und berhas-tet. Mit anderen Worten: Sie stot-tern. In der Schule fllt dies oft erst richtig auf. Doch es gibt Mg-lichkeiten, mit Sprach- und Ver-haltenstherapien oder bestimm-ten bungen etwas dagegen zu unternehmen. Eine Methode ist etwa die biokybernetische Stotter-therapie nach Dr. Karl Hartlieb, die die Bonner Sprechtrainerin Sabine Kloiber anbietet. Dabei werden alle am Sprechen beteiligten Teilberei-che des Krpers intensiv trainiert, um zu erreichen, dass das Kind wieder flssig spricht. Bis es so weit ist, wird es auch in der Nachsorge begleitet. Unter www.sprechtrai-ning-kloiber.de gibt es dazu mehr Informationen.

    Durch eine aktive Teilnahme am Familienalltag werden Kinder fit fr die Schule. So knnen etwas ltere Kinder beim Einkaufen ihre Merkfhigkeit schulen und selbststndiges Ankleiden trainiert wichtige Fer-tigkeiten im motorischen Bereich. Foto: djd/FamilienErgo

    Sportbund Bielefeld hat noch Pltze frei

    Skifahren in den Osterferien!n Wer nicht gerne allein Ski fah-ren oder boarden mchten, der hat in den Osterferien noch die Mglichkeit die richtige Skireise beim Sportbund fr sich zu bu-chen. Ob Sie als Single, Paar, mit Freunden oder als Familie ver-reisen mchten, der Sportbund bietet eine vielfltige Anzahl von unterschiedlichen Skireisen an. Vom 16.04. bis 23.04.11 kn-nen Erwachsene und Famili-en mit Kindern ab 8 Jahren eine Skiwoche in Karpun erleben. Hier hat man auch die Mglich-

    keit mit den Gletscherbahnen auf 3.000 m Hhe zu gelangen. Ein All-Inclusive Angebot fr Fa-milien mit Kindern ab 4 Jahren wird vom 16.04. bis 23.04.11 in Jerzens, mitten im Skigebiet auf 1.900m Hhe, angeboten. Paral-lel bietet der Sportbund hier auch ein Ski- und Snowboardcamp fr Jugendliche im Alter von 14 bis 20 Jahren an ideal fr Famili-en, die auch ltere Kinder haben und trotzdem einen gemeinsa-men Urlaub verleben mchten. Familien mit Kindern ab 0 Jah-

    ren knnen ebenfalls vom 16.04. bis 23.04.11 eine familienfreund-liche Skireise mit Kinderspielbe-treuung in Saalbach-Hinterg-lemm verleben. Bei allen Reise wird Skiunterricht in verschie-den Knnenstufen vom eigenen SkiLehrTeam angeboten. Weite-re Informationen, sowie den kos-tenlosen Skikatalog, erhlt man in der Geschftsstelle, August-Bebel-Str. 57 in Bielefeld, Tel. 0521-5251510 sowie unter [email protected] oder unter www.sportbund-reisen.de

    Leitfaden Trennung - Scheidung neu aufgelegt

    Hilfe fr Frauen in Trennungssituationenn Mitte. Die Gleichstellungs-stelle fr Frauenfragen der Stadt hat den Leitfaden fr Frauen in Trennungssituationen neu aufge-legt. In Trennungssituationen er-geben sich viele offene Fragen zu Wohnung, Hausrat, Unterhalt, Sorgerecht oder zum gemeinsa-men Vermgen. Die Brosch-re bietet erste Antworten und will Ratsuchenden einen ber-blick ber die gesetzlichen Re-gelungen geben. Der Leitfaden soll eine Orientierungshilfe sein und Frauen Mut machen, ihre Lage klarer zu beurteilen. Ins-besondere das neue Unterhalts-

    recht, das seit 1. Januar 2008 in Kraft ist, kann sich negativ fr be-troffene Frauen auswirken. Dies gilt besonders, wenn wenig Ein-kommen zu verteilen ist. Zudem enthlt der Ratgeber die neu-en rechtlichen Regelungen zum Zugewinnausgleich und zum Versorgungsausgleich, die ab 1. September 2009 in Kraft getre-ten sind.Die Gleichstellungsstelle fr Frauenfragen wird immer wie-der von Frauen aufgesucht, die Rat in Trennungssituationen suchen. Die Probleme sind viel-fltig: Neben der emotionalen

    Bewltigung gibt es viele Fra-gen ber das rechtliche Verfah-ren sowie ber Ansprche auf staatliche Untersttzung bis zur Klrung der Mglichkeiten ei-nes beruflichen Wiederein-stiegs. Aus diesem Grund rich-tet sich der Leitfaden besonders an Frauen, denn in einer Ehe insbesondere mit Kindern - sind sie in der Regel die wirtschaftlich Schwcheren.Die Broschre kann kostenlos im Frauenbro, Altes Rathaus, Nie-derwall 25, Zimmer 254, Tele-fon: (0521) 51 2018, abgeholt werden.

    Zurck in den Beruf nach Elternzeit

    Wiedereinstieg leicht gemachtn Mitte. Ist der Entschluss zur Berufsrckkehr nach Zeiten der Kinderbetreuung oder Pflege von Angehrigen erst einmal gefasst, gilt es, sich bestmglich darauf einzustimmen. Als Hilfe bietet die Agentur fr Arbeit Bielefeld daher auch jetzt wieder allen In-teressierten Veranstaltungen zum Thema Wiedereinstieg an.Wie sieht der Arbeitsmarkt aus? Welche Hilfen bietet die Agentur fr Arbeit? Sind meine Kenntnis-se noch aktuell? Wie strukturiere ich die Aufgaben in der Familie neu und stelle meine Kinderbetreuung sicher? Diese und weitere Fragen sollen in der offenen Informations-veranstaltung beantwortet werden.Ein erster Termin findet am Mon-tag, 31. Januar, in der Geschfts-stelle Gtersloh der Agentur fr Arbeit an der Knigstrae 60 in Raum 12 statt. Eine zweite In-formationsveranstaltung schliet

    sich dann am Dienstag, 01. Feb-ruar, in der Arbeitsagentur Bie-lefeld an. Ort des Geschehens ist hier das Berufsinformations-zentrum (BiZ) an der Werner-

    Bock-Strae 8. Beginn ist je-weils um 09.00 Uhr. Um kurze Anmeldung unter 0521 587 1950 wird gebeten. Die Teilnahme ist selbstverstndlich kostenlos.

    Foto: Konstantin-Gastmann/pixelio.de

  • Seite 10 Freitag, 4. Februar 2011Seite 10 Anzeigen

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    Filialerffnung im Herzen der Altstadt

    Starke Stcke Die Schrankidee

    n Mitte. Eine pfiffige Idee er-obert den Markt und bringt Bern-hard Bikowski zum Erfolg: Die Schrankidee! Mit den Profis von Starke Stcke gehrt ungenutzter Wohnraum der Vergangenheit an. berall dort, wo geffnete Flgel-tren im Weg stehen, Dachschr-gen den Wohnraum begrenzen, bieten Schiebetrschrnke eine hervorragende Alternative.Auf Nutzung sinnvollen, effizi-enten und kreativen Wohnrau-mes haben sich die Innenein-richter von Starke Stcke bereits vor einigen Jahren in der Din-gerdisser Strae 17 in Bielefeld-Oldentrup. spezialisiert. Auf-grund der groen Resonanz und des immensen Erfolges sind die Spezialisten nun auch im Her-zen der Altstadt fr jedermann erreichbar. Wir freuen uns, nun auch fr unsere Kunden direkt im Zentrum als Ansprechpart-

    ner in allen Fragen rund um in-dividuelle Wohngestaltung pr-sent zu sein, so Pascal Krger, Filialleiter der Niederlassung in der Oberstrae 25. Nie mehr Kompromisse, sondern immer die optimale Lsung, dass haben Sie sich verdient, lautet die De-vise von Starke Stcke.Schiebetrschrnke haben viele Vorteile. So ragen keine Tren in den Raum hinein und behin-dern die Bewegungsfreiheit, das Innenleben kann man hchst in-dividuell gestalten und der Zu-gang zu den Dingen des Alltags lsst sich sprbar erleichtern. Die Firma Starke Stcke hat sich auf das Erstellen von qualitativ hoch-wertigen Schiebetrschrnken spezialisiert. Sowohl das elegante Innensystem als auch die Schie-betren lassen sich vielfltig mit dem schon bestehenden Interieur kombinieren. Ob elegant oder

    stylisch, antik oder modern, die Schrankideen der Firma Starke Stcke sind flexibel und kombi-nierbar. Die Einteilung von B-den und Kleiderstangen kann dank konstruktiven Bodentr-gern flexibel nach persnlichen Bedrfnissen gestaltet werden und lsst sich ebenfalls problem-los wieder verndern.Alle Produkte der Firma Starke Stcke werden nach individuellen Bedrfnissen zu einem gnstigen Preis-Leistungsverhltnis erstellt. Darber hinaus bieten wir einen Pauschalpreis, der sowohl Auf-matermin, Material, Anlieferung und die Montage beinhaltet an, informiert Pascal Krger. Und ist der Raum auch noch so klein, wir messen aus und bauen ein!Kontakt: Starke Stcke, Pascal Krger, Filialleiter, Obernstrae 25 (Altstadt-Carree, 33602 Bie-lefeld, Telefon: 0521/5464870.

    Spenden-Sammlung zum Ruhestand:

    Ex-Regierungsvizeprsident Schfers untersttzt das Kinderhospiz Betheln Bethel/Horn-Bad Meinberg. Anlsslich seines Ruhestandes hat der ehemalige Regierungsvizepr-sident Anton Schfers rund 3.800 Euro fr das Kinderhospiz Bethel gesammelt. Der 65-Jhrige Horn-Bad Meinberger hatte Freunde und ehemalige Kollegen aufgeru-fen, zu seiner Pensionierung auf Geschenke zu verzichten und statt-dessen das Betheler Neubauprojekt fr sterbenskranke Kinder finanzi-ell zu untersttzten. 78 Einzelspender haben zu der Summe beigetragen. Wir wol-len damit unser Mitgefhl fr be-troffene Familien zum Ausdruck bringen. Mit der Idee des Kin-derhospizes kann sich jeder iden-tifizieren, sagte Anton Schfers bei seinem Besuch in Bethel. In Begleitung seiner Ehefrau Anita Schfers und von Kinderhospiz-Leiterin Ulrike Lbbert besuch-te der Horn-Bad Meinberger unterschiedliche Einrichtungen sowie die Baustelle des Kinder-hospizes in Bethel.

    Im Frhjahr 2012 soll das Kinder-hospiz Bethel erffnet werden. In der Einrichtung mit zehn Pltzen werden unheilbar kranke Kinder und ihre Familien in einfhlsamer Geborgenheit versorgt, entlastet und begleitet. Es dient nicht der Kurzzeitpflege, sondern soll Eltern

    und Geschwistern gemeinsam mit den Kindern eine Zeit der Entspan-nung bieten. Das Kinderhospiz be-gleitet betroffene Familien bereits nach der Diagnose der Krankheit mglichst langfristig und strkt so das alltgliche Zusammenleben mit dem kranken Kind.

    Das Kinderhospiz Bethel wird ausschlielich mit Spendenmit-teln errichtet. Die Kosten betra-gen 4,9 Millionen Euro. Nhere Informationen ber das Projekt finden Interessierte im Internet unter www.kinderhospiz-be-thel.de.

    Anton Schfers (l.) lie sich bei seinem Bethel-Besuch von Ulrike Lbbert und dem Betheler Spen-denreferent Klaus Hofemeier ber das Kinderhospiz-Pro-jekt informieren. Foto: Paul Schulz

    DAK zahlt neues Diagnostikverfahren bei Dnndarmblutungen

    Hightech-Kapsel bringt Klarheit

    n Bielefeld. Darmleiden geh-ren zu den hufigsten Erkran-kungen in Deutschland. Die Ursachen sind vielfltig, sie zu entdecken, ist oft nicht einfach und ging bisher meist mit einer Darmspiegelung einher. Da aber selbst diese Untersuchung L-cken aufweist, bernimmt die DAK jetzt bei unklaren Blutun-gen des Dnndarms die Kosten fr ein neues, ergnzendes Diag-nostikverfahren die Kapselen-doskopie.

    Hightech-Kapsel schliet UntersuchungslckeDie Kapselendoskopie ist eine Hightech-Untersuchungsme-thode und liefert bei unklaren

    Dnndarmblutungen ergnzen-de Bilder zur Darmspiegelung, erlutert Petra Fischer, stellver-tretende DAK-Chefin in Bie-lefeld: Dabei wird eine kleine Kapsel einfach geschluckt und macht auf dem Weg von der Spei-serhre bis durch die Darmpas-sage Fotos. Diese werden draht-los an ein Aufzeichnungssystem auerhalb des Krpers bermit-telt und ermglicht so gezieltere Therapieentscheidungen.

    Meist schonende VorbereitungDer Patient muss sich in den meisten Fllen nicht wie bei ei-ner klassischen Darmspiegelung auf die Untersuchung mit ei-

    ner Darmreinigung vorbereiten. In der Regel reicht es, am Vor-tag nach dem Mittagessen nur noch klare Flssigkeiten zu sich zu nehmen. Die Kapsel wird ab-schlieend einfach wieder ausge-schieden.Wir gehen davon aus, dass unse-ren Kunden innerhalb der nchs-ten zwei Wochen die Kapselen-doskopie zur Verfgung stehen wird, sagt Fischer. DAK-Kun-den knnen sich dann die Kos-tenbernahme vor der Behand-lung durch die Kasse genehmigen lassen. Alternativ gibt es auch die Mglichkeit der Kostenerstat-tung. Dabei wird die Rechnung nach der Behandlung im DAK-Servicezentrum eingereicht.

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  • Seite 12 Freitag, 4. Februar 2011

    Tipps zum Schulanfang: Kinder auf den neuen Lebensabschnitt vorbereiten

    Das Ein mal Eins des LebensVon unserer dtd-Korrespondentin Beate Fuchs

    n Aufgeregt und nervs, aber auch stolz fiebern sie ihrem gro-en Tag entgegen. In diesem Jahr gehen wieder Hunderttausende Fnf- und Sechsjhrige zum ers-ten Mal in die Schule. Und mit der Einschulung verndert sich so einiges im Leben der Kin-der. Ich will endlich lesen ler-nen. Ich gehre dann auch zu den Groen. So lauten meist die Antworten der ABC-Scht-zen auf die Frage, worauf sie sich am meisten freuen.Doch der Abschied von der Kin-dergartenzeit und der Start in den neuen Lebensabschnitt fal-len nicht jedem Kind leicht. El-

    tern knnen aber einiges tun, um es dabei zu untersttzen. Wich-tig ist vor allem, dass den Klei-nen die Angst vor dem Neuen, Unbekannten genommen wird. Der Hinweis auf neue Freun-de und das Lernen interessan-ter und spannender Dinge kann dabei helfen. Inzwischen bieten viele Grundschulen bereits vor den Sommerferien einen so ge-nannten Kennenlerntag an. Die knftigen Erstklssler lernen da-bei ihre neue Lehrerin, das Klas-senzimmer und ihre Mitschler kennen. Das ungute Gefhl lsst dann bei den meisten ganz von selbst nach.

    Schulangst verhindernEltern sollten unbedingt ver-

    meiden, bereits vor der Schul-zeit Leistungsdruck zu erzeu-gen und nicht stndig vom Ernst des Lebens sprechen. So wird nur Schulangst gefr-dert. Manche Kinder, die in den ersten Tagen voller Elan in die Schule gegangen sind, fhlen sich nach einiger Zeit den An-forderungen nicht gewachsen. In diesem Fall sollte die Familie alles dafr tun, damit ihr Kind sich nicht alleine gelassen fhlt. Intensives Zuhren und etwas mehr Zeit mit dem Kind ver-bringen, kann manchmal klei-ne Wunder bewirken.

    Frhes AufstehenAm schwersten fllt vielen Kin-dern das frhe Aufstehen am

    Morgen. Aber das kann ihnen niemand abnehmen. Allerdings kann die Familie gemeinsam einiges tun, um morgendliche Hektik zu vermeiden. Abends die Kleinen regelmig zur gleichen Zeit ins Bett schicken und mor-gens rechtzeitig wecken, damit noch gengend Zeit zum Fertig-machen und stressfreien Frhst-cken bleibt.

    Schulweg einstudierenDen Schulweg luft man mit dem Nachwuchs am besten bereits vor dem 1. Schultag mehrmals ab. Dabei kann man gemeinsam die wichtigsten Regeln besprechen und verschiedene Verkehrssitua-tionen durchgehen. Einige kur-ze Regeln wie Rot - stopp! an Fugngerampeln oder Zebra-streifen - warten! sollte das Kind dann beherrschen. Schn ist es, wenn mehrere Kinder gemeinsam zur Schule laufen knnen. Die ers-ten Schultage kann ja noch ein El-terteil mitgehen. Helle Kleidung hilft, dass Autofahrer die Kinder besser sehen, wenn es morgens dunkler wird. Empfehlenswert sind reflektierende Katzenaugen, die an Schultasche oder Jacke an-gebracht werden knnen. Die ers-ten zwei Jahre sollten Schulanfn-ger mglichst noch nicht allein mit dem Roller oder Fahrrad zur

    Schule fahren, da sie mit der Ver-kehrssituation berfordert sind.

    Der richtige AutositzManchmal ist der Schulweg zu weit und der Schler muss mit dem Auto gefahren werden. Nicht selten tun sich mehre-re Mtter und Vter aus einem Wohngebiet zu einer Fahrge-meinschaft zusammen. Vor-

    sicht! Auch wenn die Kinder nun schon gro sind, reicht es nicht aus, sie nur mit dem Er-wachsenengurt zu sichern. Kin-dersitze sind bis zum 12. Ge-burtstag oder einer Krpergre von 150 cm Pflicht. Und das aus gutem Grund: Wird nur der Er-wachsenengurt ohne Kindersitz verwendet, ist dies fr Kinder wegen ihrer geringeren Kr-

    pergre gefhrlich: Der Gurt kann in die Weichteile des Bau-ches oder am Hals einschnei-den. ltere Kinderrckhaltesys-teme, die weder das ECE 44/03 noch 44/04-Prfzeichen besit-zen, drfen ab dem 8.April 2008 nicht mehr verwendet werden. Unter www.adac.de gibt es Infos zu Rechtsvorschriften und Tes-tergebnisse zu Kindersitzen.

    Auf das Lesenlernen freuen sich die Schulanfnger besonders. Foto: djd/CreditPlus Bank AG

    Jede Menge Spa und Infos rund um den Schulstart

    Auf zum 4. Bielefelder Einschlertag bei Toyota Weller!n Bielefeld. Das wird ein Fest! Am morgigen Samstag, 4. Feb-ruar 2011,findet in der Zeit von 10 bis 16 Uhr in den Rumlich-keiten des Toyota-Autohauses Weller in der Eckendorfer Stra-e 1 bereits zum vierten Mal der vom Papershop Schmitz-Inhaber organisierte Bielefel-der Einschlertag statt. Gro ist das Programm: Fast schon eine kleine Einschulungs-Mes-se, freuen sich die Veranstalter Fachhndler Christian Frieling, und Ludwig Frey, Filialleiter bei Auto Weller.Eltern, Schler und solche, die es werden wollen, sind gleicher-maen dazu eingeladen, an ei-nem attraktionsreichen Tag mit

    viel Spiel, Spa und Informati-onen teilzuhaben. Neben der Prsentation zahlreicher Schul-ranzenmodelle der Marken-firmen Scout, M