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  • B e r c h i n g e r Mitteilungsblatt

    Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Berching

    nr. 4 / 2014 15. April

    Jugend

    Fußballjugend des TSV 02 Berching in Dortmund

    Seite 18

    ÖPNV

    Rufbus für den Raum Berching startet

    Seite 4

    Gluck-Jahr

    Führung Barock und Gluck in Plankstetten

    Seite 10

    Cittaslow

    Entschleunigung bleibt ein wichtiges Thema

    Seite 4

    Trauer

    Die Stadt Berching trauert um Dr. H. Huber

    Seite 2

    Hechtonia

    Bilder der Faschings- saison 2013/14

    Seite 13

  • Mitteilungsblatt der Stadt Berching - April 20142

    Berching aktuell

    Trauerrede Dr. Hans Huber Liebe Frau Dr. Jahrmärker, verehrte trauernde Angehörige, hochwürdigster Herr Bischof und Herr Abt, werte Trauergemeinde.

    Am letzten Samstagfrüh erfuhren wir die schmerzliche Nachricht vom plötzlichen und unerwarteten Tod von Dr. Hans Huber.

    Hilflos stehen wir vor der traurigen Gewiss- heit, dass er nicht mehr unter uns ist. Nicht nur die Stadt Berching betrauert den Verlust eines Menschen, der eine große Lücke hin- terlassen wird.

    Der Tod von Hans Huber erfüllt uns, - die Stadt Berching - , mit Trauer und Dank. Trauer um einen Mann, um eine Persönlichkeit, der unsere Gemeinde durch sein unternehmerisches Wirken und sein gesellschaftliches Engagement entscheidend mitgeprägt, und Wohlstand und Lebensqualität in unsere Gemeinde gebracht hat.

    Unternehmerpersönlichkeiten wie Hans Huber trifft man nicht alle Tage. Er fühlte sich seinen Mitarbeitern, der Familie und der Region, und hier vor allem der Stadt Berching und dem Landkreis Neumarkt eng verbunden und verpflichtet.

    Seit Übernahme der Geschäftsführung im Jahre 1969 hat Herr Hans Huber in gemeinsamer Verantwortung mit seinem Bruder die Huber Technology SE zu einem weltweit erfolgreichen, hochmodernen Unternehmen im Bereich der Umwelttechnik und der Wasseraufbe- reitung geführt. Das Bewusstsein um das kostbare Gut „Wasser“ in der Öffentlichkeit zu erhöhen war vordringlichste Lebensaufgabe von Hans Huber, und ausgerechnet heute, am Weltwassertag 2014 müssen wir von ihm Abschied nehmen!

    Mit über 600 Mitarbeitern im Stammhaus Berching ist die Fa. Huber SE heute der größte Arbeitgeber und zugleich der bedeutendste Ausbildungsbetrieb in unserer Stadt. Das bürgerschaftliche Engage- ment von Hans Huber spiegelt sich auch in einer außerordentlichen Unterstützung von Berchinger Vereinen und Gruppen wider. Diese fanden für ihre gemeinwohlorientierten Belange bei Hans Huber stets ein offenes Ohr.

    Gleiches gilt für die Stadt Berching und unsere städtische Feuerwehr. Genannt seien hier nur die Stiftung des Zunftbrunnens vor dem Rathaus, die Spende zur Einweihung des St. Josefs-Kindergartens oder die finanzielle, materielle und ideelle Förderung kultureller Angelegenheiten.

    Seine Leidenschaft für Kunst und Kultur war auch die Triebfeder zur Begründung der Konzertreihe „Klassik im Kloster“ hier in der Abtei Plankstetten, mit der er sich immer eng verbunden fühlte.

    Durch herausragende Messepräsentationen, durch die Verleihung des Deutschen Umweltpreises und vieler weiterer Auszeichnungen,

    durch seinen Vorsitz im Umweltcluster und im Zukunftsrat der Ba- yerischen Staatsregierung und in weiteren Fachgremien trug Hans Huber maßgeblich dazu bei, dass der Name „Berching“ in die ganze Welt hinausgetragen wurde.

    „Weltweit aktiv - in Berching zu Hause“, dieser Slogan der Firma galt auch für Hans Huber persönlich. Er liebte sein Berching, seine Heimatgemeinde, er liebte die Gesellschaft, spielte auch gerne mal einen gepflegten Schafkopf.

    In Anerkennung und Würdigung seiner besonders großen Verdienste um die Stadt Berching sowie seiner einzigartigen Lebensleistung hat der Stadtrat am 3. Dezember 2002 beschlossen, Herrn Hans Huber zum Ehrenbürger der Stadt Berching zu ernennen.

    Hans Huber war auch mir persönlich immer ein kritischer Begleiter und Ratgeber bei der Entwicklung unserer Kommune. Ich habe ihn als liebenswerten, humorvollen und klugen Gesprächspartner sehr geschätzt. Was ich persönlich wirklich vermissen werde, sind seine ehrlichen Ratschläge und Kommentare, seine lobenden Worte und auch seine Kritik. Sie war immer konstruktiv und basierte auf der Innen- und Außensicht eines weltweit erfolgreich tätigen, großen Unternehmers. Wir haben deshalb Dank zu sagen.

    Im Namen der Stadt Berching sowie der gesamten Bürgerschaft danke ich Herrn Dr. Hans Huber für seine Leistungen um das Wohl unserer Stadt und deren Bürgerinnen und Bürger. Wir werden uns auch in Zukunft oft an Herrn Dr. Hans Huber erinnern und ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

    Ihnen Frau Dr. Jahrmärker und den Angehörigen möchte ich - wohl wissend dass in der Trauer Worte wenig zu helfen vermögen - unser aller Mitgefühl und unsere Anteilnahme aussprechen.

    In Dankbarkeit und Anerkennung wird die Stadt Berching Herrn Dr. Hans Huber ein ehrendes Andenken bewahren. Er hat sich um diese Großgemeinde Berching sehr verdient gemacht.

    O Herr, gib Herrn Hans Huber die ewige Ruhe, und vergelte ihm all das Gute, das er uns getan hat!

    Ludwig Eisenreich, Erster Bürgermeister

    Rufbus für den Raum Berching Besser ÖPNV-Anbindung an Hauptort und nach Neumarkt mit Zuganbindungen nach Nürnberg und Regensburg

    „Mit der Einrichtung des Rufbusses für den Raum Berching erweitern wir das wirtschaftliche ÖPNV Angebot für den südlichen Landkreis, das auch Familien und älteren Menschen sowie Auszubildenden eine gute Grundversorgung und damit Mobilität ohne eigenen PKW bietet. Es stärkt unsere Region und hält sie auch in Zeiten des de- mographischen Wandels attraktiv“, zeigten sich Bürgermeister Ludwig Eisenreich und Landrat Albert Löhner bei der Vorstellung des Rufbusses in Berching überzeugt und optimistisch für einen erfolg- reichen Projektverlauf. Der Rufbus fährt nur auf telefonische Vorbe- stellung bei der Fahrtwunschzentrale Omnibusverkehrs Franken unter Tel. 0800 6065600 oder online unter www.bahn.de/franken- bus – spätestens 1 Stunde vor Fahrtbeginn buchen. Der Rufbus ist, wie der Name schon sagt, keine feste Linieneinrichtung, es werden ausschließlich die Orte angefahren, in denen ein Fahrgast dies wünscht. Das Rufbusangebot besteht – je nach Wunsch der Fahrt- gäste – in Zeitenkorridoren ab 5.42 Uhr bis ca. 19.00 Uhr. Die ge- nauen Abfahrtszeiten ab den Bushaltestellen werden vom Fahrgast telefonisch mit der Fahrtwunschzentrale vereinbart.

    Es gelten die allgemeinen VGN-Busfahrpreise. Für Kinder 6 bis 14 Jahre betragen diese ca. die Hälfte, Kinder bis einschließlich fünf Jahre sind überall frei. Selbstverständlich können auch VGN-Streifen-

  • Mitteilungsblatt der Stadt Berching - April 2014 3

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  • Mitteilungsblatt der Stadt Berching - April 20144

    bzw. Zeitkarten verwendet werden. Die Fahrpläne und weitere In- formationen können dem an alle Haushalte verteilten Flyer entnom- men werden. Die Rufbus-Flyer liegen weiter auf im Rathaus, Sparkasse, Raiffeisenbank, Apotheke, Ärzte, Landratsamt sowie im Internet www.vgn.de. Weiteres zum Rufbus kann beim zuständigen Busunternehmen erfragt werden

    Cittaslow: Entschleunigung bleibt wichtiges Thema CIttaslow Deutschland erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit und wird weiter wachsen. Dies teilte der Vorsitzende Richard Leibinger auf der Frühjahrstagung von Cittaslow Deutschland in Bischofsheim mit. Anfragen aus Ellwangen, Meldorf, Uhldingen-Mühlhofen, Giesen am Ammersee, Maikammer und Schwetzingen bestätigen das Interesse kleiner Städte am nachhaltigen Entschleunigungs- Konzept der Vereinigung.

    Des Weiteren animierte Leibinger die Mitgliedsstädte, ihre Cittaslow Potentiale stärker zu nutzen und verwies auf die positiven Folgen des Forschungsprojekts des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, die bei der Herbsttagung im Vordergrund standen. Hierfür will Cittaslow den internen Austausch unter den Touristikern verbessern und den Kriterienkatalog überarbeiten. Wichtige neue Kriterien, wie das Thema Fachkräfte oder soziale Themen, sollen aufgenommen werden. Auch im Bereich Gesundheit werde die Entschleunigung angesichts der Zunahme von etwa stressbedingtem Burnout immer bedeutender.

    An der diesjährigen Slowfood-Messe in Stuttgart wird Cittaslow Deutschland nicht teilnehmen. Nachdem der Geopark Ries seine Teilnahme an der Messe absagte, konnte kein anderer Kooperati- onspartner gefunden werden. Der Kooperationspartner für 2015 wird jetzt