august 2012 - mitteilungsblatt berching

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Amtliches Mitteilungsblatt der Großgemeinde Berching i.d.OPf. - Ausgabe August 2012

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  • Ferien

    Das neue Ferienpro-gramm 2012liegt vor!

    Seite 7/8

    Kulturfrderkreis

    20jhriges Jubilum wurde gefeiert

    Seite 2

    Hennenberg

    Einladung zur St. Hippolyt-Kirchweiham 11./12.08.

    Seite 10

    ISEK

    Stadt-spaziergnge waren gut besucht

    Seite 4

    ComeBack

    Neues Or-chester fr erwachsene Musiker

    Seite 30

    Schulfest

    Grund- und Mittelschule feierte am 21. Juli

    Seite 27/28

    B E R C H I N G E RMittei lungsblat t

    Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Berching in der Jura 2000-Region Nr. 8 | 15. August 2012

  • Mitteilungsblatt der Stadt Berching - August 20122

    Berching aktuell

    Gluck zum Kennenlernen: LandpartieLandpartie auf den Spuren des Oberpflzer Komponisten Christoph Willibald Gluck

    Musikalische Entdeckungsreise in und um Berching

    Christoph Willibald Gluck, der international bekannte und uerst erfolgreiche Musiker und Komponist, wurde 1714 in Erasbach bei Berching geboren. Berching startet zu Ehren seines be-rhmten Sohnes eine mehr-jhrige Gluck-Veranstal-tungsreihe. Den Auftakt macht die Landpartie, eine musikalisch-theatra-lisch-kulinarische Entde-ckungsreise, bei der Glucks Geburt, Taufe, die Kindheits-jahre in und um Berching sowie seine Familie im Mit-telpunkt stehen.

    Ausgangspunkt der fnfstndigen Veranstaltung ist das Gluckmu-seum in Berching. Von dort geht es zur Landpartie ber das Geburts-haus in Erasbach auf eine Wanderung am malerischen Waldrand von Erasbach zur Taufkirche in Weidenwang. Whrend der gesam-ten Entdeckungsreise prsentiert die Salzburger Hofmusik unter Leitung von Professor Wolfgang Brunner Glucksche Musik und Schauspieler erwecken die Zeit des Willibald Gluck zu neuem Leben. Dabei lernen die Gste die Kindheit Glucks kennen und erfahren Hintergrnde zu den damaligen Lebensumstnden und seine Ge-burtsregion. In Berching erwartet die Teilnehmer ein zeitgenssisches Men in historischen Gaststtten, gefolgt von einem stimmungs-vollen Abschlusskonzert.

    Veranstalter ist der Freundeskreis Christoph Willibald Gluck e.V., der seinen Gsten die Person und Musik Glucks nher bringen mchte, wobei bei dieser Veranstaltung der Genuss und die Sinneseindrcke im Vordergrund stehen. Fr die Organisation der Landpartie wurde die Kultur- und Veranstaltungsagentur Stadtmaus aus Regensburg beauftragt. Regie fhrt Hubertus Hinse.

    In der Oberpfalz verwurzelt, in Europa zu Hause

    Nicht nur in seinem musikalischen Schaffen berwand Gluck Gren-zen und Mauern, sondern auch mit seiner fr das Zeitalter unge-whnlichen Reiseleidenschaft blickte er weit ber seinen Lebensbe-reich hinaus. Nach prgenden Kinderjahren in Erasbach zog seine Familie nach Bhmen. Whrend dieser Zeit entwickelte er den Wunsch, Musiker zu werden, und setzte sich damit gegen den Willen seines Vaters durch, der von seinem Sohn die Fortfhrung der familiren Frstertradition erwartet hatte. Der junge Gluck brach schlielich aus seinem Umfeld aus und ging nach Wien. Unterwegs verdiente er seinen Lebensunterhalt mit musikalischen Darbietungen auf Maultrommel und Glasorgel. In Mailand lie sich Gluck zum Komponisten ausbilden und begann danach seine Wanderjahre durch ganz Europa. In Wien heiratete Gluck eine wohlhabende Brgerstochter. Nachdem er auch in Paris gelebt und gearbeitet hatte, verbrachte Gluck seine letzten Lebensjahre in Wien und starb dort am 15. November 1787. Christoph Willibald Gluck hinterlie ein stattliches Werk mit ber 50 Opern, mehreren Instrumentalwer-ken und berhmten Balletten. Anders als Mozart war Christoph Willibald Gluck aber kein Wunderkind, sondern er gilt als Self-made-man, der sich seine musikalische Ausbildung und Karriere aus eigener Kraft und mit viel Flei erarbeiten musste.

    Infos zur VeranstaltungLandpartie - Christoph Willibald Gluck zum Kennenlernen!

    Termine:Samstag, 25. August 2012: 17 - 22 UhrSonntag, 26. August 2012: 10:30 15:30 Uhr

    Preis: 50 Euro: inklusive Musik, Schauspieleinlagen, Bustransfer, historisches 3-Gnge-Men (ohne Getrnke)

    Gesamtdauer: ca. 5 Stunden

    Bitte beachten Sie: Teil der Landpartie ist eine 3,5 km lange Wanderung am Waldrand auf einem Kiesweg. Wir bitten die Teil-nehmer, festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung zu tragen.

    Kartenbestellung und nhere Informationen: Tourismusbro Berching, Pettenkoferplatz 12, 92334 Berching, E-Mail [email protected], Tel. 08462/20513

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

    Herzlichst, Freundeskreis C. W. Gluck e.V., www.gluckfreunde.de und Stadt Berching

    Ludwig Eisenreich,Erster Brgermeister

    20 Jahre Kulturfrderkreis Berching e.V.Der Kulturfrderkreis Berching hat sein 20-jhriges Jubilum am So., 08. Juli 2012 mit vielen Gsten gefeiert.

    Auftakt war ein Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche. Dann ging es mit einem Festakt in der Kulturfabrik weiter. Die Vorsitzende Gesche Zimmermann begrte die 2. Brgermeisterin Gerlinde Delacroix, die stellvertretende Landrtin Carolin Braun und den Vizeprsidenten des Verbands bayerischer Amateurtheater Kurt Rodehau sowie viele Mitglieder, Schauspieler und Gste. Das Symphonische Blasorchester Berching begleitete die Feier musikalisch.

    Fr die Stadt Berching gratulierte in Vertretung des ersten Brger-meisters Ludwig Eisenreich die zweite Brgermeisterin Gerlinde Delacroix. Sie defi nierte Kunst und Kultur als Lebensnerv - und zitierte aus der Stellungnahme des Deutschen Kulturrates. Fr jeden ein-zelnen Menschen sind Kunst, Kultur und kulturelle Bildung wesent-lich. Kulturelle Bildung erffnet neue Welten, sie bietet die Mglich-keit der Auseinandersetzung mit sich selbst und mit der Kunst. Kulturelle Bildung ist eine der Voraussetzungen fr individuelle Kreativitt und eigenes knstlerisches Schaffen.

    Kunst und Kultur gelten als weiche Standortfaktoren, die gerade hier in unserem lndlichen Raum immer mehr an Bedeutung gewon-nen haben und gewinnen werden. Gerlinde Delacroix meinte, Kul-turarbeit im lndlichen Raum im Vergleich zur Kulturarbeit in der Stadt, muss keine Frage der un-terschiedlichen Qualitt und Attraktivitt sein.

    Dafr gebe es viele interes-sante Beispiele hier in Berching. Kulturarbeit im lndlichen Raum sei beson-ders stark vom ehrenamt-lichen Engagement abhngig. Dieses zu entwickeln erfor-dere von der Politik eine besondere Kooperations- und Kommunikationskultur und die Wertschtzung der ehrenamtlichen Arbeit.

  • Mitteilungsblatt der Stadt Berching - August 2012 3

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    Hoffentlich Allianz.

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  • Mitteilungsblatt der Stadt Berching - August 20124

    Fr die Zukunft ist Kulturarbeit, wie sie der Kulturfrderkreiskreis pfl egt, Verpfl ichtung und Aufgabe, die mit Kontinuitt und Nachhaltigkeit verbunden ist. Gerlinde Delacroix dankte dem Verein fr die nachhaltige Bereicherung des kulturellen Lebens in Berching und ermutigte zum Weitermachen.

    Carolin Braun hat in Ihrem Gruwort auf die Wichtigkeit der Kultur als Rckzugsgebiet zum Wohlfhlen hingewiesen. Kurt Rodehau wrdigte die Leistung der Amateurschauspieler, die neben Beruf, Schule und Familie mit Leidenschaft dabei sind.

    Gesche Zimmermann hat in Ihrer Rede in einem Rckblick ber den Kulturfrderkreis berichtet: Ein Kind wurde geboren und ist jetzt erwachsen geworden. Und wie bei jedem Kind, gab es gute Zeiten und nicht so gute. Es gab Hoffen und Bangen, Warten auf etwas, aber hauptschlich gab es Wachstum, Freude und Glck.

    Genau am 6. Juli 1992 kam unser Kind auf die Welt. Als Hebamme fungierte der damalige Kulturreferent und 2. Brgermeister Rudolf Eineder. 39 Berchinger stellten sich spontan als Paten zur Verfgung. Das Kind wurde Kulturfrderkreis Berching als eingetragener Verein genannt.

    Die Grndungsversammlung fand im Hotel zur Post statt. Rudi Eineder stellte einleitend fest, dass auch und gerade in Berching das Bedrfnis nach kulturellen Veranstaltungen wchst. Er sagte: Kultur gilt heute als Aushngeschild einer Gemeinde, sie gilt als Melatte, an der die Attraktivitt einer Gemeinde gemessen werden kann. Kultur ist ein wesentlicher gesellschaftlicher Identifi kations-faktor. Jeder hat die Mglichkeit zur aktiven Mitgestaltung oder kann sich bei kulturellen Veranstaltungen mit Gleichgesinnten treffen.

    Wir sind stolz darauf, dass diese Stze auch nach 20 Jahren im-mer noch gelten und von uns auch so umgesetzt werden. Unser Kulturfrderkreis ist ein Aushngeschild von Berching. Das Einzugsgebiet unserer Besu-cher reicht von Neumarkt bis nach Regensburg und von Kin-ding und Kipfenberg bis Pars-berg. Immer wieder sagen mir unsere Gste, wie toll unsere Veran-staltungen sind. Sie freuen sich ber die sprbar gute Atmosphre und das Ambiente in unseren Rumen. Der Kulturfrderkreis passt in keine Schublade. Wie bieten ein breit gefchertes Angebot aus Kleinkunst, Theater, Kabarett und Musik. Kultur ist vielfltig. In den 20 Jahren unseres Bestehens haben wir 690 Veranstaltungen durchgefhrt und konnten ber 95.000 Gste begren.

    Viel Applaus gab es fr den Auftritt von drei Musen Lissi Streb, Gitti Gtz und Birgit Hofbauer die gekonnt ber Ereignisse in der Kultur-fabrik und beim Theaterspielen aus dem Nhkstchen plauderten.

    Am Nachmittag gab es Rockn Roll getanzt von den Funny Rollers aus Neumarkt und eine