porsche traktor

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Author: pawoe3064

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  • Inhaltsverzeichnis

    8 Vorwort

    10 Mythos Porsche-Diesel

    18 Die Porsche-Schlepper Entwicklung

    38 Porsche-Diesel auf Erfolgskurs 62 Die Evolution

    80 Schlepper Baumuster 82 AP 17 84 P 312 86 A 133 88 A 111 Hofherr Schranz 90 AP 17 Serie 2 92 P 122 94 Junior 108 96 Junior S 98 Standard 218 100 Standard S 102 Super 308 104 Super S 106 Super L 318 108 Master 409 110 Master 419 112 Standard Star 219 114 Standard Star 238 116 Super Export 329 118 Prototyp 2054 120 Prototyp 2096122 Prototyp 2093124 Prototyp 2094

    126 Jedem Ende folgt ein neuer Anfang

    152 Jetzt mache ich es selbst! Dipl. Ing. Paul Hensler restauriert seinen Schlepper

    182 Ein Traum geht in Erfllung!

    208 Mit dem Porsche-Diesel auf Tour

    Service 234 Bezugsquellen, Adressen

    236 Porsche Museum Daten & Fakten

    238 Register

    240 Bildquellen, Impressum

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    01 RZ_Kraemer Inhalt_Vorwort.indd 7 20.01.2010 16:56:10 Uhr

  • Porsche-Diesel auf Erfolgskurs

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  • 04 RZ_Kraemer Erfolgskurs.indd 39 20.01.2010 14:57:56 Uhr

  • 40

    9. Januar 1956: Die Bombe platzte. Auf der Pressekon-ferenz der Porsche KG gab Prof. Dr. Albert Prinzing, vormaliges Mitglied der Geschftsfhrung von Porsche in Stuttgart, vllig berraschend die Neugrndung der Porsche-Diesel-Motorenbau GmbH Friedrichshafen be-kannt. Damit wurde dieses Datum 9. Januar 1956 die Geburtsstunde von Porsche-Diesel. Die Hinter-grnde: Nachdem die Familie Allgaier sich entschlos- sen hatte, den Schlepper- und Motorenbau aus ihrem Fertigungsbereich auszugliedern, um sich ganz auf den Werkzeugbau zu konzentrieren, wurde der Schlepper- und Dieselmotorenbau in das neue Unternehmen ein-gebracht. Die neue GmbH startete mit einem Kapital von DM 100.000, das von der Mannesmann-Aktienge-sellschaft eingebracht wurde. Die Fhrung wurde Prof. Prinzing anvertraut. Wie Prof. Prinzing damals betonte, lge hier eine echte Zusammenarbeit vor, die nichts mit Beherrschung zu tun htte. Beide Partner hatten ihre Krfte und ihre speziellen Fhigkeiten zur grtmgli-chen Wirksamkeit zusammengefgt.

    In gemeinsamer Anstrengung sollte die gesamte Produktion im Laufe jenes Jahres in neuen Hallen in Friedrichshafen konzentriert werden. Hierfr sollten zunchst 4 Mio. DM aufgewendet werden. Es war vor-gesehen, im neuen Werk Schlepper, sowie stationre Dieselmotoren zu bauen. Vorerst wurde die bisher bei Allgaier gefertigte 100er-Serie beibehalten, nur die Bezeichnung A wurde in P gendert, also Porsche- Diesel P 111, P 122, P 133, P 144. Der AP 22 und der AP 16 wurden durch den neuen AP 18 abgelst. Die Bezeichnung AP blieb, was jetzt aber nicht mehr Allgaier-Porsche sondern Aluminium-Porsche bedeutete.

    Bisher wurden bei Allgaier insgesamt 40.000 luftge-khlte Dieselschlepper des Systems Porsche produziert, davon im Jahre 1955 ca. 9.000 Stck. Bei der Presse-konferenz war auch zu erfahren, dass die Porsche KG in Stuttgart-Zuffenhausen bis 1955 insgesamt 32.000 Sportwagen hergestellt hatte, von denen 75% in den Export gingen. Im Laufe des Jahres wurde eine weitere Steigerung erwartet, wobei der Inlandsumsatz 40% er-reichen sollte. Die Exportquote nach USA wollte man bei etwa 55% halten. Die Monatsproduktion sollte in Krze 400 Sportwagen betragen, das wren 4.800 Stck pro Jahr also nur halb so viele Sportwagen wie Schlepper und die Produktion der Schlepper sollte noch gesteigert werden. Tatschlich wurde in Fried-richshafen-Manzell in wenigen Monaten eine, fr jene

    Zeit funktionell uerst moderne Produktionshalle neu aufgebaut. Der erste Bauabschnitt berdachte eine Flche von 16.000 qm bei nur 12 Innensttzen. Die grozgige Werkshalle wurde nach Plnen der Archi-tektengemeinschaft Silberkuhl in Dsseldorf und Wald-mann in Zrich errichtet. Der Schweizer Architekt Waldmann plante bereits 1951 fr Porsche das Werk 2 in Zuffenhausen und spter 1970 das neue Porsche Entwicklungszentrum in Weissach (Baustufe 1 und 2). Dabei wurde das Dach der neuen Porsche-Diesel Halle aus gebogenen Elementen gestaltet, die eine gleichm-ige gute Ausleuchtung mit Tageslicht ermglichten. In dem Gebude wurden drei Ebenen genutzt, die un-terirdische Ebene zur Zufhrung aller Betriebsstoffe. Auf der Produktionsebene konnten die Maschinen ohne besondere Fundamente aufgestellt und jederzeit nach Bedarf neu zugeordnet werden. Als dritte Ebene wurde die Dachkonstruktion fr die Anbringung der Trans-portbnder vorgesehen. Die Ausstattung der modernen Produktionshalle bercksichtigte alle Erfahrungen einer rationellen Fliebandfertigung mit dem Ziel, einen schnellen Durchuss aller Bauteile zu erreichen. So ist es den Betriebsingenieuren gelungen, alle 6,5 Minuten einen Schlepper fertig zu stellen. Die Be-arbeitung und Montage aller Teile stand unter dem Prinzip der grtmglichen Przision und Qualitt. Dabei wurden die Produktionsprozesse an allen Statio-nen genau berwacht. Zugelieferte Bauteile unterlagen im Hinblick auf Qualitt strengen Kontrollen.

    Die Porsche-Diesel-Motorenbau GmbH entwickelte sich zu einem Werk, das sich die Aufgabe gestellt hatte, ein umfangreiches Schlepper- und Baumaschinenpro-gramm in Groserie zu fertigen. Neben der traditionel-len Schlepperfertigung wurde in grerem Umfang ein Markt mit stationren luftgekhlten Dieselmotoren aufgebaut, deren Absatz in der ganzen Welt durch die Mannesmann-Export GmbH gesichert war. Diese wur-den als Pumpenaggregat, Stromgenerator oder Einbau-motor verkauft.

    Inzwischen arbeiteten rund 1.900 Werker und An-gestellte bei Porsche-Diesel am Bodensee in den geru-migen und bersichtlichen Werkhallen und Werkstt-ten, sowie in hellen und freundlichen Brorumen. Die Mitarbeiter fanden Freude an ihrer Arbeit und wa-ren erfllt von dem Bewusstsein, mit der Herstellung der Porsche-Schlepper die schwere und harte Arbeit auf dem Bauernhof zu erleichtern und zu verbessern.

    Porsche-Diesel auf Erfolgskurs

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  • 41Porsche-Diesel auf Erfolgskurs

    1956 Das neue Porsche-Diesel Schlepperwerk im Rohbau

    Im Jubilumsjahr 2006 feierte die Porsche Schlepper Interessengemeinschaft am Bodensee 50 Jahre Porsche-Diesel. Restaurierte Porsche-Schlepper treffen sich vor dem ehemaligen Allgaier Produktionsgebude. Anschlieend wurden die Schlepper vor der Sankt-Magnus Kirche in Friedrichs-hafen-Manzell geweiht.

    Allgaier Werksgelnde in Manzell

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  • www

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    Dieser Porsche-Diesel Junior mit Allgaier Triebachs-Anhnger wurde vor dem alten Versuch im ZF-Werk 1 in Friedrichshafen aufgenommen. Auf dem Beifahrersitz sind die Messkoffer fr die Messungen auf dem Feld zu sehen.

    Hydraulik-Versuche am Porsche-Schlepper: Von links, Meister Sepp Manz, Prof. Dr. Ing. Wilhelm Gommel und Julius Gtz. Bis Mitte der 50-er Jahre war nach einem US-Kontrollratsbeschluss die Hydraulikforschung in Deutschland verboten.

    Porsche-Diesel auf Erfolgskurs

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  • Erprobung mit dem Porsche-Diesel 4 Zylinder-Schlepper beim Kallenberg hinter dem Werk 1 in Zuffenhausen. Auf dem Bild in der Mitte mit Sonnenbrille und Hut Ferry Porsche.

    Porsche-Diesel auf Erfolgskurs

    Gleichzeitig wurden die Neuordnung der Schleppermo-delle und die technische berarbeitung der Motoren vorangetrieben. Die Porsche KG bernahm den grten Teil der Konstruktions- und Entwicklungsarbeiten unter der Leitung von Karl Rabe, Chefkonstrukteur der Porsche KG. Dabei gelang es den Porsche-Ingenieuren, durch Optimierung der Form der Wirbelkammer und verbesserter Splung der Brennrume, sowie nde-rung der Steuerzeiten, die maximale Zylinderleistung von 11 auf 14 PS bei gleicher Drehzahl zu erhhen. Diese Verbesserung wurde als Porsche-Optima-Ver-brennungsverfahren (POV) patentiert und ermglichte eine beachtliche Steigerung der Motorleistung bei gnstigem Kraftstoffverbrauch.

    Auch die Ansprche an die Schleppergetriebe waren gewachsen. Fr den Schnelllauf der Motoren musste man zu einer erhhten Schalterleichterung bergehen. In diesem Zusammenhang entwickelte die Zahnrad- fabrik Friedrichshafen eine komplett neue Schlepperge-triebe-Baureihe A 200. Unter der Bezeichnung A 205, A 208, A 210, A 216 und A 220 wurden 1958 unter-schiedlich groe Schleppergetriebe vorgestellt. Diese

    Getriebetypen deckten das Leistungsspektrum von 25 bis 75 PS ab und hatten zur Anpassung an die verschie-denen Fahr- und Zuggeschwindigkeiten acht Vorwrts- und vier Rckwrtsgnge. Mit einem Gruppenschalt-hebel wurde entweder die Gelnde-, Straen- oder Rckwrtsfahrt-Gruppe gewhlt und mit dem Haupt-schalthebel einer der gewnschten vier Fahrgnge der betreffenden Gruppe geschaltet.

    Als Schaltelement diente die ZF-Leichtschaltung mit Schaltstiften, bei welcher die Zahnrder im Dauerein-griff waren, wodurch eine Beschdigung der Zahnkan-ten ausgeschlossen wurde. Der 1. Gang war ein echter Kriechgang unter 1,5 km/h. Auf Wunsch wurde das Ge-triebe in 20 km/h oder 28 km/h Schnellgang Ausfh-rung gebaut. Die Hinterachse war mit dem Getriebege-huse verblockt. Eingebaut waren ein bogenverzahnter Kegeltrieb, das Ausgleichsgetriebe und in den Achsroh-ren ein Planetengetriebe. Das Ausgleichsgetriebe lie sich durch einen Fuhebel vorbergehend sperren, um bei gelegentlichem Durchrutschen eines Rades weiter-fahren zu knnen. Die Betriebsbremse war als Innen-backenbremse ausgefhrt und lag schmutzgeschtzt im

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  • 44 Porsche-Diesel auf Erfolgskurs

    Max Lamparter demonstriert den neuen Porsche-Diesel Master mit einem 6-scharigen Anhngepug und Aushub-Hydraulik.

    linken und rechten Achsrohr vor den Planetengetrie-ben. Die Feststellbremse wirkte als Bandbremse auf die Bremstrommel der Betriebsbremse. Fr die Dreh-zahl der Zapfwelle waren zwei Mglichkeiten durch Bettigung eines am Getriebe angeordneten Hebels schaltbar: 540 U/min und 1800 U/min. Mit dem glei-chen Hebel wurde auch die Weg-Zapfwelle eingeschal-tet. Fr das Mhwerk konnte vorne ein Antrieb, an Stelle des hinteren Getriebedeckels ein Kraftheber angebaut werden.

    Fr Porsche-Diesel war das neue ZF-Schlepperge-triebe Typ A 216, in Verbindung mit den leistungsstr-keren 3- und 4-Zylinder-Motoren, Grundlage fr die Entwicklung der neuen fortschrittlichen Super L 318 und Master 418 Schlepper.

    Im April 1957, nach nur 14 Monaten Bauzeit, konnte Porsche-Diesel das neue Schlepperwerk in Be-trieb nehmen. Prof. Dr. Prinzing erluterte anlsslich

    der bergabe der hochmodernen Fertigungseinrich-tung die Situation auf dem deutschen Schleppermarkt, die durch eine schwere Absatzkrise in diesem Jahr gekennzeichnet war. Ursache der Krise sei nicht eine bersttigung des Marktes, was die ungewhnlich hohen Preise fr Altschlepper bewiesen, sondern vor allem die bergroe Typenvielfalt im Schlepperbau.

    Eine Analyse belegte, dass die deutschen Schlepper-rmen im Schnitt 12 Grundtypen und auf Grund der buerlichen Sonderwnsche 265 Sonderausfhrungen herstellten. Insgesamt stellten die zwlf grten deut-schen Schlepperrmen 144 Grundtypen mit rund 3.000 Ausfhrungsvarianten her, was zeigte, wie weit die Aufsplitterung schon gediehen sei, was keine rationelle Produktion mehr mglich machte. Die strukturelle Krise im Schlepperbau hatte angesichts der Typenviel-falt auch Folgen fr den Handel. Die Porsche-Diesel Motorenbau GmbH werde dazu bergehen, zuknftig

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  • 45Porsche-Diesel auf Erfolgskurs

    Porsche-Diesel Master Typ 418 von 1960

    Porsche-Diesel Master Zylindereinheiten

    nur noch vier Ausfhrungsarten zu liefern. Dies wurde bereits von anderen Herstellern in den freien Mrkten der europischen Nachbarlnder mit vollem Erfolg praktiziert. Das Ziel dabei war, alle Sondereinheiten zu vermeiden und die ganze Energie bei rationeller Ferti-gung darauf zu verwenden, die Reklamationen auf denselben niedrigen Stand zu bringen, wie ihn die Por-sche Sportwagenproduktion erreicht hatte.

    Ab diesem Zeitpunkt verlieen die Schlepper nach der Inbetriebnahme des neuen Schlepperwerks die Lackierstrae nur noch in Karminrot (RAL 3002) mit beigefarbenen Felgen (Elfenbein RAL 1014). Zur Un-terscheidung der Schlepper-Grundtypen wurden dann ab Juli 1957 die Basis-Typen mit den Verkaufsbezeich-nungen Junior, Standard, Super und ab 1958 der Master im Markt eingefhrt. Hinter den Grundtypen verbargen sich noch diverse Baumuster und Ausfh-rungen.

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  • 46 Porsche-Diesel auf Erfolgskurs

    Junior 4 mit 10 kW (14 PS) einfacher Schlepper mit ZF Wendegetriebe

    Junior 108 K mit 10 kW (14 PS) kurzer Radstand

    Junior 108 KH mit 10 kW (14 PS) kurzer Radstand mit Hubhydraulik

    Junior 108 L mit 10 kW (14 PS) Tragschlepper

    Junior 108 LH mit 10 kW (14 PS) Tragschlepper mit Hubhydraulik

    Junior 108 S mit 10 kW (14 PS) Schmalspurschlepper

    Junior 108 V mit 10 kW (14 PS) einfache Ausfhrung

    Junior

    Aus dem P 111 mit 12 PS wurde der Junior mit 14 PS. Der 1-Zylinder Schlepper fr den kleinen Leistungsbedarf war der meistgebaute Porsche-Diesel Schlepper. Fr den aus 2000 Bauteilen bestehenden Schlepper wurde eigens eine Montagestrae eingerichtet. Auf dieser Linie wurde der Kleinschlepper in verschiedenen Ausfhrungen ge-baut.

    Porsche-Diesel Junior 108

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  • 47Porsche-Diesel auf Erfolgskurs

    Standard AP 18 mit 13 kW (18 PS) Alumotor

    Standard AP 22 mit 16 kW (22 PS) Alumotor

    Standard AP/S Schmalspurschlepper mit 16 kW (22 PS) Alumotor

    Standard N 208 mit 18 kW (25 PS) Graugussmotor

    Standard H 218 mit 18 kW (25 PS) Alumotor mit Hubhydraulik

    Standard V 218 mit 18 kW (25 PS) Alumotor

    Standard S 218 Schmalspurschlepper mit 18 kW (25 PS) Alumotor

    Standard

    Aus dem P 122 mit 22 PS wurde der Standard mit 25 PS. Der 2-Zylinder Schlepper mit den besonderen Vorzgen fr jede Betriebsgre. Dieser Typ bestand aus ca. 2.300 Bauteilen und wurde auf einer Montagelinie zusammen mit dem 3- Zylinder montiert. Unterschiedliche Ausfhrungsvarianten waren:

    Porsche-Diesel Standard V 218

    47Porsche-Diesel auf Erfolgskurs

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  • 48 Porsche-Diesel auf Erfolgskurs

    Super N 308 mit 28 kW (38 PS) mit Porsche 5-Gang-Getriebe

    Super L 308 mit 28 kW (38 PS) mit Porsche 5-Gang-Getriebe und Doppelkupplung

    Super S 308 Schmalspurschlepper mit 28 kW (38 PS)

    Super B 308 mit 28 kW (38 PS) Mehrzweckmaschine fr das Baugewerbe

    Super L 318 mit 29 kW (40 PS) mit ZF A 216 Leichtschaltgetriebe

    Super

    Aus dem P 133 mit 33 PS wurde der Super mit 38 PS. Der 3-Zylinder-Schlepper mit groen Zugleistungen fr hchste Ansprche, bestehend aus ca. 2.400 Bauteilen. Dieser Schlepper wurde auch als vielseitig verwendbare Mehrzweckmaschine fr das Baugewerbe, Industriebetriebe und den Kommunaleinsatz als Typ Super B gebaut.

    Porsche-Diesel Super N 308

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  • Master 408 mit 37 kW (50 PS) mit ZF A 20 Klauenschaltgetriebe

    Master 418 mit 37 kW (50 PS) mit ZF A 216 Leichtschaltgetriebe

    Master

    Im Frhjahr 1958 wurde der P 144 mit 44 PS zum Master mit 50 PS weiterentwickelt. Der 4-Zylinder-Gro-schlepper, eine universelle Arbeitsmaschine fr Land- und Forstwirtschaft, Industrie und Baugewerbe wurde in Einzelanfertigung aus ca. 2.500 Bauteilen montiert.

    Porsche-Diesel Master 409

    49Porsche-Diesel auf Erfolgskurs

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  • 50 Porsche-Diesel auf Erfolgskurs

    diesen Stckzahlen hatte man sich damals am Schlep-permarkt, neben Deutz an der Spitze, auf den zweiten Platz in der Zulassungsstatistik positioniert. Im Ver-gleich dazu produzierte Porsche in Zuffenhausen 6.450 Sportwagen vom Typ 356, der erstmals ein be-deutsames Facelift hinter sich gebracht hatte.

    Im Porsche Schleppergeschft sah Prof. Prinzing ausreichende Absatzreserven als gegeben an. Der wachsende Arbeitskrftemangel und die steigenden Landarbeiterlhne in der mittel- und grobuerlichen Landwirtschaft wrden seiner Meinung nach eine

    Bald waren diese Namen bei den Bauern in aller Munde und standen fr fortschrittliche Konstruktionen. Durch die formschne und mit mehreren Zierleisten geschmckte, weit nach vorne gezogene rot glnzende Motorhaube wirkten die Schlepper sehr elegant und modern.

    Professor Prinzing hatte mit seiner Prognose Recht behalten. Im Jahr 1959 fertigte Porsche-Diesel 18.500 Schlepper, von denen 11.070 Einheiten in Deutschland zugelassen wurden. Das war die hchste Produktions-Stckzahl, die Porsche-Diesel jemals erreicht hatte. Mit

    Porsche-Schlepper Parade

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  • 51Porsche-Diesel auf Erfolgskurs

    immer weitergehendere Mechanisierung erfordern. Bedingt durch die wachsende Vielfalt der Einsatzarten von Anbaugerten wurde ein bergang zu strkeren Schleppertypen mit mehr PS unumgnglich. Dagegen waren in der kleinbuerlichen Landwirtschaft nur noch kurzfristige Absatzreserven vorauszusehen. Den kleine-ren Schlepper setzten vielfach nur noch Neben- und Zuerwerbslandwirte zur Erhaltung ihres Landbesitzes ein.

    Auf Grund dieser Erkenntnis wurde bei Porsche-Diesel im Jahr 1957 zur langfristigen Sicherung des

    Porsche 356 Carrera

    Markterfolges die Entwicklung eines neuen Schleppers beschlossen. Prof. Prinzing war der festen berzeu-gung, dass auch die Landwirtschaft, um ihre Wettbe-werbsfhigkeit zu erhalten, in gleichem Umfang wie die Industrie zu neuen Arbeitsmethoden greifen msse. Ihr wirtschaftlicher Erfolg hing davon ab, mehr Arbeit mit weniger Menschen zu leisten. Doch der bis jetzt vorwiegend als Zugmaschine gebaute Schlepper bot dafr nicht die optimale Voraussetzung. Es war zu erwarten, dass durch neue Arbeitsverfahren und der Mechanisierung ganzer Arbeitsketten, Anforderungen

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  • an die Schlepper gestellt werden, die nur von vielseiti-gen Arbeitsmaschinen erfllt werden knnen. Diese neu zu entwickelnde Landbaumaschine fr die Allein-arbeit sollte zusammen mit den Anbaugerten eine adquate Einheit bilden und zudem Sicherheit fr lang-fristige Planung gewhren.

    Die Entwicklung fr diesen Schlepper wurde am 8. August 1958 von Porsche-Diesel an die Entwick-lungsabteilung der Porsche KG bertragen, unter der Konstruktions- Nr. 2054. Kaum waren die ersten Schlepperentwrfe fertig, begann der Porsche Designer Erwin Komenda mit einer neuen Designlinie fr Motor-haube, Kotgel und Schlepperverdeck. Komenda wurde vor allem als Schpfer der VW-Kfer Karosserie und des Porsche 356 Sportwagens sowie mehrerer Porsche Renn- und Sportwagen bekannt, darunter der Porsche 550 Spyder.

    52 Porsche-Diesel auf Erfolgskurs

    Porsche Konstrukteure Leopold Schmidt, Erwin Komenda und Chefkonstrukteur Karl Rabe

    Diese Entwrfe waren so berzeugend, dass bald da-rauf der Konstruktionsauftrag Nr. 2053 fr ein 10-Gang Schleppertriebwerk, das Zwischengehuse und einer Doppelkupplung fr unabhngigen Zapfwellenbetrieb folgte. Auftraggeber waren Deutz und Porsche-Diesel. Am 17. September kam zustzlich die Konstruktion eines Krafthebers mit 3-Punkt-Gestnge Nr. 2060 und am 30. Dezember die Konstruktion eines 2-Zylinder-Dieselmotors Nr. 2066 dazu. Auch die Konstruktion fr einen neuen Schlepper-Fahrersitz wurde mit Nr. 2067 in Auftrag gegeben.

    Die Porsche Motorenkonstrukteure in Zuffenhausen setzten bei ihrer Aufgabe auf eine wirtschaftlich her-stellbare Ausfhrung. In diesen Motor sollten auch alle verfgbaren Verbesserungen aus der laufenden Serie einieen.

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  • 53Porsche-Diesel auf Erfolgskurs

    Porsche-Schlepper Konstrukteure. Im Bild vorne rechts Kurt Teschner und dahinter Paul Hensler

    Herbert Linge im Porsche 550 Spyder

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  • 54 Porsche-Diesel auf Erfolgskurs

    unten wurde, im Hinblick auf eine sichere lversor-gung auch bei Schrglage des Schleppers, als tragende Wanne in Grauguss mit tiefem lsumpf ausgebildet. Bei Stationrmotorbetrieb war eine Blechlwanne vor-gesehen. An der Kraftabgabeseite am Kurbelgehuse wurde eine Flanschplatte angebaut, an der entspre-chend den Einbauverhltnissen das Kupplungsgehuse angebaut werden konnte. Diese Konstruktion brachte bezglich der Schwungradausbildung vllige Freiheit.

    Weitere Neuentwicklungen waren die Kurbelwelle mit um 45 schrg geteiltem Pleuel, die Kraftabgabe mit lhydraulischer Strmungskupplung, der Ventil-trieb mit Nockenwelle sowie die Motorkhlung mit Ra-dialgeblse.

    Fr die Erprobung wurden einzelne Motoren ge-baut. Bei den umfangreichen Prfstandslufen wurde die neue Bosch-Einspritzanlage auf den Motorlauf abgestimmt. Nachdem die Erwartungen aus dem Las-tenheft erfllt waren, wurde ab 3. Juli 1959 der im Baukastensystem fr unterschiedliche Zylinderzahlen konstruierte Motor auch als 3-Zylinder 2077 und 4-Zylinder 2078 entwickelt. Auch ber eine baugleiche 6-Zylinder-Ausfhrung wurde nachgedacht.

    Parallel dazu entwickelte Porsche das neue T 25-Ge- triebe (Wobei T fr Triebwerk und 25 fr den Leis-tungsbereich 25 PS steht). Das Schleppertriebwerk

    Wesentliche Inhalte des Lastenheftes waren:L zweiteiliges Grauguss- Motorgehuse,L Kurbelwelle mit angeschraubten Gegengewichten,L schrg geteilte Pleuel, dadurch geringer Platzbedarf (Pleuel-Umhllungskurve),L Reiheneinspritzpumpe mit Regler und Spritzver- steller,L Flanschplatte vorne und hinten am Kurbelgehuse, dadurch bessere Adaptionsmglichkeit auch als Stationrmotor,L kombinierter lpumpen- und lschleuderantrieb, zustzlich Hydraulikpumpenantrieb,L lschleuder auch als lkhlung durch Khlrippen als Geblse ausgebildet an der Topfauenseite,L anstatt lschleuder auch am selben Ort platzierter llter,L Stelstangen aus Alu wegen Ventilspiel, L separater lkhler direkt auf das Kurbelgehuse montiert (ohne Leitungen),L elastischer Radialkhlgeblseantrieb.

    Um die kostengnstigen und funktionell besten Lsun-gen ermitteln zu knnen, wurde der Motor durchkon- struiert.

    Fr den neuen 2- Zylinder Motor 2066 wurde ein zweiteiliges, kastenfrmiges Kurbelgehuse mit Anan-schmglichkeit fr die neue Bosch Reiheneinspritz-pumpe mit integriertem Drehzahlregler entwickelt. Die einzelnen luftgekhlten verrippten Verbrennungs-einheiten mit 95 mm Durchmesser wurden durch lange Zugankerschrauben mit dem Kurbelgehuse ver-schraubt. Die Kurbelwelle mit 116 mm Hub lagerte in den durch Stiftschrauben befestigten Kurbelwellen-lagerdeckeln. Der Abschluss des Kurbelgehuses nach

    Motor Typ 2066 vor der Restaurierung

    Motor Typ 2066 im Aufbau

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  • 55Porsche-Diesel auf Erfolgskurs

    wurde mit einem zweistugen Vorgelege ausgefhrt. Mit einem seitlich angebauten Hebel konnte man die langsame oder schnelle Gruppe und mit dem Haupt-schalthebel die 4 Vorwrtsgnge sowie 1 Rckwrts-gang schalten. Wahlweise konnte das Getriebe als nor-male (20 Km/h) oder schnelle (26 Km/h) Ausfhrung gebaut werden. Die Zapfwelle war bei diesem Getriebe mit Einfachkupplung als Getriebezapfwelle und bei Doppelkupplung als fahrtunabhngige Motorzapfwelle sowie als Wegezapfwelle schaltbar. Ein Mhantrieb lsst sich nach Entfernen des Blinddeckels an der Un-terseite des Schaltgetriebes ananschen.

    Dieses Getriebe, eine gemeinschaftliche Entwick-lung der Porsche KG und dem Traktorenhersteller

    1959: Probefahrt mit dem gerade fertiggestellten Bauernschlepper Prototyp Nr. 2054. Dieser Standard Schlepper war im Feldversuch beim Pgen und Frsen eingesetzt. Auch zum Materialtransport innerhalb des Porschewerks war der grau-grn lackierte Schlep-per ntzlich. Dieses Bild wurde von Dipl. Agrar Ing. Max Lamparter auf dem Weg von Porsche zum Schmidt Schndt in Zuffenhau-sen aufgenommen. Auf dem Schlepper sitzen seine Geschwister Jrgen und Erika.

    Deutz in Kln, kam auch in den Deutz-Schleppern als T 25 Getriebe zum Einsatz (wobei T fr Triebwerk und 25 fr den Leistungsbereich 25 PS steht).

    In weiteren Schritten wurde in der Versuchswerk-statt von Porsche in Zuffenhausen ein Schlepper-Proto-typ 2054 mit 2066er Motor und dem neuen T 25 Ge-triebe gebaut. Am 11. August 1959 war der 28 PS starke Schlepper betriebsbereit und umfangreichen Felder-probungen unterzogen, wobei festgestellt wurde, dass der Antrieb fr das Radial-Khlgeblse sehr laut und die Khlung nicht ausreichend war. Auerdem wurde eine hhere Motorleistung gefordert. Nachfolgend bekam die Porsche KG im September 1959 den Auftrag, die Motoren fr eine Leistungssteigerung zu untersu-

    04 RZ_Kraemer Erfolgskurs.indd 55 20.01.2010 14:58:37 Uhr

  • chen. Diese Arbeit wurde dem damals jungen Dipl. Ing. Paul Hensler anvertraut, der bereits am 2066er Motor entscheidend mitwirkte.

    Es ging also darum, aus dem vorhandenen Motor-volumen mehr Leistung zu gewinnen. Die Leistung eines Verbrennungsmotors hngt von der Kurbelwel-lendrehzahl, dem Hubvolumen und der Zylinderfllung fr die Verbrennung im Brennraum ab. Der Zylinder-kopf beinhaltet den Brennraum und Elemente zur Steuerung des Gaswechsels.

    Paul Hensler begann am 5. Dezember 1959 mit der Konstruktionsarbeit und entwickelte unter Konstruk-tions-Nr. 2083 einen neuen Zylinderkopf. Sein Ziel war, den Zylinderkopf mit Kipphebelschale als Ein- heit zu bilden. Dies ermglichte, den Ansaugkanal str-mungsoptimiert im Zylinderkopf zu integrieren. Die Optimierung der Wirbelkammer und die Verwendung

    56 Porsche-Diesel auf Erfolgskurs

    Der neue Porsche Standard-Schlepper im Feldeinsatz bei der Erprobung mit einem Eberhardt Rotor-Krmmler. Von links: Ferry Porsche, Karl Rabe und Gnter Eberhardt (Eberhardt Pugfabrik Ulm / Donau)

    der neuen Bosch-Drosseldse waren weitere Manah-men. In diesem Zusammenhang kam die Einspritz-pumpe mit der lastabhngigen Regelung fr Einspritz-menge und Einspritzbeginn zum Einsatz.

    Diese nderung am Zylinderkopf machte einen greren Zylinderkopfschraubenabstand mglich und brachte den zustzlichen Bauraum fr eine Vergre-rung der Zylinderbohrung von 95 auf 98 mm mit 875 cm2 Zylindervolumen. Die berarbeitung von Kur-belgehuse und Kurbeltrieb folgte, gleichzeitig die Untersuchung und Optimierung von Nockenwelle mit Ventilsteuerung.

    Zudem bildete die neue, um 45 schrg geteilte Pleuelstange den Arbeitsraum fr einen greren Kol-benhub bis 119 mm. Auf diese nderung an der Kur-belwelle wurde spter aus Kostengrnden verzichtet.

    04 RZ_Kraemer Erfolgskurs.indd 56 20.01.2010 14:58:40 Uhr

  • 238

    Porsche-Diesel P 144 40

    Porsche-Diesel Projekt Junior 5, 13

    Porsche-Diesel Prototyp-Schlepper Typ 2054

    52, 55, 65, 71, 118, 119, 139, 145, 146

    Porsche-Diesel Prototyp-Schlepper Typ 2093

    70, 122, 123, 146

    Porsche-Diesel Prototyp-Schlepper Typ 2094

    72, 124, 125, 146, 147-151

    Porsche-Diesel Prototyp-Schlepper Typ 2096

    71, 72, 120, 121, 196-207

    Porsche-Diesel Renault-Schlepper-Vertriebs-

    gesellschaft mbH 74

    Porsche-Diesel Standard 47, 58, 59, 98, 99,

    100, 101, 112, 113, 114, 115, 129-136, 138

    Porsche-Diesel Super 44, 48, 59, 102, 103,

    104, 105, 106, 107, 116, 117, 172-181

    Porsche-Diesel-Club Europa 5

    Porsche-Diesel-Motorenbau GmbH Fried-

    richshafen a.B. 36, 40, 44, 68

    Porsche-Optima-Verbrennungsverfahren

    (POV) 43

    Porsche-Zentren 5

    Prinzing, Prof. A. 40, 44, 50, 51, 60, 79

    RRabe, Dr. Heinz 6, 12, 17, 21, 28, 36, 169

    Rabe, Karl 6, 9, 17, 21, 23, 24, 29, 33, 36, 43,

    52, 56, 57, 64, 68, 70, 79

    Ruoff, Karl 64, 65, 67

    SScherzer, Dietmar 12, 14, 15, 77, 169, 171,

    173, 179

    Schmidt, Leopold 52

    Schre, Gasthaus Fam. Bentele 100, 101,

    164

    Stapf, Wilhelm 16,

    Stegen, Harald 92, 93

    Steyr Werke 23, 24

    TTeschner, Kurt 16, 53, 197, 198

    VVolksschlepper 21, 24, 30, 32

    Volkswagen 20, 24, 25, 26, 27, 28, 36, 52

    WWaldmann, Architekt 40

    Wegmann, Egon 16

    ZZF Zahnradfabrik Friedrichshafen 35, 42, 43,

    44, 58, 72

    Macht, Michael 5, 142

    Mannesmann Aktiengesellschaft 36, 40

    Manz, Sepp 42

    Maschinenfabrik Augsburg-Nrnberg (MAN)

    73, 75, 76, 146

    Mauz, Alexander 13

    Maybach Mercedes-Benz Motorenbau

    GmbH 77

    Mercedes-Benz Motorenbau Friedrichshafen

    GmbH 74, 76

    MTU-Motoren und Turbinen Union Fried-

    richshafen 77, 227231

    PPorsche 356 20, 30, 31, 34, 40, 50, 51, 52

    Porsche 911 36, 79

    Porsche Spyder 550 52, 53

    Porsche Typ 631 - 6 Zylinder-Diesel 36, 54

    Porsche Typ 2053-Porsche-Deutz Getriebe

    52, 55, 58, 72, 146, 148

    Porsche Typ 2066 - 2 Zylinder-Diesel, 52,

    54,65, 68, 145

    Porsche Typ 2077 - 3 Zylinder-Diesel 54, 68

    Porsche Typ 2078 - 4 Zylinder-Diesel 54, 68

    Porsche Typ 2086 - 1 Zylinder-Diesel 64, 71

    Porsche Typ 2087 - 2 Zylinder-Diesel 64, 71

    Porsche Typ 2088 - 3 Zylinder-Diesel 64, 67,

    71, 184-207

    Porsche Typ 2089 - 4 Zylinder-Diesel 64, 65,

    66, 67, 71

    Porsche Typ 2090 - 6 Zylinder-Diesel 64, 71,

    72, 73, 74, 229, 232

    Porsche, Dr. Wolfgang 13, 142

    Porsche, Ferry 9, 24, 31, 33, 43, 56, 57, 64,

    226

    Porsche, Prof. Ferdinand 9, 15, 20, 21, 23, 24,

    31, 32, 33, 79

    Porsche-Diesel Kirstenpfad-Motor T 300

    68, 69, 70, 146

    Porsche-Diesel AP 16 40

    Porsche-Diesel AP 18 40

    Porsche-Diesel Junior 46, 94, 95, 96, 97

    Porsche-Diesel Master 44, 45, 49, 60, 61, 72,

    108, 109, 110, 111

    Porsche-Diesel Motor T 400 68, 69, 70, 71,

    73, 74, 75, 146

    Porsche-Diesel P 111 40

    Porsche-Diesel P 122 40

    Porsche-Diesel P 133 40

    Register

    Stichwortverzeichnis

    AAllgaier A 111 System Porsche 34, 35, 88, 89,

    142, 143

    Allgaier A 122 System Porsche 35, 92, 93

    Allgaier A 133 System Porsche 34, 35, 36, 86,

    87, 142

    Allgaier A 144 System Porsche 35

    Allgaier AP 16 System Porsche 35

    Allgaier AP 17 System Porsche 31, 32, 34, 35,

    36, 82, 83, 90, 91, 142, 143, 144, 159-164

    Allgaier AP 18 System Porsche 35

    Allgaier AP 22 System Porsche 35

    Allgaier P 312 System Porsche 36, 37, 84, 85

    Allgaier, Erwin 31, 32

    Allgaier-Maschinenbau-GmbH-Friedrichs-

    hafen a.B. 33, 34, 36, 40

    Altenberg, Heinz 16, 65

    Attinger, Fritz 32

    Austro-Daimler 20, 21, 22, 23, 24

    Auto-Union 24

    BBeconcini, Dr. Giuseppe 13

    Bladt, Ernst 15, 16, 137

    Butscher, Walter 12, 32, 36, 169, 170, 171,

    173, 176, 177, 180, 181

    DDornier Flugzeugwerke 33, 34

    G Gommel, Prof. Dr. Ing. Wilhelm 42

    Gtz, Julius 42

    Graf Zeppelin 33

    Grins, Karlheinz 16

    HHensler, Paul 6, 9, 12, 15, 17, 53, 64, 67, 72,

    79, 154-181, 169,184207, 226, 229, 230,

    232

    IInteressengemeinschaft Porsche-Schlepper-

    Freunde Bodensee 41, 221

    KKirstenpfad, Fritz 68, 70, 72, 74, 146

    Kommenda, Erwin 52

    Krmer, Philipp 14,

    LLackner, Gerhard 16, 88, 89

    Lamparter, Max 16, 44, 55

    Linge, Herbert 9, 53

    MMacht, Katrin 13

    011 RZ_Kraemer Serviceteil.indd 238 20.01.2010 14:16:41 Uhr

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