Genossenschaftswesen - veit- ?· 2 Genossenschaftswesen © Veit Köppen Historische Entwicklung Der…

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<ul><li><p>1 </p><p>Genossenschaftswesen Veit Kppen </p><p>Genossenschaftswesen </p><p>Allgemeiner berblick Definition : Die Genossenschaft ist eine Gesellschaft mit nichtgeschlossener Mitgliederzahl, die die Frderung des Erwerbs oder der Wirtschaftlichkeit ihrer Mitglieder durch gemeinschaftli-chen Geschftsbetrieb bezweckt, ohne da die Mitglieder persnlich fr die Verbindlichkeiten der Genossenschaft haften. Zur Grndung einer Genossenschaft sind mindestens 7 Personen, natrliche oder juristische, erforderlich. Die Genossenschaft ist ein Organbetrieb der einzelnen Mitglieder. Kooperation steht im Vor-dergrund ihrer Ttigkeit. Ihre Mitglieder arbeiten freiwillig, d.h. ohne Zwang oder gesetzliche Einschrnkungen, im Verbund. Die Genossenschaft ist ein Verbundsystem, dem bestimmte gleichartige Funktionen ganz oder teilweise ausgegliedert sein knnen und die zu einer gemeinsam getragenen Wirtschaftseinheit zur Ausfhrung bertragen werden. Daraus ergibt sich eine Funktionskonzentration die gnstiger ist als ihre Einzelausfhrung. Die Genossenschaft ist ein Zusammenschlu von Einzelwirtschaften, wobei in der Regel eine Anknpfung an einzelne Funktionsbereiche gebildet wird. Thesen der BWL: </p><p>1. Ausgangspunkt ist die Knappheit verfgbarer Ressourcen Auswahlentscheidungen </p><p>2. komplexe Entscheidungen in der Realitt empirisch und theoretische Methoden zur Untersuchung </p><p>3. gewonnene Erkenntnisse sind Empfehlungen, nicht Endzweck ! allgemeine BWL : Entscheidungen im Einzelunternehmen BWL der Genossenschaft : Mglichkeiten der Entscheidungsbildung im Verbundsystem Erscheinungsformen der Genossenschaft sind : * betriebliche Kooperation zwischen 2 Betrieben (joint venture) * Haushalte (Konsumgesellschaften) * Kreditgenossenschaften Genossenschaft Kooperativer </p><p>Organbetrieb (ausgerichtet) </p><p>Haushalt Betriebe </p><p>(Trger, Mit-glieder, Gesell-schafter) </p><p> Beschaffung und Absatz </p><p> Kunden, Liefe-ranten </p><p> konomische Vorteile entwickelten die Genossenschaft. Es erfolgte durch sie eine Rationali-sierung und Verbesserung der Marktstellung ihrer Mitglieder (gegengewichtige Marktmacht). Das Ziel jeder Genossenschaft ist die Frderung ihrer Mitglieder. </p></li><li><p>2 </p><p>Genossenschaftswesen Veit Kppen </p><p>Historische Entwicklung Der Genossenschaft hnliche Zusammenschlsse gab es schon wesentlich vor der Grndung von Genossenschaften. Beispiele wren germanische Sippen, sowie Znfte. Der Druck, der durch Konkurrenz entstand, fhrte zu Zusammenschlssen. Die ersten Genossenschaften wurden 1844 von Webern in Roshdale als Verbrauchergenossen-schaften gegrndet. Sie hatten dabei folgende Richtlinien : </p><p>1. Abgabe in Qualitt und Quantitt 2. Abgabe nur gegen Barzahlung 3. Rechnung zu Tagespreisen 4. Verteilung des berschusses nach Warenbezugsverhltnis </p><p> Hermann Schulze, spter Schulze-Delitzsch1, grndete in Deutschland 1849 die ersten beiden Genossenschaften. Dabei handelt es sich um die Tischler- und Schuhmacher - Handwerksge-nossenschaften, die auf dem Selbsthilfeprinzip errichtet wurden. Spter kamen auch Kreditge-nossenschaften, die in den 80-er dann Volksbanken hieen, Absatz- und Konsumgenossen-schaften hinzu. In Deutschland wurden die Genossenschaften anfnglich durch das Kleinbrgertum und Beamte gegrndet. Die ersten Arbeitergenossenschaften entstanden erst in den 80-er und wurden vornehmlich in Sachsen etabliert. Diese im Gegensatz zu England versptete Errichtung von Arbeitergenossenschaften hatte zwei wesentliche Grnde. Zum einem setzte die Industrialisierung spter ein. Auf der anderen Seite jedoch steuerte die Politik von Ferdinand Lassalle2 gegen das Genossenschaftswesen, da er eine sozialistische Gesellschaft ohne Besitz wollte. Aufgrund der wirtschaftlichen Notlage der deutschen Landwirte grndete Friedrich Wilhelm Raiffeisen3 Darlehenskassenvereine, die den Landwirten gnstigere Bedingungen fr Kredite gaben. Aus einer Wohlfahrtseinrichtung wurde dann eine Vereinigung auf Selbsthilfe. Hermann Schulze-Delitzsch und Victor Aim Huber4 grndeteten auch die ersten Wohnungs-baugenossenschaften, die jedoch durch die Sozialdemokratie zuerst gehemmt wurden. Mit dem am 1.5.1889 in Kraft tretendem Deutschen Genossenschaftsgesetz, worin auch die be-schrnkte Haftung geregelt ist, setzte ein Boom der Genossenschaften ein. Vorher galt das preuische Genossenschaftsgesetz von 1867. </p><p> 1 Hermann Schulze lebte von 1808 bis 1883. Er war Mitglied der Nationalversammlung. Da es dort mehrere Schulzes gab, wurde der Nachname um den Geburts- oder Wirkungsort erweitert. 2 Ferdinand Lassalle lebte von 1824 bis 1864. Er war der Prsident des Allgemeinen deutschen Arbeitervereins, der spter die Grundlage der deutschen Sozialdemokratie bildete. 3 Fridrich Wilhelm Raiffeisen lebte von 1818 bis 1888. 4 Viktor Aim Huber lebte von 1800 bis 1869. </p></li><li><p>3 </p><p>Genossenschaftswesen Veit Kppen </p><p>Arten der Genossenschaften </p><p>A) gewerbliche Genossenschaften I Einkaufsgenossenschaften des Handels </p><p> 1. Einkaufsgenossenschaften des Lebens- und Genumittelhandels Edeka, frhere E.d.K.( Einkaufszentrale der Kolonialwaren - hndler) die 1888 in Berlin gegrndet wurde, bestehend aus 18 Gro- und 13000 Einzelhandelbetrieben ReWe, Vereinigung der Lebensmittelgrohandelsgenossen - schaften Rheinland und Westpfahlen, die 1927 in Kln gegrndet wurde und aus selbstndigen Kaufleuten, Grohandelsbetrieben und von diesen beherrschte Filialunternehmen Milchwaren Tabakhandel, etc. 2. Einkaufsgenossenschaften des Nichtnahrungsmittelbereiches Apotheker und rzte Papierwaren und Brobedarf, etc. II Einkaufsgenossenschaften des Handwerks 1. Einkaufsgenossenschaften des Lebensmittelhandwerks Bcker, Fleischer, etc. 2. Einkaufsgenossenschaften sonstiger Handwerkszweige Bauhandwerk, Dachdecker, Schneider, Schuhmacher, Friseur, etc. III Verkehrsgenossenschaften Hauptaufgaben : Frachtabrechnung, Finanzierungshilfen, Autohilfen, Auftragsverwaltung B) lndliche Genossenschaften (Raiffeisenwarengenossenschaften) </p><p> Molkereigenossenschaften, Viehverwertungsgenossenschaften, Eierverwer-tungsgenossenschaften, Obst- und Gemseverwertungs- genossen-schaften, Winzergenossenschaften </p><p>C) Verbrauchergenossenschaften bzw. Konsumgenossenschaften D) Wohnungsbaugenossenschaften E) Kreditgenossenschaften F) Produktivgenossenschaften </p><p> Die Genossenschaften A-E heien Frdergenossenschaften und haben zwei grundstzliche Aufgaben. Diese sind der Absatz, z.B. bei Einzelhndlergenossenschaften oder lndlichen Beschaffungsgenossenschaften, und der Absatz, z.B. bei Handwerksgenossenschaften und lndlichen Absatzgenossenschaften. Der Beschaffungsfunktion werden alle betrieblichen Ttigkeiten zugeordnet, die notwendig sind, um die Einsatzfaktoren fr den betrieblichen Kombinationsproze bereitzustellen. Dazu gehren auch Ttigkeiten der Lagerhaltung. Der Absatzfunktion werden alle Ttigkeiten zugeordnet, die erforderlich sind, um das aus der Fertigung hervorgehende Produkt, Sach- oder Dienstleistung, am Markt abzusetzen. </p></li><li><p>4 </p><p>Genossenschaftswesen Veit Kppen </p><p>Die Produktivgenossenschaften sind Mitgliederwirtschaften, die keine einzelwirtschaftliche Autonomie besitzen. Der Beitritt der Mitglieder erfolgt nicht im Hinblick auf den konsumie-renden Haushalt. Der Betrieb des Mitglieds geht mit in die Genossenschaft ein. Produktivgenossenschaften sind berwiegend in dem Gebiet der ehemaligen DDR anzutref-fen. In der BRD gab es nur 2 Produktivgenossenschaften. Die in der DDR vorhanden gewese-nen 2800 PGHs (Produktivgenossenschaften des Handwerks), wurden gtenteils in GmbH umgewandelt. 1998 existierten noch etwa 250 Genossenschaften, die aus den PGH umgewan-delt wurden. Von den rund 4280 LPGs (Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft) und GPG (Grtnerische Produktionsgenossenschaft) existierten 1998 noch etwa 950 Agrargenossenschaften. </p><p>Mitgliederwirtschaften Individualbetriebe und Haushalte treten als Mitgliederwirtschaften in Erscheinung. In den meisten Mitgliederwirtschaften handelt es sich um Betriebe. Die Mitgliederwirtschaften sind im Rahmen ihrer Individualabsicht und Gruppenkoope-rationsabsicht an den betrieblichen Leistungen des Organbetriebs interessiert. Mitgliederwirt-schaften sind Verbrauchergenossenschaften fr Haushalte. Mitgliederwirtschaften knnen mit dem Mitglied als natrliche Person identifiziert werden. </p><p>Die Beschaffungsgenossenschaft Erscheinungsformen der Beschaffungsgenossenschaft sind Einkaufsvereinigungen, sowie Be-schaffungsgenossenschaften der Handwerker, der kleinindustriellen Unternehmungen und der Dienstleistungsbetriebe. Des weiteren zhlen Konsumgenossenschaften, Wohnungsbaugenos-senschaften und Kreditgenossenschaften zu den Beschaffungsgenossenschaften. </p><p> Die Leistungsbeziehungen in der Beschaffungsgenossenschaft Der kooperative Organbetrieb bt Ttigkeiten von Beschaffung und Lagerung aus. Der Or-ganbetrieb ist als Grohandelsbetrieb ttig, wenn die Mitglieder der Genossenschaft Einzel-hndler sind. Er ist Einzelhandelsbetrieb, wenn die Mitglieder Konsumenten sind. In manchen Fllen fhrt der Organbetrieb auch das Streckengeschft, bei dem die Ware un-mittelbar vom Lieferanten an das Mitglied geliefert wird, obwohl es sich um ein Eigenge-schft handelt, aus. Auch fhrt er Vermittlungsgeschfte, wobei der Organbetrieb nur als A-gent auftritt aus, wobei auch zustzliche Leistungen, wie z.B. Brgschaften erbringen kann. Bei Kreditgenossenschaften ist die Finanzierungsfunktion durch die Beschaffung von Fremd-kapital die Hauptaufgabe. Daneben knnen weitere Ergnzungsaufgaben, wie z.B. Wechsel-ankauf, Brgschaften, Termingelder und Depositengeschfte wahrgenommen werden. Die Wohnungsbaugenossenschaft als Beschaffungsgenossenschaft hat folgende drei Aufga-ben : 1. Errichtung von Wohnungen (Mehr- und Einfamilienhuser) auf eigene Rechnung zur Veruerung oder Vermietung an Miglieder oder im Auftrage von Mitgliedern zu gunsten Dritter, 2. Betreuung von Mitgliedern beim Bau von Wohnungen und 3. Bewirtschaftung der Wohnungen. </p></li><li><p>5 </p><p>Genossenschaftswesen Veit Kppen </p><p>Die Genossenschaft unterscheidet sich durch die spezifische Art der Leistungsbeziehungen von isoliert arbeitenden Einzelwirtschaften-. Deshalb wird der Fall, in dem der Organbetrieb auf der Mitgliederseite ausschlielich Leistungen an Mitglieder gibt, ohne Nichtmitgliederge-schfte zu ttigen, die rechtlich zugelassen sind, als der idealtypische Fall in der Genossen-schaftstheorie bezeichnet. Alle Mitglieder sind hier Kunden und alle Kunden sind auch Mit-glieder der Genossenschaft. Das ist das Identittsprinzip. Ergnzungsgeschfte liegen dann vor, wenn auch Leistungsbeziehungen zu Nichtmitgliedern stattfinden. Diese knnen auf-grund der Betriebsgre des Organbetriebs gnstiger sein. </p><p> Leistungsverrechnung in der Beschaffungsgenossenschaft Dem Gterstrom steht der Geldstrom gegenber. Die aufgewendeten Finanzierungsmittel des Organbetriebs mssen von den Mitgliedern der Genossenschaft zurckgefordert werden. Der Grundsatz, da die Genossenschaft keinen Gewinn erwirtschaften soll, damit alle Vorteile direkt an ihre Trger weitergereicht werden, fhrt aber zu vielen Irrungen und zahlreichen Miverstndnissen. Die betrieblichen Kosten durch Umlage zu decken fhrt dazu, da alle Vorteile an die Trger der Genossenschaft gehen, aber in der Praxis entstehen Fehler bei den internen Verrechnungspreisen. Deshalb greift man auf Deckungspreise zurck. Sind diese zu hoch in einer Periode, so resultiert ein Gewinn. Wenn die Deckungspreise zu niedrig sind er-wirtschaftet die Genossenschaft einen Verlust, der durch Nachzahlungen der Mitglieder aus-geglichen werden mu. Nach dem Prinzip der vorsichtigen Bewertung nach Schmalenbach werden die Deckungspreise meist hher sein, da die einkalkulierten Risiken nicht alle reali-siert werden. In den genossenschaftlichen Prinzipien - Katalogen steht als Orientierung fr die Fhrung des Organbetriebs keinen Gewinn zu erwirtschaften, das heit der berschu ist mglichst klein zu halten. Aber im Gegensatz ist auch eine Reservenbildung ntig. Die inter-nen Preise orientieren sich in der Praxis an den Marktpreisen. </p><p> Die Beziehungen sind ein-seitig, nicht wechelseitig. Identittsprinzip </p></li><li><p>6 </p><p>Genossenschaftswesen Veit Kppen </p><p>Aufwandsdeckung und Rckvergtung Dem Kostendeckungscharakter stehen zwei Probleme gegenber : das Problem der przisen Kostenzurechnung und das Problem der Risikoerfassung. Solange die Aktivitten des Organbetriebes darin bestehen eine Arte Sammelbestellung zu ttigen und die Leistungen an die Mitglieder zu verteilen, ist die Einhaltung des Kostende-ckungsprinips mglich. Die Gesamtkosten werden proportional den Leistungsmengen zuge-rechnet. Je differenzierter die Leistungspalette des Organbetriebes und je komplexer das Leistungspa-ket wird, desto schwieriger wird es, den genauen Anteil an den Gesamtkosten den jeweiligen Leistungspaketen zuzurechnen. Risikoerfassung bedeutet die prognostische Vorwegnahme von Aufwendungen, die unerwartet auftreten knnen und deshalb unsicher sind. Im Fall vlliger Voraussicht wrden fr die Risi-kofaktoren genau diejenigen kalkulatorischen Kosten eingerichtet werden, die auch tatschlich entstehen. Aber infolge mangelnder Voraussicht ist dies nicht mglich. Es besteht somit die Gefahr zu geringe kalkulatorische Kosten anzusetzen. Hier greift wiederum das Prinzip der vorsichtigen Bewertung nach Schmalenbach, bei dem die pessimistische Sicht eingesetzt wird. Da nicht alle bercksichtigten Ereignisse auch eintreten entsteht somit ein berschu, das heit eine positive Differenz. Dieser berschu soll nicht im Organbetrieb verbleiben und wird so nachtrglich im gleichen Verhltnis an die Mitglieder ausgeschttet, in welchem die Mitglieder durch ihre Verrechnungszahlungen beigetragen haben. Diese Zahlung wird Rck-vergtung genannt. Die Technik zur Ermittlung der Rckvergtung teilt sich wie folgt auf : </p><p>1. Ermittlung des Prozentsatzes des berschusses am Gesamtumsatz Zwischen den Mitgliederbetrieben und dem Organbetrieb </p><p>2. Ermittlung des Betrages der an die Mitglieder ausgeschttet wird, wobei die Ermitt-lung erfolgt bezogen auf den Gesamtumsatz des einzelnen Mitglieds in Hhe der vorher ermittelten Prozentgre </p><p> Pberschu</p><p>GesamtumsatzR=</p><p>100% </p><p>Die Rckvergtung kann jedoch auch einbehalten werden um das Guthaben des Mitgliedes zu erhhen, damit die Summe des Geschftsanteiles erreicht wird. </p><p>Finanzrisiko Die Finanzierung sttzt sich auf das eingesetzte Kapital der Mitglieder. Dabei spielt die Rechtsform eine entscheidende Rolle, z.B. AG oder e.G. In der Rechtsform der eingetragenen Genossenschaft gibt es die Mglichkeit fr Mitglieder ihren Geschftsanteil zurckzufordern. Dadurch kann das Eigenkapital der Genossenschaft gefhrdet und die Kapitalbasis eingeengt werden. Bei den Mitgliederanteilen handelt es sich somit um instabiles Kapital. Dies ist das spezifische Eigenkapitalproblem beziehungsweise Finanzierungsrisiko der eingetragenen Ge-nossenschaft. Dagegen bilden Rcklagen, die nicht an die Mitglieder gezahlt werden den sta-bilen Kapitalteil der Genossenschaft. </p></li><li><p>7 </p><p>Geno...</p></li></ul>