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Vorheriges EKG Lösung Nächstes EKG Druck Klinik (Registrierung 50 mm/s) 32-jähriger Patient, rezidivierende tachykarde Herzrhythmusstörungen. Bisher keine Synkope. EK EK G 32 G 32 Index

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  • Vorheriges EKGLösung Nächstes EKG Druck

    Klinik (Registrierung 50 mm/s)32-jähriger Patient, rezidivierende tachykarde Herzrhythmusstörungen. Bisher keine Synkope.

    EKEKG 32G 32 Index

  • Rhythmus, Frequenz, Lagetyp (Registrierung 50 mm/s)Sinusrhythmus, 77/min, für das Alter überraschender Linkslagetyp.

    P-Welle, PQ-Zeit, QRS-KomplexNormale P-Welle. PQ-Zeit auf 90 ms verkürzt. QRS-Komplex auf 190 ms verbreitert. Die Verbreiterung wird durch eine kräftige Delta-Welle (Abl. I, III, aVL, V4-6) hervor-gerufen. Deshalb liegen in Abl. III und aVF auch keine pathologischen Q-Zacken vor, es handelt sich um negative Delta-Wellen. Alle Veränderungen des QRS-Komplexessind auf die vorzeitige Erregung des Ventrikels über eine rechtsventrikuläre akzessorische Bahn zurückzuführen.

    ST-Strecke, T-WelleDie vorzeitige Erregung des rechten Ventrikels ruft zwangsläufig eine Störung der Repolarisation hervor. Deshalb ist die ST-Strecken-Senkung in Abl. I, II, aVL sowie V4-6 an sich nicht als pathologisch zu werten. Gleiches gilt für die T-Wellen in diesen Ableitungen.

    BeurteilungSinusrhythmus, 77/min, Linkstyp. WPW-Syndrom mit rechtsventrikulärer akzessorischer Bahn.

    KommentarVon einem „WPW-Syndrom“ spricht man nur, wenn neben der Delta-Welle als Zeichen der akzessorischen Bahn tachykarde Rhythmusstörungen bekannt sind. Wegender Veränderungen des QRS-Komplexes in Abl. III und aVF („Pseudo-Q-Zacke“) wird bei diesen Patienten manchmal fälschlich der Verdacht auf einen abgelaufenenHinterwandinfarkt geäußert. Auch die Diagnose eines „kompletten Linksschenkelblocks“ ist nicht selten. Das WPW-EKG kann somit eine Reihe von Zuständen vortäu-schen, die klinisch eine ganz andere Bedeutung haben. Dies gilt besonders, wenn wegen einer allfälligen Vorhofleitungsstörung die PQ-Zeit nicht verkürzt ist. Eine kar-diologische Untersuchung sollte klären, inwieweit dieser Patient durch eine schnelle Überleitung bei Auftreten von Vorhofflimmern gefährdet ist.

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