Produktgestaltung HCI

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Design

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Prsentation zum Thema Produktgestaltung im Rahmen der Vorlesung HCI an der DHBW Mosbach bei Prof. Grossmann.

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<ul><li> 1. Produktgestaltung<br />L. Bethe | HCI 6. Semester<br /></li> <li> 2. Design, eine Einfhrung<br />Produktgestaltung<br />1. Ideenfindung<br />2. Aufgabenstellung<br />3. Designlsungen<br />4. Produktion<br />5. Markteinfhrung<br />Ausblick<br />Trends ermitteln<br />Kennzeichen heutigen Designs<br />Visionres<br />Stimmen zu gutem Design<br />bersicht<br />Produktgestaltung | L. Bethe WON07<br />Folie 2<br /></li> <li> 3. Produktgestaltung erste Produkte bereits in der Steinzeit<br />Printgestaltung 1455 Gutenberg-Bibel<br />Screendesign 1981 der Xerox-Star-PC mit dem ersten GUI<br />=&gt; Produktdesign damit lteste Gestaltungsform<br />Einfhrung Design<br />Produktgestaltung | L. Bethe WON07<br />Folie 3<br /></li> <li> 4. kreativer Prozess, nicht jedoch im luftleeren Raum<br />Entwicklungsprozess bestimmt durch unterschiedliche Aspekte:<br /><ul><li>Soziokonomische, technologische, kulturelle Entwicklungen, </li> <li> 5. Geschichtliche Hintergrnde, </li> <li> 6. Produktionstechnische Rahmenbedingungen, </li> <li> 7. Ergonomische und kologische Anforderungen, </li> <li> 8. Wirtschaftliche und politische Interessen, </li> <li> 9. Knstlerisch-experimentelle Ansprche</li></ul>Einfhrung Design<br />Produktgestaltung | L. Bethe WON07<br />Folie 4<br /></li> <li> 10. Die Informationsfunktion des Produktes, Produktsprache<br />Zur Produktsprache gehren sehr verschiedene Ausdrucksformen wie z. B. Dimension, Form, physikalische Oberflchenstruktur, Bewegung, Materialbeschaffenheit, Art und Weise der Funktionserfllung, Farben und grafische Gestaltung der Oberflche, Gerusche und Tne, Geschmack, Geruch, Temperatur, Verpackung, Widerstandfhigkeit gegenber Aueneinflssen. <br />Alle diese Informationen wirken positiv oder negativ in starkem Mae auf den potenziellen Kufer ein.<br />-- T. Ellinger, 1966<br />Einfhrung Design<br />Produktgestaltung | L. Bethe WON07<br />Folie 5<br /></li> <li> 11. Einfhrung Design<br />Keine Spezialisten (verstehen viel von wenig)<br />Keine Generalisten (verstehen wenig von viel)<br />Zunehmend Integralisten<br /><ul><li>haben guten berblick mit Tiefgang auf mindestens einem Gebiet </li> <li> 12. Denken und handeln ganzheitlich</li></ul>-- L. Gbel, 1992<br />Produktgestaltung | L. Bethe WON07<br />Folie 6<br />Anforderungen an einen Gestalter<br /></li> <li> 13. Produktgestaltung<br /> Ideenfindung<br /> Aufgabenstellung<br /> Designlsungen<br /> Produktion<br /> Markteinfhrung<br />Produktgestaltung | L. Bethe WON07<br />Folie 7<br />Entwicklungsprozess-Phasen<br /></li> <li> 14. Produktgestaltung<br />Produktgestaltung | L. Bethe WON07<br />Folie 8<br />1. Ideenfindung<br />schpferische Kraft entfalten<br />anders denken<br />anders sehen<br />forschen<br />erproben, spielen<br />Lehrmeisterin Natur<br />Experimente<br />Bionik<br />Fragen stellen<br />Fantasie<br />hinterfragen<br />Readymades<br />persnliche Weiterbildung<br />Adaption<br />neu definieren<br />gegen den Strom<br />Subversion<br />Denkmuster durchbrechen<br />konstruktiver Austausch<br />Regeln brechen<br />anregen lassen<br />Neues lernen<br />Herausforderungen stellen<br />neue Erfahrungen<br />Zeit zum Nachdenken<br />Vernderung<br /></li> <li> 15. Produktgestaltung<br />Black Box:<br /><ul><li>Werkstoffe (Haptik, Materialeigenschaften) </li> <li> 16. Brainstorming, Serendipity-Phnomen</li></ul>White Box:<br /><ul><li>Bedrfnisse ermitteln (Bedarf, Zielgruppen, Targeting Universal Design) </li> <li> 17. Markt verfolgen (Kaufkraft, Datenerhebungen, Crowdsourcing) </li> <li> 18. Ethnografie, Szenarien und Analyse</li></ul>Produktgestaltung | L. Bethe WON07<br />Folie 9<br />1. Ideenfindung<br />Ich durchstreifte die Landschaft auf der Suche nach Aufschluss ber Dinge, die ich nicht verstand.<br />-- Leonardo da Vinci<br /></li> <li> 19. Produktgestaltung<br />Pieke Bergmans, Kollektion Virus<br />Produktgestaltung | L. Bethe WON07<br />Folie 10<br />1. Ideenfindung<br /></li> <li> 20. Produktgestaltung<br />Pflichtenheft fr das Produkt:<br />Bedarf ermitteln<br /><ul><li>Designkriterien </li> <li> 21. Kleine und groe Innovationen</li></ul>Markttrends<br />Individualitt, Customization<br /><ul><li>Umweltaspekte</li></ul>Produktanforderungen<br />Richtlinien fr das Design: ISO, Gesetzgebung <br />Produktgestaltung | L. Bethe WON07<br />Folie 11<br />2. Aufgabenstellung<br />Es ist sehr leicht, etwas anders zu machen, aber sehr schwer, etwas besser zu machen.<br />-- J. Ive, Apple<br /></li> <li> 22. Produktgestaltung<br />Glhlampen als Vase und Gewrzregal<br />http://inhabitat.com<br />Produktgestaltung | L. Bethe WON07<br />Folie 12<br />2. Aufgabenstellung<br /></li> <li> 23. Produktgestaltung<br />Bedarf erfllen<br /><ul><li>Semantik </li> <li> 24. Ergonomie und Emotional Design </li> <li> 25. Qualitt</li></ul>Konzept entwickeln<br />Computer-aided Design (CAD)<br />Modellierung<br />Funktionalitt<br />Belastbarkeit, Zug- und Kratzfestigkeit<br />Recycling<br />Rapid Prototyping<br />Produktgestaltung | L. Bethe WON07<br />Folie 13<br />3. Designlsungen<br />Design ist ein Plan zur Anordnung von Elementen mit dem Ziel, einen bestimmten Zweck auf bestmgliche Art zu erfllen.<br />-- C. Eames<br /></li> <li> 26. Produktgestaltung<br />3D-Modell, Hidden.mgx von Dan Yeffet<br />Produktgestaltung | L. Bethe WON07<br />Folie 14<br />3. Designlsungen<br /></li> <li> 27. Produktgestaltung<br />Entwicklung<br />Passtoleranz von Bauteilen<br />Kostenberechnung<br />Fertigung<br />Maschinelle Bearbeitung<br />Fgen<br />Formverfahren<br />Profilierung<br />Ablufe<br />Lieferkette<br />Produktgestaltung | L. Bethe WON07<br />Folie 15<br />4. Produktion<br />Wir werden elektrisches Licht so billig machen, dass sich nur reiche Leute eine Kerze werden leisten knnen.<br />-- T. A. Edison<br /></li> <li> 28. Produktgestaltung<br />Formverfahren mit negativer Form<br />Produktgestaltung | L. Bethe WON07<br />Folie 16<br />4. Produktion<br /></li> <li> 29. Produktgestaltung<br />Verkauf<br />Produkthaftung<br />Patente, Urheberrecht<br />Marketing<br />Branding und Marken<br />Rcknahme und Langlebigkeit<br />Marketing-Mix<br />Produktgestaltung | L. Bethe WON07<br />Folie 17<br />5. Markteinfhrung<br />Die Kufer wissen nicht, was sie wollen. Meine Aufgabe besteht darin, es ihnen zu sagen.<br />-- S. A. Issigonis<br /></li> <li> 30. Produktgestaltung<br />Patenteliste, Markenmix-Diagramm<br />Produktgestaltung | L. Bethe WON07<br />Folie 18<br />5. Markteinfhrung<br /></li> <li> 31. Ausblick<br />Beispiele: Trends ermitteln<br />Produkttestportale: Trnd (http://www.trnd.com)<br />Produktgestaltung | L. Bethe WON07<br />Folie 19<br /></li> <li> 32. Ausblick<br />Beispiele: Trends ermitteln<br />Individualisierte Massenfertigung: Chocri (http://www.chocri.de)<br />Produktgestaltung | L. Bethe WON07<br />Folie 20<br /></li> <li> 33. Ausblick<br />Heutiges Design - Kennzeichen<br />Wodurch unterscheidet es sich?<br />Produktdesign Industriedesign<br /><ul><li>Industrielle Revolution, zwei Mio. Patente/Jahr </li> <li> 34. Mikroelektronik &gt; Miniaturisierung (Produktinnen- und Auenleben)</li></ul>Bedeutung der Semantik / Symbolik<br /><ul><li>Mechanik lie frher Funktionen erahnen, heute Oberflchendesign im Zentrum </li> <li> 35. Funktionsvielfalt, Funktioneninfarkt &gt; Rckgriff auf Symbole</li></ul>Markenherrschaft<br /><ul><li>Immaterielle Werte ber Funktion </li> <li> 36. Suggestion von Funktion</li></ul>Produktgestaltung | L. Bethe WON07<br />Folie 21<br /></li> <li> 37. Ausblick<br />Visionres<br />Imagineering <br /><ul><li>Konstruierte Vorstellungswelten (Virtual Reality) </li> <li> 38. Interaktion von Zuhause aus</li></ul>Faktor der menschlichen Entwicklung Anthropologie<br /><ul><li>Menschliches Lernvermgen vs. technische Entwicklung </li> <li> 39. Vereinfachung notwendig</li></ul>Mensch im Mittelpunkt<br /><ul><li>Digitales Zeitalter nur kleiner Bruchteil </li> <li> 40. Humanoide, Wearables =&gt; Ubiquitous Computing </li></ul>Produktgestaltung | L. Bethe WON07<br />Folie 22<br /></li> <li> 41. Gutes Design darf keine Umhllungstechnik sein. Es muss die Eigenart des jeweiligen Produkts durch eine entsprechende Gestaltung zum Ausdruck bringen.<br />Es muss die Funktion des Produkts, seine Handhabung, deutlich sichtbar und damit fr den Benutzer klar ablesbar machen.<br />Gutes Design muss den neusten Stand der technischen Entwicklung transparent werden lassen.<br />Es darf sich nicht nur auf das Produkt selbst beschrnken, es muss auch Fragen der Umweltfreundlichkeit, der Energieeinsparung, der Wiederverwendbarkeit, der Langlebigkeit und der Ergonomie bercksichtigen.<br />Gutes Design muss das Verhltnis von Mensch und Objekt zum Ausgangspunkt der Gestaltung machen, besonders auch im Hinblick auf Aspekte der Arbeitsmedizin und der Wahrnehmung.<br />-- Internationales Design Zentrum Berlin, 1979<br />Stimmen zu gutem Design<br />Produktgestaltung | L. Bethe WON07<br />Folie 23<br /></li> <li> 42. Die Zehn Gebote gut gestalteter Produkte:<br /> Hoher praktischer Nutzen<br /> Ausreichende Sicherheit<br /> Lange Lebensdauer und Gltigkeit<br /> Ergonomische Anpassung<br /> Technische und formale Eigenstndigkeit<br /> Umfeldbeziehungen<br /> Umweltfreundlichkeit<br /> Gebrauchsvisualisierung<br /> Hohe Gestaltungsqualitt<br /> Sinnlich-geistige Stimulanzien<br />-- Lindinger, 1983<br />Stimmen zu gutem Design<br />Produktgestaltung | L. Bethe WON07<br />Folie 24<br /></li> <li> 43. B. E. Brdek: <br />Design - Geschichte, Theorie und Praxis der Produktgestaltung <br />(Birkhuser Verlag 2005)<br />R. Morris: <br />Produktdesign Das Wichtigste in Krze <br />(Verlagsgruppe Random House GmbH 2010)<br />Weiterfhrende Quellen:<br />http://www.red-dot.de<br />http://www.inhabitat.com<br />http://de.wikipedia.org/wiki/Kreativit%C3%A4tstechnik<br />Quellen<br />Produktgestaltung | L. Bethe WON07<br />Folie 25<br /></li> <li> 44. Danke.<br />Produktdesign<br /> L. Bethe, WON07<br /></li> </ul>