Ich war ein Biker! Ich war männlich, verwegen, ich war frei und hatte lange Haare. Meine Frau lernte mich kennen, nicht umgekehrt. Sie stellte mir förmlich

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Post on 05-Apr-2015

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<ul><li> Folie 1 </li> <li> Ich war ein Biker! Ich war mnnlich, verwegen, ich war frei und hatte lange Haare. Meine Frau lernte mich kennen, nicht umgekehrt. Sie stellte mir frmlich nach. Egal wo ich hinkam, sie war schon da. Es ist nun zwlf Jahre her. Damals war ich eingefleischter Motorradfahrer, trug nur schwarze Sweat-Shirts, ausgefranste Jeans und Bikerstiefel, und ich trug lange Haare. </li> <li> Folie 2 </li> <li> Selbstverstndlich hatte ich auch ein Outfit fr besondere Anlsse. Dann trug ich ein schwarzes Sweat-Shirt, ausgefranste Jeans und weie Turnschuhe. Hausarbeit war ein bel, dem ich wann immer es mglich war aus dem Weg ging. Aber ich mochte mich und mein Leben. So also lernte sie mich kennen. "Du bist mein Traummann. Du bist so mnnlich, so verwegen und so frei." </li> <li> Folie 3 </li> <li> Allerdings nur bis zur Hochzeit. Kurz vorher hrte ich sie sagen: "Du knntest wenigstens zum Frisr gehen, schlielich kommen meine Eltern zur Trauung." Stunden, - nein Tage spter und endlose Trnen weiter gab ich nach und lie mir eine modische Kurzhaarfrisur verpassen, denn schlielich liebte ich sie, und was soll`s, ich war mnnlich, verwegen, fast frei und es zog auf meinem Kopf. Mit der Freiheit war es alsbald vorbei, da wir beschlossen zu heiraten. Warum auch nicht, ich war mnnlich verwegen, fast frei und ich hatte lange Haare. </li> <li> Folie 4 </li> <li> Und ich war soooo lieb. "Schatz ich liebe Dich so wie Du bist" hauchte sie. Das Leben war in Ordnung obwohl es auf dem Kopf etwas khl war. Es folgten Wochen friedlichen Zusammenseins bis meine Frau eines Tages mit einer groen Tte unterm Arm vor mir stand. Sie holte ein Hemd, einen Pullunder (Bei dem Wort luft es mir schon eiskalt den Rcken runter) und eine neue Hose hervor und sagte: "Probier das bitte mal an." Tage, Wochen, nein Monate und endlose Papiertaschentcher weiter gab ich nach, und trug Hemden, Pullunder (rrrgh) und Stoffhosen. </li> <li> Folie 5 </li> <li> Es folgten schwarze Schuhe Sakkos, Krawatten und Designermntel. Aber ich war mnnlich, verwegen, tot chic und es zog auf meinem Kopf. Dann folgte der grte Kampf. Der Kampf ums Motorrad. Allerdings dauerte er nicht sehr lange, denn im schwarzen Anzug der stndig kneift und zwickt lsst es sich nicht sehr gut kmpfen. Auerdem drckten die Lackschuhe, was mich auch mrbe machte. Aber was soll`s, ich war mnnlich, spieig, fast frei, ich fuhr einen Kombi, und es zog auf meinem Kopf. </li> <li> Folie 6 </li> <li> Eines schnen Tages stand meine Frau mit gepackten Koffern vor mir und sagte: "Ich verlasse Dich Vllig erstaunt fragte ich sie nach dem Grund. Mit den Jahren folgten viele Kmpfe, die ich allesamt in einem Meer von Trnen verlor. Ich splte, bgelte, kaufte ein, lernte Deutsche Schlager auswendig, trank lieblichen Rotwein und ging Sonntags spazieren. Was soll`s dachte ich, ich war ein Weichei, gefangen, fhlte mich scheie und es zog auf dem Kopf. </li> <li> Folie 7 </li> <li> "Ich liebe Dich nicht mehr, denn Du hast Dich so verndert. Du bist nicht mehr der Mann den ich mal kennen gelernt habe." Vor kurzem traf ich sie wieder. Ihr "Neuer" ist ein langhaariger Biker mit zerrissenen Jeans und Ttowierungen der mich mitleidig ansah. Ich glaube ich werde Ihm eine Mtze schicken... </li> </ul>

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