betriebswirtschaftliche und steuerliche beratung von ...· bilanzanalyse ein unternehmen kann als

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    Betriebswirtschaftliche und steuerliche Betriebswirtschaftliche und steuerliche Beratung von Hotellerie und Beratung von Hotellerie und

    GastronomieGastronomie

    29.11.201129.11.2011

    29.11.2011

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    VormittagVormittagGrundlagenBilanzanalyseKostenrechnungKennzahlenKalkulationVermgensdeckungs-rechnungBankgesprche

    NachmittagNachmittagBuschenschankSteuern

    AufzeichnungenBetriebsprfungSonstiges

    29.11.2011

    Programm

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    Grundlagen

    Die sterreichischen Unternehmen sind berwiegend klein strukturiert (KMU weniger als 250 Beschftigte, weniger als 50 Mio Umsatzerlse und weniger

    als 43 Mio BilanzsummeGem Systematik der Wirtschaftskammer (WKO) gab es im Bereich der gewerblichen Wirtschaft zu Jahresende 2009 insgesamt 294.397 Unternehmen, von denen lediglich 1.030 mehr als 250 Mitarbeiter beschftigten und demgem kein kleines oder mittleres Unternehmen (KMU) waren.

    29.11.2011

    Sparte Beschftigten- Unter- Unselbstndiggrenklasse nehmen

    gesamtBeschftigte 1

    Wirtschaftskammerbereich Gesamt 294.397 2.164.309

    EPU 144.358 01-9 119.222 354.495

    10-49 25.011 495.99350-249 4.776 480.396250+ 1.030 833.425

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    Grundlagen Der Anteil der Tourismusbetriebe betrgt 17,84%, es wurden 264.115

    unselbstndig Beschftigte registriert.

    Unter Hotel- und Gastgewerbe versteht man eine gewerbsmig Ttigkeit, die sich vorwiegend mit Beherberung bzw. Verpflegung oder beidem gleichzeitig als Hauptleistungen befasst, daneben aber noch eine Reihe von Nebenleistungen erbringt.

    29.11.2011

    Tourismus und Freizeitwirtschaft Gesamt 52.509 264.115

    EPU 20.759 0

    1-9 26.362 77.472

    10-49 4.666 89.397

    50-249 652 63.030

    250+ 70 34.216

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    Grundlagen Bewirtungsunternehmen: Restaurants, Speisewirtschaft, Bistro, Trinkhallen,

    Cafe/Konditorei Beherbergungsunternehmen: Hotel, Hotel Garni, Gasthof, Pension, Motel Unterhaltungsbetriebe: Tanz- und Trendgastronomie, Diskotheken,

    Kabarett, Nachtbar, Variete Feinschmeckerrestaurants, Betriebe mit produktbezogenem

    (Fischrestaurant, Steakhouse, Vegetarier-Restaurant) oder mit lnderspezifischen Angebot (italienische oder asiatische Kche)

    Stadthallen, Tagungs- und Kongresszentren Pub, Bistro, Weinstube, Bierlokal, Diskotheken, Schnellimbisse, Eisdielen Erlebnisgastronomie Kurhotel, Stadthotel, Flughafenhotel, .

    Individuelle Lsungen!! Individuelle Beratungen !!

    29.11.2011

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    Bilanzanalyse

    Ein Unternehmen kann als soziales reproduzierendes System erkannt werden, in welchem Fakten aus der Vergangenheit als zukunftsweisend bercksichtigt werden knnen.Ein Bilanzanalyse hat nur dann Sinn, wenn mehrere Jahre (3-4 Jahre) verglichen werden.Die Unternehmensfhrung erfordert einen berblick ber die wirtschaftliche Lage des UnternehmensKennzahlen geben Auskunft ber Liquiditt, Rentabilitt und Finanzierung des Unternehmens29.11.2011

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    Bilanzanalyse

    Luca Pacioli, geistiger Vater der doppelten BuchhaltungGeb. um 1445, gest. 1514Professor, MathematikerBuch Summa de Arithmetica, Geometria, Proportioni et Proportionalit enthlt die Venezianische Methode = doppelte BuchhaltungDieses Buch verhalf der doppelten Buchhaltung zu Ihrem Durchbruch

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    Bilanzanalyse

    Das betriebliche RechnungswesenAufgabe ist die zahlenmige Erfassung der betrieblichen VorgngeZiel ist es, Erkenntnisse ber die Vergangenheit und Grundlagen fr Entscheidungen ber die Zukunft zu gewinnenForm und Ausgestaltung ist unternehmensindividuell zu gestaltenBuchhaltung und Bilanzierung sind nur ein Teil des betrieblichen RechnungswesensKORE, Kalkulation, Planrechnung, Controlling zhlen ebenso dazu29.11.2011

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    BilanzanalyseAktivaAnlagevermgenImmat. AnlagenSachanlagenFinanzanlagenUmlaufvermgenVorrteForderungenKassa, BankARAP

    PassivaEigenkapitalStammkapitalGewinnUnversteuerte Rcklagen

    FremdkapitalRckstellungenVerbindlichkeiten

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    Bilanzanalyse

    AKTIVSEITE liefert bersicht ber die vorhandenen Vermgenswerte bzw. wie das Geld im Unternehmen verwendet wird.

    = Mittelverwendung

    PASSIVSEITE gibt Auskunft ber die Herkunft der Mittel zur Finanzierung der Vermgenswerte

    = Mittelherkunft

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    Bilanzanalyse

    Gewinn- u. Verlustrechnung (1) Umsatzerlse (+/-) Bestandsvernderungen (+) sonstige betriebliche Ertrge (-) Materialaufwand (-) Personalaufwand (-) Abschreibungen (-) sonstige betriebliche Aufwendungen (+) Beteiligungsertrge (=) BETRIEBSERFOLG Zwischensumme 1 (+) Zinsertrge (-) Abschreibungen auf Finanzanlagen Zinsenaufwand (=) FINANZERFOLG Zwischensumme 2 (=) EGT Erfolg der gewhnlichen Geschftsttigkeit (1+2)

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    Bilanzanalyse

    Gewinn- u. Verlustrechnung (2) EGT Erfolg der gewhnlichen Geschftsttigkeit (1+2) (+) auerordentliche Ertrge (-) auerordentliche Aufwendungen (=) AUSSERORDENTL. ERGEBNIS Zwischensumme 3 (=) SUMME Zwischenergebnisse 1 3 (-) Steuern vom Einkommen und Ertrag (=) JAHRESBERSCHUSS / -FEHLBETRAG (+/-) Auflsung / Zuweisung Rcklagen (+/-) Gewinnvortrag / Verlustvortrag aus VJ (=) BILANZGEWINN / BILANZVERLUST

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    Bilanzanalyse/KLR

    Kostenrechnung:Die Kosten- und Leistungsrechnung (KLR) ist ein Aufgabengebiet der Betriebswirtschaftslehre. Sie ist Teil des internen Rechnungswesens und unterliegt im Vergleich zur Finanzbuchhaltungkaum gesetzlichen Vorschriften. Die KLR dient in erster Linie der internen Informationsbereitstellung fr die kurzfristige (operative) Planung von Kosten und Erlsen sowie deren Kontrolle anhand von Plan-, Soll- und Istdaten. Die KLR ist ein institutionalisiertes Informationssystem, das alle wirtschaftlich auswertbaren Vorgnge der Informationsgewinnung und -verarbeitung ber angefallene oder geplante Geschftsvorgnge beinhaltet und vorwiegend an Unternehmensinterne gerichtet ist. Die KLR dient der Ermittlung von Kosten- und Leistungsinformationen zur besseren bersichtlichkeit der Betriebsbilanz. Hauptaufgabe der KLR ist der Nachweis des Werteverzehrs von betriebswirtschaftlichen Produktionsfaktoren bezogen auf die Wertschpfungskette in einer Rechnungsperiode.

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    Bilanzanalyse/KLR

    KostenrechnungUnter Kosten versteht man den betriebsnotwendigen, periodenbezogenen und bewerteten Verbrauch bzw. Einsatz von Gtern und/oder Dienstleistungen. Um in einem Unternehmen eine Kostenrechnung zu installieren, ist es nicht notwendig, smtliche Daten neu zu erfassen. Ausgangspunkt werden immer die Daten der Buchhaltung sein. Da jedoch der Buchhaltung vom Gesetzgeber als Hauptzwecke der Glubigerschutz (handelsrechtlich) bzw. die Ermittlung einer Bemessungsgrundlage fr die Einkommen- bzw. Krperschaftsteuer (steuerrechtlich) auferlegt wurde, mssen die Aufwendungen der Buchhaltung erst in Kosten umgewandelt werden. Diesen Vorgang nennt man die sog. Betriebsberleitung, das Instrument dazu den Betriebsberleitungsbogen (BB).

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    Bilanzanalyse/KLR

    Aufwendungen lt. Buchhaltung- neutrale Aufwendungen= Zweckaufwendungen (=Grundkosten)+ kalkulatorische Kosten= Kosten lt. KostenrechnungWas sind nun neutrale Aufwendungen? Es sind dies Aufwendungen, die entweder betriebsfremd oder auerordentlich oder umzuwerten sind. Die sich nun ergebenden Zweckaufwendungen bzw. Grundkosten sind jedoch noch um die sog. kalkulatorischen Kosten zu erhhen um zu den Kosten zu gelangen.

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    Bilanzanalyse/KLR

    Kalkulatorische AbschreibungenIn der Buchhaltung sind im Handelsrecht die pAvA (= planmige Abschreibung von Anlagen) und im Steuerrecht die AfA (= Absetzung fr Abnutzung) zu erfassen. Die Abschreibung soll den Wertverzehr auf die Nutzungsdauer verteilen. Man nennt dies die sog. Aufwandsverteilungsfunktion der Abschreibung. Der Aufwand entsteht nicht bei der Bezahlung (= Auszahlung), sondern bei der Benutzung des Gegenstandes.Die kalkulatorische Abschreibung soll unabhngig von diversen handels- undsteuerrechtlichen Regelungen die tatschliche Wertminderung als Kostenverrechnen. Dies gilt sowohl bezglich der Abschreibungsmethode, derAbschreibungsbasis (Wiederbeschaffungskosten!) sowie der Nutzungsdauer.

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    Bilanzanalyse/KLR

    Kalkulatorische Zinsen

    In der Buchhaltung drfen nur Zinsen fr das Fremdkapital als Aufwand angesetzt werden. In der Kostenrechnung werden auch vom zur Verfgung gestellten Eigenkapital Zinsen als Kosten verrechnet. Die Eigenkapitalzinsen stellen sog. Opportunittskosten dar. Opportunittskosten sind jeweils die Kosten der bestmglichen Alternative. Die dahintersteckende berlegung ist relativ simpel. Der Unternehmer htte sein Geld an Fremde ja auch nicht gratis verborgt, sondern dafr Zinsen erhalten. Diese Zinsen entgehen ihm, wenn er sein Geld in die eigene Firma investiert. In der Buchhaltung stellt er dieses Kapital (=Eigenkapital) scheinbar gratis (hoffentlich nicht umsonst) dem Unternehmen zur Verfgung.

    29.11.2011

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    Bilanzanalyse/KLR

    Kalkulatorische Wagnisse

    In der Kostenrechnung werden nicht die tatschlichen Schadensflle, sondern in jeder Periode (unabhngig vom Eintritt eines Schadens!) gleich hohe Wagnisprmien angesetzt. Diese Wagnisprmie betrifft nicht das allgemeine Unternehmerwagnis, sondern konkrete Einzelwagnisse (Gewhrleistungswagnis, Ausfallrisiko bei Forderungen,...). Dies selbstverstndlich nur dann, wenn diese Risiken nicht bereits versichert sind. Die Versicherungsprmie wre in diesem Fall ja bereits Zweckaufwand bzw. Grundkosten. Ein zustzlicher Ansatz eines

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