weihnachten bei der lebenshilfe

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  • Weihnachten bei der Lebenshilfe

    MENSCHEN FREUDE SCHENKEN

    Familie Claudia und Roland Theiner-Stecher wnschtallen frohe Festtage!

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  • KOMMENTAR

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    Besuche uns auf

    4 VINSCHGER THEMA 4 Schlanders Lebenshilfe feiert Weihnachten

    6 VINSCHGER GESELLSCHAFT 6 Indien/Prad Kinder versinken im Mll

    8 Sulden Das Weie Kreuz als Vorzeigebeispiel

    9 LESERBRIEFE 10 Schlanders Krankenhaus-Aktionen gehen weiter

    12 Nauders Trotz Brand: Neues Seilbahncenter erffnet

    16 VINSCHGER KULTUR 16 Schlanders Theater ums Papier

    18 VINSCHGER SPEZIAL 18 Vinschgau Weihnachtsgeschichten aus dem Vinschgau

    28 Martelltal Advent auf der Alm

    30 Glurns Weihnachten im Stdtchen

    34 VINSCHGER VORGESTELLT 34 St. Valentin a.d.H. Mountain Living vorgestellt

    36 VINSCHGER SPORT 36 Vinschgau Die VSS-Jugendbilanz

    37 Watles Weltcup kann kommen

    38 VINSCHGER MARKT 38 Kleinanzeigen

    38 VINSCHGER VERANSTALTUNGEN

    6Gesellschaft

    16Kultur

    36Sport

    Auf ein weniger bewegendes Jahr...

    Die Weihnachtszeit steht an, das Jahr neigt sich dem Ende. Die Zeit des Christ-kindls und des Jahresendes ist nicht nur eine Zeit der Feiertage, der ppigen Festessen und der Besinnung; es ist auch eine Zeit, das vergehende Jahr Revue passieren zu lassen. Ein bewegendes Jahr. Bewegend, vor allem aufgrund einiger unschner Ereignisse. Angefangen, mit den schrecklichen Anschlgen auf das islam-kritische Satire-Magazin Charlie Hebdo im Jnner in Paris, das Ger-manwings-Flugzeug-Drama im Mrz, der stndige Ukraine-Konflikt, die dau-ernden, tragischen Schiffsunglcke im Mittelmeer, die Flchtlingskrise und das damit verbundene Versagen europischer Staaten, zuletzt der infame terroristische Angriff auf Paris und der Krieg gegen den IS-Terror. Um nur einige zu nennen. Die Liste ist weit lnger. Keine Frage, das zu Ende gehende Jahr war bewegend. ber die TV-Bildschirme flattern derzeit die Jahresrckblicke. Wohl selten zuvor haben diese derartige Einschalt-Quoten erzielt, wie diesmal... Wenn es um Krieg, Terror und Katastrophen geht. Doch, vielleicht ist es manchmal sinnvoller, einfach abzu-schalten. Nicht nur das TV-Gert, son-dern allgemein, negative Gedanken, auch den Stress. Und stattdessen sich lieber den schnen Dingen des Lebens zu widmen, die Weihnachtszeit im familiren Ambi-ente verbringen. Ohne schon jetzt an 2016 zu denken. Das neue Jahr kommt noch frh genug. Und mge es etwas weniger bewegend werden als das vergangene...

    redaktion@dervinschger.it

    MICHAEL ANDRES

    DER VINSCHGER 45/15 3

  • Weihnachten bei uns Ein familires Ambiente fr beeintrchtigte Menschen schaffen, Freude

    schenken, Wertschtzung zeigen. Das versucht die Lebenshilfe in Schlanders. Insbesondere zu Weihnachten.

    SCHLANDERS - Ein Nachmittag in der Adventszeit. Die Menschen im Haus Slaranusa sitzen in der Kche, in der Wohngemeinschaft, rund um den Adventskranz. Die Weihnachtszeit ist da. Die Freude in den Augen der beeintrchtig-ten Menschen ist ersichtlich. Das Weihnachtsfest kann kommen, Geschenke auspacken, Lieder singen, zusammen im familiren Ambiente sein. Das ist es, was fr viele Hausbewohner und die Mitarbeiter der Struktur zhlt. Da ist Tresl, eine Hausbewohnerin die zwar kaum spricht, aber beim Singen der Weihnachtslieder voll in ihrem Element ist. Oder Manni aus Kastelbell, ein schchter-ner junger Mann, der sich auf das Christkindl freut und eifrig Kekse verschlingt. Leckere Kekse, die Hermine und Daniela mit viel Freude und Liebe gebacken haben. Fr sie alle ist die Weihnachtszeit etwas ganz besonderes.

    Doch berhaupt fhlen sich die Menschen im Haus Slara-nusa in der Schlanderser Karl-Tinzl-Strae, gleich neben dem Bezirkskrankenhaus, wohl. Die

    Struktur gibt es seit den spten 1980er Jahren, in dieser Zeit ist so einiges geschehen, erinnert sich die Leiterin der Wohnge-meinschaft, Emma Pinzger. Die Vetzanerin ist seit 20 Jahren im Haus ttig, genauso wie ihr Stell-vertreter, Wilfried Kaserer aus Morter. Gemeinsam mit ihrem Team, insgesamt 16 Personen, kmmern sie sich rund um die

    Uhr um die Hausbewohner. 2007 wurde das Haus umgebaut. Erst war es ein groes Heim, jetzt ist es eine Wohngemeinschaft mit Vie-rer- und Dreiergruppen, erklrt Pinzger. Die Wohngemeinschaft sei auf zwei Standorte verteilt, im Haus Slaranusa selbst befinden sich vier Gruppen, insgesamt 15 Betreute. Eine vierkpfige Wohn-gemeinschaft lebt direkt im Dorf-

    zentrum, in der 2003 gegrndeten Dorf-WG.

    Hier ist Familie

    Die Bewohner sind zwischen 20 und 60 Jahre alt und haben die unterschiedlichsten Beein-trchtigungen. Eines haben sie jedoch alle gemeinsam: Sie fhlen sich wohl in den Strukturen der Lebenshilfe. Hier ist ihre Familie.

    Es kann zwar nichts eine Familie ersetzen, aber wir versuchen es so gut wie mglich, betont Ka-serer. Die Menschen die im Haus leben, sind hier, weil es oft keine andere Mglichkeit gebe. Es sind Menschen, fr die daheim aus den unterschiedlichsten Grnden nicht mehr gesorgt werden kann, erklrt der Morterer. Der ein oder andere besucht ber Weihnach-ten oder an jedem vierten Wo-chenende die Familie daheim. Fr wiederum andere ist die Wohn-gemeinschaft die einzige Familie.

    Auch deshalb ist die Weih-nachtszeit fr viele ltere Be-wohner eine schwere, senti-mentale Zeit. Sie schwelgen in

    Wilfried Kaserer und Emma Pinzger

    4 DER VINSCHGER 45/15

    VINSCHGER THEMA

    Die Dorf-WG mit Roland, Gerda, Peter, Martina und Betreuerin

    Petronila Pircher

  • Erinnerungen, denken an frher, an die Kindheit, an Eltern und Verwandte - an liebe Personen die nicht mehr fr sie da sein knnen.

    Insbesondere in der Weihnachts-zeit brauchen die Bewohner viel Nhe. Das Miteinander tut ihnen gut, sagt eine nachdenkliche Emma Pinzger. Auch fr sie und Kaserer sei die Weihnachtszeit eine emotionale Zeit. Wenn sich das Jahr dem Ende neigt, man das Vergangene Revue passieren lasse und man dann Besttigung der Hausbewohner fr die geleistete Arbeit bekomme, das tut schon gut. Es tue auch einfach gut, zu sehen, dass es den Heimbewoh-nern gut geht. Schon durch klei-ne alltgliche Dinge, kann man die Menschen glcklich machen. Die Freude in den Augen der Bewohner, ihre Dankbarkeit, das ist Besttigung und Motivation fr unsere Arbeit, sind sich die Betreuer einig.

    Der ganz normale Alltag

    Zur Weihnachtszeit gehre Kekse backen, ein Festessen und natrlich Geschenke verteilen. Eben ganz normale Sachen. ber-

    haupt hat sich das Haus zum Ziel gesetzt, den Menschen einen nor-malen Alltag zu bieten. Es wird gearbeitet, eingekauft, gekocht:

    einfach ein normales Leben ge-lebt, so Kaserer. Der Tag fr die Hausbewohner beginnt mit dem Frhstck, ab 8.30 Uhr geht es in die Werksttte. Dort haben Heim-bewohner und weitere Tagesgste, insgesamt 44 beeintrchtigte Per-sonen, ihren Arbeitsplatz. 44 plus der im Altenheim lebende Heiner, dem man helfe, das Leben zu meistern, Lebenshilfe eben. Rund

    sechs Stunden verbringen die Menschen dort. Hergestellt wird allerlei Ntzliches und Schnes, Dinge, die dann im Dorfladen oder beim Weihnachtsmarkt ver-kauft werden. Zudem werden Serienarbeiten fr Hoppe-Zube-hr erledigt. Hierfr besitzen die Menschen einen Arbeitsvertrag und verdienen Geld. Doch es geht weniger ums Geld, als viel-mehr um die Wertschpfung. Die Menschen haben Freude daran, gebraucht zu werden, etwas zu leisten, wei Kaserer.

    Weihnachtsfeier im Haus

    Und wie im gewhnlichen All-tag gibt es auch im Haus immer wieder besondere Hhepunkte. Dinge, auf die sich die Bewohner freuen. Seien es die Feiertage oder traditionelle Veranstaltungen wie der Weihnachtsmarkt. Sogar der Nikolaus ist gekommen, erzhlt Fabian aus Schlanders freudig. Der Nikolaus, das war Wilfried Kaserer, der seit Jahren als Mann mit Bart fleiig Geschenke ver-teilt und Freude bereitet. Und der nchste Hhepunkt steht ebenfalls bald vor der Tr. Am Tag vor Heilig Abend findet im Haus Slaranusa eine groe Weihnachts-feier mit allem drum und dran statt. Eine Weihnachtsmesse und ein gemtliches Zusammensein von Hausbewohnern, Angeh-rigen, Vertretern der Bezirksge-meinschaft und Vorstandsmit-gliedern. Wir werden singen und musizieren, freut sich Hermine jetzt schon. Ein ganz normales Weihnachtsfest in einem beson-deren Haus.

    MICHAEL ANDRES

    Fhlen sich wohl: Erich, Betreuerin Simone Wiedenhofer und Andreas

    Die langjhrigen Heimbewohnerinnen Daniela (links) und Hermine Der Nikolaus war zu Besuch

    DER VINSCHGER 45/15 5

    Von der Planung bis hin zur KompletteinrichtungVon der Kleinwohnung bis hin zum schlsselfertigen Objekt

    Wir danken unserenKunden fr das

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    wnschen alleneine besinnlicheWeihnachtszeit.

    Mit uns w

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