Vlc User Guide De

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<p>VLC Anwenderhandbuch</p> <p>Henri Fallon Alexis de Lattre Johan Bilien Anil Daoud Mathieu Gautier Clment Stenac</p> <p>VLC Anwenderhandbuch by Henri Fallon, Alexis de Lattre, Johan Bilien, Anil Daoud, Mathieu Gautier, and Clment Stenac Copyright 2002-2004 Das VideoLAN Projekt Dieses Dokument ist das komplette Anwenderhandbuch von VLC.</p> <p>Ihnen ist die Erlaubnis erteilt, dieses Dokument unter den Bedingungen der GNU General Public License, wie sie von der Free Software Foundation verffentlicht ist, zu kopieren, weiterzugeben und/oder zuverndern. Es gilt Version 2 der Lizenz oder (nach Ihrer Wahl) jede neuere Version. Der Text der Lizenz bendet sich im Appendix. GNU General Public License</p> <p>Table of Contents1. Einfhrung ..........................................................................................................................................................................1 Was ist das VideoLAN Projekt?......................................................................................................................................1 Was ist ein Codec? ..........................................................................................................................................................3 Wie benutze ich VideoLAN? ..........................................................................................................................................3 Befehlszeilenbenutzung ..................................................................................................................................................4 2. Module und Optionen von VLC........................................................................................................................................8 Die Module .....................................................................................................................................................................8 Zugriffsmodule................................................................................................................................................................8 Demuxer........................................................................................................................................................................10 Dekoder .........................................................................................................................................................................12 Bildausgnge .................................................................................................................................................................15 Bildltermodule ............................................................................................................................................................17 Tonausgnge..................................................................................................................................................................20 Interface-Module...........................................................................................................................................................21 Betriebssystemuntersttzungsmodule ...........................................................................................................................24 Verschiedenes................................................................................................................................................................25 Kompilierungsoptionen.................................................................................................................................................25 3. Installation von VLC ........................................................................................................................................................27 Installation von VLC.....................................................................................................................................................27 Deinstallation von VLC ................................................................................................................................................30 4. Das Befehlszeileninterface................................................................................................................................................32 Einfhrung ....................................................................................................................................................................32 Das ffnen von Streams ...............................................................................................................................................32 Auswahl der Module .....................................................................................................................................................33 Streamausgabe...............................................................................................................................................................33 Andere Optionen ...........................................................................................................................................................37 5. Das HTTP-Interface .........................................................................................................................................................40 Einfhrung ....................................................................................................................................................................40 Der RPN-Bewerter ........................................................................................................................................................41 Die Makros....................................................................................................................................................................42 6. Weitere Interfaces .............................................................................................................................................................45 Graphische Interfaces....................................................................................................................................................45 Kontrollinterfaces..........................................................................................................................................................45 7. Das Mozilla-Plugin............................................................................................................................................................47 Installation des Plugins .................................................................................................................................................47 Erzeugen von HTML-Seiten, die das Plugin benutzen .................................................................................................47 A. GNU General Public License ..........................................................................................................................................49 Preamble........................................................................................................................................................................49 TERMS AND CONDITIONS FOR COPYING, DISTRIBUTION AND MODIFICATION .....................................49 How to Apply These Terms to Your New Programs.....................................................................................................53</p> <p>iii</p> <p>Chapter 1. EinfhrungWas ist das VideoLAN Projekt?berblickVideoLAN ist eine komplette Softwarelsung fr Video-Streaming, entwickelt von Studenten der Ecole Centrale Paris (http://www.ecp.fr) und Entwicklern von der ganzen Welt, unter der GNU General Public License (http://www.gnu.org/copyleft/gpl.html) (GPL). VideoLAN ist ausgelegt auf das Streamen von MPEG-Videos in Netzwerken mit hoher Bandbreite. Die VideoLAN-Lsung umfasst:</p> <p>VLS (VideoLAN Server), der MPEG-1, MPEG-2 und MPEG-4 Dateien, DVDs, digitale Satellitenkanle, digitale terrestrische Fernsehkanle und Live-Videos ber das Netzwerk in Uni- oder Multicast streamen kann, VLC (anfnglich VideoLAN Client), welches als Server zum Streamen von MPEG-1, MPEG-2 und MPEG-4 Dateien, DVDs und Live-Videos ber das Netzwerk per Uni- oder Multicast und als Client zum Empfangen, Dekodieren und Anzeigen von MPEG-Streams unter multiplen Betriebssystemen benutzt werden kann.</p> <p>Hier ist eine Illustration der kompletten VideoLAN-Lsung: Figure 1-1. Die globale VideoLAN-Lsung</p> <p>Mehr Details ber das Projekt knnen auf der VideoLAN Website (http://www.videolan.org/) gefunden werden.</p> <p>1</p> <p>Chapter 1. Einfhrung</p> <p>VideoLAN SoftwareVLCVLC luft auf vielen Plattformen: Linux, Windows, Mac OS X, BeOS, *BSD, Solaris, Familiar Linux, Yopy/Linupy und QNX. Es kann lesen: </p> <p>MPEG-1, MPEG-2 und MPEG-4 / DivX Dateien von einer Festplatte, einem CD-ROM-Laufwerk,... DVDs und VCDs, von einer Satellitenkarte (DVB-S), MPEG-1, MPEG-2 und MPEG-4 Streams aus dem Netzwerk, gesendet von VLS oder VLCs Streamausgabe.</p> <p>VLC kann auch als Streaming-Server benutzt werden: </p> <p>MPEG-1, MPEG-2 und MPEG-4 / DivX-Dateien, DVDs, von einer MPEG-Kodierungskarte,</p> <p>an: </p> <p>einen Rechner (d.h. an eine IP-Adresse): dies wird Unicast genannt, eine dynamische Gruppe von Rechner, an der Clients teilnehmen oder diese verlassen knnen (d.h. an eine Multicast-IP-Adresse): dies wird Multicast genannt,</p> <p>per IPv4 oder IPv6. Um die komplette Liste von VLCs Fhigkeiten auf jeder entsprechenden Plattform zu erhalten, schauen Sie auf die VLC-Features-Seite (http://www.videolan.org/vlc/features.html) (auf Englisch).Note: VLC luft nicht unter Mac OS 9 und wird es wahrscheinlich nie tun.</p> <p>VLSVLS kann streamen: </p> <p>MPEG-1, MPEG-2 oder MPEG-4 - Dateien, die auf einer Festplatte oder auf einer CD gespeichert sind, DVDs in einem lokalen DVD-Laufwerk oder kopiert auf eine Festplatte, Daten einer Satellitenkarte (DVB-S) oder einer digitalen terrestrischen TV-Karte (DVB-T) , Daten einer MPEG-Kodierungskarte ;</p> <p>an : </p> <p>einen Rechner (d.h. an eine IP-Adresse): dies wird Unicast genannt, eine dynamische Gruppe von Rechnern, an der die Clients teilnehmen, diese aber auch wieder verlassen knnen (d.h. an eine Multicast-IP-Adresse): dies wird Multicast genannt,</p> <p>per IPv4 oder IPv6.</p> <p>2</p> <p>Chapter 1. Einfhrung</p> <p>Ein Rechner mit einem Pentium-Prozessor mit 100 MHz und 32 MB Arbeitsspeicher sollte ausreichend sein, um einen Stream ber das Netzwerk zu versenden. Wenn viele auf einer Festplatte gespeicherte Videos gestreamt werden, ist die wirkliche Beschrnkung nicht der Prozessor, sondern die Festplatte und die Netzwerkanbindung. VLS luft unter Linux und Windows. Um die komplette Liste von VLS Mglichkeiten auf der jeweiligen Plattform zu erhalten, schauen Sie auf die Streaming-Features-Seite (http://www.videolan.org/streaming/features.html).</p> <p>Mini-SAP-serverSie knnen einen Kanal-Informationsdienst, basierend auf dem SAP/SDP-Standard, der VideoLAN-Lsung hinzufgen. Der mini-SAP-Server sendet Ankndigungen ber die Multicast-Programme im Netzwerk in IPv4 und IPv6. VLC-Anwendungen erhalten diese Ankndigungen und fgen die Programme automatisch ihrer Wiedergabeliste hinzu. Der mini-SAP-Server luft unter Linux und Mac OS X.</p> <p>Was ist ein Codec?Um die VideoLAN Lsung komplett zu verstehen, mssen Sie den Unterschied zwischen einem Codec und einem Container-Format kennen.</p> <p>Ein Codec ist ein Kompressionsalgorithmus, der zur Reduzierung der Gre eines Streams benutzt wird. Es gibt Tonund Bildcodecs. MPEG-1, MPEG-2, MPEG-4, DivX, usw. sind Codecs. Ein Container-Format enthlt einen oder mehrere Streams, die bereits von einem Codec kodiert worden sind. Sehr oft gibt es einen Bild- und einen Tonstream. AVI, Ogg, MOV, ASF, usw. sind Container-Formate. Die enthaltenen Streams knnen mit unterschiedlichen Codecs kodiert worden sein. In einer perfekten Welt knnten Sie jeden Codec in jedes Container-Format legen. Leider gibt es einige Inkompatiblitten. Sie knnen eine Matrix von mglichen Codecs und Containerformaten auf der Featuresseite (http://www.videolan.org/streaming/features.html) nden.</p> <p>Um einen Stream zu dekodieren, demultiplext VLC ihn erst. Das bedeutet, dass es das Containerformat liest und Ton, Bild und Untertitel trennt, wenn welche vorhanden sind. Danach wird jeder davon durch Dekoder geleitet, die die mathematischen Vorgnge zur Dekomprimierung ausfhren . MPEG ist ein spezieller Fall: </p> <p>MPEG ist ein Codec. Es gibt mehrere Versionen davon, genannt MPEG-1, MPEG-2, MPEG-4... MPEG ist auerdem ein Containerformat, manchmal bezeichnet als MPEG System. Es gibt mehrere Typen von MPEG: ES, PS und TS Wenn Sie ein MPEG-Video beispielsweise von einer DVD abspielen, besteht der MPEG-Stream aus mehreren Streams (Elementare Streams/ES genannt): es gibt einen fr Bild, einen fr Ton, einen weiteren fr Untertitel, usw. Diese unterschiedlichen Streams sind in einen einzelnen Program Stream (PS) zusammengemischt. Die .VOB-Dateien, die Sie auf einer DVD nden, sind tatschlich MPEG-PS-Dateien. Aber dieses PS-Format ist nicht fr das Streamen von Videos bespielsweise ber ein Netzwerk oder Satellit ausgelegt, sodass ein anderes Format, namens Transport Stream (TS) fr das Streamen von MPEG-Videos ber solche Kanle designed wurde.</p> <p>3</p> <p>Chapter 1. Einfhrung</p> <p>Wie benutze ich VideoLAN?DokumentationDie Benutzerdokumentation von VideoLAN besteht aus 4 Dokumenten:</p> <p>Das VideoLAN HOWTO-Dokument ist das komplette Handbuch ber die VideoLAN-Streaming-Lsung. Es enthlt praktische Beispiele zur Aufsetzung Ihrer Streaming-Lsung. Der VLC user guide. Dieses Dokument ist das komplette Handbuch fr VLC. Der VLS user guide. Dieses Dokument ist das komplette Handbuch fr VLS. Die VideoLAN-FAQ. Dieses Dokument enthlt oft gestellte Fragen ber VideoLAN.</p> <p>Die neueste Version dieser Dokumente kann auf der Dokumentationseite (http://www.videolan.org/doc/) gefunden werden.</p> <p>BenutzersupportWenn Sie Probleme bei der Benutzung von VideoLAN haben und die Antwort auf Ihre Probleme in der Dokumentation nicht nden knnen, auf Sie bitte in das Onlinearchiv der Mailinglisten (http://www.via.ecp.fr/via/ml/videolan-en.html). Es gibt zwei englischsprachige Mailinglisten fr die Benutzer: </p> <p>vlc@videolan.org fr die Fragen ber VLC , streaming@videolan.org fr die Fragen ber VLS, mini-SAP-Server und das Netzwerk.</p> <p>Wenn Sie sich bei einer dieser Listen einschreiben oder austragen mchten, gehen Sie bitte auf die Mailinglisten Seite (http://www.videolan.org/support/lists.html). Sie knnen auch mit VideoLAN Benutzern und Entwicklern ber IRC sprechen: Server irc.freenode.net, Channel #videolan. Wenn Sie einen Fehler nden, folgen Sie bitte der Anleitung auf der Fehlermeldeseite (http://www.videolan.org/support/bug-reporting.html).</p> <p>Befehlszeilenbenutzung</p> <p>VLC hat viele unterschiedliche grasche Interfaces, die sehr unterschiedlich aufgebaut sind, um mit den Richtlinien des jeweiligen Sy...</p>