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Download im Landkreis Schwأ¤bisch Hall - Landkreises und den Landkreis selbst auf diesem Weg. Fأ¼r den Landkreis

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  • ENERGIESPAREND BAUEN UND SANIEREN

    im Landkreis Schwäbisch Hal l

  • Mehrfach ausgezeichnet Stadtwerke spielen für das Gelingen der Energiewende eine wichtige Rolle. Um das Enga- gement kommunaler Energieerzeuger zu würdigen, lobte die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) deshalb im Jahr 2012 den Wettbewerb „Vorreiter der Energiewende: Stadtwerke und erneuerbare Energien“ aus. Die Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH gewannen dabei als ein Unternehmen von insgesamt vier und wurden Ende Januar 2013 vom Verband kommunaler Unternehmen e.V. (VKU) in Berlin geehrt.

    Weitere Preise: Top 3 des Deutschen Rechenzentrumspreises 2013 Energiemanager des Jahres 2012 Energiekommune 2012 B.A.U.M. Umweltpreis 2008 Europäischer Solarpreis 1998

    Besuchen Sie uns auf www.stadtwerke-hall.de.

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    Vorwort des Landrates

    Einführung

    Altbau Energieeinsparung in Wohngebäuden Hoher Wärmeschutz – mehr Wohnkomfort Wärmedämmung des Daches Deckendämmung Wärmedämmung der Außenwand Wärmeschutz am Fenster Kellerdeckendämmung Denkmalschutz Schimmelbildung

    Neubau Einordnung der Neubauten KfW-Effizienzhaus NEH – Niedrigenergiehaus Passivhaus Immer wichtig beim Neubau Bauen mit Holz Ökologische Dämmstoffe

    Haustechnik & Erneuerbare Energien Effiziente Heizungsanlagen Lüftung Photovoltaik Solarthermie Holzpellets Wärmepumpen Stromeinsparung

    Energieeinsparverordnung Neue Gesetze Förderung Glossar

    Inhaltsverzeichnis

    Seite 2

    Seite 3

    Seiten 4 – 21

    Seiten 22 – 37

    Seiten 38 – 51

    Seiten 52 – 55 Seite 56 Seite 57

    Seiten 58 – 60

    Impressum

    Herausgeber

    WFG Schwäbisch Hall mbH energieZENTRUM

    Haller Straße 29/1 74549 Wolpertshausen

    Tel. 07904 94599-11 Fax. 07904 94599-29 E-Mail: info@energie-zentrum.com www.energie-zentrum.com

    Produktion und Verlag

    VBB THISSEN LIMITED Verleger Buch Broschüre

    Am Waldessaum 2 51545 Waldbröl

    Telefon: 02291/8097-00 E-mail: info@vbb-thissen.eu www.vbb-thissen.eu

    Bildquellen fotolia © cpauschert (Seite 6) / fotolia (Seite 7, 45, Seite 48-49 unten) / EBZ Stuttgart (Abb. 01, 04) / Bauder (Abb. 02, 03) / Mader (Abb. 05-08, 10, 11) / quick-mix (Abb. 12) / Rehau (Abb. 13-15) / dreamstime (Titelseite, Seite 19, 22, 24, 54-55) / dreamstime (Seite 50 oben, Seite 50 unten) / Architekturbüro Rudolf (Abb. 24) / istockphoto.com (Abb. 26, 42) / photocase.com (Seite 38, 42) / wilo (Abb. 35) / ETA Heiztechnik (Abb. 43) / sxc.hu (Seite 50 Mitte: Boden) / Sole/Wasser Wärmepumpe © Buderus (Abb. 46) / Energieausweis Quelle: dena/BMVBS (Abb.47)

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    Als ländlich geprägter Landkreis stehen wir einerseits in der Verantwortung dezentrale und umweltverträgliche Energiepotenziale zu erschließen. Andererseits ergeben sich für uns dadurch enorme Wertschöpfungsmöglich- keiten, die den ländlichen Raum stärken und von denen wir alle profitieren werden. Es liegt also an uns selbst die Zukunft zu gestalten. Lassen Sie uns diese Herausforde- rung gemeinsam annehmen.

    Gerhard Bauer

    Landrat

    Vorwort des Landrates

    Klimaschutz und der Umstieg auf eine überwiegend rege- nerative Energieerzeugung sind nicht erst seit dem Atom- unglück in Fukushima ernst zu nehmende politische The- menfelder. Durch die Katastrophe in Japan bekamen diese jedoch weltweite Beachtung und bei uns in Deutschland eine enorme Dynamik. Dabei wissen wir eigentlich schon recht lange, dass die Umstellung unseres Energiesystems lang- fristig unumgänglich ist und, vor allem für den ländlichen Raum, große wirtschaftliche Potenziale birgt.

    Die energiepolitischen Ziele der Bundesrepublik Deutschland sind klar definiert. Mit dem Ausstieg aus der Atomenergie bis 2022 müssen künftig alleine hierfür jährlich rund 100 Milliarden kWh durch erneuerbare Energien ersetzt werden. Zusätzlich soll der Treibhausgasausstoß bis zum Jahr 2050 auf 80 bis 95 Prozent gegenüber 1990 gesenkt werden, was zur Folge hat, dass der Großteil der Kohlekraftwerke ebenso ersetzt wird.

    Das Land Baden-Württemberg hat hierfür als zweites Bun- desland nach Nordrhein-Westfalen ein Klimaschutzgesetz verabschiedet. Hierin sind die ehrgeizigen Ziele des Landes definiert.

    Wir im Landkreis Schwäbisch Hall haben bereits im Jahr 2006 die Weichen für eine umweltverträgliche Zukunft ge- stellt. Der Kreistag hat damals beschlossen, dass mittel- bis langfristig 100 Prozent der Energie im Landkreis aus erneu- erbaren Quellen stammen soll, die möglichst regional verfüg- bar ist. Um diese Ziele zu erreichen wird der Landkreis unter anderem einen Antrag auf Förderung eines integrierten Kli- maschutzkonzepts stellen. Die Fortschritte auf dem Weg zur 100-Prozent-Region werden von unserem energieZENTRUM, der Energieagentur des Landkreises, dokumentiert. Damit übernehmen wir Verantwortung für eine nachhaltige und zukunftsfähige Energiepolitik.

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    Einführung

    Landkreises und den Landkreis selbst auf diesem Weg. Für den Landkreis dokumentieren wir die Fortschritte auf dem Weg zur 100 %-Region. Mit zahlreichen Projektbeteiligungen im In- und Ausland holen wir externes Fachwissen in den Landkreis, um die Ziele zu unterstützen.

    Die Gemeinden im Landkreis können sich vom energieZEN- TRUM in Sachen Kommunalem Klimaschutz und Energiema- nagement beraten und unterstützen lassen. Die jährlichen Meldungen zur Solarbundesliga werden beispielsweise schon einige Jahre vom eZ erledigt. Bezeichnend ist, dass der Landkreis in 2013 bereits zum 4. Mal in Folge Solarbun- desligameister wurde. Viele Städte und Gemeinden belegen zudem vordere und Spitzenplätze bei den Einzelwertungen.

    Mit kostenlosen Initialberatungen zur energetischen Sanie- rung oder dem energieeffizienten Neubau geben wir den Bürgerinnen und Bürgern neutrale und unabhängige Hilfe- stellung zu allen Fragen rund um das Thema Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Ergänzend werden bei der Bera- tung die Fördermöglichkeiten aufgezeigt.

    Diese Energiebroschüre soll Sie dabei unterstützen Energie einzusparen und Sie neutral über Energiethemen informie- ren. Gerne können Sie sich von uns auch beraten lassen.

    Vereinbaren Sie dazu einfach einen Termin unter Tel.: 07904 94599-11 oder E-Mail: info@energie-zentrum.com.

    Andrea Küspert

    Projektassistentin

    Heinz Kastenholz

    Projektleiter

    Die „German Energiewende“ ist bereits weltweit ein fester Begriff für eine Gesellschaft, die gewillt ist Ihre Energiever- sorgung nahezu vollständig auf erneuerbare Energieformen umzustellen. Dabei ist das Wort Energiewende gar nicht so neu wie es allgemein scheint. Bereits Anfang der achtziger Jahre brachte das Ökoinstitut ein Buch auf den Markt mit der plakativen Überschrift „Energiewende – Wachstum und Wohlstand ohne Erdöl und Uran“. In diesem Buch werden für damalige Verhältnisse utopische Energieeffizienzszenari- en beschrieben, die wir heute, ca. 30 Jahre später, teilweise längst übertroffen haben. Wir sollten uns deshalb auch nicht über die Klimaschutzziele der EU, des Bundes oder unserer Landesregierung wundern. Die aktuelle Forderung der Lan- desregierung lautet 50 – 80 – 90. Soll bedeuten, dass bis zum Jahr 2050

    • 50 % der Energie eingespart wird

    • 80 % der Energie aus erneuerbaren Quellen kommt

    • 90 % weniger Treibhausgase produziert werden.

    Zum heutigen Zeitpunkt scheint das wieder utopisch. Und dennoch können und müssen wir es schaffen, um den Kli- mawandel zu bremsen bzw. aufzuhalten.

    Dabei ist jede und jeder von uns gefordert. Der Landkreis Schwäbisch Hall hat sich bereits im Jahr 2006 ein Ziel ge- setzt. Er will sich mittel- bis langfristig zu 100 % mit erneu- erbaren Energien versorgen. Und dazu können wir alle ge- meinsam auf vielfache Weise beitragen. Egal ob mit eigener Stromproduktion über Photovoltaikanlagen oder Blockheiz- kraftwerken oder durch den Einkauf von „grünem“ Strom beim Stromversorger. Auch bei der Heizung können problem- los erneuerbare Energien eingesetzt werden.

    Das energieZENTRUM (eZ) bei der Wirtschaftsförderungsge- sellschaft Schwäbisch Hall ist die Energieagentur des Land- kreises Schwäbisch Hall. Es unterstützt Unternehmen, Kom- munen, Landwirtschaft sowie Bürgerinnen und Bürger des

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    ALTBAU sanieren und modernisieren

    Energieeinsparung in Wohngebäuden

    In Wohngebäuden wird viel Energie fürs Heizen verbraucht. In Deutschland sind das ca. 75 % des Energieeinsatzes der Haushalte.

    Wie viel Heizenergie im Einzelnen ver- braucht wird, hängt ab vom

    – Bewohnerverhalten, – Wärmeschutzstandard

    des Gebäudes, – Wirkungsgrad der Heizungsanlage – und von den Klimaverhältnissen.

    Der jährliche Heizwärmebedarf von heute errichteten Gebäuden nach der Energieeinsparverordnung liegt bei rund 70 kWh/m²a. Das entspricht etwa sie- ben Litern Heizöl oder sieben Kubikme- tern Erdgas pro Quadratmeter und Jahr.

    Bei Altbauten liegt der Energiever- brauch deutlich höher, im Mittel bei etwa 220 kWh/m²a, in ganz ungün- stigen Fällen über 400 kWh/m²a. Was das für die Heizkosten b

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