everyhome magazin märz 2013

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EveryHome Magazin Mrz 2013

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  • UNTERWEGS iN dER zWEiTGRSSTEN WElTmETRopolE

    CFA SChWEiz iNTERviEW

    TGliChER GEbETSkAlENdER ApRil

    +++

    ////////////////////////////////////////////// Gottes Wort fr NEPAL

    DAS DACH DERWELT

    Das Evangelium in jedes Haus bringen MAGAZIN

    Mrz 2013

  • Wort des PrsidentenGott vertrauen

    MissionsberichtDas Dach Der Welt braucht Die Gute nachricht

    Christus fr alle SchweizintervieW mit DaviD bucher

    MissionsberichtunterWeGs in Der zWeit-Grssten Weltmetropole

    tGlicher Gebetskalen-Der april

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    in Dieser AuSgAbE

    Die Vision von Every Home for Christ, jede Familie dieser Welt mit dem Evangelium zu erreichen, entstand aus dem Anliegen heraus, den Missionsauftrag zu erfllen, den Jesus Christus seinen Jngern gab: Darum geht zu allen Vlkern und macht die Menschen zu meinen Jngern; tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende. (Matthus 28,19-20)

    Als Jesus uns beauftragte, sagte er nicht: Geht nur, wenn ihr euer Zuhause nicht verlassen msst, oder Geht nur, wenn die Gefahr nicht besteht, dass ihr verhaftet oder umgebracht werdet. Im Gegenteil: Jesus warnte seine Jnger sogar, dass sie, wenn sie ihm nachfolgten, einen hohen Preis bezahlen wrden: Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen. (Johannes 15,20)

    Es ist nicht einfach, den Weg des Glaubens zu gehen. Auf der ganzen Welt arbeitet Every Home for Christ mit Christen zusammen, die in Lndern leben, in denen Gottesdienste und Evangelisation zum Teil verboten sind. EHC-Mitarbeiter aus solchen Lndern kennen die Gefahren, die ihre Arbeit mit sich bringt, sind aber trotzdem bereit, ihr Leben zu riskieren.

    Die heute zehnjhrige Daiselys kam in einem kommunistischen Gefngnis zur Welt. Ihre Mutter hatte immer wieder Freiheitsstrafen im Gefngnis absitzen mssen. Daiselys lebte bei ihrem Stiefvater, als sie eine evangelistische Broschre fr Kinder erhielt, in der die Geschichte von Daniel erzhlt wurde. Daiselys war

    fasziniert. Sie las die Broschre und nahm Jesus Christus als ihren Herrn und Heiland an. Dieses Erlebnis vernderte sie grundlegend. Sie erzhlte ihren Freunden von der Guten Nachricht, und bald darauf trafen sich 59 Kinder mit der Erlaubnis ihres Lehrers in einer Schule, um zusammen in der Bibel zu lesen. Nichts und niemand kann mich von Jesus trennen , sagt Daiselys.

    Als meine Familie mich verliess, half mir Gott allein. Er nahm mich in seine Arme und gab mir die Freude, die ich nun habe. Ich bete fr meine Mutter und meine ganze Familie, dass sie Gott kennenlernen und seine Wege gehen. Der Herr schickte einen Lichtstrahl der Hoffnung in mein Leben. Ich danke ihm, dass er unser guter Vater ist.

    Wir haben mit Gottes Hilfe mehr als 123 Millionen positive Reaktionen auf das Evangelium erhalten; von Menschen, die in Lndern leben, in denen Christen unterdrckt oder sogar verfolgt werden. Die Ernte scheint in Lndern der Christenverfolgung am grssten zu sein.

    Politische und religise Fhrer versuchen, die Verbreitung des Evangeliums zu verhindern, aber es gelingt ihnen nicht, denn unser auferstandener Herr hat versprochen: Die Botschaft vom Reich Gottes wird in der ganzen Welt verkndet werden, damit alle Vlker sie hren. Dann erst kommt das Ende. (Matthus 24,14) Bis zu diesem Tag ist es unsere Aufgabe, in die ganze Welt zu gehen und der ganzen Schpfung das Evangelium zu verknden (Markus 16,15). Danke, dass wir diesen Auftrag dank Ihrer Untersttzung im Gebet und im Geben ausfhren drfen.

    Das EveryHome Magazin wird von CFA Schweiz/ EHC Switzerland, einem Arbeitszweig von Livenet, herausgegeben.

    Verlag: Livenet | Aareckstrasse 6 | CH-3800 Interlaken | 0848-77-77-00 | info@everyhome.ch | www.everyhome.ch

    Spendenkonto:CFA Schweiz / Every Home for Christ, 3000 Bern Konto: 60-136885-1, CH95 0900 0000 6013 6885 1

    Suche nach: ehc switzerland

    EHC Internationaler Prsident Dick Eastman

    Leiter CFA Deutschschweiz beat baumann

    Redaktion Rebekka Schmidt, beat baumann

    Design Andreas Wfler, Drew Emmert

    Every Home for Christ existiert, damit jeder Haushalt der Welt mit dem Evangelium erreicht wird.

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    Gott Vertrauen [in schweren Zeiten] Von Dick Eastman

    Weshalb engagieren wir uns in Nepal und Mexiko?Die in dieser Ausgabe beschriebenen Grosseinstze sind eine Kombination der

    EHC-Strategie, systematisch jedes Haus zu erreichen, und des Global Outreach Day. Dieser mobilisiert Millionen von Christen, das Evangelium weiterzugeben (2012 waren es acht Millionen, fr 2013 haben bereits 15 Millionen Christen zugesagt). Gelingt es, ein ganzes, sehr weitlufiges Land und eine Grossstadt gemeinsam mit vielen Christen innert kurzer Zeit flchendeckend zu erreichen, wird dies weltweit viele Christen zum Nachahmen ermutigen. Wir mchten mit diesem Start eine Kettenreaktion auslsen, damit mglichst alle sieben Milliarden Menschen zu ihren Lebezeiten das Evangelium erfahren. Gemeinsam als ganzer Leib Jesu ist es - realistisch gesprochen - mglich!

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    Nepal erinnert auf den ersten Blick an die Schweizer Alpen, nur sind die Berge dort wesentlich hher. Der Mount Everest ist mit 8848 Metern der hchste Gipfel des Himalaya-Massivs. Nepal ist das einzige Land der Welt, in dem der Hinduismus Staatsreligion war. In den letzten 25 Jahren sind etwa 7000 Gemeinden entstanden, ein Grossteil davon durch die Haus-zu-Haus-Arbeit von Every Home for Christ. Im Drittweltland, das von politischen Unruhen und Armut geprgt ist, gibt es schtzungsweise zwischen 500000 und 2 Millionen Christen, bei einer Gesamtbevlkerung von 30 Millionen Menschen.

    Am Rande einer Konferenz in Singapur im November 2012 traf Beat Baumann, Missionsleiter von CFA Schweiz, Madan und Govinda, zwei nepalesische Leiter und fragte sie, ob Sie helfen mchten, die 5,7 Millionen Haushalte ihres Landes innerhalb kurzer Zeit mit dem Evangelium zu erreichen. Die beiden waren begeistert von diesem grossen Vorhaben und glaubten daran. Unter dem Motto Jeder Christ kann jemanden erreichen, gemeinsam knnen wir Nepal erreichen kehrten sie in ihre Heimat zurck und verbreiteten die Vision, gemeinsam mit allen Christen und in Einheit ihrem Volk das Evangelium zu bringen. Mittlerweile ist ein Koordinationsteam aus 20 Leitern entstanden, das Gemeinden fr die Teilnahme mobilisiert und den Grosseinsatz vorbereitet. Die Leiter rechnen mit etwa 5000 Gemeinden und haben bereits viele Zusagen erhalten. Auch frdert dieses Projekt die Einheit unter den Christen.

    Mitte Mrz 2013 fanden in mehreren Gebieten Mobilisations- und Schulungsanlsse

    statt, die Pastoren darin schulten, den Glauben effektiv zu vermitteln. Auch lernten sie, das neue Wissen ihren Gemeindegliedern verstndlich zu machen. Zu diesem Zweck zirkulieren Zehntausende von Trainingsbchlein. Am 25. Mai 2013, anlsslich des weltweiten Evangelisationstages (Global Outreach Day) wird es dann soweit sein: Schtzungsweise eine halbe bis eine Million Christen werden an diesem Tag beginnen, jedes Haus in Nepal mit dem Evangelium zu erreichen. In Berggebieten wie Humla, das auf 50000 Menschen nur etwa 50 Christen zhlt, werden Gemeindegrndungsteams ebenfalls die rettende Botschaft verbreiten. In den darauffolgenden Wochen werden nepalesische Gemeinden weiterfahren, bis mglichst jedes Haus besucht ist.

    Gott versorgt diesen Grosseinsatz auf wunderbare Weise: Eine Geschftsfrau aus Deutschland finanziert mit 80000 Franken die 6 Millionen Traktate, Trainingsbchlein sowie die Mobilisationsmeetings. Denn oft ist die Anreise der Pastoren nur durch Aussenfinanzierung mglich. Auch zwei lokale Missionswerke untersttzen das Anliegen mit 400000 Traktaten. Wir sind sehr dankbar, wie Gott eine grosse Vision Realitt werden lsst. Beten Sie mit uns, dass die Vorbereitungen gut verlaufen, dass die lokalen Pastoren und Gemeindeleiter trotz Drohungen und Repressionen seitens der hinduistischen Regierungsvertreter bewahrt werden, und dass viele Nepalesen Jesus als ihren persnlichen Retter in ihr Leben einladen. Der 25. Mai 2013 wird ein besonderer Tag der Rettung fr Nepal sein.

    Nepal

    Das Dach der Welt braucht die Gute Nachricht

    3Februar 2013: Govinda (links), Beat Baumann (2. v. rechts) und Madan (rechts) zu Besuch bei einem Denominationsleiter, welcher mit seinen Gemeinden am 25 Mai 2013 mit dabei sein wird.

    Kickoff-meeting in Katmandu: Leiter aus allen Landesteilen planen gemeinsam die Erreichung von ganz Nepal mit dem Evangelium.

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    David, erzhle doch ein wenig ber dich Aufgewachsen bin ich in einer christlichen Familie.

    Mit etwa 17 Jahren hatte ich eine rebellische Phase. Ab dann ging es abwrts; nicht nur mit meinem Glauben, auch in meinen Beziehungen zu Kollegen, mit meiner Lehre Ich hatte immer mit Menschen arbeiten wollen. Weshalb steckte ich dann in einer Lehre als Elektromechaniker?

    Eines Tages besuchte ich einen Gottesdienst. Der Prediger sagte: Gott liebt dich und er hat einen guten Plan fr dein Leben. Das hat mein Leben auf den Kopf gestellt, ab dann ging es aufwrts. Ich

    wusste mit einem Mal, dass Gott mir diese Lehrstelle geschenkt hatte, dass dies mein Platz ist. Gottes Liebe vernderte mich so stark, dass meine Lehrmeister mich kaum wiedererkannten. Spter engagierte ich mich immer strker in der Jugendarbeit wollte mich vollzeitig fr Gott einsetzen. Ich studierte am Institut fr Gemeindebau und Weltmission IGW und arbeitete 10 Jahre als Jugendpastor in Spiez.

    Wie bist du zu Christus fr Alle CFA Schweiz gestossen?

    Ich wurde vom Leiter angefragt, ob ich mir ein

    Seit Februar 2013 unterstz