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  • 18.06.2009 1

    Elektronische SicherheitssystemeElektronische Sicherheitssysteme

  • 18.06.2009 2

    2.2. Brandmeldetechnik allgemein2.2. Brandmeldetechnik allgemein

    Brandmeldeanlagen sind Gefahrenmeldeanlagen, die Brand und Feuer frhzeitig erkennen und melden.

    Die automatischen und nichtautomatischen Sensoren werden dabei an eine Brandmeldezentrale angeschlossen, durch die Feuerwehr, Sicherheitskrfte und/oder die ffentlichkeit alarmiert werden.

    Dies erfordert besondere Kenntnisse ber Brandschutzplne, Elektrotechnik sowie Leitungs und bertragungstechnik, die die Arbeit eines Fachmanns der Elektrotechnik notwendig machen. Die Ttigkeit ist daher dem zulassungspflichtigen Handwerk zuzuordnen.

    Daraus ergibt sich, dass die berprfung und Instandhaltung der Brandmeldeanlagen nur von Fachfirmen ausgefhrt werden drfen, die den Anforderungen nach der VDE-Norm 0833 gengen.

  • 18.06.2009 3

    In den Vorschriften und Regelwerken werden grundsIn den Vorschriften und Regelwerken werden grundstzlich tzlich keine Brandmeldeeinrichtungen gefordert. Der Einsatz von keine Brandmeldeeinrichtungen gefordert. Der Einsatz von Brandmeldeanlagen ist in der Regel wirtschaftlich nicht Brandmeldeanlagen ist in der Regel wirtschaftlich nicht rechenbar.rechenbar.

    Warum gibt es dann Brandmeldeanlagen?Warum gibt es dann Brandmeldeanlagen?

    Diese Anlagen beugen Gefahren vor und schDiese Anlagen beugen Gefahren vor und schtzen somit tzen somit Menschenleben, die Umwelt und Sachwerte.Menschenleben, die Umwelt und Sachwerte.

    2.2. Brandmeldetechnik allgemein2.2. Brandmeldetechnik allgemein

  • 18.06.2009 4

    TagsTagsber brennt es hber brennt es hufiger als nachts. ufiger als nachts.

    Anzahl der Brandflle in %

    01020304050607080

    6-18 Uhr 18-6 Uhr

    2.2.1. Schadensanalyse 2.2.1. Schadensanalyse

  • 18.06.2009 5

    Der Schaden eines nDer Schaden eines nchtlichen Brandes ist wesentlich hchtlichen Brandes ist wesentlich hher wie her wie bei einem Brand wbei einem Brand whrend des Tages.hrend des Tages.

    Brandschden in %

    0

    10

    20

    30

    40

    50

    60

    70

    6-18 Uhr 18-6 Uhr

    2.2.1. Schadensanalyse 2.2.1. Schadensanalyse

  • 18.06.2009 6

    Entzndung Entstehungsbrand Voll entwickelter Brand

    Abklingender Brand

    Temperatur

    Zeit t/h

    Scha

    den

    2.2.1. Brandverlauf und Schaden 2.2.1. Brandverlauf und Schaden

  • 18.06.2009 7

    Ohne

    Brandmeldezentrale

    Mit

    Brandmeldezentrale

    Entdeckungszeit Minuten bis Stunden Wenige Minuten

    Meldezeit Minuten Sofort

    Alarmierungszeit 0,5 bis 1,5 Minuten Sofort bis 0,5 Minuten

    Ausrckezeit 0,5 bis 0,75 Minuten 0,5 bis 0,75 Minuten

    Anmarschzeit 2-3 Minuten 2-3 Minuten

    ErkundungszeitSofort bis wenige

    Minuten

    Sofort bis wenige

    Minuten. Untersttzung

    durch Signalisierung

    2.2.1. Vorteile einer BMA 2.2.1. Vorteile einer BMA

  • 18.06.2009 8

    Ionisations-Rauchmelder

    IRM

    OptischerRauchmelder

    ORM

    RauchmelderRM

    ThermoDifferentialmelder

    TDM

    ThermoMaximalmelder

    TMM

    WrmemelderWM

    UVFlammenmelder

    UFM

    IRFlammenmelder

    IFM

    FlammenmelderFM

    automatischeMelder

    Druckknopfmelder Springknopfmelder

    nichtautomatischeMelderNAM

    Brandmelder

    Fr Brandmeldeanlagen bevorzugte Melderart

    2.2.2. Technik der Rauchmelder 2.2.2. Technik der Rauchmelder

  • 18.06.2009 9

    Optischer Rauchmelderbevorzugter Einsatz bei sichtbaren Rauch (Verbrennung mit wenig Sauerstoff), klassische Variante.

    Ionisationsrauchmelderbevorzugter Einsatz bei unsichtbaren Rauch (Verbrennung mit vielSauerstoff), sehr sicherer und empfindlicher Detektor aber Auslaufmodell, da Strahlenschutz zu beachten ist.

    Thermomeldernur dann bevorzugt, wenn I- und O-Melder aufgrund widriger Umweltbedingungen versagen wrden.

    OTI MelderKombination, beinhaltet jeweils einen O-, einen I- und einen T-Melder.

    OBlueneueste Technologie, ersetzt weitestgehend den I- und OTI-Melder.

    2.2.2. Punktf2.2.2. Punktfrmige Rauchmelder rmige Rauchmelder

  • 18.06.2009 10

    2.2.2. Einsatzbereiche 2.2.2. Einsatzbereiche

    Beispiele

    Fettexplosion 1

    Fettexplosion 2

    Unachtsamkeit

    lbrand und Wasser

  • 18.06.2009 11

    Das Infrarot Signal wird vom Sender mittels eines optische Systems gesendet. Gelangt Rauch in den Strahlengang, wird das Signal im Empfnger je nach Rauchdichte gedmpft. Im Ergebnis der Signaldmpfung durch den Rauch wird der Alarm aktiviert.Die Zeit fr das Erkennen eines Brandes bis zur Detektion durch den FD2000 ist abhngig von der erzeugten Rauchmenge, der Dachkonstruktion und den Strmungsverhltnissen.

    2.2.2. Linearrauchmelder 2.2.2. Linearrauchmelder

  • 18.06.2009 12

    Mit zunehmender Betriebszeit knnen Staubablagerungen eine Trbung der Optik hervorrufen, was eine Signalschwchung hervorruft. Fr eine konstante Empfindlichkeit und um Fehlalarme zu minimieren, gleicht der Controller im Melder diese Abweichungen aus. Ist die Abgleichgrenze erreicht, wird ein Strsignal bertragen.

    2.2.2. Automatische Signalnachf2.2.2. Automatische Signalnachfhrung hrung

  • 18.06.2009 13

    2.2.2. Neue Brandmeldeerkennung 2.2.2. Neue Brandmeldeerkennung

    Die jngste Neuentwicklung integriert nicht nur einen optischen Rauch-und Thermosensor.

    Der Einsatz einer blauen LED anstelle des infraroten Lichts, mit dem ein optischer Melder arbeitet, ermglicht dank der krzeren Lichtwellenlnge selbst die Erkennung kleinster Partikel, die unterhalb des Erfassungs-bereiches normaler optischer Melder liegen. Durch die weitaus hhere Empfindlichkeit fllt das gesamte Rauchspektrum in den Detektionsbereich des Multisensormelders.

    Darber hinaus bietet er durch seine intelligente Signalauswertung ber die Verknpfung von zwei unterschiedlichen Sensoren eine zuverlssige Erkennung von Strgren.

    Er ist fr Applikationen geeignet, in denen bisher ein Ionisationsmelder verwendet wurde.

  • 18.06.2009 14

    2.2.2. Rauchmelderkombinationen 2.2.2. Rauchmelderkombinationen

  • 18.06.2009 15

    2.2.2. Nichtautomatische Rauchmelder 2.2.2. Nichtautomatische Rauchmelder

    VdS-Anforderung zusammenfassen, das eine schnelle und eindeutige Ermittlung des

    Melderortes mglich ist gut sichtbar an Fluchtwegen, Ausgngen anbringen besonders in gefhrdeten Bereichen in maximal 40m Abstand

    DIN-Anforderung gut sichtbar und frei zugnglich im Bedarfsfall zustzliches Hinweisschild Montagehhe 1,4m +/- 0,2m ausreichend beleuchtet

    ZVEI-Empfehlung grundstzlich so anordnen, das eine Person nicht mehr als 15m

    zurcklegen mu, um einen Melder auszulsen

  • 18.06.2009 16

    Geben sie jeweils ein Beispiel zum Einsatz des

    Thermodifferentialmeldersoptischen RauchmeldersIonisationsrauchmelders

    an. Begrnden sie Ihre Entscheidung!

    2.2.2. 2.2.2. bungbung

  • 18.06.2009 17

    2.2.2. 2.2.2. bungbung

  • 18.06.2009 18

    Der Feuerwehrmann vor Ort bedient die Brandmeldeanlage ber ein Feuerwehrbedienfeld.

    Hiermit sind alle erforderlichen Funktionen ohne ffnen der Brandmeldeanlage schaltbar.

    Das Feuerwehrbedienfeld dient ausschlielich zur Bedienung durch die Feuerwehr.

    2.2.3. Feuerwehrbedienfeld 2.2.3. Feuerwehrbedienfeld

    Quelle: http://www.brandschutz-kompakt.de

    DIN 14661DIN 14661

  • 18.06.2009 19

    2.2.3. Feuerwehrbedienfeld 2.2.3. Feuerwehrbedienfeld

  • 18.06.2009 20

    2.2.3. Feuerwehrbedienfeld 2.2.3. Feuerwehrbedienfeld

  • 18.06.2009 21

    Damit die Feuerwehr nach einer Brandmeldung umgehend die erforderlichen Manahmen einleiten kann, ist es wichtig, ohne zeitliche Verzgerung in das Objekt und zur Brandmeldeanlage zu gelangen.

    Hierzu wird in der Regel ein Objektschlssel bereitgestellt und in einen Feuerwehrschlsselkasten (FSK) eingebracht.

    Dieser FSK wird in die Auenwand des Objektes eingelassen. Damit der Schlssel nur bei einer Brandmeldung entnommen werden kann, wird er durch die Brandmeldeanlage elektrisch angesteuert.

    Der Weg zum FSK wird meist durch eine Gelblichtkalotte angezeigt.

    2.2.3. Feuerwehrschl2.2.3. Feuerwehrschlsseldepot sseldepot

    Quelle: http://www.brandschutz-kompakt.de

  • 18.06.2009 22

    2.2.3. Einsatzpl2.2.3. Einsatzplne ne

    Einsatzplne werden fr besonders brandgefhrdete Objekte (Altstadt) oder aber auch fr Industriebetriebe, Altenheime, Krankenhuser, Schulen und hnlichem erstellt.

    Schon auf der Anfahrt kann man Einsicht in diese Plne nehmen und schon jetzt taktische Manahmen einleiten.

    Einsatzplne beinhalten wichtige Faktoren fr die Feuerwehr. Z.B. Aufstellpltze fr die Fahrzeuge, Wasserentnahmestellen, stationr eingerichtete Brandschutzeinrichtungen, Lagerpltze fr gefhrliche Stoffe, Heizltanks oder Brennstofflager

    Quelle: http://www.brandschutz-kompakt.de

    Zusatzinformationen

    Beispiel Einsatzkurzanweisung.pdfBeispiel Einsatzplan.pdfBeispiel Lageplan.pdf

  • 18.06.2009 23

    2.2.3. Notstrom2.2.3. Notstromberbrberbrckungszeiten ckungszeiten

    72hAnlagen mit Strungsmeldungen an eine nicht stndig besetzte Stelle.

    30hAnlagen mit Strungsmeldung an eine stndig besetzte Stelle. Ein geeigneter Dienst fr Strungsbehebung ist stndig erreichbar. Es existiert ein VdS Wartungsvertrag.

    4hAnlagen mit Strungsmeldung an eine stndig besetzte Stelle inkl. Betreiber mit eigenem dauernd bereitstehenden Dienst fr Strungsbehebung und Netzersatz zur Versorgung der BMZ mumindestens fr 30h die volle Leistung bringen.

    Zeiten plus jeweils 3