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  • 2013 Cisco und / oder ihre Tochtergesellschaften. Alle Rechte vorbehalten. Dieses Dokument ist eine ffentlich zugngliche Information von Cisco. Seite 1 von 9

    bung - Entwurf und Implementierung eines in Subnetze

    unterteilten IPv4-Adressierungschemas

    Topologie

    Adressierungstabelle

    Gert Schnittstelle IP-Adresse Subnetzmaske Default Gateway

    R1 G0/0 k. A.

    G0/1 k. A.

    Lo0 k. A.

    Lo1 k. A.

    S1 VLAN 1 k. A. k. A. k. A.

    PC-A Netzwerkkarte

    PC-B Netzwerkkarte

    Lernziele

    Teil 1: Entwurf eines Netzwerk-Subnetzschemas

    Erstellen eines Subnetzschemas, das der erforderlichen Anzahl von Subnetzen und Host-Adressen

    gengt

    Vervollstndigen des Diagramms, das die Stellen anzeigt, an denen die Host-IP-Adressen angewendet

    werden

    Teil 2: Gertekonfiguration

    Zuweisen von IP-Adresse, Subnetzmaske und Default Gateway fr die PCs

    Konfiguration der GigabitEthernet-Schittstellen des Routers mit einer IP-Adresse und Subnetzmaske

    Erstellen von zwei Loopback-Schnittstellen am Router und Konfiguration jeder Schnittstelle mit einer IP-

    Adresse und Subnetzmaske

    Teil 3: Testen und Fehlersuche im Netzwerk

    berprfen der Netzkonnektivitt und Fehlersuche mit Ping

  • bung - Entwurf und Implementierung eines in Subnetze unterteilten IPv4-Adressierungschemas

    2013 Cisco und / oder ihre Tochtergesellschaften. Alle Rechte vorbehalten. Dieses Dokument ist eine ffentlich zugngliche Information von Cisco. Seite 2 von 9

    Hintergrund / Szenario

    In dieser bung werden Sie ausgehend von einer einzigen Netzadresse und Netzmaske das Netzwerk in mehrere Subnetze unterteilen. Das Subnetzschema sollte basieren auf der Anzahl der Host-PCs, die in jedem Subnetz bentigt werden, sowie auf anderen Netzbetrachtungen wie zuknftige Netzwerk-Host-Erweiterungen.

    Nachdem Sie ein Subnetzschema erstellt und das Netzwerkdiagramm vervollstndigt haben durch Eintragen der Host- und Schnittstellen-IP-Adressen, konfigurieren Sie die Host-PCs und Router-Schnittstellen einschlielich Loopback-Schnittstellen. Die Loopback-Schnittstellen werden gebildet zum Simulieren zustzlicher LANs, die an Router R1 angeschlossen sind.

    Nachdem die Netzwerkgerte und Host-PCs konfiguriert sind, verwenden Sie den Befehl ping zum Testen der Netzkonnektivitt.

    Diese bung bietet minimale Untersttzung bei den Befehlen, die zum Konfigurieren des Routers erforderlich sind. Allerdings werden die erforderlichen Befehle in Anhang A bereitgestellt. Prfen Sie Ihr Wissen, indem Sie versuchen, die Gerte ohne Nachschauen im Anhang zu konfigurieren.

    Hinweis: Die in den praktischen CCNA-bungen verwendeten Router sind Cisco 1941 Integrated Services Routers (ISRs) mit Cisco IOS Release 15.2(4)M3 (universalk9 image). Die verwendeten Switche sind Cisco Catalyst 2960 mit Cisco IOS Release 15.0(2) (lanbasek9 image). Andere Router, Switche und Cisco IOS-Versionen knnen ebenfalls verwendet werden. Je nach Modell und Cisco IOS-Version knnen die verfgbaren Befehle und deren Ergebnisse von den in den bungen gezeigten abweichen. Siehe Router-Schnittstellen-bersichtstabelle am Ende dieser bung fr die richtigen Schnittstellenkennungen.

    Hinweis: Stellen Sie sicher, dass die Router und Switche gelscht wurden und keine Startkonfigurationen vorhanden sind Wenn Sie unsicher sind, wenden Sie sich an Ihren Instruktor.

    Erforderliche Ressourcen

    1 Router (Cisco 1941 mit Cisco IOS Release 15.2(4)M3 universal image oder vergleichbar)

    1 Switch (Cisco 2960 mit Cisco IOS Release 15.0(2) lanbasek9 image oder vergleichbar)

    2 PCs (Windows 7, Vista oder XP mit Terminalemulationsprogramm wie Tera Term)

    Konsolenkabel zum Konfigurieren der Cisco IOS-Gerte ber die Konsolenports

    Ethernet-Kabel wie in der Topologie gezeigt

    Hinweis: Die GigabitEthernet-Schnitstellen an Cisco 1941-Routern sind Autosensing-Schnittstellen. Ein Ethernet-Durchgangskabel (straight-through) kann zwischen Router und PC-B verwendet werden. Falls andere Cisco-Router verwendet werden, muss mglicherweise ein gekreuztes Ethernet-Kabel (crossover) verwendet werden.

    Entwurf eines Netzwerk-Subnetzschemas

    Step 1: Erstellen eines Subnetzschemas, das der erforderlichen Anzahl von Subnetzen und

    Host-Adressen gengt

    In diesem Szenario sind Sie ein Netzwerkadministrator fr eine kleine Unterabteilung innerhalb eines greren Unternehmens. Sie mssen mehrere Subnetze aus dem Netzadressraum 192.168.0.0/24 bilden, die den folgenden Anforderungen gengen:

    Das erste Subnetz ist das Mitarbeiternetz. Sie brauchen mindestens 25 Host-IP-Adressen.

    Das zweite Subnetz ist das Verwaltungsnetz. Sie brauchen mindestens 10 IP-Adressen.

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    2013 Cisco und / oder ihre Tochtergesellschaften. Alle Rechte vorbehalten. Dieses Dokument ist eine ffentlich zugngliche Information von Cisco. Seite 3 von 9

    Das dritte und vierte Subnetz sind reserviert als virtuelle Netze an virtuellen Router-Schnittstellen,

    Loopback 1 und Loopback 2. Diese virtuellen Router-Schnittstellen simulieren LANs, die an Router R1

    angeschlossen sind.

    Sie brauchen auerdem zwei weitere ungenutzte Subnetze fr zuknftige Netzwerkerweiterungen.

    Hinweis: Subnetzmasken variabler Lnge werden nicht verwendet. Alle Gerte-Subnetzmasken haben die gleiche Lnge.

    Beantworten Sie die folgenden Fragen als Hilfe beim Erstellen eines Subnetzschemas, das die angegebenen Netzwerkanforderungen erfllt:

    1) Wie viele Host-Adressen werden in dem grten geforderten Subnetz bentigt? _____________________

    2) Wie viele Subnetze sind mindestens erforderlich? _________________________________

    3) Das Netzwerk, das Sie unterteilen sollen, hat die Adresse 192.168.0.0/24. Wie lautet die /24-Subnetzmaske ist Binrform?

    ________________________________________________________________________________

    4) Die Subnetzmaske besteht aus zwei Abschnitten, dem Netzwerkteil und dem Host-Teil. Das wird in der Binrform durch die Einsen und Nullen in der Subnetzmaske dargestellt.

    Was stellen in der Netzwerkmaske die Einsen dar? ________________________________________

    Was stellen in der Netzwerkmaske die Nullen dar? _______________________________________

    5) Zum Unterteilen eines Netzwerks werden Bits aus dem Host-Teil der ursprnglichen Netzmaske in Subnetzbits umgewandelt. Die Anzahl der Subnetzbits definiert die Anzahl der Subnetze. Fr jede der mglichen Subnetzmasken mit der folgenden Binrform werden wie viele Subnetze und wie viele Hosts in jedem Beispiel erstellt?

    Tipp: Bedenken Sie, dass die Anzahl der Hostbits (als Exponent von 2) minus 2 die Anzahl der Hosts je Subnetz definiert, und die Anzahl der Subnetzbits (als Exponent von 2) die Anzahl der Subnetze definiert. Die Subnetzbits (fett dargestellt) sind jene Bits, die von der ursprnglichen Netzwerkmaske /24 ausgeliehen wurden. /24 ist die Slash-Prfix-Schreibweise und entspricht einer Maske in dezimalen Punktnotation 255.255.255.0.

    (/25) 11111111.11111111.11111111.10000000

    Subnetzmaskenquivalent in dezimaler Punktnotation:________________________________

    Anzahl der Subnetze? ________________, Anzahl der Hosts? ________________

    (/26) 11111111.11111111.11111111.11000000

    Subnetzmaskenquivalent in dezimaler Punktnotation:________________________________

    Anzahl der Subnetze? ________________, Anzahl der Hosts? ________________

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    (/27) 11111111.11111111.11111111.11100000

    Subnetzmaskenquivalent in dezimaler Punktnotation:________________________________

    Anzahl der Subnetze? ________________ Anzahl der Hosts? ________________

    (/28) 11111111.11111111.11111111.11110000

    Subnetzmaskenquivalent in dezimaler Punktnotation:________________________________

    Anzahl der Subnetze? ________________, Anzahl der Hosts? ________________

    (/29) 11111111.11111111.11111111.11111000

    Subnetzmaskenquivalent in dezimaler Punktnotation:________________________________

    Anzahl der Subnetze? ________________, Anzahl der Hosts? ________________

    (/30) 11111111.11111111.11111111.11111100

    Subnetzmaskenquivalent in dezimaler Punktnotation:________________________________

    Anzahl der Subnetze? ________________, Anzahl der Hosts? ________________

    6) Welche Subnetzmasken gengen unter Bercksichtigung Ihrer Antworten der geforderten Mindestzahl an Host-Adressen?

    ________________________________________________________________________________

    7) Welche Subnetzmasken gengen unter Bercksichtigung Ihrer Antworten der geforderten Mindestzahl an Subnetzen?

    ________________________________________________________________________________

    8) Welche Subnetzmasken gengen unter Bercksichtigung Ihrer Antworten der geforderten Mindestzahl an Host-Adressen sowie der geforderten Mindestzahl an Subnetzen?

    ________________________________________________________________________________

    9) Wenn Sie festgestellt haben, welche Subnetzmaske alle genannten Netzwerkanforderungen erfllt, knnen Sie jedes der Subnetze ausgehend von der ursprnglichen Netzadresse ableiten. Fhren Sie die Subnetze beginnend mit dem ersten unten auf. Bedenken Sie, dass das erste Subnetz 192.168.0.0 mit der neu erworbenen Subnetzmaske ist.

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    Subnetzadresse/PrfixSubnetzmaske (dezimale Punktnotation)

    ___________________/______________________________

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    ___________________/______________________________

    Step 2: Vervollstndigen des Diagramms, das die Stellen anzeigt, an denen die Host-IP-

    Adressen angewendet werden

    Tragen Sie auf den bereitgestellten Linien die IP-Adressen und Subnetzmasken in Slash-Prfix-Notation ein. Verwenden Sie auf dem Router die erste nutzbare Adresse in jedem Subnetz jeweils fr die Schnittstellen Gigabit Ethernet 0/0, Gigabit Ethernet 0/1, Loopback 0 und Loopback 1. Tragen Sie eine IP-Adresse fr PC-A sowie PC-B ein. Tragen Sie diese Informationen auch in der Adressierungstabelle auf Seite 1 ein.

    Konfiguration der Gerte

    In Teil 2 richten Sie die Netztopologie ein und konfigurieren Grundeinstellungen an den PCs und am Router wie IP-Adressen fr Router-Schnittstellen Gigabit Ethernet und IP-Adressen, Subnetzmasken und Default Gateways fr die PCs. Fr Gertenamen und Adressinformationen siehe Adressierungstabelle.

    Hinweis: Anhang A liefert Konfigurationsdetails fr die Schritte in Teil 2. Sie sollten versuchen, Teil 2 abzuschlieen, bevor Sie in diesem Anhang nachschlagen.

    Step 1: Router konfigurieren

    a. Wechseln Sie in den privilegierten EXEC-Modus und dann in den globalen Konfigurationsmodus.

    b. Weisen Sie dem Router den Hostnamen R1 zu.

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    c. Konfigurieren Sie beide Schnittstellen G0/0 und G0/1 mit IP-Adresse und Subnetzmaske und aktivieren Sie diese dann.

    d. Die Loopback-Schnittstellen werden gebildet zum Simulieren zustzlicher LANs an Router R1. Konfigurieren Sie die Loopback-Schnittstellen jeweils mit IP-Adresse und Subnetzmaske. Nachdem Sie angelegt sind, sind Loopback-Schnittstellen standardmig aktiviert. (Zum Erstellen der Loopback-Adressen geben Sie den Befehl interface loopback 0 im globalen Konfigurationsmodus ein.)

    Hinweis: Sie knnen bei Bedarf weitere Loopbacks erstellen zum Testen verschiedener Adessierungsschemata.

    e. Speichern Sie die aktuelle Konfiguration in der Startkonfigurationsdatei.

    Step 2: PC-Schnittstellen konfigurieren

    a. Konfigurieren Sie die IP-Adresse, Subnetzmaske und Default Gateway-Einstellungen an PC-A.

    b. Konfigurieren Sie die IP-Adresse, Subnetzmaske und Default Gateway-Einstellungen an PC-B.

    Testen und Fehlersuche im Netzwerk

    In Teil 3 verwenden Sie den Befehl ping, um die Netzkonnektivitt zu testen.

    a. Testen Sie, ob PC-A mit seinem Default Gateway kommunizieren kann. ffnen Sie auf PC-A eine Eingabeaufforderung und senden Sie einen Ping an die IP-Adresse der Router-Schnittstelle Gigabit Ethernet 0/1. Erhalten Sie eine Antwort? _________________

    b. Testen Sie, ob PC-B mit seinem Default Gateway kommunizieren kann. ffnen Sie auf PC-B eine Eingabeaufforderung und senden Sie einen Ping an die IP-Adresse der Router-Schnittstelle Gigabit Ethernet 0/0. Erhalten Sie eine Antwort? ________________

    c. Testen Sie, ob PC-A mit PC-B kommunizieren kann. ffnen Sie auf PC-A eine Eingabeaufforderung und senden Sie einen Ping an die IP-Adresse von PC-B. Erhalten Sie eine Antwort? _________________

    d. Falls Sie irgendeine der vorhergehenden Fragen mit nein beantworten haben, sollten Sie zurckgehen und alle IP-Adress- und Subnetzmaskenkonfigurationen prfen, um sicherzustellen, dass die Default Gateways auf PC-A und PC-B richtig konfiguriert wurden.

    e. Falls sich besttigt, dass alle Einstellungen richtig sind und einer oder mehrere der Ping-Tests immer noch nicht erfolgreich sein sollten, gibt es einige zustzliche Faktoren, die ICMP-Pings abblocken knnen. Stellen Sie auf PC-A und PC-B unter Windows sicher, dass die Windows Firewall fr die Netzwerke Work, Home und Public abgeschaltet ist.

    f. Experimentieren Sie, indem Sie die Gateway-Adresse von PC-A absichtlich falsch konfigurieren als 10.0.0.1. Was passiert, wenn Sie versuchen, einen Ping von PC-B an PC-A zu senden? Erhalten Sie eine Antwort?

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    Reflexion

    1. Unterteilen eines greren Netzwerks in mehrere kleinere Teilnetze ermglicht grere Flexibilitt und Sicherheit beim Netzwerkdesign. Was sind jedoch Ihrer Meinung nach Nachteile, wenn die Teilnetze begrenzt sind auf die gleiche Gre?

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    2. Warum ist Ih...

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