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  • R e s m e e L i c h t t a g e 2 0 1 6R e s m e e L i c h t t a g e 2 0 1 6

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    ber die 2. Stendaler LichttageVom 20. bis 22.10.2016 fanden die 2. Stendaler Lichttage statt, deren knstlerischer Leiter der Lichtgestalter Herbert Cybulska ist. Das Lichtspektakel spielt sich rund um das Tangermnder Tor, Alstom, Altmrkisches Mu-seum und dem Pulverturm ab. Herbert Cybulska hat es entwickelt. Lichtgestaltung fr die Theaterbhne stand am Anfang seiner Arbeit mit Licht vor ber 30 Jahren und bildet nur noch einen Teil seiner Ttigkeit. Licht in der Architektur, lokale und internationale Lichtkonzepte, sind heute Themen von Herbert Cybulska unter dem Label Cybulska+Partners, Lighting Solutions, weltweit beachtet und zahlreich prmiert. Erste Gestaltungsprinzipien fr Lichtgestaltung im Bereich der Architektur wurden durch den amerikanischen Pionier der modernen Lichtpla-nung, Richard Kelly, in den fnfziger Jahren des letzten Jahrhunderts postuliert, so Herbert Cybulska. Drei Krite-rien sollen diese erfllen: Licht zum Sehen, Licht zum Hinsehen, Licht zum Ansehen. Auch heute sind dies noch gute Kriterien fr Bauherrn, Architekten und Lichtplaner, um die funktionalen und gestaltenden Elemente klar und praxis-freundlich zu defi nieren. Gute 60 Jahre spter kommen Nachhaltigkeit und Energieeffi zienz hinzu.Quelle: MDR.de

    Die Lichttage Stendal sind eine Initiative der H. u. H. Kaschade-Stiftung inenger Zusammenarbeit mit der Hansestadt Stendal

    Prof. Hans-Jrgen Kaschade hatte die Idee, in Stendal Lichttage zu veranstalten aus Schweden mitgebracht. Von der Idee bis zu den 1. Stendaler Lichttagen 2015 bedurfte es doch einiger Zeit, in der das knstlerische Konzept, die Finanzierung, die Partner und die technische Umsetzung geklrt werden mussten. Ziel des Vorhabens war, etwas Besonderes mit knstlerischem Anspruch den Stendalern anzubieten, das keinen Eintritt kostet und fr jeden zugnglich sein

    sollte. Es ging um die Ausweitung des Kulturangebotes in den ff entlichen Raum. Gleichzeitig erhoff en sich die Initiatoren, Spender und Sponsoren eine Erhhung der Attraktivitt des Wohn- und Wirtschaftsstandortes Sten-dal. Aufgrund des Erfolgs der ersten Lichttage im Oktober 2015, fanden die 2. Stendaler Lichttage 2016 statt und bereits jetzt laufen die Vorbereitungen fr die 3. Stendaler Lichttage vom 19.-21. Oktober 2017, die im Zeichen des 500-jhrigen Reformationsjubilums in und um den Stendaler Dom veranstaltet werden sollen. Der Erfolg und die vielen positiven Reaktionen der ca. 7000 bis 8000 Besucher im Jahr 2016 sind Ansporn fr die Stiftung, die Lichttage wiederum mit einem greren Betrag zu fi nanzieren. Wir hoff en, dass wir auch 2017 mit der Unter-sttzung Stendaler Unternehmen rechnen knnen. Die Stiftung dankt den im Flyer angefhrten Unternehmen fr ihr Engagement!

    Die H. u. H. Kaschade Stiftung wurde 1995 vom Ehepaar Hermine und Hans-Jrgen Kaschade aus Hohenvolkfi en /Niedersachsen in Stendal gegrndet. Prof. Kaschade war 1990 als Beamter von Niedersachen abgeordnet worden, um als Grndungsrektor erst die Hochschule Magdeburg und dann den Standort Stendal aufzubauen.Seit Grndung der Stiftung verfolgt diese die Frderung von Studenten, die Verbreitung deutschsprachiger Lite-ratur im In- und Ausland, sowie die Untersttzung kultureller Projekte in der Region. Die Aktivitten der Stiftung werden fast immer im Verbund mit Partnern durchgefhrt. So gibt es in Zusammenarbeit mit Stendaler Unter-nehmen Projekte fr und mit Migranten, ein Knstlerstipendium, off ene Bcherregale und es werden zahlreiche Aktivitten anderer Akteure in Stendal untersttzt.Die Stiftung hat einen Vorstand bestehend aus fnf Mitgliedern. Vorstandsvorsitzender ist Tilman Tgel aus Sten-dal. Die Arbeit wird von einem Beirat begleitet, dem acht Personen angehren und dessen Vorsitzender Rainer Erdmann aus Arneburg ist.

    LAUDT - Veranstaltungstechnik Stendal Ralf Linder

    Stefan Kffl er SDL - VeranstaltungsserviceWolfgang Liebisch

    Technische Realisation

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    Herbert Cybulska, Lighting Solutions, Frankfurt am Main

    Knstlerischer Leiter

    In Coesfeld wurde Herbert Cybulska 1956 geboren. Er studierte an der FU Berlin Theaterwissenschaften, Germanistik und Politik, ab-solvierte eine Ausbildung in Kamera, Schnitt, Ton, Regie und machte in Darmstadt seinen Abschluss als Beleuchtungsmeister Theater. Seit 1982 arbeitet Herbert Cybulska als freiberufl icher Lichtdesig-ner, zunchst fr die Bhne.

    Er wirkte in Frankfurt/ Main in der Alten Oper und dem TAT, in T-bingen im Zimmertheater sowie Mannheim im Nationaltheater. Von 1992 bis 1996 war er am Theaterhaus Frankfurt Leiter der Beleuch-tung und Technische Konzeption. 1995 bis 2014 wirkte Herbert Cybulska zudem im Lichtdesign u.a. fr Helena Waldmann auf zahlreichen nationalen und internationalen Bhnen, aber auch in Tbingen, Lrrach und Hannover. Von 2001 bis 2003 war er zudem am Schauspielhaus Zrich als Lichtdesigner Leiter der Beleuchtung.

    Lichtinstallationen entstanden u.a. 2006 bis 2010 in Frankfurt/ Main und New York City, in Mailand und Seoul, 2008 zur Erff nungs-veranstaltung von Il Salone und Euroluce, 2009 in Shanghai Poems of Light, 2014 in Alingsas Lights in Alingsas Opening und 2015 fanden die ersten Stendaler Lichttage in der Knstlerischen

    Leitung von Herbert Cybulska statt. Licht fr Architektur gestaltete Herbert Cybulska u.a. in Hangzhou Zhe Jiang Fortune Finance Center, in der Kanonenhalle Berlin, in Shanghai Z58 Building, in der Epiphaniaskirche in Frankfurt/ Main, dem Goethe Institut und Art Hotel in Beijing, im S-Bahnhof Taunusanlage in Frankfurt/ Plan, am Stadtplatz Ingelheim, Parkhaus Chemnitz, AL Aman Hospital Kuwait und Airrail Center Flughafen Frankfurt/ Main.Quelle: MDR.de

    Die Veranstaltungen der Stendaler Lichttage 2016 wurden untersttzt durch:

    sowie:Frderverein der Freiwilligen Feuerwehr Stendal Theater der Altmark Elektromeister Tipmann

    Martin Professional K24 Licht Speyer DigitaLicht AG

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    Tangermnder Tor & After Show Party The Mask

    Titel: Lumina somnoKnstler: Michael KrgerKnstlerbeschrei-bung:

    Seit ber 12 Jahren arbeitet sarge grafX vorranging mit digitalen Medien um seine Visi-on von Kunst zu verwirklichen.Kunst sollte das Bindeglied zwischen Starrheit und Traumhaftigkeit sein. Dafr muss Kunst an den Zunen der Wirklichkeit rtteln, um diese Starrheit in Frage zu stellen.Das ist der Antrieb seiner kontemplativen Bild- und Videokompositionen, die eine Un-wirklichkeit der Wirklichkeit erfahrbar machen sollen.

    Aktion: 3D Mapping - Tangermnder Tor

    Beschreibung: Die starre, majesttische Form des Tangermnder Tores wurde als Prsentationsfl -che fr die Enstehung und den Verfall historischer Ereignisse der Hansestadt Stendal dienen. Dabei wurde sowohl an den Grundmauern des Tores gerttelt als auch an denen der Zuschauer. Mit einem lichtstarken Beamer wurde ein vollfl chiges Bild auf das Tan-germnder Tor projiziert, das dann mit eff ektvollen 3dimensionalen Bildern und Tonef-fekten den Zuschauer in seinen Bann gezogen hat.

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    Tangermnder Tor

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    Titel: Dynamische Licht-EnvironmentsKnstler: Kurt Laurenz TheinertKnstlerbeschreibung: Kurt Laurenz Theinert ist Live-Licht- und Medienknstler. Seine visual piano

    Performances werden auf der ganzen Welt gezeigt. Von Sao Paulo, London, Sydney, Berlin ber New York bis Singapur. Er schaff t mediale Lichtrume - live, abstrakt und raumfllend mit 360 -Panorama-Projektionen.Es gibt keine technischen Verbindung zwischen Bild und den anderen beteiligten Knstlern (Musiker und Tnzer) um einen spontanen aktiven Dialog zwischen allen zu ermglichen. In Zusammenarbeit mit Philipp Rahlenbeck erfand er dafr das weltweit einzigartiges Instrument visual piano, das es ihm ermglicht Rumen mit Linien, Objekten und Farben in Echtzeit fllen ohne die Verwendung von vorge-fertigten Clips.

    Musiker: Demian Kappenstein (Donnerstag)Jan Heinke (Freitag)Kostia Rapoport (Samstag)

    Aktion: Visual PianoBeschreibung: Kurt Laurenz Theinert schaff te dynamische Licht-Environments. Es wurde Licht und

    Musik gespielt. Dafr hat er das Instrument visual piano erfunden mit dem er grafi sche Muster in Echtzeit generieren kann. Diese wurden als 360 Panoramapro-jektionen raumfllend direkt auf die Wnde und alle Gegenstnde im Raum pro-jiziert. Der Charakter des Raums vermischte sich mit dem Zauber des Lichts. Eine fl chtige Haut aus stndig wechselnden Formen und Farben berspannt alles - die Realitt der Werkhalle vermischte sich mit Grafi k und Musik zu einem traumhaften Gesamtkunstwerk.

    Werkhalle bei ALSTOM - Knstler

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    Werkhalle bei ALSTOM - Musiker

    Donnerstag: Demian Kappenstein

    Demian Kappenstein studierte von 2004 bis 2009 an der Hochschule fr Mu-sik in Dresden Jazzschlagzeug, freie Improvisation und zeitgenssische Mu-sik bei Prof. Gnter Baby Sommer und Michael Griener. Von 2009-2011 war er Meisterschler beim Komponisten und Schlagzeuger Eric Schfer aus Ber-lin und Trger des Landesstipendiums des Freistaates Sachsen. Kappenstein arbeitete mit Musikern wie Rolf Khn, Giora Feidman, Markus Stockhausen, Kurt Rosenwinkel, Arve Henriksen, Louis Sclavis und Robyn Schulkowsky. In der Jazzreihe Feature Ring im Europischen Zentrum der Knste HELLERAU

    bringt er seit 2007 beeindruckende nationale und internationale Knstler nach Dresden, welche er mit seinem Trio begleitet. 2012 gewann er mit der Band Masaa den Bremer Jazzpreis und 2015 den RUTH Weltmusikpreis.

    Freitag: Jan Heinke

    Jan Heinke baut Klangskulpturen und Musikinstrumente aus Stahl, grndete das Stahlquartett, studierte Saxophon, untersucht seit ber 25 Jahren die musikalischen Mglichkeiten der menschlichen Stimme, vor allem des west-lichen Obertongesangs und erfreut sich einer Sammlung verschiedensterBlasinstrumente aus aller Welt. Meist reist Heinke mit einem von ihm selbst