robert wagner diss final 1 - hochschulschriften- huizinga/nachod/flitner, homo ludens: vom ursprung

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  • DISSERTATION

    Titel der Dissertation

    Die Praktikabilitt des sterreichischen

    Glcksspielbegriffs am Beispiel des Kartenspiels Poker

    Band 1 von 1

    Verfasser

    Mag. iur. Robert Wagner

    angestrebter akademischer Grad

    Doktor der Rechtswissenschaften (Dr. iur.)

    Wien, 2010

    Studienkennzahl lt. Studienblatt: A 083 101

    Dissertationsgebiet lt. Studienblatt: Rechtswissenschaften

    Betreuerin / Betreuer: Ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Christian Piska

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    Meiner Familie in

    Dankbarkeit gewidmet!

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    DANKSAGUNG

    Ich mchte mich von ganzem Herzen bei meinen Eltern bedanken. Sie haben mich bisher

    in jeder Lebenslage uneingeschrnkt untersttzt und stehen mir stets mit Rat und Tat zur

    Seite.

    Hinsichtlich dieser Arbeit danke ich ganz besonders meinem Erstbetreuer Herrn Univ.-

    Prof. Dr. Piska, der inhaltlich vorurteilsfrei und bereitwillig die wissenschaftliche

    Betreuung meines Dissertationsvorhabens bernommen hat. Er ermglichte mir einen

    breiten wissenschaftlichen Freiraum und untersttzte mich mit seinen hilfreichen

    Ratschlgen und interessanten Denkansten. Ebenso danke ich Herrn Univ.-Prof. Dr.

    Gerhard Muzak sehr herzlich fr die bernahme der Zweitbegutachtung.

    Besonderer Dank gebhrt Herrn RA Dr. Walter Schwartz, der mich ursprnglich darin

    bestrkt hat ber dieses Thema zu dissertieren und mir mit seinen uerst wertvollen

    berlegungen sehr gedient hat.

    Ausgesprochen dankbar bin ich auch Frau RA Dr. Kathrin Hornbanger. Zum einen dafr,

    dass ich mit ihr glcksspielrechtliche Probleme diskutieren durfte und zum anderen fr die

    Bereitstellung von unzhligen exzellenten Materialien.

    Ganz speziellen Dank mchte ich meinem Freund und Kollegen Mag. Sebastian Reimer

    aussprechen. In ausfhrlichen Diskussionen diente er mir mit seinem fundierten

    Fachwissen im Bereich des Verfassungsrechts als uerst versierter und fruchtbarer

    Gesprchspartner.

    Fr ihre auerordentlich hilfreiche Untersttzung in diversen Belangen danke ich meinen

    lieben Freunden Frau Mag. Jutta Frohner, Herrn Dr. Michael Taufner und Herrn Mag.

    Stefan Ullreich.

    Herzlichen Dank mchte ich all jenen Profipokerspielern aussprechen, die mir

    bedingungslos und sehr entgegenkommend ihre persnlichen Spieldaten, Statistiken und

    Diagramme zur Verwendung bermittelt haben.

    Last but not least bedanke ich mich bei Frau Sonja Pchhacker und Frau Mag. Stefanie

    Kukla fr ihre rasche und effektive Hilfe bei so mancher Fragestellung zur

    Textverarbeitungssoftware Word.

    Wien, im Juli 2010 Robert Wagner

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    INHALTSVERZEICHNIS

    I. RECHTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN FR GLCKSSPIEL IN STERREICH ......... 11

    A. EINLEITUNG ...................................................................................................................................... 11

    B. BUNDESGESETZLICHE REGELUNG: GLCKSSPIELRECHT ................................................................... 13

    1. Anwendungsbereich des Glcksspielrechts ................................................................................. 13

    1. Ausnahmen vom Glcksspielrecht landesgesetzlicher Regelungsbereich ................................ 15

    2. Konzessionssystem ....................................................................................................................... 16

    3. Spielerschutz, Geldwsche und Terrorismusfinanzierung ........................................................... 18

    4. Werbung ...................................................................................................................................... 22

    5. Straf- und Verfahrensbestimmungen ........................................................................................... 22

    II. ZUR ANWENDBARKEIT DES GLCKSSPIELRECHTS BEI MISCHSPIELEN AM

    BEISPIEL DES KARTENSPIELS POKER ................................................................................................ 26

    A. EINFHRUNG ..................................................................................................................................... 26

    B. POKER DAS SPIEL, SEINE GESCHICHTE UND REGELN ..................................................................... 26

    1. Geschichte des Kartenspiels ........................................................................................................ 26

    2. Entwicklung des Kartenspiels im Zeitalter des Internets ............................................................. 27

    3. Pokervarianten ............................................................................................................................ 29

    a. Draw Poker ............................................................................................................................................. 30

    b. Stud Poker ............................................................................................................................................... 30

    c. Holdem Poker ........................................................................................................................................ 31

    4. Limits ........................................................................................................................................... 33

    a. No Limit .................................................................................................................................................. 33

    b. Limit ........................................................................................................................................................ 33

    c. Pot Limit ................................................................................................................................................. 34

    d. Spread Limit ............................................................................................................................................ 34

    5. Ausspielungsformen ..................................................................................................................... 34

    a. Cash Game-Poker.................................................................................................................................... 34

    b. Turnier-Poker .......................................................................................................................................... 35

    C. DIFFERENZIERUNG ZW GLCKSSPIELEN UND GESCHICKLICHKEITSSPIELEN ..................................... 36

    1. Allgemeines zum Glcksspielbegriff des 1 GSpG ..................................................................... 36

    a. Spiel iSd 1 GSpG ................................................................................................................................. 36

    aa. Allgemeine Definitionen zum Spiel ................................................................................................... 37

    aaa. Definition des Spiels von Huizinga ......................................................................................... 37

    aab. Definition des Spiels von Caillois ........................................................................................... 40

    ab. Rechtliches Korrektiv zur Definition des Spiels ................................................................................ 42

    aba. Der (straf)rechtliche Spielbegriff gem Seelig .......................................................................... 43

    abb. Spiel im (straf)rechtlichen Sinne gem Wolf ............................................................................ 45

    abc. Spiel im rechtlichen Sinne gem Weratschnig .......................................................................... 47

    abd. Fazit: Eigene Meinung zum Spiel im rechtlichen Sinne in Anlehnung an Weratschnigs

    Definition ................................................................................................................................ 48

    abe. Spiel lt Gesetzesmaterialen zum GSpG: Glcksvertrge gem ABGB ..................................... 49

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    abea. Abgrenzung Spiel vs Wette im strafrechtlichen Schrifttum .................................................. 51

    abeb. Abgrenzung Spiel vs Wette mittels 1272 ABGB ............................................................... 52

    abec. Abgrenzung Spiel vs Wette anhand von 1 GSpG .............................................................. 54

    ac. Fazit: Definition des Spiels iSd 1 GSpG mittels teleologischer Interpretation ................................ 58

    b. Gewinn und Verlust ................................................................................................................................ 61

    c. Zufall ....................................................................................................................................................... 62

    ca. Allgemeine Feststellungen zum Zufall............................................................................................... 62

    cb. Differenzierung zwischen objektiven und subjektiven Zufall ............................................................ 64

    cc. Relativer und absoluter Zufall ............................................................................................................ 65

    cd. Kategorisierung eines Spiels aufgrund der Auswirkung des Zufalls auf Erfolg und Misserfolg ........ 65

    ce. Abhngigkeit vom Zufall ......................