jumi – das christliche kindermagagzin

Download jumi – das christliche kindermagagzin

Post on 26-Mar-2016

212 views

Category:

Documents

0 download

Embed Size (px)

DESCRIPTION

durch dick und duenn

TRANSCRIPT

  • Nr. 6 Mai 2013

    Durc

    h dick

    und d

    nn

  • Findest du die 10 Unterschiede? Lsung Seite 23

    Rts

    el: D

    anie

    la R

    tim

    ann

  • Das hssliche

    Entlein ist ein

    Schwan. Seit

    e 16

    3

    Der besten Freundin kannst du deine Geheimnis-se erzhlen. Dem besten Freund deine Probleme anvertrauen. Zusammen gehen Freundinnen oder Freunde durch dick und dnn. Freundschaf-ten bleiben oft das ganze Leben lang bestehen: vom Kindergarten bis ins Erwachsenenalter. Das ist schn. Und wichtig. Denn Freundschaften sind auch dazu da, einander zu untersttzen, wenn es mal schwierig ist. Egal ob traurig oder wtend: Eine richtig gute Freundin, ein richtig guter Freund hlt immer zu dir. So gerne man sich hat auch Streit gehrt zu einer Freundschaft. Schwierig ist es, wenn Kinder gemobbt werden, wenn niemand mit ihnen befreundet sein will. Und wie ist das jetzt im Internet: Sind die vielen Friends dort auch wirkliche Freunde? Von all dem erzhlt dieses jumi.

    Beste Freundin - bester Freund

    Geheimschrift fr geheime Geheimnisse. Seite 12

    Mit Wettbew

    erbWas bedeutet fr dich Freundschaft? Seite 20

    Das ist fr mich Freundschaft. Seite 4

    Warum spielt niemand mit mir? Seite

    8

    Fans und Freunde von Jesus. Seite 18

  • sind Menschen, die ich gern habe,mit denen ich mich gut verstehe,

    mit denen ich gerne zusammen bin,die mich mgen, so wie ich bin,

    die mir helfen, wenn ich in Not binund denen auch ich helfe, wenn sie das brauchen.

    Text und Fotos: Lucia Hager

    Freunde ...

    4

    In der Schule und im Gerteturnen h

    abe ich einige Kinder kennen

    gelernt, mit denen ich nun befreunde

    t bin. Wir verstehen uns sehr

    gut und haben es lustig miteinander

    . Ich finde es cool, mit ihnen zu

    spielen, ber dies und das zu reden, un

    d mich mit ihnen in der

    Freizeit zu verabreden. Es gibt eigentlic

    h nichts, was mich an ihnen

    nervt. Wir haben auch nie wirklich St

    reit.

  • 55

    Mein bester Freund ist mein Cousin Ramon. Er wohnt auf dem Bauernhof. Wir erkunden gerne zusammen die Natur. So haben wir in der Nhe des Bauernhofes eine Felswand entdeckt, an der wir manchmal klettern. Im Sommer haben wir am Bach ein Versteck gefunden. Dort haben wir dann oft gespielt. Einmal haben wir Eicheln gesammelt und daheim gepflanzt. Aus einer ist ein schner Baum gewachsen. Wir hatten auch schon Streit, weil wir nicht einer Meinung waren.

    Aber nicht oft. Dann habe ich einfach eine Weile mit dem Bruder gespielt. Nachher war wieder Frieden zwischen uns. Einfach so.

    Ich habe mehrere Freunde aus der Schu

    le und von Vereinen. Sie

    sind nett zu mir und haben gleiche Inte

    ressen wie ich bei den

    Spielen und den Hobbys. Mit einigen geh

    e ich zusammen in die

    Jungwacht. Manchmal spielen wir Fuss

    ball oder Lego oder wir

    reden ber Filme. Streit haben wir prakt

    isch nie. Wenn doch,

    vertragen wir uns nach einer Weile einf

    ach wieder.

    Ich habe einen besten Freund und eine beste Freundin. Julian, meinen Nachbarn, kenne ich schon seit immer. Befreundet sind wir seit der

    Spielgruppe. Er ist ein treuer Kumpel und macht auch bei Spielen mit, die

    ihm nicht total gefallen. Manchmal haben wir Streit, wenn wir nicht

    gleicher Meinung sind. Meistens spielen wir aber bald wieder zusammen.

    An meiner Freundin Juliana gefllt mir, dass ich ihr alles erzhlen kann und sie die Geheimnisse fr sich behlt.

  • 6Hallo Fri

    ends !

    Seid ihr

    da ?

    Hallo Juan! Kann ich dich

    mal was

    fragen wegen dem Interne

    t? Hm. Ja schon, aber nicht jetzt.

    Ich mchte wissen, ob du Freunde im Netz hast.Jaaaa. Du: Ich b

    in aber grad am Gamen!

    Kannst du nicht kurz unterbrechen?

    N. Die anderen

    Friends haben sich

    grad eingeloggt.

    Wie viele spielen denn mit?

    Kennst du die alle auch persnlich?

    Jetzt grad fnf. Kommt drau

    f an, wer online ist.

    Was macht ihr denn da?

    Fast alle. Zum Teil sind sie von der Schule.

    Spielen eben. Du, das Game geht gleich los - ciao!

  • 7Text: Christine Weber

    Juan (11) ist oft im Internet, am liebsten w-re er noch viel mehr am Computer und wr-de mit seinen Friends chatten und spielen. Mehr als eine Stunde am Tag darf er jedoch nicht, sagt seine Mutter. Das nervt schon. Andere knnen viel lnger, sagt Juan. Aber er hlt sich an die Regeln, die seine Eltern mit ihm abgemacht haben. Manchmal bin ich zuerst hssig, wenn ich vom Compi weg muss. Aber dann geh ich raus mit meinen Freunden Fussball spielen. Oft habe ich auch Training oder gehe ins Schachspielen. Dann vergesse ich das Gamen am Compi und habe auch so Spass, erzhlt Juan.

    Mit einem Klick dabei.

    Und wieder weg.

    Wie viele andere Kinder und Jugendliche

    hat auch Juan viele Freunde im Internet. Auf

    Facebook kann er schauen, was die anderen

    grad so machen. Beim Gamen kann er sie

    sogar sehen und mit ihnen sprechen: Er

    trgt einen Kopfhrer und sieht auf dem

    Bildschirm, wer alles mitspielt. Auch auf

    seinem Mobiltelefon hat er viele Namen

    von Kolleginnen und Freunden gespei-

    chert. Mit einem Klick kann er sie anpeilen

    und sich mit ihnen per SMS unterhalten.

    Und das alles vom Sofa aus! Das ist ganz

    schn praktisch und auch lustig. Aber ist

    das Freundschaft? Hm. Eigentlich schon.

    Aber das Ganze hat einen Haken: Im Inter-

    net hat man mit den Friends nur etwas zu

    tun, wenn man grad Lust drauf hat. Spielen

    zum Beispiel. Oder chatten. Wenn man sich

    ber jemanden rgert oder schlechte Lau-

    ten hat, kann der Freund die Freundin mit

    einem Klick ausgeblendet werden. M

    an

    muss dann nicht mehr mit ihm oder

    ihr

    sprechen. Im richtigen Leben ist das

    an-

    ders: Da kann man nicht einfach davonla

    u-

    fen, wenn es Streit gibt. Oder wenn eine

    m

    jemand auf die Nerven geht. Manchmal

    ist

    es auch langweilig und dann sind Ideen

    ge-

    fragt, was zusammen unternommen w

    er-

    den kann. Im Wald eine Htte bauen, D

    ra-

    chen steigen lassen oder Mensch rg

    ere

    dich nicht spielen. Das alles gehrt zu

    ei-

    ner Freundschaft: gemeinsame Erlebnis

    se.

    Dazu gehrt auch das Internet aber g

    e-

    meinsam etwas unternehmen schwe

    isst

    Friends, Kolleginnen und Freunde noch v

    iel

    mehr zusammen.

    Internet ist cool, aber es gibt auch Gefahren: Gamen kann schtig machen und im Netz tummeln sich auch falsche Freunde. Darum ist es wichtig, dass du mit deinen Eltern abmachst, wann und wie lange du im Internet bist und was du dort genau machst. Gib auch nie deinen ganzen Namen oder Passwrter preis. Sprich im Chat nicht ber deine Geheimnisse oder ber die von anderen - im Internet kann nmlich jeder mitlesen. Und dass nicht ber andere Kids oder Leute hergezogen wird, ist ja wohl logisch, oder?!

  • 88

    Piff paff puf

    f

    du bisch duss !

    Wenn Kinder von anderen ausgeschlossen werden, spricht man

    von Mobbing. Ein 10-jhriges Mdchen - sagen wir ihr Nora - hat

    das erlebt. Davon hat sie dem jumi erzhlt.

    Wenn ich Kinder beobachte, die dieses oder ein hnliches Spiel spielen, muss ich immer wieder an meine traurige Zeit in der alten Schule denken: Vor drei Jahren zgelten wir in ein neues Quartier. Ich hatte grosse Mhe, weil ich von meinen Freundinnen fort musste. Dazu kam, dass meine

    Text: Lucia HagerIllustration: Carmen Steiner / Fotolia.com

    So ein Mobbing ist ganz schn gemein! Finde ich super, dass die Kollegin von Nora da

    nicht mitgemacht hat. Das ist doch ein guter Tipp, falls das bei dir in der Schule auch vorkommt.

    Probiere es einfach aus!

    neuen MitschlerInnen mich von Anfang an aus-schlossen. Ich wusste nicht, warum. Wenn wir in Gruppen arbeiten sollten, wollte mich niemand dabei haben. In der Pause durfte ich nicht mit-spielen. Oft lachten sie mich aus, versteckten mei-ne Sachen in der Garderobe und riefen mir belei-digende Sachen nach. Wenn ich mich wehrte oder auch wenn ich versuchte, ihnen aus dem Weg zu gehen, wurde es meist noch schlimmer. Erst als meine Eltern und Lehrer eingriffen, bes-serte es fr eine Weile. Wir besprachen die Ange-legenheit im Klassenrat und trafen einige Abma-chungen. Ganz gut ging es mir aber erst, als wir eine neue Mitschlerin bekamen. Sie machte bei den Spielchen der andern einfach nicht mit. Sie war immer mit allen sehr nett, auch mit mir. Dank ihr haben die andern aufgehrt, mich auszula-chen. Ich durfte dann sogar bei ihren Pausenspie-len mitmachen.

  • 9Adissa Hrsch (11) hat eine Brieffreundin, die sie ab und zu auch trifft. Adissa lebt in Zrich, besucht die 5. Klasse und hat zwei Brder und eine Schwester. Ihre Brief-freundin Anna lebt mit ihren drei Ge-schwistern in Winterthur.

    Wie hast du deine Brieffreundin kennen gelernt?Unsere Grossmtter kennen sich. Wir haben die ganze Familie in den Ferien kennen gelernt, weil sie im gleichen Dorf wie wir ein Ferienhaus ha-ben. Im Winter treffen wir uns manchmal zum Schlitteln und Snowboarden und im Sommer ge-hen unsere Familien ab und zu zusammen essen.

    Seit wann seid ihr Brieffreundinnen? Anna hat mir vor zwei Jahren nach den Ferien geschrieben und ich habe ihr dann zurckge-schrieben. Dann fragte sie mich im Brief, ob wir Brieffreundinnen sein wollen. Ich sagte Ja und seither schreiben wir uns.

    Wie oft schreibt ihr euch? Nicht so oft, leider. Ich gehe noch in die Sportgym-nastik und habe dreimal pro Woche Training und dann spiele ich auch noch Klavier. Da bleib