GSG Magazin 01 | 2009: Betreutes Wohnen bei der GSG

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Freiraum im Alter Auch im Alter mchten sich die meisten Menschen ihre Selbststndigkeit bewahren und zugleich ihre Sicherheit gewhrleistet sehen. Die GSG bietet ab Mai 2009 in einem Pilotprojekt Betreutes Wohnen an. An der Bloherfelder Strae steht eine Anlage mit 22 Wohnungen kurz vor der Fertigstellung. Ein weiteres Domizil dieser Art ist in Vorbereitung.

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<ul><li><p>20091GSG-Magazin12. Jahrgang Kostenlos</p><p>Bauen &amp; Wohnen in und um Oldenburg</p><p>Selbst ist der Mieter Schnelle Hilfe, wenn die Tr klemmt</p><p>Barbie in LegolandDie neuen Trends der Mbelwelt</p><p>Betreutes Wohnen</p><p>Freiraum im Alter</p><p>Spielplatz der ZukunftDoppelschaukel, Wackeltiere und Co.</p></li><li><p>Sinnvoll Energie sparen?</p><p>LzO Baufinanzierung</p><p>Mit uns bekommen Sie keine kalten Fe, denn wir untersttzen Sie bei der Sanierung oder Modernisierung Ihrer Immobilie. Verheizen Sie kein Geld. Sie werden sehen, diese Investition zahlt sich aus.</p><p>Wrmstens empfohlen. Von Ihrer LzO.</p><p>Landessparkasse zu Oldenburgwww.lzo.com lzo@lzo.com</p></li><li><p>Inhalt</p><p>Interview 4News 5Thema 6Weitblick 12Kchengeflster 14Visionen 16Menschlich gesehen 18Schner wohnen 20Service 23</p><p>Liebe Leserinnen, liebe Leser,</p><p>Auch im Alter mchten sich die meisten Menschen ihre Selbst-stndigkeit bewahren und zugleich ihre Sicher heit gewhr-leistet sehen. Diesen Erwartungen kommt das Wohn konzept des Betreuten Wohnens entgegen. Sein Grund gedanke liegt darin, so viel Unabhngigkeit wie mglich in der Wohnung zu erhalten und so viel Betreuung wie ntig zu bieten. Dass der Begriff rechtlich noch immer nicht geschtzt ist, macht die Sache nicht eben leichter. In solchen Fllen ist es gut, wenn Sie sich auf Partner verlassen knnen, die ihre Kompe-tenz und Leistungs fhigkeit lngst be wiesen haben wie die GSG. Unter dem Motto Gemeinsam statt einsam erffnen wir schon bald am Bloherfelder Markt unsere erste Ein-richtung, die Menschen Gelegenheit zum Betreuten Wohnen bietet. Und wir versprechen schon jetzt: Es wird nicht die letzte sein. In diesem Sinne wnschen wir Ihnen einen schnen Frhling.</p><p>Ihre </p><p>Inhalt</p><p>Fotos: pixelio.de/Running Man Foto, Horst-Janssen-Museum, Kulturetage, Archiv Spitzer-Ewersmann</p><p>Der gute TippDiese Veranstaltungen zu besuchen, lohnt sich ganz sicher!</p><p>HobbyweltBasteln, nhen, hkeln, malen oder stricken Sie gerne? Dann ist die Hobbywelt 2009 das Richtige fr Sie! ber 70 Aussteller prsentieren alles rund ums kreativ-hand-werkliche Gestalten. 18. &amp; 19. April, Weser-Ems-Halle.</p><p>Oldenburger City Grand PrixEin Event, das nicht nur bei den Fahrern historischer Auto - mobile auf Interesse stt. Auch Zuschauer am Straen-rand knnen die automobilen Zeitzeugen beobachten und im Fahrerlager bewundern. 30. Mai, Pferdemarkt.</p><p>Annett LouisanZeitlosigkeit und neu gefundene Nonchalance Prmissen, die fr das neue Album Teilzeithippie von Annett Louisan wegweisend waren. Nun prsentiert sie ihr neues Programm endlich auch live: 5. Mai, Weser-Ems-Halle.</p><p>Andy WarholIm Horst-Janssen-Museum geht es poppig zu: Bis 3. Mai zeigt das Haus 45 groformatige Siebdrucke von Andy Warhol. Die plakativen, bunten Motive des Amerikaners gehren wohl zu den bekanntesten Werken der Pop Art.</p><p>ImpressumHerausgeber GSG OLDENBURG BAU- UND WOHNGESELLSCHAFT MBH, Straburger Str. 8, 26123 Oldenburg V.i.S.d.P. Stefan Knner </p><p> Konzeption und redaktionelle Leitung Medienbro Spitzer-Ewersmann, Donnerschweer Str. 46, 26123 Oldenburg Redaktionelle </p><p>Mitarbeit Thorsten Bernatzek, Stefanie Brinkmann-Gerdes, Klaus Kayser, Stephan Klein, Ernst Mastall, Doris Pannbacker, Rainer Zietlow. </p><p>Olaf Peters, Karin Henjes Gestaltung und Produktion STOCKWERK2, Oldenburg Fotografie Frank Pusch Anzeigen Werbeagentur </p><p>STOCKWERK2, Tel. (04 41) 93 00 20-0 Druck Flyerheaven, Oldenburg.</p><p>Veranstaltungenim Nordwesten</p><p>Powered by</p><p>Swutch.de</p><p>3</p></li><li><p>Frage: Warum heien diese Huser Qubi?</p><p>Andreas Handke: Na ja, diese Wrfel- oder Quaderform legt die Bezeich-nung nahe, wenngleich wir sie vom Begriff her etwas verndert haben. Das Wort Kubus stammt aus dem Griechischen und bedeutet Wrfel.</p><p>Wie sind Sie darauf gekommen, Huser in Quaderform zu entwerfen?</p><p>Wenn Sie konsequent kostengnstig bauen wollen, geht es nur durch geplante Reduktion. Ich habe alles berflssige, alle Schnrkel weg-gelassen. brig geblieben ist ein Wrfel oder auch Quader. Aber und das war mir wichtig Reduktion bedeutet nicht Verarmung des Erscheinungsbildes, im Gegenteil. Ich denke, die Qubis sehen sehr markant aus und das Feedback auf diese Entwrfe ist durchgehend positiv.</p><p>Es ging Ihnen also darum, preiswert Eigenheime zu bauen?</p><p>Das ist der Grund fr diesen Entwurf. Einen Qubi gibt es ab 110.000 Euro in der Variante mit drei Zimmern und 87 Quadratmetern, ohne Grund stcks- </p><p>preis. Dafr kriegen Sie sonst gerade mal eine vernnftige Eigentums-wohnung. Die 87 Quadratmeter gibt es auch mit vier Zimmern, ebenso wie die etwas grere Variante mit 106 Quadratmetern, die nur un wesentlich teurer ist. </p><p>Fr wen ist diese Art von Husern gedacht?</p><p>Fr Singles, Haushalte mit zwei Personen und junge Familien.</p><p>Als Architekt konnten Sie sich bei den Qubis mal so richtig austoben?</p><p>Handke (lacht): Es macht schon Freude, einmal etwas anderes zu entwerfen. Aber es ist ja nicht so, dass wir Architekten nur langweilige Standardhuser bauen wrden. Zum einen mchten die meisten Menschen Huser, wie wir sie alle kennen. Wir bauen sozusagen nachfragekonform. Zum anderen sind die Baumaterialien inzwischen so auf Standards fest-gelegt, dass, wenn Sie davon in der Planung abweichen, die Baukosten in die Hhe schnellen. Zum Dritten mssen wir uns auch an die Vor-schriften der Bebauungsplne halten.</p><p>Und fr die Qubis gab es Ausnahmen von blichen Bauvorschriften?</p><p>Nein. Unser Qubi ist voll in berein-stimmung mit den Bebauungsplnen der Stadt. Den knnen wir im Prinzip berall bauen. Allerdings und das hat das Planungsamt uns genehmigt haben wir an einer Seite etwas engere Grundstcksgrenzen, als bei einem freistehenden Haus normaler-weise zulssig wren. Auf diese Weise wirken die sechs Qubis, die wir zunchst bauen mchten, wie Reihenhuser, obwohl es freistehende Eigenheime sind. </p><p>Die Qubis haben Flachdcher. Das erinnert an Bungalows mit undichten Dchern. Ist das ein Problem?</p><p>Das ist 40 Jahre her. Damals gab es kaum Erfahrung im Flachdach-bau. Heute haben die meisten neu errichteten Huser Flachdcher. Die Qualitt der Folien und deren Ver-arbeitung hat ein ganz anderes Niveau als frher. Ein Flachdach ist heute vollkommen dicht.</p><p>Seit Anfang des Jahres gelten neue Energierichtlinien fr Huser. Der Qubi erfllt sie?</p><p>Selbstverstndlich. Der Qubi ist zwar preiswert, aber kein Billighaus. Die gesamte Ausstattung ist auf dem Stand der Technik. 7 </p><p>Andreas Handke, Architekt bei der GSG</p><p>Wohnen im Wrfel</p><p>Gut gebaut ist schn gewohnt. Unter diesem Leit-spruch bietet die GSG seit neuestem Eigenheime in architektonisch ungewhnlicher Quaderform an. Qubi heien diese Huser, die auf sehr viel Neugier und Interesse stoen. Ein Gesprch mit dem Er finder, dem GSG-Architekten Andreas Handke.</p><p>4</p><p>INTERvIEW</p></li><li><p>Wer hat Anspruch auf Wohngeld? Grundstzlich haben alle Menschen, die Wohnraum gemietet haben, ein Recht auf Wohngeld. Die Hhe richtet sich nach der Anzahl der zu bercksichtigenden Haushalts-mitglieder, dem Gesamteinkommen sowie der Hhe der zuschussfhigen Miete bzw. Belastung.Wer hat keinen Anspruch?Leer gehen Bezieher von Transfer-leistungen (Arbeitslosengeld, Sozial-hilfe usw.) aus, da ihre Wohnkosten bercktsichtigt worden sind.Wie hoch fllt das Wohngeld aus?Mageblich ist die Hhe des gesamten Einkommens eines Haus-halts. Dafr werden alle Betrge ber </p><p>100 Euro jhrlich addiert. Die Summe aus Gehltern, Urlaubsgeld, Renten etc. darf etwa bei einer vierkpfigen Familie nicht hher als 1830 Euro im Monat liegen.Wie wird Wohngeld beantragt?Antragsformulare erhalten Sie beim Sozialamt der Stadt Oldenburg (Pferde markt). Auf Ihren Wohngeld-antrag hin erteilt Ihnen die Behrde einen schriftlichen Bescheid. Wie lange wird Wohngeld gezahlt?Das Wohngeld wird in der Regel fr zwlf Monate bewilligt, und zwar ab dem 1. des Monats, in dem Sie den Wohngeldantrag gestellt haben. Danach ist ein neuer Antrag erforder-lich.</p><p>Wie kommt man an den hheren Zuschuss?Haushalte, die bereits Wohngeld beziehen, profitieren ohne einen besonderen Antrag von der Ver-besserung des Wohngeldes. Die Wohngeldbehrde ermittelt nach Ende des laufenden Bewilligungs-zeitraums rckwirkend ab dem 1. Januar 2009 das neue Wohngeld und zahlt es nach. Hierber wird ein neuer Bescheid erlassen. 7</p><p> Auskunft: Wohngeldstelle der Stadt Oldenburg, Pferdemarkt 14, 26121 Oldenburg oder unter www.bmvbs.de/wohngeld</p><p>bau_werk startet im MaiWissenschaftszug in Oldenburg Wissenschaft hautnah erleben knnen Besucher des Wissenschaftszuges, der vom 7. bis 9. Mai im Oldenburger Hauptbahnhof gastiert. Die Ausstellung zeigt in zwlf Waggons und einem Mitmachlabor, wie Forschung und Technologie unser Leben in den kommenden zehn bis 15 Jahren beeinflussen werden von der Grundlagen-forschung bis zur Produktentwicklung. Das Schne daran: Alles kostet keinen Eintritt! 7</p><p>Seit fnf Jahren ist bau_werk ein wichtiger Baustein in der Kulturlandschaft Oldenburgs. Mit einem Veranstaltungs-programm, das aktuelle Themen im Bereich Baukultur aufgreift, setzt das Oldenburger Forum fr Baukultur und zukunftsfhiges Bauen zudem berregionale Impulse nicht nur fr das Fachpublikum, sondern fr die breite ffentlichkeit.Das Thema der Saison 2009 lautet WISSENschaft Archi-tektur. Untersucht wird, inwieweit wissenschaftliche Erkenntnisse Einfluss auf aktuelle Entwicklungen in Architektur und Stdtebau haben. Es soll gezeigt werden, dass Innovationen entstehen, wenn Forschung und Kreativitt aufeinander treffen. Geplant sind ab Mai Stadtgesprche, Podiumsdiskussionen, Ausstellungen und Infoabende. bau_werk 2009 ist Teil des Programms Stadt der Wissenschaft und wird u.a. von der GSG gefrdert. 7</p><p> Weitere Informationen (auch zum Mitmachen): Lokalsender oeins, Bahnhofstrae 11. Telefon 2 18 88 44, Email info@oeins.de.</p><p>NEWS</p><p>Staat hebt Mietzuschuss an!Zum 1. Januar ist das neue Wohngeldgesetz in Kraft getreten. Rund 600.000 Haushalte in Deutschland erhalten dadurch mehr und 200.000 erstmals Wohn-geld. Insbesondere Familien, Rentnerinnen und Rentner profitieren davon. Haushalte, die bisher etwa 90 Euro im Monat erhalten haben, bekommen nun etwa 140 Euro. Daneben gibt es einen einmaligen Heizkostenzuschuss. Einpersonenhaushalte erhalten 100, Zweipersonenhaushalte 130 Euro.</p><p>5</p></li><li><p>Freiraum im AlterDie GSG bietet ab Mai 2009 in einem Pilotprojekt Betreutes Wohnen an. An der Bloherfelder Strae steht eine Anlage mit 22 Wohnungen kurz vor der Fertigstellung. Ein weiteres Domizil dieser Art ist in Vorbereitung.</p><p>Betreutes Wohnen bei der GSG</p><p>6</p><p>THEMA</p></li><li><p>Gertrud Scholte lacht, wenn sie von ihrem letzten Amerika-Aufenthalt erzhlt. Las Vegas, ein Lichterpark inmitten der Wste, schwrmt die 83-jhrige. Ich habe mich immer gefragt, wo die ganze Energie her-kommt, um so etwas zu erleuchten. Die anderen sechs Damen kokettieren derweil mit dem Fotografen, der seinen neuen Models die letzten Anweisungen gibt. Heiter und ent-spannt geht es zu in der Kaffeerunde in Edewecht-Friedrichsfehn. Das sieht hier ganz und gar nicht nach nach einem Pflegeheim aus.</p><p>Das ist hier auch keine Pflege, erklrt Thorsten Meilahn bestimmt. Sein Unternehmen, der Senioren-service Oldenburg, wird von Mai an im GSG-Haus an der Bloherfelder Strae das Betreuen am Betreuten Wohnen sicherstellen. Es gibt sehr viele falsche Informationen und Vorurteile darber, was Betreutes Wohnen eigentlich ist. Viele Men-schen, die erstmals davon hren, sortieren es in die Schublade Pflege ein. Dabei ist Pflege in solchen Wohnungen nur begrenzt mglich. Die Eigenstndigkeit in der Lebens-fhrung ist Voraussetzung, um in ein solches Haus einzuziehen. Betreutes Wohnen hat in der Tat keinen Heim-charakter. Hier leben Menschen eigenstndig in ihren Wohnungen, nur dass die Gebude ein paar Besonder heiten haben, fr alle Flle. </p><p>Vollkommene Barrierefreiheit ist so eine Eigenheit. Sollte jemand auf einen Rollstuhl oder auch nur auf einen Rollator angewiesen sein, kann er jeden Winkel des Hauses dennoch </p><p>erreichen. Der Eingang hat keine Stufen, die Tren sind breiter als gewhnlich, ein Aufzug ist Standard. Gleiches gilt fr die von auen zugngliche Steckdose direkt neben den Wohnungstren. Hier knnte jemand den Akku seines Elektro-rollstuhls aufladen, die Steckdose kann von innen geschaltet werden, erlutert Meilahn. Das Bad wird durch eine Schiebetr verschlossen, da eine Schwingtr den Weg versperren knnte. Die Deutsche Industrienorm DIN 77800 schreibt seit 2006 vor, wie Betreutes Wohnen auszusehen hat. Und wer sich wie die GSG als Anbieter zertifizieren lassen mchte, muss sich zwingend an diese Vor-gaben halten.</p><p>Das hier ist meine Wohnung, die habe ich mir gekauft, erzhlt Gertrud Scholte, whrend sie stolz das Apartment mit dem herrlichen Balkon zeigt. Ich hatte ein Haus mit Garten, das wurde mir alles viel zu gro. Also habe ich es verkauft und bin hierhin gezogen. Die beraus lebendige 83-Jhrige macht nicht den Eindruck, als ob sie jemals Hilfe bentigen wrde. Die brauche ich auch nicht. Aber wei ich, was in zwei oder fnf Jahren ist? Damit hat sie die Zielgruppe fr Betreutes Wohnen klar beschrieben: Die GSG sucht fr ihre neuen Wohnungen Menschen, die noch einigermaen fit sind und die auf Dauer selbstbestimmt wohnen und leben mchten. Oder solche, die leichte Einschrnkungen haben, etwa wegen einer Krankheit, aber eigent-lich nur ein bisschen Hilfe bruchten, um ansonsten allein klarzukommen. </p><p> 3</p><p>7</p><p>THEMA</p></li><li><p>Die GSG verkauft die Wohnungen an der Bloherfelder Strae brigens nicht. Es sind reine Mietwohnungen.</p><p>Das Betreute Wohnen fllt eine Lcke zwischen dem Alleine-Leben-knnen und dem Pflegeheim, sagt Thomas Meilahn. Oft bruchten die Menschen nur ab und an etwas Hilfe, etwa beim Groeinkauf oder um Angelegenheiten mit Behrden zu regeln. Wenn dies sichergestellt ist, knnen die Damen und Herren viele Jahre in ihren Wohnungen glcklich und zufrieden leben. </p><p>Aus diesem Grund sind alle Mieter einer solchen Wohnung verpflichtet, zustzlich zum Wohnungs mietvertrag eine Vereinbarung ber Grund-leistungen abzuschlieen. Sie machen die eigentliche Betreuung aus. Da ist zunchst der Hausnotruf. In jeder Wohnung gibt es einen Empfnger und einen Sender. Letzterer wird am Krper getragen. Falls jemand strzt oder anderweitig gesundheitlich Hilfe bentigt, braucht er nur auf den Knopf am Sender zu drcken und schon rckt der Notdienst an. Die Rufbereitschaft besteht 24 Stunden </p><p>am Tag. Im Fall der Anlage an der Bloherfelder Strae gewhrleisten die Johanniter diesen wichtigen Service.</p><p>Aber noch wichtiger ist fr Meilahn das, was im Fachjargon Sozialdienst heit. Er nennt es viel lieber Alltags-manager. Gemeint ist in der Regel eine Frau (am besten mit reichlich Lebenserfahrung), die in der Woche von Montag bis Freitag etwa zwei Stunden am Tag den Mietern zur Verfgung steht fr all die Dinge, die im Alltag so anfallen knnen. Das reicht von der Organisation des Einkaufs ber die Zubereitung kleiner Mahlzeiten, wenn ein Bewohner mal krank ist, bis zum Papierkrieg, den jeder einmal mit Behrden fhren muss. Darber hinaus organisiert die Alltagsmanagerin regelmig Treffen im Haus oder anlsslich eines Ausflugs auch auerhalb und achtet ein wenig darauf, dass sich niemand dauerhaft in seine Wohnung zurckzieht. Oft ist es so, dass durch die regelmigen Aktivitten so etwas wie Nachbar-schaftshilfe entsteht. </p><p>Die Bewohner...</p></li></ul>

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