endbericht jr_anolyt versuche_dr. h¶cher_m¤rz2013

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  • ENDBERICHT

    ZENTRUM

    FUR WIRTSCHAFTS- UND

    INNOVATIONSFORSCHUNG

    FORSCHUNGSGRUPPE STATISTISCHE ANWENDUNGEN

    Anolyt Versuche

    Planung, Durchfuhrung und Evaluierung vonMastversuchen mit Anolyten

    Gordana Djuras, Hermann Katz, Caroline Bayr

  • ZENTRUM

    FUR WIRTSCHAFTS- UND

    INNOVATIONSFORSCHUNG

    FORSCHUNGSGRUPPE STATISTISCHE ANWENDUNGEN

    Anolyt Versuche

    Planung, Durchfuhrung und Evaluierung vonMastversuchen mit Anolyten

    Gordana Djuras, Hermann Katz, Caroline Bayr

    8010 GRAZ, AUSTRIA / Leonhardstrae 59 Marz 2013

  • Inhaltsverzeichnis

    1 Einleitung und Zielsetzung 1

    2 Versuchsaufbau 1

    2.1 Stichprobenumfang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1

    2.2 Gewichtsmessungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2

    2.3 Zuteilung der Ferkel zu den Boxen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2

    2.4 Boxenbedingungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3

    2.5 Dokumentation der Versuche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4

    3 Statistische Auswertung 4

    3.1 Der Boxplot . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4

    3.2 Erste Gewichtsmessung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5

    3.3 Zweite Gewichtsmessung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7

    3.4 Dritte Gewichtsmessung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8

    3.5 Vierte Gewichtsmessung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

    3.6 Funfte Gewichtsmessung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14

    3.7 Kovarianzanalyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17

    4 Zusammenfassung und Ausblick 20

    Anhang 22

    Literatur 24

    i

  • Tabellenverzeichnis

    1 Statistische Kennzahlen der Anfangsgewichte (in kg) . . . . . . . . . . 6

    2 Statistische Kennzahlen der zweiten Wiegung (in kg) . . . . . . . . . . . 8

    3 Gewichtszuwachs (kg), Futterverbrauch (kg) und Wasserverbrauch (l)zwischen der ersten und zweiten Wiegung . . . . . . . . . . . . . . . . 8

    4 Statistische Kennzahlen der dritten Wiegung (in kg) . . . . . . . . . . . 9

    5 Gewichtszuwachs (kg), Futterverbrauch (kg) und Wasserverbrauch (l)zwischen der zweiten und dritten Wiegung . . . . . . . . . . . . . . . . 10

    6 Gewichtszuwachs (kg), Futterverbrauch (kg) und Wasserverbrauch (l)zwischen der ersten und dritten Wiegung . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

    7 Statistische Kennzahlen der vierten Wiegung (in kg) . . . . . . . . . . . 12

    8 Gewichtszuwachs (kg), Futterverbrauch (kg) und Wasserverbrauch (l)zwischen der dritten und vierten Wiegung . . . . . . . . . . . . . . . . . 13

    9 Gewichtszuwachs (kg), Futterverbrauch (kg) und Wasserverbrauch (l)zwischen der ersten und vierten Wiegung . . . . . . . . . . . . . . . . . 13

    10 Statistische Kennzahlen der funften Wiegung (in kg) . . . . . . . . . . . 15

    11 Gewichtszuwachs (kg), Futterverbrauch (kg) und Wasserverbrauch (l)zwischen der vierten und funften Wiegung . . . . . . . . . . . . . . . . 16

    12 Gewichtszuwachs (kg), Futterverbrauch (kg) und Wasserverbrauch (l)zwischen der ersten und funften Wiegung . . . . . . . . . . . . . . . . . 16

    13 Gewichtszuwachs (kg), Futterverbrauch (kg) und Wasserverbrauch (l)zwischen der ersten und funften Wiegung ohne der zweiten Zwischen-messung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18

    14 Gewichtszuwachs (kg), Futterverbrauch (kg) und Wasserverbrauch (l)zwischen der dritten und funften Wiegung . . . . . . . . . . . . . . . . 19

    15 Gewichtsmessungen (in kg) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22

    ii

  • Abbildungsverzeichnis

    1 Ablauf der Messung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2

    2 Aufteilung der Boxen in den Zimmern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3

    3 Der Boxplot . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5

    4 Gewichtsverteilung bei der ersten Wiegung . . . . . . . . . . . . . . . . 6

    5 Gewichtsverteilung bei der zweiten Wiegung (links) und Gewichtszuwachszwischen der ersten und zweiten Wiegung (rechts) . . . . . . . . . . . . 7

    6 Gewichtsverteilung bei der dritten Wiegung . . . . . . . . . . . . . . . . 9

    7 Gewichtszuwachs zwischen der zweiten und dritten (links) und der erstenund dritten Wiegung (rechts) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10

    8 Gewichtsverteilung bei der vierten Wiegung . . . . . . . . . . . . . . . . 11

    9 Gewichtszuwachs zwischen der dritten und vierten (links) und der erstenund vierten Wiegung (rechts) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12

    10 Gewichtsverteilung bei der funften Wiegung . . . . . . . . . . . . . . . . 14

    11 Gewichtszuwachs zwischen der vierten und funften (links) und der erstenund funften Wiegung (rechts) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15

    12 Gewichtsverlauf uber die ganze Messperiode von den Schweinen, die beider letzten Wiegung zumindest 116 kg schwer sind . . . . . . . . . . . . 17

    13 Gewichtszunahme M1-M5\M2-M3 (links) und M3-M5 (rechts) . . . . . 1814 Optimaler Einsatz von Anolyten um die beste Futterverwertung und gro-

    te Gewichtszunahme zu erreichen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20

    15 Gewichtszunahme pro Gruppe in den einzelnen Mastphasen . . . . . . . 21

    iii

  • 1 Einleitung und Zielsetzung

    In der Masttierhaltung ist eine moglichst effiziente Gewichtszunahme von wesentlichemInteresse. Dabei sind neben dem Gesundheitszustand der Tiere vor allem die Futtermittel-und die Wasseraufnahme die entscheidenden Einflussgroen. Die Firma Odorfer Value-Water GmbH vertreibt Wasseraufbereitungsanlagen, die durch die Zugabe von Anolyten,zu einer Verbesserung der Wasserqualitat beitragen.

    Das Ziel des gegenstandlichen Projektes war es zu untersuchen, ob bei der Schweine-mast durch den Einsatz von Wasser, das mit Anolyten angereichert ist, Verbesserungenbei den Leistungsparametern (Gewichtszunahme und Futterverwertung) erreicht werdenkonnen. Dazu war es notwendig, einen systematisch geplanten Futterungsversuch un-ter kontrollierten Bedingungen durchzufuhren, um Informationen uber die Wirksamkeitdieses Produktes zu erhalten.

    Der vorligende Bericht fasst die wesentlichsten Aspekte zusammen, die bei einem der-artigen Versuch zu berucksichtigen sind. Weiters sind die wesentlichen Ergebnisse derdurchgefuhrten Versuchsplanung und die statistische Analyse der Gewichstsmessungsda-ten dokumentiert.

    2 Versuchsaufbau

    Um bei dem vorgesehenen Futterungsversuch den Effekt der Anolyte nachweisen zukonnen, wurde folgender systematischer Versuchsplan festgelegt.

    2.1 Stichprobenumfang

    Bei dem Versuch werden drei Gruppen untersucht, wobei eine davon die Kontrollgruppeist. Bei den beiden Versuchsgruppen werden unterschiedliche Dosierungen des Anolytseingesetzt. Die Anzahl der zu untersuchenden Tiere pro Gruppe (Stichprobenumfang)hangt von der Irrtumswahrscheinlichkeit (Fehler 1. Art) , dem Fehler 2. Art , der Dif-ferenz d (den zu erkennenden Unterschied zwischen den Gruppen) und der Abschatzungder Standardabweichung ab. Setzt man, wie von Experten vorgeschlagen, = 0.05, = 0.1 und d = = 1.5 kg, so ergibt sich c = d/(

    2) = 1/

    2 = 0.7 und so-

    mit ein Stichprobenumfang von mindestens n = 22 Ferkeln pro Gruppe (vgl. Rasch etal., 1978, S. 355). Da es aber zu Ausfallen kommen kann, ist es ratsam, die Versuchemit n = 24 Ferkeln pro Gruppe durchzufuhren. Dieser Stichprobenumfang stellt sicher,dass ein mittlerer Unterschied der Gewichtszunahme von ungefahr 1.5 kg zwischen zweiGruppen mit 90% Wahrscheinlichkeit erkannt wird.

    1

  • 2.2 Gewichtsmessungen

    Mehrere Gewichtsmessungen pro Gruppe geben einen guten Einblick in die Gewichts-entwicklung der Schweine. Nachdem die Mastperiode ca. 105 Tage (d.h. 15 Wochen)betragt und regelmaige Abstande zwischen einzelnen Messungen erforderlich sind, ist essinnvoll, diese alle drei Wochen durchzufuhren. Somit ergeben sich insgesamt 6 Messzeit-punkte (M1 bis M6) uber die ganze Mastperiode (vgl. Abbildung 1). Die regelmaigenGewichtsmessungen sollen Aufschluss uber die Gewichtsentwicklung der Schweine geben.Aufgrund dieser Erkenntnis kann man Hinweise bekommen, ob man den Ferkeln das mitAnolyten angereicherte Wasser laufend oder nur in gewissen Phasen verabreichen soll.

    26/11 3/12 10/12 17/12 24/12 31/12 7/1 14/1 21/1 28/1 4/2 11/2 18/2 25/2 4/3 11/3

    ENDEANFANG

    1. Messung 2. Messung 3. Messung 4. Messung 5. Messung 6. Messung

    3. Futterverwertung2. Futterverwertung1. Futterverwertung

    ZIMMER 14 ZIMMER 10ZIMMER 12

    Abbildung 1: Ablauf der Messung

    Alle Gewichtsmessungen werden ferkelspezifisch durchgefuhrt. Dabei wird jedes Ferkelmit doppelten Ohrmarken gekennzeichnet, um Gewichtsmessungen trotz eventuellemVerlust einer Ohrmarke zuordnen zu konnen.

    2.3 Zuteilung der Ferkel zu den Boxen

    Die Zuteilung der Tiere zu den Boxen erfolgt zufallig. Vor Versuchsbeginn sind die kran-ken und sehr schwachen Tiere eines Wurfes zu entfernen. Das durchschnittliche Ab-setzgewicht sollte zwischen 28.5 kg und 31.5 kg liegen. Fur den Versuch sind somit nurjene Tiere zu berucksichtigen, die sich innerhalb dieser Bandbreite befinden, d.h. alleleichteren und schwereren Tiere werden aus dem Versuch genommen. Mit einem Ge-wicht zwischen 30 kg und 45 kg kommen die Ferkel in das erste Zimmer. Sobald sie einGewicht zwischen 45 kg und 75 kg erreicht haben, findet eine Verlegung in das zweiteZimmer statt. In das dritte Zimmer gelangen die Ferkel mit einem Gewicht zwischen75 kg und 116 kg, also jene die sich in der letzten Mastphase befinden. Jedes von diesendrei Zimmern beinhaltet 8 Boxen (vg

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