Wirkung von Harnstoff- und Kalkammonsalpeter-Düngung auf die Mikroflora und den Stickstoffumsatz im Kiefernrohhumus

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<ul><li><p>Zbl. Bakt. II. Abt., Bd. 132, S. 251-272 (1977) </p><p>[Bereich Bodenkunde und Standortslehre, Sektion Forstwirtschaft Tharandt, Technische Univer sitat Dresden] </p><p>Wirkung von Harnstoff- und Kalkammonsalpeter-Diingung auf die Mikroflora und den Stickstoffumsatz im Kiefernrohhumus The Effect of Urea and Calcium Ammonium Nitrate Application on the Micro-flora and N Conversion in Pine Raw Humus </p><p>H. Mai und H. J. Fiedler </p><p>Mit 5 Abbildungen </p><p>Summary In the Ao horizon of pine raw humus with an initial pH value of 4,7 urea raises the pH value for </p><p>a short time to 6.9-7.4, calcium ammonium nitrate to 5.3, respectively. By N fertilization, parti-cularly in the form of urea, the germination number of the bacteria and actinomycetes increases considerably over a longer period. At the same time the species spectrum of the actinomycetes ex-tends. Germination number and species composition of the microscopic fungi are relatively little affected by fertilization. Urea application promotes urease activity, nitrification and CO2 formation effectively, the decomposition of cellulose corresponds to that of calcium ammonium nitrate. Urea is decomposed to a great extent withm a few days. "Vhen applying urea the N content acces-sible to plants is in the year of application and aftereffect equally large or larger than in the case of applying calcium ammonium nitrate. The nitrate contents do not differ considerably. The content of soluble N decreases in the course of the year, the number of bacteria, on the other hand, increases. Consequently, N fertilization has a favourable effect on the complex of microbiological and chemical properties of the pine raw humus on poor sites in low country. Urea is equal in its effect or superior to calcium ammonium nitrate, both fertilizers should be applied in quantities less than 150 kg N per hectare and year. </p><p>Zusammenfassung Im O-Horizont von Kiefernrohhumus mit einem Ausgangs-pH 4,7 hebt Harnstoff den pH-Wert </p><p>kurzfristig auf 6,9-7,4, Kalkammonsalpeter auf 5,3 an. Durch N-Diingung, insbesondere aber in Form des Harnstoffs, steigt die Keimzahl der Bakterien und Aktinomyzeten iiber Iangere ZeiL betrachtlich an, gleichzeitig erweitert sich das Artenspektrum der Aktinomyzeten. Keimzahl und Artenzusammensetzung der mikroskopischen Pilze werden durch die Diingung relativ wenig be-einflu/3t. Harnstoff-Diingung fordert Ureaseaktivitat, Nitrifikation und CO2Bildung stark, der Zelluloseabbau entspricht dem bei Kalkammonsalpter. Harnstoff wird innerhalb weniger Tage weitgehend abgebaut. Der Gehalt an pflanzenaufnehmbarem Stickstoff ist im Anwendungs- und Nachwirkungsjahr bei HarnstoffDiingung gleich gro/3 oder groJ3er als bei Diingung mit Kalkammon-salpeter, die Nitratgehalte unterschelden sich nicht wesentlich. Der Gehalt an loslichem Stickstoff nimmt im Laufe des Jahres ab, die Zahl der Bakterien dagegen zu. NDiingung wirkt demnach gunstig auf den Komplex mikrobiologischer und chemischer Eigenschaften des Kiefernrohhumus armer Tieflandstandorte. Harnstoff ist dem Kalkammonsalpeter gleichwertig bis iiberlegen, die Anwendungsmengen beider Dunger soUten unter 150 kg Njha und Jahr liegen. </p></li><li><p>252 H. MAl und H. J. FIEDLER </p><p>Fiir die armen Kiefernstandorte im Tiefland der DDR kommt der alleinigen Stickstoffdiingung zur Forderung des Bestandeswachstums erhebliche Bedeutung zu. Die Ansichten dariiber, welchem Stickstoffdiingemittel der Vorzug zu geben ist, unterliegen in der Fostwirtschaft erheblichen Schwankungen. So ist in Schweden eine kontinuierliche Abnahme des zuniichst sehr hohen Harnstoffanteils in den letztenJahren zu beobachten (1974: Ammoniumnitrat 71 %, Harnstoff29 %) (HOLMEN 1975), wahrend sich in der Forstwirtschaft der DDR der umgekehrte Trend ab zeichnet. Zur Klarung dieses fUr die Praxis der Forstdiingung wesentlichen Problems erscheint es notwendig, zuniichst einmal den unterschiedlichen Wert dieser Diinge. mittel fUr die Teilgebiete Bodenfruchtbarkeit, Holzertrag, Umweltschutz und Oko nomie zu betrachten. Dies erleichtert ein Verstandnis der regional und zeitlich un terschiedlichen Entwicklungen in der Diingemittelanwendung. In der vorliegenden Arbeit werden fiir zwei Kiefernbestande geringer Ertragsleistung auf Sandstandorten der Niederlausitz Veriinderungen wesentlicher Bodeneigenschaften nach Diingung mit Harnstoff untersucht und auf einem Standort zusatzlich die Wirkungen von Harnstoff und Kalkammonsalpeter miteinander verglichen. Die qualitative und quantitative Zusammensetzung der pflanzenaufnehmbaren NFraktion sowie der Mikroflora standen dabei im Vordergrund, weil iiber die direkte und indirekte Be einflussung des NHaushaltes im humosen Oberboden die Ertragsleistung der Kie fernbestiinde weitgehend bestimmt wird. Uber die erniihrungsphysiologische und ertragskundliche Auswertung der DiingungsmaBnahmen wird gesondert berichtet (LEUBE, HOHNE U. FIEDLER 1977). </p><p>Material und Methodik </p><p>Aus den vom Bereich Bodenkunde und Standortslehre gemeinsam mit der VVB Agrochemie bearbeiteter Kieferndiingungsversuchen im Gebiet der Niederlausitz wurden die Versuchsflachen in Neschwitz und WeiJ3kollm ausgewahlt. Die Versuchsflache Neschwitz liegt im StFB Lobau, Revier Neschwitz, Abt. 25. Der Bodentyp ist PodsolBraunerde, die Bodenart Mittelsand, die Hu musform feinhumusarmer Rohhumus. Es ist ein ziemlich armer degradierter Talsandstandort del' Standortsgruppe DZ 2. Der Kiefernbestand war zu Versuchsbeginn 105 Jahre alt, sein Wachstum entsprach einer IV. Ertragsklasse. Der Versuch wurde 1969 von HORNE und LEUBE angelegt und die Diingung bis 1973 jahrlich wiederholt. Die Diingermenge betrug jahrlich 145 kg N/ha in Form von Harnstoff. Die Parzellen sind 40 X 40 m groB, und es bestehen je vier Wiederholungen fUr die Priifglieder 0 (ungediingte Kontrolle) und Harnstoff (U). </p><p>Die Versuchsflache WeiBkollm liegt im StFB Hoyerswerda, Rev. WeiBkollm, Abt. 297/304. Der Bodentyp ist BraunerdePodsol, die Bodenart Fein bis Mittelsand, die Humusform typischer Rohhumus. Es handelt siCh urn einen ziemlich armen Talsandstandort, dessen Untergrund den Wasserhaushalt giinstiger gestaltet (Standortsgruppe D 2+). Der Kiefernbestand war zu Versuchs beginn 44 Jahra alt und entspricht einer IL/Ill. Ertragsklasse. Del' Versuch wurde 1971 von LEUBE angclegt und bis 1973 jahrlioh erneut gediingt. Die Diingermenge betrug 200 kg N/ha und Jahr in Form von Harnstoff bzw. Kalkammonsalpeter. Die Parzellen sind 30 X 30 m groB, fUr die Priif glieder 0 (ungediingte Kontrolle), Harnstoff (U) und Kalkammonsalpeter {KAS) bestehen je sechs Wiederholungen. Nach AbschluB der Versuche stellte siCh heraus, daB dle FHiche WeiBkollm im ostlichen Teil vor etwa 20 Jahren mit Hochofenschlacke gediingt worden ist, wobei Menge und Art unbekannt sind. Das erklart die hoheren pHWerte der ungediingten Parzellen im Versuch WeiB kollm gegeniiber dem Versuch Neschwitz. Beide Standorte gehoren klimatisch zum Oberspree.Be. zirk (Ostdeutsches Binnenlandklima). </p><p>Hinsichtlich der umfangreicheren forstlichen Fragestellung dieser Versuche sowie einer eingehen. deren standortskundlichen und ertragskundlichen Charakterisierung von VersClchsfIache und Be stand in Neschwitz sei aufLEUBE, HORNE u. FIEDLER (1977) verwiesen. </p><p>Die Probenentnahmetermine (Tabelle 1 und Abb. 1) fiir die vorliegende Untersuchung lagen 1973 in Neschwitz im 5. Jahr und in WeiBkollm im 3. Jahr der jahrlich wiederholten Diingung so wie 1974 in beiden Versuchen im ersten Nachwirkungsjahr. Je Priifglied wurden von 4 Parzellen </p></li><li><p>Wirkung von Harnstoff- und Kalkammonsalpeter-Diingung auf die Mikroflora 25:~ </p><p>Proben entnommen. Die Mischproben jeder Parzelle setzten sich aus 10 Einzelproben zusammen. Das Material bestand aus dem Of- und Oh-Horizont, die schwer getrennt zu erfassen sind, da der Of-Horizont nur schwach ausgebildet ist. An zwei Terminen wurde au/3erdem Material aus den obersten 5 em des Mineralbodens (AhHorizont) entnommen. </p><p>1m einzelnen wurden bestimmt: Feuchtigkeitsgehalt des Bodens durch Trocknung bei 105 ce, Gliihverlust bei 400 ce, pH mit der Glaselektrode in H 20 und 1 N KCl, Kohlenstoffgehalt durch trockene Verbrennung, Gesamtstickstoffgehalt nach KJELDAHL, Ammonium- und Nitratstickstoff nach BREMNER u. SHAW (1955); Pilze, Bakterien und Aktinomyzeten nach dem KocHschen Plattengu/3verfahren unter Verwendung der Nahrbiiden Bodenextraktagar, Biomalzagar und Glyzerin-Asparagin-Agar (MULLER 1965); die physiologischen Gruppen der harnstoffabbauenden, nitrifizierenden und zellulosezersetzenden Mikroorganismen nach POCHON (1954), die Bodenatmung nach ISERMEYER (1952); die Pilzarten hzw. -gattungen nach GILMAN (1957) und die Aktinomyzeten-gruppen nach KRASSILNIKOV (1959). Die Methoden fiir die bodenchemischen Untersuchungen sind hei FIEDLER (1965) naher beschriehen, fiir die mikrobiologischen Untersuchungen bei FIEDLER u. MAl (1973) und die Methoden der Problenentnahme im Gelande sowie die Horizontbezeichnungen bei FIEDLER u. SCHMIEDEL (1973). Die Versuchsergebnisse wurden varianzanalytisch verrechnet und mit Hilfe des DUNcAN-Tests ausgewertet (WEBER 1972). </p><p>Ergebnisse </p><p>1. Chemische Untersuchungen </p><p>In beiden Versuchsflachen ist unmittelbar nach der Diingung ein Anstieg der pH-Werte im Auflagehumus zu verzeichnen (Tabelle 1 und Abb. 1), der bei U wesent-lich starker als bei KAS ausgepragt ist. Die pH-Erh6hung nimmt im Laufe der Vegetationsperiode ab, sie ist im Nachwirkungsjahr nicht mehr gesichert nachweis-bar. Fiir den Ah-Horizont bestehen im Dlingungsjahr keine gesicherten Unterschiede in den pH-Werten der einzelnen Priifglieder. 1m Nachwirkungsjahr zeigt sich ledig-lich ein geringfligiger Anstieg des pH nach Harnstoffdlingung im Versuch Neschwitz. Die Einwirkung des Harnstoffs auf den pH-Wert iibertrifft somit wesentlich die des KAS. Der Anstieg in den neutralen Bereich nach Harnstoffdlingung ist jedoch nur kurzfristig. </p><p>Durch die Dlingung von 1973 andert sich der Kohlenstoffgehalt im Auflagehumus in beiden Versuchen nicht signifikant, er nimmt aber 1974 in der Harnstoffvariante gegenliber der Kontrollflache gesichert ab (Tabelle 2). </p><p>Der Gesamtstickstoffgehalt steigt 1973 sowohl in Neschwitz als auch in WeiBkollm im Of/Oh-Horizont nach U-Dlingung an, wahrend er nach KAS-Dlingung im Rahmen der Untersuchungsgenauigkeit unverandert bleibt. lnsgesamt flihrt dies zu einer geringen Verengung der C/N-VerhiiJtnisse im Prtifglied U. 1m Nachwirkungsjahr ist der Stickstoffgehalt nicht mehr gegenliber der Kontrolle erh6ht. Die Verengung des C/N-Verhaltnisses bleibt flir die U-Variante jedoch erhalten, ist aber schwach ausgepragt. Flir den Ah-Horizont ist die Verengung des C/N -Verhaltnisses nicht gesichert. Der auf den Gliihverlust bezogene N-Gehalt nimmt im Diingungsjahr nur in der U-Variante deutlich zu, im Nachwirkungsjahr ist lediglich flir den Versuch WeiBkollm eine Verbesserung des N-Gehaltes im Auflagehumus angedeutet. Eine wesentliche und langfristige Verbesserung des N-Gehaltes im Humus ist also nicht nachzuweisen. </p><p>Durch die Dlingung steigt in jedem Fall der Gehalt an pflanzenaufnehmbarem Stickstoff (Summe aus Ammonium- und Nitratstickstoff) deutlich an, wobei im Herbst des Anwendungsjahres zwischen den N-Formen der Diingemittel keine Unterschiede bestehen (Tabelle 3a, Abb. 2a und b). 1m Nachwirkungsjahr ist das Angebot an 1631ichem Stickstoff gleichfalls noch erh6ht, U wirkt hier etwas besser als KAS. </p></li><li><p>Tab</p><p>elle</p><p> la.</p><p> pH</p><p>(H20</p><p>)-W</p><p>ert</p><p>e, V</p><p>ersu</p><p>chs</p><p>flac</p><p>hen </p><p>Nesc</p><p>hwit</p><p>z u</p><p>nd </p><p>Wei</p><p>J3ko</p><p>llm, </p><p>Or/</p><p>Oh-</p><p>Hor</p><p>izon</p><p>t </p><p>Ver</p><p>such</p><p> Pr</p><p>iif-</p><p>Vor</p><p>vers</p><p>uch </p><p>VOl' </p><p>del' </p><p>Dii</p><p>ngun</p><p>g n</p><p>ach </p><p>del' </p><p>Dii</p><p>ngun</p><p>g 19</p><p>73 </p><p>glie</p><p>d N</p><p>ov. </p><p>1972</p><p> 19</p><p>73 </p><p>24.4</p><p>. 14</p><p>./1</p><p>8. 5</p><p>. 13</p><p>.6.</p><p>x </p><p>Sich</p><p>e-x</p><p> Si</p><p>che-</p><p>x </p><p>Sich</p><p>e-</p><p>run</p><p>g ru</p><p>ng </p><p>run</p><p>g </p><p>Neschw</p><p>itz </p><p>0 4,</p><p>8 4,</p><p>7 4,</p><p>8 4,</p><p>6 U </p><p>4,9 </p><p>4,8 </p><p>1 ) </p><p>6,9 </p><p>++</p><p> 5,</p><p>3 +</p><p>Wei</p><p>llko</p><p>llm</p><p> 0 </p><p>5,4 </p><p>5,3 </p><p>4,9 </p><p>4,8 </p><p>KA</p><p>S 5,</p><p>4 5,</p><p>5 +</p><p> 5,</p><p>3 5,</p><p>0 U </p><p>5,6 </p><p>5,3 </p><p>7,4 </p><p>++</p><p>+ </p><p>5,5 </p><p>++</p><p>+ </p><p>1) B</p><p>edeu</p><p>tun</p><p>g de</p><p>l' Z</p><p>eich</p><p>en</p><p> fU</p><p>r di</p><p>ese u</p><p>nd </p><p>die </p><p>folg</p><p>en</p><p>den </p><p>Tab</p><p>elle</p><p>n: </p><p>+ </p><p>++</p><p> +</p><p>++</p><p> o </p><p>mit</p><p> P &lt; </p><p>fi': ~ [)&lt; fi': R k R ro:: D&lt; t&gt;&lt; k i&gt;&lt; K i&gt;&lt; ~ k t&gt;&lt; k K t&gt;&lt; R t&gt;&lt; k ~ t&gt;&lt; K K k &gt;&lt; K )&lt; ~ )&lt; t&gt;&lt; ~ ~ I ~ R )&lt; &gt;&lt; R ) t&gt;&lt; )&lt; &gt;&lt; &gt;&lt; ~ )&lt; i&gt;&lt; )&lt; )&lt; [)&lt; o 2 3 4 </p><p>Abb. lao pH.(KCI)-Werte im Or (Oh-Horizont, Versuch Neschwitz (Untersuchungstermine : 0 30.11. 1972, 4 17.10.1973, </p><p>PH (kel ) </p><p>5 </p><p>1 24.4. 1973, 5 25. 6.1974, 2 14.(18. 5. 1973, 6 22.8. 1974) 3 13.6. 1973, </p><p>t'" II </p><p>t"'1&gt;&lt; I"" 'T I&gt;&lt; V~ V V~ VI&gt;&lt; p-I&gt;&lt; Vi&gt;&lt; V V / / Vp&lt; I&gt;&lt; V[) ~~ VI&gt;&lt; V / /i&gt;&lt; /1&gt;&lt; Vi&gt;&lt; /[) ~~ V / 1&gt;&lt; VI&gt;&lt; / / V </p><p>V / 1&gt; / Vp&lt; V I&gt;&lt; V VI&gt;&lt; V I&gt;&lt; /1&gt;&lt; /1&gt; / Vp&lt; V VI&gt;&lt; /~ /K V V I&gt;&lt; VI&gt;&lt; / Vp&lt; Vp&lt; V I&gt;&lt; VI&gt;&lt; / VI&gt;&lt; VI&gt;&lt; V I&gt;&lt; V /1&gt;&lt; /p&lt; V I&gt;&lt; V /v </p><p>V /[) /[&gt;&lt; V V I&gt;&lt; V~ VI&gt;&lt; V)C o 2 3 5 </p><p>Abb. 1 b. pH-(KC1)-Werte im OI(Oh-Horizont, Versuch Wei13kollm. </p><p>pH (H20) x </p><p>4,5 4,9++ </p><p>4,6 4,7 4,7 </p><p>II'"" i&gt;&lt; k ~ )&lt; )&lt; </p><p>&gt;&lt; )&lt; </p><p>~ 5 </p><p>/ </p><p>/ / / </p><p>/ </p><p>V~ ~~ 6 </p><p>Do tsn Hamstoff </p><p>f\ ~ i&gt;&lt; k ~ &gt;&lt; )&lt; &gt;&lt; </p><p>~ 6 </p><p>Do I2lK alkamrnonsalpeter </p><p>arnstoff escJH </p></li><li><p>Tab</p><p>elle</p><p> 2. </p><p>C-u</p><p>nd </p><p>N-G</p><p>ehal</p><p>t so</p><p>wie</p><p> CjN</p><p>-Ver</p><p>haltn</p><p>is, V</p><p>ersu</p><p>chsf</p><p>lach</p><p>en N</p><p>esch</p><p>wit</p><p>z u</p><p>nd </p><p>Wei</p><p>13ko</p><p>llm, </p><p>OfjO</p><p>h-Ho</p><p>rizon</p><p>t un</p><p>d A</p><p>h-H</p><p>oriz</p><p>onV</p><p>) </p><p>Hor</p><p>izon</p><p>t V</p><p>ersu</p><p>ch </p><p>Pri</p><p>ifgl</p><p>ied </p><p>1973</p><p> 19</p><p>74 </p><p>%C</p><p> G</p><p>v %</p><p>N </p><p>%N</p><p>Gv </p><p>CjN</p><p> %</p><p>C </p><p>Gv </p><p>%N</p><p>t %</p><p>NG</p><p>v C</p><p>jN </p><p>OljO</p><p>h N</p><p>esch</p><p>wit</p><p>z 0 </p><p>38,6</p><p> 74</p><p>,4 </p><p>1,28</p><p> 1,</p><p>86 </p><p>30,2</p><p> 45</p><p>,8 </p><p>75,4</p><p> 1,</p><p>48 </p><p>1,93</p><p> 30</p><p>,9 </p><p>U 38</p><p>,0 </p><p>64,7</p><p> 1,</p><p>41 +</p><p> 1,</p><p>94 </p><p>27,0</p><p> 40</p><p>,10</p><p> 71</p><p>,5 </p><p>1,38</p><p> 1,</p><p>93 </p><p>29,1</p><p>Wei</p><p>13ko</p><p>llm </p><p>0 35</p><p>,5 </p><p>74,8</p><p> 1,</p><p>20 </p><p>1,69</p><p> 29</p><p>,6 </p><p>42,6</p><p> 67</p><p>,5 </p><p>1,24</p><p> 1,</p><p>69 </p><p>34,4</p><p> K</p><p>AS</p><p> 35</p><p>,8 </p><p>67,9</p><p> 1,</p><p>14 </p><p>1,71</p><p> 31</p><p>,4 </p><p>40,7</p><p> 63</p><p>,4 </p><p>1,15</p><p> 1,</p><p>75 </p><p>35,4</p><p> U </p><p>37,3</p><p> 67</p><p>,2 </p><p>1,30</p><p>++ </p><p>1,84</p><p>+ 28</p><p>,7 </p><p>39,6</p><p> 68</p><p>,3 </p><p>1,22</p><p> 1,</p><p>81 </p><p>32,5</p><p>Ah </p><p>Nes</p><p>chw</p><p>itz </p><p>0 1,</p><p>3 0,</p><p>05 </p><p>0,06</p><p> 26</p><p>,0 </p><p>0,8 </p><p>0,03</p><p> 0,</p><p>04 </p><p>26,7</p><p> U </p><p>1,5 </p><p>0,10</p><p> 0,</p><p>11 </p><p>15,0</p><p> 1,</p><p>0 0,</p><p>05 </p><p>0,06</p><p> 20</p><p>,0 </p><p>Wei</p><p>13ko</p><p>llm </p><p>0 2,</p><p>1 0,</p><p>09 </p><p>0,10</p><p> 23</p><p>,3 </p><p>1,7 </p><p>0,07</p><p> 0.</p><p>08 </p><p>24,3</p><p> K</p><p>AS</p><p> 1,</p><p>7 0,</p><p>10 </p><p>0,11</p><p> 17</p><p>,0 </p><p>1,4 </p><p>0,06</p><p> 0,</p><p>07 </p><p>23,3</p><p> U </p><p>1.8 </p><p>0,09</p><p> 0,</p><p>10 </p><p>20,0</p><p> 1,</p><p>2 </p><p>0,05</p><p> 0,</p><p>06 </p><p>24,0</p><p>1) M</p><p>itte</p><p>lwer</p><p>te v</p><p>on</p><p> 4 P</p><p>robe</p><p>nent</p><p>nahm</p><p>en f</p><p>ur d</p><p>en O</p><p>rjOh-</p><p>Horiz</p><p>ont, </p><p>vo</p><p>n 1</p><p> Pro</p><p>bene</p><p>ntna</p><p>hme </p><p>fur </p><p>den </p><p>Ah-</p><p>Hor</p><p>izon</p><p>t </p><p>Tab</p><p>elle</p><p> 3a </p><p>Am</p><p>mon</p><p>ium</p><p>-u</p><p>nd </p><p>Nit</p><p>rats</p><p>tick</p><p>stof</p><p>fgeh</p><p>alt,</p><p> Ver</p><p>such</p><p>sfla</p><p>chen</p><p> Nes</p><p>chw</p><p>itz </p><p>un</p><p>d W</p><p>ei13</p><p>kollm</p><p>, Ah-</p><p>Hor</p><p>izon</p><p>t (A</p><p>ngab</p><p>en in</p><p> mg </p><p>N j</p><p>e 100</p><p> g t</p><p>rock</p><p>enen</p><p> B</p><p>oden</p><p>s) </p><p>Ver</p><p>such</p><p>Nes</p><p>chw</p><p>itz </p><p>Wei</p><p>13ko</p><p>llm </p><p>Pru</p><p>fgli</p><p>ed </p><p>o </p><p>u o </p><p>KA</p><p>S U </p><p>17. </p><p>10. </p><p>1973</p><p>NH</p><p>4-N</p><p>x </p><p>Sich</p><p>er. </p><p>0,9 </p><p>5,0 </p><p>++</p><p> 0,</p><p>2 3,</p><p>4 +</p><p>++</p><p> 3,</p><p>0 +</p><p>+ </p><p>N0</p><p>3-N</p><p>x </p><p>Sich</p><p>er. </p><p>0,9 </p><p>3,0 </p><p>++</p><p> 0,</p><p>2 4,</p><p>5 +</p><p> 4,</p><p>4 +</p><p>22.8</p><p>. 19</p><p>74 </p><p>NH</p><p>4-+</p><p> N</p><p>H4-</p><p>N </p><p>N0</p><p>3-N</p><p> N</p><p>H4-</p><p>+ </p><p>N0</p><p>3-N</p><p> x</p><p> Si</p><p>cher</p><p>. x</p><p> Si</p><p>cher</p><p>. N</p><p>Oa-</p><p>N </p><p>1,8 </p><p>2,2 </p><p>1,7 </p><p>3,9 </p><p>8,0 </p><p>10,2</p><p> +</p><p> 4,</p><p>0 +</p><p> 14</p><p>,2 </p><p>0,4 </p><p>1,4 </p><p>0,5 </p><p>1,9 </p><p>7,9 </p><p>2,1 </p><p>1,8 </p><p>++</p><p>+ </p><p>3,9 </p><p>7,4 </p><p>3,3 </p><p>3,0 </p><p>++</p><p>+ </p><p>6,3 </p><p>l~ </p><p>Ct ~</p><p> ?:i ~ p.. ?:i ~ "'J &gt;-&lt; I;j t::I t-&lt; I;j t:O </p></li><li><p>Wirkung von Harnstoff- und KalkammonsalpeteroDungung auf die Mikroflora 257 </p><p>mgN I 500 </p><p>400 </p><p>350 </p><p>300 </p><p>250 </p><p>200 </p><p>150 </p><p>laO </p><p>50 </p><p>lllIIIIIIlo } NH~ - N [XJ Hornstoff c==J NOJ-N </p><p>2 3 </p><p>Abb.2a. Summe aus Ammonium- und Nitratstickstoffgehalt im Or/Oh-Horizont, Versuch Nesch-witz (Angaben in mg N je 100 g trockenen Bodens). </p><p>Von be sonde rem Interesse sind jedoch Kenntnisse iiber den zeitlichen Verlauf des NH4- und NOa-Gehaltes im Auflagehumus von Beginn der Diingung an (Tabelle 3b, c;...</p></li></ul>

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