Was gehört zur Ausbildungsreife

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Fhigkeiten und Arbeitstugenden, die fr alle Ausbildungsberufe wichtig sind. Sozialkomepetenz, Handlungskompetenz und mehr..

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  • 1. Ausbildungsreife was zhlt eigentlich dazu? Fhigkeiten und Arbeitstugenden, die fr Wir alle alle Ausbildungsberufe wichtig sind -wollen alt werden gleich, ob es sich um eine besonders und jungbleiben. anspruchsvolle oder um eine weniger anspruchsvolle Ausbildung handelt.

2. Berufsspezifische Eignungenz Sind bestimmte Fhigkeiten nur fr ausgewhlte Berufe wichtig, whrend sie bei anderen keine besondere Rolle spielen, gehren diese zur berufsspezifischen Eignung.Rainer Siebernwww.siebern.de 2 3. Sokrates"Die Jugend liebt heute den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autoritt, hat keinen Respekt mehr vor lteren Leuten und diskutiert, wo sie arbeiten sollte. Die Jugend steht nicht mehr auf, wenn ltere das Zimmer betreten. Sie widerspricht den Eltern und tyrannisiert die Lehrer."Rainer Siebern www.siebern.de3 4. Fhigkeiten & FertigkeitenEinigkeit besteht auch dahingehend, dass unter "Ausbildungsreife" nur solche Aspekte beschrieben werden knnen, die schon bei Antritt der Lehre vorhanden sein mssen.Fhigkeiten und Fertigkeiten, die erst whrend der Lehre erworben werden sollen und im Ausbildungsplan als Lernziele aufgefhrt werden, gehren nicht dazu. Rainer Siebernwww.siebern.de4 5. Welche Tugenden mssen Jugendliche mitbringen?1.Zuverlssigkeit 2.Die Bereitschaft zu lernen 3.Die Bereitschaft, Leistung zu zeigen 4.Verantwortungsbewusstsein 5.Konzentrationsfhigkeit 6.DurchhaltevermgenRainer Siebernwww.siebern.de5 6. Welche Tugenden mssen Jugendliche mitbringen?7. Beherrschung der Grundrechenarten 8. Einfaches Kopfrechnen 9. Sorgfalt im Umgang mit dem Arbeitsmaterial 10. Rcksichtnahme und Hflichkeit 11. Toleranz und die Fhigkeit zur Selbstkritik 12. Konfliktfhigkeit & Anpassungsfhigkeit 13. Die Bereitschaft, sich in die betriebliche Hierarchie einzuordnen Rainer Siebern www.siebern.de6 7. Zusammenfassung der geforderten TugendenGesunder Die Fachleute denken damit vorMenschenverstand:allem an allgemeine Arbeits-,eigentlich nur eine Anhufung vonLeistungs- Vorurteilen, die man bis zum 18.und Sozialtugenden.Lebensjahr erworben hat.Albert Einstein 14.03.1879 - 18.04.1955 deutscher Physiker und Nobelpreistrger Rainer Siebernwww.siebern.de7 8. Diese Dinge sind fr alle Ausbildungsberufe nicht mehr so wichtig sind !Relativ einig ist sich die Mehrheit der Experten und Expertinnen dagegen, dass schriftliche Ausdrucksfhigkeit, Grundkenntnisse der Flchen-, Lngen- und Volumenberechnung, betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse und Grundkenntnisse der englischen Sprache hchstens fr einen Teil der Ausbildungsberufe wichtige Eingangsvoraussetzungen bilden und damit nicht zur allgemeinen Ausbildungsreife gehren. Rainer Siebern www.siebern.de 8 9. Wie hat sich die Bewerberqualifikation in den letzten Jahren entwickelt?z Alles in allem sehen die Fachleute die Entwicklung der letzten Jahre eherskeptisch z Sie glauben, dass die Leistungsfhigkeit der Lehrstellenbewerbergesunken sei z Dies gilt insbesondere fr das durch die Schule vermittelte Wissen z Die schriftliche Ausdrucksfhigkeit, die Beherrschung der deutschenRechtschreibung (SMS & Chat) und die Fhigkeit zum einfachenKopfrechnen (Taschenrechner in der Schule) knnten in den letztenJahren nachgelassen habenRainer Siebern www.siebern.de9 10. Positive Vernderungen bei Jugendlichen Erziehung ist z Kenntnisse im IT-Bereich organisierteVerteidigung z Kenntnisse in der englischen derErwachsenen Sprachegegen dieJugend. z Die Selbstsicherheit von Mark Twain (35) Jugendlichen 30.11.1835 -21.04.1910US-Schriftsteller z Die Kommunikations- und Teamfhigkeit der Jugendlichen Rainer Siebern www.siebern.de 10 11. Sieben Themenfelder im dynamischen Wandel der Arbeitswelt1. Vernderungen in den Familien der Jugendlichen 2. Die Ausbildungs und Arbeitsmotivation der Jugendlichen- 3. Kenntnisse der Ausbildungs und Arbeitswelt - 4. Die Vermittlung von Werten und Wissen durch die Schule 5. Die Vorbereitung auf die Berufswahl und die Lehrstellensuchedurch die Schule 6. Vernderte Anforderungen whrend der Ausbildung 7. Der technische und demographische Wandel in derArbeitswelt.Rainer Siebern www.siebern.de11 12. Dynamischer Wandel in der Arbeitsweltz Der technische Wandel beschleunigt sich immer Auch mit sechzig kann mehrman noch z Globalisierung als wirtschaftliche Verflechtung von vierzig sein - aber nur Unternehmen noch eine z Internationalisierung moralischer halbe Stunde am Tag. UnternehmenstugendenAnthony Quinn z Steigende Anforderungen in den Lehrberufen und21.04.1915 - die Ansprche der Betriebe an das 03.06.2001 US- Leistungsniveau der Bewerberamerikanischer SchauspielerRainer Siebernwww.siebern.de12 13. Soziale Vernderungen in der Familiez Der Zusammenhalt innerhalb der Familie knnte gesunken sein (Patchwork, berlastung, Individualisierung) z Die Vermittlung von Selbststndigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Arbeitstugenden knnte deutlich nachgelassen haben.Viele Jugendliche sind in ihren Familienweitgehend auf sich selbst gestellt, demPC oder Fernseher berlassen Rainer Siebernwww.siebern.de 13 14. Was knnen Eltern ihren Kindern fr die Ausbildung vermitteln?1. Ihren Kindern grundlegende Werte vermitteln 2. Verantwortung fr die Vermittlung von Arbeitstugenden (z.B.Pnktlichkeit) bernehmen 3. Die Auseinandersetzung ihrer Kinder mit der Berufswahlfrdern 4. Generell positive Rollenvorbilder fr ihre Kinder sein 5. Allgemein mehr fr die Kinder aktiv da sein, um dieAusbildungsreife ihrer Kinder zu entwickeln. 6. Konkret: miteinander Reden und miteinander spielen. Gernefter den TV, den PC und die Spiele- K onsole ausschalten Rainer Siebern www.siebern.de 14 15. Wandelnde Unternehmensanforderungenz Strker als bisher das Entwicklungspotenzial der Jugendlichen bercksichtigen z Zuknftig mssen sich Unternehmen intensiver als bisher der Verantwortung stellen, auch schwchere Jugendliche auszubilden. z Der prozentuale Anteil benachteiligter Jugendlicher wird vermutlich kaum sinken, aber die gesamte Menge z Ausbildung schafft betriebliche Zukunft frJugendliche und Unternehmen Rainer Siebernwww.siebern.de 15 16. Steigende Erwartungen an Jugendliche z Jugendliche mssen deutlich frher als"Ich bin umgeben von dummen bisher Verantwortung fr das eigene Leben Sprchen, blder bernehmen. Anmache, tzenden Parties, z Dazu gehrt vor allem zu lernen, diefertigen Freunden, eigenen Kompetenzen realistisch zu lauter Musik - ich glaube, ich bin einzuschtzen mitten in der z Frhzeitig Kontakt zur Berufswelt besten Phase meines Lebens!" - aufzunehmen (betriebliche Praktika undAutor unbekannt Schlerjobs) Rainer Siebern www.siebern.de16 17. Hinweise zum Weiterlesenz Brosi, Walter (2005) Aktuelle Probleme der dualen Ausbildung in Deutschland. zIn: Bundesinstitut fr Berufsbildung (Hrsg.)"Wir brauchen hier jeden, hoffnungslose Flle knnenwir uns nicht erlauben!" Wege zur Sicherung derberuflichen Zukunft in Deutschland. Bielefeld: W.Bertelsmann Verlag, 2005. Rainer Siebern www.siebern.de17 18. Hinweise zum Weiterlesenz Eberhard, Verena; Krewerth, Andreas; Ulrich, Joachim Gerd(2005)"Man muss geradezu perfekt sein, um eineAusbildungsstelle zu bekommen." Die Situation ausSicht der Lehrstellenbewerber.In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, 3/2005. S. 10-13.Expertenmonitor: http://www.bibb.de Rainer Siebernwww.siebern.de 18 19. Vielen Dank fr Interesse"Die Jugend ist nicht gut nicht schlecht. Sie ist wie die Zeit, in der sielebt!" - Gregor Dorfmeister, "Die Brcke" Rainer Siebern Diplom Sozialwissenschaftler:Weitere Informationen finden Sie unterwww.siebern.deRainer Siebern www.siebern.de19

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