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  • Wappen und Flaggendes Freistaats Thringenund seiner Landkreisesowie kreisfreien Stdte

    Wappen und Flaggendes Freistaats Thringenund seiner Landkreisesowie kreisfreien Stdte

  • Wappen und Flaggendes Freistaats Thringen

    und seiner Landkreise sowie kreisfreien Stdte

    Landeszentrale fr politische Bildung Thringen

  • Erfurt 2000, 2., durchgesehene und erweiterte AuflageHerausgeber: Landeszentrale fr politische Bildung Thringen

    Redaktion und Konzeption: Hartmut UlleDie Texte zu den einzelnen Landkreisen und kreisfreien Stdten entstanden

    aus Zuarbeiten dieser Gebietskrperschaften.

    Die Abbildung und Verwendung der Landkreis- und Stadtwappen sowie -flaggen unterliegteinschrnkenden Bestimmungen.

    Fr die vorliegende Mappe liegen die Genehmigungen der Landrte und Oberbrgermeister vor.

    Druck: Gutenberg Druckerei GmbH WeimarISBN 3-931426-45-9

  • InhaltFreistaat Thringen

    Altenburger Land

    Eichsfeld, Landkreis

    Eisenach, kreisfreie Stadt

    Erfurt, Landeshauptstadt

    Gera, kreisfreie Stadt

    Gotha, Landkreis

    Greiz, Landkreis

    Hildburghausen, Landkreis

    Ilm-Kreis

    Jena, kreisfreie Stadt

    Kyffhuserkreis

    Nordhausen, Landkreis

    Saale-Holzland-Kreis

    Saale-Orla-Kreis

    Saalfeld-Rudolstadt, Landkreis

    Schmalkalden-Meiningen, Landkreis

    Smmerda, Landkreis

    Sonneberg, Landkreis

    Suhl, kreisfreie Stadt

    Unstrut-Hainich-Kreis

    Wartburgkreis

    Weimar, kreisfreie Stadt

    Weimarer Land

  • ALTENBURGER LAND LandratsamtLindenaustrae 9, 04600 Altenburg

    EICHSFELD LandratsamtFriedensplatz 8, 37308 Heiligenstadt

    EISENACH StadtverwaltungMarkt 1, 99817 Eisenach

    ERFURT StadtverwaltungFischmarkt 1, 99084 Erfurt

    GERA StadtverwaltungKornmarkt 12, 07545 Gera

    GOTHA Landratsamt18.-Mrz-Strae 50, 99867 Gotha

    GREIZ LandratsamtDr.-Rathenau-Platz 11, 07962 Greiz

    HILDBURGHAUSEN LandratsamtMarkt 2, 98646 Hildburghausen

    ILM-KREISLandratsamtRitterstrae 14, 99310 Arnstadt

    JENAStadtverwaltungAm Anger 15, 07743 Jena

    KYFFHUSERKREISLandratsamtMarkt 8, 99706 Sondershausen

    NORDHAUSENLandratsamtGrimmelallee 23, 99734 Nordhausen

    SAALE-HOLZLAND-KREIS LandratsamtIm Schlo, 07607 Eisenberg

    SAALE-ORLA-KREIS LandratsamtOschitzer Strae 4, 07907 Schleiz

    SAALFELD-RUDOLSTADT LandratsamtSchlostrae 24, 07318 Saalfeld

    SCHMALKALDEN-MEININGENLandratsamtJerusalemer Strae 13, 98617 Meiningen

    SMMERDA LandratsamtBahnhofstrae 9, 99610 Smmerda

    SONNEBERG LandratsamtBahnhofstrae 66, 96515 Sonneberg

    SUHL StadtverwaltungMarktplatz 1, 98527 Suhl

    UNSTRUT-HAINICH-KREIS LandratsamtLindenbhl 28/29, 99974 Mhlhausen

    WARTBURGKREISLandratsamtErzberger Allee 14, 36433 Bad Salzungen

    WEIMARStadtverwaltungSchwanseestrae 17, 99423 Weimar

    WEIMARER LANDLandratsamtBahnhofstrae 28, 99510 Apolda

    Anschriftenverzeichnis

  • ThringenThringen

  • Landesflagge Landesdienstflagge

    Thringen

  • Das Wappen des Freistaats Thringen bildet ein auf-recht stehender, achtfach rot-silbern gestreifter, goldgekrnterund goldbewehrter Lwe auf blauem Grund, umgeben vonacht silbernen Sternen. Dieses Wappen wurde aus demUrwappen von Thringen, dem Bunten Lwender Ludowinger vom Anfang des 13. Jahrhundertsbernommen. Die lteste erhaltene farbige bildlicheDarstellung finden wir auf dem Wappenschild Land-graf Konrads von Thringen: der rot-weie Lwe auflasurblauem Grund, golden bewehrt und gekrnt.Nach dem Ende der Ludowinger Herrschaft endeteder Erbfolgekrieg 1264/65 mit der politischenSelbststndigkeit Hessens und der Angliederung derLandgrafschaft Thringen an die MarkgrafschaftMeien. Hessen fhrt seitdem den Bunten Lwenals Landeswappen allerdings wei-rot gestreift und in den wettinischen Wappen dokumentierte erden Besitzanspruch ehemals ludowingischer Gebieteund Lehen in Thringen, indem er an hervorragen-den Pltzen im Schild gefhrt wurde. Mit der Bil-dung des Landes Thringen am 1. Mai 1920 als Zu-sammenschluss der sieben ehemaligen Herzog- bzw.Frstentmer wurde nicht das Lwenwappen wie-derbelebt, sondern am 7. April 1921 das Wappen desLandes Thringen sieben silberne Sterne auf ro-tem Grund verkndet. Mit dem Machtantritt derNationalsozialisten erhielt Thringen ein neuesWappen quadriert mit einem Herzschild , welchesdas schsische Rautenkranzwappen fr die ernestini-schen Lnder, den kaiserlichen Doppeladler, derden Schwarzburgern anlsslich ihrer Erhebung inden Reichsfrstenstand als Gnadenwappen verlie-hen worden war, den reuischen Lwen und dieHenneberger Henne vereinte, belegt mit dem acht-fach von Silber und Rot quergestreiften Lwen derhessischen Streifung in Blau, der ein goldenesHakenkreuz darbrachte. Im Juli 1945 erhielt Thrin-gen sein nunmehr drittes Hoheitszeichen, einen gol-denen Lwen auf rotem Grund, umgeben von jetztacht silbernen Sternen der neu aufgenommene

    achte Stern symbolisierte die vorherigen preui-schen Gebiete Thringens, die 1944 zum LandThringen kamen. 1952 wurde das Land Thringensamt seinem Wappen beseitigt und erst mit der Wie-dergrndung 1990 wurde 1991 das jetzige ThringerWappen auf historischer Grundlage geschaffen. DieLandesfarben sind wei-rot. Die Landesflagge be-steht aus je einem gleich breiten weien und rotenLngsstreifen; die Landesdienstflagge ist die Landes-flagge, die in der Mitte das Landeswappen jeweilssenkrecht zeigt.

    Thringen liegt im Zentrum der BundesrepublikDeutschland. Mit 16.172 km2 ist es der Flche nachdas kleinste der fnf neuen Bundeslnder und hatca. 2,45 Millionen Einwohner (31.12.1999) in 1.019Gemeinden. Die Verwaltungsgliederung umfasst 17Landkreise und 6 kreisfreie Stdte. Es wird von denBundeslndern Hessen, Niedersachsen, Sachsen-An-halt, Sachsen und Bayern umgeben.

    Die Geschichte Thringens lsst sich bis etwa um350.000 v. Chr. zurckverfolgen: mit dem Fund einesHomo erectus bei Bilzingsleben liegen lteste Zeug-nisse von Steinzeitmenschen in Thringen vor. Nachden Alteinheimischen und Kelten um die Zeiten-wende lassen sich Hermunduren nachweisen, dienach ihrer Einwanderung einen eigenen Stammes-verband bilden. Um 380 n. Chr. erfolgte die erstma-lige Erwhnung des Namens Thoringi fr Thrin-gen bei Flavius Vegetius Renatus; die uere Sd-grenze des spteren Knigreiches lag nrdlich derDonau, bei Bad Salzungen lag die Westgrenze, imOsten werden uns als Grenzgewsser die Mulde unddie Elbe angegeben und im Norden gehrte nochdie Altmark zum Thringer Knigreich. Der Sagenach soll der erste Knig des Thringer Reiches Er-phes geheien haben, der um 325 Erfurt gegrndethaben soll. Doch bereits 531 war das Thringenreichunter Knig Herminafried durch den Sieg der Fran-

    Thringen

  • ken und Sachsen bei Burgscheidungen an der Un-strut untergegangen Thringen wird Teil derFrancia Orientalis. Die frnkisch-schsische Herr-schaft dauerte an, bis in der Mitte des 11. Jahrhun-derts Ludwig der Brtige aus Lohr bei Aschaffenburgdie thringische Ludowinger-Dynastie begrndete.Mit dem Erbfolgekrieg 12471264 nach dem Tod deskinderlosen Landgrafen Heinrich Raspe IV. flltThringen an Heinrich den Erlauchten und dieLandgrafschaft Hessen an Sophie von Brabant;Thringen ist nunmehr bis zum schsischen Bruder-krieg 14461451 unter Wettiner Herrschaft. Mit demLeipziger Teilungsvertrag 1485 zerfllt der wettini-sche Besitz in Thringen in einen nrdlichen alber-tinischen und einen sdlichen ernestinischen Teil.In Folge mehrerer Erbteilungen, Fehden und Be-sitznderungen glich Thringens politische Karte zuBeginn des 19. Jahrhunderts einem Flickenteppichaus Frstentmern, Herzogtmern, Grafschaftenund anderen selbststndigen Herrschaften. Zur Eini-gung Thringens kam es erst im Ergebnis der Novemberrevolution 1918 nach der erzwungenenAbdankung der Landesfrsten: am 1. Mai 1920 tratdie erste Thringer Verfassung in Kraft, die Weimarzur Landeshauptstadt erklrte; die preuischen Gebiete, darunter Erfurt, gehrten zu dieser Zeitnoch nicht zum Land Thringen erst nach dem 2. Weltkrieg wurden auch diese Gebiete dem LandThringen angegliedert. Landeshauptstadt bliebzunchst Weimar. Bestrebungen, diese nach Erfurtzu verlegen, wurden mit der 1952 erfolgten Verwal-tungsreform quasi wie auch das Land Thringen zerschlagen. Die staatliche Wiedergeburt Thrin-gens begann whrend der Wende 1989/90 und warmit der Landtagswahl am 14. Oktober 1990 vollzo-gen.

    Geographisch und geologisch entstand das heutigeRelief Thringens in einem Zeitraum von ber 500Mio. Jahren so ist das Land Teil der mitteldeut-schen Hgel- und Mittelgebirgslandschaft: Die sdli-che Landeshlfte durchzieht von Nordwesten nachSdosten der schmale Kamm des Thringer Waldesmit dem Groen Beerberg als hchster Erhebung(983 m); als Kammweg wurde dessen Rennsteigberhmt. Im Sdwesten steigt die Hochflche desMeininger Landes im Grenzbereich zu Hessen undBayern zur Rhn an. Nrdlich des Thringer Waldeserstreckt sich die Landschaft des Thringer Beckens,das im Dreilndereck zu Niedersachsen und Sach-sen-Anhalt hier werden lediglich noch 119 m Hhe. NN vermessen in den Harz berleitet und imWesten an die Hochflche des Eichsfeldes angrenzt.Nach Osten flachen die Thringer Hgel immermehr ab und die Landschaft ffnet sich den Weitendes schsischen Tieflandes. Auch die hydrogeologi-sche Gliederung Thringens ist uneinheitlich struk-turiert: das Land liegt im Einzugsbereich der drei

    mitteleuropischen Stromgebiete Elbe, Weser undRhein. Auf Grund seiner geographischen Lage wirddas Klima Thringens durch Luftstrmungen auswestlichen Richtungen beeinflusst und fhrt zu mil-den Wintern und relativ khlen Sommern. Nahezuein Drittel Thringens ist mit Wald bedeckt, was ihmden Beinamen Grnes Herz Deutschlands einge-bracht hat. Auch die Vegetationsbedeckung weisteine groe Vielfalt aus und gehrt mit etwa 1500Pflanzenarten zu den botanisch interessantestenRumen Deutschlands. Anstelle urbaner Ballungs-zentren wird die Siedlungs

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