unter uns gesagt - nr. 150

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Unter uns gesagt - Nr. 150

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  • unter uns gesagt...Stiftung Diakoniewerk Kropp

    JubilumsAusgAbe-Nr. 150 22. mrz 2016 45. JAhrgANg

    Wie es dazu kam... Irmgard Klaaen erzhlt

    Seite 6

    So will ich wohnen! Hesterberg & Stadtfeld erarbeitet einen AktionsplanSeite 26

    Jung und Alt gemeinsam! Jugend im Austausch mit SeniorenSeit 29

  • Korn, das in die Erde...Korn, das in die Erde...

  • orientieren uns nicht an den Begrenzungen, sondern an

    den Mglichkeiten, die das Leben bereithlt. Jrgen Henkys

    wei ein Lied davon zu singen:

    Korn, das in die Erde, in den Tod versinkt,

    Keim, der aus dem Acker in den Morgen dringt

    Liebe lebt auf, die lngst erstorben schien:

    Liebe wchst wie Weizen und ihr Halm ist grn.

    ber Gottes Liebe brach die Welt den Stab,

    wlzte ihren Felsen vor der Liebe Grab.

    Jesus ist tot. Wie sollte er noch fliehn?

    Liebe wchst wie Weizen und ihr Halm ist grn.

    Im Gestein verloren Gottes Samenkorn,

    unser Herz gefangen in Gestrpp und Dorn

    hin ging die Nacht, der dritte Tag erschien:

    Liebe wchst wie Weizen und ihr Halm ist grn. 1

    Wir danken fr Ihr Interesse an unserem Magazin, freuen

    uns auf Ihre Rckmeldung durchaus auch Ihre kritischen

    Bemerkungen und beackern getrost den groen Garten

    unseres Lebens. Davon erzhlt auch die nun vorliegende

    Jubilumsausgabe und prsentiert einen bunten Strau an

    Informationen.

    Im Namen des ganzen unter uns gesagt-Teams

    grt freundlich

    B lumensamen schenken wir Ihnen! Damit daraus etwas wchst, brauchen wir Ihre Mithilfe das Ttchen aus dem

    Heft lsen und ffnen; den Boden bereiten im Garten oder

    im Blumentopf, vielleicht in einer Schale auf der Fenster-

    bank oder im Balkonkasten; die Saat in die Erde bringen,

    fr gengend Flssigkeit sorgen das ist Ihre Aufgabe. Und

    sich am Wachsen, spter an den Blten freuen! So wird

    es an vielen, vielen Stellen in unserem Land bunt in den

    Husern unseres Unternehmensverbundes und bei Ihnen

    zu Hause.

    150 Ausgaben der unter uns gesagt feiern wir mit

    diesem Heft die erste Nummer aus dem Mrz 1972

    und die verschiedenen Formate seitdem haben wir erneut

    abgedruckt. Blumensamen schenken wir Ihnen, denn seit

    der ersten Ausgabe soll die Information sich verbinden mit

    der vielgestaltigen, eigenen Beteiligung, immer geht es ums

    aktive Sen und Ernten und um die Freude am Gewachse-

    nen. Dies Ziel ist es wert, auch Mhsal und Enttuschung

    nicht auszuweichen, wir wissen um den erforderlichen

    langen Atem und wir wissen um den Segen, der aus dem

    Verborgenen neues Leben wachsen lsst.

    Das Selbstverstndnis der unter uns gesagt ist seit

    ihren Anfngen das Gleiche: Eine Zeitung von Mitarbeitern

    fr Mitarbeiter. Pastor Alfred Hoeck war, gemeinsam mit dem

    Redaktionsteam, davon berzeugt, dass Information die

    erste Voraussetzung fr das Interesse am Ganzen und fr

    jede Art von Mitverantwortung ist. Wir stimmen ausdrck-

    lich zu. Manches hat sich gendert. Heute wenden wir

    uns nicht mehr an 250 Mitarbeitende in Kropp wie vor 44

    Jahren, sondern an ca. 1.800 Kolleginnen und Kollegen

    auch an der Ost- und der Westkste unseres Landes

    und an viele Interessierte, die unseren Weg begleiten.

    Unverndert aber teilen wir miteinander die Arbeit und

    das Leben, und wir erinnern uns an das Vertrauen auf

    Gottes lebendige und Leben schaffende Kraft. Passion und

    Ostern, Not und ihre berwindung immer wieder: Wir

    1Evangelisches Gesangbuch, Nr. 98

    Jrn Engler

    Theologischer Vorstand

    unter uns gesagt... Editorial 3

  • unter uns gesagt...

    15 17

    Klamotte der Secondhandladen mit Stil im

    Diakoniewerk Kropp

    Verabschiedung in den Ruhestand

    Kropp in Concert Gospelchor Pahlen

    Kropp in Concert Konzerttermine

    Ehrenamt im Tagestreff Strandkorb

    Hinter den Kulissen Die Wohngruppe Norderstrae

    beim NDR

    Vorstellung Joachim Schnackenberg

    Goldenes Kronenkreuz der Diakonie fr Heinz

    Henningsen

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    Liebe unter uns gesagt... Leser,

    auf den Seiten 6 bis 14, unter der Rubrik Jubilum,

    machen wir eine kleine Zeitreise zu den Anfngen

    unseres Magazins vor 44 Jahren. Wir zeigen Ihnen,

    wie alles begann und wo die Reise bis jetzt ange-

    kommen ist.

    Das Redaktionsteam wnscht Ihnen

    viel Spa beim Lesen

    PS. Sie knnen auch was gewinnen!

    Lsen Sie das Kreuzwortrtsel auf Seite 38,

    und mit etwas Glck gewinnen Sie einen

    von 3 Strandkorb Einkaufs- und Verzehr-

    gutscheinen im Wert von je 50,-- E

    Stiftung Diakoniewerk Kropp

    St. Martin

    St. Ansgar

    Unternehmensverbund

    4

    Inhalt

    unter uns gesagt... Jubilumsausgabe-Nr. 150

  • unter uns gesagt...

    Betriebsbergang der Diakonie-Sozialstation Whrden

    Vorstellung Stephanie Jahn und Frank Hger

    Editorial

    Dienstjubilen

    Neue Mitarbeitende

    Vorschau

    Kchentipp

    Buchtipp

    Kreuzwortrtsel

    Impressum

    Hinweis: Aus Grnden der besseren Lesbarkeit haben wir uns im Magazin berwiegend auf eingeschlechtliche Formulierungen beschrnkt. Diese sind selbstverstndlich stets geschlechtsneutral zu verstehen.

    Neue Kooperation zwischen Bruno-Lorenzen-Schule

    (BLS) und Stiftung Diakoniewerk Kropp

    Neugestaltung der Gemeinschaftsrume im

    Pflegeheim Am Rathausmarkt

    Erffnung der Tagespflegeeinrichtung Zum hr

    So will ich wohnen! Hesterberg & Stadtfeld

    erarbeitet ein breitgefchertes Fundament fr den

    Aktionsplan So will ich wohnen!

    Neujahrstreffen des Hospizdienstes Eiderstedt

    Jung und Alt gemeinsam! Jugend im Austausch mit

    Senioren und Plattdeutsch fr Jung und Alt

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    39

    2322 29

    St. Georg

    St. Christian

    Hesterberg & Stadtfeld

    St. Benedikt

    5

  • Wie es dazu kam so lautete die berschrift einer Rubrik in der unter uns gesagt, die es von der ersten Ausgabe an gab. Und wenn man wissen will, wie es dazu kam, dass es die unter uns gesagt berhaupt gibt und wie es damals 1972 zuging, als sie gegrndet wurde, dann fragt man am besten jemanden, der dabei war und der sich auskennt.Mitglied des ersten Redaktionsteams war neben Hans Hansen, Dorothee Paetschke und Ernst-Ulrich Hb-ner die damalige Pflegedienstleitung und Unterrichtsschwester Irmgard Klaaen. Heute lebt sie im Ruhestand in einer Wohnung im Haus Siloah in Kropp und ist dem Diakoniewerk im- mer noch sehr verbunden.Sie war bereit, zu erzhlen, wie alles begann und wie es in der Redaktion damals zuging. Das Gesprch mit ihr fhrte Pastorin Claudia Zabel, die heute in der Redaktion der unter uns gesagt mitarbeitet.

    uug: Schwester Irmgard, wer hatte denn eigentlich die Idee zur unter uns gesagt, und warum sollte es diese Zeitung im Diakoniewerk geben?Sr. Irmgard: Die Idee hatte Hans Hansen. Er hatte es geschafft, fr das Diakoniewerk bessere Pflegestze zu bekommen als vorher, sodass man mehr Mitarbeiter einstellen konnte. Un-gefhr 250 waren es zu der Zeit wohl. Da kannte nicht mehr jeder jeden, und man musste sich berlegen, wie man Informationen an alle weitergeben konnte. So kam die Idee auf, ein Mit-arbeiter-Informationsblatt zusammen-zustellen, das regelmig erscheinen sollte. Eine richtige Zeitung war es damals ja noch nicht.uug: Welche Art Informationen soll-ten den Mitarbeitenden gegeben werden?Sr. Irmgard: Naja, die neuen Mit-arbeiter sollten wissen, wo auf dem

    Gelnde sie was finden konnten. Alle sollten ein bisschen was erfahren ber die Entstehung und die Geschichte des Diakoniewerks. Dafr gab es die Rubrik Wie es dazu kam. Dafr schrieb die Diakonisse Dorothee Paetschke, die sich gut auskannte, manchmal auch andere Leute, die im Werk Bescheid wussten. Die einzelnen Huser wurden vorgestellt, und es gab auch immer mal eine kleine Kostprobe von Pastor Paulsens Humor Und dann wurde natrl ich auch ber Entscheidungen des Vorstandes berichtet, die die Mitarbeiter betrafen. Und Gratulationen zu Geburtstagen oder Jubilen der Mitarbeiter gab es, oder Kondolenzen, wenn ein Angeh-riger oder ein Bewohner gestorben war.Uug: Also ganz hnlich wie heute auch noch?!Sr. Irmgard: Ja, nur dass natrlich alles viel grer geworden ist wie das Diakoniewerk ja auch. uug: Wie war denn die Resonanz bei den Mitarbeitenden auf das neue Mitarbeiterblatt?Sr. Irmgard: Gut. Es wurde viel gelesen, und es gab auch viele Mit-arbeiter, die wollten es zugeschickt haben, wenn sie in Rente gingen.uug: Schwester Irmgard, wie lange haben Sie denn im Redaktionsteam mitgearbeitet?Sr. Irmgard: Lassen Sie mich ber-legen Von 1972 bis 1989, als ich selbst in Rente ging. Rechnen drfen Sie jetzt.uug: Das sind siebzehn Jahre eine lange Zeit! Dann hat es Ihnen wohl Spa gemacht. Wenn ich es richtig wei, dann war die Mitarbeit ja ehrenamtlich, also neben und zustzlich zu Ihrer Arbeit. Wie wurde denn entschieden, wer ber welches Thema schreiben soll? Oder gab es immer gengend Frei-willige?Sr. Irmgard: Ach, wir haben uns das immer gegenseitig aufs Auge ge-

    drckt: Jeder ist dafr, dass der ande-re was schreibt!

    Schwester Irmgard schmunzelt; auch sie hat Humor und immer noch sehr viel Elan. Heute schreibt sie keine Berichte fr die unter uns gesagt mehr, aber sie liest sie mit groem Interesse und manchmal auch mit ein wenig Erstaunen darber, wie sich alles so schnell entwickelt hat bis heute. Selber lebt die heute 89-Jhrige ganz im Hier und Jetzt. Ihr jetziges ehrenamtliches Eng

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