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Ausgabe 2015

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  • Ausgabe 4 | 2015Ausgabe 4 | 2015

    Ratgeber: Hilfe in schweren StundenRatgeberRatgeber: Hilfe in schweren Stunden: Hilfe in schweren Stunden: Hilfe in schweren StundenRatgeberRatgeber: Hilfe in schweren Stunden: Hilfe in schweren Stunden: Hilfe in schweren Stunden: Hilfe in schweren Stunden

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    Abschied Ratgeber

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    Alles hat seine Zeit, es gibt eine Zeit der Freude, eine Zeit der Stille, eine Zeit

    des Schmerzes, der Trauer, und eine Zeit der dankbaren

    Erinnerung Unbekannt

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  • 3Abschied An

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    VorwortSprechen ber Unaussprechliches

    S o verschieden die Menschen sind, so verschieden gehen sie auch mit dem Thema Tod um. Nicht jeder setzt sich damit offen auseinander. Viele verdrngen den Gedanken ber die eigene Vergnglich-keit. Der Tod das ist eine Sache, ber die viele nicht sprechen wollen und auch nicht knnen.

    Der Umgang mit dem Thema Tod das zeigt auch ein Blick in die Geschichte ist geprgt von gesellschaftlichen Verhltnissen, Religion, Traditionspflege, Ritualen zur Trauerbewlti-gung usw. Und so wie unsere Gesellschaft in einem stndigen Wandel ist, so ndert sich auch das Verhltnis der Menschen zu diesem schwierigen Thema. War es vor wenigen Jah-ren noch weitestgehend tabuisiert, so gehen viele Menschen heute damit deutlich offener um, denken beispielsweise ber alternative Beisetzungen und Trauerformen nach oder planen im Voraus, wie mal ihr eigenes Grab aussehen soll.

    Wir mgen ber lange Zeit erfolgreich den Gedanken an den Tod wegsperren knnen, irgendwann drngt er sich unerbittlich in unser Leben, reit jemanden aus unserer Mitte fort oder eine schwere Krankheit macht uns unsere Sterblichkeit schmerzlich bewusst. Je weniger wir uns auf diesen Fall der Flle vorbereitet haben, umso schwerer, brutaler wird uns dann diese Situation treffen.Dieses Heft Abschied ist ein Angebot fr einen ersten Schritt, sich diesem Thema zu nhern. Es kann eine Hilfe sein, bisher verdrngte Gedanken zuzulassen, ber das Undenkbare nachzudenken und das Unaus-sprechliche auszusprechen.Die Themen von der Vorsorge ber Sterbe-begleitung bis Trauerbewltigung und Grab-pflege sind sehr komplex. Daher kann dieses kleine Heft Ihnen nur einige Anregungen geben, Sie fr bestimmte Probleme sensibili-sieren und Orientierungshilfe sein.

    Bernd Weimershau, Chemnitz 2015

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  • 4Abschied Abschied Abschied Abschied Abschied Abschied Abschied INHALT

    Aus dem InhaltVorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 03Inhaltsverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . S. 04

    VorsorgeDas Recht zur Selbstbestimmung . . S. 05Patientenverfgung . . . . . . . . . . . . . . S. 06ber den Tod hinaus . . . . . . . . . . . . . S. 08Bestattungskosten . . . . . . . . . . . . . . . S. 10Zentrales Testamentsregister . . . . . S. 12Der letzte Wille . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 15

    SterbebegleitungSich einem sensiblen Thema stellen S. 17Die Phasen des Sterbens . . . . . . . . . S. 20Mich macht die Trauerarbeit stark . S. 23Geborgenheit auf dem letzten Weg S. 24Begleitung und Abschied . . . . . . . . . S. 26

    TrauerfallDer Tod eines geliebten Menschen . S. 27Todesfall was nun? . . . . . . . . . . . . . S. 28

    Im Gesprch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 30Gtesiegel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 32Abschied . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 35Fr immer offline . . . . . . . . . . . . . . . . S. 38Trstend . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 40Traueranzeige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 42Wohnungsauflsung . . . . . . . . . . . . . S. 44

    Ort der BesinnungGrabformen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 47Im Kreislauf der Natur . . . . . . . . . . . . S. 49Grabgestaltung . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 50Erinnern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 52Dauergrabpflege . . . . . . . . . . . . . . . . S. 56Trauerbewltigung . . . . . . . . . . . . . . . S. 58Selbstbetroffen . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 60Trauerverarbeitung. . . . . . . . . . . . . . . S. 62Die Sprache der Blumen . . . . . . . . . . S. 63

    ServicePartner in schweren Stunden . . . . . . S. 64

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  • 5Abschied VORSORGEAn

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    S elbstbestimmung ber unser Leben ist ein wichtiges Gut. Tagtglich treffen wir Entscheidungen und wir empfinden dies als Selbstverstndlichkeit. Ist es aber nicht. Eine schwere Krankheit oder ein Unfall kann uns von heute auf morgen der Fhigkeit berauben, unseren Willen zu uern und Entscheidungen zu treffen. Wer entscheidet dann in unserem Sinne?

    Mit Patientenverfgung, Vorsorgevollmacht und Testament knnen Sie festlegen, was Ihnen wichtig ist, knnen Sie sicherstellen, dass Ihre persnlichen Angelegenheiten in Ihrem Interesse geregelt werden wenn Sie dazu nicht mehr in der Lage sind. Mit kompetent ausgearbeiteten Vorsorgedoku-menten knnen Sie Ihr Recht auf Selbst-bestimmung wahren, sogar ber Ihren Tod hinaus.

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    Gabriele SchreinertRechtsanwltin und FA fr Familienrecht

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  • 6Abschied Abschied Abschied Abschied Abschied Abschied Abschied

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    Anzeigensonderverffentlichung

    VORSORGE

    PatientenverfgungEntscheidung zwischen standardisierter oder individueller Variante

    A ls erwachsene Menschen sind wir es gewohnt, selbst Entscheidungen ber uns zu fllen. Das betrifft beispielsweise die Auswahl des Arztes, die Einnahme von Medikamenten oder die Durchfhrung von Behandlungen. Doch was ist, wenn wir nicht mehr in der Lage sind, unseren Willen kundzutun?

    Auch wenn wir heute noch gesund sind und in Vollbesitz unserer Krfte, schon morgen oder in einige Jahren kann es ganz anders aussehen, ein schwerer Unfall, Schlaganfall oder eine andere schwere Krankheit kann unsere Situation grund-

    legend ndern. Sind wir nicht mehr in der Lage, unseren Willen zu uern, so gibt eine Patientenverfgung uns dennoch die Mglichkeit, den rzten mitzuteilen, welche Behandlung wir wnschen und welche Therapien unterlassen werden sollen.Die rechtliche Grundlage bildet das Patienten verfgungs-Gesetz. Eine Patien-tenverfgung muss schriftlich vorliegen und ist verbindlich zu befolgen aber nur dann, wenn sie sich konkret auf die eingetretenen Umstnde beziehen lsst. Doch hier liegt ein groes Problem. Nach Meinung von Experten sind die meisten Patientenverfgungen zu unkonkret und

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  • 7Abschied VORSORGE

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    im Ernstfall eher unbrauchbar. Gerade fnf Prozent sollen ohne Mngel sein, entspre-chen also den tatschlichen Bedrfnissen und Vorstellungen des Betroffenen. Wer im Internet nach einem Formular sucht oder eine Organisation befragt, wird schnell fndig. Es gibt ca. 200 Anbieter von ver-schiedenen Patientenverfgungen. Diese sind zumeist auch von bestimmten Werte-vorstellungen und ethischen Gesichtspunk-ten

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