tk-medienservice-sonderausgabe "endlich schulkind!" (8-2011)

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Aktuelle Medienservice-Sonderausgabe gibt Hintergrnde zum Thema Schulanfang. Dieses Dokument kann fr redaktionelle Zwecke und mit dem Hinweis "Quelle: Techniker Krankenkasse" honorarfrei verwendet werden. Eine Nutzung zu Werbezwecken ist ausgeschlossen.

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  • 1. TK-Informationen der Techniker Krankenkasse 1_____________________________________________________August 2011 Medienservice SonderausgabeThemen, Trends und HintergrndeEndlich Schulkind!"Generation Online": immer mehr Grundschler tglich am Rechner............................................. 2Sieben von zehn Kindern klagen ber schwere Ranzen Tipps fr den Tornisterkauf .......... 4"Taxi Mama": Jedes fnfte Kind wird mit dem Auto zur Schule gebracht .................................... 8Jedes elfte Grundschulkind ohne Frhstck ................................................................................................. 12Zwei von drei Kids bewegen sich keine Stunde am Tag ....................................................................... 16Fast jedes zehnte Kind schlft oft schlecht ................................................................................................... 20Masern, Rteln & Co.: Schulkinder unzureichend geimpft ................................................................... 22Fit zum Lernen Bewegungspaket bringt Unterricht in Schwung...................................................... 24Laufen, springen, toben: Bewegung macht Spa und strkt den Rcken ................................... 26Schultte: Den Start gesund versen .............................................................................................................. 28Kurz gemeldet ............................................................................................................................................................... 29Impressum ....................................................................................................................................................................... 34Hinweis fr die RedaktionenEinige Illustrationsvorschlge zum Thema haben wir in dieses Dokument eingefgt. Diese und andereMotive stehen Ihnen ebenso wie Fotos der zitierten Experten sowie die Daten aus zitierten Studienund Umfragen honorarfrei unter Angabe der Quelle Techniker Krankenkasse zur Verfgung.Download: www.presse.tk.deHerausgeber: Techniker Krankenkasse Pressestelle Bramfelder Strae 140 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 Fax 040 - 69 09-13 53 E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: August 2011

2. TK- 2_____________________________________________________"Generation Online": immer mehr Grundschler tglich am RechnerComputer und Internet sind bei den Jngsten auf dem Vormarsch: Siebenvon zehn Grundschlern sitzen tglich am Rechner. Jedes fnfte Grund-schulkind surft und chattet sogar eine Stunde am Tag. Das ist das Ergebniseiner Umfrage des Forsa-Instituts im Auftrag der Techniker Krankenkasse(TK). "Der Computer ist im Alltag kaum noch wegzudenken, deshalb willgerade heute der richtige Umgang mit dem Medium gelernt sein", sagt YorkScheller, Diplom-Psychologe bei der TK. Fr Schulkinder knnen Computerideal als Lernhilfen und Informationsquellen eingesetzt werden. Inhalte undzeitliches Ausma der PC-Nutzung mssen jedoch stimmen. "Eine halbeStunde Computer-Spa fr junge Kinder reicht. Dann sollten sich die Klei-nen wieder anderen Freizeitbeschftigungen widmen", rt Scheller.Fr Eltern ist es wichtig, den Medienkonsum ihrer Sprsslinge im Auge zubehalten: Was spielen sie am Computer? Welche Internetseite rufen sieauf? Auerdem ist es sinnvoll, dass sich Mutter und Vater gelegentlich dieZeit nehmen, mit dem Kind gemeinsam im Netz zu surfen oder ein Compu-terspiel zu spielen. Denn: Durch die Begleitung der Eltern lernt der Nach-wuchs den richtigen Umgang mit dem Medium. Eltern knnen so auch auf-passen, dass sich die Freizeitaktivitten ihres Kindes nicht nur noch auf denComputer beschrnken. Zeichnet sich das ab, sollten Eltern unbedingt ein-greifen. Wer seinem Sprssling Spielalternativen bietet, stellt sicher, dassder Computer eine von vielen Beschftigungsmglichkeiten bleibt.Richtig mit dem Computer zu arbeiten, erleichtert Kindern das Lernen undmacht ihnen Spa: Pdagogisch wertvolle Computerspiele- und Programmefrdern die Kreativitt. Und gerade komplizierte Sachverhalte knnen aufdem Bildschirm anschaulicher dargestellt werden und sind so leichter zuverstehen. Dazu kann das Kind die Lerngeschwindigkeit am Computerselbst bestimmen und Informationen ohne Zeitdruck verarbeiten. "AuerdemHerausgeber: Techniker Krankenkasse Pressestelle Bramfelder Strae 140 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 Fax 040 - 69 09-13 53 E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: August 2011 3. TK- 3_____________________________________________________schimpfen Computer nicht. Manchen Kindern mit Konzentrationsschwchekann das eine Hilfe sein", sagt Scheller. "Generation Online" Computer und Internet sind bei den Jngsten auf dem Vormarsch: Schon sieben von zehn Grund- schlern sitzen tglich am Rechner. Eltern sollten ihren Sprsslingen helfen, mit dem Medium sinnvoll umzugehen. Motiv zum Download un- ter www.tk.de Quelle: Techniker Kran- kenkasseBei der Auswahl der richtigen Spiele und Lernprogramme entscheiden ambesten Kinder und Eltern gemeinsam. Geeignet sind Spiele, bei denen Kin-der ohne Zeitdruck arbeiten knnen, die sie motivieren und ihre Fantasieanregen. Es gibt auch Aktiv-Spiele, die mit Krpereinsatz gesteuert werden.Erst wenn der Spieler vor der Konsole aktiv wird, indem er beispielsweisetanzt oder auf dem Trimm-Rad in die Pedale tritt, bringt er die hpfende Fi-gur auf dem Bildschirm in Schwung oder das Mountainbike in Fahrt. EineFahrradfahrt an der frischen Luft oder ein Fuballspiel auf dem Bolzplatzkann so ein Spiel jedoch nicht ersetzen.Mutter oder Vater knnen helfen, fr Kinder geeignete Seiten zu finden undaufzurufen, beispielsweise das Kinder-Wissenschaftsmagazin TK-Logo(www.tk-logo.de), das Informationen ber Wissenschaft, Medizin, Natur undGesundheit sowie Mitmach-Aktionen, Experimente und Rtsel bietet.Herausgeber: Techniker Krankenkasse Pressestelle Bramfelder Strae 140 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 Fax 040 - 69 09-13 53 E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: August 2011 4. TK- 4_____________________________________________________Sieben von zehn Kindern klagen ber schwere RanzenTipps fr den TornisterkaufBcher, Hefte und Arbeitsmappen, Pausenbrot, Trinkflasche und nicht zu-letzt der Turnbeutel: Kleine ABC-Schtzen haben von Beginn an ordentlichzu schleppen oft zu viel: Sieben von zehn Schulkindern haben sich nachAussage ihrer Eltern schon ber das Gewicht ihres Schulranzens be-schwert. Das zeigt eine Elternumfrage des Forsa-Instituts im Auftrag derTechniker Krankenkasse (TK). TK-Arzt Dr. Thomas Ruprecht rt daher,schon beim Kauf besonders darauf zu achten, dass der Ranzen leicht undrckenschonend geformt ist. Auerdem sollte das Kind nur die Sachen mit-nehmen, die am jeweiligen Schultag auch tatschlich gebraucht werden.Auch von den Eltern sind sieben von zehn berzeugt, dass ihre Kinder tg-lich zu viel hin- und herschleppen mssen. Allerdings zeigt die TK-Umfrageauch: Nur jede zehnte Mutter und jeder dreizehnte Vater berprfen regel-mig das Gewicht des Schulranzens. Die Eltern jedes zehnten Grundsch-lers sagten darber hinaus, dass ihr Kind oft Spielzeug mit in die Schulenimmt. "Kinder denken nicht ber das Gewicht ihres Ranzens nach, wennsie Sammelalben, Spielkonsolen oder Kuscheltiere einpacken hier sind dieEltern noch strker gefragt. Laut unserer Umfrage packt jeder sechsteGrundschler seinen Ranzen immer selbst, so dass die Eltern gar nicht wis-sen, was das Kind mit in die Schule nimmt", sagt Ruprecht. Er rt ihnen, dieSchultasche des Sprsslings regelmig durchzusehen und klare Regelnabzusprechen, was hineingehrt und was nicht. Dr. Ruprecht: "Sinnvoll istes, wenn das Kind jeden Tag - beispielsweise gleich nach den Hausaufga-ben - die Tasche durchforstet, das notwendige Material fr den nchstenSchultag einpackt und Unntiges herausnimmt." In vielen Schulen knnenKinder mittlerweile schwere Bcher und Unterrichtsmaterialien in der Klasselassen. Sind Eltern hier unsicher, hilft ein Gesprch mit dem Klassenlehrer.Doch ein richtig gepackter Ranzen ist laut Ruprecht nur die halbe Miete.Herausgeber: Techniker Krankenkasse Pressestelle Bramfelder Strae 140 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 Fax 040 - 69 09-13 53 E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de Twitter: www.twitter.com/TK_PresseAusgabe: August 2011 5. TK-5_____________________________________________________Entscheidend sei auch, ob die kindliche Muskulatur krftig genug ist, um dieWirbelsule unter der Last einer Schultasche wirksam zu sttzen. Ranzen auf beide Schultern! Auch der beste Schulranzen ntzt nichts, wenn Kinder ihn nur auf einer Schulter tragen. Selbst fr kurze Strecken sollten sie ihn deshalb richtig aufsetzen. Motiv zum Download unter www.tk.de Quelle: Techniker Krankenkasse"Man spricht ja nicht umsonst vom muskulren Skelett, das den Krpertrgt", sagt der Arzt. Eine Entwicklung, die aus seiner Sicht noch schwererwiegt als eine vollgepackte Schultasche: "Wenn Fernsehen, Computer undCo. die Kinder vom Spielen im Freien abhalten, werden die Muskeln nichtgengend trainiert. Die Folge: Knochen und Gelenke mssen das Gewichtder Schultasche abfedern." Sein Rezept: Viel Bewegung an der frischenLuft. Sport im Verein ist dazu genauso geeignet wie einfaches Herumtobenim Garten oder auf dem Spielplatz. Ein spezielles "Workout" brauchen Kin-der nicht.Herausgeber: Techniker Krankenkasse Pressestelle Bramfelder Strae 140 22305 Hamburg Tel. 040 - 69 09-17 83 Fax 040 - 69 09-13 53 E-Mail pressestelle@tk.de TK-Medienservice im Internet: www.presse.tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de Twitter