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  • P2 2009/2010 Interkommunales Entwicklungskonzept - SWOT Analyse

    SWOT Analyse

    P2 Kleinregion Semmering - Rax

    Gruppe REGION1 David Dimec 0726781 Sedef Gkce 0927606 Romana Langer 0728141 Monika Mayrhofer 0726455 Gerhard Rauscher 8805546 Magrit Weihs-Sedivy 960586 LVA-Nr. 267.129, Betreuer: Univ.Prof. i.R. Mag.rer.soc.oec. Dr.rer.oec. Wilfried Schnbck Ass.Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn. Johann Brthaler Ao.Univ.Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn. Wolfgang Blaas Univ.Ass. Dipl.-Ing. Gerlinde Gutheil-Knopp-Kirchwald Fachbereich Finanzwissenschaft und Infrastrukturpolitik Im Department fr Raumentwicklung, Infrastruktur- und Umweltplanung Technische Universitt Wien Wien, am 09. Februar 2010

  • Seite 2

    P2 2009/2010 Interkommunales Entwicklungskonzept - SWOT Analyse

    Dimec Gkce Langer Rauscher Mayrhofer Weihs-Sedivy

    Inhaltsverzeichnis

    1. Einfhrung 3

    2. SWOT 3

    2.1. Strken 3

    2.2. Schwchen 4

    2.3. Chancen 5

    2.4. Risiken 7

    3. Potentiale und Hemmnisse

    3.1.Vorhandene Potentiale 8

    3.2. Erschliebare Potentiale 11

    3.3. Knftige Hemmnisse 12

    3.4. Vorhandene Hemmnisse 14

    4. Szenarien

    4.1.Szenario 1: Semmering Rax Region als Rckzugsort fr Knstler 16

    4.2.Szenario 2: Kulturfestspiele in der Region 16

    4.3. Szenario 3: Naherholungsregion/ Themenurlaube 16

    5. Matrix 18

    6. Quellen 19

    7. Abbildungen 19

  • Seite 3

    P2 2009/2010 Interkommunales Entwicklungskonzept - SWOT Analyse

    Dimec Gkce Langer Rauscher Mayrhofer Weihs-Sedivy

    1. Einfhrung

    Im Rahmen des P2 an der TU Wien des Studiums Raumplanung und Raumordnung

    wurde neben einer Bestandsanalyse eine SWOT- Analyse durchgefhrt,

    in der die einzelnen Projektgruppen, die in einem gemeinsamen Workshop alles ber

    die Durchfhrung einer solchen Analyse gelehrt bekamen, die Strken, Schwchen,

    Chancen und Risiken in der Region Semmering-Rax ermittelten. Im Anschluss dazu

    wurden mgliche und utopische Szenarien fr diese Region erstellt und formuliert.

    Ziel dieser SWOT- Analyse ist es, wirtschaftliche, soziale und naturrumliche

    Themen in einer Matrix zu verknpfen um anschlieend Entwicklungspotentiale und -

    hemmnisse erkennen und aufzeigen zu knnen.

    Das Ergebnis dieser Analyse kann mithilfe der Strken, Schwchen, Chancen und

    Risiken als Grundlage fr das bevorstehende Entwicklungskonzept, welches fr das

    Sommersemester geplant ist, im Gebiet Semmering-Rax dienen.

    2. SWOT

    2.1. Strken

    Tourismus

    Tourismus ist im Sommer vorhanden durch verschiedenste Sehenswrdigkeiten und

    zahlreiche Wanderwege. (Villen, Viadukt, Kulturgut Prigglitz, Bahnwanderweg,)

    und im Winter durch die Skigebiete und Langlaufloipen (Zauberberg, Langlaufen in

    Semmering),

    Kulturgeschichte/ Bausubstanz

    Die Kulturgeschichte der Region geht weit zurck da die Region als Sommerfrische

    beliebt war. Die zahlreichen Villen und schnen Hotels (Sdbahnhotel, Panhans)

    weisen noch darauf hin. Auerdem windet sich die Ghegabahn durch die Region und

    bietet Besuchern schne Landschaftsansichten.

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    Dimec Gkce Langer Rauscher Mayrhofer Weihs-Sedivy

    Landschaft

    Die natrliche Landschaft ist nahezu unzerstrt und bietet einen groen

    Erholungsfaktor. Die Landschaft ist schn und ist durch die zahlreichen

    Aussichtspunkte und Wanderwege in der Region gut wahrzunehmen.

    Biomasse

    Durch den groen Waldanteil in der Region sind groe Biomassepotentiale

    vorhanden.

    Vereinswesen

    Das ausgeprgte Vereinswesen in der Region schafft Zusammenhalt und

    Gemeinschaftssinn in der Region.

    Hohe Wohnqualitt

    Die niedrigen Immobilienpreise sind besonders fr junge Familien eine Chance sich

    in einem Naturnahen Gebiet niederzulassen, dass von Wien nicht allzu weit entfernt

    ist.

    Ausreichende Versorgung mit Pflichtschulen und Betreuungspltzen

    Diese sind ein gutes Auffangnetz. Zu den Strken zhlen auch die Nhe zu Wien, die

    Nhe zu Mrzzuschlag, wo es hhere Bildungseinrichtungen gibt, sowie die Nhe zu

    Karpfenberg, wo die Informatik FH ist.

    Gloggnitz als Einkaufszentrum

    Gloggnitz bietet zahlreiche Einkaufsmglichkeiten im Nahversorgungsbereich als

    auch im Textilbereich, sowie eine Buchhandlung.

    2.2. Schwchen

    Keine Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden und Schlechte Vermarktung

    Wenig Tourismus in Relation zum Potential aufgrund der schlechten Vermarktung,

    was mit der schlechten Kooperation zwischen den Gemeinden zusammenhngen

    knnte. Unter anderem ist die Region aufgrund der schlechten Vermarktung in keiner

    guten wirtschaftlichen Situation. Die vorhandenen Wanderwege sind nicht gut

    miteinander verknpft durch die schlechte Zusammenarbeit der einzelnen

    Gemeinden. Der Region fehlt ein Marke, ein Logo, eigene Produkte (es gibt nicht

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    P2 2009/2010 Interkommunales Entwicklungskonzept - SWOT Analyse

    Dimec Gkce Langer Rauscher Mayrhofer Weihs-Sedivy

    einmal einen gemeinsamen Web-Auftritt), etwas mit dem sie sich einheitlich

    identifizieren kann (jede Gemeinde denkt fr sich). Das Potential, das der

    Weltkulturerbetitel birgt, wird nicht genutzt.

    Streusiedlungsstruktur schwierig und teuer fr Infrastruktur

    Mit der Abwanderung, die in der Region herrscht, wird nicht aktiv umgegangen.

    Diese Abwanderung passiert zB aufgrund der schlechten Infrastruktur. Keine

    Arbeitspltze, wenig Ausbildungsmglichkeiten,

    Mobilitt, schlechter V/ PKW Abhngigkeit

    Der schlecht ausgebaute V ist aufgrund des fehlenden Geldes in den Gemeinden

    und der Streusiedlungsstruktur ein Problem. Was wiederum die Abhngigkeit vom

    PKW ausmacht.

    Fehlen von Einrichtungen zur hheren Bildung

    Es gibt keine hherrangigen Bildungsmglichkeiten. Bei Bedarf mssen die

    Menschen beispielsweise nach Wien ziehen oder pendeln. Die Gefahr, dass junge

    Menschen gar nicht mehr in den Heimatort zurckkehren ist gro.

    beralterung

    Die Bevlkerung, die beraltert und sich somit nicht mehr mhelos bewegen kann,

    selbst wenn ein PKW vorhanden wre, bruchte einen funktionierenden V, damit

    die Nahversorgung gegeben ist. Ansonsten msste davon ausgegangen werden,

    dass jeder ab einem bestimmten Alter ins Altersheim geht, weil er/ Sie sich sonst

    nicht mehr versorgen kann. (Ist vielleicht nicht akut, denn Menschen werden immer

    lter bleiben dafr aber auch lnger agiler, aber trotzdem sollte dies bercksichtigt

    werden).

    2.3. Chancen

    UNESCO Weltkulturerbe

    Das UNESCO Weltkulturerbe kann fr den Tourismus, fr die Kulturgeschichte und

    die Bausubstanz sowie fr die Landschaft eine Chance darstellen: strkere

    Vermarktung des Titels, eigene Marke erfinden, eigene Produkte vermarktennicht

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    unbedingt nur in Bezug auf Weltkulturerbe sondern einfach auf die Region bzw.: auf

    die Kleinregion bezogen.

    Erneuerbare Energiequellen

    In Bezug auf die erneuerbaren Energien sind im Biomassebereich genug

    Ressourcen vorhanden, die gentzt werden knnen.

    Gute Erreichbarkeit

    Die Region liegt gut erreichbar, (was durch den Basistunnel vielleicht noch besser

    wird) und kann von der Nhe zu Wien profitieren. Touristen, die in Wien sind, knnen

    auch gleich das Weltkulturerbegebiet (mit ihrer Villenarchitektur, ihrer

    Kulturgeschichte und ihrer Landschaft) besuchen. Mehr Werbung, eigene Plakate,

    die in Wien zB schon am Flughafen aushngen knnten hier eine Chance darstellen.

    Biotrend

    Dies knnte man im Zuge des Biotrends ntzen (mehr Biolden in der Region, mit

    eigenen Produkten aus der Region, die zB auf sterreichischen Bauernmrkten/

    Biomrkten prsentiert und verkauft werden knnten. (es gibt im Sommer im

    Stadtpark Wien den groen sterreichischen Genussmarkt, wo Einheimische und

    Touristen die Schmankerl der Semmering/ Rax Region kennenlernen knnten).

    Nhe zu Wien

    Da Wien so nahe liegt, und Menschen in der Stadt gerne einen Ausflug ins Grne

    machen, knnte die Region sich auf Wien, deren BewohnerInnen und deren

    TouristInnen konzentrieren um diese in die Region zu locken.

    Basis Tunnel

    Zum Basistunnel: neben der besseren Erreichbarkeit knnte die geringere

    Lrmbelastung einen Vorteil bringen.

    Sommertourismus

    Erweiterte und Regionsverbindende Wanderwege, Themenwanderwege und neue

    Kulturelle Hhepunkte knnten den Sommertourismus strken.

    Kleinregion

    Die Region knnte eine eigene Marke erfinden, die der Region eine neue Identitt

    verleihen und die Wirtschafts- und Arbeitsplatzsituation verbessern knnte.

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