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  • Staatliches Schulamt fr den Landkreis Offenbach und die Stadt Offenbach am Main Elke Tomala-Brmmer, Kreisverwaltung Offenbach und Ingrid Zoller, Staatliches Schulamt 1 Modellversuch im Kreis Offenbach Begabungsgerechte Schule
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  • Staatliches Schulamt fr den Landkreis Offenbach und die Stadt Offenbach am Main Elke Tomala-Brmmer, Kreisverwaltung Offenbach und Ingrid Zoller, Staatliches Schulamt 2 Heterogenitt ist gesellschaftliche Realitt
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  • Staatliches Schulamt fr den Landkreis Offenbach und die Stadt Offenbach am Main Elke Tomala-Brmmer, Kreisverwaltung Offenbach und Ingrid Zoller, Staatliches Schulamt 3 Die Kompetenzen der Schlerinnen und Schler in den entscheidenden Leistungsfchern liegen bereits bei Schuleintritt weit auseinander. (Moser/Stamm/Hollenweger 2005; Bildungsdirektion 2005). zit. nach Oelkers, 24.11.07)
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  • Staatliches Schulamt fr den Landkreis Offenbach und die Stadt Offenbach am Main Elke Tomala-Brmmer, Kreisverwaltung Offenbach und Ingrid Zoller, Staatliches Schulamt 4 Die begabungsgerechte Schule trgt einem vernderten Verstndnis von Beschulung Rechnung. Sie geht von der normalen Vielfalt pdagogisch bedeutsamer Merkmale der Schlerinnen und Schlern aus betont die Chancen fr gemeinsame Lern- und Entwicklungsprozesse nutzt die unterschiedlichen Begabungen aller Lernenden fordert von jedem Kind ein Hchstma an Lernleistungen orientiert sich an den individuellen Mglichkeiten nutzt das Voneinander Lernen und die wechselseitige Untersttzung der Kinder untereinander
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  • Staatliches Schulamt fr den Landkreis Offenbach und die Stadt Offenbach am Main Elke Tomala-Brmmer, Kreisverwaltung Offenbach und Ingrid Zoller, Staatliches Schulamt 5 ist eine Realitt Sprache Soziale und kulturelle Herkunft Geschlecht Alter Behinderung Begabung Leistungsvermgen . Wir mssen lernen damit umzugehen, ohne die Mehrheit der Schlerinnen und Schler zum Sonderfall zu erklren. (Reiner Huber, Regierungsrat) Die Heterogenitt als die Verschiedenartigkeit der Schlerinnen und Schler in Bezug auf
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  • Staatliches Schulamt fr den Landkreis Offenbach und die Stadt Offenbach am Main Elke Tomala-Brmmer, Kreisverwaltung Offenbach und Ingrid Zoller, Staatliches Schulamt 6 orientiert sich an solchen didaktischen Konzepten, in denen die Lerngegenstnde umfassend und zugleich entwicklungsorientiert strukturiert sind bemht sich um kontinuierliche Verbesserung der Unterrichtsqualitt und der Kooperation zeigt in Leistungsbeurteilungen die individuellen Lernfortschritte und Strken jeder Schlerin/ jedes Schlers auf nutzt interindividuelle Vergleiche vor allem dazu, gute und nachahmenswerte Beispiele zu identifizieren Die Begabungsgerechte Schule
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  • Staatliches Schulamt fr den Landkreis Offenbach und die Stadt Offenbach am Main Elke Tomala-Brmmer, Kreisverwaltung Offenbach und Ingrid Zoller, Staatliches Schulamt 7 Ziel des Modellversuchs Begabungsgerechte Schule Innerhalb von vier Jahren - plus einem Jahr Vorlauf - ein Modell zu entwickeln, Schlerinnen und Schler begabungsgerecht beschulen zu knnen. Keine Aussonderung von Schlerinnen und Schlern mit Lernschwierigkeiten, sondern inklusive Beschulung in den Regelschulen.
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  • Staatliches Schulamt fr den Landkreis Offenbach und die Stadt Offenbach am Main Elke Tomala-Brmmer, Kreisverwaltung Offenbach und Ingrid Zoller, Staatliches Schulamt Was ist Inklusionspdagogik? Die Idee der inklusiven Pdagogik besteht darin, keine Kinder mehr als "anders" anzusehen. Eine Gruppe bildet eine Einheit vieler unterschiedlicher Kinder, die alle frderbedrftig sind. Die Inklusion setzt einen gezielten und gewollten Umgang mit der Vielfalt voraus, legt viel Wert auf die Unterschiedlichkeit in der Bildung und verzichtet auf das Prinzip der Homogenitt. Inklusion setzt die weitgehend flexible Anwendung unterschiedlicher Methoden und organisatorischer Rahmenbedingungen voraus, damit die Bedrfnisse aller Kinder befriedigt werden knnen.
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  • Staatliches Schulamt fr den Landkreis Offenbach und die Stadt Offenbach am Main Elke Tomala-Brmmer, Kreisverwaltung Offenbach und Ingrid Zoller, Staatliches Schulamt
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  • Staatliches Schulamt fr den Landkreis Offenbach und die Stadt Offenbach am Main Elke Tomala-Brmmer, Kreisverwaltung Offenbach und Ingrid Zoller, Staatliches Schulamt 10 Heterogene Lerngruppen Wenn man mit Schlerinnen und Schlern arbeitet, die unterschiedliche Lernvoraussetzungen haben, sind heterogene Gruppenbildung und differenziertes Vorgehen sowohl notwendig als auch erfolgreich. Klare Lernziele, alternative Lernwege, unterschiedliche Anweisungen und eine Vielzahl von Mglichkeiten der Gruppenarbeit, homogen und heterogen, begnstigen inklusives Lernen.
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  • Staatliches Schulamt fr den Landkreis Offenbach und die Stadt Offenbach am Main Elke Tomala-Brmmer, Kreisverwaltung Offenbach und Ingrid Zoller, Staatliches Schulamt 11 Umsetzung Vernderter Unterricht, Entwicklung von Formen der inneren und ueren Differenzierung Individueller Frderplan als Grundlage des Unterrichts Frderdiagnostisches Arbeiten, messbarer Lernzuwachs Kooperation von Regelschul- und Frderschullehrkrften, Fachkrften der Jugendhilfe Teamarbeit, wissenschaftliche Begleitung, Fortbildung Monitoring und Prozessbegleitung Einbeziehung der Schulgemeinden
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  • Staatliches Schulamt fr den Landkreis Offenbach und die Stadt Offenbach am Main Elke Tomala-Brmmer, Kreisverwaltung Offenbach und Ingrid Zoller, Staatliches Schulamt 12 Schulversuch an maximal 5 Schulen 2 Grundschulen in Obertshausen 2 Grundschulen in Mhlheim perspektivisch: 1 2 weiterfhrende Schule (Folgeantrag fr Ausweitung des Schulversuchs)
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  • Staatliches Schulamt fr den Landkreis Offenbach und die Stadt Offenbach am Main Elke Tomala-Brmmer, Kreisverwaltung Offenbach und Ingrid Zoller, Staatliches Schulamt 13 Finanzierung Seitens des Landes Hessen: Fr das Schuljahr 2008/09 insgesamt 4 Stellen (inklusive Projektleitung) Fr das Schuljahr 2009/10 weitere 4 Stellen (inklusive wissenschaftlichem Mitarbeiter) Stellen der ehem. Johann-Hinrich-Wichern-Schule flieen sukzessive in den Schulversuch ein.
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  • Staatliches Schulamt fr den Landkreis Offenbach und die Stadt Offenbach am Main Elke Tomala-Brmmer, Kreisverwaltung Offenbach und Ingrid Zoller, Staatliches Schulamt 14 Weitere personelle Ressourcen Seitens des Landes Hessen / des staatlichen Schulamtes Offenbach: Ab 2008/ 09 Einbindung der BFZ-Lehrkrfte Einbindung der prventiven Arbeit der Dezentralen Schule fr Erziehungshilfe
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  • Staatliches Schulamt fr den Landkreis Offenbach und die Stadt Offenbach am Main Elke Tomala-Brmmer, Kreisverwaltung Offenbach und Ingrid Zoller, Staatliches Schulamt 15 Seitens des Kreises Offenbach: Ab 2008/ 09 Fortbildung der Lehrkrfte Wissenschaftliche Begleitung Untersttzung durch sozialpdagogische Fachkrfte Anhebung des Sachkostenbudgets Finanzierung
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  • Staatliches Schulamt fr den Landkreis Offenbach und die Stadt Offenbach am Main Elke Tomala-Brmmer, Kreisverwaltung Offenbach und Ingrid Zoller, Staatliches Schulamt 16 Schulversuch: Begabungsgerechte Schule Projektstruktur
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  • Staatliches Schulamt fr den Landkreis Offenbach und die Stadt Offenbach am Main Elke Tomala-Brmmer, Kreisverwaltung Offenbach und Ingrid Zoller, Staatliches Schulamt 17 Projektstruktur Projektleitung Steuerungsgruppe Arbeitsgruppe in der Kommune Je ein Lehrerteam an den beteiligten Schulen Wissenschaftliche Begleitung
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  • Staatliches Schulamt fr den Landkreis Offenbach und die Stadt Offenbach am Main Elke Tomala-Brmmer, Kreisverwaltung Offenbach und Ingrid Zoller, Staatliches Schulamt 18 Zeitleiste FFENTLICHKEITSARBEIT Transparenz nach Innen und Auen 2007 / 081-2008 / 092- 2008 / 091 + 2-2009 / 101 -2010 / 11 KonzeptKlrung Antragsverfahren Auswahl der am Schulversuch teilnehmenden Schulen Beginn des Schulversuchs Entwicklung einer Pdagogischen Leistungskultur wissenschaftliche Begleitung Definition der Projektstruktur Antrag Schulversuch Mai 2008 Konzeptentwicklung Sozialarbeit an Schule Fortbildung der Schulteams vorbereitende Gesprche mit Schulen Auftragsklrung wissenschaftliche Begleitung Aufbau des Monitorings Konkretion der Projektstruktur: "Runder Tisch" in den Standortkommunen Anpassung der Untersttzungskultur Einbindung der Gremien des Kreises Ausschreibung der Stellen Soz. Arb. Fortbildung und Fachtage Fachtage fr die ffentlichkeit Erstinformation der Standortkommunen Fortbildung der Schulteams Reflexion der Projektstruktur Ganztgig organisierte Schule (Ganztagsschule) Aufbau der Projektstruktur Elterninformation
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  • Staatliches Schulamt fr den Landkreis Offenbach und die Stadt Offenbach am Main Elke Tomala-Brmmer, Kreisverwaltung Offenbach und Ingrid Zoller, Staatliches Schulamt 19 In Finnland steht das Kind im Mittelpunkt! In Deutschland hingegen stehe das Ziel, eine homogene Lerngruppe zu haben, im Mittelpunkt. Wer dem nicht nahe kommt, wird weggeschickt. Antwort auf die Frage, was der Hauptunterschied zwischen dem deutschen und dem finnischen Schulsystem sei. Zitat aus: Change Das Magazin der Bertelsmann Stiftung 2/2010; Schwerpunkt: Lernen, Seite 46. Interview mit Prof. Dr. Klaus Klemm, Das kann teuer werden
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