Portale zu Vergangenheit und Zukunft - ?· 6 Die Zukunft der Bibliothek, die Bibliothek der Zukunft…

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<ul><li><p>Jrgen Seefeldt und Ludger Syr</p><p>Portale zu Vergangenheit und Zukunft Bibliotheken in Deutschland</p></li><li><p>Jrgen Seefeldt und Ludger Syr</p><p>Portale zu Vergangenheit und Zukunft Bibliotheken in Deutschland</p><p>Im Auftrag von Bibliothek &amp; Information Deutschland e.V. (BID) herausgegeben</p><p>Mit einem Vorwort von Claudia Lux</p><p>4., aktualisierte und berarbeitete Auflage</p><p>2011Georg Olms Verlag</p><p>Hildesheim Zrich New York</p></li><li><p>Das Werk ist urheberrechtlich geschtzt.Jede Verwertung auerhalb der engen Grenzendes Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmungdes Verlages unzulssig.Dies gilt insbesondere fr Vervielfltigungen,bersetzungen, Mikroverfilmungenund die Einspeicherung und Verarbeitung inelektronischen Systemen.</p><p>Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet ber http://dnb.d-nb.de abrufbar.</p><p> Georg Olms Verlag, Hildesheim 2011www.olms.deAlle Rechte vorbehaltenPrinted in GermanyGedruckt auf surefreiem, alterungsbestndigem PapierUmschlagentwurf: Anna BraungartGestaltung: J. Lus de Freitas-BrancoHerstellung: Druckhaus Kthen GmbHISBN: 978-3-487-14573-0</p></li><li><p>5</p><p>INHALTSVERZEICHNIS</p><p> Vorwort von Claudia Lux, BID-Prsidentin ............................ 7</p><p> Das deutsche Bibliothekswesen in Zahlen ............................................ 10</p><p>1 Geschichte ................................. 11</p><p> Entwicklung der deutschen Bibliotheks-geschichte ............................................. 11</p><p> Vom Mittelalter zur Skularisation ......... 11</p><p> Vom 19. Jahrhundert bis zum Zweiten Weltkrieg .............................................. 15</p><p> Vom geteilten zum vereinigten Deutschland .......................................... 18</p><p>2 Bildung und Kultur ....................... 23</p><p> Politischer und verwaltungsorganisa- torischer Aufbau der Bundesrepublik Deutschland ................................................ 23</p><p> Bildungseinrichtungen ............................. 26</p><p> Allgemeinbildende Schulen ................... 26</p><p> Berufsbildung ....................................... 27</p><p> Der ffentliche und private Mediensektor: Bildstellen, Medienzentren, kommerzielle Anbieter ............................................... 28</p><p> Berufliche Fort- und Weiterbildung ........ 29</p><p> Erwachsenenbildung und Volkshochschulen ................................. 29</p><p> Universitten und andere Hochschulen .. 30</p><p> Buchhandel ............................................. 33</p><p>3 Bibliotheksvielfalt ..................... 35</p><p> Das breit gefcherte Bild der Biblio-theken in Deutschland ......................... 35</p><p> Vielfalt der Unterhaltstrger .................... 35</p><p> ffentliche Trger: Bund Lnder Gemeinden Stiftungen ....................... 35</p><p> Kirchliche Trger ................................... 36</p><p> Private Trger ........................................ 36</p><p> Vielfalt der Bibliothekstypen .................... 37</p><p> Bibliotheken von nationaler Bedeutung ... 37</p><p> Die Deutsche Nationalbibliothek ........... 37</p><p> Die Staatsbibliothek zu Berlin Preuischer Kulturbesitz ........................ 40</p><p> Die Bayerische Staatsbibliothek in Mnchen .......................................... 42</p><p> Die Zentralen Fachbibliotheken ............. 42</p><p> Landes- und andere Regional- bibliotheken ............................................ 44</p><p>Hochschulbibliotheken ............................ 46</p><p> Bibliotheken der Universitten ................ 47</p><p> Bibliotheken der Fachhochschulen und sonstigen Hochschulen .................. 49</p><p>Spezial- und Fachbibliotheken ................. 50</p><p> ffentliche Bibliotheken .......................... 54</p><p> Kommunale ffentliche Bibliotheken .... 55</p><p> Staatliche Fachstellen fr ffentliche Bibliotheken .......................................... 59</p><p> Kirchliche ffentliche Bibliotheken ........ 61</p><p> Spezielle Bereiche des ffentlichen Bibliothekswesens ................................... 61</p><p> Kinder- und Jugendbibliotheken ............ 61</p><p> Schulbibliotheken ................................. 63</p><p> Bibliotheksarbeit fr besondere Benutzergruppen .................................. 64</p><p> Weitere Bibliotheken ............................. 66</p><p>Einrichtungen der Informations- infrastruktur ............................................ 66</p><p>4 Berufe und Verbnde ................... 68</p><p> Organisation(en) des Bibliotheks- wesens ................................................... 68</p><p> Bibliothekarische Berufe .......................... 68</p><p> Zur Geschichte bibliothekarischer Berufsausbildung .................................... 70</p><p> Bibliothekarische Ausbildung, Studien- und Ausbildungssttten .......................... 71</p></li><li><p>6</p><p> Fort- und Weiterbildung fr Bibliotheks-personal .................................................. 72</p><p> Institutionelle Zusammenarbeit der Bibliotheken ............................................ 73</p><p> Bibliothek &amp; Information Deutsch- land e.V. (BID) als Dachverband ............. 74</p><p> Deutscher Bibliotheksverband e.V. (dbv) ..................................................... 75</p><p> Berufsverband Information Bibliothek e.V. (BIB) ............................... 78</p><p> Verein Deutscher Bibliothekare e.V. (VDB) .................................................... 79</p><p> ekz-Bibliotheksservice GmbH, Reutlingen ............................................ 80</p><p> Bertelsmann Stiftung, Gtersloh ........... 82</p><p> Goethe-Institut e.V., Mnchen .............. 83</p><p> Deutsche Gesellschaft fr Informations- wissenschaft und Informationspraxis e.V. (DGI) ..................................................... 84</p><p> Internationale Zusammenarbeit ............... 85</p><p>5 Kooperation im Bibliotheks- wesen ........................................................ 88</p><p> Lokale, regionale und nationale Dienstleistungen durch Zusammen- arbeit ..................................................... 88</p><p> Grundlagen der Kooperation ................... 88</p><p> Zusammenarbeit bei der Marktsichtung und Erwerbung ....................................... 90</p><p> Die Deutsche Forschungsgemeinschaft, das Sammelschwerpunktprogramm und die Virtuellen Fachbibliotheken ...... 90</p><p> Die Sammlung Deutscher Drucke .......... 93</p><p> Die Lektoratskooperation ...................... 94</p><p> Zusammenarbeit bei der Katalogisierung und Sacherschlieung ............................. 95</p><p> Die regionalen Verbundsysteme ............ 96</p><p> Die Zeitschriftendatenbank und die Elektronische Zeitschriftenbibliothek ...... 99</p><p> Verzeichnisse alter Drucke ................... 100</p><p> Zusammenarbeit bei der Benutzung und Information ........................................... 102</p><p> berregionaler Leihverkehr ................. 102</p><p> Elektronischer Dokumentlieferdienst subito ................................................. 104</p><p> Kooperative Informationsdienste ......... 105</p><p>6 Die Zukunft der Bibliothek, die Bibliothek der Zukunft ....... 107</p><p> Rahmenbedingungen und Strategie-berlegungen ....................................... 107</p><p> Bilder und Modelle der ffentlichen Bibliothek von morgen .......................... 110</p><p> Vision und Wirklichkeit bei den Wissen-schaftlichen Bibliotheken ....................... 112</p><p> Die Digitale Bibliothek ........................... 114</p><p> Fazit und Ausblick ................................. 117</p><p>Anhang .................................................. 118</p><p>Die Autoren ................................................ 118</p><p>Bildnachweis ............................................... 119</p><p> Bildnachweis (in Abfolge des Erscheinens im Text) ............................ 119</p><p> Alphabetisches Verzeichnis der Abbildungen nach Orten ..................... 120</p><p>Bibliotheken des Jahres (Nationaler Bibliothekspreis) ........................ 121</p><p>Weiterfhrende Fachinformationen (in Auswahl) ................................................ 121</p><p> Monografien und Jahrbcher .............. 121</p><p> Zeitschriften ........................................ 123</p><p> Internet-Adressen ............................... 123</p><p>Sachregister (Namen, Institutionen, Abkrzungen) .......... 124</p></li><li><p>7</p><p>VORWORTDiese vierte, aktualisierte und berarbeitete Auf-lage der Portale zu Vergangenheit und Zu-kunft Bibliotheken in Deutschland erscheint zum 100. Bibliothekartag in Berlin. Das Buch hat seit seinem erstmaligen Erscheinen im Jahre 2003 zum 96. Kongress des Weltverbands der Bibliotheken, IFLA, Erfolgsgeschichte geschrie-ben. bersetzt und publiziert in Englisch und acht weiteren Sprachen, darunter Arabisch und Chinesisch, enthlt es das komprimierte Wissen ber Geschichte, Struktur und Entwicklung der deutschen Bibliotheken und Informationsein-richtungen, ihre Zusammenarbeit sowie die Biblio theks- und Informationsverbnde.</p><p>Fr unsere Gste und Partner aus dem Aus-land ist dieses Werk unverzichtbar, wenn sie sich einen schnellen und aktuellen berblick ver-schaffen mchten. Fr die Studierenden der bibliotheks- und informationswissenschaftlichen Fcher sind die Portale ein Grundlagenwerk und ein verlsslicher Begleiter bis zur Abschluss-prfung. Fr die Beschftigten der Bibliotheken und Informationseinrichtungen ist die neue Ausgabe ein wichtiges Standardwerk, das ihnen einen aktuellen berblick ber die Entwick-lungen in der deutschen Bibliothekslandschaft verschafft. Fr die interessierten Politiker ist es eine Basislektre, die ihnen die Bedeutung der modernen Bibliotheksarbeit fr eine erfolgreiche Kultur- und Bildungspolitik und fr wichtige Aspekte der Informationsgesellschaft aufzeigt. Fr die Kunden der Bibliotheken enthlt das Buch viele Tipps, welche Inhalte und welche Serviceleistungen die deutschen Bibliotheks- und Informationseinrichtungen anbieten.</p><p>Die Bibliothekslandschaft zeigt eine unge-brochene Dynamik. Neu aufkommende Techno-logien ermglichen neue Angebote und Formen der Vermittlung von Information und Wissen:</p><p> Radio Frequenz Technologie (RFID) fr die auto-matisierte Ausleihe in Selbstbedienung,</p><p> bibliothekarische Informationsdienste fr das Mobiltelefon,</p><p> Massendigitalisierung vorhandener gemein-freier Werke und ihre Zugnglichkeit ber ein Internetportal,</p><p> Einzeldigitalisierung wertvoller Kulturobjekte und ihre Prsentation auf mobilen Endgerten,</p><p> erweiterte Produktion von E-Books und E-Journals und das damit verbundene virtuelle Volltextangebot und die E-Book-Ausleihe,</p><p> Nutzung der Web 2.0-Funktionen und aktive Prsentation bibliothekarischer Einrichtungen in den sozialen Netzwerken.</p><p>In attraktiven Neubauten werden neue Arbeits- und Lernumgebungen geschaffen. Flchen-deckende W-LAN-Angebote tun ein briges, das multimediale Lernen und Arbeiten zu unter-sttzen und diese neuen Lernrume zu viel be-suchten Orten zu entwickeln.</p><p>Ich bin den beiden Autoren Jrgen Seefeldt und Ludger Syr sehr dankbar, dass sie sich wie-der bereit erklrt haben, die Portale zu Vergan-genheit und Zukunft - Bibliotheken in Deutsch-land zu aktualisieren. Nach einer zweiten Auflage 2003 und der dritten, berarbeiteten Auflage in 2007 verlangte diese vierte Auflage erneut umfassende Vernderungen. Viele neue Zahlen wurden dafr sorgfltig ermittelt und ausgetauscht. Der kontinuierliche Wandel in den vergangenen vier Jahren erforderte, dass ber </p><p>Claudia Lux, Prsidentin der BID</p><p>Aus urheberrechtlichen Grnden kann das Bild an dieser Stelle nicht verffentlicht werden.</p></li><li><p>8</p><p>VORWORT</p><p>ein Viertel des Textes von den beiden Autoren neu formuliert werden musste. Die Ergnzungen betreffen vor allem Umfeld und Kooperationen der Bibliotheken, ihre Arbeitsweise sowie die digitalen Dienstleistungen.</p><p>Vernderungen mit Auswirkungen auf die Bibliothekswelt ergeben sich aus der Fderalis-musreform von 2006, der Neuordnung zwischen Bund und Lndern. In drei Bundeslndern exis-tieren inzwischen Bibliotheksgesetze als Folge der positiven Aufnahme bibliothekarischer Forderungen durch die Enqutekommission des Deutschen Bundestages Kultur in Deutsch-land. Die Umsetzung des Bologna-Prozesses in die Bachelor- und Masterstudiengnge und die Exzellenzinitiative begrnden neue Aufgaben-felder fr die Hochschulbibliotheken. Wieder-belebt und ausgebaut wird die Zusammenarbeit der Bildungspartner: Bibliotheken kooperieren mit Schulen, Volkshochschulen und kulturellen Einrichtungen auf der kommunalen Ebene.</p><p>Von neuen Herausforderungen berichten die Autoren fr alle Bibliotheken durch die starke Verbreitung der digitalen Audio-, Bild-, Text- und Filmdateien ber das Internet. ffentliche Biblio-theken bieten jetzt ber die Onleihe Zugang zu einem ausgewhlten Paket elektronischer Publi-kationen an. Die Deutsche Nationalbibliothek hat den Auftrag zur Sammlung der Netzpublika-tionen erhalten. Virtuelle Fachbibliotheken </p><p>Dem Motto des 100. Deutschen Bibliothekartages Bibliotheken fr die Zukunft Zukunft fr die Bi-bliotheken entsprechen eindrucksvoll die beiden spektakulren Neubauten in Ulm und Cottbus. Die 1518 gegrndete wissenschaftliche Stadtbiblio-thek Ulm (Baden-Wrttemberg) wurde 1968 mit der 1896 gegrndeten stdtischen Freien Biblio-thek/Lesehalle zusammengelegt. 1999 erhielt der Klner Architekt Gottfried Bhm den Auftrag zum Bau einer neuen Stadtbibliothek. Die Einwei-hung der pyramidenartigen Zentralbibliothek aus Glas und Metall, in der Nhe des historischen Ulmer Mnsters gelegen, erfolgte am 15. April 2004. Auf 4.600 qm stehen ber 210.000 Medien zur Verfgung.</p><p>erschlieen kooperativ relevante Internetres-sourcen unter dem Namen Academic LinkShare; mehr als 100.000 elektronische Zeitschriften weist die Zeitschriftendatenbank nach. Das alles zeigt, wie der digitale Umbruch in Bibliotheken und Informationseinrichtungen erfolgreich be-wltigt wird.</p><p>Innerhalb der letzten vier Jahre sind die Digi-talisierungsaktivitten aufgeblht. Die Frderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und die Eigeninitiativen der Bibliotheken fr die Europeana haben Bewegung hineingebracht. Die Deutsche Digitale Bibliothek, Ende 2010 mit der Untersttzung des Bundes gegrndet, wird einen neuen zentralen Zugang zu Kultur und Wissen im deutschsprachigen Raum schaffen.</p><p>Die Umstellung des Katalogformats von MAB auf MARC 21, die Planungen fr die neuen in-ternationalen Katalogregeln RDA, die Verbesse-rung der Metadaten, die Anreicherung der Kata-loge mit Inhaltsverzeichnissen und Covern bis hin zur visuellen Suche und dem Semantic Web zeigen, in welche Richtung sich die Bibliotheks-arbeit zu wandeln beginnt. Die virtuellen Aus-kunftsformen haben sich in Wissenschaftlichen und ffentlichen Bibliotheken weit verbreitet und der Einstieg in ein zeitgemes Bibliotheks-marketing ber FaceBook und YouTube sowie andere soziale Netzwerke hat begonnen.</p><p>Vernderungen zeigen sich auch fr und in der BID als Dachverband aller bibliothekarischen Verbnde selbst. Mit der 2009 erarbeiteten Imagebroschre 21 gute Grnde fr gute Biblio theken wirbt die BID bei politischen und anderen Entscheidungstrgern fr Bibliotheken und ihre Dienstleistungen. Die Bibliotheken </p><p>Aus urheberrechtlichen Grnden kann das Bild an dieser Stelle nicht verffentlicht werden.</p></li><li><p>9</p><p>VORWORT</p><p>auf die politische Tagesordnung zu bringen, ist weiterhin eines der wichtigsten Anliegen der BID. Auf einem Lobbying-Seminar in Reutlingen...</p></li></ul>