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StadtsparkasseDsseldorf

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Journal 2010

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Gegrndet 1825

StadtsparkasseDsseldorf

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Journal 2010Stadtsparkasse Dsseldorf186. Geschftsjahr

Die Stadtsparkasse Dsseldorf und ihre Trgerin,die Landeshauptstadt Dsseldorf, sind Mitgliederdes Rheinischen Sparkassen- und Giroverbandesund ber diesen dem Deutschen Sparkassen-und Giroverband angeschlossen.

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InhaltDer Vorstand der Stadtsparkasse Dsseldorf 4

Interviews mit den Mitgliedern des Vorstandes

Peter Frhlich, Vorstandsvorsitzender 6Karin-Brigitte Gbel 8Andreas Gomann 10Dr. Birgit Roos 12Thomas Boots 14

Die Kooperationspartner 16

Dsseldorfer Brse: TV-geprft 18

Institut fr Vermgensaufbau: Ausgezeichnete Beratung 20

Die Firmen- und Privatkunden 22

Ralf Schmitz Wohnungsbaugesellschaft: Nachhaltig bauen 24

KKL GMBH: Bundesweiter Service 26

Stiftung Evangelisches Krankenhaus: Engagiert und erfahren 28

Josef Hinkel: Kstliches Know-how 30

Werner Matthias Dornscheidt: Intelligente Ideen 32

Soziales Engagement der Stadtsparkasse Dsseldorf 34

BuddY e.V.: Schler fr Schler 36

Kunst- und Kulturstiftung: Tatort Kunst 38

Fortuna Dsseldorf: Gemeinsam gewinnen 40

Wirtschaftswissenschaftliche Fakulttder Heinrich-Heine-Universitt: Lehre und Praxis 42

St. Sebastianus Schtzenverein Dsseldorf 1316 e.V.: Tradition sichern und Gutes tun 44

Wir verleihen den Ideen unserer Firmenkunden Flgel.

Karin-Brigitte GbelVorstand

Jeder zweite Dsseldorfer ist unser Kunde. Wir wollen auch

die andere Hlfte berzeugen.Andreas Gomann

Vorstand

Mit unserem Blitzkredit hat der Kunde das gewnschte Geld

innerhalb von 24 Stunden.Dr. Birgit Roos

Vorstand

Jeder Brger hat seine Sparkassen-Filiale quasi um die Ecke.

Damit sind wir Direktbank Nr. 1 in Dsseldorf.Thomas Boots

Stellvertretendes Vorstandsmitglied

Kreditnehmer und Anleger profitieren von

unserer Beratungskompetenzund unseren ma-

geschneiderten Produkten.Peter FrhlichVorstandsvorsitzender

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Wieso strken Sie die Region?

Mit unseren Geldern werden eben keine Gropro-jekte in fernen Lndern gefrdert, sondern unser Geschft ist es, als die Hausbank des DsseldorferMittelstandes, Unternehmen in unserem Umfeld inallen Phasen der Geschftsentwicklung zu begleiten.Wir stehen mit unseren 71 Geschftsstellen berallim Stadtgebiet als Ansprechpartner bereit.

Und wenn ich das noch sagen darf: Hier gibt es, alleinschon durch die langjhrigen persnlichen Kontaktevor Ort, eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Also, ob in Flingern, Heerdt oder Monheim wenn`s ums Geld geht Sparkasse?

Richtig, der alte Werbespruch ist noch immer aktuell.Dabei verbessern wir unseren Service stndig: 150 Geldautomaten und 159 Terminals an denen sichAuftrge ausfhren lassen, stehen 24 Stunden bereit.

und wenn ich als Unternehmer nur am SamstagZeit habe ist die Geschftsstelle geschlossen?

Falsch. Genauso luft das Bankgeschft heute nichtmehr. Unsere Berater sind sehr flexibel und stehennach Terminabsprache grundstzlich zu jeder sagen wir mal christlichen Zeit bereit.

Was planen Sie nun fr 2011?

Die wachsende Bevlkerung und Unternehmens-ansiedlungen im Raum Dsseldorf bieten uns wei-tere Wachstumschancen im Privatkunden- und imFirmenkundengeschft. Wir wollen dabei auch nochunseren Marktanteil erhhen.

Das klingt ambitioniert. Wie wollen Sie das schaffen?

Kurzfristig erhhen wir die Zahl unserer Berater und was mindestens genauso wichtig ist wir haben einambitioniertes Weiterbildungsprogramm laufen,und nicht zuletzt investieren wir in unseren Nach-wuchs. In diesem Jahr stellen wir 60 Azubis ein.Auch durch die Modernisierung der Filialen mit kun-denfreundlichen Besprechungsrumen und moder-nen Terminals verbessern wir unser Angebot.

6 7

Herr Frhlich, Sie haben die Stadtsparkasse neu aus-gerichtet und weisen wie Sie in Ihrem Jahresberichtschreiben im Geschftsjahr 2010 ein gutes Ergebnis aus. Knnen Sie sich nun entspannt zurcklehnen?

Nein, auch wenn wir schon vieles richtig machen,gibt es immer wieder neue Ansatzpunkte, wie wirunser Geschft zum Wohle unserer Kunden und alsPartner der Region verbessern knnen. Wir denkendeshalb stndig ber neue Produkte und Dienstleis-tungen nach.

Fragen wir zuerst nach dem sozialen Engagement:Wie und wen untersttzt die Stadtsparkasse Dsseldorf?

Wir helfen mit Geld, aber wir sind auch selbst wieetwa mit eigener Kunst- und Kulturstiftung aktiv.Rund 850 Einrichtungen aus den Bereichen Sport,Kunst und Kultur, Soziales, Bildung und Brauchtumerhielten von uns im vergangenen Jahr insgesamtrund sieben Millionen Euro. Konkrete Beispiele schildern wir in diesem Journal.

Ihre Hauptaufgabe als Sparkasse ist aber dochnicht das Soziale?

Nein, aber als ffentlich-rechtliches Institut habenwir eine Verantwortung fr die Menschen in der Region. Und zweitens: Unser Gewinn fliet schlie-lich nicht in die Taschen irgendwelcher ferner Finanzinvestoren, sondern verbleibt vor Ort.

Wenn die Sparkassen Ihren Kunden so gut zuhren,wie es die Werbung verspricht, wie zahlt sich dasaus?

Kreditnehmer und Anleger profitieren von unsererBeratungskompetenz und mageschneiderten Pro-dukten, sei es eine strategisch gut geplante Finanzie-rung einer Investition oder das persnliche Anlage-konzept etwa fr die Altersvorsorge.

Die Stadtsparkasse Dsseldorf gewinnt durch diedauerhaften Kundenbeziehungen, die uns in der Region stark machen. Das ist eine klassische, wieman auf Neudeutsch sagt, Win-Win-Situation.

Interview mit Peter Frhlich zum Thema Gesamthausstrategie

Das kostet viel Geld. Wie wollen Sie das bezahlen?

Zuerst einmal nicht, indem wir mehr Risiken einge-hen. An unserer nachhaltigen Strategie halten wirfest. Risikoreiches Kreditgeschft nur um Marktan-teile zu gewinnen wird es bei uns nicht geben. Wirhaben die Kosten im Auge. Das verschafft uns denSpielraum, gezielt zu investieren.

Was fr eine Ertragslage erwarten Sie fr das laufende Geschftsjahr?

Wir erwarten fr 2011 wiederum einen soliden Ge-winn vor Steuern, der aber aufgrund der Zinsstruk-

tur geringer ausfallen wird als in 2010. Wir werdenunsere Gewinnrcklagen weiter strken, um die Kriterien nach Basel III zu erfllen.

Bedeutet das auch eine Reduzierung des sozialen Engagements?

Nein, natrlich nicht. Wir werden unsere Bilanznicht auf Kosten unseres sozialen Engagements auf-polieren und das Thema Spenden, Sponsern undStiften zurckfahren. Vereine, Schulen oder dasBrauchtum knnen sich weiter auf uns verlassen.Vertrauen ist das wichtigste Pfund, mit dem wir alsordentliche Kaufleute wuchern knnen.

Peter Frhlich

9Interview mit Karin-Brigitte Gbel zum Thema Firmenkundengeschft8

Frau Gbel, die Wirtschaft ist im Jahr 2010 wiederkrftig gewachsen. Die Unternehmen blicken jetztwieder mit Optimismus in die Zukunft und investie-ren. Welche Folgen hatte diese Entwicklung fr dasFirmenkundengeschft der Stadtsparkasse Dssel-dorf in 2010?

Die wirtschaftliche Erholung ist in 2010 tatschlichkrftig ausgefallen. Das Bruttoinlandsprodukt stiegum 3,6 % und damit so stark wie zuletzt whrend desWiedervereinigungsbooms 1990 / 1991. SolcheWachstumsraten hatte zu Jahresbeginn niemandprognostiziert.

Die meisten Unternehmer sind mit groer Vorsichtin das Jahr gestartet. Sie haben zunchst abgewartet,ob der Wirtschaftsaufschwung stark und nachhaltigist. Folglich ist die Investitionsttigkeit der meistenUnternehmen bis zur Jahresmitte nur sehr verhaltenausgefallen und damit auch der Kreditbedarf. Seitdem Sptsommer registrieren wir ein anderes Stim-mungsbild: Mit wachsendem Optimismus blickendie Unternehmer in die Zukunft, sie investieren, siearbeiten an Wachstumsstrategien, um Chancen zunutzen. Damit steigt natrlich der Finanzierungs-bedarf, der uns im letzten Tertial 2010 eine hohe Kreditnachfrage bescherte.

Stichwort Region. Was bedeutet der Standort Dsseldorf fr Ihr Geschft?

Dsseldorf und die Region zeichnen sich durch einegroe Branchenvielfalt aus. Dies hat uns in der Krisegeholfen und ist jetzt beim Aufschwung ebenfalls einPluspunkt. Die Vielfalt von Unternehmensgrenund die breit gefcherten Branchen sind Garant freine stabile Wirtschaftsentwicklung. Fr Unterneh-men aller Branchen gibt es viele Vorteile und guteStandortfaktoren in Dsseldorf und der Region, sodass sich hier ein starker Impulsgeber der Wirtschaftin Deutschland befindet. Bei allen vergleichbarenUmfragen zur Standortqualitt belegte der Wirt-schaftsstandort Dsseldorf stets fhrende Pltze. Das bietet unserem Hause gute Wachstumschancen,stellt aber auch an die Qualitt der Beratung und Be-treuung unserer Firmenkunden hchste Ansprche.

Ihre Kunden sind gut durch die Rezession gekommen, was passiert jetzt beim Gipfelsturm?

Wir wollen realistisch bleiben. Es ist aber richtig,dass die Unternehmen in ihrer Mehrzahl mit Um-sicht, Erfolg und Geschick die tiefe Rezession ber-wunden haben. Fr die meisten Unternehmen ist esjetzt wichtig, die notwendigen Ersatzinvestitionenund mavoll auch Erweiterungen anzugehen, umdie Marktchancen, die der Aufschwung bringt, zunutzen.

Ich empfehle den Unternehmern, sich verstrkt mitden firmenspezifischen Konsequenzen dieser Trendsauseinanderzusetzen, um daraus die richtigen Rck-schlsse fr die Zukunft zu ziehen. Die Unternehmerin Deutschland sind nach meiner Einschtzungheute strker im internationalen Markt prsent unddeutlich besser aufgestellt als vor der Finanzmarkt-krise. Wenn man diese Position verteidigen und nachMg