Passung von Lehr-Angebot und Lern-Nutzung in Vorlesungen

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Ringvorlesung vom 05.07.2010 mit Tobias Zimmermann (Pdagogische Hochschule Zrich) und Daniel Hurtado (Universitt Zrich)

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  • 1. INPUT-REFERAT DISKUSSIONPassung von Lehr-Angebot und Lern-Nutzung in Vorlesungen Lernen mittels Online-Diskussionen in Vorlesungen mit hohen TeilnehmerzahlenRingvorlesung e-teaching.org, 05. Juli 2010Tobias Zimmermann + Daniel HurtadoZHE Zentrum fr Hochschuldidaktik,PH Zrich

2. INPUT-REFERAT 14:00 bis ca. 14:25, anschliessend DiskussionTeil I: Referat 1. Einleitung2. Angebot und Nutzung 3. Organisation unseres Settings4. Ablauf (dialogischer Kreislauf)5. Beispiel6. Evaluation 7. Ausblick Teil II: DiskussionTobias Zimmermann und Daniel Hurtado 05. Juli 2010 1 3. EINLEITUNGEinleitungEinleitung Empirische Untersuchungen zeigen:Angebot und Frontalunterricht und Vorlesungen sind zur Vermittlung Nutzungvon Wissen gleich gut geeignet wie die meisten ande-ren OrganisationMethoden (+ gutes Preis-Leistungs-Verhltnis!). Ablauf Im Studium geht es aber fast immer um mehr als umBeispiel Wissensvermittlung:Evaluation Diskussionen und andere interaktive Methoden sindAusblickbesser als Vorlesungen geeignet, um das prozedurale Wissen und damit dieProblemlsefhigkeit der Studierenden zu frdern, um das selbstndige Denken zu frdern und um die Entwicklung von Wertvorstellungen, Interesseoder Persnlichkeit der Studierenden anzuregen.(vgl. Bligh 2001)Tobias Zimmermann und Daniel Hurtado 05. Juli 20102 4. ANGEBOT UND NUTZUNGEinleitung Das Angebot-Nutzungs-Modell von Fend (1998): AngebotundAngebot und Guter Unterricht als Passung von Angebot und NutzungNutzung NutzungOrganisationAblaufBeispielEvaluationAusblick Tobias Zimmermann und Daniel Hurtado 05. Juli 20103 5. ANGEBOT UND NUTZUNG Einleitung In eine Formel gefasst, ist der Lernertrag eine Funktion Angebotund Angebot und von Angebot und Nutzung:Nutzung Nutzung LE = F(A, N)Organisation Ablauf Dabei spielen selbstverstndlich Qualitt und Quantitt des Angebots eine Rolle:Beispiel Evaluation A = f(QuanA, QualA) Ausblick Wichtig ist aber auch die Nutzungsqualitt des Angebots, die durch die Aktivitten der Lernenden bestimmt wird: Grad der Aufmerksamkeit (AU), die in die Beschftigung mit den Lernangeboten investierte Zeit (Z) und der Grad der Eigenaktivitt im Rahmen dieser Beschftigung (E): NQ = f(AU, Z, E) (vgl. Fend 2008, S. 24f.) Tobias Zimmermann und Daniel Hurtado05. Juli 20104 6. ANGEBOT UND NUTZUNGPassung von Angebot und Nutzung in der Vorlesung5 7. ANGEBOT UND NUTZUNGPassung von Angebot und Nutzung in der Vorlesung6 8. ANGEBOT UND NUTZUNGPassung von Angebot und Nutzung in der Vorlesung7 9. ANGEBOT UND NUTZUNGPassung von Angebot und Nutzung in der Vorlesung8 10. ORGANISATION EinleitungLeitung durch Dozierende(n)Angebot und Nutzung Organisation Organisation (Semester-)Assistenz untersttzt dieAblaufModeratoren, betreut Forum administrativ und Beispielbewertet die Arbeiten der Studierenden Evaluation Jede Gruppe wird von einem Moderator betreut Ausblick15 Online-Diskussionsgruppen Vorlesung mit 220 StudierendenTobias Zimmermann und Daniel Hurtado05. Juli 2010 11. ABLAUFEinleitung DialogischerAngebot undKreislaufNutzungOrganisationAblaufAblaufBeispielEvaluationAusblick Tobias Zimmermann und Daniel Hurtado 05. Juli 201010 12. BEISPIELEinleitung Gesamtansicht einer DateidiskussionAngebot undNutzungOrganisationAblaufBeispielBeispielEvaluationAusblick Tobias Zimmermann und Daniel Hurtado 05. Juli 2010 13. BEISPIELEinleitung Anfang einer Rckmeldung Angebot undNutzungOrganisationAblaufBeispielBeispielEvaluationAusblick Tobias Zimmermann und Daniel Hurtado 05. Juli 2010 14. ANGEBOT UND NUTZUNGPassung von Angebot und Nutzung in der Vorlesung* * von Moderierenden verfasst 13 15. EVALUATION 1: QUALITATIVEinleitung Das Angebot-Nutzungs-Modell von Fend (1998): Angebot und Guter Unterricht als Passung von Angebot und Nutzung NutzungOrganisationAblaufBeispielEvaluationEvaluationAusblick Tobias Zimmermann und Daniel Hurtado 05. Juli 201014 16. EVALUATION 1: QUALITATIVEinleitung Alle Studierenden mssen sich beim Schreiben Angebot und ihrer Texte mit den Vorlesungsinhalten und den Nutzung diesbezglichen berlegungen ihrer Mitstudieren- Organisation den auseinandersetzenAblauf Die Studierenden erhalten individuelles Feedback Beispiel von Mitstudierenden und knnen es fr dieEvaluationEvaluation Lernsteuerung nutzen Ausblick Die Studierenden erhalten kollektives Feedback im Rahmen der Resonanzphase am Anfang der Vorlesungen Die Dozierenden erhalten ebenfalls ein Feedback auf ihre Vorlesung und knnen ihr Unterrichts- angebot entsprechend anpassenTobias Zimmermann und Daniel Hurtado 05. Juli 2010 17. EVALUATION 2: QUANTITATIV Einleitung HS 2007: 65% der Studierenden fanden denAngebot und Leistungsnachweis einigermassen oder sogarNutzungsehr sinnvoll immerhin 35% hingegen nicht.OrganisationAblaufIch finde, die regelmssige Beteili-gung am Online-Austausch ist einBeispielsinnvoller Leistungsnachweis frdiese Veranstaltung. EvaluationEvaluation 21% Ausblick trifft zu35% trifft mehr oder weniger zutrifft nicht zu44% Tobias Zimmermann und Daniel Hurtado05. Juli 2010 18. EVALUATION 2: QUANTITATIV Einleitung HS 2009: 82% der Studierenden fanden denAngebot und Leistungsnachweis einigermassen oder sogarNutzungsehr sinnvoll Organisation Ablauf Beispiel 18%Evaluation Evaluation trifft zu27% Ausblick trifft mehr oder weniger zutrifft nicht zu55%Ich finde, die regelmssige Beteili-gung am Online-Austausch ist einsinnvoller Leistungsnachweis frdiese Veranstaltung.Tobias Zimmermann und Daniel Hurtado05. Juli 2010 19. AUSBLICK Einleitung Die Akzeptanz solcher Settings steigt mit den Angebot und Erfahrungen, die Lehrende und Lernende damitNutzung machen und natrlich durch ihre stndigeOrganisation Verbesserung im Rahmen einer reflektierten Ablauf Praxis. Beispiel Das Einbauen von zustzlichen Feedback- Evaluation schlaufen (Online-Austausch, aber auch Umfra- Ausblick Ausblick gen, Selbsttests oder formative Evaluationen) verbessert die Unterrichtsqualitt, indem sie zu einer optimierten Passung von Lehrangebot und Lernnutzung fhren. Es wre sinnvoll, mehr integrierte Leistungs- nachweise in Lehrveranstaltungen einzubauen. Die gngigen Prfungen sind oft zu sehr auf deklaratives (Fakten-)Wissen ausgerichtet. Tobias Zimmermann und Daniel Hurtado05. Juli 2010 20. WEITERFHRENDE LINKSEinleitung Kurze Darstellung des Szenarios (S. 13-15):Angebot und http://www.uni-hamburg.de/eLearning/eCommunity/Nutzung Hamburger_eLearning_Magazin/ eLearningMagazin_03.pdfOrganisation Ausfhrlichere, Darstellung mir kleiner Evaluation:Ablauf https://www.zora.uzh.ch/11297/2/Zimmermannua_DialogV.pdf BeispielEvaluation Poster zum prsentierten Setting: http://www.elc.uzh.ch/veranstaltungen/GMW- Ausblick Workshop2009/Poster_Zimmermann_UZH.pdfProjektbeschreibung: http://www.phil.uzh.ch/elearning/EL-Uebersicht/p11.htmZHE Zentrum fr Hochschuldidaktik und Didaktik der Erwachsenenbildung: http://hochschuldidaktik.phzh.chTobias Zimmermann und Daniel Hurtado 05. Juli 201019 21. WEITERFHRENDE LITERATUR Einleitung Fend, H. (1998): Qualitt im Bildungswesen. Schulforschung zu System- bedingungen, Schulprofilen und Lehrerleistung. Weinheim, Mnchen: Juventa.Angebot und Fend H. (2008). Schule gestalten. Systemsteuerung, Schulentwicklung und Nutzung Unterrichtsqualitt. Wiesbaden: VS Verlag fr Sozialwissenschaften. Organisation Hurtado, D., & Zimmermann, T (2009). Blended Dialog. Online-Austausch in Veranstaltungen mit vielen Studierenden. Hamburger eLearning Magazin, 03, Ablauf 13-15. http://www.uni-hamburg.de/eLearning/eCommunity/ Hamburger_eLearning_Magazin/ eLearningMagazin_03.pdfBeispiel Ruf, U. & Gallin, P. (2003). Dialogisches Lernen in Sprache und Mathematik. Band 1: Austausch unter Ungleichen. Grundzge einer interaktiven undEvaluation fcherbergreifenden Didaktik (2. Aufl.). Seelze-Velber: Kallmeyer. Ausblick Zimmermann, T., Hurtado, D., Berther, M. & Winter, F. (2008). Dialog mit 200 Studierenden geht das? Blended Learning in einer Vorlesung mit hoher Teilnehmerzahl. Das Hochschulwesen, 56 (6), 179-185. https://www.zora.uzh.ch/11297/2/Zimmermannua_DialogV.pdf Zimmermann, T. (im Druck). Online-Diskussionen als elektronische Leistungs- nachweise. Mit Blended Learning vom Testparadigma zum Paradigma der inter- ktiven Leistungsberprfung. In S. Mandel & C. Ruedel (Hrsg.), E-Assessment. Mnster: Waxmann. Zimmermann, T. & Ruf, U. (im Druck). Passung von Angebot und Nutzung in akademischen Grossveranstaltungen: Lernen durch Online-Diskussionen im Rahmen von Vorlesungen. In G. Gien & H. Bttger (Hrsg.), Exzellente universitre Lehre. Aspekte einer innovativen Hochschuldidaktik. Bad Heilbrunn: Klinkhardt Verlag. Tobias Zimmermann und Daniel Hurtado05. Juli 201020 22. INPUT-REFERAT DISKUSSIONPassung von Lehr-Angebot und Lern-Nutzung in Vorlesungen Lernen mittels Online-Diskussionen in Vorlesungen mit hohen TeilnehmerzahlenRingvorlesung e-teaching.org, 05. Juli 2010Tobias Zimmermann + Daniel HurtadoZHE Zentrum fr Hochschuldidaktik,PH Zrich

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