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  • Naturland Fair

    Schmeckt dreimal mehr!

    www.naturland.de

    kologisch. Sozial. Fair.kologisch. Sozial. Fair.

  • Zu diesem Schluss kamen die Staats- und Regierungschefs 1992 beim 1. UN-Weltgipfel in Rio de Janeiro. Heute ist ihr Fazit aktueller denn je. Wir alle mssen handeln, damit unser Planet auch fr folgende Generationen lebenswert bleibt. Angefangen beim Schutz des Klimas und der (ber)lebenswichtigen Ressourcen Wasser, Luft und Boden ber die Sicherung der Welternhrung bis hin zur Bewahrung der Artenvielfalt.

    Ob in Rio, im Weltagrarbericht1 oder im krzlich erschienenen Bericht Zur Lage der Welt2: berall sehen Experten die kologisch orientierte Landwirtschaft als Schlssel zur Bekmpfung von globalen Umweltproblemen, Hunger und Armut.

    ko mehr als eine Frage des guten Geschmacks

    Als Konsument genieen Sie zunchst einmal die Sicherheit einer Landwirtschaft, die ohne Agro-Gentechnik, chemisch-synthetische Pestizide oder leicht lsliche Stickstoffdnger hochwertige und gesunde Lebensmittel herstellt. Artgerechte Tierhaltung, der Ver-zicht auf viele Zusatzstoffe, die Frderung der regionalen Wirtschaft und die Schaffung von Arbeitspltzen sind weitere gute Grnde, sich fr ko-Produkte zu entscheiden3.

    Die Vorteile des ko-Landbaus liegen aber auch da, wo man sie weniger sieht. Haben Sie gewusst, dass jhrlich Milliarden Tonnen an Boden die Basis unserer Lebensmittel durch Erosion verloren gehen?

    Die Zukunft der Erde erfordert eine kologische und faire Wirtschaftsweise.

  • ko-Landwirte bewahren diese wertvolle Ressource, indem sie so wenig wie mglich in das natrliche Gleichgewicht eingreifen und Humus aufbauen4. Und das ist nur eines von vielen Beispielen, wie sie im Einklang mit der Natur drngenden Problemen unserer Zeit begegnen.

    Als international aktiver ko-Verband gehrt Naturland zu den Pionieren, die die Entwicklung des ko-Landbaus weltweit vorantreiben. Schon frh spielte fr uns nicht nur kologische, sondern auch soziale Qualitt eine groe Rolle. Denn Nachhaltigkeit heit fr Naturland seit 30 Jahren: Verantwortung bernehmen fr Mensch, Tier und Umwelt.

    1 www.weltagrarbericht.de 2 www.germanwatch.org/pubdiv/zldw.htm3 Broschre 15 gute Grnde ko-Qualitt zu kaufen auf www.naturland.de/publikationen.html 4 Kundeninfo Boden ist Leben auf www.naturland.de/verbraucher.html 5 Broschre Wie viel ko htten Sie denn gerne? auf www.naturland.de/publikationen.html

    Die EU-ko-Verordnung ist die gesetzliche Mindest-anforderung, die ko-Produkte aus aller Welt fr den europischen Markt erfllen mssen.

    Naturland schreibt stren-gere Richtlinien vor, die sowohl fr Pfl anzenbau und Tierhaltung als auch fr die Verarbeitung weit hhere Mastbe setzen.

    Zustzlich mssen alleNaturland Bauern und Verarbeiter Sozialrichtlinien erfllen, die ebenfalls bei der regelmigen ko-Kontrolle berprft werden5.

  • Start der Naturland Kriterien Faire Partnerschaften

    Naturland und GEPA starten gemeinsames internationales Engagement

    Weltweit erste Tee-plantage wird mit Untersttzung von Naturland auf ko umgestellt

    Weitere Fair Handels-organisationen wie dwp und BanaFair werden Naturland Partner

    Naturland fhrt verbindliche Sozialstandards fr alle Betriebe ein

    1986 1987 1987-2001

    Unsere drei Sulen der Nachhaltigkeit: kologisch. Sozial. Fair.

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    2005 2006

  • In der globalen Lebensmittelwirtschaft liegt vieles im Argen: Arbeiter und Liefe-ranten werden ausgebeutet, Erzeuger sind Abhngige der Industrie geworden, und die weltweite Einkaufspolitik ist auf den Bezug billigster Rohstoffe ausgerichtet. All diese Missstnde verursachen immense kolo-gische und soziale Kosten, die letztendlich auch Sie als Verbraucher tragen.

    Besonders hart trifft es Kleinbauern aus den Lndern des Sdens, die 70 Prozent der weltweiten Lebensmittel erzeugen. Naturland untersttzt seit 1986 Kooperativen in Asien, Afrika und Lateinamerika bei der Umstellung auf ko-Landbau. In Verbindung mit Fairem Handel bekommen sie grere Planungs-sicherheit und werden unabhngig von teuren Betriebsmitteln wie leicht lslichen Dngern oder Pestiziden.

    Doch nicht nur in wirtschaftlich benachteilig-ten Regionen mssen kologische, soziale und faire Aspekte zu einer starken Einheit werden. Selbst in Deutschland stehen durch Preisverfall von Lebensmitteln immer mehr buerliche Existenzen auf dem Spiel. 20.900 Hfe mussten allein in den Jahren 2007 bis 2010 aufgeben.

    Aus diesem Grund macht sich Naturland fr ein weltweit nachhaltiges Produktions- und Handelssystem stark, das auf drei tragenden Sulen ruht: kologisch, Sozial und Fair.Dabei achten wir nicht nur auf faire Erzeuger-preise, mit denen ko-Bauern Produktions-kosten decken und angemessene Gewinne erwirtschaften knnen. Fair ist aus Sicht von Naturland mehr: zum Beispiel soziale Verant-wortung, langfristige Handelsbeziehungen, Regionalitt und konsequent kologische Qualitt.

    ko-Landbau hat nur dann Zukunft, wenn die Bauern davon leben knnen. Daher brauchen wir Faire Partnerschaften in den Lndern des Sdens, sowie hier bei uns.Hans Hohenester, ko-Bauer und Vorsitzender des Naturland Prsidiums

    Start der Naturland Kriterien Faire Partnerschaften

    Naturland wird Mitglied in der deutschen Dach-organisation Forum Fairer Handel

    2013

    Weiterentwicklung der Kriterien in Zu-sammenarbeit mit Fair Handelsorganisationen und Mitgliedern

    Erste Naturland Fair Zertifi zierung

    Naturland Delegier-tenversammlung verabschiedet Naturland Fair Richtlinien

    Mehr als 200Produkte tragen das Naturland Fair Zeichen

    2008 2009 2010 2011

  • Naturland Fair: Das Zeichen fr ko-Landbau und Fairen Handel

    Das Know-How der Fair Handelsorganisa-tionen und unsere jahrzehntelange Erfahrung als internationaler Verband von ko-Bauern sind in die Weiterentwicklung der Naturland Kriterien Faire Partnerschaften

    von 2006 eingefl ossen. So entstanden die Naturland Fair Richtlinien, die seit 2010 ko-Landbau und Fairen Handel

    in der ganzen Welt vereinen.

    Sie sollen neue Chancen fr wirtschaft-lich benachteiligte Regionen erffnen. Denn bei Produkten, die das Naturland Fair Zeichen tragen, stammen nach Mglichkeit alle Rohstoffe aus Fairem Handel. Das gilt fr Milch aus Deutschland ebenso wie fr Kaffee oder Obst aus dem Sden. Auf diese Weise entstehen Synergieeffekte, die ko-Landbau und Fairen Handel zugleich voranbringen.

  • Seit 2010 knnen sich Naturland Erzeuger und Verarbeiter aus einer Hand ko und Fair zertifi zieren lassen. Die Naturland Fair Richtlinien setzen dabei neue Mastbe fr zukunftsweisende Partnerschaften und Handelsbeziehungen in aller Welt:

    1. Soziale Verantwortung zum Beispiel im Hinblick auf gerechte Bezahlung, Versammlungsfreiheit, Wahrung der Menschenrechte und das Verbot ausbeuterischer Kinderarbeit

    2. Verlssliche Handels-beziehungen im Sinne einer langfristigen, respekt- und vertrauensvollen Zusammenarbeit aller Handelspartner

    3. Faire Erzeugerpreise mit Hilfe einer partnerschaftlichen Preis-fi ndung, die tatschliche Produktionskosten deckt und angemessene Gewinne ermglicht

    4. Regionaler Rohstoffbezug durch eine Einkaufspolitik, die Betriebs-mitteln und Rohstoffen aus der Region den Vorzug gibt

    5. Gemeinschaftliche Qualittssicherung mit dem Ziel einer aktiven Zusammenarbeit aller Partner, auch und gerade im Problemfall

    6. Gesellschaftliches Engagement im Hinblick auf Arbeitspltze, Umwelt-, Sozial-, Gesundheits-, Kultur- und Bildungsprojekte

    7. Unternehmensstrategie und Transparenz durch ein Leitbild, das den Fair Gedanken beinhaltet, und die schriftliche Dokumentation seiner Umsetzung

    berzeugender Mehrwert: Das Naturland Fair Zeichen steht auf Produkten, die aus kologisch erzeugten und fair gehandelten Zutaten bestehen.

    Produkten, die aus kologisch erzeugten und fair gehandelten Zutaten bestehen.

  • Auch die Sicherung bestehender und die Schaffung neuer Arbeitspltze gehrt zur sozialen Verantwortung. Unsere Kooperative verarbeitet und verpackt ihre Produkte inzwischen selbst. Die Kostenersparnis kommt den Erzeugern zu Gute. Frauke Weissang, Naturland Buerin aus Italien und Mitglied der Kooperative TerraBio

    In unseren Produkten steckt die Mhe und Liebe von Kleinbauernfamilien. Wir setzen uns dafr ein, dass auch unsere Kinder fruchtbaren Boden vor-fi nden, in sozialem Frieden und in Har-monie mit der Umwelt leben knnen.Noel Galindo, Kaffeebauer und Mitglied der Kooperative Union de Productores Mexicanos Tierra Nueva S.P.R. de R.L.

    Naturland Fair Nr. 1 Soziale Verantwortung

    Naturland versteht Nachhaltigkeit als Ver-antwortung fr Mensch, Tier und Umwelt. Unsere ganzheitliche Sichtweise beinhaltet auch den sozialen Umgang mit allen, die in den Betrieben leben und arbeiten. Deswegen haben wir verbindliche Sozialstandards aufgestellt, die auch Bestandteil der Naturland Fair Richtlinien sind.

    Selbstverstndlich ist die Einhaltung der Menschenrechte im Einklang mit UN Kon-ventionen, International Labour Organisation Conventions and Recommendations (ILO) und UN Kinderrechtskonventionen. Dazu gehrt das Verbot von ausbeuterischer Kinder- oder Zwangsarbeit ebenso wie die Zusicherung von Versammlungsfreiheit und Zugang zu Gewerkschaften.

    Soziale Verantwortung betrifft aber auch die Gestaltung des Arbeitsverhltnisses und garantiert faire Vertrge, geregelte Arbeitszeiten, eine Bezahlung auf oder ber dem gesetzlichen Mindestniveau, Gleichstel-lung, Sozialleistungen und Weiterbildung. Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz sind ebenfalls Aspekte, fr die jeder Naturland Betrieb Sorge tragen muss.

    Tisch noch deutlicher gelb einfrben!

  • Fair ist nicht nur eine Frage des Preises. Es kommt auch auf die Qualitt und Dauer-haftigk

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