newsletter herbst 2015 - geschäftsstelle osnabrück

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  • Katholische Erwachsenenbildung Groe Rosenstrae 18

    49074 Osnabrck Tel.: 0541 35868-71

    E-Mail: info@keb-os.de

    Kontaktstelle Eltern-Kind

    Karin Mller Tel.: 0541 35868-85

    E-Mail: eltern-kind@keb-os.de

    Kontaktstelle Kindergrten

    Claudia Kruckemeyer Tel.: 0541 35868-78

    E-Mail: kiga-beratung@keb-os.de

    Maja Tabeling Tel.: 0541 35868-77

    E-Mail: tabeling@keb-os.de Newsletter Herbst 2015

    Vorwort

    Kontaktstelle Eltern-Kind

    Liebe Eltern, liebe Interessierte,

  • Das Ende des Sommers ist da und der Herbst kommt mit groen Schritten. Die Tage werden deutlich krzer, die ersten Frostnchte waren schon da. Das Wetter ist mal so und mal so. An einem Tag ist noch schnster Sonnenschein, dann Regen oder nebelige Tage. Die Bume frben ihre Bltter, die ersten Vgel verlassen uns und ziehen in den Sden. All die groen und kleinen Vernderungen in dieser Zeit beobachten Kinder mit groem Interesse und setzen dazu alle ihre Sinne ein. In diesem Newsletter mchte ich Ihnen Anregungen geben, die Herbstzeit mit Ihrem Kind/ Ihren Kindern und der Eltern-Kind-Gruppe bewusst zu erleben. Wir wnschen allen Lesern, Familien und Eltern-Kind-Gruppen eine schne Herbstzeit!

    Doch ehe der Herbst uns ganz verlsst, so bringt er uns noch ein Kinderfest:

    Sobald es Abend, zieh'n wir aus und wandern singend von Haus zu Haus.

    Und bitten dem heiligen Martin zu Ehren, uns kleinen Kindern was zu bescheren. Da reicht man uns pfel und Nsse dar,

    zuweilen auch Honigkuchen sogar.

    Wir sprechen unsern Dank dafr aus und wandern dann in ein anderes Haus.

    Nun lasst uns heute singen auch, wie's ist am Martinstag der Brauch!

    August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874,

    Und nun viel Spa beim Lesen! Einen familienfreundlichen Gru von Claudia Kruckemeyer, Maja Tabeling und Karin Mller!

    Religises

    Bltter: Gemeinsam werden Bltter gesammelt oder Sie bringen einen Korb mit Blttern mit. Die Kinder anregen, sich ein Blatt genau anzuschauen, daran zu riechen. Das Blatt erzhlt: Ich bin im Frhling an dem Baum gewachsen und hatte einen schnen Sommer, doch jetzt hat der Wind mich heruntergepustet. Du hltst mich jetzt in deiner Hand. (evtl. Bilder dazu zeigen) Alles nachspielen lassen.

  • Lied: Kleines Blatt Melodie: traditionell Bruder Jakob Text: Karin Mller Kleines Blatt, buntes Blatt, fliege hoch, fliege hoch. Der Wind, der trgt dich weiter, der Wind, der trgt dich weiter. Flieg davon, flieg davon. Kleines Blatt, buntes Blatt, bist du mde, bist du mde. Ruh dich doch aus, ruh dich doch aus. Auf dem Boden, auf dem Boden. Gruppenkerze oder Familienkerze anznden. Gebet: Guter Gott, bunte Herbstbltter sind wunderschn. Der Baum lsst die Bltter zur Erde tanzen. Bald sind sie braun und trocken und sie zerfallen. Sie werden wieder zur Erde, damit Neues wachsen kann. Du hast die Welt wunderschn gemacht. Amen. So oder hnlich knnen Sie den Kindern die Vielfallt des Herbstes zeigen und Gott dafr danken.

    St. Martin

    Veranschaulichung:

    Wrme und Klte (wir geben einen Eiswrfel von Hand zu Hand, wir geben eine

    Wrmflasche von Hand zur Hand). Was fhlt sich schner, angenehmer an?

    Einleitung: Nun ist es schon bedeutend klter als vor einigen Wochen. Ihr zieht jetzt warme Sachen an, setzt eine Mtze auf, tragt eine dickere Jacke und zieht vielleicht schon ab und zu Handschuhe an. Trotzdem ist euch manchmal immer noch kalt, wenn ihr drauen im Garten oder vor dem Haus spielt. Dann freut ihr euch auf die Wohnung oder den Gruppenraum, in dem ihr euch wieder aufwrmen knnt. Doch nicht alle Menschen haben eine warme Wohnung. Sie sind so arm, dass sie sich auch keine warmen Kleider kaufen knnen und auf der Strae oder unter der Brcke leben mssen.

    Sankt Martin ist als Soldat so einem armen Menschen begegnet.

  • Ich erzhle euch heute die Geschichte vom Soldaten Martin. Eine Spielfigur (Playmobil, Duplo,) zeigen. Sollte keine Spielfigur vorhanden sein, kann auch ein Bild gezeigt werden Martin hatte ein Pferd und dieses Pferd hatte er ganz lieb. Spielfigur Pferd dazustellen Oft ist Martin auf seinem Pferd geritten. Wir sind jetzt auch Pferde und machen Pferdegetrappe nach. Mit den Hnden auf die Oberschenkel patschen, mal schnell, mal langsam. Eines Tages kam Martin zu einer Stadt geritten. Stadtmauer bauen mit Baukltzen, Duplosteinen, Schuhkartons, Topfschwmmen. Die Kinder zum Helfen auffordern An dem Stadttor sa ein armer Mann, er hatte keine Jacke an und fror bitterlich. Spielfigur Bettler dazu nehmen. Mit Watte Schneeflocken machen lassen und die Stadt einschneien lassen. Den Bettler auf die Watte setzen. Martin sah den armen Mann und hielt sofort sein Pferd an. Brrrrrr. Er nahm sein Schwert und zerteilte seinen Mantel. Eine Hlfte gab Martin dem Bettler und eine behielt er selber. Mit den Spielfiguren nachspielen. Der Bettler wollte Martin danken, aber Martin war schon weg geritten. Pferdegetrappe nachmachen. Martin hatte so etwas Tolles gemacht: Er hat dem armen Mann geholfen. Deshalb denken wir am Martinstag mit unseren leuchtenden Laternen an Martin und wie er den armen Mann warm und hell gemacht hat.

    Abschluss:

    Es wird eine Kerze in den Stuhlkreis gestellt. Ein Erwachsener zndet die Kerze an und spricht folgenden Text:

    Ein Licht leuchtet es macht hell und warm. Der Heilige Martin hat seinen Mantel geteilt und eine Hlfte dem Bettler geschenkt. Der Heilige Martin war fr den Bettler Licht in der Dunkelheit

    Nun erhlt jedes Kind ein Teelicht. Ein Kind nach dem anderen zndet sein Licht an der Kerze in der Kreismitte an und stellt es zu dem Stadttor.

    Gebet:

    Lieber Gott, ich danke dir fr unser Haus und fr den gedeckten Tisch. Viele Kinder haben kein Haus, keinen Tisch und nicht einmal ein Bett. Allen willst du helfen, sie ernhren, beschtzen und wrmen. Lass und doch merken, wo wir dir dabei helfen knnen. Amen

  • Stillebung: Apfel

    In einem Stoffbeutel befindet sich ein Apfel. Der Reihe nach werden die Kinder und Eltern aufgefordert in den Beutel zu fassen, zu riechen oder zu schauen.

    Den Apfel aus dem Beutel nehmen und ganz behutsam im Kreis herumgeben.

    Der Apfel erzhlt uns seine Geschichte (hier knnen vorbereitete Bilder eingesetzt werden, Baum, Bltter, Blten, Regen, Sonne, pfel) Erst war da ein Baum, ganz kahl. Im Frhling hat der Baum Bltter und Blten bekommen. Die Sonne und der Regen haben den Baum wachsen lassen und so wurden aus den Blten pfel. Nun bin ich hier bei euch.

    Ein Apfel wird in der Mitte durchgeschnitten und genau betrachtet.

    Lied: In einem kleinen Apfel

    In einem kleinen Apfel

    1. In einem kleinen Apfel, da sieht es lustig aus:

    es sind darin fnf Stbchen, grad wie in einem Haus.

    2. In jedem Stbchen wohnen

    zwei Kernchen schwarz und fein, die liegen drin und trumen vom lieben Sonnenschein.

    3. Sie trumen auch noch weiter

    gar einen schnen Traum, wie sie einst werden hngen

    am schnen Weihnachtsbaum. (Melodie: Wolfgang Amadeus Mozart)

    Gruppenkerze / Familienkerze anznden

    Gebet: Lieber Gott, du hast uns die pfel geschenkt. Wir essen sie gerne, dafr mchten wir dir danken. Amen.

    Zum Abschluss einen Apfel aus Papier bemalen oder bekleben lassen. Apfelmus kochen, Apfelkuchen backen, usw.

  • Lieder

    Ich hol mir eine Leiter

    Ich hol mir eine Leiter und stell sie an den Apfelbaum, dann steig ich immer weiter, so hoch, man sieht mich kaum. Ich pflcke, ich pflcke, mal ber mir, mal unter mir. Ich pflcke, ich pflcke und falle nicht hinab.

    Dann steig ich immer weiter und halt mich an den Zweigen fest. Dann setz ich mich gemtlich auf einen dicken Ast. Ich wippe, ich wippe, diwippdiwapp, diwippdiwapp. Ich wippe, ich wippe und falle nicht hinab. Knicks, knacks, plumps

    (Volkstmlich)

    Spannenlanger Hansel

    1. Spannenlanger Hansel, nudeldicke Dirn, gehn wir in den Garten, schtteln wir die Birn. Schttel ich die groen, schttelst du die kleinn, wenn das Sckchen voll ist, gehn wir wieder heim.

    2. Lauf doch nicht so eilig, spannenlanger Hans! Ich verlier die Birnen und die Schuh noch ganz. Trgst ja nur die kleinen, nudeldicke Dirn, und ich schlepp den schweren Sack mit den groen Birnn. (Volkslied)

    Bunt sind schon die Wlder Bunt sind schon die Wlder,

    gelb die Stoppelfelder und der Herbst beginnt.

    Rote Bltter fallen, graue Nebel wallen,

    khler weht der Wind.

    Wie die volle Traube an dem Rebenlaube purpurfarbig strahlt! Am Gelnder reifen Pfirsiche mit Streifen rot und wei bemalt.

  • Flinke Trger springen und die Mdchen singen,

    alles jubelt froh! Bunte Bnder schweben zwischen hohen Reben auf dem Hut von Stroh.

    Geige tnt und Flte bei der Abendrte

    und im Mondesglanz; junge Winzerinnen

    winken und beginnen frohen Erntetanz.

    Johann Gaudenz, Freiherr von Salis-Seewis (1762-1834)

    Viele bunte Bltter siehst du hier im Kreis, siehst du hier im Kreis. Liegen da und trumen, sind dabei ganz leis'.

    Doch der Wind er pustet, weckt die Bltter auf, weckt die Bltter auf. Sie wirbeln durcheinander, stehen alle auf.

    Viele bunte Bltter tanzen hin und her, tanzen hin und her. Der wilde Wind er pustet, die Bltter freu'n sich sehr.

    Der Wind, er ist nun mde, zieht sich zurck nach Haus, zieht sich zurck nach Haus. Die bunten Bltter schlafen, ruhen sich nun aus.

    Melodie: Alle meine Entchen

    (Mndlich berliefert)

  • Der Herbst, das ist 'ne tolle Zeit,

    da gibt es Frchte weit und breit.

    Fidi-rallala, fidi-rallala, fidi-ralla-lala-la.

    Die pfel schme

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