Marie Stern fragt: Wie lebe ich meine Träume!?

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Marie Stern taucht in ihre Phantasiewelt ein und entdeckt das Geheimnis ihrer Herzenskraft. Sie findet die sieben Schlssel zur Selbsterkenntnis, die es ihr ermglichen, sich und ihr Leben selbst zu gestalten. Sie beobachtet sich, lernt sich verstehen und gewinnt jede Menge Erkenntnisse ber sich und ihr Leben. Sie sprt, dass ... (Bravo Birgit | ISBN 9783902821072 | 264 Seiten | 12x18 cm)

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  • Band3_Cover_12x18_29.8.12_zw_beI.indd 1-3 30.08.12 21:08

  • 1andere andersIchbin

    www.bravo-birgit.at

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    Mein Lebenstraum ein Traumleben.

    Ich erinnere mich an mein Leben zurck, wie es war, bevor ich Rosa getroffen habe. Wie viele unbeantwortete Fragen mir auf der Seele brannten. Wie unglcklich und hilflos ich mir selbst gegenberstand. Wie schwarz alles gewesen ist oder nein: wie schwarz ich alles gesehen habe. Und wie gro meine Angst war, nicht akzeptiert zu werden. Ich war frher immer ein zurckhaltendes Mdchen. Ich glaube, ich hatte auch nie sonderlich viele Freunde. Ich erinnere mich daran, dass ich immer total angerhrt war und sehr sehr viel geweint habe. Alles nahm ich mir immer gleich zu Herzen. Ja, ich war, glaub ich, eine richtige Heulsuse. Heute wrde ich es nicht mehr so bezeichnen, denn gefhlvolle sensible Menschen haben eine ganz groe Gabe. Sie spren so viel mehr. Es ist wirklich eine groe Gabe, eine gute Intuition zu haben. Intuition ist echt ein Schlssel zur Leichtigkeit. Frher dachte ich immer, Wissen ist Macht und dass es so wichtig ist zu leisten und zu schaffen. Was ich aber erkannt habe, ist, dass alles, was mit dem Kopf erreicht wird, meist mit sehr viel Mhe und Abrackern verbunden ist. Bei der Intuition ist es anders. Das bedeutet, ich sage mir laut vor

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    was ich tun will und wieviel Zeit ich dafr habe. Und dann tue ich erst etwas, wenn ich das Gefhl dafr habe, etwas zu tun. Na ja, oder irgendwie einen Impuls verspre. So ein Gedanke von Ah, siehst du, das knntest du jetzt tun. Es ist so eine leichte Anregung, die echt viel bringt. Vielleicht fhrt mich da Gott oder so? Denn dann mache ich im Grunde genau das Gleiche wie mit dem Kopf. Nur 100-mal so effizient und schnell. Es fliet einfach, wenn ich es dann mache, wenn die Zeit reif ist und ich es nicht mit dem Kopf auf Biegen und Brechen durchbringen will. Ich wei, dass das was ich zu mir sage, wie ein Auftrag ist. Das alles bringt das Selbstvertrauen mit sich. Ich wei mit einer tiefen inneren Sicherheit, dass es so ist und dann ist es auch immer so. Ich denke, dass Worte so und so viel mehr Bedeutung haben, als man denkt. Man sagt so vieles ohne nachzudenken. Dabei hat alles so eine groe Wirkung. Wenn ich mir einen Auftrag gebe, dann lasse ich mich nicht treiben, sondern ich sage mir, was zu tun ist und wann es fertig sein soll. Zum Beispiel bei einer Schularbeit, wenn ich wei, dass ich viel zu lernen habe. Dann sage ich mir: Marie, du hast das und das zu lernen und hast drei Tage Zeit. Du wirst in diesen drei Tagen den vollen Stoff mhelos schaffen und du weit, wann der richtige

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    Zeitpunkt ist, etwas zu tun. Und dann gehe ich spielen. Und irgendwann auf einmal fllt mir ein, dass ich jetzt lernen knnte. Und dann mache ich es. Meist bin ich dann so aufnahmebereit, dass ich mich selbst bertrumpfe. Ich kann oft nur staunen, wie leicht mir alles von der Hand geht. Ich stehe mir wirklich staunend gegenber und hre mich dann oft sagen: Das htte ich mir nie vorstellen knnen, dass ich das in der Zeit schaffe. Das bringt mich dann zum Lcheln. Ist ja klar, dass mein Verstand sich das nicht vorstellen kann. Die Intuition ist nicht mit dem Verstand zu begreifen. Nein, es ist eine Gabe des Herzens. Ein Herz kann man nicht begreifen, man kann ihm nur vertrauen. Ja, Vertrauen haben in die eigene Kraft. Das ist wirklich ein groes Geschenk. Und dieses Geschenk kann man sich selbst machen. Leider verlernt man es sehr leicht. Denn wenn ich immer wieder mit dem Kopf alles mache und mich selbst berhre, dann verliere ich mein Vertrauen zu mir. Eh klar. Aber ich kann es zurckgewinnen, indem ich be. Ich wei das. Ich habe es ja selbst erlebt. Wann kann man wem vertrauen? Klare Antwort, oder!? Wenn man ehrlich (zu sich) ist und auf sich hrt. Ich glaube, es gibt ein Urvertrauen. Jeder Mensch trgt das in sich. Vielleicht ist das so ein Gottesgeschenk oder so.

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    Verlernen tut man es durch das Menschenleben, glaub ich. Oder durch das Gefallenwollen. Wei nicht. Ich wei nur, dass ich frher immer gefallen wollte. Wenn mir jemand etwas gesagt hat, was ihm an mir nicht gefllt, dann habe ich noch Tage danach berlegt, wie ich das am besten ndern kann. Ich konnte auch noch nie mit jemandem ber meine Gefhle oder Probleme reden. Lieber habe ich tagelang alles in mich hineingefressen und runtergeschluckt. Erst viel spter habe ich verstanden, dass ich nicht an allem schuld bin und dass ich es egal wie ich es mache nicht jedem recht machen kann. Das war, glaub ich, die wichtigste Erkenntnis, die ich gemacht habe. Und mein grter Freiheitsgewinn. Die Entscheidung, mir gefallen zu wollen und meinen Weg zu gehen, weil es einfach viel zu viele andere gibt. Damals bildete ich mir immer ein, dass ich wei, was die anderen von mir denken. Schne eingebildete Hellseherei, die ich mir da zusammengereimt habe.

    Der denkt sich dann bestimmt das und das von mir. Die denken sich bestimmt von mir, das bla bla bla.Wenn ich das tue, dann denkt sich der bestimmt, das und das.

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    Ich habe dann irgendwann verstanden, dass wenn ich stndig so denke, ich nie frei sein werde. Ich tue und lebe doch dann immer nur das, was ich glaube, dass es die anderen von mir wollen. Verpasse ich dadurch nicht mein Leben? Geht es im Grunde nicht um meine eigenen Gedanken? Wie soll ich denn wissen, was die anderen denken? Ich sehe doch nicht in deren Kpfe rein! Ich kann nur darauf schlieen, dass sie so denken wrden, weil ich auch so denke. Aber hat nicht jeder Mensch unterschiedliche Erfahrungen und Ansichten. Reimt sich nicht jeder seine Spinnereien durch seine eigenen Erfahrungen zusammen. Ich erinnere mich daran, als mir jemand mal sagte, dass er mich verstehen und meine Entscheidung respektieren wrde. Das hat mich dann so wtend gemacht, weil ich geglaubt habe, dass er mich verarschen will. Noch nie hat jemand mich so respektiert, wie ich bin. Warum sollte es gerade jetzt passieren!? Dann habe ich mir zusammengereimt, was er mir gegenber leicht im Schilde fhrt. Das ging so weit, dass ich richtige Paranoia bekommen habe. Und dann irgendwann, als ich anders ber mich zu denken begonnen habe, habe ich gemerkt, dass ich aufgehrt habe mit solchen Spinnereien. Dass ich jetzt, wo ich selbst auch nicht mehr so schlecht ber mich