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FilmprojektgegenGewaltundSucht VierRollerundweitereGeräteim Wertvon1.000EurobeiderSVE- Ferienbetreuunggestohlen |Seite3 ProgrammRISEsolldasQuartierfördern KubanischesTanzensemblemit virtuoserShowimSchmidtTheater– Freikartenzugewinnen |Seite2 AmVorhornwegsollen177 Mietwohnungenentstehen–mit vielGemeinschaftsgrün |Seite7 StarkregenließVeranstalterkurzbangen–dochdannTop-FeierzuSchenefelds40.Geburtstag REINHARDSCHWARZ, OSDORFERBORN R.SCHWARZ,SCHENEFELD HEIDRUNZIERAHN,LURUP 31.07.2012

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  • Musik, Strom-Crash und Spa

    Nr. 27 | 4. Juli 2012 | geprfte Trger-Auflage: 24.961 (III.11) | : 040-76 60 00-0 | Redaktion: 040-85 32 29 33 | www.elbe-wochenblatt.de | post@wochenblatt-redaktion.de

    W O C H E N Z E I T U N G F R L U R U P , S C H E N E F E L D U N D U M G E B U N G

    DREISTER DIEBSTAHL

    Vier Roller und weitere Gerte im

    Wert von 1.000 Euro bei der SVE-

    Ferienbetreuung gestohlen | Seite 3

    FEUER DER LEIDENSCHAFT

    Kubanisches Tanzensemble mit

    virtuoser Show im Schmidt Theater

    Freikarten zu gewinnen | Seite 2

    IM GRNEN WOHNEN

    Am Vorhornweg sollen 177

    Mietwohnungen entstehen mit

    viel Gemeinschaftsgrn | Seite 7

    R. SCHWARZ, SCHENEFELD

    D

    as Programm hatte es in

    sich: Drei Tage lang feierten

    die Schenefelder 40 Jahre Stadt-

    rechte. Denn am 1. Juli 1972

    wurde aus dem Dorf eine Stadt

    mit mittlerweile fast 20.000 Ein-

    wohnern. Das galt es zu feiern.

    Die Veranstalter hatten einiges

    aufgefahren, von Frulein Men-

    ke eine Ikone der Neuen Deut-

    schen Welle in den 1980ern bis

    hin zu Ole Soul und Dustin Rei-

    kischke fr die etwas Jngeren.

    Fr die beiden Snger ein Heim-

    spiel, denn sie sind in Schene-

    feld aufgewachsen. Zwischen-

    durch spielten immer wieder

    Bands wie White Lines oder

    Private Imitate, die mit Rock-

    nRoll oder Rock-Cover-Songs

    fr Stimmung sorgten.

    Den Besuchern gefiel die bunte

    Mischung offenbar. Es ist alles

    ganz gemtlich aufgebaut, sagte

    Richard Heil, der schon seit mehr

    als 40 Jahren in Schenefeld lebt.

    Es ist hier sehr nett gemacht,

    lobte eine in Schenefeld geborene

    44-Jhrige.

    Organisator Bernd Langmaack

    zeigte sich zufrieden mit dem

    Zuspruch. Einmal jedoch muss-

    te er kurzzeitig um die Veranstal-

    tung bangen: Am Freitag hatte

    Starkregen die Stromversorgung

    der Bhne unterbrochen, sodass

    20 Minuten berhaupt nichts

    mehr ging. Langmaack: Die

    Techniker haben aber in Re-

    kordzeit die Kabel ausge-

    tauscht. Die Party konnte

    weitergehen.

    Vor der Bhne fanden

    sich vereinzelt wagemuti-

    ge Tnzer, die sich zur Musik

    bewegten. Doch die Mehr-

    zahl der Schenefelder blieb

    lieber brav an den Tischen

    und unterhielt sich bei Bier,

    Wein und alkoholfreien Ge-

    trnken. Fr die Kinder gab es

    ein ganzes Areal, auf dem sie sich

    austoben konnten, inklusive

    Hpfburg und Torwand.

    Fr zustzliche Unterhaltung

    sorgte die Aktion Sind Sie Sche-

    nefelder und haben 40 Freunde?

    SPD-Chef Gerhard Manthei

    konnte 40 Freunde vorzeigen

    und spendete seine 40 gewonne-

    nen Getrnke- und Essens-Gut-

    scheine fr 30 Kinder und ihre

    Betreuer aus der weirussischen

    Partnerstadt Luninez, die zurzeit

    in Schenefeld zu Gast sind. Man-

    thei konnte noch etwas ver-

    schenken Reisegutscheine an

    die drei Gewinner des Schreib-

    wettbewerbs der SPD: Elke We-

    demann (erster Preis), Ingrid

    Lssig (zweiter Preis) und Gnter

    Meier (dritter). Das Thema war

    naheliegend: 40 Jahre Stadt

    Schenefeld.

    Mit klassischem RocknRoll und stilecht gespieltem Rockabilly berzeugten die White Lines in Schenefeld

    beim Fest zur Feier von 40 Jahren Stadtrechte. Fotos: rs

    ElbeWochenblatt

    Starkregen lie Veranstalter kurz bangen doch dann Top-Feier zu Schenefelds 40. Geburtstag

    REINHARD SCHWARZ,

    OSDORFER BORN

    S

    pielplatz Born Park,

    Kiosk Schacksee, Eisla-

    den, Radwegekonzept Os-

    dorfer Born das sind nur ei-

    nige Stichpunkte aus einer

    ganzen Reihe von Wnschen

    und Vorschlgen, die Borner

    am Ende einer Info-Veran-

    staltung auf zwei Pinnwnde

    hefteten. Mit RISE gehts

    aufwrts im Osdorfer Born:

    Unter diesem Slogan hatte

    das Bezirksamt Altona zur

    Veranstaltung in die Maria-

    Magdalena-Kirchengemein-

    de eingeladen. RISE? Das be-

    deutet Rahmenprogramm

    integrierte Stadtteilentwik-

    klung und wird vom Senat

    finanziert.

    Das Ziel von RISE erluter-

    ten auf der Info-Veranstaltung

    Diplom-Geografin Carolin

    Wandzik vom Stadtplanungs-

    bro Gewos: Es gehe darum,

    die 1999 begonnene und 2007

    beendete Soziale Stadteilent-

    wicklung, die spter in Aktive

    Stadtteilentwicklung umbe-

    nannt wurde, im Osdorfer

    Born wieder aufzunehmen.

    Die Grnde fr den neuen

    Anlauf nennt eine im Auftrag

    des Senats erstellte Untersu-

    chung. Laut Analyse bestehen

    die Probleme, die 1999 zur So-

    zialen Stadtteilentwicklung

    fhrten, immer noch: Ein hoher

    Anteil von Erwerbslosen, ein ho-

    her Prozentsatz von jungen Men-

    schen bis 25 Jahren, die auf staat-

    liche Hilfen angewiesen sind.

    Weiterhin leben hier berdurch-

    schnittlich viele Sptaussiedler

    aus der ehemaligen Sowjetunion

    sowie Menschen mit auslndi-

    schem Hintergrund.

    Zunchst msse fr den Se-

    nat eine Problem- und Potenzial-

    analyse erstellt werden, erklrte

    Carolin Wandzik. Erst dann wr-

    den die bentigten Mittel fr das

    Projekt flieen. Geplant sei etwa

    eine Brgerwerkstatt zum Mit-

    machen sowie besondere Grup-

    pen fr Jugendliche und Men-

    schen mit auslndischen Wur-

    zeln. Zudem gibt es einen Beirat,

    der bereits einmal getagt hat.

    Aus Sicht von Maria Meyer-

    Hjertqvist, Sprecherin der Borner

    Runde, komme es bei der Neu-

    auflage des Programms darauf

    an, die Mitwirkung der Stadtteil-

    bewohner auf solidere und sta-

    bilere Fe zu stellen. Meyer-

    Hjertqvist: Wir haben beim

    ersten Programm nicht das

    Handwerkszeug bekommen, um

    vernnftig und stabil als Ehren-

    amtliche arbeiten zu knnen.

    Die Borner Runde werde

    weiterhin das Beteiligungsgre-

    mium sein, in dem die Brger ih-

    re Anliegen vorbringen knnen.

    Auch das Stadtteilbro werde

    weitergefhrt.

    Alles so schn bunt hier Kinder

    hatten beim Stadtfest Schenefeld

    die Wahl unter vielen Luftballons.

    Trotz dunkler Wolken und einem heftigen Regenschauer am Freitag

    feierten die Schenefelder ganz entspannt an drei Tagen.

    Neue Kraft fr den

    Osdorfer Born

    Programm RISE soll das Quartier frdern

    Wunschlos glcklich? Offenbar nicht. Borner konnten whrend einer

    Info-Veranstaltung zur integrierten Stadtteilentwicklung ihre Vor-

    schlge an eine Pinnwand heften. Foto: rs

    Blut spenden beim Deutschen Roten Kreuz

    SCHENEFELD Zum Blutspenden ruft das Deutsche Rote Kreuz fr

    Freitag, 6. Juli, von 15 bis 19 Uhr auf. Freiwillige knnen bei der

    Schenefelder Feuerwehr, Kiebitzweg 24, mit ihrem Blut anderen

    Menschen das Leben retten. DA

    Eins auf die Fresse?

    Filmprojekt gegen Gewalt und Sucht

    HEIDRUN ZIERAHN, LURUP

    W

    ie gehen 12- bis 15-jhrige

    Jugendliche mit Stress,

    Frustration und Angst um? Ein

    Filmprojekt an der Stadtteil-

    schule Lurup und der Geschwi-

    ster-Scholl-Stadtteilschule er-

    mglichte allen 240 Schlern

    der siebten Klassen, ihre ganz

    persnlichen Erfahrungen von

    ausgebter und erlittener Ge-

    walt in Szene zu setzen. Eine

    Auffhrung des Theaters Sehn-

    sucht" zum Thema Gewalt vor

    allen siebten Klassen beider

    Stadtteilschulen, mit Diskussio-

    nen, bildete den Auftakt zu den

    Kursen Filmprojekt". Nach

    neun Monaten Arbeit fhrten die

    Gruppen ihre Werke ber Mob-

    bing und Liebe vor.

    Rund 20 Siebtklssler hatten

    mit groem Engagement an den

    Filmprojekten mitgearbeitet, ei-

    nige kamen sogar sonnabends in

    die Schule. Drehbuch, Kamerae-

    instellungen bis zum Schnitt: Al-

    les wurde von Schlern in ihrer

    Freizeit selbst gestaltet. Den Dar-

    stellerinnen Alexandra (15), Ma-

    dia (12), Annika (13) und Jessica

    (12) hat es gut gefallen: Wir sind

    viel offener geworden, auch

    selbstbewusster."

    Ursula Przybylla, Sozialpda-

    gogin an der Geschwister-Scholl-

    Stadtteilschule, verfolgt das Ziel,

    Teamarbeit einzuben: Wir

    wollten, dass die Schler ber ei-

    ne lngere Zeit an einer Sache

    dranbleiben und durchhalten.

    Mehr Informationen unter

    www.elbe-wochenblatt.de.

    Jungschauspielerinnen der Geschwister-Scholl-Stadtteilschule: Alexandra

    (15), Madia (12), Annika (13) und Jessica (12, v.l.). Foto: zie

    08.07.2012

    31.07.2012

  • Altonaer Theater

    Museumsstrae 17 39 90 58 70

    Hello Im Johnny Cash,

    mi 19 Uhr

    Allee Theater

    Max-Brauer-Allee 76 38 29 59

    Sommerpause

    Delphi Showpalast

    Eimsbttler Chaussee 5 431 86 00

    Sommerpause

    Fliegende Bauten

    Glacischaussee 4 881 41 18 80

    Sommerpause

    Hamburger Engelsaal

    Valentinskamp 40 88 30 77 22

    Heute Abend Lola Blau -

    Singspiel von Georg Kreisler,

    do 19.30 Uhr

    Schlager-Revue: Ganz Paris

    trumt von der Liebe,

    fr 19.30 Uhr

    Die kleine Kellerbar mit Karl-

    Heinz Wellerdiek,

    sa 19.30 Uhr

    Schlager-Revue: Komm ein

    bisschen mit nach Italien,

    so 15 Uhr

    Das ist der Frhling in Wien,

    mi 15 Uhr

    Imperial Theater

    Reeperbahn 5 31 31 14

    Polizeirevier Davidwache,

    do-sa, mi 20 Uhr

    Lichthof Theater

    Mendelssohnstr. 15 85 50 08 40

    Sommerpause

    Marionettentheater

    Papillion

    Schanzenpark Hamburg (temporr)

    Pepino und die Artisten,

    fr-mi 15 Uhr

    Der Ka