Lebenslanges Lernen - Herausforderung für Unternehmen

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Presentation at the 8. DGFP Personalentwickler-Symposium, 23.11.2011, Berlin

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  • 1. Lebenslanges Lernen Herausforderungen fr Unternehmen. Das ELLI-Projekt Zukunft sichern durch moderne Personalentwicklung 8. Personalentwickler-Symposium der DGFP 23. November 2010 Andr Schleiter Project Manager, Programm Zukunft der Beschftigung & Good Governance Mittwoch, 24. November 2010

2. Seite 2 Personalentwicklung: Lernen umfassend begreifen Herausforderungen fr das Personalmanagement 4 Agenda Lebenslanges Lernen: Was will der Einzelne? 2 3 Ganzheitliche Sicht auf das Lernen mit ELLI5 Lernen Bildung Humankapital: Wo stehen wir?1 Mittwoch, 24. November 2010 3. Seite 3 Quelle: U.S. Census Bureau International Data Base -30% -25% -20% -15% -10% -5% 0% 5% 10% 15% 20% 17% 16% 7% 2% -5% -14% 20%16% 2% -7% -9% -21% -28% -13% 2000-2020 2020-2050 Lernen Bildung Humankapital: Wo stehen wir?1 Mittwoch, 24. November 2010 4. Seite 4 Arbeitsmarktbilanz bis 2025 Quantitativ: keine dramatische Lcke Entwicklung Arbeitskrftebedarf und angebot bis 2025: Qualitativ: Mehr Hochqualifizierte gesucht! Arbeitskrftebedarf bis 2025 nach Qualifikationsgruppen (in %) Quelle: BMBF, Bildung in Deutschland 2010, S. 160 ff. Mittwoch, 24. November 2010 5. Seite 5 Quelle: Deutsche Bank Research: Innovative Kpfe braucht das Land, 14. August 2009 Deutschland hat relativ wenig Akademiker dafr Strken durch das duale System Mittwoch, 24. November 2010 6. Seite 6 Anteil der Unternehmen mit Weiterbildungsmanahmen im Vergleich mit ausgewhlten EU-Staaten (in %) Quelle: BMBF, Bildung in Deutschland 2008, S. 145, Auswertung von Daten aus Eurostat und CVTS Betriebliche Weiterbildung: Deutschland nur im Mittelfeld Mittwoch, 24. November 2010 7. Seite 7 Beteiligung der Bevlkerung (Alter 25-64 Jahre) an formalen und/oder nicht formalen Bildungsangeboten, Jahr 2007 Quelle: OECD, Bildung auf einen Blick 2010, S. 91 Weiterbildung im internationalen Vergleich: 43 % der Deutschen sind keine Lernmuffel! Mittwoch, 24. November 2010 8. Seite 8 Teilnahme an formaler und/oder nicht formaler Fort- und Weiterbildung, nach Bildungsstand (Vor-)Bildung fhrt zur Weiterbildung! Quelle: OECD, Bildung auf einen Blick 2010, S. 95 Mittwoch, 24. November 2010 9. Seite 9 Arbeitsmarkt: Qualitt und Quantitt der Fachkrfte Wandel in der Wertschpfung (Innovationstempo, Wissen) Wettbewerb um Humanressourcen Umfeld Branche/Region Mitarbeiter Prferenzen gewinnen Potentiale nutzen / entwickeln Globalisierung (Kunden, Konkurrenten, Prozesse) Politik/Arbeitsagentur (Kurzarbeit / Frderung der Weiterbildung) Herausforderungen fr das Personalmanagement2 binden (Retention) Manager / Fachkrfte Mittwoch, 24. November 2010 10. Seite 10 Mitarbeiter Prferenzen Lebenslanges Lernen: Was will der Einzelne?3 Mittwoch, 24. November 2010 11. Seite 11 Sich um Qualifizierung kmmern: eher Thema fr Jngere? Quelle: Bertelsmann Stiftung (Hrsg.) Glck, Freude, Wohlbefinden welche Rolle spielt das Lernen? 2008 Mittwoch, 24. November 2010 12. Seite 12 Quelle: Bertelsmann Stiftung (Hrsg.) Glck, Freude, Wohlbefinden welche Rolle spielt das Lernen? 2008 Lebenslanges Lernen: Chance oder Zumutung? Mittwoch, 24. November 2010 13. Seite 13 Glck und Wohlbefinden: Lernen kann glcklich machen! Quelle: Bertelsmann Stiftung (Hrsg.) Glck, Freude, Wohlbefinden welche Rolle spielt das Lernen? 2008 Mittwoch, 24. November 2010 14. Seite 14 Personalentwicklung: Lernen umfassend begreifen4 0 20 40 60 80 Ausgaben Wirkung Formales Le West Informelles L Ich lerne gerne, aber ich hasse es, unterrichtet zu werden. Ausgabe Wirkung Paradox der betrieblichen Weiterbildung Mittwoch, 24. November 2010 15. Seite 15 Quelle: TNS Infratest, Berichtssystem Weiterbildung (Auszug aus: BMBF, Bildung in Deutschland 2008, S. 146) Beteiligung Erwerbsttiger am informellen beruflichen Lernen (in %) Lernen in der Arbeitswelt: tglich und fast berall Mittwoch, 24. November 2010 16. Seite 16 Lern- Fhigkeit + = Lern- Bereitschaft Lern- Verhalten Lernklima- Diagnose Lernklima Kompetenz- Analyse Personalentwicklung: ganzheitliche Perspektive Mittwoch, 24. November 2010 17. Seite 16 Lern- Fhigkeit + = Lern- Bereitschaft Lern- Verhalten Lernklima- Diagnose Lernklima Kompetenz- Analyse Personalentwicklung: ganzheitliche Perspektive Mittwoch, 24. November 2010 18. Seite 16 Lern- Fhigkeit + = Lern- Bereitschaft Lern- Verhalten Lernklima- Diagnose Lernklima Kompetenz- Analyse Personalentwicklung: traditionelle Grenze Personalentwicklung: ganzheitliche Perspektive Mittwoch, 24. November 2010 19. Seite 16 Lern- Fhigkeit + = Lern- Bereitschaft Lern- Verhalten Lernklima- Diagnose Lernklima Kompetenz- Analyse Personalentwicklung: traditionelle Grenze Personalentwicklung: ganzheitliche Perspektive Lebenslanges Lernen findet am Arbeitsplatz statt - aber auch in de Familie und Nachbarschaft, beim Sport, in Vereinen, Theatern ! Mittwoch, 24. November 2010 20. Formal JugendSchule International National + + + Regional Beschftigung BIP Einkommen Non-Formell & informell Arbeit & Freizeit Erwachsene Gesundheit & Lebenszufriedenheit Sozialer Zusammenhalt & Ausgleich Ganzheitliche Perspektive Lernen ist mehr als Schule (ist mehr als formale Bildung) Regionale Perspektive Lernen passiert vor Ort (in Regionen und Gemeinden) Wohlergehen Well-Being Perspektive Lernen macht glcklich (gesund, wirtschaftlich und gesellschaftlich erfolgreich) Ganzheitliche Sicht auf das Lernen mit ELLI5 Seite 17 Mittwoch, 24. November 2010 21. UNESCO Lerndimensionen: Grundstruktur des ELLI-Index Lernen, zusammen zu leben Wissen, das in der Gemeinschaft v.a. durch non-formelles und informelles Lernen erworben wird: soziales Engagement etc. Lernen zu handeln Wissen, das am Arbeitsplatz bzw. fr die Arbeit und den Beruf erworben wird: Aus- und Weiterbildung etc. Lernen, das Leben zu gestalten Wissen, das zu Hause und in der Freizeit v.a. durch non-formelles und informelles Lernen erworben wird: Kultur, Sport etc. Lernen, Wissen zu erwerben Wissen, das primr durch formale Bildung erworben wird: Schule, Universitt etc. Die vier Lerndimensionen der UNESCO Seite 18 Mittwoch, 24. November 2010 22. ELLI IT Plattform / Software Seite 19 Mittwoch, 24. November 2010 23. Kennzahlen aus mehr als 40 verschiedenen Datenquellen Information and Communication Technology Continuous Vocational Training Survey (CVTS) Adult Education Survey UNESCO / OECD / Eurostat (UOE) questionnaires Eurostat LFS Community Statistics on Income and Living Conditions Eurostat - Health Interview Survey European Community Household Panel International Social Survey (ISS) European Social Survey (ESS) European Working Conditions Survey OECD PISA etc. Schul- und Bildungsstatistik der statistischen mter der Lnder (16) und des Bundes Bundesagentur fr Arbeit (BA) OECD - PISA Prognos / AMB Generali Engagementatlas WB-Monitor BIBB/DIE INFAS Geodaten Theater- und Kulturstatistik Breitbandatlas BMWi Knstlersozialkasse (N)Onliner Atlas Sozio-konomisches Panel (SOEP) CHE Consult Wegweiser Kommune BST Deutsche Bibliotheksstatistik Deutsche Volkshochschulstatistik Statistik der Freiwillige Feuerwehr, THW & DRK Ehrentamtliche Betreuungsstatistik etc. ELLI- IT-Plattform / Software Seite 20 Mittwoch, 24. November 2010 24. ber 600 Kennzahlen zum Thema Lernen und Bildung...... Kennzahlen/Indikatoren auf EU-27-Ebene Kennzahlen/Indikatoren auf Bundeslnderebene Kennzahlen/Indikatoren auf Ebene der Kreise und kreisfreien Stdte ELLI IT Plattform / Software Seite 21 Mittwoch, 24. November 2010 25. Seite 22 Visualisierung von Kennzahlen mit ELLI Mittwoch, 24. November 2010 26. ELLI-EU-Index: Lebenslanges Lernen auf einen Blick Ein hoher ELLI-Wert bedeutet, dass ein bestimmte Region (EU-Mitgliedsland) gute Lernvoraussetzungen bzw. ein gutes Lernklima bietet, um sozial und konomisch erfolgreich zu sein. Seite 23 Mittwoch, 24. November 2010 27. Seite 24 Page 24 Vielen Dank fr Ihre Aufmerksamkeit! Kontakt: Andr Schleiter Project Manager Programm Zukunft der Beschftigung & Governance Mail: andre.schleiter@bertelsmann-stiftung.de Tel: 05241 8181262 www.bertelsmann-stiftung.de www.elli.org Mittwoch, 24. November 2010

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