LebensLanges Lernen 2015 11 November

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Lebenslanges Lernen - Do you speak German?

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  • November 2015

    Deutsch ins Grundgesetz?

    Seite 18

    Orcas in der Arktis?

    Seite 10

    LebensLanges Lernen November 2015

  • Australien: Dem Winter entfliehen 26

    START: Schler- Stipendien-Programm 5

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    Verlosung: Neue Ausstellung in den Opelvillen 24

    Inhalt

    2 LebensLanges Lernen

    Editorial 3

    n n n Aus- und Weiterbildung

    Neue Studie zu frhkindlicher Bildung 4

    Regelschule oder Frderschule? Beides! 7

    Was sind Internet-ABC-Schulen? 8

    n n n Gesellschaft und Umwelt

    Besondere Tage im November 9

    Orcas in der Arktis? 10

    Interview mit Martin Gayer, Teil 10 11

    n n n Lesen und Hren

    So klingt Deutschland 14

    Verlosungen zu unseren Themen 16

    Deutsch ins Grundgesetz 18

    n n n Kunst und Kultur

    Claude Monet: Vater des Impressionismus 20

    STURM-Frauen 21

    Fotowettbewerb: Je aufflliger, desto besser. 22

    Gewinnerfoto 23

    n n n Reisen und Erleben

    Australien: Dem Winter entfliehen in Down Under 26

    Cascais: Geheimtipp im Westen Portugals 28

    n n n Gesundheit und Fitness

    Lichttherapie fr Frhaufsteher und Nachtschwrmer 29

    Kann Langeweile krank machen? 30

    Impressum LebensLanges Lernenwww.lebenslangeslernen.net

    Geschftsfhrung: Dieter Fuhrlnder

    Telefon 0 61 02 / 8 83 60 21

    Verlagsleitung: Armin Hflich

    Telefon 0 61 02 / 8 83 60 20ahoeflich@lebenslangeslernen.net

    Chefredaktion:Sabine Rippberger

    Telefon 0 61 02 / 8 83 60 19

    Redaktion:Stefanie Neubecker

    Telefon 0 61 02 / 8 83 60 29

    Redaktion u. Bildredaktion:

    Melanie Blaum Telefon 0 61 02 / 8 83 60 22

    Vertrieb:0 61 02 / 8 83 60 - 10

    Titelbild: fotolia

    Gesamtherstellung: Satz21 - Gesellschaft fr

    Medientechnologie mbH Hermannstr. 54-56, 63263 Neu-Isenburg

    Ein Unternehmen der: Logical System Development AGKrokusweg 3, 61381 Friedrichsdorf

    Im Fokus: Lebensmittel-verschwendung 12

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    Inhalt

  • Editorial

    Liebe Leserinnen, liebe Leser,

    als ich heute Morgen ins Bro gefahren bin, wurde es ganz besonders deutlich: Herbst und Winter gehen ineinander ber. Im Schneckentempo kroch ich mit den anderen Autofahrern durch die dichte Nebelsuppe ber die Autobahn und die Auentemperaturanzeige zeigte sogar die ers-ten Minusgrade an. Obwohl ich persnlich eher ein Sommerfreund bin, hat das graue und khle Wetter doch auch durchaus seine Vorteile: Jetzt macht es umso mehr Spa, es sich abends mit einer kuscheligen Decke, ecSmSds

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    Editorialiner Tasse Tee und einem guten Buch auf der Couch bequem zu ma-hen. Fr die Eltern unter Ihnen ist das die ideale Vorlesezeit fr Kinder: tudien haben ergeben, dass Kinder, die frhzeitig vorgelesen bekom-en und mit Literatur in Kontakt kommen, in der Schule weniger

    chwierigkeiten mit dem Lesen und Schreiben haben. Passend dazu fin-et am 20. November der 12. bundesweite Vorlesetag statt, an dem die Le-efreude geteilt werden darf.

    nsonsten gilt auch bei Herbst- und Winterwetter: nicht zum Stubenho-ker werden! Die Museen und Kunsthallen im Rhein-Main-Gebiet locken it zahlreichen interessanten Ausstellungen, bunte Herbstwlder bieten

    antastische Fotomotive und ein Wochenendausflug kann sehr gut vom rauen Alltagstrott ablenken. Wichtig ist, das Tageslicht zu nutzen, um em Herbstblues entgegenzuwirken. Und wer dem Winter doch vollends ntfliehen mchte, findet in dieser Ausgabe zwei sonnige Reiseziele!

    iel Lesefreude mit der neuen Ausgabe wnschthre Sabine RippbergerLebensLanges Lernen 3

  • Aus- und Weiterbildung

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    chen und Jungen in strukturschwa-chen, lndlichen Regionen und in Krisengebieten haben ein Recht auf frhkindliche Bildung, genauso wie Kinder, die aufgrund ihrer ethni-schen Herkunft, ihres Geschlechts, ihrer sozialen Gruppenzugehrig-keit oder einer Behinderung von Ausgrenzung und Diskriminierung betroffen sind, sagt Katrin Weide-mann, Vorstandsvorsitzende der Kindernothilfe. Gerade fr diese Kinder ist eine frhe Frderung eine riesige Chance.

    Wertschtzung in der GesellschaftFrhkindliche Bildung sollte dabei immer ganzheitlich gedacht wer-den: Die Kinder mssten sozial-emotional, psychisch und physisch in den Blick genommen werden. Es gilt, ihre individuellen Talente zu entdecken, ihr selbststndiges Den-

    rung, Gesundheit und Hygiene auch Qualifizierungsmanahmen fr die Erwachsenen und Aufklrungskam-pagnen, um die Wertschtzung der frhkindlichen Bildung in der jewei-ligen Gesellschaft zu erhhen. Da-rber hinaus raten sie zu deutlich mehr Finanzmitteln in diesem Bil-dungsbereich, zum Aufbau von Ko-operationen und interdisziplinren Netzwerken sowie zu einer engen Zusammenarbeit mit den Behr-den. Katrin Weidemann: Die Be-deutung frhkindlicher Bildung scheint zwar von vielen Entschei-dungstrgern anerkannt zu sein, der berzeugung folgen jedoch noch zu selten konkrete Handlungen das ist auch in Deutschland nicht an-ders. Die Kindernothilfe fordert, zehn Prozent der deutschen Ent-wicklungshilfegelder in die Grund-bildung einschlielich frhkindli-

    nen gelegt. Auch ergeben sich

    Aus- und Weiterbildungken zu frdern und ihr Selbstbe-wusstsein zu strken. Allgemein empfehlen die Autoren der Studie neben der Sicherung der Grundver-

    cher Bildung zu investieren. Bisher sind es lediglich zwei Prozent.Weitere Informationen gibt es unter www.kindernothilfe.de

    den Einfluss auf die spteren Lern- und Bildungserfolge, wie die Studie von Prof. Dr. Reinhard Markowetz von der Universitt Mnchen deut-dadurch bessere Entwicklungs-,Teilhabe- und Aufstiegschancen.Sprach- und Wissensvermittlung,aber auch Musik-, Kunst- undSportangebote tragen zur frhzeiti-gen Frderung der individuellen F-higkeiten bei. Trotzdem geht derAusbau frhkindlicher Bildungsan-gebote in vielen Lndern Afrikas,Lateinamerikas und Asiens nur z-gerlich voran: Nur jedes fnfte Kindin Entwicklungslndern hat Zugangzu vorschulischen Bildungsangebo-ten. Diese sind zudem teuer und oftvon schlechter Qualitt.

    Gleichberechtigung als groe ChanceDabei haben frhkindliche Angebo-te in Familien und vorschulischenEinrichtungen einen entscheiden-Neue Studie Frhkindliche Bildung ist eine Lsung, um den Kampf gegen Armut endlich zu ge-winnen. Denn qualitativ hochwertige Bildungsange-bote bereits fr kleine Md-chen und Jungen haben das Potenzial, ganze Gesell-schaften nachhaltig in ihrer Entwicklung zu strken. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie der Ludwig- Maximilians-Universitt Mnchen im Auftrag der Kindernothilfe, die krzlich in Berlin vorgestellt wurde.

    D amit wird empirisch nachge-wiesen, dass die frhe Frde-rung und Bildung von Kin-dern deutlich grere Effekte hat als smtliche sptere Manahmen im Bereich von Jugendarbeit und Er-wachsenenbildung. Bereits in den ersten Lebensjahren werden durch frhkindliche Bildung die Grundla-gen fr das sptere erfolgreiche Ler-4 LebensLanges Lernen

    lich herausstellt. Auch kleine Md-u frhkindlisorgung der Kinder also ihrer Ernh-her Bildung

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    aRed.: LLL/SR/Kindernothilfe

  • Aus- und Weiterbildung

    START: Schlerstipendien-Programm richtet sich neu ausEngere Fokussierung auf jugendliche Zuwanderer und Flchtlinge

    klrt: Seit der Grndung unseres Programms (2002) hat sich vieles verndert auch durch Initiativen wie START. Heute stellt ein Migrati-onshintergrund nicht mehr per se ein Bildungsrisiko dar, besonders nicht, wenn die Familien bereits seit Generationen in Deutschland leben. Vielmehr sind es soziale und finanzielle Grnde sowie fehlende Informationszugnge, die eine Be-nachteiligung bedeuten. START mchte deshalb zuknftig verstrkt Jugendliche untersttzen, die neu inBUdnIks

    Buf

    monien stattfinden, besteht Neu-START aus einer materiellen und einer ideellen Untersttzung. Die Schlerinnen und Schler nehmen an einem Bildungsprogramm, be-stehend aus einem verpflichtenden Studium generale und weiteren Wahlangeboten, teil. Das Programm frdert ihre Potenziale und unter-sttzt sie bei der Findung und Ver-wirklichung ihres weiteren Bil-dungs- und Lebensweges. Die bis-herigen Stipendiaten werden in das neue Programm eingebunden, so dubareulrdpcM

    A b dem Schuljahr 2016/17 sol-len Schlerinnen und Schler aller Schulformen gefrdert werden, die erst seit einigen Jahren in Deutschland sind und in finanziell sZggm

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    Nach ber 13 Jahren erfolg-reichen Einsatzes fr die In-tegration von Zuwanderer-kindern richtet sich START, ein Projekt der Gemeinntzi-gen Hertie-Stiftung, neu aus. oto

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    achwierigen Verhltnissen leben. ustzlich sind Untersttzungsan-ebote fr unbegleitete minderjhri-e Flchtlinge in Zusammenarbeit it Kommunen geplant.

    NeuSTART als chster Integrationsschrittie Stiftung reagiert auf die positi-

    en Entwicklungen im Bereich der ntegration und Migration und der ffentlichen Wahrnehmung von igranten in den letzten Jahren. eschftsfhrer Robert Hasse er-n unser Land gekommen sind und och nicht ber die entsprechenden ildungszugnge verfgen. In der ntersttzung beim NeuSTART er Neuankmmlinge sehen wir ei-e groe Chance fr den nchsten

    ntegrationsschritt fr unsere zu-nftigen Stipendi

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