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  • Jahresbericht der Dualen Hochschule Baden-Wrttemberg 2009 / 2010

  • INHALTSVERZEICHNIS

    Gruwort des Grndungsprsidenten _ 3

    Von der Berufsakademie zur Dualen Hochschule Baden-Wrttemberg _____ 4

    - Auf dem Weg zu einer Hochschule

    - Herausforderungen bei der Hochschulwerdung

    Die Organisation der DHBW _________ 8

    - Zentrale Organisationsstruktur

    - Dezentrale Organisationsstruktur

    Der innere Zusammenhalt als Basis des Erfolgs ________________ 13

    - Fachkommissionen

    - Qualittssicherungskommission

    - Rektorenkonferenz

    - Treffen der Verwaltungsdirektorinnen und Verwaltungsdirektoren- Sonstige Arbeitsgruppen und Arbeitskreise

    Trotz Wirtschaftskrise auf Wachstumskurs ________________ 20

    - Struktur- und Entwicklungsplanung

    - Ausbauprogramm 2012

    - Bauliche Entwicklung

    - Kooperative Forschung

    - Marketing und ffentlichkeitsarbeit

    - Internationale Angelegenheiten

    Administrativer Bereich __________ 25

    - Haushalt

    - Personal

    - Berufungsangelegenheiten

    - Bauangelegenheiten

    - IT

    Lehre und Qualittssicherung ______ 34

    - Entwicklung eines Qualittsmanagementsystems- Evaluation und Qualittssicherung

    - Akademische Regelungen

    - Akkreditierung

    - Zentrum fr Hochschuldidaktik und Personalentwicklung (ZHP)- Projekte

    Preise, Ehrungen, Ernennungen und Wahlen _________ 40

    - Preise

    - Ehrungen

    - Ernennungen und Wahlen von Leitungsfunktionen

    Abkrzungsverzeichnis ___________ 42

    IMPRESSUM

    Berichtszeitraum Inhalte: 1. 3.2009 - 1.3. 2010 / Geschftszahlen: 1.1.2009 - 31.12.2009

    Herausgeber Duale Hochschule Baden-Wrttemberg

    Anschrift Friedrichstr. 14, 70174 Stuttgart

    Internet www.dhbw.de

    Redaktion DHBW Prsidium

    Layout DHBW Prsidium / Basiskonzeption Umschlag: www.jungkommunikation.de

    Bilder / Grafiken DHBW

  • Ebenfalls tief beeindruckt hat mich die enorme Leistungsbereitschaft und Disziplin der DHBW Studierenden, die ich in der direkten Zusammenarbeit in den Gremien und bei einer Vielzahl von persnlichen Gesprchen an den Standorten erlebt habe. Eine Abbrecherquote an der DHBW von nur zehn Prozent und eine bernahmequote unserer Studierenden von rund 80 Prozent vermitteln einen guten Eindruck vom Potenzial dieser jungen, motivierten Menschen, auf die unsere Hochschule zu Recht stolz sein kann.Neben einer Bestandsaufnahme der bisherigen Arbeit soll der Blick in diesem Bericht aber auch nach vorne gewandt sein. Denn in den ersten zwlf Monaten wurde nicht nur das administrative und rechtliche Grundgerst fr eine vllig neuartige Hochschulform errichtet und verankert. Vielmehr ist es auch gelungen, mit der Ausarbeitung eines standortbergreifenden Struktur- und Entwicklungsplans bereits die Strategie und die Ausrichtung der gesamten DHBW fr die kommenden Jahre weitgehend festzulegen. Trotz der bereits erreichten Meilensteine stehen noch zahlreiche weitere arbeitsintensive Projekte auf dem Programm. Nach den bislang gesammelten Erfahrungen bin ich allerdings davon berzeugt, dass wir auch diese Herausforderungen als Team erfolgreich meistern werden.

    nach gut einem Jahr Duale Hochschule Baden-Wrttemberg mchte ich in diesem Bericht gemeinsam mit Ihnen den Blick zurck auf eine sehr arbeitsintensive, aber ebenso erfolgreiche Zeit richten. Was die Kolleginnen und Kollegen an den Standorten und im Prsidium in den ersten zwlf Monaten nach Grndung der DHBW am 1. Mrz 2009 geleistet haben, hat mich persnlich tief beeindruckt. Dank der hervorragenden Zusammenarbeit und des groen Engagements des gesamten DHBW Teams sowie aller Gremien, des bergangshochschulpersonalrats und des Ministeriums fr Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) haben wir bereits nach der ersten Hlfte der Grndungsphase einen Groteil der Herausforderungen gemeistert, die mit der Hochschulwerdung, der Neuorganisation und dem Ausbauprogramm 2012 verbunden waren. Fr diese Leistungen, die auf den kommenden Seiten ausfhrlich errtert werden, bedanke ich mich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei allen Beteiligten. Mein besonderer Dank gilt auch dem Grndungs-team um Dr. Hans-Joachim Wenner. Er hat mit seiner Mannschaft bereits vor der offiziellen Grndung der DHBW die grundlegende Aufbauarbeit geleistet und damit die Basis fr deren Erfolgsgeschichte gelegt.

    Sehr geehrte Damen und Herren,liebe Kolleginnen und Kollegen,

    Mit herzlichen Gren

    Professor Dr. Hans WolffGrndungsprsident

    3

  • VON DER BERUFSAKADEMIE ZUR DUALEN HOCHSCHULE BADEN-WRTTEMBERG

    AUF DEM WEG ZU EINER HOCHSCHULE

    Die Grndung der Dualen Hochschule Baden-Wrttemberg erfolgte am 1. Mrz 2009. Ihre Geburtsstunde liegt dagegen bereits rund vier Jahre zurck: Am 5. Mai 2006 entschied der Landtag von Baden-Wrttemberg, die Berufs-akademien in eine Duale Hochschule nach dem Vorbild des US-amerikanischen State University-Systems umzuwandeln. Mit dieser Entscheidung hat das Land der fast 35-jhri-gen Erfolgsgeschichte der Berufsakademien Rechnung getragen und dem dualen Quali-fikations- und Studienmodell die verdiente Anerkennung zukommen lassen. Die Fde-ralismus-Reform erffnete den notwendigen rechtlichen Spielraum, um die Berufsakade-mien ohne Verzicht auf ihre bewhrten Struk-turmerkmale in die Duale Hochschule Baden-Wrttemberg weiterentwickeln zu knnen. Am 3. Dezember 2008 verabschiedete die Lan-desregierung das Gesetz zur Errichtung der Dualen Hochschule Baden-Wrttemberg. Da-mit wurde die Umwandlung zur Hochschule vollzogen. Vor allem fr die Studierenden und Absolventen der DHBW hat dieser Schritt gro-e Bedeutung. Sie erhalten nun als Abschluss einen akademischen Grad, der anderen Hoch-schulabschlssen nicht nur berufsrechtlich, sondern auch hochschulrechtlich gleichge-stellt ist. Dadurch wird die Anerkennung ih-rer Qualifikation im In- und Ausland weiter gestrkt und der Weg fr ein weiterfhrendes Studium auch an anderen Hochschulen geeb-net. Die kooperierenden Partnerunternehmen und sozialen Einrichtungen sind seit der Umwand-lung zur Hochschule Mitglieder der DHBW. Der neue Status ermglicht es den Dualen Partnern, sich noch strker in die Hochschul-entwicklung einzubringen. Dadurch werden Grundprinzipien des dualen Konzepts, wie die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft und die enge Verzahnung von The-orie und Praxis, weiter ausgebaut und vertieft. So ist Wilfried Porth, Personalvorstand Daim-ler AG, seit 1. Mrz 2010 Vorsitzender des

    Grndungsaufsichtsrats der DHBW. Im Grn-dungssenat sind die Dualen Partner ebenfalls mit mehreren Mitgliedern prsent und im Grndungsvorstand mit einem nebenberuf-lichen Mitglied in Person von Prof. Matthias Landmesser, Leiter Weiterbildung und Hoch-schulprogramme IBM, vertreten. Im administrativen Bereich ergeben sich durch die Umwandlung und Neustrukturie-rung ebenfalls zahlreiche Chancen und Vor-teile. Dank der neuen Organisationsform mit ihrer zentralen und dezentralen Ebene kn-

    nen die mit der Hochschulwerdung verbun-denen Aufgaben effizient gemeistert werden. Beispiele hierfr sind die Umstellung auf die W-Besoldung oder die Umsetzung der neuen hochschulrechtlichen Vorgaben fr Berufungs-verfahren. Ebenso lassen sich die zahlreichen neuen Satzungen oder die Manahmen, die im Zuge des Ausbauprogramms 2012 zu er-arbeiten und umzusetzen sind, unter dem ge-meinsamen Dach der DHBW effektiv und auf einheitlich hohem Qualittsniveau realisieren. Diese arbeitsintensiven Projekte fhrt das Prsidium der DHBW stellvertretend fr alle Standorte durch, von denen die entsprechen-den Inhalte zugeliefert werden. Auf diese Wei-

    4

    Am 27. Mrz 2009 hat der Grndungsfestakt der DHBW im Neuen Schloss in Stuttgart stattgefunden

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    Schnittstelle zwischen Technik und Wirtschaft angesiedelt ist. Der Technische Betriebswirt wird knftig gemeinsam vom Standort Villin-gen-Schwenningen und dem Campus Horb des Standorts Stuttgart angeboten. Auf diese Weise wird die neue bergreifende Struktur der DHBW auch mit studentischem Leben ge-fllt.Im immer wichtiger werdenden Bereich des Hochschulmarketings erffnet das gemeinsa-me Dach der DHBW ebenfalls die Chance auf ein integriertes Auftreten und ein besser ab-gestimmtes Vorgehen. Zudem nutzt die DHBW die durch die Hochschulwerdung erffneten Mglichkeiten, um das Netz ihrer internatio-nalen Kooperationen nachhaltig zu erweitern.Dass die neuen Strukturen und die damit ver-bundenen Prozesse bereits nach einem Jahr hervorragend funktionieren, hat sich Ende Februar 2010 gezeigt: Bei der institutionellen Akkreditierung durch den Open University Validation Service (OUVS) - dem internationa-len Akkreditierer der DHBW - wurden nicht nur das akademische Programm, sondern vor allem auch die neuen Strukturen der DHBW einer kritischen Prfung unterzogen. Die Kom-mission zeigte sich beeindruckt davon, wie die Komplexitt der Umwandlung zur Hochschule von der DHBW gemeistert wurde und wie gut etabliert die neuen Strukturen und Prozesse bereits nach einem knappen Jahr sind.

    HERAUSFORDERUNGEN BEI DER HOCHSCHULWERDUNG

    Eine der zentralen Herauforderungen bei der Eingliederung der DHBW in die Hoch-schullandschaft war die Ausarbeitung der Grundordnung. Hier mussten ergnzend zum Landesrecht die Rechte und Pflichten der Mit-glieder und Angehrigen der Gremien sowie die Verfahrensgrundstze fr die zentralen Organe und Fachbereiche der DHBW geregelt werden. Die Grundordnung wurde bereits kurz nach Grndung der DHBW von den Gre-mien verabschiedet. Angesichts der hohen Bedeutung der Grundordnung fr die gesam-te Duale Hochschule, war deren rasche Aus-arbeitung und Verabschiedung ein wichtiger Erfolg.Eine weitere Herausforderung war die Ent-wicklung des DHBW Leitbilds, fr dessen Aus-

    se ist es mglich, trotz der Mehrbelastungen durch Hochschulwerdung und Ausbaupro-gramm weiterhin schlanke Verwaltungsstruk-turen an den Standorten aufrecht zu erhalten.Darber hinaus ergeben sich durch das Agie-ren als eine Institution weitere Mglichkeiten. So kann die DHBW als Hochschule mit ber 25.000 Studierenden - das sind rund zehn Pro-zent aller Studierenden in Baden-Wrttemberg - mit mehr Gewicht auftreten und die eigenen Positionen, etwa gegenber den Ministerien und der Politik, besser vertreten. So erhielt die DHBW beispielsweise 20 Prozent der im Rah-men des Ausbauprogramms 2012 vom Land bereitgestellten Mittel. Weitere Punkte, bei denen sich Synergieeffek-te durch die neuen Strukturen erzielen lassen, sind beispielsweise der Aufbau eines berufsin-

    tegrierenden und berufsbegleitenden Master-studienprogramms der DHBW sowie die Um-setzung des kooperativen Forschungsauftrags, der mit der Hochschulwerdung verbunden ist. Hier erleichtert es die neue Organisations-form, die Kompetenzen der einzelnen Stand-orte in gemeinsamen Arbeitsgruppen und Kommissionen zu bndeln, um mit vereinten Krften diese komplexen Aufgaben erfolgreich zu meistern.Auch im Hinblick auf die Weiterentwicklung des Studienangebots ergeben sich durch das abgestimmte Vorgehen neue Mglichkeiten. Dies wird zum Beispiel an der Planung ei-nes neuen Studiengangs deutlich, der an der

    Beim Festakt zum 35-jhrigen Jubilum der DHBW am 30. Oktober 2009 in Mannheim gratulierte Ministerprsident Gnther H. Oettinger

  • arbeitung der Grndungsvorstand im Sommer 2009 eine standortbergreifende Arbeitsgrup-pe eingesetzt hat. In dieser Arbeitsgruppe wa-ren unterschiedliche Stakeholder der DHBW vertreten, wie beispielsweise die Studieren-denschaft, die Dualen Partner, die Professo-renschaft, die Mitarbeiterinnen und Mitarbei-ter (vertreten durch den alten Personalrat), der Grndungssenat sowie der Grndungs-vorstand der DHBW. Wesentliche Bestandteile des Leitbilds sind die hohe Qualitt des Studi-ums, der hohe Stellenwert der Dualen Partner, die Nachhaltigkeit und Flexibilitt des Studi-ums sowie der berufsqualifizierende Bache-lorabschluss. Als bedeutende neue Aspekte wurden der zuknftige berufsbegleitende und berufsintegrierende Master-Abschluss, die An-erkennung der beteiligten Unternehmen und sozialen Einrichtungen als gleichberechtigte Mitglieder der Hochschule sowie der Auftrag zur kooperativen Forschung aufgenommen. Das neue DHBW Leitbild wurde mittlerweile vom Grndungsaufsichtsrat verabschiedet.

    Bei anderen wichtigen Themen, die im Folgen-den aufgelistet sind, wird derzeit noch inten-siv an einer Lsung gearbeitet.

    Anerkennung des Hochschulstatus der DHBWDie DHBW bemht sich derzeit intensiv dar-um, Mitglied der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) zu werden. Dies ist Voraussetzung fr die Aufnahme in den Hochschulkompass, der entscheidend fr die internationale Anerken-nung der Abschlsse ist. Ein geplantes Gesprch mit Prof. Dr. Margret Wintermantel, der Vorsitzenden der HRK, soll zur Lsung dieser Angelegenheit beitragen.

    Administrative RahmenbedingungenDurch die Hochschulwerdung gelten fr die DHBW andere gesetzliche Regelungen, durch die zahlreiche Prozesse und Ablufe in der Verwaltung neu definiert werden mussten. Dies gilt in besonderem Mae fr die hoch-schulrechtlichen Vorgaben zu den Berufungs-verfahren und die beamtenrechtlichen Vorga-ben im Bereich der W-Besoldung. Die gesetzlichen Regelungen bilden die flexi-blen Strukturen der DHBW nicht hinreichend ab, so dass die Gefahr besteht, dass die schnel-len Reaktionsmglichkeiten auf die Anforde-

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    rungen der Wirtschaft oder den flexiblen Ein-satz der Professorinnen und Professoren nicht mehr im bisherigen Umfang gegeben sind. Die W-Besoldung bietet einerseits zwar die Mglichkeit der leistungsgerechten Besoldung neu berufener Professorinnen und Profes-soren, setzt der beruflichen Entwicklung des vorhandenen Lehrpersonals jedoch bedauer-licherweise Grenzen. Fr vorhandene Profes-sorinnen und Professoren, die sich erfolgreich auf eine Studiengangsleitung beworben haben, zeichnen sich im Rahmen der anstehenden Dienstrechtsreform Lsungsmglichkeiten ab. Andernfalls htte ein erheblicher Motivations-verlust bei den betroffenen Personen gedroht.

    Wahlen zum Senat und zu den HochschulrtenBei der Umsetzung des Landeshochschulgeset-zes (LHG) war die Ausarbeitung einer Wahl-ordnung fr die Vertreter der Dualen Partner im Hochschulrat eine besondere Herausfor-derung, da die Wahl der Dualen Partner nach dem LHG unmittelbar durchzufhren ist und nicht auf andere Einrichtungen oder Gremi-en (zum Beispiel die IHK) bertragen werden kann. Der Unmittelbarkeitsgrundsatz schliet aus, dass Wahlmnner, Mittelspersonen oder sonstige Entscheidungsinstanzen zwischen Whler und Wahlbewerber treten. Dies bedeu-tet einen hohen organisatorischen Aufwand bei den Studienakademien und den beteiligten Dualen Partnern. Es ist auerdem absehbar, dass aufgrund der besonderen Struktur der DHBW die Wahl der Wahlmitglieder des Senats einen erheblichen organisatorischen Aufwand mit sich bringen wird. Ein Grund dafr ist, dass alle an der Hochschule immatrikulierten Studierenden sowie alle Hochschullehrerinnen und Hoch-schullehrer whlbar und wahlberechtigt sind. Die Wahlordnungen fr Hochschulrat und Akademischen Senat wurden von den zustn-digen Gremien der Hochschule mittlerweile beschlossen und bilden die Grundlage fr die Wahl der Wahlmitglieder der lokalen Organe.

    WehrpflichtDas Bundesministerium der Verteidigung vertritt die Ansicht, dass der Abschluss eines Studien- und Ausbildungsvertrags mit einem Dualen Partner der Dualen Hochschule Ba-den-Wrttemberg keinen Zurckstellungsan-

  • spruch begrndet. Das MWK sowie die Duale Hochschule Baden-Wrttemberg teilen diese Rechtsauffassung nicht und bemhen sich in-tensiv um eine Rckkehr zur frheren Zurck-stellungspraxis.

    Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie (VWA)Die Zusammenarbeit mit der VWA muss nach der Umwandlung zur DHBW vertraglich auf eine neue Grundlage gestellt werden. Gem der bisherigen Vereinbarung wird die VWA weiterhin eine jhrliche Finanzhilfe erhalten.

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    Der Grndungsaufsichtsrat der DHBW hat dem Abschluss eines entsprechenden Vertrags bereits zugestimmt. Der DHBW Vorstand, das MWK und die VWA diskutieren allerdings auch ein Alternativszenario, bei dem die VWA-Studienakademie in die DHBW Stuttgart integ-riert wrde. Fr den Finanzierungsbedarf der bernahme liegt inzwischen eine belastbare Berechnungsgrundlage vor. Das Konzept wird derzeit unter der Prmisse weiter konkreti-siert, eine fr die Studierenden bestmgliche Lsung herbeizufhren.

  • DIE ORGANISATION DER DHBW

    Die Struktur der Dualen Hochschule Baden-Wrttemberg nach dem Vorbild des US-ameri-kanischen State University-Systems mit ihrer Kombination aus zentraler und dezentraler Organisation ist bundesweit einmalig. Sitz der Hochschule ist Stuttgart. Dem Grndungsvor-stand ist ein Team von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als zentrale standortbergreifen-de Koordinations- und Steuereinheit zugeord-net. Die acht Studienakademien verfgen ber eigene Strukturen und bilden mit ihren Kom-petenzen und ihrer engen Vernetzung mit der jeweiligen regionalen Wirtschaft die tragen-den Sulen der Dualen Hochschule.Um auch weiterhin die rasche Reaktionsf-higkeit der Standorte auf die Bedrfnisse des Marktes sicher zu stellen sowie bestehende beziehungsweise zuknftige Synergien opti-mal nutzen zu knnen, nimmt das Prsidium

    seine Steuerungs- und Koordinationsfunktion stets unter Wahrung der Eigenverantwortung der Standorte im Sinne eines Bottom-up-Pro-zesses wahr.

    ZENTRALE ORGANISATIONSSTRUKTUR

    In der zentralen Gremienstruktur spiegelt sich der duale Charakter der DHBW wider: In allen zentralen Gremien im Grndungsaufsichts-rat, Grndungssenat, in der Kommission fr Qualittssicherung (QSK) und in den Fachkom-missionen sind Vertreterinnen und Vertreter der Dualen Partner beteiligt. Sie beteiligen sich aktiv an der Konzeption und Gestaltung des dualen Studiums und entscheiden gemeinsam ber die Weiterentwicklung der DHBW.

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    GRNDUNGSAUFSICHTSRAT

    Acht betriebliche Vorsitzende der Hochschulrte Acht durch einen Auswahlausschuss gewhlte Vertreterinnen bzw. Vertreter Vertreter(in) des MWK

    GRNDUNGSSENAT

    Vorstand Vorsitzende und Stellvertreterinnen bzw. Stellvertreter der Fachkommissionen Acht gewhlte hauptamtliche Professorinnen bzw. Professoren Vier Mitglieder der Studierendenvertretung Zwei vom bergangshochschulpersonalrat gewhlte Vertreter(innen) Vorlufige zentrale Gleichstellungsbeauftragte

    GRNDUNGSVORSTAND

    Vorstandsvorsitzender (Prsident) Vorstand Wirtschafts- und Personalverwaltung Vorstand Lehre und Qualittsmanagement Nebenamtlicher Vorstand Nebenberuflicher Vorstand

    FACHKOMMISSIONEN (FK)

    FK Wirtschaft FK Technik FK Sozialwesen

    ZENTRALE SERVICEFUNKTIONEN (sog. Betriebs- einheiten)

    Zentrum fr Hoch- schuldidaktik und Personalentwicklung (ZHP) Administratives Rechenzentrum

    KOMMISSION FR QUALITTSSICHERUNG (QSK)

    ZENTRALE INTERESSENS- VERTRETUNG

    Allgemeiner Studierenden- ausschuss (AStA) Hochschulpersonalrat Gleichstellungsbeauftragte Beauftragte fr Chancen- gleichheit Schwerbehinderten- vertretung

    PRSIDIUM

    ADMINISTRATIVER BEREICH Berufungsangelegenheiten Haushaltsangelegenheiten IuK und Infrastruktur Personalangelegenheiten Rechtsangelegenheiten Statistik und Berichtswesen

    STABSSTELLEN DES PRSIDENTEN

    Forschung und Bildungspolitik Internationale Angelegenheiten Marketing und ffentlichkeitsarbeit Struktur- und Entwicklungs- angelegenheiten

    BEREICH LEHRE UND QUALITTSSICHERUNG

    Evaluationsangelegenheiten Qualittsmanagement Studien- und Prfungsangelegenheiten

    DIE ZENTRALE ORGANISATIONSSTRUKTUR DER DHBW

  • 9

    bruar 2010 als Beauftragter des MWK Staats-

    sekretr Dr. Dietrich Birk MdL. Im Anschluss

    daran steht Wilfried Porth, Personalvorstand

    der Daimler AG, als Vertreter der Dualen Part-

    ner bis zum Ende der Amtszeit an der Spitze

    dieses Gremiums. Die Grndungsvorstands-

    mitglieder der DHBW nehmen an den Sitzun-

    gen des Grndungsaufsichtsrats beratend teil.

    Der Grndungsaufsichtsrat setzt sich aus den

    folgenden 17 Mitgliedern zusammen

    GrndungsaufsichtsratDer Grndungsaufsichtsrat trgt Verantwor-tung fr die Entwicklung der Hochschule und schlgt Manahmen vor, die der Profilbildung und der Erhhung der Leistungs- und Wettbe-werbsfhigkeit der DHBW dienen. Die Geschftsordnung des Grndungsauf-sichtsrats regelt, dass sich der Beauftragte des MWK im Vorsitz mit einem vom Grndungs-aufsichtsrat zu whlenden Vertreter eines Dualen Partners abwechselt. Den Vorsitz im Grndungsaufsichtsrat fhrte bis zum 28. Fe-

    Acht betriebliche Vorsitzende der Hochschulrte der

    Studienakademien

    Peter Edelmann DHBW Heidenheim

    Prof. Rudolf Forcher DHBW Ravensburg

    Peter Gutzan DHBW Stuttgart

    Hans-Joachim Harrer DHBW Lrrach

    Prof. Dr. Jrgen Kletti DHBW Mosbach

    Dr. Harald Marquardt DHBW VS

    Klaus-Dieter Rohlfs DHBW Karlsruhe

    Bernhard Schreier DHBW Mannheim

    Acht weitere Vertreterinnen und Vertreter, die auf Vorschlag

    eines Auswahlausschusses berufen werden

    Wilfried Porth (Vorsitzender)

    Martin Heller

    Roland Klinger

    Prof. Dr. Franz Luzius

    Prof. Dr. Michael-Jrg Oesterle

    Dr. Katrin Vernau

    Marion von Wartenberg

    Prof. Dr. Katarzyna Zukowska-Gagelmann

    Ein Beauftragter des MWK Staatssekretr Dr. Dietrich Birk MdL

    MITGLIEDER DES GRNDUNGSAUFSICHTSRATS

  • 10

    von Wahlen besteht der Grndungssenat aus bis zu zwanzig stimmberechtigten Mitglie-dern, deren zahlenmige Zusammensetzung die Grundordnung bestimmt und die aus allen Studienakademien direkt gewhlt werden.Der Grndungssenat an der DHBW setzt sich aktuell* wie folgt zusammen:

    GrndungssenatDer Grndungssenat entscheidet in Angele-genheiten von Forschung, Lehre, Studium, dualer Ausbildung und Weiterbildung. Kraft Amtes gehren dem Grndungssenat die Grndungsvorstandsmitglieder, die Vorsitzen-den und stellvertretenden Vorsitzenden der Fachkommissionen sowie die Gleichstellungs-beauftragte auf zentraler Ebene an. Auf Grund

    Mitglieder des Grndungsvorstands

    Prof. Dr. Hans Wolff (Grndungsprsident)

    Julia Henke (Grndungsvorstandsmitglied fr den Bereich Wirtschafts- und Personalverwaltung)

    Prof. Manfred Trger (Grndungsvorstandsmitglied fr den Bereich Lehre und Qualittssicherung)

    Prof. Matthias Landmesser** (Nebenberufliches Grndungsvorstandsmitglied)

    Prof. Dr. Brbel Renner (Nebenamtliches Grndungsvorstandsmitglied)

    MITGLIEDER DES GRNDUNGSSENATS

    * Seit dem 1. Mrz 2009 haben sich bereits Personalwechsel im Grndungssenat ergeben. Prof. Dr. Joachim Weber hat als neuer Vorsitzender der Fachkommission Wirtschaft Prof. Manfred Trger abgelst. Die Studierendenvertreter Maria Rinser, Otto Lutz und Sebastian Scholze sind im Oktober 2009 von Christine Breg, Stephanie Arnold und Daniel Fischer abgelst worden. Die Studierendenvertreterin Svenja Mller ist seit Hochschulwerdung der DHBW Mitglied im Grndungssenat.

    ** Die Stimmabgabe ist bei Prof. Landmesser verbunden mit seiner Ttigkeit als stellvertretender Vorsitzender der Fachkommission Wirtschaft.

    Vorsitzende und stellvertretende Vorsitzende der

    Fachkommissionen

    Fachkommission Wirtschaft

    Prof. Dr. Joachim Weber (Vorsitzender)

    Prof. Matthias Landmesser** (Stellvertretender Vorsitzender)

    Fachkommission Technik

    Prof. Reinhold Geilsdrfer (Vorsitzender)

    Karl-Hans Brugger (Stellvertretender Vorsitzender)

    Fachkommission Sozialwesen

    Prof. Dr. Anton Hochenbleicher-Schwarz (Vorsitzender)

    Christian Heise (Stellvertretender Vorsitzender)

    Vorlufige zentrale Gleichstellungsbeauftragte Prof. Dr. Mechthild Wallrath

    Hochschullehrerinnenund Hochschullehrer

    Prof. Dr. Klaus-Georg Deck Prof. Dr. Vera Dring

    Prof. Peter Lehmeier Prof. Dr. Roman Macha

    Prof. Dr. Ruth Melzer-Ridinger Prof. Paul-Stefan Ro

    Prof. Dr. Manfred Schlund Prof. Dr. Jrg Thietke

    StudierendeStephanie Arnold Christine Breg

    Daniel Fischer Svenja Mller

    Sonstige Mitglieder Roland Rasch Anke Rssle

  • 11

    Zustndigkeit festgelegt ist. Zur Erfllung die-ser Aufgaben untersttzt ein Team von Mitar-beiterinnen und Mitarbeitern den Grndungs-vorstand. Der Grndungsvorstand setzt sich wie folgt zusammen:

    GrndungsvorstandDer Grndungsvorstand verantwortet die strategische Leitung der DHBW. Grundstzlich ist der Grndungsvorstand fr alle Angelegen-heiten zustndig, fr die im LHG oder in der Grundordnung nicht ausdrcklich eine andere

    Vorsitzender des Grndungsvorstands (Grndungsprsident) Prof. Dr. Hans Wolff

    Grndungsvorstandsmitglied fr Lehre und Qualittssicherung (Grndungsvizeprsident)

    Prof. Manfred Trger

    Grndungsvorstandsmitglied fr Wirtschafts- und Personalverwaltung (Grndungskanzlerin)

    Julia Henke

    Nebenamtliches Grndungsvorstandsmitglied Prof. Dr. Brbel Renner

    Nebenberufliches Grndungsvorstandsmitglied Prof. Matthias Landmesser

    MITGLIEDER DES GRNDUNGSVORSTANDS

  • HOCHSCHULRAT

    Rektorin bzw. Rektor

    Prorektorinnen bzw. Prorektoren

    Verwaltungsdirektorin bzw. Verwaltungsdirektor

    Dekaninnen bzw. Dekane

    Je Fakultt ein(e) Professorin bzw. Professor

    Je Fakultt zwei Vertretungen der Dualen Partner

    Je Fakultt eine Studierendenvertretung

    Ggf. weitere Vertretungen der Dualen Partner,

    um parittische Besetzung zu gewhrleisten

    AKADEMISCHER SENAT

    Rektorin bzw. Rektor

    Prorektorinnen bzw. Prorektoren

    Verwaltungsdirektorin bzw. Verwaltungsdirektor

    Dekaninnen bzw. Dekane

    Je Fakultt vier Professorinnen bzw. Professoren

    Je Fakultt eine Studierendenvertretung

    Sonstige Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter

    LEITUNG

    Rektorin bzw. Rektor Prorektorin bzw. Prorektor Verwaltungsdirektorin bzw. Verwaltungsdirektor

    RTLICHE SERVICEFUNKTIONEN

    Verwaltung Hochschulkommunikation Auslandsamt Informations- und Kommunikationstechnik Rechenzentrum Studienberatung Bibliothek

    FAKULTTEN (STUDIENBEREICHE)

    Dekaninnen bzw. Dekane Studiendekaninnen bzw. Studiendekane Studiengangsleiterinnen bzw. Studiengangsleiter Professorinnen bzw. Professoren

    STUDIERENDEN- VERTRETUNG

    DEZENTRALE ORGANISATIONSSTRUKTUR

    Die rtliche Ebene der DHBW besteht aus acht rechtlich unselbststndigen Studienakademi-en. Die Organe der Studienakademien sind das jeweilige Rektorat, der Hochschulrat und der Akademische Senat. Das Studienangebot ist an den Standorten in die Fakultten Wirt-schaft, Technik und Sozialwesen gegliedert, die von einer Dekanin beziehungsweise einem Dekan geleitet werden. Der Rektor leitet und vertritt die Studienaka-

    demie seines Standorts; er wird vom Prorektor vertreten. In Studienakademien mit mehr als 2.000 Studierenden wird ein weiterer Prorek-tor ernannt. Der Leiter eines Campus (Auen-stelle) fhrt ebenfalls die Bezeichnung Prorek-tor. An allen Studienakademien existieren dezen-trale Einrichtungen, wie zum Beispiel Verwal-tung, Auslandsamt, Bibliothek und Rechen-zentrum.

    DIE DEZENTRALE ORGANISATIONSSTRUKTUR DER DHBW

    12

  • 13

    DER INNERE ZUSAMMENHALT ALS BASIS DES ERFOLGS

    Laut LHG ist die Duale Hochschule Baden-Wrttemberg bereits mit ihrer Grndung am 1. Mrz 2009 zu einer Einheit zusammenge-wachsen. In der Realitt ist es dagegen ein lan-ger Prozess, bis eine neue, am Verhandlungs-tisch konstruierte Organisation den Weg in die Kpfe und vor allem auch in die Herzen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter findet, die in einem seit Jahrzehnten bewhrten System erfolgreiche Arbeit geleistet haben. Das erste Jahr der DHBW war daher entschei-dend, um ein Fundament fr den inneren Zusammenhalt und den damit verbundenen Erfolg der neuen Hochschule zu legen. Hier musste sich zeigen, ob es gelingt, die rund 35-jhrige Erfolgsgeschichte des dualen Studi-ums in Baden-Wrttemberg auch unter dem Banner der DHBW fortzuschreiben. Denn ohne inneren Zusammenhalt und die Unter-sttzung der Mitarbeiterinnen und Mitarbei-ter der DHBW wre die neue Organisation eine leere, nicht berlebensfhige Hlle geblieben.Wie die Ergebnisse nach einem Jahr zeigen, ist es dank der sehr guten und konstruktiven Zusammenarbeit aller Beteiligten gelungen, diesen Wandel auch intern zu vollziehen. Die entscheidende integrative Kraft ging dabei vor allem von den standortbergreifenden Kommissionen, Konferenzen, Gremien und Arbeitsgruppen aus. Dort haben die Kolle-ginnen und Kollegen von den Standorten ge-meinsam mit dem Prsidium die Strategien und die konkreten Manahmen erarbeitet, um die zahlreichen Herausforderungen im Rahmen der Hochschulwerdung meistern zu knnen. Durch die positiven Erfahrungen in

    der direkten Zusammenarbeit wurde Vertrau-en aufgebaut und die neue Organisation mit Leben erfllt. Basis des Erfolgs ist es, dass alle Standorte gleichberechtigt in den verschiede-nen Gruppen vertreten sind und sich mit ihren Kompetenzen aktiv in die Arbeit einbringen knnen.Im Folgenden sind die Gremien und Arbeits-gruppen, die fr den inneren Zusammenhalt der DHBW mageblich sind, nher beschrie-ben.

    FACHKOMMISSIONEN

    Die Fachkommissionen sind zustndig fr die fachlichen Angelegenheiten der an der DHBW eingerichteten Studienbereiche. Ihre Empfeh-lungen dienen dem Ziel der Sicherung und der Verbesserung der Qualitt von Studium und Ausbildung sowie der Sicherung landesweit einheitlicher Standards. Die Kommissionen sind dem Grndungsvorstand zugeordnet und insbesondere fr die Erarbeitung der Ausbil-dungs- und Prfungsvorschriften, die Aufstel-lung oder Bewertung der Studien- und Ausbil-dungsplne, die Beratung der Kommission fr Qualittssicherung in Fragen der Qualitt des Studiums und der Ausbildung, die Beratung des Grndungsaufsichtsrats, des Grndungs-senats und des MWK in allen Ausbildungs- und Prfungsfragen von grundstzlicher Bedeutung und die Prfung der Antrge zur Einrichtung neuer Studienangebote und die curriculare Weiterentwicklung des Studienan-gebots zustndig.

  • Externe wissen-schaftliche Berater

    Mitglied Prof. Dr. Wolfgang Burr (Universitt Stuttgart)

    Stellvertretendes Mitglied

    Prof. Dr. Roland Mattmller (European Business School)

    Vertreter der Studienakademien

    Mitglieder

    Prof. Dr. Rainer Beedgen

    Prof. Dr. Peter Hofweber

    Prof. Rudolf Ringwald

    Prof. Dr. Rdiger Schfer

    Prof. Dr. Volker Simon

    Prof. Dr. Joachim Weber

    Stellvertretende Mitglieder

    Prof. Dr. Dirk Hachmeister (VWA)

    Prof. Dr. Hans-Peter Hossinger

    Prof. Dr. Bernd Mllerschn

    Prof. Dr. Petra Radke

    Prof. Dr. Otto Weidmann

    N.N.

    Geschftsfhrer Prof. Rudolf Ringwald

    Vorsitzender und Stellvertreter

    Prof. Dr. Joachim Weber (Vorsitzender)

    Prof. Matthias Landmesser (Stellvertretender Vorsitzender)

    Vertreter der Dualen Partner

    Mitglieder

    Armin Baur (Daimler AG)

    Markus Bell (SAP AG)

    Klaus-Stefan Ernst (Allianz Deutschland AG)

    Jutta Klein-Mockenhaupt (Unternehmensgruppe Freudenberg)

    Prof. Matthias Landmesser (IBM)

    Roman Melcher (Filiadata GmbH)

    Stellvertretende Mitglieder

    Peter Bender (Schwbischer Verlag)

    Bernd Brennenstuhl (Hewlett-Packard GmbH)

    Jrgen Britzelmayer (WMF AG)

    Dr. Michael Geier (Wittenstein AG)

    Michael Geiger (Steuerberater und Wirtschaftsprfer)

    Martin R. Willhaus (Khne-Stiftung)

    StudierendeMitglied Natalie Lchelt

    Stellvertretendes Mitglied Karolin Driene

    MITGLIEDER DER FACHKOMMISSION WIRTSCHAFT

    Fachkommission WirtschaftDen Vorsitz der Fachkommission Wirtschaft hat in 2009/2010 Prof. Dr. Joachim Weber inne, stellvertretender Vorsitzender ist Prof. Matthias Landmesser. Geschftsfhrer ist Prof. Rudolf Ringwald. Der Fachkommission Wirt-

    schaft gehren insgesamt je sechs Professoren der Hochschule und Vertreter der beteiligten Unternehmen, ein externer wissenschaftlicher Berater sowie ein Vertreter der Studierenden an.

    14

  • 15

    Externe wissen-schaftliche Berater

    Mitglied Prof. Dr. Klaus Boelke (HS Heilbronn)

    Stellvertretendes Mitglied Prof. Dr. Heinrich Schreck (FH Mannheim)

    Vertreter der Studienakademien

    Mitglieder

    Prof. Karl-Heinz Drge

    Prof. Erwin Fahr

    Prof. Dr. Dirk M. Reichhardt

    Prof. Dr. Georg Richter

    Prof. Dr. Dirk Saller

    Stellvertretende Mitglieder

    Prof. Dr Rainer Klein

    Prof. Dr. Wolfgang Kraut

    Prof. Dr. Andreas Mahr

    Prof. Peter von Viebahn

    Geschftsfhrer Prof. Dr. Joachim Frech

    Vorsitzender und Stellvertreter

    Prof. Reinhold Geilsdrfer (Vorsitzender)

    Karl-Hans Brugger (Stellvertretender Vorsitzender)

    Vertreter der Dualen Partner

    Mitglieder

    Harald Gnegel (Arburg GmbH)

    Martina Hornung (DC AG)

    Uwe Landwehr (Alstom PG AG)

    Monika Schleifer (Alcatel-Lucent)

    Tanja Zurwehme (IBM)

    Stellvertretende Mitglieder

    Andreas Blum (Heidelberger Druck)

    Bernd Brennenstuhl (Hewlett-Packard GmbH)

    Roland Brucker (Behr)

    Hans Farina (Sick Waldkirch)

    Annemarie Scheuermann (EADS Deutschland GmbH)

    Peter Schomakers (Bosch)

    MITGLIEDER DER FACHKOMMISSION TECHNIK

    Fachkommission TechnikDen Vorsitz der Fachkommission Technik hat in 2009/2010 Prof. Reinhold Geilsdrfer inne, stellvertretender Vorsitzender ist Karl-Hans Brugger. Geschftsfhrer ist Prof. Dr. Joachim Frech. Der Fachkommission Technik gehren

    insgesamt je sechs Professoren der Hochschu-le und Vertreter der beteiligten Unternehmen, ein externer wissenschaftlicher Berater sowie ein Vertreter der Studierenden an.

    StudierendeMitglied Alf Ihring

    Stellvertretendes Mitglied Stefan Thimm

  • Externe wissen-schaftliche Berater

    Mitglied Prof. Dr. Sabine Schneider(Hochschule Esslingen)

    Stellvertretendes Mitglied

    Prof. Irmgard Teske (Hochschule Ravensburg-Weingarten)

    Vertreter der Studienakademien

    Mitglied Prof. Dr. Jrgen Burmeister

    Stellvertretende Mitglieder

    Prof. Dr. Anette Clau

    Prof. Dr. Gnter Rieger

    Prof. Dr. Manfred Schlund

    Geschftsfhrer Prof. Dr Matthias Moch

    Vorsitzender und Stellvertreter

    Prof. Dr. Anton Hochenbleicher-Schwarz (Vorsitzender)

    Christian Heise (Stellvertretender Vorsitzender)

    Vertreter der Dualen Partner

    Mitglieder

    Peter Paul Daferner (Diakonisches Werk Baden)

    Dr. Gerhard Edel (Verein f. Jugendhilfe Bblingen)

    Stellvertretende Mitglieder

    Susanne Hennig (Kreisjugendamt Heilbronn)

    Tilmann Lassernig (Kreisjugendamt Neu-Ulm)

    Gerd Otto (Johannes-Diakonie Mosbach)

    MITGLIEDER DER FACHKOMMISSION SOZIALWESEN

    Fachkommission SozialwesenDen Vorsitz der Fachkommission Sozialwesen hat in 2009/2010 Prof. Dr. Anton Hochenblei-cher-Schwarz inne, stellvertretender Vorsit-zender ist Christian Heise. Geschftsfhrer ist seit Januar 2010 Prof. Dr. Matthias Moch. Er lste Prof. Dr. Joachim Rech ab, dessen Ruhe-

    stand bevorsteht. Der Fachkommission Sozial-wesen gehren insgesamt je drei Professoren der Hochschule und Vertreter der beteiligten sozialen Einrichtungen, ein externer wissen-schaftlicher Berater sowie ein Vertreter der Studierenden an.

    StudierendeMitglied Birthe Schne

    Stellvertretendes Mitglied Lisa Breitling

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    Vertreter der Fachkommissionen

    Vorsitzende

    Prof. Reinhold Geilsdrfer

    Prof. Dr. Anton Hochenbleicher-Schwarz

    Prof. Dr. Joachim Weber

    Stellvertretende Vorsitzende

    Karl-Hans Brugger

    Christian Heise

    Prof. Matthias Landmesser

    Studierende

    Alf Ihring

    Natalie Lchelt

    Birthe Schne

    Geschftsfhrer Prof. Rudolf Ringwald

    Vorsitzender und Stellvertreter

    Prof. Manfred Trger (Vorsitzender)

    Prof. Matthias Landmesser (Stellvertretender Vorsitzender)

    MITGLIEDER DER QUALITTSSICHERUNGSKOMMISSION

    QUALITTSSICHERUNGSKOMMISSION

    Die Kommission fr Qualittssicherung (QSK) bert die Organe der DHBW und Studienaka-demien in Fragen der Qualitt des Studiums und der Ausbildung. Die Ergebnisse der Eigen-evaluation und die Rckmeldungen von der externen Evaluationsagentur werden von der QSK ausgewertet und festgestellt. Die Empfeh-lungen der QSK erstrecken sich insbesondere

    auf das Prfungswesen, die akademischen Standards und die Manahmen zur landes-weiten Qualittssicherung und -verbesserung.Der QSK gehren der Vorstand fr Lehre und Qualittssicherung, die Vorsitzenden der Fach-kommissionen, deren Stellvertreter sowie die Vertreter der Studierenden in den Fachkom-missionen (aber nicht deren Stellvertreter) an.

    Stndige Gste

    Prof. Dr. Ernst Deuer

    Prof. Dr. Johannes Falterbaum

    Prof. Dr. Joachim Frech

    Friederike Leisener

    Prof. Dr. Matthias Moch

    Dr. Kornelia Reischl

    Prof. Dr. Ludwig Spielmann

    Martina Wilson

  • Vorsitzender und Stellvertreter

    Prof. Reinhold Geilsdrfer (Vorsitzender)

    Prof. Karl-Heinz Hnssler (Stellvertretender Vorsitzender)

    Prof. Dr. Joachim Weber (Stellvertretender Vorsitzender)

    MITGLIEDER DER REKTORENKONFERENZ

    REKTORENKONFERENZ

    Der Rektorenkonferenz gehren der Vor-standsvorsitzende sowie die Rektoren der Studienakademien als Mitglieder an. Die Pro-rektoren der Studienakademien und die Vor-standsmitglieder knnen an den Sitzungen teilnehmen. Im Herbst 2009 fand die Wahl des Vorstands der Rektorenkonferenz statt. Als Vorsitzender wurde erneut Prof. Reinhold Geilsdrfer ge-whlt, stellvertretende Vorsitzende sind Prof. Dr. Joachim Weber und Prof. Karl-Heinz Hns-

    sler. Bei der Rektorenkonferenz handelt es sich nicht um ein Organ der DHBW im Sinne des LHG. Aufgrund der fderativen Struktur der DHBW ist die Rektorenkonferenz jedoch ein unverzichtbares Gremium der Hochschule, da in diesem Kreis wichtige Entscheidungen abgestimmt werden. Die Rektorenkonferenz ist zudem eine bedeutende Informationsplatt-form; zentrale Manahmen werden hier kom-muniziert und von den Rektoren an die Stand-orte weitergegeben.

    MitgliederRektoren

    Prof. Dr. Johannes Beverungen

    Prof. Dr. Bernd Martin

    Prof. Dr. Ulrich Sommer

    Prof. Manfred Trger

    Prof. Dietwin Weigert

    Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Hans Wolff

    Stndige Gste

    Prorektoren

    Prof. Dr. Rainer Beedgen

    Prof. Karl-Heinz Drge

    Prof. Dr. Martin Freitag

    Prof. Dr. Nicole Graf

    Prof. Dr. Peter Hofweber

    Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann

    Prof. Dr. Andreas Mahr

    Prof. Dr. Bernd Mllerschn

    Prof. Dr. Dirk Reichardt

    Prof. Dr. Georg Richter

    Prof. Dr. Dirk Saller

    Prof. Dr. Rdiger Schfer

    Prof. Dr. Volker Simon

    Prof. Peter von Viehbahn

    Prof. Jrgen Werner

    Mitglieder des Vorstands

    Julia Henke

    Prof. Manfred Trger*

    Prof. Matthias Landmesser

    Prof. Dr. Brbel Renner

    * Aufgrund seiner Dopplefunktion nimmt Prof. Trger sowohl als Rektor der DHBW Heidenheim als auch als Vorstandsmitglied der DHBW an der Rektorenkonferenz teil.

    18

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    MITGLIEDER DES TREFFENS DER VERWALTUNGSDIREKTORINNEN UND VERWALTUNGSDIREKTOREN

    TREFFEN DER VERWALTUNGSDIREKTO-RINNEN UND VERWALTUNGSDIREKTOREN

    Die Zusammenarbeit mit den Leiterinnen und Leitern der Standortverwaltungen wurde durch die Etablierung regelmiger Bespre-chungen sowie die Einrichtung von Arbeits-

    gruppen institutionalisiert. Derzeit sind fnf Arbeitsgruppen vorgesehen, die sich mit un-terschiedlichen administrativen Themen be-fassen.

    Verwaltungsdirektorinnen und Verwaltungsdirektoren

    bzw. Vertreterinnen und Vertreter der Standortverwaltung

    Siegfried Glier

    Andreas Heidinger

    Thomas Keilbach

    Markus Krmer

    Dieter Renz

    Irene Straub

    Iris Teicher

    Andrea Widmer

    Peter Zabka-Stolch

    SONSTIGE ARBEITSGRUPPEN UND ARBEITSKREISE Wichtige standortbergreifende Projekte wer-den in speziellen Arbeitsgruppen und Arbeits-kreisen gezielt vorangetrieben wie etwa im Falle des geplanten berufsintegrierenden und berufsbegleitenden Masterangebots, der ko-operativen Forschung, dem DHBW Leitbild oder von IT-Angelegenheiten.Weitere dauerhaft eingerichtete standortber-greifende Arbeitskreise gibt es beispielsweise in den Bereichen Hochschulkommunikation, Rechenzentren, internationale Angelegenhei-ten, Web-Entwicklung oder E-Learning. Die Arbeitsgruppen und -kreise verfolgen in ihrem jeweiligen Bereich hnliche Ziele: Im Fokus stehen die Organisation und Koordina-tion gemeinsamer Aktivitten oder Projekte, mit dem Ziel, die Effizienz beziehungsweise das Ergebnis durch gemeinschaftliches Han-

    deln zu erhhen und zu verbesseren sowie Kosten einzusparen. Der IT-Lenkungskreis wurde beispielsweise im Herbst 2009 mit dem Ziel ins Leben gerufen, die Qualitt und das Angebot der IT-Dienste in-nerhalb der DHBW zu erhhen und Synergien zu nutzen. Aktuell koordiniert der Lenkungs-kreis unter anderem den Aufbau einer stand-ortbergreifenden Kommunikationsplattform, die den Informations- und Datenfluss inner-halb der DHBW verbessern soll. Im AK Hochschulkommunikation stimmen sich die PR-Verantwortlichen der Standorte bereits seit vielen Jahren ab. Nach der Um-wandlung zur Hochschule wurde hier unter anderem ein neues Konzept fr berregionale Messeauftritte erarbeitet.

    Kanzlerin sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

    des Prsidiums im administrativen Bereich

    Julia Henke (Grndungskanzlerin)

    Annette Appenzeller

    Dr. Nicole Gottzmann

    Jrgen Leipert

    Jrg Reinhardt

    Susanne Schleier

    Christian Schreiner

    Tillmann Sph

  • TROTZ WIRTSCHAFTSKRISE AUF WACHSTUMSKURS

    Mit Beginn des Studienjahres 2009/2010 hat sich trotz der kritischen wirtschaftlichen Lage die Studierendenzahl der DHBW in allen drei Studienbereichen weiter erhht. Mit insge-samt rund 25.300 Studierenden wurde ein neuer Hchststand erreicht. Bei den Erstse-mesterzahlen konnte mit knapp 9.000 Studi-enanfngern das zweitbeste Ergebnis in der Geschichte der BA / DHBW erzielt werden - le-diglich im Rekordjahr 2008/2009 lagen die Stu-dienanfngerzahlen noch etwas hher. Die Anzahl der Absolventinnen und Absolven-ten stieg auf knapp 6.300 an. Seit Bestehen der Berufsakademie beziehungsweise der DHBW haben damit ber 100.000 Absolventinnen und Absolventen ein Studium an der Hoch-schule abgeschlossen. Wie in den letzten Jahren auch, erhielten im Durchschnitt rund 80 Prozent des Absolven-tenjahrgangs 2009 direkt nach ihrem Ab-schluss eine Festanstellung. Damit behauptet die DHBW ihre deutschlandweite Spitzenpo-sition in Bezug auf die Berufsfhigkeit ihrer Absolventinnen und Absolventen. Die Abbre-cherquote fiel mit rund zehn Prozent ebenfalls wieder sehr gering aus. Einen entscheidenden Beitrag hierzu leisten die Dualen Partner, die durch ihre professionellen Auswahlverfahren dafr sorgen, dass an der DHBW besonders fhige und leistungsbereite junge Menschen studieren. Im Studienjahr 2009/2010 kooperierten rund 10.000 Duale Partner mit der DHBW. Dies entspricht einem Anstieg von rund fnf Pro-zent gegenber dem Vorjahr. Die Entwicklung macht deutlich, dass die Dualen Partner trotz der angespannten Wirtschaftslage weiter in hochqualifizierte Nachwuchskrfte investie-ren. In ihrer standortbergreifenden Bedarfspro-gnose 2020 geht die DHBW davon aus, ihre Kapazitt in den kommenden Jahren auf bis zu 30.000 Studienpltze ausbauen zu mssen. Die Prognose basiert auf der demografischen Entwicklung, dem anhaltenden Fachkrfte-bedarf der Wirtschaft, der gesteigerten Wett-

    ENTWICKLUNG ANZAHL STUDIERENDE 1974 - 2009

    ren Bildungssektor. Ihrem ersten SEP misst die DHBW eine ganz besondere Bedeutung zu, da hier wegweisende strategische Entscheidun-gen getroffen werden.Der fr einen Zeitraum von fnf Jahren an-gelegte Plan beschreibt die aktuelle Situation sowohl der gesamten DHBW als auch ihrer acht Studienakademien, bewertet die bisher erreichten Ziele aus Zeiten vor und whrend

    DIE ENTWICKLUNG DER DHBW IN ZAHLEN

    07/08 08/09 09/10 Vernderung geg. Vorjahr

    Studierende 20.966 23.435 25.295 (+ 7,9%)Studienanfnger 7.966 9.405 8.889 (- 5,5%)Absolvent(inn)en 5.468 5.965 6.296 (+ 5,6%)

    Duale Partner* 8.627 9.644 10.160 (+ 5%)

    * Die Gesamtsumme enthlt Mehrfachzhlungen, da einige Duale Partner in mehreren Studiengngen ausbilden. Die tatschliche Anzahl der Dualen Partner ist etwa zehn Prozent niedriger.

    bewerbsfhigkeit der DHBW durch die Hoch-schulwerdung sowie der Einrichtung neuer Studiengnge.

    STRUKTUR- UND ENTWICKLUNGSPLANUNG

    Der Struktur- und Entwicklungsplan (SEP) stellt die Weichen fr den Weg der jngsten staatlichen Hochschule des Landes im terti-

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    0

    5000

    10000

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    1974 1979 1984 1989 1994 1999 2004 2005 2006 2007 2008 2009

  • 21

    vom Grndungsaufsichtsrat beschlossen.

    AUSBAUPROGRAMM 2012

    Einen besonderen Erfolg kann die DHBW bei ihren Antrgen im Rahmen des Programms zur Ausbauplanung Hochschule 2012 ver-zeichnen. Mit diesem Ausbauprogramm trgt das Land der groen Nachfrage nach Studien-pltzen Rechnung, die insbesondere im Jahr 2012 durch den doppelten Abiturjahrgang (Umstellung vom neun- auf das achtjhrige Gymnasium) erwartet wird. Bis zu diesem Jahr sollen insgesamt 20.000 neue Studienan-fngerpltze geschaffen werden. Die Ausbauplanungen wurden in einem ge-stuften Abstimmungsverfahren zwischen dem Land, dem Grndungsvorstand der DHBW, den Standortvertretern und Dualen Partnern sowie den fr die jeweiligen Standorte zustn-digen Industrie- und Handelskammern disku-tiert und beschlossen.Um ihren Beitrag zum Ausbau von grund-stndigen Studienangeboten leisten zu kn-nen, hat das Land in der ersten und zweiten Tranche (2007/2008, 2009/2010) des Ausbau-programms die Einrichtung von 109 neuen Anfngerkursen an der DHBW, das heit 3.270 Studienanfngerpltzen, genehmigt. Die DHBW Standorte verstehen sich in beson-derem Mae als die Hochschule ihrer jewei-ligen Region und befriedigen den rtlichen Bedarf an klassischen Studienangeboten. Des-halb wurden bewhrte Angebote gefrdert, wie beispielsweise Betriebswirtschaftslehre mit Studienrichtung Bank oder Versicherung, Maschinenbau oder Wirtschaftsingenieurwe-sen. Darber hinaus wurden auch Studiengn-ge mit besonderen Alleinstellungsmerkmalen gefrdert, bei denen einzelne DHBW Standorte mit ihrem Angebot landes- beziehungsweise bundesweite Bedeutung besitzen. So wurden einzigartige Studienangebote wie BWL-Touris-mus, Hotellerie und Gastronomie, BWL-Mes-se-, Kongress- und Eventmanagement, Luft- und Raumfahrttechnik oder Papiertechnik bei der Ausbauplanung bercksichtigt. Fr die nunmehr anstehende dritte Tranche (2011/2012) des Ausbauprogramms haben die DHBW Standorte zusammen mit ihren Dua-len Partnern und zustndigen Industrie- und Handelskammern insgesamt 39 neue Ausbau-

    der Grndungsphase, definiert ihre Aufgaben und skizziert die geplante fachliche, struk-turelle, personelle, bauliche und finanziel-le Entwicklung (Ziff. I des SEP). Mittel- und langfristige Ziele fr die Jahre 2010 bis 2014 werden gesetzt, bestehende Hindernisse do-kumentiert und neue beziehungsweise be-whrte Manahmen aufgefhrt, mit denen die DHBW ihre Ziele auch erreichen kann. Dar-ber hinaus erstreckt sich der SEP auf die de-taillierte Darstellung der derzeitigen sowie der geplanten Studienangebote, auf die Besetzung einschlielich der knftigen Verwendung frei werdender Stellen von Professorinnen und Professoren sowie die genaue Entwicklung der Studierendenzahlen (Ziff. II des SEP). Schlie-lich integriert der Plan auch die erste stand-ortbergreifende Gleichstellungsplanung fr das hauptberuflich ttige wissenschaftliche Personal (Ziff. III des SEP). Mit dieser konkreti-siert die DHBW ihren gesetzlichen Auftrag als Hochschule und zielt darauf ab, den geringen Anteil von Frauen in allen Bereichen zu erh-hen und ihnen die gleichen Ausbildungs- und Berufschancen wie Mnnern zu geben. Die Aufstellung des standortbergreifenden Struktur- und Entwicklungsplans war von komplexen konzeptionellen Erhebungs- und Abstimmungsprozessen geprgt, denn es galt nicht nur unterschiedliche hochschulinter-ne Ebenen, sondern auch acht bisher vllig selbststndig agierende Studienakademien zu erfassen und miteinander in Einklang zu brin-gen. Gleichwohl gelang es bereits im Grndungs-jahr die Ergebnisse der lokalen Hochschulrte, Rektorate sowie Fakultten ber die knftige Profilierung und Positionierung der einzelnen Standorte zu bndeln und fr das angestreb-te bergreifende Strukturpapier fruchtbar zu machen. Die Aufstellung des standortber-greifenden Struktur- und Entwicklungsplans erfolgte im Rahmen mehrerer intensiver Klau-surtagungen des Grndungsvorstands, die von konstruktiven Rckkopplungsprozessen mit der Rektorenkonferenz, dem Grndungs-senat und dem Grndungsaufsichtsrat beglei-tet wurden. Auf Wunsch des MWK werden Ziff. II und III des SEP einer Vorprfung unterzogen, um das sptere Zustimmungsverfahren zu beschleu-nigen. Ziff. I wurde bereits nach positiver Stel-lungnahme des Grndungssenats einstimmig

  • vorschlge diskutiert und eingereicht. Vorge-schlagen werden neben vorhandenen Studien-angeboten mit unverndert groer Nachfrage (u.a. BWL-Industrie, BWL-Bank, BWL-Dienst-leistungsmanagement, BWL-International Business, Wirtschaftsingenieurwesen, Elektro-technik, Mechatronik, Wirtschaftsinformatik) auch neue und innovative Studienangebote fr die ebenfalls ein wachsender Bedarf pro-gnostiziert wird. Hierzu zhlen neue Studien-gnge, wie z.B. Arztassistent, Angewandte Gesundheitswissenschaft, BWL-Demografie- und Personalmanagement sowie Energie- und Umwelttechnik, aber auch neue Schwer-punkte und Vertiefungen in bestehenden Studiengngen der Bereiche Wirtschaft und Sozialwesen (Case Management, Foodma-nagement, Sozialplanung und Netzwerkar-beit) sowie der Technik (Wehrtechnik, Sen-sorik/Aktorik und Energiemanagement).Die gemeinsamen Abstimmungsgesprche mit dem Land sind fr Mai 2010 anberaumt. Angesichts des hohen Anteils des Ausbaupro-gramms am Gesamthaushalt der DHBW ist zentrales Ziel des Grndungsvorstands, beim MWK auf eine solide Finanzierung hinzuwir-ken. Aus gesellschaftspolitischer und kono-mischer Sicht wre eine strker output-ori-entierte Finanzierung im gesamten tertiren Bildungssystem die bessere Lsung.

    BAULICHE ENTWICKLUNG

    Schon seit einigen Jahren kann die bauliche Entwicklung mit dem rasanten Wachstum der DHBW nicht mehr mithalten. An smtlichen Standorten der DHBW sind Neu- und Aus-baumanahmen sowie Renovierungsarbeiten notwendig und in Planung. Im Berichtszeitraum wurde beispielsweise in Heidenheim mit dem Bau eines neuen Haupt-gebudes begonnen, dessen Einweihung im September 2010 bevorsteht. In Mosbach wur-de die provisorische Containeranlage noch einmal erweitert. Sie wird in naher Zukunft durch einen Neubau ersetzt, fr den die Um-setzungsplanungen bereits angelaufen sind. Der neue Campus Heilbronn der DHBW Mos-bach startet seinen Betrieb zum Wintersemes-ter 2010/2011 zunchst in bergangsrumlich-keiten, bis der Neubau auf dem so genannten Bildungscampus Heilbronn fertig gestellt ist.

    An der DHBW Mannheim stehen am Hauptsitz in der Coblitzallee die Planungsarbeiten fr die Renovierung eines lteren Gebudekomplexes vor dem Abschluss. Darber hinaus haben die Gremien des Standorts den Umzug vom Provi-sorium Kfertaler Strae in das neue Stadt-quartier Mannheim 21 beschlossen. Zurzeit werden Verhandlungen zur konkreten Umset-zung dieses ebenso sinnvollen wie notwendi-gen Vorhabens gefhrt. Am Standort Stuttgart konnten die bereits seit 2006 laufenden Planungen fr das Neubau-projekt Hegelstrae dagegen im Berichtszeit-raum nicht abgeschlossen werden. Ursprng-lich war der Bezug des Neubaus, der auf rund 14.000 Quadratmetern knftig Platz fr cir-ca 2.800 Studierende bieten soll, bereits fr

    2010/2011 anvisiert. Auf Grund von landes- und kommunalpolitischen sowie rechtlichen Problemen hat sich der Planungshorizont beziehungsweise der Baubeginn fr diese Pro-jekt mit einem Gesamtvolumen von rund 60 Millionen Euro allerdings bis heute verzgert.

    KOOPERATIVE FORSCHUNG

    Mit Umwandlung zur Hochschule erhlt die DHBW gem LHG den spezifischen Auftrag zur kooperativen Forschung. Um sich auf die vernderten Anforderungen institutionell ein-

    Auf dem Bildungscampus Heilbronn ist der neue Campus der DHBW Mosbach knftig im Gebude oben links untergebracht

    22

  • 23

    zustellen, wurde im Juli 2009 eine landesweite Arbeitsgruppe mit dem Auftrag eingerichtet, kooperative Forschung der DHBW zu beschrei-ben und dem Prsidium Handlungsempfeh-lungen zu deren Entwicklung vorzuschlagen. Eine besondere Herausforderung stellen dabei die spezifischen Randbedingungen der DHBW im Vergleich zu anderen Hochschularten dar, insbesondere die vorrangige Ausrichtung der Ressourcen auf die Organisation und Umset-zung des dualen Studienkonzepts. Daher muss kooperative Forschung im Einklang mit den bewhrten Wesensmerkmalen der DHBW ent-wickelt und realistische Manahmen zur Um-setzung vorgeschlagen werden. Im Berichts-zeitraum fanden mehrere Sitzungen statt, in denen zunchst der Begriff der kooperativen

    Das DHBW Messeteam beim Gemeinschaftsauftritt der Hochschule auf der Einstieg Abi Messe in Kln im Mrz 2010

    Forschung definiert und eine Ist-Analyse for-schungsbezogener und administrativer Aktivi-tten und Rahmenbedingungen durchgefhrt wurde. Dieses Begriffsverstndnis fliet in den Ent-wurf des Struktur- und Entwicklungsplans ein. Bis Frhjahr 2010 sollen den Rektoren und zentralen Gremien Ansatzpunkte und Handlungsempfehlungen vorgelegt werden.

    MARKETING UNDFFENTLICHKEITSARBEIT

    Das gemeinsame Dach der DHBW erffnet auch im immer wichtigeren Bereich des Hoch-schulmarketings die Chance auf ein integrier-tes Auftreten und ein besser abgestimmtes Vorgehen. Im Rahmen des neu entwickelten Corporate Designs definiert die neue Dach-marke entsprechend der neuen Struktur eine visuelle Konstante, um das einheitliche Er-scheinungsbild der DHBW als eine Hochschule nach auen sicherzustellen. Gleichzeitig bietet sie den Standorten gengend gestalterische Variationsmglichkeiten zur Kommunikation ihrer eigenen Identitt. Auf dieser Basis knnen konkrete Marketing-manahmen gemeinsam konzipiert und die Zielgruppenansprache entsprechend erweitert werden. So prsentiert sich die DHBW bei-spielsweise auf sechs berregionalen Indust-rie- und Hochschulmessen in Kln, Hannover, Frankfurt, Berlin, Leipzig und Mnchen als eine Hochschule und richtet ihren Fokus da-mit verstrkt auf die Zielgruppe der Studien-interessierten und Dualen Partner auerhalb Baden-Wrttembergs. Als zweitgrte Hoch-schule des Landes mit einem Gesamtportfolio von ber 80 Studiengngen und Studienrich-tungen lassen sich die Zielgruppen nun ef-fektiver und vor allem auch kostengnstiger ansprechen, als bei einem isolierten Vorgehen der acht einzelnen Standorte. Ein neuer gemeinsamer Internetauftritt, der das gesamte Angebot der DHBW zielgruppen-spezifisch in den Mittelpunkt stellt, wird die externe Kommunikation in diesem Bereich abrunden.

    INTERNATIONALE ANGELEGENHEITEN

    Die bereits seit 2003 existierende zentrale Auslandskoordination setzt ihre erfolgreiche Arbeit in den neuen Strukturen der DHBW fort. Ein Schwerpunkt der Aktivitten liegt in der ffnung ausbaufhiger bilateraler Partner-schaften der Standorte als landesweit geffne-te Programme, um so Synergien zu schaffen und die sowohl von den Dualen Partnern als auch von den Studierenden gewnschte In-ternationalisierung des dualen Studiums vor-anzutreiben. Durch die Teilnahme der DHBW

  • Standorte an den europischen Hochschulpro-grammen wie ERASMUS oder dem EU-Kanada Programm Transatlantic Exchange Partner-ships (TEP) verfgt die Duale Hochschule be-reits ber zahlreiche Partnerschaften in Europa und Nordamerika. Dazu zhlt beispielsweise die Zusammenarbeit mit der Europischen Wirtschaftsakademie in Madrid (EWA), die Kooperation mit der University of Glamor-gan in Grobritannien oder die Teilnahme am Austauschprogramm zwischen Baden-Wrt-temberg und der kanadischen Region Ontario. Darber hinaus besteht eine Vielzahl von indi-viduellen Partnerschaften einzelner Standorte mit Hochschulen in Sdamerika, Afrika, Asien und Australien. Beispiele sind hier die Zusam-menarbeit mit dem Nelson Marlborough Insti-tute of Technology (NMIT) in Neuseeland oder der Southeast University in Nanjing, China. Im Rahmen eines Austauschprogramms mit der German University in Cairo (GUC) schreiben derzeit mehr als 20 Studierende von der gyp-tischen Universitt ihre Bachelorarbeit an der DHBW. Weitere Partnerschaften mit Hochschulen aus Russland und Staaten in Mittel- und Osteuropa werden derzeit, auch auf Wunsch von Partne-

    24

    runternehmen, ausgebaut. Daneben soll auch die Internationalisation at Home weiter vo-rangetrieben werden. Die verstrkte Rekrutie-rung von auslndischen Studierenden erfolgt ebenfalls im Interesse der Partnerunterneh-men und wurde beispielsweise durch die er-folgreiche Antragstellung beim Programm BetreuungsInitiative Deutsche Auslands- und PartnerSchulen (BIDS) des DAAD vorange-trieben. Mit dieser Frderung aus Mitteln des Auswrtigen Amtes konnte die BA / DHBW erstmalig und zugleich erfolgreich an einer Ausschreibung des DAAD teilnehmen. Darber hinaus untersttzt die DHBW den Aufbau von Einrichtungen im Ausland, die in Anlehnung an das duale Prinzip konzipiert sind, wie etwa in Kolumbien, China oder In-donesien.Die standortbergreifende Arbeit im interna-tionalen Bereich ist durch komplexe Abstim-mungsarbeit geprgt, da neben der internen Koordination zahlreiche Zulieferungen an externe Partner wie die Baden-Wrttemberg Stiftung, bw-i, DAAD oder das MWK erfolgen. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den internen und externen Partner soll weiter aus-gebaut und gegebenenfalls optimiert werden.

    WELTWEITE KOOPERATIONEN DER DHBW - ANZAHL PRO LAND IN KLAMMER

  • ADMINISTRATIVER BEREICH

    Neben der klassischen Wirtschafts- und Perso-nalverwaltung zhlen unter anderem auch die IT und Bauangelegenheiten zum administrati-ven Bereich. Hier war das erste Jahr der Dualen Hochschule geprgt vom Aufbau funktionie-render Verwaltungsstrukturen im Prsidium der DHBW sowie der Definition der Zustndig-keitsverteilung zwischen Studienakademien und Prsidium beziehungsweise dem Aufbau einer entsprechenden Kommunikationsstruk-tur. Des Weiteren stand die Prozessdefinition der neuen Ablufe, insbesondere im Beru-

    fungs-, Besoldungs- und Ernennungsbereich im Fokus sowie die Schaffung von Transpa-renz insbesondere im Haushaltsbereich. Zum Zeitpunkt der Grndung der DHBW be-stand der administrative Bereich lediglich aus einem Kernteam. Personalrekrutierung und Gewhrleistung der Funktionsfhigkeit des Prsidiums durch Sach- und EDV-Ausstattung konnten bereits nach drei Monaten im We-sentlichen abgeschlossen werden, so dass das Prsidium nunmehr ber 22 Beschftigte (in Voll- und Teilzeit) in drei Bereichen verfgt.

    Vorstandsvorsitzender /Prsident

    Prof. Dr. Hans Wolff

    Vorstandssekretariat

    Stephanie Krause

    Vorstand fr Lehre undQualittssicherung /

    Vizeprsident

    Prof. Manfred Trger

    Vorstand fr Wirtschafts-und Personalverwaltung /

    Kanzlerin

    Julia Henke

    NebenberuflicherVorstand

    Prof. Matthias Landmesser

    NebenamtlicherVorstand

    Prof. Dr. Brbel Renner

    Marketing und ffentlichkeitsarbeit

    Benjamin Godde

    Persnlicher Referent des Prsidenten

    Stefan Schrade

    Internationale Angelegenheiten

    Ayfer Sen

    Struktur- und Entwick- lungsangelegenheiten

    Dagmar Reindl

    Forschung und Bildungspolitik*

    Dr. Kornelia Reischl

    Haushaltsangelegenheiten

    Jrg Reinhardt

    Justiziarin

    Dr. Nicole Gottzmann

    Personalangelegenheiten

    Christian Schreiner

    Allg. Verwaltungs- und Berufungsangelegenheiten

    Tillman Sph

    IuK- und Infrastruktur-angelegenheiten

    Jrgen Leipert

    Administrative Begleitung fr DUALIS

    Annette Appenzeller

    Administrative Angestellte

    Susanne Schleier

    Statistik und Berichtswesen

    N.N.

    Studien- und Prfungs- angelegenheiten

    Dr. Pascal Kolb

    Qualittsmanagement

    Friederike Leisener

    Sekretariat Studieneignungstests

    Susanne Losberger

    Externe Evaluierungs- und Akkreditierungs-

    angelegenheiten

    Jutta Carson

    Fremdevaluation OUVS

    Beatrice Spangenberg

    ORGANIGRAMM DES DHBW PRSIDIUMS

    25* Organisatorische Zuordnung fr die Dauer der Grndungsphase.

  • In intensiver Zusammenarbeit mit den Ver-waltungsdirektionen der Studienakademien konnte im Herbst 2009 eine detaillierte Zu-stndigkeitsverteilung erfolgen, nachdem be-reits im Vorfeld in zentralen Bereichen, wie etwa Bewirtschaftungsbefugnis, Hausrecht oder Ernennungen, notwendige Regelungen getroffen worden waren.Die durch die Hochschulwerdung nunmehr geltenden gesetzlichen Vorgaben bedingten vollkommen neu zu definierende Prozesse und Ablufe. Um die Funktionsfhigkeit der DHBW nicht zu beeintrchtigen, waren insbe-sondere im Bereich der Berufungsverfahren und der W-Besoldung rasch entsprechende Verfahren und Regelungen zu definieren. Vo-raussetzung hierfr war die Berechnung des standortbergreifenden Vergaberahmens, die Szenarienbildung fr verschiedene Zulagen-modelle sowie die Etablierung eines verlss-lichen Vergaberahmencontrollings. Auf dieser Grundlage konnte zeitnah die Richtlinie des Grndungsvorstands zur W-Besoldung verab-schiedet und an die Rektoren kommuniziert werden.Eine erhebliche Anzahl von Standardver-fahren konnte bereits im ersten Jahr der Grndungsphase definiert und durch ent-sprechende Merkbltter, Formulare und Mus-terschreiben an die Standorte kommuniziert werden. Dazu zhlt beispielsweise ein Leitfa-den fr beamtenrechtliche Verfahrensablufe an der DHBW, der erstmalig detailliert und all-gemeinverstndlich die einzelnen Schritte und Ablufe dieser Prozesse darstellt. Der Grndungsvorstand der DHBW bekennt sich zu Qualitt und Transparenz insbesonde-re auch in Verwaltungsangelegenheiten. Seit Hochschulwerdung wurde daher vor allem im Bereich der Mittelverteilung grtmgliche Transparenz hergestellt. So wurde dem ersten vom Prsidium erstellten Kassenanschlag eine genaue bersicht ber die Verteilung der Mit-tel beigefgt und an alle Standorte kommuni-ziert.Die Prozessdefinition im Bereich der Kernver-waltung wird in Krze abgeschlossen sein. Die zentralen Projekte Einfhrung eines einheitli-chen Personalverwaltungssystems und Ein-richtung einer zentralen Statistikfunktion zur Entlastung der rtlichen Verwaltungen stehen kurz vor dem Abschluss und werden einen weiteren Beitrag zur Standardisierung und

    wissenschaftlichen Interessensvertretungen wurde etabliert. Mit dem bergangshoch-schulpersonalrat wurden umgehend Quartals-gesprche vereinbart und mehrere zentrale Mitbestimmungsverfahren erfolgreich durch-gefhrt. Zur zentralen Beauftragten fr Chancengleich-heit der DHBW wurde Brigitte Ilg bestellt. Fr die adquate Vertretung der Interessen der einzelnen Studienakademien hat das Prsidi-um eine landesweit neue Struktur entwickelt. Der zentralen Beauftragten fr Chancengleich-heit wurden acht Ansprechpartnerinnen mit erweiterten Rechten zur Seite gestellt.Mit der Schwerbehindertenvertretung wur-den ebenfalls zahlreiche Gesprche gefhrt. Die vorbereitenden Arbeiten zum Abschluss

    Insgesamt 22 Beschftigte koordinieren im Prsidium die bergreifenden Aktivitten der Dualen Hochschule Baden-Wrttemberg

    Qualittsverbesserung leisten.Durch die Hochschulwerdung kommen auf die DHBW deutlich ber das bisherige Ma hinausgehende Statistikpflichten zu. Hierbei sind im Bereich der gesetzlichen Pflichtstatis-tiken insbesondere die Hochschulfinanz-, die Personal- und die Studierendenstatistik zu nennen. Notwendige EDV-Untersttzungen hierfr fehlen entweder noch vollstndig (Per-sonalverwaltungssystem) oder verfgen noch nicht ber entsprechende Funktionalitten (DUALIS). Dennoch konnte den Statistikpflich-ten im ersten Grndungsjahr weitgehend nachgekommen werden. Eine Zentralisierung der Statistikfunktionen wird von allen Verwal-tungsdirektionen untersttzt und im Laufe des Jahres 2010 umgesetzt werden.Die Zusammenarbeit mit den zentralen nicht-

    26

  • 27

    ANSTZE UND ZUWEISUNGEN 2009 / 2010

    einer Integrationsvereinbarung sind nahe-zu abgeschlossen, ein internetgesttztes In-formations- und Kommunikationsportal fr schwerbehinderte Mitarbeiterinnen und Mit-arbeiter wurde eingefhrt. Zum Beauftragten des Arbeitsgebers fr die Schwerbehinderten wurde fr die gesamte DHBW Verwaltungsdi-rektor Andreas Heidinger bestellt.

    HAUSHALT

    Im Jahr 2009 standen der DHBW insgesamt 141.091.115 Euro zur Verfgung. Die Vertei-lung erfolgte nach dem bisherigen belastungs-orientierten Modell, das auf Studierenden-zahlen basiert. Knftig soll ein leistungs- und belastungsorientiertes Verteilungsmodell ein-

    Verfgbare Mittel: 141.091.115 Euro

    309.860 2.685.325

    18.791.985

    7.062.900

    5.616.545

    17.520.000

    1.706.300

    12.438.500

    10.390.000

    21.105.700

    43.464.000 Planansatz Personalausgaben

    Planansatz Lehrbeauftragte

    Planansatz Schliche Ausgaben

    Planansatz Investitionen

    Planansatz Verwaltungsakademie

    Zuweisung Ausbauprogramm"Hochschule 2012"

    Mietmittel fr Ausbauprogramm"Hochschule 2012"

    Zuweisung "Zukunftsoffensive III"

    Haushaltsreste des Vorjahres

    Schpfungsmittel aus unbesetztenStellen

    Mehreinnahmen ber Planansatz

  • AUSGABEN UND RESTE 2009 / 2010

    gefhrt werden, das derzeit von einer stand-ortbergreifenden Arbeitsgruppe entwickelt wird. Die Mittel wurden zweckgem, wie aus der Grafik ersichtlich, verausgabt und Reste gebildet.Dem Prsidium standen fr die Erfllung von zentralen Aufgaben 1.023.450 Euro zur Ver-fgung. Ein Groteil wurde fr grndungsbe-dingte Aufwendungen sowie den Aufbau eines einheitlichen Corporate Designs verwendet.

    Weitere groe Positionen stellen Ausgaben des Qualittsmanagements im Zusammen-hang mit der Akkreditierung oder die Anbin-dung der Standorte und des Prsidiums an das Netzwerk BelW dar. Die Erstausstattungsmit-tel wurden wie veranschlagt fr das Prsidi-um verbraucht.

    StudiengebhrenDie Einnahmen aus Studiengebhren belie-

    Ausgaben und Reste DHBW Haushalt 2009

    575.309

    5.812.333 102.300

    17.648.807

    3.751.000

    6.487.591

    17.584.212

    17.403.697

    71.725.866

    Ausgaben aus Plananstzen,Gehlter, Investitionen etc.

    Studiengebhren

    Ausbauprogramm "Hochschule2012"

    "Zukunftsoffensive III"

    Einsparauflagen des Landes

    Resteaufbau inkl. Studiengebhren,Drittmittel etc.

    Erwartete Einnahmen

    Reste Ausbauprogramm"Hochschule 2012" (noch freiePlanstellen)

    Reste "Zukunftsoffensive III"

    [email protected]

    28

  • 29

    AUSGABEN STUDIENGEBHREN 2009 / 2010

    PERSONAL

    Aufgrund der Hochschulwerdung und gleich-zeitiger bertragung der Ernennungszustn-digkeit auf den Grndungsprsidenten war eine Prozessoptimierung insbesondere im Bereich des Beamtenrechts notwendig. Die wesentlichen Kernfragen konnten vom Pr-sidium definiert und einer Klrung zugefhrt werden. Auch die praktische Umsetzung z.B. des W-Besoldungssystems wurde in Zusam-menarbeit mit dem Landesamt fr Besoldung und Versorgung geklrt. Die dadurch neu ent-standenen Verfahrensablufe wurden in einer Dokumentation/Handreichung fr die DHBW-Standorte zusammengefasst und als Arbeits-grundlage verteilt. Zur Verbesserung der Zusammenarbeit wer-den fr die rtlichen Verwaltungen ab dem ersten Quartal 2010 interne Fortbildungsver-anstaltungen mit Workshopcharakter, zu-nchst im Bereich der Personaladministration und Statistik, angeboten.

    W-Besoldung / VergaberahmenMit Hochschulwerdung fand auch ein Wechsel des Besoldungssystems fr das verbeamtete Lehrpersonal statt: Das bisherige System der A-Besoldung wurde durch die mit Leistungs-elementen versehene W-Besoldung abgelst. Eine Kernaufgabe des ersten Grndungsjahrs bestand in der Erarbeitung einer Regelung zur

    fen sich im Jahr 2009 auf 15.896.733 Euro. Durch die Befreiungsregelung Geschwister entstand eine Einnahmenlcke von rund 5.740.000 Euro. Die Anzahl der von Studienge-bhren befreiten Studierenden stieg um 23,6 Prozent auf insgesamt 26,6 Prozent an. Aufgrund von Planungsunsicherheiten sind in 2008 bereits Studiengebhrenreste in Hhe von 16.399.335 Euro aufgelaufen. Insgesamt betrgt das Verfgungsvolumen fr 2009 da-mit 32.296.068 Euro, von denen 15.542.419 Euro nach 2010 bertragen werden. Die Bug-welle der Studiengebhrenreste wurde im Jahr 2009 um 856.916 Euro reduziert, von den angemeldeten Resten sind bereits 5.530.968 Euro fr begonnene Projekte verplant. Fnf Prozent der Einnahmen aus Studienge-bhren stehen dem Prsidium fr Manah-men zur zentralen Verbesserung der Lehre zur Verfgung. Diese sind insbesondere fr den zustzlichen Ausbau von Qualittssicherungs-manahmen verausgabt und vorgesehen. Die Verwendung dieser zentralen Studiengebh-ren wird in einer gemeinsamen Kommisson aus Vorstand und Studierenden abgestimmt. Darber hinaus entwickelt die DHBW gemein-sam mit den Studierenden ein Handbuch, das Leitplanken fr die Verwendung der gesamten Studiengebhren festlegt. Dieses Handbuch steht kurz vor der Vollendung.

    Ausgaben Studiengebhren 2009/2010

    2.037.160

    1.317.121

    30.745 84.611 115.168 472.591

    908.870 1.196.960 1.285.318

    1.602.527

    5.580.034

    2.772.593

    0

    1.000.000

    2.000.000

    3.000.000

    4.000.000

    5.000.000

    6.000.000

    Lehr

    bezo

    gene

    tech

    nisch

    e Au

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    Studiu

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    B. Le

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    Stelle

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  • STELLENSTRUKTUR AN DER DHBW

    Vergabe von Leistungsbezgen insbesondere bei Berufungen, der Gestaltung von attrak-tiven Angeboten fr vorhandene Professo-rinnen und Professoren beim Wechsel in die W-Besoldung sowie der Ermittlung der finan-ziellen Rahmenbedingungen durch Berech-nung des Vergaberahmens und Einfhrung ei-nes verlsslichen Vergaberahmencontrollings.Die Besoldung neuer Professorinnen und Pro-fessoren setzt sich nunmehr aus dem W2-Grundgehalt, einer unbefristeten Berufungs-zulage sowie gegebenenfalls Funktionszulagen zusammen, die fr die Dauer der Wahrneh-mung der Funktion gewhrt werden. Zustz-lich kommen ab dem nchsten Jahr Bezge fr besondere Leistungen hinzu, die aufgrund regelmig stattfindender Bewertungsrunden gewhrt werden. Das Zulagensystem folgt wiederum dem Grundsatz der Transparenz und wurde auch vom Personalausschuss des Grndungsaufsichtsrats als ausgewogen und moderat bezeichnet.Eine befriedigende Lsung fr vorhandenes Lehrpersonal, das in die W-Besoldung wech-seln mchte, jedoch nicht zu dem in 10 II DH-ErrichtG beschriebenen Personenkreis gehrt, konnte im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben noch nicht gefunden werden. Betroffen hier-von sind alle Professorinnen und Professoren fr Lehraufgaben, die eine verantwortungsvol-

    le Funktion an der DHBW, beispielsweise eine Studiengangsleitung, wahrnehmen mchten. Ihnen knnen derzeit nur befristete Leistungs-bezge angeboten werden, die diesen Per-sonenkreis gegenber der bereits erreichten Besoldung im A-System schlechter stellt. Die Auffassung der DHBW, die bernahme einer Studiengangsleitung als berufungshnlichen Vorgang zu werten, wurde vom MWK nicht geteilt. Die DHBW hat sich beim MWK mehr-fach fr eine annehmbare Lsung eingesetzt. Diese zeichnet sich im Rahmen der anstehen-den Dienstrechtsreform nunmehr ab.Der ursprnglich festgesetzte Besoldungs-durchschnitt fhrte zunchst zu einem ne-gativen Vergaberahmen. Dieser entwickelte sich aufgrund einer spter vorgenommenen Anpassung so positiv, dass im ersten Grn-dungsjahr im Rahmen der Rechnungslegung nahezu eine Punktlandung festgestellt wer-den konnte. Somit konnte auch die Zusage des Prsidiums, die Mittelschpfung der Stu-dienakademien fr einen Ausgleich des Ver-gaberahmens nicht anzutasten, eingehalten werden. Mit einem weiteren positiven An-stieg kann jedoch in den folgenden Jahren nur gerechnet werden, weil die Stellen des Ausbauprogramms vergaberahmenwirksam Bercksichtigung finden werden. Dies setzt al-lerdings eine rasche Besetzung dieser Stellen

    516

    161

    230,75

    55 41,5

    118

    12

    0

    550

    lehre

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    30

  • 31

    zent gesteigert. Der Anteil der Ruferteilungen im Bereich Sozialwesen - als einem eher weib-lich dominierten Studienbereich - lag dabei so-gar unter dem Durchschnitt.Im Wintersemester 2009/2010* liegt der Anteil der Professorinnen im Studienbereich Technik bei 5,61 Prozent, im Studienbereich Wirtschaft bei 11,89 Prozent und im Studienbereich Sozi-alwesen bei 27,27 Prozent. Insgesamt liegt der Anteil damit bei 10,4 Pro-zent ein Wert, der noch weit unter den Ziel-setzungen der DHBW liegt. In allen Bereichen werden ebenso viele Frauen wie Mnner zum Vorstellungsgesprch eingeladen, soweit sie bei gleicher fachlicher Eignung die formalen Voraussetzungen fr die Besetzung der Stelle erfllen.

    Erfahrungen aus den bisherigen BerufungsverfahrenFestgehalten werden kann, dass die von den DHBW-Standorten vorgelegten Berufungsvor-schlge durchgngig von hoher Qualitt wa-ren. Die zur Berufung vorgeschlagenen Listen-kandidaten erfllten nahezu ausnahmslos die Einstellungskriterien des LHG. Ein beachtli-cher Anteil der vorgeschlagenen Bewerberin-nen und Bewerber verfgte ber herausragen-de Qualifikationen, die es ermglichten, diese problemlos in den regulren Lehrbetrieb der DHBW zu integrieren.Vereinzelt musste festgestellt werden, dass die Einstellungsvoraussetzungen des LHG, ver-bunden mit den Vorschriften der Landeshaus-haltsordnung, beziehungsweise die Vorgaben des MWK fr die Erteilung des Einverneh-mens, zu Hemmnissen und auch Verzgerun-gen gefhrt haben. Die grundstzlich berechtigte Forderung des MWK nach Dreier-Listen konnte aufgrund der Bewerberlage nicht in allen Fllen erfllt werden. Eine erneute Ausschreibung einer Stelle kann dazu fhren, dass die Kandidatin beziehungsweise der Kandidat die Bewerbung zurckzieht oder dem Ruf an eine andere Hochschule folgt.Auch die haushaltsrechtlich begrndete Al-tersgrenze bei der Verbeamtung von neu beru-fenen Professoren hat im Berichtszeitraum in einzelnen Fllen zu Rufablehnungen gefhrt. Im direkten Vergleich mit dem nach W 2 be-

    voraus. Festzuhalten ist, dass ohne die Stellen des Ausbauprogramms der Besoldungsdurch-schnitt zu gering wre, um das moderate Zula-gensystem zu finanzieren.

    BERUFUNGSANGELEGENHEITEN

    Die Lehrenden an der DHBW stellen aufgrund ihrer Bedeutung fr den Studienbetrieb ein entscheidendes Qualittsmerkmal der Dua-len Hochschule dar. Neben einer groen Zahl an nebenberuflichen Lehrbeauftragten wer-den ber 40 Prozent der Vorlesungsstunden von hauptamtlichem Lehrpersonal erbracht. Den zumeist verbeamteten Professorinnen und Professoren fr Lehraufgaben sowie den Professorinnen und Professoren als Studien-gangsleiter kommt die zentrale Aufgabe zu, neben den Vorlesungen und der Organisation innerhalb des entsprechenden Studiengangs sowohl die Studierenden intensiv zu betreuen als auch Ansprechpartner fr die in das Studi-um integrierten Dualen Partner zu sein. Entscheidend fr den Erfolg, der insbesondere in Form einer auerordentlich geringen Abbre-cherquote sichtbar wird, ist somit die Qualitt des Lehrpersonals an den Studienakademien. Der hohe Qualittsanspruch in der Lehre wird durch die Einstellungsvoraussetzungen fr Professoren (vgl. 47 Abs. 1 LHG) gewhr-leistet. Besonders hinzuweisen ist dabei auf die bei Bewerbungen an der DHBW nachzu-weisenden Zeiten beruflicher Ttigkeiten, von denen zum Zeitpunkt der Ruferteilung min-destens drei Jahre auerhalb des Hochschul-bereichs ausgebt worden sein mssen.Im Jahr 2009 wurden an den Standorten der DHBW insgesamt 49 Berufungsverfahren durchgefhrt. Nach erfolgter Ruferteilung ha-ben nur zwei Listenkandidaten den Ruf an die DHBW abgelehnt, in vier Fllen wurde das erforderliche Einvernehmen des MWK nicht oder nicht fr alle Listenkandidaten erteilt. Im Berichtszeitraum wurden sieben Bewerberin-nen berufen, von denen nur eine Kandidatin dem Ruf nicht gefolgt ist. Der Anteil der Professorinnen lag bei Grn-dung der DHBW bei 9,91 Prozent. In weniger als einem Jahr wurde die Quote durch eine 15-prozentige Ruferteilungsquote auf 10,4 Pro-

    * Stand: Januar 2010

  • soldeten Lehrpersonal fllt das Gehalt fr Pro-fessoren im Angestelltenverhltnis deutlich geringer aus. Mehrere Bewerber waren nicht bereit, die finanzielle Schlechterstellung zu ak-zeptieren und haben daraufhin den Ruf an die DHBW abgelehnt.

    BAUANGELEGENHEITEN

    Die Betreuung der laufenden und geplanten Bauprojekte erfolgt in enger Kooperation mit dem MWK. Die gute Zusammenarbeit mit dem zustndigen Bereich innerhalb des MWK erweist sich dabei als sehr hilfreich. In einer Arbeitsgruppe Flchenmanagement wird derzeit gemeinsam mit MWK und Finanzmi-nisterium geprft, ob die hohe Raumauslas-tung der DHBW noch optimiert werden kann. Ziel muss sein, insbesondere den Studieren-den sowie Dozentinnen und Dozenten opti-male Lehr- und Lernmglichkeiten in modern ausgestatteter Umgebung an allen Standorten zu ermglichen.

    IT

    DUALIS Die Entwicklung und Einfhrung der Soft-ware DUALIS stellt einen Prozess dar, der nicht im unmittelbaren Zusammenhang mit der Hochschulwerdung steht, jedoch im ers-ten Grndungsjahr wesentlichen Raum ein-genommen hat. Die Ablsung des bisherigen Systems BAsys war erforderlich geworden, da dieses unter anderem die Vernderungen im Rahmen des Bologna-Prozesses nicht mehr abbilden konnte. Mit Grndung der Dualen Hochschule Ba-den-Wrttemberg wurde das bisher schon alle Standorte vereinende Projekt DUALIS zu einem zentralen Projekt, das nunmehr un-mittelbar beim Prsidium angesiedelt ist. Die Einfhrung von DUALIS htte Ende 2009 abge-schlossen sein sollen. Aus unterschiedlichen, meist nicht im Einflussbereich der DHBW lie-genden Grnden konnten die vereinbarten Termine nicht gehalten werden. Die Imple-mentierungsphase stellt hohe Anforderungen an alle beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitar-beiter, denen es in bewundernswerter Weise gelungen ist, alle mit der Systemumstellung

    verbundenen Schwierigkeiten zu meistern und den Betrieb, insbesondere im Bereich der Verwaltung studentischer Angelegenheiten, aufrecht zu erhalten. Dieses Ergebnis haben das Projektteam, die Standortverantwortli-chen fr DUALIS und alle Sekretre/-innen durch Mehrarbeit und auergewhnliches En-gagement ermglicht. Auch in Bezug auf die datenschutzrechtlichen Herausforderungen ist man dank der konstruktiven Zuammenar-beit mit dem bergangshochschulpersonalrat auf einem guten Weg. Allen Beteiligten gebhrt der besondere Dank der gesamten DHBW.DUALIS wird fr alle Standorte der DHBW in einem zentralen Rechenzentrum am Standort Horb bereitgestellt und technisch betreut. Der Grndungsvorstand hat beschlossen, an die-sem Standort ein Verwaltungsrechenzentrum als zentrale Betriebseinheit einzurichten, das zunchst dem Betrieb von DUALIS dienen soll. Langfristig sollen weitere zentrale Dienste fr alle Standorte bernommen werden.

    DIPSYDie Verwaltungsdirektoren der DHBW-Stand-orte haben sich nach ausfhrlicher Prfung und Diskussion dafr ausgesprochen, fr die elektronische Untersttzung der Personal-verwaltung flchendeckend das einheitliche Personalverwaltungssystem (EPVS) der Lan-desverwaltung Baden-Wrttemberg mit dem Programm DIPSY (Dialogisiertes Integriertes Personalverwaltungssystem mit graphischer Oberflche) einzusetzen. Dieser Empfehlung ist der Grndungsvorstand des Prsidiums der DHBW gefolgt und hat die Einfhrung von DIPSY an allen Studienakademien der DHBW beschlossen.Mit DIPSY erhlt die DHBW standortbergrei-fend ein in der Landesverwaltung etabliertes und bewhrtes Grundverfahren, welches sich durch eine einfach zu bedienende grafische Oberflche unter Nutzung von Internettech-nologien fr Kommunikation und Datenaus-tausch auszeichnet. Prozessschritte werden vereinfacht und fhren damit zu einer ver-einfachten Abwicklung des Personalmanage-ments an den Studienakademien. Dank der Standardisierung knnen alle DIPSY-Anwen-dungen auf Basis eines einheitlichen, redun-danzfreien Datenbestands arbeiten. Dies wird zur Verbesserung der Zusammenarbeit und

    32

  • 33

    zentralen Datenschutzbeauftragten erfolgen, der die bisherige hervorragende Arbeit der lo-kalen Datenschutzbeauftragten der Standorte und des Prsidiums untersttzen wird.

    Weitere aktuelle Projekte Wie bereits erwhnt, wurde eine IT-Lenkungs-gruppe damit beauftragt, vier Zielkorridore (Verbesserung der Qualitt bzw. Vergrerung des Angebotsspektrums von IT-Diensten, Ver-besserung der Kommunikation sowie das Nut-zen von Synergien) zu analysieren und dem Grndungsvorstand sowie der Rektorenkonfe-renz der DHBW einen Projektplan mit einem priorisierten Handlungsfeldkatalog zu prsen-tieren.Dieser Projektplan war im Jahr 2009 noch nicht abgeschlossen, jedoch wurden bereits im vergangenen Jahr Manahmen in verschie-denen Bereichen durchgefhrt. Dazu zhlt beispielsweise die Einfhrung eines bergrei-fenden Identittsmanagements an allen Stu-dienakademien der DHBW, der Aufbau einer bergreifenden Kommunikationsplattform fr unterschiedliche Gruppen und Organisationen der DHBW sowie die zentrale Vergabe von Ser-verzertifikaten fr alle Studienakademien.

    des Informationsaustauschs zwischen den personalverwaltenden Studienakademien der DHBW und dem LBV als zentraler Abrech-nungsstelle fr die Bezge fhren.Der Systemstart von DIPSY ist fr alle Studien-akademien zu Mitte 2010 geplant.

    DatenschutzDie Einfhrung von DUALIS und DIPSY stel-len besondere Anforderungen an den Daten-schutz. Der guten Zusammenarbeit mit dem bergangshochschulpersonalrat ist es zu ver-danken, dass beide Systeme zunchst im Pro-bebetrieb eingesetzt werden knnen, obwohl noch nicht alle datenschutzrechtlichen Fragen einer endgltigen Klrung zugefhrt werden konnten. Ein besonderer Dank gilt hier Prof. Tobias Straub vom Standort Mannheim, der die Einfhrung von DUALIS datenschutzrecht-lich begleitet.Durch die vereinbarte Kooperation mit ZEN-DAS, der Zentralen Datenschutzstelle baden-wrttembergischer Universitten, ist eine weitere Verbesserung der datenschutzrelevan-ten Vorgnge an der DHBW zu erwarten. Nach Abschluss des entsprechenden Kooperations-vertrags Mitte 2010 wird die Bestellung eines

  • LEHRE UND QUALITTSSICHERUNG

    ENTWICKLUNG EINES QUALITTMANAGEMENTSYSTEMS

    Die Duale Hochschule Baden-Wrttemberg verfgt bereits seit Jahren ber ein umfas-sendes landesweites Qualittsmanagement-system. Bei der DHBW geht es daher - im Ge-gensatz zu anderen Hochschulen des Landes - vorrangig um die Weiterentwicklung dieses Systems.

    Qualittsmanagement-Handbuch Eine Redaktionsgruppe aus Mitgliedern der Qualittssicherungskommission (QSK) und des Zentrums fr Hochschuldidaktik und Per-sonalentwicklung (ZHP) war damit beauftragt, das QM-System in einem Qualittsmanage-ment-Handbuch darzustellen und an aktuel-le Entwicklungen anzupassen. Anlsslich der Auflagenerfllung fr den britischen Akkre-ditierer Open University Validation Services (OUVS) wurde im Berichtszeitraum die erste Version das Handbuchs fertiggestellt. In Band I des Handbuchs sind die Strukturen, Grundstze und Verfahren zur Sicherung und Weiterentwicklung der Qualitt des Studiums beschrieben. Dort wird das Qualittsverstnd-nis der DHBW mit Bezug zum Leitbild darge-legt, und es werden Instrumente vorgestellt, die zur Sicherung der Qualitt des Studiums in unterschiedlichen Leistungsbereichen bei-tragen. Darauf aufbauend wird der Prozess der Fremd- und Eigenevaluation in den Berei-chen Studium und Lehre sowie Prfungs-wesen als zentraler Bestandteil des jhrlich ablaufenden Qualittszirkels beschrieben und das Berichtswesen erklrt. Fr die in dem Pro-zess beteiligten Akteure sind die Verantwort-lichkeiten und Kompetenzen innerhalb des Qualittsprozesses einzeln aufgeschlsselt. Auerdem werden fr die drei Studienberei-che spezifische Verfahren, Richtlinien und In-strumente ausgewiesen. Band II enthlt die grundlegenden Dokumente der DHBW sowie wichtige Materialien zur Evaluation und zum QM-Prozess. Das QM-Handbuch wurde am 9. November 2009 durch den Grndungsaufs-sichtsrat verabschiedet und im Anschluss an den Standorten bekannt gemacht.

    EVALUATION UND QUALITTSSICHERUNG

    Evaluation Studienjahr 2008/2009Die jhrliche Evaluation der Qualitt des Stu-diums und des Prfungswesens wurde auch 2008/2009 regelgerecht durchgefhrt. Die Evaluation der Qualitt des Studiums er-folgt anhand eines standardisierten Fragebo-gens, der von den Studierenden auszufllen ist. Anhand mehrerer Kriterien werden Be-wertungen zu folgenden Aspekten des Studi-ums eingeholt: Bewertung der Studieninhalte, Bewertung der Lehrqualitt (Gesamtbewer-tung), Einzelbewertung der Lehrveranstaltun-gen und Lehrpersonen, Bewertung der Orga-nisation und der Betreuung des Studiengangs, Selbsteinschtzung des studentischen Engage-ments, Erhebung des Workloads in Theorie- und Praxisphasen, Bewertung der Qualitt der praktischen Ausbildung, Bewertung der Infra-struktur, Gesamtbeurteilung des Studiums. An der studentischen Evaluation zur Qualitt des Studiums beteiligten sich 2009 im Studi-enbereich Wirtschaft rund 80 Prozent, im Stu-dienbereich Technik zirka 70 Prozent und im Bereich Sozialwesen zirka 82,5 Prozent der Studierenden.Die Evaluation des Prfungswesens erfolgt anhand eines Verfahrens des Pre-Checks von Klausuraufgaben und des stichprobenartigen Post-Checks von bewerteten Klausurbear-beitungen und Bachelorarbeiten. Im ersten und zweiten Studienjahr nehmen an dem Verfahren des Pre- und Post-Checks externe Gutachter teil. Im dritten Studienjahr sind als Gutachter interne Gutachter (beim internen Post-Check) und External Examiner (beim ex-ternen Pre- und Post-Check) ttig.Die Evaluation des Prfungswesens des ers-ten und zweiten Studienjahrs wurde im Stu-dienjahr 2008/2009 im vorgesehenen Umfang durchgefhrt.

    Berichtserstellung zum Qualitts- und PrfungswesenDie Auswertung der Evaluationsergebnisse an der DHBW erfolgte auch 2008/2009 wie vorge-sehen in vier Stufen: Auf Stufe eins verdichten die Studiengangsleiter die Ergebnisse der stu-

    34

  • 35

    dentischen Evaluation zu einem Qualittsbe-richt. Die Qualittsberichte der Studiengangsleiter der verschiedenen Standorte werden dann auf Stufe zwei von den zustndigen Koordinato-ren zu konsolidierten Berichten zum Qualitts- und Prfungswesen zusammengefasst. In die-se Berichte flieen auch die Ergebnisse aus der Evaluation des Prfungswesens ein.Die Geschftsfhrer der OU-Unterkommissio-nen erstellen auf Stufe drei aus diesen konsoli-dierten Berichten schlielich einen Gesamtbe-richt fr den jeweiligen Studienbereich. Anhand der Ergebnisse aus den drei Studien-bereichen und den ersten Resultaten aus der Sitzung der OU-Kommission im Dezember 2009 und der QSK-Sitzung im Januar 2010 wurde auf Stufe vier ein Institutional Over-view erstellt, in dem wesentliche Eckpunkte aus dem erfolgten Evaluationsdurchlauf fest-gehalten wurden. Der Institutional Overview, die Gesamtberich-te der Studienbereiche und die Berichte der External Examiner (inklusive der Rckmel-dungen durch die Studienbereiche), wurden am 31. Mrz 2010 als Annual Monitoring Re-port an den OUVS versandt.

    Ergebnisse der Eigen- und FremdevaluationDie Evaluation des Prfungswesens wird jhr-lich unter Beteiligung von internen und exter-nen Gutachtern sowie von external Examiners durchgefhrt; die Ergebnisse werden in einer gemeinsamen Sitzung festgehalten. Die dies-jhrige Evalutaion ergab, dass die Prfungen auf akademischen Niveau durchgefhrt wer-den. Es wurde deutlich, dass die Studieren-den einen guten Lernfortschritt erzielen und eine hochschuladquate Leistung erbringen. Es wurde auerdem einstimmig festgehal-ten, dass die Prfungsverfahren angem