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  • Michael Mommartz

    Ich habe POW ER

    Pfingsten Ostern Weihnachten

    in vier szenischen Spielen dargestellt

    und fr den Alltag

    unter die Lupe genommen

  • 2

  • 3

    Heiteres und Weiteres zu den groen christlichen Feiertagen

    Kommen die christlichen Feiertage, kriegst du es mit IHM zu tun.

    Rath-AnhovenMiMo 2012 / 2013

  • 4

    Ich glaube an Gott, den Vater,den Allmchtigen,den Schpfer des Himmels und der Erde. Erntedankfest

    Und an Jesus Christus,seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,empfangen durch den Heiligen Geist, Weihnachtengeboren von der Jungfrau Maria,gelitten unter Pontius Pilatus, Karfreitaggekreuzigt, gestorben und begraben,hinabgestiegen in das Reich des Todes,am dritten Tage auferstanden von den Toten, Osternaufgefahren in den Himmel;er sitzt zur Rechten Gottes, Christi Himmelfahrtdes allmchtigen Vaters;von dort wird er kommen,zu richten die Lebenden und die Toten.

    Ich glaube an den Heiligen Geist, Pfingstendie heilige christliche Kirche,Gemeinschaft der Heiligen,Vergebung der Snden,Auferstehung der Totenund das ewige Leben.

    Amen.

  • 5

    Inhalt

    spielBar

    Eine Einleitung........................................................................................................... 6

    scheinBar

    Das Weihnachts-DieLmmer................................................................................... 9

    unfassBar

    Vom Opfer- zum Osterlamm................................................................................. 23

    umsetzBar

    Trauer.Power.Los: Der Pfingst-Aufbruch................................................................ 35

    sichtBar

    Das Alltags-DieLmmer ......................................................................................... 45

    dankBar

    Nachbemerkung.................................................................................................... 61

    lesBar

    Literaturverzeichnis................................................................................................. 62

  • 6

    spielBar

    Eine Einleitung

    Psst. Darf ich Sie mal kurz stren, bevor es richtig losgeht? Ich htte da einpaar Kleinigkeiten zu erzhlen. Ich habe mir hier gleich zwei Herzenswnscheerfllt. Zum einen wollte ich immer schon eine Weihnachtsgeschichte schrei-ben. Jedes Mal in der Adventszeit, wenn mein Pfarrer mit dem Kindergottes-dienstkreis ein Weihnachtsstck auffhrte, habe ich mir gedacht: Das mch-test du auch mal machen. Und gleichzeitig: Das hat ja noch ein knappesJahr Zeit. Das nchste Mal, als ich daran gedacht habe war beim nchstenWeihnachtsstck meines Pfarrers. So ging es bestimmt fnf Jahre lang. Bis ichmir endlich in den Weihnachtsferien 2011 die ersten Notizen machte. Unddaraus wurde das hier im Buch zu findende kleine Weihnachtsspiel. Aufgefhrtim Rahmen einer sogenannten Thomasmesse im Dezember 2012.

    Den zweiten Wunsch, den ich mir erfllt habe, ist dieses Buch. Einmal ein Buchschreiben. Das hat lange gedauert. Jetzt ist es endlich soweit und es hat sichaus dem Weihnachtsstck entwickelt, denn ich dachte mir: Das musst du jetztfortfhren. Nicht jedes Jahr ein neues Weihnachtstck, sondern zu allen dreigroen christlichen Feiertagen msstest du ein kleines Spiel hnlich demWeihnachtsspiel machen. Davon gibt es ja nicht so viele.

    Warum feiern wir eigentlich die drei groen Feiertage? Wie und warum feiernwir sie und: Was bringt uns das? Im Folgenden mchte ich die drei groenFeiertage der Christen (Weihnachten Ostern Pfingsten) zum Anlass neh-men, sie einmal spielerisch unter die Lupe zu nehmen. Unter der Lupe wirdja etwas vergrert und man kann vieles besser erkennen. Vielleicht gibt esja neue Entdeckungen.

    Von daher mchte ich zu jedem dieser Feiertage ein kleines szenisches Spielvorstellen, ein Spiel mglichst nah und live am Geschehen, um es nebeneinigen Vor- und Nachbemerkungen einmal auf sich wirken zu lassen. Und derSpa soll auch nicht zu kurz kommen.

    Und dann: Es wird auch zu fragen sein, was uns diese drei High-Lights fr un-seren Alltag bringen. Welche Konsequenzen hat letztendlich das Christsein inunserem tglichen Leben? Wie und wo knnen wir als Christen bewusst, le-bendig und verantwortlich Christ sein, ohne uns zu verbiegen? Letzten Endesgeht es darum, unseren christlichen Glauben auf den Prfstand zu stellen unduns ein christliches Profil zu entwickeln.

    Am Ende muss jeder selbst entscheiden. Dazu wird es dann ein viertes kleinesAlltags-Spiel geben. Es sollen kleine Denk-Anste und Gesprchs-Anlssegegeben werden, damit sie dazu beitragen, dass wir (wieder) mehr ber unsChristen nachdenken und sprechen. Und sei es nur in spielerischer Form.

    Sollte das gelingen, wrde ich mich sehr freuen.

  • 7

    Alle vier szenischen Spiele haben einen wiedererkennbar hnlichen Aufbau:Sie beginnen wie dieses Vorwort mit Psst (also hr gut zu), es werden einigeFragestellungen zum Feiertag (in meist humoresker Form) gestellt, bevor daseigentliche szenische Antwortspiel mit vier Personen beginnt und ein plakati-ver Spruch mit wahrem Kern das Wesentliche hervorhebt. Anschlieend wirddas Spiel in einem Nachtrag um einige Gedanken ergnzt. Zusammen mit(Ex)Konfirmanden ist das erste Stck schon aufgefhrt worden, die anderenstehen jetzt noch aus, sind aber nicht zwingend notwendig, bevor das Buch inDruck geht.

    Damit ergibt sich auch der Leserkreis. Ich denke, mit Konfirmanden kann esbeginnen und allen anderen gibt dieses Buch vielleicht die ein oder anderehilfreiche Anregung, sich mit seinen christlichen Wurzeln zu beschftigen odermit anderen ins Gesprch darber zu kommen.

    Auch wenn es hier und da etwas zum Schmunzeln gibt oder sogar gelachtwerden darf, so habe ich mich doch bemht, viel Literatur zu diesen Feierta-gen zu lesen und hier einflieen zu lassen. Das Literaturverzeichnis am Endeverrt eine breite Palette; auch und gerade kritische Autoren halfen mir da-bei, den eigenen Standpunkt noch einmal von einer anderen Seite her zu be-trachten.

    Und auch ein letztes Ziel ist vorgegeben: Power. Der Titel dieses Buches ent-stand zufllig whrend der Arbeit, als die Buchstaben P O W (Pfingsten Ostern Weihnachten) so auf dem Papier standen. Dass Gott (ER) eine gro-e Rolle spielt ist klar und so ist der Titel entstanden. Das Logo dazu war dannauch bald entdeckt und entworfen: Ein bisschen Fisch, ein bisschen Auge, einbisschen Lupe, die entsprechenden Farben und das Kreuz als klassischerVierteiler sind darin zu finden.

    Whrend der Arbeit gab es die ein oder andere lange Nacht, schlaflosesHin- und Hergewlze vor lauter Gedanken, viele gezhlte Schfchen undimmer einen Bleistift neben dem Bett. Dabei wurden wichtige und wenigerwichtige Ideen und Gedanken notiert, die damit am nchsten Morgen nochgreifBar waren und nicht verloren gingen. So entstanden als Nebenproduktedas Kartenspiel, unendlich viele Ideen fr Buttons, Ansichts-Karten, ein christli-ches Wrterbuch sprich: der Anhang. Nicht alles passte in dieses Buch, sodass die Idee nahe lag, die vielen Zusatzinformationen, Grafiken und Button-vorschlge auf eine Internetseite zu stellen. Und natrlich das Kartenspiel zumAusdrucken. Es ist auch eine Ebook-Variante geplant. Nhere Infos unterwww.mommartzinho.com.

    Ich wnsche Ihnen, dass die Feiertage Sie zu Verwandelten machen, dass derAlltag von den Feiertagen lernen kann und umgekehrt.

    Rath-Anhoven, im (kalten) Frhjahr 2013

    Michael Mommartz

    http://www.mommartzinho.com/

  • 8

    Alltags-Edition

    Oster-Edition

    Weihnachts-Edition

    Pfingst-Edition

  • 9

    Weihnachten scheinBar

    Das Weihnachts-DieLmmer

    EinfhrungPsst. Ich mchte Ihnen etwas mitteilen. Ich muss dasetwas leiser sagen, weil das ist ein bisschen prekr. Al-so ich mein wenn das rauskommt. Ne, raus ist das schon aber: Wenn das so bekannt wird, dann vielleicht sind dann die Kirchennoch leerer. Oder schlimmer noch: Dann kommt vielleicht keiner mehr! Dannhamm wir das Lamm! h - die Lmmer!

    Also: Das mit der Weihnachtsgeschichte stimmt so berhaupt nicht! Allesnur ausgedacht. Von dem Lukas. (Und dem Matthus.) Ich habe es berprftund: Es stimmt. Also es stimmt, dass sie nicht stimmt, die Weihnachtsgeschich-te. Jesus ist gar nicht in Bethlehem geboren schon gar nicht in einem Stall.Also, wenn das bekannt wird dann mssen alle Krippenspiele abgeschafftwerden oder zumindest: verboten werden.

    Und dann vielleicht gibt es dann bald kein Weihnachten mehr. Und keineAdventskalender. Oder nur noch ganz individuelle. Also meiner htte dannblo 11 Trchen im April. Und dann: htte ich Geburtstag. Und zwar ehrlich!Und ich bekomme Geschenke! Wer aber spendet dann noch fr Brot fr dieWelt? Und wer schenkt dann den Kindern was? Wie kommen wir aus dieserNummer wieder raus? Wenn uns die Kinder anklagen: Lgner! Alle Erwachse-nen erzhlen uns einen vom Pferd! Ja oder zumindest einen vom Esel!

    Apropos Kinder. Ich darf das heute Abend hier nur unter Vorbehalt erzhlen.Weil am spten Abend so gut wie kein Kind anwesend ist. Sie wollen ersteinmal die Reaktionen abwarten. In der Presse und so. Man hat sogar schonversucht, mich anzu-wulffen. Also angerufen und mich gebeten, meine In-formationen zurckzuhalten (Aber das nur Jenseits des Protokolls)

    Also es stimmt nix. Bethlehem, der Stall, die Hirten, die heiligen drei Knige obwohl das hat sich ja der Matthus ausgedacht. Nicht der Lothar derandere der aus der Bibel.

    Warum machen die so was? Die lachen sich im Himmel heute noch kaputtdarber, dass wir das jedes Jahr in der Kirche erzhlen und sogar spielen. Sohnlich wie Der 90. Geburtstag. Nur lnger. Der 2000. Geburtstag. Oder sit-zen die vielleicht in der Hlle? Verdient htten sie es, oder? Jetzt, wo alles rauskommt. Belgen verjhrt nie. Zumindest vor Gott nicht.

    Aber ich wsste zu gern, was sie damals geritten hat, so ei

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