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    Jeremia 31, Vers 3

    Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte

    Gott spricht:

  • Vorwort

    „Solange mich das Leben im Griff hat, solange habe ich Ablenkung von dem, was ich eigentlich vermisse.“ Das hörte ich neulich von jemanden, der in einer Phase der Selbstreflektion über sich selbst nachdachte. Mir stellte sich unwillkürlich die Frage, ob ich das will, dass mich mein Leben im Griff hat. Möchte ich nicht viel lieber mein Leben im Griff haben? Nur wie gelingt mir das? Alleine schaffe ich das nicht. Und wer ist da, auf den ich dann zählen könnte? Wer hilft mir dabei? Eine Schwierigkeit, die wir alle kennen oder zuminde- stens schon einmal emp- funden haben. Jeder Mensch braucht Partner in seinem Leben, auf die er sich verlassen kann.

    In den letzten Jahren wurde es immer deut- licher, wo ein wesentliches Problem unserer Gesellschaft liegt. Einige nennen es ein- fach „Vereinsamung“, andere gebrau- chen lieber den Begriffe der „sozialen Verarmung“. Gemeint ist damit sicherlich nicht, dass wir in einer Gesellschaft leben, in der wir keinerlei soziale Kontakte mehr hätten. Die gibt es heute mehr als je zuvor. Das Internet ist voll von Foren und Blogs, in denen Menschen ihr Leben ausbreiten und kommentieren lassen. Entsprechende Studien klären uns darüber auf, dass über 21 % aller Deutschen als Singles leben. Immer mehr empfinden dies auch als ein Manko und das trotz der vielen Möglich- keiten des so genannten Social-Networks. Wenn wir ehrlich sind, wünscht sich jeder einen anderen Menschen, der sich ver- antwortlich für einen fühlt, manchmal auch einfach nur aufpasst, ohne einem gleich die Selbstverantwortung streitig zu machen.

    Auf das Zitat am Anfang bezogen würde

    das bedeuten, dass ich eigentl ich jemanden an meiner Seite vermisse, der ohne Wenn und Aber zu mir steht. Das mag ein hoher Anspruch sein, dennoch zählt es zu den wesentlichen Bedürfnis- sen als Mensch. Nun könnte man sagen, dass dieser Anspruch so hoch ist, dass ich ihn als Wunschtraum abtun sollte, um nicht am Leben zu verzweifeln. Aber ich könnte auch mutig auf die Suche nach einer Alternative gehen, um mein Leben in den Griff zu bekommen.

    In unserer Kirchengemeinde leben Menschen unter- schiedlicher Herkunft, die alle den Weg verfolgen, sozi- aler Verarmung entgegen zu wirken. Unser Anspruch besteht darin, Angebote zu schaffen, in denen Men-

    schen einander begegnen können. Uns ist dabei sehr wohl bewusst, dass dazu etwas erforderlich ist, das mit- einander verbindet. Aus diesem Grund ist Jesus Christus in unseren Veranstaltungen der Mittelpunkt. Er ist es, der allen Men- schen Leben ermöglicht und dort, wo etwas kaputt gegangen ist, auch wieder heilen will.

    Wie schon im vergangenen Jahr möchte die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde am Moordamm mit diesem Heft einladen, einfach bei uns hereinzuschauen, um zu sehen, ob da vielleicht etwas dran ist, dass Jesus jedem hilft, sein Leben neu in den Griff zu bekommen. Das Problem der Vereinsamung löst sich dabei von selbst. Informieren Sie sich über unsere Angebote, wählen Sie aus und seien Sie versichert, dass Sie herzlich willkommen sind. Wir freuen uns darauf, Sie kennen- zulernen.

    Olaf Jahn – Gemeindeleiter

  • Vorwort

    nachdenkenswert ............ 2-3

    G e m e i n d e l e b e n

    Pfadfinder ............ 4-5

    Unser neuer Pastor – Interview ............ 6-8

    Herbstmarkt ............ 9

    Winterspielplatz ............ 10

    Café Moordamm ............ 11

    V o r s c h a u / O r g a n i s a t i o n

    Gottesdienste ............ 12

    Veranstaltungen in diesem Monat ............ 13

    Wöchentliche Termine ............ Rückseite

    Hauskreise ............ Rückseite

    Inhalt

  • 2

    Fo to

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    nachdenkenswert

    Monatsspruch September:

    Gott spricht: Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu

    mir gezogen aus lauter Güte.

    Jeremia 31, 3

    Was für ein toller Bibelvers!

    Gehen wir gemeinsam in den Text, der zu diesem Bibelvers führt.

    Das Volk Gottes ist in Babel und kann nicht nach Hause. Es geht nicht, weil sie Gefangene Nebukadnezars sind, dem König von Babel.

    Dazu kam es, weil das Volk Israel nicht auf Gott hören wollte und sie die angedroh- ten Konsequenzen nicht ernst genommen haben.

    So mussten sie diese Konsequenzen ihres Ungehorsams tragen und Gott l ieß es zu, dass sie nach Babel verschleppt wurden.

    Ähnlich wie in einer Beziehung zwischen Vater und Kind oder zwischen guten Freun- den. Es gibt Grenzen, die man nicht oder zu mindestens nicht dauerhaft überschreiten sollte. Späte- stens, wenn der Vater oder Freund einem deutlich zu verstehen gibt, dass es Konse- quenzen gibt, wenn man diese Grenzen nicht ernst nimmt.

    Manchmal erleben wir das ja auch. Gren- zen werden überschritten und das hat Konsequenzen. In einigen Fällen kann eine solche dauerhafte Grenzüberschreitung

    die Beziehung dauerhaft schädigen oder sogar ganz zerstören.

    Aber wie ist das bei Gott? Ist mit diesen Konsequenzen auch die Beziehung zer- stört? Hat Gott sein Volk verlassen?

    Nein, Gott erinnert sich und sein Volk an die Liebe, die er für es empfindet. Er tröstet sein Volk, auch wenn es jetzt die Konse- quenzen tragen muss. Sie sind nicht mehr in der Nähe des Tempels und können somit nicht mehr opfern und so Verge- bung empfangen. Auch der Segen der Priester bleibt aus. Und trotzdem ist Gott da und redet durch seinen Propheten zu seinem Volk.

    Er spricht ihnen Zukunft zu und sagt ihnen, wie sie die Zeit in Babel überstehen können. Er

    hält weiter zu seinem Volk und verspricht, sie wieder zurück zu lassen, wenn auch erst nach sieb- zig Jahren.

    In diese Ansprache von Zukunft und Hoffnung hinein spricht Gott sein Liebesgeständnis.

    Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte. Ihn treibt die Liebe zu seinem Volk.

    Aus Liebe heraus spricht und handelt er.

    Auch in unseren Beziehungen kann so das Zueinander gerettet werden. Indem wir uns an die Liebe zueinander erinnern, vergeht der Zorn und die Wut und wir finden wieder einen Weg für ein neues Aufeinanderzugehen.

    Ich kenne kaum einen Vater, der nicht irgendwann bereit wäre, seinem Kind zu

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    nachdenkenswert

    vergeben, weil er es liebt und auch Freunde bleiben Freunde, weil sie sich einan- der vergeben können.

    Aber wir sind in dieser Ver- gebungskraft b e g r e n z t . I rg e n d wa n n können wir das nicht mehr so leicht, wenn wir

    immer wieder v e r l e t z t

    werden o d e r die Verletzung zu tiefgeht, dann zerbricht die Beziehung zuei- nander trotz der Liebe.

    Bei Gott ist das grundlegend anders. Er ist die Liebe. Alles was er

    tut geschieht aus Liebe. Er liebt sein Volk Israel und er liebt die Menschen.

    Wenn wir von diesem Text aus ins Neue Testament der Bibel schauen, dann können wir das erkennen. Gott hat uns in Jesus einen Weg zu sich geschenkt. Er will Beziehung mit uns und ist sich dabei nicht zu schade, alles für uns her zu geben.

    Jesus lebt uns vor, wie Gott der Vater ist, er erklärt uns, dass jeder bei Gott eine Chance hat und niemand zu gering ist. Egal, wieviel Schuld jemand auf sich geladen hat, bei Gott ist ein Neuanfang möglich.

    Ja, Schuld erfordert Konsequenzen, auch bei Gott. Aber Jesus bietet uns an, dass er diese Konsequenzen ein für alle Mal trägt. Jesus bezahlt für unsere Schuld mit seinem Leben. Wir können unsere Lebenskonse- quenzen gegen seine tauschen.

    Wenn wir dieses Angebot annehmen, dann dürfen wir neu anfangen. Das

    heißt, dass wir nach neuen Regeln und Zielen leben. Regeln und Ziele, die frei- machen und eine Bez ie - hung zu Gott ermöglichen. Endlich nicht mehr abhän- gig von ande- ren Menschen o d e r d e n

    eigenen Minderwertigkeitsgefühlen und Prägungen aus Verletzung oder falscher Erziehung. Wirklich geliebt und wertge- schätzt und befähigt, Sinn und Hoffnung im Leben zu haben.

    Das ist die Frohe Botschaft des Neuen Testamentes, die auch im Alten Testament hier und da ein wenig durchscheint.

    Gott spricht: Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezo- gen aus lauter Güte.

    Das gilt dem Volk Israel und das gilt auch einem jeden von uns. Niemand ist zu gering, zu weit weg oder hat zu viel Schuld in seinem Leben. Jeder ist von Gott geliebt.

    Nun bleibt nur eine Frage. Wollen Sie Gott zurück lieben?

    Ich wünsche Ihnen, dass Sie Gott als den liebenden und gerechten Gott erleben, den Jesus uns vorstellt und dass Sie es schaffen, diesem Gott zu vertrauen und das Angebot von Jesus anzunehmen.

    Ihr Pastor Stefan Hoffmann

  • 4

    Pfadfinder

    Es war ein schöner Frühjahrsabend, als eine Gruppe wild gewordener Kinder die Ruhe in der Voge-Baum-Siedlung durchbrach – die Pfadfinder kehrten heim. Sie hatten einen erlebnisreichen Nachmittag hinter sich, an dem sie im

    Garten ihre Tomaten gegossen, das Unkraut gejätet und das heranwachsende Gemüse bewundert hatten. Plötz- lich rief eines der älteren Mäd- chen: „Was ist d

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