gemeindebrief der evangelischen kirchengemeinde bad meinberg · pdf file ler peter will...

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    Gemeindebrief der evangelischen Kirchengemeinde Bad Meinberg Nr. 10 Oktober 2009 - Jahrgang 50

    Am 10. April 1949 wurden von Pastor Kottmeyer 17 Jungen und 20 Mädchen konfirmiert (s. Seite 10)

    Reformationstag Seite 6

    Katechumenen Seite 13

    Jubilare Seite 8

    Kinderbibeltage Seite 17

    Rundfunk Seite 5

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    GRUPPEN UND KREISE

    Bibelstunde mittwochs von 15.00 – 16.00 Uhr

    Mittwoch, 07.10., Prediger Märtin Mittwoch, 14.10., Pastor Schling Mittwoch, 21.10., Herr Westhoff Mittwoch, 28.10., keine BST

    Kinder- u. Jugendgruppen Gruppe für Schulanfänger montags 15.00 - 16.30 Uhr Kindergruppe für alle Schüler von 8-12 Jahren montags 16.45 - 18.15 Uhr Jugendcafé dienstags 15.00 - 18.00 Uhr Offener Jugendabend jeden 1. Freitag im Monat 18.00 - 21.30 Uhr

    Eltern-Kind-Gruppen Gymnastik nach der Geburt* montags um 18.15 Uhr Ansprechpartnerin: Ursula Schmolke Miniclub Spielkreis für Kinder ab 1 Jahr dienstags 9.30 - 11.00 Uhr Ansprechpartnerin: Stephanie Dreier, Tel. 880572

    * diese Veranstaltungen werden von der Ev. Familienbildungsstätte durchgeführt

    Tel. 05231/976-6830

    Erwachsenengruppen Seniorentreff montags und freitags um 14.30 Uhr Ansprechpartnerin: Gudrun Lorleberg, Tel. 91558 Laienspielgruppe Szenenwechsel montags 18.45 Uhr Ansprechpartnerin: Darina Tweesmann, Tel. 1585 Frauentreff für Frauen ab 30 Jahren Dienstag, 06. Oktober um 19.30 Uhr im Gemeindehaus:Herbstdekoration (s. Seite 7) Ansprechpartnerin: Heike Meinbrok, Tel. 99291 Hauskreis vierzehntägig, donnerstags um 19.30 Uhr für Erwachsene ab 18 Jahren Ansprechpartnerin: Pfarrerin Stijohann, Tel. 99680 Frauenfrühstück Mittwoch, 21. 10., 9.00 Uhr Dosenausstellung (s. Seite 7)

    Offener Seniorentreff Montag, 26. Oktober, 14.30 Uhr Wandern im Engadin - eine Photo- präsentation von Pastor Schling (s. Seite 7)

    Musikgruppen Flötenkreis freitags um 17.30 Uhr Singkreis dienstags um 19.30 Uhr Posaunen-Anfänger montags um 18.30 Uhr Posaunenchor mittwochs um 20.00 Uhr Gospelchor donnerstags 19.30-21.00 Uhr

    Gesprächsabend (die ökumenischen Gesprächsaben- de finden von März bis September statt, die nächsten also erst wieder 2010!)

    Literaturgesprächskreis Donnerstag, 8. Oktober, 15.00 Uhr Ansprechpartnerin: Regina Schild, Tel. 9641 Seniorentanz Dienstag, 06. und 20. Oktober um 17.15 Uhr Ansprechpartnerin: Rosemarie Mäcker, Tel 05231/89393

    Gemeindehausreinigung Der nächste Termin für die ehren- amtliche Reinigung des Gemeinde- hauses ist am Freitag, 09. Oktober um 9.00 Uhr! Jede Hilfe ist herzlich willkommen!

    Gemeindewanderung Die Wanderung am Samstag, den 12. Oktober, beginnt um 14.00 Uhr am Gemeindehaus. Wir wandern über den Wällenweg, durch Wehren zum Butterberg. Weiter geht es dann durch den Beller Wald nach Vahl- hausen, dann vorbei an der Badean- stalt zur Meinberger Schweiz.

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    AN(GE)DACHT

    Mit Begeisterung habe ich als Kind Märchen gelesen. „Das kalte Herz“ von Wilhelm Hauff gehörte zu meinen Lieblingsmärchen. Der Köh- ler Peter will Reichtum und Ansehen und macht einen einfachen Tausch, ein Herz aus Fleisch und Blut gegen ein Herz aus Stein, Gefühle gegen Macht. Erst als sein Entsetzen über seine Kalt- herzigkeit kommt, sucht er nach ei- nem Ausweg, nach seinem alten Her- zen, das lebt. Er hatte drei Wünsche frei, aber der gute Geist erfüllt nur zwei davon. Einer ist Reser- ve, falls die Wünsche dumm und unsinnig sind.

    Als Erwachsener stelle ich nüchtern fest: „Es ist schwer kein Herz aus Stein zu bekom- men.“ Viel zu leichtfertig ver- spielen Menschen die Chan- cen ihres Lebens. Was bleibt, ist Unzufriedenheit trotz ma- teriellen Auskommens. Unse- re Gesellschaft ist oft geprägt durch Kälte. Mitgefühl, Für- sorge, Wärme sind Eigenschaften, die nicht gefragt sind.

    Allein werden wir das „steinerne Herz“ nicht mehr los. Kleine Ände- rungen sind möglich. „Da fällt mir aber ein Stein vom Herzen!“ - damit beschreiben wir einen Moment des Glücks, der Erleichterung, etwas hat sich zum Guten gewendet. Wann ha- ben Sie zum letzten Mal diesen Satz gesagt? Wie vielen Menschen liegt et- was schwer auf der Seele, sie haben oft

    keinen, dem sie sich anvertrauen kön- nen. Und weil sie die Last nicht abge- nommen bekommen, werden sie hart und versteinert.

    Im Monatsspruch für Oktober zitiert der Prophet Hesekiel ein Gotteswort. Gott fordert nicht, Gott schenkt etwas. Er gibt uns einen neuen Geist, er sagt:

    „Ich nehme das Herz von Stein aus ihrer Brust und gebe ihnen ein Herz von Fleisch.“ Wir müssen uns nur be- schenken lassen. Ohne den Glauben, ohne Gottes Geist wird sich die Kälte

    nicht vertreiben lassen. Allein schaf- fen wir es nicht. Gott beschenkt un- ser Herz. Wie kann ich mir das prak- tisch vorstellen?

    Jesus öffnet den Jüngern den Blick für die Not der Menschen. Er heilt Kranke. Er tröstet Trauernde. Er speist Hungernde. In der Bergpredigt spricht er von der Not der Menschen, von der inneren und der äußeren Not. Er ver- heißt ihnen Hilfe und Rettung. Jesus nimmt Armut und Krankheit, Hunger

    und Heimatlosigkeit nicht einfach hin. Er möchte bewirken, dass seine Jünger helfend eingreifen. Er möchte, dass sei- ne Jünger Menschen in Not beistehen. Wie wichtig Jesus die Hilfsbereitschaft nimmt, können seine Jünger daran er- kennen, dass er sie zum Grundthema des Weltgerichtes macht. Gerettet wird, wer Hungrigen zu essen gibt. Geret- tet wird, wer Durstigen zu trinken gibt. Gerettet wird, wer Fremde und Obdachlose aufnimmt. Gerettet wird, wer Kranke besucht und Gefangene

    nicht im Stich läßt. Jesus holt die Notleidenden dieser Welt aus ihrer Anonymität, indem er sagt: In jedem von ihnen be- gegnest du mir. „Ich war hung- rig, durstig, fremd, obdachlos, nackt, krank und im Gefäng- nis - und ihr seid zu mir ge- kommen.“

    Das Wort Jesu: „Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“(Matthäus 25, 40)

    hat die Christen von Anfang an dazu bewegt, sich der Armen und Kranken, der Notleidenden aller Art anzuneh- men. Die Sorge für die Hilfsbedürfti- gen beanspruchte die Apostel so sehr, dass selbst die Verkündigung der fro- hen Botschaft zu kurz kam.

    Wenn wir uns von Gottes Geist der Liebe, der gegenseitigen Achtung be- schenken lassen, dann kommt auch heute noch etwas in Bewegung.

    Rainer Schling

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    VORAB

    Lieber Leser, Der Schwerpunkt dieser Ausgabe ist den Konfirmationsjubiläen gewidmet. Das Konfirmationsbild aus dem Jah- re 1949 auf dem Titel und der Bericht von der Kennenlernfahrt der Katechu- men (s. Seite 13) zeigen, alles hat sich in der Kirche nicht geändert. Auch wenn man mit der Zeit geht, ist es wichtig, bewährte Traditionen zu pflegen, sie helfen zum Leben. Die Konfirmation gehört dazu. Die Jubiläen, die wir im Gottesdienst am 13. September feiern durften, machten das deutlich (s. Sei- te 8). Über die Jahre Kontakt zu hal- ten, sich nicht aus den Augen zu verlie- ren, dabei kann eine Kirchengemeinde auch helfen!

    Gemeindebriefausträger Monat für Monat werden fast 2000 Gemeindebriefe in die Haushalte ge- bracht. Das klappt nur, weil soviel ehrenamtliche Mitarbeiter und Mit- arbeiterinnen jeden Monat ihre Zeit zur Verfügung stellen. Einer von ih- nen mußte jetzt aus gesundheitlichen Gründen diesen Dienst aufgeben. Fritz Brand aus Wilberg war lange Jahre Mitglied im Kirchenvorstand, aus Al- tersgründen musste er leider ausschei- den. Den Gemeindebrief hat er über 25 Jahre lang in Wilberg ausgetragen. An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei ihm bedanken und ihm für die Zukunft alles Gute wünschen.

    Austräger/in gesucht! Für den Gemeindebriefverteilerbe- zirk Wilberg (Schönemarker Stra- ße, Knickstraße, Eickernberg, Maß- bruchweg, Detmolder Str. 32-80) suchen wir eine/n ehrenamtliche/n Helfer/in. Es sind ca. 50 Gemeindebriefe zu verteilen. Wer Lust und Zeit hat uns zu helfen, der melde sich bitte unter der Tel.-Nr. 99154 im Gemeindebüro.

    Adventsfenster 2009 Wer hat Lust und Zeit für die Advents- zeit wie in den letzten Jahren an einer Adventsfenster - Aktion teilzunehmen oder sie sogar zu organisieren? Melden Sie sich im Gemeindebüro. In der No- vember-Ausgabe alles Weitere! Wer sich vorab Informationen und Tipps holen will, muß nur unsere homepage (www.meinekirche.info/ badmeinberg) öffnen und im Such- fenster „Adventsfenster“ eingeben.

    Johannes Calvin 500 Jahre Johannes Calvin - in diesem Jahr gab es viele Gedenkveranstaltun- gen, auch wir haben im Gemeindebrief mehrmals an den großen Reformator erinnert. Am Samstag, 31. Oktober, am Reformationstag laden wir zu einem

    Fritz Brand

    Calvin-Abend ein (s. Seite 6). In Zeiten, wo sich die Bekenntnisse immer mehr vermischen, die Ökumene zu Recht oft im Mittelpunkt steht, ist es aber auch wichtig, sich an seine Wurzeln zu er- innern. Wer kann denn noch gut be- gründet sagen, was das „reformierte“ im Bekenntnis bedeutet? Für mich war zum Beispiel die Selbstständigkeit ei- ner Ortskirchengemeinde gegenüber einer Bischofszentriertheit, die Mün- digkeit des einzelnen Christen gegen- über einer mehr „Pastoren“ zentrier- ten Gemeinde immer wichtig. Das ist für den Einzelnen nicht immer leicht, bedeutet es doch, Verantwortung zu übernehmen und mitzugestalten. Wir haben das Glück, dass sich viele mit ihren Gaben in die Gemeindear- beit einbringen. Vielen Dank!

    Rainer Schling

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    GEMEINDE FEIERT ERNTEDANK

    Am 4. Oktober

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