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  • vertrauen. handeln. evangelisch leben.vertrauen. handeln. evangelisch leben.

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    vertrauen. handeln. evangelisch leben.

    FREIHEIT UND

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    VERANTWORTUNG - Herzlich willkommen

    Quelle: DBW Band 8, Widerstand und Ergebung

    So lautet das Motto zum Jubilumsjahr 500 Jahre Reformation. Was das heute fr uns als Christen heit, versuchen unsere AutorInnen aus verschiedenen Blickwinkeln zu klren. Dietrich Bonhoeffer schrieb dazu:

    Nicht minder zum Nach- und Weiterdenken geeignet ist auch ein Film auf der Homepage http://evangelisch-sein.at unter Freiheit und Verantwortung was Kinder dazu sagen (link unten als QR-Code).

    Viel Freude beim Lesen, Mit- und Nachdenken!

    Freie Verantwortung beruht auf einem Gott, der das freie Glaubenswagnis verantwortlicher Tat fordert und der dem, der darber zum Snder wird, Vergebung und Trost zuspricht.

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    Geistliches Wort

    Liebe Gemeinde, liebe Freunde unserer Gemeinde,

    Unlngst hatte ich ein Gesprch ber das Thema Freiheit. Was bedeutet das fr dich: Freiheit?, fragte ich den Mann. Die Antwort kam wie aus der Pistole geschossen: Tun knnen, was ich will.

    Viele Menschen wrden Freiheit wohl hnlich definieren wie dieser Mann. Auch ich finde den Gedanken sehr verlockend: Frei sein und das tun, was ich WILL.

    Wenn wir von dieser Art von Freiheit trumen, dann bersehen wir aber leider ein groes Problem. Nmlich: Was WILL ich denn? Das ist oft schon an sich nicht so einfach: Ich will viel Freizeit haben und beruflich Karriere machen. Ich will jeden Tag Unmengen von Schokolade essen und Kleidergre 38 tragen. (Ich denke Sie erkennen das Problem ! )

    Und, es kommt noch schwieriger: In jedem von uns gibt es so etwas wie ein groes Kind (der berhmte Psychologe Sigmund Freud nannte das groe Kind auch das Es). Und dieses groe Kind, das WILL alles Mgliche gute Dinge, aber auch viele weniger gute Dinge:

    Sich nehmen, was ihm nicht gehrt. Beleidigt sein und andere Kinder hauen. Nur an heute denken und das Morgen vergessen. Dumme Dinge ausprobieren und sich selbst dabei verletzen.

    Und jetzt die groe Frage: Bedeutet das wirklich Freiheit, alle Impulse (nicht nur die guten!) dieses groen Kindes auszuleben?!

    Vergangene Generationen haben Freiheit deshalb etwas anders definiert, als wir es heute tun. Und sie haben viel ber Freiheit und Selbstbeherrschung gesprochen. Der griechische Philosoph Sokrates soll zum Beispiel einmal gesagt haben: Knig ist nur, wer seine eigenen Leidenschaften beherrscht.

  • 4

    Geistliches Wort

    Freiheit bedeutet hier also: Ich MUSS NICHT tun, was ich WILL.

    Das ist fr uns heute ein sehr ungewohnter Gedanke, oder? Und ich gebe zu, dass diese berlegungen ziemlich philosophisch sind! ! Die Anwendung davon ist jedoch sehr praktisch!

    Freiheit in diesem Sinne bedeutet nmlich: Ich MUSS NICHT ngstlich mein Geld bewachen, sondern ich bin frei, es dankbar zu genieen und zu teilen. Ich MUSS NICHT der verlockenden Affre nachgehen, sondern ich bin frei, meine Familie zu lieben und zu schtzen. Ich MUSS NICHT meine Verletzungen und meine Rachegefhle mit mir herumtragen, sondern ich bin frei, zu vergeben und weiter zu gehen.

    Wie wir diese frhliche Freiheit bekommen? Indem wir uns Jesus Christus anvertrauen und ihm erlauben, unser Leben zu bestimmen und zu prgen. Wenn ER unser Herr ist, dann sind wir frei von allem anderen. Auch von uns selbst und dem Zwang des groen Kindes " .

    Jesus Christus sagt ber sich selbst (in Johannes 8,36) :

    Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei.

    ber diese Freiheit freut sich eure und Ihre Pfarrerin Alexandra Battenberg

    PS: Es erfordert Mut, sich diesem Jesus anzuvertrauen. Eigentlich ist das nur mglich, wenn wir davon berzeugt sind: ER meint es absolut gut mit mir. Vielleicht ist es daher fr Sie vor allem dran, ihn kennen zu lernen, bevor Sie diesen Schritt berlegen? Sie erfahren von ihm in der gesamten Bibel vor allem in den ersten vier Bchern des Neuen Testaments. Und jeden Sonntag in unseren Gottesdiensten ! .

    PPS: Was es bedeutet, dass Jesus Christus unser Herr sein will, knnen Sie im letzten Gemeindebrief nachlesen (alle Gemeindebriefe sind online abrufbar unter www.evangschwechat.at).

    zum Thema Freiheit:

    Ich habe das Neue Testament nach meinem besten Vermgen und Gewissen bersetzt. Ich habe auch niemanden gezwungen, da ers lese, sondern es jedem freigelassen. Ich habe allein denen damit dienen wollen, die es nicht besser machen knnen. Es ist niemandem verboten, es besser zu machen. Wer es nicht lesen will, der lasse es liegen.

    Martin Luther

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    Kurators Bericht

    Liebe Gemeinde,liebe Leserin, lieber Leser,Dieses Zitat ist aus Martin Luthers Von der Freihait ainis Christenmenschen. Auch in diesem Brief weist uns Luther auf die Gnade des Herren hin. Durch diese Gnade und durch den Glauben an Jesus Christus als Gottes Sohn sind wir selig und frei von Zwngen und Verpflichtungen. Und nur so knnen wir rechtschaf-fend aus freien Stcken Gott und unseren Nchsten dienen.

    Ganz herzlichen Dank allen, die dies in unserer Gemeinde tglich leben.

    Viele Feiern und Gedenkveranstaltungen zum 500en Geburtstag der Reformati-on werden uns in den nchsten Monaten angeboten. Ich kann nur raten, schau-en Sie sich das an. Ich freue mich ganz besonders auf die Festgottesdienste am Reformationstag - feiern Sie mit uns. Vielen Dank den vielen Helferinnen und Helfern bei der Gestaltung der Gottesdienste.

    Besonders bedanken mchte ich mich an dieser Stelle bei Franz Wodak. Er schenkt unserer Pfarrgemeinde zum Lutherjahr ein Glasmosaik und widmet es ganz besonders im Gedenken an seines Pfarrers Graski. Im Rahmen des Fest-gottesdienstes am Reformationstag wird er uns das Bildnis offiziell bergeben und wir werden im Anschluss an den Gottesdienst auch eine kleine Ausstellung anderer Werke des Pellendorfer Knstlers im Jugendraum ausstellen.

    Im neuen Arbeitsjahr stehen Wahlen zur Gemeindevertretung an. Das demokra-tische presbyterial-synodale Prinzip ist ein ganz wesentliches Merkmal der evangelischen Kirche. Die Gemeinden whlen ihre/n PfarrerIn und sie sind mit dem Presbyterium und der Gemeindevertretung fr die Gestaltung von Kirche verantwortlich. Dieses Prinzip durchzieht alle Ebenen, bis zur gesamtsterreichi-schen Synode und Generalsynode.

    Bitte merken Sie schon jetzt vor: Wahltage sind der 15. und 22. April 2018. Alle weiteren Details entnehmen Sie dem Dezember-Gemeindebrief. Wenn Sie Ihre Freiheit verantwortungsvoll nutzen und in unserer Gemeindevertretung mitarbeiten wollen, stehe ich gerne fr ein Gesprch zur Verfgung.

    Ihr/Dein Kurator Peter Watzak-Helmer

    "Ein Christenmensch ist ein freier Herr ber alle Dinge und niemand untertan.

    Ein Christenmensch ist ein dienstbarer Knecht aller Dinge und jedermann untertan."

    Von der Freihait ainis Christenmenschen. Auch in diesem Brief weist uns Luther auf die Gnade des Herren hin. Durch diese

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    Freiheit und

    Einladung zu unserem Festprogramm

    am 31. Oktober 2017Das eigentliche Reformationsfest am 31.10.2017, exakt 500 Jahre nach Luthers Thesenanschlag in Wittenberg, feiert die evangelische Kirche in den jeweiligen Pfarrgemeinden. So haben wir uns fr Sie/Euch folgendes Programm ausgedacht:

    Das Reformationstagsfestprogramm beginnt um 8.30 Uhr in der Petruskirche in Fischamend mit einem klassischen Festgottesdienst, gefeiert

    mit Pfarrer i.R. Klaus Heine. Ausgerechnet in der Frh gibt es das einzige Abendmahl an diesem Tag. Im Anschluss laden wir zum Kirchenkaffee ein.

    Weiter geht es um 9.30 Uhr in der Lukaskirche in Himberg. In einem festlichen Familiengottesdienst mit Lektor Thomas Urbas erwarten wir Martin Luther (siehe Foto), der uns von seinem Thesenanschlag 1517 und dessen Auswirkungen auf die ganze Welt berichtet. Auf einer Tafel werden wir 95 Himberger Thesen und Wnsche fr die nchsten 500 Jahre anschlagen. Im Anschluss an den Gottesdienst laden wir zu einem kleinen Buffet. Whrend die Groen miteinander ins Gesprch kommen knnen, gibt es fr die Kleinen bis 12.00 Uhr Spiel und Spa mit Ben und Magda. Wir sind am Organisieren, dass die Volksschulkinder der umliegenden Gemeinden von den Religionslehrern bei den Schulen abgeholt und wieder zurckgebracht werden (Nheres dazu im Oktober im Religionsunterricht).

    Last, but not least trifft sich die ganze Gemeinde mit geladenen Ehrengsten um 17.00 Uhr in der Heilig-Geist-Kirche in Schwechat zu einem Festgottesdienst, den unsere Pfarrerin Alexandra Battenberg, die extra aus England einfliegt, mit ihrem Team und der Gemeinde feiert. Musikstcke aus 500 Jahren bilden den festlichen Rahmen: Neben der Orgel und der Jugendband wird uns auch der Gesangverein Geselligkeit Marienthal-Gramatneusiedl mit Gospel-Liedern musikalisch erfreuen. Im Kirchenraum wird ein Mosaik ber Martin Luther des Pellendorfer Knstlers Franz Wodak enthllt. Nach dem Gottesdienst laden wir zum Reformationsempfang im Gemeindesaal und zur Vernissage mit Bildern von Franz Wodak im Jugendraum.

    Wir hoffen, es ist auch etwas fr Sie/Euch dabei und wir sehen uns am 31. Oktober in Ihrer/Eurer Pfarrgemeinde.

    Thomas Urbas

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    Bildung

    Religionsunterricht

    Nimm Dir Zeit fr DICH "Mein Name ist Philipp Hbel, ich bin aktuell noch Student an der Uni-versitt Wien fr Deutsch und Evan-gelische Religion. Neben meines Da-seins als Student bin ich auch in der Evangelischen Gemeinde Schwechat seit ei-nem Jahr als Lektor ttig. Viele von euch kennen mich wahrscheinlich von den Fa-miliengottesdiensten.

    Im kommenden Schuljahr werde ich die Religionsstunden von Benjamin Batten-

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