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  • „Wird es noch etwas mit dem Sommer?“, lautet die häufigste Frage dieser Tage. Anderseits hält uns die Fußballweltmeisterschaft in Südafrika noch einigermaßen warm. Aber ist der gesamte Sommer denn nur zum Fußballgucken da? Wir finden Nein. In unserem Schwerpunkt (Seiten 4 und 5) widmen wir uns daher Möglichkeiten der aktiven Ferien- und Freizeitgestaltung. Der Treffpunkt am Droryplatz ist ein Beispiel dafür, wie es gelingen kann Eltern, Kinder, Freunde und Familien zusammenzubringen. Sie bilden eine Gemeinschaft von Menschen, die miteinander ihre Freizeit verbringen, egal wie das Wetter oder andere Begleitfaktoren auf sie Einfluss nehmen. Die Projektreportage auf Seite 8 berichtet davon.

    Weiter, besser, anders? Erlauben Sie uns ein Wort in eigener Sache.

    In der vergangenen Sitzung des Quartiersrats

    wurde ausführlich auch über unser Projekt und die Herausgabe der Stadtteilzeitung „Richard“ gesprochen. Die Fortsetzung der redaktionellen Arbeit wurde befürwortet, jedoch auch mit dem Wunsch, die Bewohner im Quartier noch stärker einzubeziehen, damit sich alle in der Zeitung wieder finden. Die Redaktion ist immer offen für alle, die einen Beitrag zur Meinungsvielfalt leis- ten wollen. Wir werden daher in Zukunft noch stärker in die Öffentlichkeit gehen; den Anfang macht ein Redaktionstreffen in der „B-Lage“ (Ma- reschstr. 1) am 15. Juli um 19 Uhr. Wir erhoffen uns davon, dass mehr Kiezbewohner auf die Zeitung und ihre Mitwirkungsmöglichkeiten auf- merksam werden.

    In diesem Sinne wünschen wir Ihnen wieder viel Spaß beim Lesen und freuen uns auf Ihre An- regungen zur Zeitung.

    Bernhard Stelzl (Kiezreporter; Kontaktdaten im Impressum)

    Im Heft

    Aus dem Kiez . . . . . . . . . Seite 2 Suppen und mehr…. Mit Steinle durch den Kiez. Picknick oder Tipp-Kick? Gedanken aus der Nachbarschaft Spiel mit dem Ball.

    Für den Kiez . . . . . . . . . . Seite 3 Umbau beginnt: Spatenstich an der Karl-Marx-Straße. Quartiersratssitzung.

    Schwerpunkt . . . . . Seite 4 - 5 Ferien und Freizeit Aktivität auf den Plätzen

    Kalender . . . . . . . . . . . Seite 6 - 7 Veranstaltungen, Termine und Orte.

    Projektreportage.. . . . Seite 8 Endlich Anpfiff-Droryplatz spielt nicht nur Fußball.

    Guten Tag auf isiZulu „sawubona“

    46. Ausgabe

    Juli-August 2010

    Ferien und Freizeit

    Liebe Kiezbewohnerinnen und Kiezbewohner,

    Der Gemeinschaftsgedanke wird bei allen Aktionen am Kinderpavillon Droryplatz großgeschrieben

    sawubona

    RICHARDPLATZ SÜD

  • Suppen und mehr…. – „Kaffeetanten und Suppenkasper“

    Vor einem Jahr wurde das Café „Kaffeetanten und Suppenkasper“ getauft. Der Böhmische Platz bot damals wenige Möglichkeiten, um gemütlich

    einen Kaffee zu trinken oder et- was zu essen. Die Räumlichkei- ten des heutigen Cafés standen lange leer, trotz ihrer günstigen Lage direkt am Platz. Henriette Huppmann und Artur Albrecht betrieben direkt daneben das Puppentheaterprojekt K&K Volkart (heute ausgebaut zum Central Rixdorf ). Gemeinsam mit Simone Wasner und Martina

    Sommer beschlossen sie, dort ein Café aufzuma- chen, auch, um den Kiez etwas voranzubringen. Im Café steckt viel Arbeit, da die Räume erstmal gründlich saniert werden mussten.

    Puppenspieler Artur macht jetzt den „Suppen- kasper“ im Café, denn er selbst bereitet die le- ckeren Suppen zu. Der Kuchen wird ebenfalls oft selbst gebacken. „Uns war auch wichtig, dass un- sere Kuchen und Suppen für die Leute aus dem Kiez erschwinglich sind,“ erklärt Martina Sommer. Daher bewegen sich die Preise für Speisen und Getränke in der Regel zwischen zwei und drei Euro. Alexander Bringmann

    2. Nachrichten aus dem Kiez

    Richard nr. 46 - Juli 2010 - S.2

    Artur „der kellnernde Schauspieler“

    Picknick oder Tipp-Kick?

    Trotz Fußballweltmeister- schaft und mittelprächtigem Wetter, kamen sie, die Picknicker. Viele junge Menschen folgten der Einladung des noch nach einem Namen suchenden Initiativskreises für ein Forum Rixdorf. Mit Musik, Gegrilltem und Gebackenem, wurde der obere Teil des Richardplatzes bevölkert. Die Idee, aktuelle Entwicklungen im Kiez einfach mal draußen zu diskutieren, kam gut an. Jetzt bleibt abzuwarten, wie es weitergeht, die Namensfindung soll auf jeden Fall bald abgeschlossen sein.

    Benhard Stelzl

    Mit Steinle durch den Kiez Die Figur des Schwaben Reinhold Steinle fand

    mit ihren Stadtteilführungen durch Läden im Richardkiez bereits im vergangenen Jahr gro- ßen Anklang. Zum Abschluss der vierten und abschließenden Führung der diesjährigen Reihe waren wir mit dabei. Steinle lenkt den Blick auf die vielen Neuentwicklungen im geschäftigen Richardkiez, möchte aber auch auf Bekanntes eingehen. Bei der Führung gab es daher neue Geschäfte zu entdecken, und Läden, die es schon seit vielen Jahren gibt. So ist der Laden Allotria bereits seit fünf Jahren vor Ort. Dort gibt es Gram- mophone zu kaufen, die alten mechanischen Vorläufer der Plattenspieler, und natürlich auch die entsprechenden Platten. Zur Musik eines Grammophons legten die Ladenbesitzer eine flotte Sohle aufs Parkett.

    Mit dem Verein Super e.V. hat sich im Kiez eine Gruppe junger Graphiker angesiedelt. Sie ma- chen auch gelegentlich Veranstaltungen, wie zu- letzt im Rahmen des Festivals „In Rixdorf ist Musi- ke“. Seit Oktober 2009 gibt es die „hdk - Raum für

    Malerei, Fotografie, Grafik“ in der Schudomastra- ße. Hier gibt es unter anderem Fotokurse für Kin- der und bald auch ein interessantes neues Mal-

    projekt. Der Name „hdk“ bezieht sich übrigens auf die Lage hinter der Kirche. Natürlich gab es noch viele andere Geschäfte und Einrichtungen zu besichtigen. Wer die Führungen verpasst hat, kann sich im Internet einen Eindruck verschaffen. Auf neukölln.tv gibt es die Filmberichte über die einzelnen Führungen. Alexander Bringmann

    Spiel mit dem Ball Meine Katze hat einen Ball. Eigentlich ist es eher ein Geflecht aus Draht, darin sitzt eine Maus. Von Zeit zu Zeit jagt sie damit wie irre durch die Woh- nung. Ob die Katze dabei mehr das Spiel mit dem Mäuschen oder dem Ball schätzt, kann ich nicht sagen. Und sie spricht darüber nicht.

    Bälle haben etwas Faszinierendes. Ich fasse sie gern an, andere kicken leidenschaftlich mit ihnen oder bewegen sich darauf herum. Sie begleiten uns von klein auf, sind aufregend und können ungeheuer Spaß machen. Bälle fordern uns zur Bewegung auf, körperlicher und geistiger.

    Überall sind sie mir in diesem Frühjahr wieder begegnet, die Bälle. Auf dem Richard-

    und Böhmischen Platz, dem ehe- maligen Flughafen Tempelhof, im Fernsehen und sogar vor dem Freiluftkino in der Hasenheide.

    Nur auf der „Woche der Sprache und des Lesens“ nicht.

    Und seitdem beschäftigt mich eine Frage, auf die ich keine Antwort weiß: Liebe Leute, lieber Herr Erdogan, wie bekommen wir hier nur „den Ball ins Spiel“? Voraussetzungen sind dafür doch alle Mal gege- ben. Elke von Nebenan

    Gedanken aus der Nachbarschaft

    Einladende Deko bei den Tanten

    Grammophone bei Allotria in der Brusendorfer Straße

    Gute Laune statt Fanfrust

    Fo to

    gr af

    : B er

    nd B

    öh m

  • Kiezzeitung „Richard“ sowie die Erstellung des Newsletters für das Quartiersmanagement. Im Rahmen des Projekts „Näh & Werk Studio“ wer- den vor allem Näh- und Sprachkurse aber auch eine offene Werkstatt für die Kiezbewohner an- geboten. Der Quartiersrat befürwortete für beide Anträge die Projektverlängerung.

    Abschließender Tagesordnungspunkt war die Vorbereitung einer öffentlichen Veranstaltung, die sich mit den Veränderungsprozessen im Kiez auseinandersetzt. Eine Arbeitsgruppe beriet über Form und Inhalt der für den 2. September 2010 geplanten Veranstaltung. Diese solle sich, so das Ergebnis der Sitzung, besonders der Frage wid- men, was zum Erhalt der im Kiez gewachsenen (Sozial-)Strukturen getan werden kann. In Form einer Informations- und Aufklärungsveranstal- tung sollen praktische Lösungsmöglichkeiten in den Mittelpunkt gestellt werden. Zudem sollen Fachleute für die Veranstaltung gewonnen wer- den.

    Auch in der kommenden Sitzung,die am 1. Juli von 17 bis 20 Uhr in (bzw. bei gutem Wetter vor) der Mensa der Richard-Grundschule (Richard- platz 14) stattfindet, wird die Vorbereitung der öffentlichen Veranstaltung Thema sein.

    QM Team

    In seiner fünften Sitzung in diesem Jahr ging es im Quartiersrat vorrangig um aktuelle Auswahl- verfahren, die Abstimmung zweier Anträge auf Projektverlängerung und die Vorbereitung einer für den September geplanten öffentlichen Veran- staltung.

    Dass QM-Team berichtete zu Beginn über ver- schiedene aktuelle Entwicklungen. So wurde der Verein Ambulante sozialpädagogische Er- ziehungshilfe (AspE e.V.) mit der Durchführung des Projekts „Schulprofilierung zur Kiezschule für alle“ beauftragt. Auf die Trägerschaften der Pro- jekte „Trommeln im Kiez“ und „Präventionsarbeit und Drogenberatung“ gab es jeweils eine Bewer- bung. Die entsprechenden Auswahlgespräche fanden zwischenzeitlich am 7. Juni statt. Für das Projekt „Gewaltprävention ganz konkret“ hat sich innerhalb des Bewerbungszeitraums kein Inter- essent gefunden.

    Nach dem Bericht des QM-Teams entsc

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