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IDC Multi-Client-Projekt Executive Brief Gesponsert von Matrix42 Von Consumerization zu „Mobile First“ - Mobility-Strategien in deutschen Unternehmen ENTERPRISE MOBILITY IN DEUTSCHLAND 2015

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  • IDC Multi-Client-Projekt Executive BriefGesponsert von Matrix42

    Von Consumerization zu „Mobile First“ - Mobility-Strategien in deutschen Unternehmen

    ENTERPRISE MOBILITY IN DEUTSCHLAND 2015

  • Inhaltsverzeichniseinleitung     01

    Seite01 Einleitung

    trends und entwicklungen in deutschland 02-12Seite02 Die wichtigsten Mobility-Initiativen in 201503 Immer mehr IT-Organisationen setzen auf Enterprise Mobility Management Software05 IT-Abteilungen treiben die Ausstattung von Fachbereichs-Mitarbeitern mit Smart Devices voran05 Choose Your Own Device (CYOD) als Kompromiss zwischen den Fachbereichen und der IT06 IT-Organisationen fällt die Konsolidierung der mobilen Betriebssysteme schwer06 Die Ausweitung des mobilen Zugriffs auf Business Anwendungen bleibt im Fokus07 Ist BYOA die notwendige Konsequenz von BYO-Geräten in den Fachbereichen?08 Fazit & Ausblick09 IDC Empfehlungen 11 Empfehlungen von Anwendern für Anwender12 Methodik

    Matrix42-Fallstudie: dRF luftrettung 13-14Seite13 Informationen zum Kunden13 Anforderungen des Kunden13 Darstellung der Lösung14 Projekt-Highlights14 Zitate des Kunden zum Projekt

    interview mit Oliver Klünter, Matrix42 15

    Autor: Mark Alexander Schulte, Consultant, idC

    © idC Central europe gmbH, 2014

  • ENTERPRISE MOBLITY IN DEUTSCHLAND 2015

    Mark Alexander Schulte

    Consultant & Projektleiter, IDC

    Einleitung

    1

    Enterprise Mobility hat sich zu einem IT-Thema entwickelt, an dem kaum ein Unternehmen in Deutschland noch vorbeikommt. Effi zientere Geschäftsprozesse, produktivere Mitarbeiter, schnellere Entscheidungen und eine einfachere Zusammenarbeit sind avisierte Vorteile durch den Einsatz mobiler Technologie. Die Herangehens-weise, um diese zu erschließen, ist mittlerweile in vielen Unternehmen gereift: Jede zweite befragte Organisation hat heute eine Mobility-Strategie defi niert und implementiert – im Vergleich zur IDC-Studie aus dem Jahr 2012 ein Zuwachs um fast 20 Prozent. Während für viele IT-Abteilungen das Gerätemanagement der Ausgangspunkt war, sind mobile Applikationen, Inhalte und Sicher-heitsaspekte mittlerweile zentrale Bestandteile der Mobility-Konzepte in deutschen Unternehmen. Enterprise Mobility ist somit kein Nischenthema mehr, sondern beschäftigt Organisatio-nen jedweder Größe und Branche in Deutschland.

    In vielen Unternehmen hat sich die Rolle der Fachbereiche verändert. Sie sind nicht mehr „nur“ Anwender von mobiler Technologie, sondern haben wachsenden Einfluss bei der Beschaffung von Smartphones, Apps & Co.. 53 Prozent der Fachbe-reichs-Verantwortlichen

    gaben sogar an, dass es ein Mobility-Budget in 2015 in ihrer Fachabteilung geben wird. Somit werden die fi nanziellen Mittel zum Teil bei den Abteilungen liegen, die letztlich vom Einsatz mobiler Technologie profi tieren sollen. Die Fachbe-reichs-Budgets bieten ihnen mehr Flexibilität und Autonomie, gehen allerdings nicht ohne Herausfor-derungen einher.

    Vor diesem Hintergrund hat IDC im Oktober 2014 eine Befragung unter 251 IT- und Fachbereichs-Ver-antwortlichen aus Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern in Deutschland durchgeführt. Ziel war es, ein besseres Verständnis über die Verwendung von mobiler Technologie in deutschen Unterneh-men sowie über aktuelle Anforderungen und Pläne der IT-Abteilungen zu gewinnen. Zudem können durch Vergleiche mit den Vorgänger-Studien aus den Jahren 2012 und 2013 Entwicklungen aufge-zeigt werden. Besonders im Blickpunkt standen Software für das Enterprise Mobility Management (EMM), Herausforderungen beim Einsatz mobiler Geräte und verschiedener Betriebssysteme, BYOD- und CYOD-Konzepte sowie die Umsetzung von mobilen Applikationen und Sicherheitsaspekte. Die

    wichtigsten Ergebnisse der Studie „Enter-prise Mobility in Deutschland 2015“ sind im Folgenden zusammengefasst.

  • 2

    Enterprise Moblity

    Trends und Entwicklungen in Deutschland

    Die wichtigsten Mobility-Initiativen in 2015: IT will Mobile Security verbessern, Fachbereiche wollen einheitliche User ExperienceMehr als jedes zweite Unternehmen (62 Prozent) zählt die Verbesserung der Mobile Security zu den drei wichtigsten Initiativen in den kommenden 12 Monaten. Nach Einschätzung von IDC ist die Gewährleistung der Sicherheit von mobilen Geräten, Applikationen und Inhalten eine der aktuell größten Herausforderung für Unternehmen, denn jedes mit dem Firmennetz verknüpfte Gerät stellt ein potentielles Einfallstor für Fremdzugriffe dar. Anwenderunternehmen sind daher in Zugzwang, geeignete Sicherheitsmaßnahmen wie beispielsweise Anti-Malware, verschlüsselte Verbindungen und Dateien, App-Wrapping, Container-Lösungen oder einen Fernzugriff auf Geräte umzusetzen. Für Organisationen, die eine Mobility-Strategie eingeführt haben, ist die Verbesserung der Mobile Security besonders wichtig. Je intensiver sich Unternehmen demnach mit der Verwendung von mobiler Technologie auseinandersetzen, desto stärker werden ihnen notwendige Sicherheitsmaßnahmen bewusst.

    Abbildung 1

    34%

    42%

    43%

    15%

    41%

    26%

    27%

    30%

    35%

    62%

    Mobile Betriebssysteme im Unternehmenkonsolidieren/vereinheitlichen

    Arbeitsabläufe & Geschäftsprozesse an mobileSzenarien anpassen

    Mitarbeitern einen einheitlichen Zugriff aufAnwendungen unabhängig vom genutzten

    Gerät ermöglichen

    Mobile Enterprise Management-Softwareeinführen/ausweiten

    Mobile Security verbessern

    IT-Verantwortliche Fachbereichs-Verantwortliche

    n= 251 Quelle: idC, 2014Auswahl der drei wichtigsten Kriterien, Abbildung gekürzt

    Die wichtigsten Mobility-Initiativen in 2015

  • 3

    Aus Sicht der Fachbereichs-Verantwortlichen ist die Realisierung einer einheitlichen Bedienung von Anwendungen, unabhängig vom gewählten Endgerät, die wichtigste Aufgabe für die IT in 2015. Mitarbeiter wollen Anwendungen, die sie in ihrem Geschäftsalltag verwenden, auf dem Gerät nutzen, das ihnen gerade zur Verfügung steht – egal ob dies der Desktop-PC, das Smartphone oder der Tablet-PC ist. Die Bedienung soll zudem in intuitiver und einfacher Weise möglich sein. IT-Abteilungen sind aus IDC-Sicht daher nicht nur gefordert, Anwendungen mittels Virtualisierung oder mobilen Apps für Smartphones und Tablets bereitzustellen, sondern eine durchgängige User Experience über alle Endgeräte zu ermöglichen. In vielen IT-Abteilungen ist der Wunsch der Anwender angekommen: Für zwei von drei IT-Entscheidern ist die Ermöglichung eines einheitlichen Benutzererlebnis ein erklärtes Ziel.

    An den Ergebnissen werden die unterschiedlichen Sichtweisen von IT- und Fachbereichs-Verantwortlichen bei der Verwendung mobiler Technologie deutlich. Letztere sind insbesondere auf die Vorteile für ihr Tagesgeschäft bedacht, während erstere stärkeren Wert auf die technische und sichere Umsetzung der Lösungen legen.

    Immer mehr IT-Organisationen setzen auf Enterprise Mobility Management SoftwareDie Einführung bzw. Ausweitung von Enterprise Mobility Management (EMM) Software ist für die IT-Verantwortlichen die zweitwichtigste Mobility-Initiative im kommenden Jahr. Knapp ein Drittel der befragten Unternehmen beabsichtigt in 2015 EMM Software erstmalig einzuführen. Somit wird die Anzahl an Unternehmen, die heute MDM (bei 57 Prozent im Einsatz), MCM (51 Prozent) und MAM (48 Prozent) verwenden, weiter steigen. Die aktuelle Verwendung ist stark durch die Evolution von Enterprise Mobility in den IT-Abteilungen geprägt. War für viele Organisationen das MDM Ausgangspunkt für Mobility-Initiativen, sind die Ausstattung der Geräte mit Applikationen und der Zugriff auf Dateien und Dokumente zunehmend in den Fokus gerückt.

    FAKten

    Knapp ein Drittel der befragten

    Unternehmen beabsichtigt in

    2015 EMM Software erstmalig

    einzuführen.

    die Verwirklichung einer durchgängigen user experience rückt zusehends in den Fokus.

  • 4

    Die Zeit der Verwaltung von mobilen Geräten mittels Excel-Tabellen scheint daher gezählt. Durch den Einsatz von MCM sagen immer mehr IT-Organisationen der durch die Nutzung privater Filesharing Tools entstehenden Schatten IT den Kampf an. Die zunehmende Bereitstellung von mobilen Apps treibt zudem die Notwendigkeit eines umfassenden Mobile Application Managements auf Seiten der Anwenderunternehmen. Die steigende Nachfrage nach Enterprise Mobility Management Software deckt sich auch mit der IDC-Einschätzung, dass der EMM-Markt in Deutschland bis 2018 doppelt so schnell wie der Software-Gesamtmarkt wachsen wird.

    Zwei Trends bei EMM Software sind deutlich zu erkennen. Zum einen wollen Unternehmen zunehmend keine Einzellösungen für MDM, MAM oder MCM, sondern integrierte EMM Suites. Komplettlösungen ermöglichen ein Gesamtbild über die im Unternehmen eingesetzte mobile Technologie durch die Zusammenführung von MDM-, MAM-, MCM-Informationen. Das IT-Personal muss sich somit nicht mit verschiedenen Tools auseinandersetzen und Schnittstellen-Problematiken werden umgangen.

    Zum anderen wird die Nutzung von Cloud-basierten Suites bzw. Tools in den nächsten 24 Monaten deutlich zu Lasten der On-Premise Software-Lizenz an Bedeutung gewinnen. Die Zurückhaltung gegenüber Software-as-a-Service nimmt bei immer mehr Unternehmen ab – auch weil Anbieter die Bedenken der Anwender hinsichtlich Datenschutz, Ausfallsicherheit und Compliance ernst genommen haben. Die Vorteile wie eine kurze Deployment- und Integrations-Phase, ein subskriptionsbasiertes Abrechnungsmodell und eine hohe Skalierbarkeit sind zudem für viele Organisationen attraktiv. Nach Einschätzung von IDC werden Anbieter ihre Angebote verstärkt in Richtung Komplettlösungen entwickeln und eine Auswahl bei der Bereitstellung anbieten.

    Abbildung 2

    Verbreitung von Enterprise Mobility Management Software

    n= 106 (nur it-Verantwortliche)

    Quelle: idC, 20140 20 40 60 80 100

    Mobile Application Management(MAM)

    Mobile Content Management(MCM)

    Mobile Device Management(MDM)

    48

    51

    57

    31

    30

    31

    12

    13

    11

    8

    6

    (%)

    JaGeplant innerhalb der nächsten 12 MonateGeplant innerhalb der nächsten 12 - 24 MonateWeder im Einsatz noch geplantWeiß nicht

  • 5

    IT-Abteilungen treiben die Ausstattung von Fachbereichs-Mitarbeitern mit Smartphones und Tablet-PCs voranAuch wenn die Verbreitung von Smartphones und Tablet-PCs in Unternehmen in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat, beabsichtigen zirka 80 Prozent der Unternehmen die Nutzung der Smart Devices in 2015 auszuweiten. Die meisten IT-Verantwortlichen berichteten von einem avisierten Anstieg von +6 bis +10 Prozent in den kommenden 12 Monaten – sowohl bei Smartphones als auch bei Tablet-PCs. Zudem eröffnen Gerätetypen wie hybride Geräte (sog. 2-in-1s und Convertibles) oder Phablets neue Anwendungsfelder und ermöglichen den Fachbereichs-Mitarbeitern ein produktiveres Arbeiten von unterwegs. Die IT kommt damit auch den Anforderungen der Anwender entgegen, die sich eine moderne Arbeitsplatzausstattung wünschen. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass der Smartphone und Tablet-Boom in deutschen Unternehmen noch nicht vorbei ist.

    Choose Your Own Device (CYOD) als Kompromiss zwischen den Wünschen der Fachbereiche und den Anforderungen der ITUnternehmen sahen sich in den vergangenen Jahren mit der Situation konfrontiert, dass Mitarbeiter ihre privaten Smartphones für geschäftliche Zwecke einsetzten – nicht selten ohne die IT davon in Kenntnis zu setzen. Um diese Schatten-IT zu vermeiden und Sicherheitsprobleme zu adressieren, sind Bring Your Own Device (BYOD)-Ansätze in den Fokus von Unternehmen gerückt, deren Umsetzung jedoch nicht ohne Herausforderungen für die IT blieb. Im Rahmen eines Choose Your Own Device (CYOD)-Konzeptes können Mitarbeiter ihr mobiles Gerät aus einer Liste freigegebener Geräte wählen. Die IT kommt somit den Wünschen der Anwender entgegen, bleibt dennoch Eigentümer der Geräte. Neben dem Vorteil der Rechtssicherheit gibt die IT-Abteilung die zu unterstützenden Geräte und Betriebssysteme vor und kann somit die OS-Vielfalt im Unternehmen steuern.

    Jedes zweite befragte Unternehmen hat heute ein Choose Your Own Device-Konzept im Einsatz, während BYOD bei 40 Prozent Anwendung fi ndet. CYOD ist ein Kompromiss zwischen den Wünschen der Anwender und den Anforderungen der IT, der von vielen IT-Entscheidern favorisiert wird. Viele Unternehmen sind auch bereit, höhere Kosten durch CYOD im Vergleich zu BYOD im Austausch für mehr Kontrolle und Sicherheit zu tragen. Die Aussagen der Fachbereichs-Verantwortlichen zeigen zudem, dass die Anwender mit beiden Konzepten zufrieden sind. Ihnen geht es nicht primär darum, ihr eigenes Gerät zu verwenden, sondern vielmehr eins, das die gleichen Funktionalitäten bietet wie ihr privates. Sofern IT-Organisationen beabsichtigen, stärker auf die Anwender-Bedürfnisse einzugehen, sollten sie daher die Vorteile und Herausforderungen von BYOD und CYOD gegeneinander abwägen.

    FAKten

    82 Prozent der Unternehmen

    beabsichtigen die Nutzung

    der Smart Devices in

    2015 auszuweiten.

    82%

  • 6

    aliquet.

    aliquet.

    IT-Organisationen fällt die Konsolidierung der mobilen Betriebssysteme schwer – die Komplexität bleibt hochVon den befragten Unternehmen haben 46 Prozent drei oder mehr mobile Betriebssysteme auf Smartphones und Tablet-PCs im Einsatz (inkl. BYOD). Durchschnittlich liegt der Wert 2014 bei 2,51 Betriebssystemen während er im Jahr 2013 bei 2,47 lag. Die Anzahl der mobilen OS ist somit in den vergangenen 12 Monaten in den Organisationen auf hohem Niveau stagniert. BYOD oder CYOD sind zwei der Gründe, warum Unternehmen es nicht geschafft haben, ihre OS-Landschaft zu vereinheitlichen. Für die IT bedeutet eine heterogene Betriebssystem-Landschaft einen höheren Aufwand, um Geräte zu managen sowie Applikationen und Supportleistungen für diese bereitzustellen. Die anhaltende und zum Teil wachsende Komplexität führt letztlich zu einem steigenden Bedarf an Mobility Services. Viele IT-Organisationen können die Aufgaben mit ihrem internen Personal und Know-how nicht mehr bewältigen und fühlen sich überfordert. Drei von vier Unternehmen beabsichtigen daher, einen externen Service Partner für das Mobility Management im kommenden Jahr mit ins Boot zu holen.

    Die Ausweitung des mobilen Zugriffs auf Business Anwendungen für Fachbereichs-Mitarbeiter bleibt im FokusDie Entwicklung aus dem vergangenen Jahr setzt sich fort: Unternehmen beabsichtigen, ihren Mitarbeitern den mobilen Zugriff auf mehr Business-Applikationen zu ermöglichen. Sie sind insbesondere erpicht, folgende Applikationen in den kommenden zwei Jahren mobil verfügbar zu machen: ERP-Funktionalitäten (geplant in 43 Prozent der Firmen), SCM (42 Prozent) und CRM (41 Prozent). Dabei handelt es sich um Kern-Geschäftsanwendungen, die Mitarbeiter in ihrer täglichen Routine verwenden. IDC empfiehlt IT-Verantwortlichen nicht nur Desktop-Applikationen mobil verfügbar zu machen, sondern vielmehr den Anwendern unabhängig von der genutzten Hardware einen einheitlichen Zugriff auf die Applikation und somit ein produktiveres Arbeiten zu ermöglichen.

    Um mobile Apps an die Anwender auszurollen, Updates sicherzustellen und diese zu verwalten, setzen Unternehmen neben klassischen Tools zur Softwareverteilung auch auf Enterprise App Stores . Aus Sicht der IT-Entscheider bieten diese Kontrolle, Sicherheit und Effizienz. Allerdings gab jeder zweite Fachbereichs-Entscheider an, nach wie vor eine klassische Anfrage an die IT zu stellen, um mobile Apps zu beziehen. Die IT behält also noch das Zepter in der Hand – ob sie es will oder nicht. Darüber hinaus muss die IT-Organisation auf ein verändertes Verhalten der Anwender hinwirken. Die Ausgangssituation ist jedoch nicht schlecht, da viele Mitarbeiter die Nutzung von App-Plattformen aus ihrem Privatumfeld kennen.

    FAKten

    Von den befragten

    Unternehmen haben

    46 Prozent drei oder mehr

    mobile Betriebssysteme auf

    Smartphones und Tablet-PCs

    im Einsatz (inkl. BYOD).

    46%

  • 7

    Ist Bring Your Own App (BYOA) die not-wendige Konsequenz von BYO-Geräten in den Fachbereichen?62 Prozent der Mitarbeiter aus Unternehmen mit BYOD-Konzept nutzen nicht nur die eigene mobile Hardware, sondern auch die private Software auf den Geräten für berufliche Aufgaben. Dies hat verschiedene Gründe. Zum einen müssen die Anwender somit keine zusätzlichen Apps auf ihrem Smartphone oder Tablet-PC installieren, zum anderen sind sie den Umgang mit der Anwendung gewöhnt. Darüber hinaus bieten einige IT-Abteilungen keine adäquaten Enterprise Lösungen zu den im Privatumfeld genutzten Apps an.

    Für die Mehrheit de IT-Entscheider ist diese Situation unbefriedigend, da sie gerade versuchen, private und berufliche Inhalte auf den BYOD-Geräten z.B. durch Container-Lösungen zu trennen und Schatten-IT, Kontrollverlust und Sicherheitsproblematiken zu vermeiden. Allerdings geht eine Minderheit auch offen mit der Nutzung privater Apps um. Die Vorteile von privaten Bring Your Own Apps werden in einer höheren Akzeptanz und Produktivität der Mitarbeiter, in Kostenvorteilen und einem geringeren Aufwand für das App Management gesehen. Letztlich ist die IT aber auch ein Stück weit machtlos, denn sie kann weder vorschreiben noch kontrollieren, wie Mitarbeiter ihr privates Gerät außerhalb des Containers verwenden. Acht von zehn Unternehmen mit BYOD-Konzept gestatten daher ihren Anwendern die Nutzung privater Apps für geschäft-liche Zwecke.

    FAKten

    Acht von zehn Unternehmen

    mit BYOD-Konzept gestatten

    ihren Anwendern die Nutzung

    privater Apps für geschäftliche

    Zwecke.

  • 8

    FAZIT & AUSBLICKKein unternehmen kann es sich heute noch leisten, enterprise Mobility zu ignorieren, denn dies würde mittelfristig zu Wettbewerbsnachteilen in ihrem Kerngeschäft führen. in vielen Organisationen besteht großes Potential, durch mobile geräte und Applikationen die Produktivität der Fachabteilungs-Mitarbeiter zu erhöhen und Prozesse zu verbessern. unternehmen haben erkannt, dass diese Vorteile keine ferne Fiktion, sondern heute erschließbar sind und werden daher ihre Mobility-initiativen im Jahr 2015 ausweiten.

    Der Einfluss der Fachbereiche bei der Entscheidung über Technologie-Investitionen wird zukünftig weiter steigen. Waren die Fachabteilungen früher bei it-entscheidungen gar nicht berücksichtigt, wurden sie in den zurückliegenden Jahren immer häufiger in den Entscheidungsprozess involviert und verfügen nun sogar zum Teil über eigenes Bud-get. dieses werden Sie einsetzen, um ihre Ziele und Vorstellungen z.b. in der interaktion mit Kunden via mobile Apps zu verwirklichen. diese weichen zum teil von denen der it ab. die Flexibilität durch dezentrale Mobility-budgets hat allerdings ihren Preis. Kontrollverluste, Wildwuchs und mangelndes Know-how sind aus it-Sicht zu befürchten. nach einschätzung von idC sollten Fachbereichs-entscheider investitionen daher nicht tätigen, ohne die it ins boot zu holen, um von deren Expertise bei der Beschaffung von mobiler Technologie zu profitieren.

    in den kommenden Monaten werden nach einschätzung von idC immer mehr unternehmen den Fokus vom reaktiven Risiko- und Kostenmanagement hin zu einem proaktiven „business enablement“ durch mobile technologien weiter verschieben. Weniger die Risiken, sondern mehr die Vorteile bei der unterstützung der Fachbereiche werden somit im Vordergrund zukünftiger Mobility-initativen stehen. idC emfpiehlt it-Organisationen, diese zweite Stufe von enterprise Mobility verstärkt Aufmerksamkeit zu widmen und somit das Potential des einsatzes von mobilen geräten, Applikatio-nen und inhalten für Anwender im Sinne eines produktiveren Arbeitens zu erschließen.

    Abbildung 3

    Vom Risiko- und Kosten Management zum Business Enablement durch Enterprise Mobility

    Risiko- & Kostenmanagement

    • Consumerization

    • Geräte-, OS- & App-Vielfalt steuern

    • Mobile Security & Risk Management

    • Richtlinien, Governance & Compliance einhalten

    • Zentralisierung, Kosten- kontrolle und Visibilität

    • Mobile First

    • Geschäftsprozesse verbessern

    • Fachbereiche schneller & flexibler unterstützen

    • Neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit (B2E, B2B, B2C)

    • Neue, mobile Geschäftsmodelle

    • Innovationen vorantreiben

    business enablement

    Quelle: idC, 2014

  • 9

    IDC EmpfehlungenDie Untersuchung hat gezeigt, dass der Einsatz mobiler Technologie herausfordernde Aufgaben für Unternehmen bietet. IT- und Fachbereichs-Entscheider sollten sich daher über verschiedene Aspekte Gedanken machen, um die Vorteile von Enterprise Mobility zu erschließen und bestehende Hürden zu überwinden. Auf Basis der Befragungser-gebnisse empfiehlt IDC Anwenderunternehmen deshalb folgendes:

    Vermeiden Sie einzelne, voneinander losgelöste Initiativen - entwickeln sie ein ganzheitliches Mobility-Konzept

    Die Entwicklung und Implementierung einer Mobility-Strategie ist wichtig, um Maßnahmen aufeinander abzustim-men, keine wichtigen Aspekte unadressiert zu lassen und eine Roadmap zur Ermöglichung eines mobilen und sicheren Arbeitens aufzustellen. Der Anteil an Unternehmen mit Mobility-Strategie ist daher seit 2012 deutlich ge-stiegen – auf zirka 50 Prozent in 2014. Organisationen, die bisher keine Mobility-Strategie aufgestellt haben, sollten dies umgehend tun und Initiativen in ein ganzheitliches Konzept einbetten. Die Handlungsfelder sind vielfältig. Sie umfassen das Management von mobilen Geräten, Inhalten und Applikationen, die Gewährleistung von Security und Compliance-Vorgaben, die Integration in Back-End Systeme oder den Einsatz von Mobility Services.

    Holen Sie Ihre IT-Kollegen bei Mobility-Investitionen mit ins Boot

    Die Studienergebnisse haben gezeigt, dass in jedem zweiten Fachbereich ein dezentrales Mobility-Budget für 2015 geplant ist. Das Budget in den Fachabteilungen ist bspw. für die Entwicklung von Applikationen vorgesehen. So möchte zum Beispiel die Marketing-Abteilung mobile Apps im Rahmen eines langfristigen Marketing-Konzeptes einsetzen. Aber auch bei der Beschaffung mobiler Geräte können die dezentralen Töpfe genutzt werden, um besser auf die Anforderungen der Fachbereichs-Mitarbeiter einzugehen. Die Fachabteilungen sollten jedoch ihre IT- Kollegen bei der Auswahl und Beschaffung von mobilen Lösungen involvieren und von ihrer Expertise profitieren. Je größer das geplante Investment desto zwingender ist der Einbezug der unternehmenseigenen IT-Experten. Somit stellen Sie sicher, dass sie das Risiko bei der Umsetzung Ihrer geplanten Investition verringern und das erwartete Ergebnis erhalten.

    Werden Sie Herr Ihrer mobilen Infrastruktur durch Enterprise Mobility Management Software

    In vielen Unternehmen ist die Verwaltung der mobilen Gerätelandschaft mittels MDM Software heute etabliert. Mobile Application und Mobile Content Management haben in den vergangenen Monaten verstärkt Aufmerksam-keit erhalten, um die Geräte mit Apps sowie Dateien und Dokumenten auszustatten. Unternehmen sollten für ein umfassendes Enterprise Mobility Management alle drei Aspekte adressieren und somit ein Gesamtbild über die in der Organisation eingesetzten mobilen Technologie erhalten. Neben der Wahl zwischen separaten Tools und Komplettlösungen, die von vielen Unternehmen bevorzugt werden sowie der Bereitstellung der Software sollten Unternehmen bei der Auswahl auf Lösungen Wert legen, die nicht auf das Management einzelner mobiler Betriebs-systeme beschränkt sind.

    Halten Sie die Komplexität Ihrer mobilen IT-Landschaft gering – oder nutzen Sie Mobility Management Services

    Die Komplexität durch den Einsatz mobiler Technologien wird in den meisten Unternehmen nicht kleiner. Verschiedene Geräte und Betriebssysteme befinden sich im Einsatz, Applikationen müssen für diese bereitgestellt, Inhalte zugänglich, die Sicherheit gewährleistet und die Integration in die IT-Infrastruktur sichergestellt werden. Dies sind nur einige Beispiele, die die Auswirkungen der Unterstützung mobil arbeitender Mitarbeiter verdeutlichen. In vielen Unternehmen überschreiten die wachsenden Herausforderungen personelle Ressourcen und internes

  • 10

    Know-how. Sofern eine Vereinfachung z.B. durch Konsolidierung der mobilen Betriebssysteme nicht umsetzbar ist, sollten Unternehmen die Unterstützung von externen Partnern in Erwägung ziehen. Deren angebotene Services sind vielfältig. Sie reichen von Consulting und Integration Services über das Geräte-, Telecom Expense- oder Mobile Security Management bis zur Entwicklung von mobilen Applikationen. Insbesondere der letztgenannte Service wird 2015 verstärkt in Anspruch genommen.

    Streben Sie eine durchgängige User Experience für Fachbereichs-Mitarbeiter an – und nicht „nur“ mobile Apps

    Mitarbeiter wollen geschäftliche Anwendungen auf dem Gerät nutzen, das ihnen gerade zur Verfügung steht – egal ob dies der Desktop-PC, das Smartphone oder der Tablet-PCs ist. Aus Sicht der Fachbereichs-Verantwortlichen ist dies die wichtigste Mobility-Initiative in 2015. Die IT ist daher gefragt, entsprechende Applikationen auf diesen Geräten verfügbar zu machen und eine einheitliche, intuitive Bedienung zu ermöglichen. Dies sollte in der fi rmeninternen Entwicklung von (mobilen) Anwendungen berücksichtigt werden. Zum anderen bieten sich Virtualisierungstechniken an, um Anwendern ein einheitliches Benutzererlebnis zu ermöglichen und dadurch entstehende Produktivitätsvorteile zu erschließen. Es ist zudem zu erwarten, dass Software-Anbieter eine einheitliche User Experience zunehmend als Standard in ihre Produkte einfließen lassen werden. Daher sollten IT-Entscheider diesen Aspekt als Auswahlkriterium eines Anbieters mit aufnehmen.

    Richten Sie Ihren Fokus stärker auf die Möglichkeiten für die Fachabteilungen und weniger auf die Risiken für die IT

    Die Herangehensweise an Enterprise Mobility ist bei einigen Unternehmen durch einen reaktiven Ansatz geprägt und auf die Vermeidung von Risiken und Sicherheitsproblemen durch Smartphones, Tablets und mobilen Apps und Inhalten ausgelegt. Viele Organisationen setzten sich erst mit dem Thema auseinander, weil ihre Mitarbeiter private Smartphones für geschäftliche Zwecke verwendeten. Auch wenn das Sicherheits- und Kostenmanagement ein essentieller Aspekt einer Mobility-Strategie ist, geht das Potential von Enterprise Mobility weit darüber hinaus. Effi zientere Geschäftsprozesse, produktivere Mitarbeiter, schnellere Entscheidungen und eine einfachere Zusammenarbeit sind realisierbare Vorteile durch den Einsatz mobiler Technologie. Verlieren Sie daher bei der notwendigen „Absicherung“ nicht die Vorteile aus den Augen, sondern richten Sie vielmehr Ihre Mobility-Initiativen auf die Erschließung des Enterprise Mobility-Potentials aus.

  • 11

    “Informationen müssen vollständig digital vorliegen, um bestmöglichen Kosten-Nutzen-Faktor zu erzielen.”“Beziehen Sie die Fachbereichs-Kollegen in

    den Entscheidungsprozess mit ein.”

    “Die angebotenen Lösungen müssen komplett in das vorhandene System und die unternehmensspezifi sche

    Software integrierbar sein.”

    “Achten Sie darauf, dass die Mitarbeiter gut geschult werden. Nur gut geschulte Mitarbeiter sind auch produktiver.”

    “Gehen Sie auf die Bedürfnisse und Wünsche der Mitarbeiter ein, um so eine effi ziente Arbeit zu

    gewährleisten.”

    “Stellen Sie sicher, dass die mobile Technologie gut mit den anderen Geräten kompatibel ist und wirklich einen Nutzen bei der Arbeit bringt.

    Die Apps müssen passend und vor allem sicher sein.”

    “Schaffen Sie eine einheitliche Hardware-Basis.”

    “Einfache Bedienung, Sicherheit der Applikationen, einfache Implementierung.”

    “Setzen Sie auf kompatible Technologien.”

    “Regelmäßige Schulungen, neueste Hardware, selbsterklärende Applikationen, Einbindung in die

    IT-Problematik.”

    “Beachten Sie die unterschiedliche Altersstruktur der Mitarbeiter und somit die unterschiedlichen Erfahrungen im Umgang mit (mobiler) Technologie.”

    Empfehlungen von Anwendern für AnwenderIm Rahmen der Befragung wurden die Unternehmen gebeten, anderen Firmen einen Hinweis zu geben, worauf sie achten sollten, um Fachbereichs-Mitarbeiter bestmöglich mit mobiler Technologie zu unterstützen. Einige der Antworten sind nachfolgend ungefi ltert wiedergegeben. Auf eine Kommentierung wird hier bewusst verzichtet, um einen möglichst authentischen Eindruck zu vermitteln:

  • MethodikZiel der von IDC im Oktober 2014 durchgeführten Befragung unter 251 IT- und Fachbereichs-Entscheidern aus Unternehmen in Deutschland mit mehr als 100 Mitarbeitern war es, ein besseres Verständnis über die Verwendung von mobiler Technologie in deutschen Unternehmen sowie über aktuelle Anforderungen und Pläne der Organisationen zu gewinnen. Vergleiche mit den Vorgänger-Studien aus den Jahren 2012 und 2013 ermöglichen zudem das Aufzeigen von Entwicklungen.

    Abkürzungsverzeichnis

    • Enterprise Mobility Management (EMM) ist der Überbegriff für Mobile Device, Application und Content Management Software. Die Verwaltung mobiler Geräte, Applikationen und Inhalte kann entweder mittels separater Tools oder durch eine integrierte EMM Suite erfolgen.

    • Mobile Device Management (MDM): Neben der Verwaltung von mobilen Geräten in einem Unternehmen umfassen entsprechende Lösungen zusätzliche Funktionalitäten, wie etwa Sicherheitsfunktionen, ein automatisches Setup der Geräte oder Support-Funktionen.

    • Mobile Application Management (MAM): Anhand einer MAM-Lösung können mobile Applikationen von der IT-Abteilung verwaltet, gesichert und verbreitet werden. Darüber hinaus können individuelle Vorgaben und Einstellungen für einzelne Anwendungen defi niert werden.

    • Mobile Content Management (MCM) Software bietet der Unternehmens-IT einen Weg, um den Zugriff auf Inhalte, Dateien oder Dokumente in verschiedenen Datenspeichern auf mobilen Geräten zu ermöglichen. Entsprechende Lösungen stellen darüber hinaus Mechanismen bereit, die eine Dokumentenaustausch zwischen Kollegen, Kunden und Partnern zu ermöglichen.

    • Bring Your Own Device (BYOD): Im Rahmen eines BYOD-Konzeptes können Mitarbeiter offi ziell ihr privates Smartphone oder Tablet für ihre berufliche Tätigkeit verwenden.

    • Choose Your Own Device (CYOD): Im Rahmen eines CYOD-Konzeptes können Mitarbeiter ihr mobiles Gerät aus einer Liste freigegebener Geräte wählen. Die IT kommt den Wünschen der Anwender somit entgegen, bleibt dennoch Eigentümer der Geräte.

    Die nachfolgende Fallstudie basiert auf Informationen, die von Matrix42 zur Verfügung gestellt wurden. Für diese Angaben übernimmt IDC keine Gewähr.

    12

  • 13

    MATRIx42

    Fallstudie: DRF Luftrettung

    Informationen zum KundenAufgabe der DRF Luftrettung ist es, verunglückten Menschen in Deutschland schnell und effektiv zu helfen bzw. Patienten auf dem schnellsten Weg aus dem Ausland in eine deutsche Klinik zu bringen. Ihr Anspruch ist die bestmögliche Versorgung von Notfall- und Intensivpatienten. Seit 41 Jahren setzt die DRF Luftrettung an 30 Stationen in Deutschland und Österreich Hubschrauber in der Notfallrettung und für den Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken ein. Darüber hinaus werden weltweite Patiententransporte mit eigenen Ambu-lanzflugzeugen durchgeführt. Um dies zu erreichen, arbeitet die DRF Luftrettung mit hohen Qualitätsstandards, sowohl in der Medizin als auch in den Bereichen Flugbetrieb und Technik. Rund 700 Notärzte, 300 Rettungsassistenten, 160 Piloten, 80 Techniker sind für die DRF Luftrettung im Einsatz. 2013 leisteten sie insgesamt 38.180 Einsätze. Zur Finanzierung ihrer Arbeit ist die DRF Luftrettung auf die Unterstützung von Förderern und Spendern angewiesen.

    Anforderungen des KundenDie DRF Luftrettung entschied, iPads als sogenannte Electronic Flight Bags (EFBs) einzusetzen, um Gewicht und Aktualisierungsaufwand für die in den Ambulanzflugzeugen mitzuführenden Flughandbücher und Dokumente zu reduzieren. Für die Verwaltung und Steuerung der Flight Bags wurde ein zuverlässiges System benötigt, das sämtliche Genehmigungsanforderungen als auch die internen Anforderungen nach Automatisierung und Datensicherheit erfüllt. In einem zweiten Schritt wurde dann auch eine umfassende Lösung für die Verwaltung der Arbeitsplätze gesucht, die sämtliche Aspekte, wie etwa Softwareverteilung, Assetmanagement, Help Desk, Self-Service-Portal sowie Lizenzmanagement abdeckt.

    Darstellung der LösungHaben vor der Umstellung auf die Electronic Flight Bags die Unterlagen in Papier-form für Mehrgewicht (rund 35 kg), Platzprobleme und Herausforderungen bei Informationsaktualisierungen gesorgt, so wird nun die Vorhaltung der genannten Daten über die mobilen Endgeräte gesteuert. Die Frage, welches System sich am besten für die Steuerung und Verwaltung der Flight Bags eignen würde, wurde im Zuge einer Evaluierung geklärt. Die Experten der DRF Luftrettung prüften

    WWW.MAtRix42.de

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    mehrere Systeme, darunter die Mobile Device Management-Lösung von Matrix42, die in Zusammenarbeit mit dem Matrix42 Platinum Partner TAP Desktop Solutions realisiert wurde. Zusätzlich entschied sich die DRF Luftrettung, die gesamte Workspace Management-Lösung von Matrix42 einzuführen. Die Umsetzung erforderte Prozessanpassungen sowie mehrwöchige Vorbereitungsarbeiten zum einmaligen Einpflegen von vorhandenen Informationsdaten. Die Gründe: Die DRF Luftrettung nutzte für Standardaufgaben und für den Anwenderservice mehrere Einzellösungen von anderen Herstellern oder eigenprogrammierte Lösungen, die keine umfassende Arbeitsplatzverwaltung ermöglichten. Ein System zur Softwareverteilung war nicht vorhanden, wurde aber benötigt, um das Tagesgeschäft stärker zu automatisieren und Zeit einzusparen. Die damals eingesetzte Software zur Helpdesk-Betreuung entsprach nicht mehr den Anforderungen der DRF Luftrettung, weswegen man eine Gesamtlösung zur umfänglichen Arbeitsplatzverwaltung und Anwenderbe-treuung suchte. Matrix42 bietet eine schnittstellenfreie Workspace Management-Lösung, die umfassende Möglichkeiten zur vollautomatisierten Geräte- und Anwendungsverwaltung, zur Kontrolle von Lizenzen, Assets und Verträgen sowie weitreichende Möglichkeiten für Anwenderservices und Reporting bietet. Gemeinsam mit TAP Desktop Solutions wurden bei der Lösungseinführung nicht nur vorhandene Informationsdaten aus den bisherigen Systemen übernom-men bzw. eingepflegt, sondern auch bestehende Prozesse – beispielsweise im Bereich Support – optimiert. Durch die Umstellung auf eine schnittstellenfreie Gesamtlösung konnten relevante Informationen für die IT schneller zugänglich gemacht, interne Arbeitsschritte reduziert und zusätzliche Services für die Anwender angeboten werden.

    „Für uns ist es relevant, ein integriertes System zu nutzen. Die Entscheidung für Matrix42 hat sich gelohnt: Weniger Aufwand, finanzielle Ein-sparungen, besserer Überblick und zufriedenere Anwender und IT-Mitarbeiter.“ Von: Harald Brendel, IT-Leiter bei der DRF Luftrettung

    Projekt-Highlights

    Umfassende Übersicht über alle Geräte der Anwender und damit Vorteile bei der Ticketbearbeitung sowie besserer Kostenüberblick

    Entlastung durch das Self-Service-Portal

    Hoher Automatisierungsgrad schafft Kosten- und Budgetvorteile

    Zitate des Kunden zum Projekt

    „Jetzt haben wir eine umfassende, integrierte und saubere Lösung für alle 363 Anwender an unseren 30 Standorten.“

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    Anlässlich der Vorstellung der Ergebnisse der Studie „Enterprise Mobility in Deutschland 2015“ sprach IDC mit Oliver Klünter, Product Manager Mobile bei Matrix42.

    INTERVIEWMit OliVeR KlÜnteR, MAtRix42

    IDC: Durch den „Mobile First“-Ansatz nimmt Enterprise Mobility eine zentrale Rolle in der IT-Strategie eines Unternehmens ein. Was sind aus Ihrer Sicht die wesentlichen Aspekte, die die hohe Bedeutung von mobiler Technologie rechtfertigen?

    Oliver Klünter: Aus meiner Sicht sind das drei Faktoren. Erstens das Thema Business Mobility. Für viele Mitarbeiter ist es selbstverständlich, berufliche Informationen auf mobilen Geräten zu jeder Zeit an jedem Ort zu erstellen, abzurufen, zu bearbeiten und abzustimmen. Der „Mobile First“-Ansatz steigert die Produktivität. Zweitens die IT-Consumerization. Die selbstverständliche Nutzung privater und geschäftlicher Daten auf mobilen Endgeräten ist Realität. Die Benutzer erwarten hier den Einsatz moderner Technologie aus dem Consumer-Umfeld zu ihrer Zufriedenheit und Motivation. Und drittens das Thema Data-Security. Die etablierten Mobility-Technologien bieten umfassende Möglichkeiten für den sicheren Zugriff und Schutz von Unternehmensdaten. Zudem erlauben Sie eine saubere Trennung und Behandlung geschäftlicher und privater Daten.

    IDC: Welche sind typische Herausforderungen, denen Unternehmen bei der Umsetzung von Mobility-Projekten gegenüberstehen?

    Rosbach: Bei der Umsetzung einer Business Mobility Strategie sind verschiedene Herausforderungen zu bewältigen. Der kontrollierte Zugriff auf das mobile Endgerät sowie das Firmennetzwerk muss jederzeit gewährleistet sein, während der Zugriff Unbefugter zu unterbinden ist. Außerdem sollten eine Überwachung der Unternehmensrichtlinien und das gezielte Löschen geschäftlicher Daten möglich sein. Im Bereich Applikationen und Unternehmensdokumente ist die Bereitstellung von E-Mail und wichtiger Firmenanwendungen sowie der Zugriff auf verschiedenste Dokumente erforderlich. Das gewählte

    Konzept muss eine strikte Trennung der beruflichen und privaten Daten erreichen. Außerdem ist es wichtig, die Mobilgeräte unbedingt in die bestehende IT-Service-Management-Umgebung und die Geschäftsprozesse des Unternehmens zu integrieren.

    iDC: Welche Vorgehensweise empfehlen Sie Unternehmen, um die Fachbereiche optimal durch mobile Lösungen zu unterstützen?

    Rosbach: Ich empfehle, in sechs Schritten vorzugehen, beginnend mit der Gründung eines

    „Business Mobility Teams“, gefolgt von der Analyse der Geschäfts- und Anwenderanforderungen. Danach sollten ein Nutzungskonzept erstellt und ein Management-Tool ausgewählt werden. Darauf folgen die Integration in die Geschäftsprozesse und die Definition der Data-Strategie. Und zum Schluss sollte ein Self-Service etabliert werden.

    Wer die Einführung mobiler Geräte zu seinen Gunsten nutzen möchte, sollte sich nicht von den Wünschen und Bedürfnissen seiner Mitarbeiter treiben lassen. Vielmehr sollte die Zielsetzung klar sein und sukzessiv eine valide, abteilungsübergreifende Business-Mobility-Strategie umgesetzt werden. Nur dann behält die IT die Kontrolle und kann im Sinne des Unternehmens und gemäß den Richtlinien korrigierend eingreifen.

    OliVeR KlÜnteR

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