endlich ruhe?

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  • Endlich Ruhe?LANDESHAUPTMANN WILL GEBURTSHILFE HALTEN

    Aut. NAZ/1/2011/CTValida dal 01/01/2011

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    VINSCHGER GESICHTER

  • KOMMENTAR

    39028 Schlanders, Grblstrae 142 | Tel.: 0473/62 17 15 | Fax: 0473/62 17 16 | info@dervinschger.it | www.dervinschger.it

    Besuche uns auf

    4 VINSCHGER THEMA 4 Schlanders Geburtshilfe: Ausnahme fr Schlanders beantragt

    5 Schlanders Schlossgarten: Bebauungskonzept genehmigt

    6 VINSCHGER GESELLSCHAFT 6 Mals Sozialgenossenschaft vinterra stellt sich vor

    7 Kastelbell-Tschars Brgerinformation und Grenzzaun

    10 LESERBRIEFE 11 Schluderns Italiens erster Apfelsherry

    12 Mals Kindertagessttte zieht erste Bilanz

    16 Unser Frau Im Zeichen der Schafe

    17 Vinschgau Frostschden in der Landwirtschaft

    20 VINSCHGER SPEZIAL 20 Wirtschaftsstandort Eyrs

    26 Biologisches Bauen

    24 VINSCHGER KULTUR 24 St. Valentin a.d.H. Ein fast vergessener Hoadr

    25 Kastelbell Drei Seelenlandschaftsmaler

    32 VINSCHGER SPORT 32 Latsch Berglufer Daniel Jung im Portrait

    33 Kastelbell Feuerwehren sportlich unterwegs

    34 Latsch Abstiegskampf pur: Latsch bangt und hofft

    32 VINSCHGER MARKT 32 Kleinanzeigen

    35 VINSCHGER VERANSTALTUNGEN

    6Gesellschaft

    20Kultur

    30Sport

    Ciao Vaterland

    Was sich seit einiger Zeit in sterreich abspielt, gibt Anlass zur Sorge. Es ist zwar nachvollziehbar, dass ein Staat seine Grenzen schtzt, aber wenn ein Staat Teil einer Staatengemeinschaft ist, kann er sich nicht wie ein Igel zusammenrollen und die Stacheln ausfahren. Die angekn-digten, wahlpolitisch dies- und jenseits der Grenze missbrauchten, zerredeten, zum Teil ersehnten und zum Teil gech-teten Grenzkontrollen am Brenner sind ziemlich scharfe Stachel, mit denen unser Vaterland aufwarten will. Zusammen mit dem, was wir bei der Bundesprsidenten-wahl erlebt haben und was sich bei der Stichwahl am 22. Mai noch tun knnte, fhle ich mich als Sdtiroler nicht unbe-dingt als einer, den sterreich beschtzt. Wenn sich die Schutzfunktion darauf beschrnkt, eigene Grenzen in hchst egoistischer Manier zu sichern, schtzt die Schutzmacht nur sich selbst, nicht aber Europa oder gar das Friedensprojekt Eu-ropa. Es mag schon sein, dass Europa bis-her nicht imstande war, das Flchtlings-problem an der Wurzel zu lsen. Wenn sich aber mehrere Staaten so verhalten wie sterreich, wird das nie und nim-mer mglich werden. Dann landen wir nmlich dort, wovor wohl auch in ster-reich viele Angst haben: im Aufleben der Nationalstaaten. Wre der Traum einer doppelten Staatsbrgerschaft Wirklichkeit geworden und htte ich darum angesucht und sie auch bekommen, wrde ich den sterreichischen Pass heute zurckgeben, am Brenner: Ciao Vaterland!

    redaktion@dervinschger.it

    SEPP LANER

    DER VINSCHGER 17/16 3

  • Eure Sorgen sind auch unsere Sorgen

    Land beantragt in Rom eine Ausnahme fr die Geburtshilfe in Schlanders.

    VINSCHGAU/SCHLANDERS - Das Bangen um den Erhalt der Ge-burtshilfe im Krankenhaus Schlanders scheint nun endlich ein Ende gefunden zu haben. Das Land hat am 28. April in Rom eine Ausnahme fr die Schlanderser Geburtshilfe beantragt. Fr den Erhalt der Geburtenstation spricht laut Landeshauptmann Arno Kompatscher vor allem die groe geografische Distanz. Das Land arbeite hart daran, dass Rom der Ausnahme fr die Geburtshil-fe in Schlanders zustimmt, auch wenn dort die Zahl der Geburten pro Jahr die 500-Grenze nicht erreicht.

    Sicherheitsstandards sind einzuhalten

    Fest steht, dass die staat-lichen Sicherheitsstandards mit einer 24-Stunden-Betreu-ung an 7 Tagen in der Woche durch Gynkologe, Ansthesist, Pdiater und Hebamme einzuhal-ten sind. Anders gelagert sind die Dinge brigens in Sterzing. Weil dort die 500 Geburten erreicht werden, liegt die Entscheidung beim Land. Die seit Jahren anhal-tenden Sorgen, Unsicherheiten, ngste, Ungewissheiten und Be-frchtungen im Zusammenhang mit dem Erhalt aller Abteilungen und Dienste des Krankenhauses Schlanders, ganz speziell aber der Geburtenabteilung, waren am 26. April bei einer in mehrer-lei Hinsicht auergewhnlichen

    Aussprache am Sitz der Bezirks-gemeinschaft in Schlanders aufs Tapet gebracht worden.

    Auergewhnliche Aussprache

    Dem Bezirksausschuss mit Pr-sident Andreas Tappeiner, dem Vizeprsidenten Dieter Pinggera und den weiteren Ausschussmit-gliedern Roselinde Gunsch Koch, Helmut Fischer und Ulrich Veith saen bzw. standen Dutzende Mtter, viele mit Kindern, rzte, Hebammen, Pfleger, anderweitige Krankenhaus-Mitarbeiter sowie viele Vertreter der Freunde Kran-kenhaus Schlanders gegenber. Wenngleich Andreas Tappeiner die Pressevertreter zu Beginn der Aussprache zum Verlassen des Saales eingeladen hatte und deren Anwesenheit erst zu ei-nem spteren Zeitpunkt dulde-te, lsst sich der Grundtenor an die Adresse der Bezirkspolitiker wie folgt zusammenfassen: nach mehreren Jahren des bangen Zuwartens besteht noch immer keine Klarheit darber, ob die Geburtenstation erhalten bleibt oder nicht; es wird nun seit drei Jahren geredet, aber wirkliche Sicherheiten gibt es nach wie vor nicht; wenn schwangere Frau-en aus dem Obervinschgau bis nach Meran mssen, sind ihre Gesundheit und die ihrer Kinder in Gefahr. Vorgeworfen wurde den Bezirkspolitikern auch, den Leistungsprofilen fr das Kran-kenhaus Schlanders zugestimmt

    zu haben, ohne sicher zu sein, dass die Geburtenstation beste-hen bleibt. Es brauche endlich Klarheit, denn uns im Kranken-haus laufen die Leute davon, und auch euch laufen sie davon.

    Die Frage des Vertrauens

    Auch die Frage des Vertrauens wurde aufgeworfen: Wir glauben dem Landeshauptmann nicht, vertraut ihr ihm? Dieter Pingge-ra, Ulrich Veith und weitere Be-zirksausschussmitglieder sagten, dass sie fr alle Unsicherheiten und ngste im Krankenhaus und in der Bevlkerung Verstndnis haben: Eure Sorgen sind auch unsere Sorgen, so Dieter Ping-gera, und wir sind die ersten, die sich fr unsere berechtig-ten Forderungen einsetzen und die sich gegen den Abbau we-sentlicher Dienste wehren. Wie schon Pinggera gab sich auch Veith berzeugt, dass wir gute Argumente fr den Erhalt der Geburtenstation haben. Wir sind sicher, dass sie nicht geschlos-sen wird. Trete das Gegenteil ein, werden wir Konsequen-zen ziehen. In Bozen wissen die Zustndigen, was das bedeutet. Pinggera sagte: Wir vertrauen dem Landeshauptmann. Arno Kompatscher wird noch in dieser Woche eine Erklrung abgeben und zusichern, dass die Gebur-tenabteilung in Schlanders offen bleibt. Laut Tappeiner und Ping-gera habe man sich im Vinschgau

    schon vor einiger Zeit darauf geeinigt, den Weg der Verhand-lungen zu gehen, und nicht den der offenen Konfrontation oder des Austragens von Polemiken ber die Medien. Die Haupthe-rausforderung sieht Pinggera im rztemangel: Es fehlen in vielen Abteilungen rzte, zum Beispiel auch in der Chirurgie und Pdia-trie in Schlanders. Heinrich Fliri, der die Aussprache moderier-te, zog im Namen der Freunde Krankenhaus Schlanders fol-gendes Resmee: Es gab zwar einige Kritik an die Adresse der Bezirkspolitiker, aber ich glau-be, dass die Aussprache richtig, konstruktiv und fruchtbringend fr alle war.

    Kompatscher hat Wort gehalten

    Bei der Gemeinderatssitzung am 28. April konnte Pinggera bereits mitteilen, dass der Lan-deshauptmann zu seinen Zusagen und Zusicherungen gestanden ist und weiterhin steht. Er habe nie daran gezweifelt. Die Ver-handlungsposition mit Rom sei gut, und wir sind zuversichtlich, dass diese fast schon nicht enden wollende Geschichte endlich mit einem guten Ergebnis endet. Es sei hchst an der Zeit, dass wieder Ruhe einkehrt, denn Ruhe und Sicherheit sind die Grundvor-aussetzungen dafr, dass weitere Fachrzte angeworben werden knnen. SEPP

    4 DER VINSCHGER 17/16

    VINSCHGER THEMA

    Bei der auergewhnlichen Aussprache am Sitz der

    Bezirksgemeinschaft.

  • Im zweiten Anlauf hat es geklappt

    Bebauungskonzept der Wohnanlage Schlossgarten genehmigt

    SCHLANDERS - Bei der Febru-arsitzung des Schlanderser Ge-meinderates war fr das Bebau-ungskonzept der Wohnanlage

    Schlossgarten mit der Vorschrei-bung eines Durchfhrungsplans keine Mehrheit erreicht worden. 8 Rte hatten dafr gestimmt, 4 dagegen und 4 hatten sich der Stimme enthalten. Bei der Rats-sitzung am 28. April wurde dem Gemeinderat ein berarbeitetes Konzept vorgelegt. Die Gebu-dehhe wurde um ca. einen hal-ben Meter reduziert. Als Aus-gleich dazu wird etwas tiefer in die Erde gebaut, schickte BM Dieter Pinggera voraus. Pinggera verwies erneut darauf, dass der Gemeinderat die Kubatur nicht beschneiden oder das Baurecht einschrnken knne, sondern dass er lediglich dafr zustndig sei, mit der Vorschreibung eines Durchfhrungsplans in punkto Baurechtsflche, Abstnde und Gebudehhe einzugreifen. Eine Aussprache mit Anrainern, die krzlich stattgefunden hat, sei

    berraschend sachlich und ruhig verlaufen. Der Gemeindetechni-ker Manfred Horrer stellte das berarbeitete Konzept vor. Die Gebudehhe ist nun 1,85 Meter tiefer als der bestehende Schlo