drahtesel - das österreichische fahrradmagazin 2014-4

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Die aktuelle Ausgabe des österreichischen Fahrrad-Magazins DRAHTESEL (DE 4/14) ist – wie wir meinen – besonders reichhaltig geworden: So entzaubern wir unter anderem gängige Mythen zu den Kosten von Kfz- und Fahrrad-Verkehr. Wir bringen ein Firmenporträt über KTM, den größten heimischen Fahrrad-Hersteller. Und wir versorgen unsere Leserinnen und Leser mit einem üppigen Fahrradreise-Special, damit sie schon jetzt beginnen können, ihren nächsten Urlaub zu planen. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Klettertour auf das Stilfser Joch?

TRANSCRIPT

  • Mythen der StraeWas uns Autofahren wirklich kostet Seite 7

    Fnfzig Jahre KTM Jubilum bei sterreichs grtem Rad-HerstellerSeite 28

    Liebende zu RadWie romantisch sindRadreisen?Seite 35

    Unterwegs in sterreichDie schnsten Fahrrad-Touren Seite 42

    EUR 2,- / 31. Jahrgang / Ausgabe 4 / 2014

    P.b.b. Verlagspostamt 1040 Wien Zlgnr.: 02Z033821M

    Das sterreichische Fahrradmagazin

    Fernweh?

    Reise Special

    Dasgroe

  • In den ersten 309 Tagen des Jahres 2014 sind an der Zhlstelle beim Karlsplatz1.000.000 Radfahrende gezhlt worden. Viele Wienerinnen und Wiener radelnauch in der kalten Jahreszeit. Tipps zum sicheren und entspannten Radeln im Winterund Infos zur StVO-konformen Ausstattung gibt es unter www.fahrradwien.at.

    Die Stadt Wien verbessert laufend die Bedingungen zum Radfahren. Zwischen den Jahren 2011 und 2013 wurden 28 Millionen Euro in Radinfrastruktur investiert. Wir bedanken uns frs Radeln im Jahr 2014 und das Feedback von vielen Radfahrenden. Die Rckmeldungen helfen uns damit, die Infrastruktur weiterhin zu verbessern.

    www.fahrradwien.at

    DANKE FRS RADELN 2014

    bezahlte Anzeige

  • Dra

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    Cover:Das Foto es wurde im National park Torres del Paine in Chile aufgenom-men stammt aus dem Buch Als der Br am Zelt anklopfte Mit dem Fahrrad auf Hochzeits reise um die Welt von Florian Prller und Klara Prinz-Prller. Es ist im Tyrolia Verlag erschienen. Siehe auch DRAHTESEL Seite 33

    Mythen der StraeWas uns Autofahren wirklich kostet Seite 7

    Fnfzig Jahre KTM Jubilum bei sterreichs grtem Rad-HerstellerSeite 28

    Liebende zu RadWie romantisch sindRadreisen?Seite 35

    Unterwegs in sterreichDie schnsten Fahrrad-Touren Seite 42

    EUR 2,- / 31. Jahrgang / Ausgabe 4 / 2014

    P.b.b. Verlagspostamt 1040 Wien Zlgnr.: 02Z033821M

    Das sterreichische Fahrradmagazin

    Fernweh?

    Das

    Reise Specialgroe

    Beim ersten Blick auf das Cover fragen sich vielleicht manche, ob sie wirklich den DRAHTESEL in Hnden halten. Wir versichern: Ja, er ist es! Wir sind sehr stolz, erstmalig in der 30-jhrigen Geschichte dieses Magazins eine so vielfltige Radreise-Spezialausgabe vorstellen zu knnen. Der Zeitpunkt ist genau berlegt. Viele Menschen begin-nen dieser Tage, sich Gedanken ber den nchsten Radurlaub zu machen. Wir hoffen, sie mit dieser Ausgabe dabei zu untersttzen.

    Radfahren im Urlaub liegt voll im Trend, egal ob Stdtebesichtigung oder Fernreise. Was kann es schneres geben, als leise durch die Gegend zu gleiten, Eindrcke mit allen Sinnen aufzunehmen und berall, wo es einem gefllt, eine Pause oder eine Besichtigung einzulegen?

    Zum gelungenen Rad-Urlaub gehrt meistens die Anreise mit der Bahn, und da gibt es sowohl im In- als auch im Ausland massiven Ver-besserungsbedarf. Leider betreiben die BB seit einiger Zeit eine Fahrrad-unfreundliche Politik. Die Radlobby-Aktion Nachteilscard weist auf die erheblichen Preissteigerungen fr Vorteilscard-Besitzende hin. Lesen Sie mehr dazu auf Seite 10.

    Wenn wir schon beim Thema Mobilitt sind: In der emotional oft aufgeheizten Debatte um die Vor- und Nachteile von Verkehrsmitteln sind viele Mythen im Umlauf. Autofah-rende als Melkkuh der Nation zum Beispiel oder die Gefhrlichkeit des Radfahrens. Ab Seite 7 setzen wir die-sen Mythen Fakten entgegen, um die Diskussion auf eine sachliche Ebene zu heben.

    Beim Herbstworkshop der Rad-lobby sterreich (Foto links) wurden Weichen fr 2015 gestellt: Im nchsten Jahr erwarten uns viele Aufgaben. Bei den vier Landtagswahlen wollen wir Radverkehrsthemen strker ins Spiel bringen. Der Aufbau von lokalen Radlobby-Gruppen ist sehr wichtig, weil viele Rad-Entscheidungen auf Bezirks-/Gemeindeebene fallen. Die Bauordnungen der Lnder mssen radfreundlicher werden. Auf Bundes-ebene ist unser Ziel, die Vorteile des Verkehrsmittels Fahrrad in den zustn-digen Ministerien besser bekannt zu machen. Um das zu bewltigen, sind wir auf unsere Mitglieder, Helferinnen und Helfer angewiesen. Wir bedan-ken uns herzlich fr die tolle Hilfe im heurigen Jahr und bitten um weitere Untersttzung 2015!

    Zum Schluss: Der DRAHTESEL will die Rad-Community widerspiegeln. Wir laden unsere Leserinnen und Leser herzlich ein, mit uns in Kontakt zu treten. Wir freuen uns sehr ber Rckmeldungen, Themenvorschlge, Wnsche und Kritik!

    Gute Radfahrt und schne Weihnachten wnscht

    Andrzej Felczak

    P.S. Machen Sie bei unserem Radventkalender mit, und gewinnen Sie feine Fahrradpreise im Dezember.radlobby.at/radventkalender

    Andrzej FelczakARGUS-Vorsitzender und Vorsitzender Radlobby sterreich

    Brief des HerausgebersLiebe Leserin, lieber Leser,

    Druckfrisch lesen

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    Alle Infos auf Seite

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    Der Herbstworkshop der Radlobby sterreich fand heuer in Waidhofen an der Ybbs statt

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    Inhalt

    Politik6 Drei Fragen an: Ursula Hemetsberger Salzburgs Radverkehrskoordinatorin im Kurzinterview 7 Melkkhe und andere Mythen Die Wahrheit ber die Kosten von Kfz- und Radverkehr10 BB bleiben bei Nachteilscard Schlechtere Bedingungen fr Radmitnahme im Zug Community12 Schilder-Offensive fr das Lndle Neue Radroutenbeschilderung in Vorarlberg13 Fr das Radland stark machen In Waidhofen an der Ybbs formieren sich die Radfahrenden15 Serviceleistungen fr Mitglieder Haftpfl ichtversicherung, Diebstahlversicherung, Shop

    Infrastruktur17 Barometer der Radliebe Wie radfreundlich sind Innsbruck, Salzburg und Odense im Vergleich? 18 Plus Minus Fahrrad-Infrastruktur auf dem Prfstand

    Lebensstil20 Neues Mountainbike-Magazin Lines Eine sterreichische Spezial-Publikation fr Bergabfahrende 21 Wie ich zum E-Biker wurde Der Kulturjournalist Edwin Baumgartner entdeckt das Fahrrad

    Service & Recht25 Rechtskolumne: Schelte fr den OGH Johannes Pepelnik kritisiert das Urteil zur Helmpfl icht 26 Radkummerkasten: Was tun gegen Fahrrad-Diebe? Die DRAHTESEL-Leserschaft zeigt Missstnde auf Produkte & Technik27 Im Reich der Fahrrad-Maschinen Cool: In Guatemala bauen die Menschen bicimquinas28 50 Jahre KTM Fahrrad Der DRAHTESEL auf Betriebsbesuch in Mattighofen

    Tour & Reise37 Italia, mi amore Liebeserklrung an Italiens Bewohnerinnen und Bewohner 40 Audienz bei der Knigin der Passstraen Klaus Brixler erklimmt das Stilfser Joch und schreibt darber44 Stdtetrips nach Moskau und Barcelona Beatrice Stude und Martin Rotter radelten durch die Metropolen

    Forum46 Leserbriefe

    Rubriken

    Briefe aus der FerneTimothy Bidwell ber BostonSeite 10

    BcherLesestoff fr Radaffi neSeite 22

    FahrstilBarbara Ottawa liebt KrimisSeite 23

    Fix it Der ReparaturtippDas Rad winterfest machenSeite 24

    Roland GirtlerHollabrunn in ParisSeite 41

    Der Refl ektorR. Seitl rgert der AutolrmSeite 46

    Unterwegs in sterreichDie schnsten Fahrrad-Touren

    Unterwegs Richtung LiebeWas passiert, wenn Verliebte auf Radreise gehen

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    ise-Special

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    Matthias G. BernoldChefredakteur

    Hervorzuheben in diesem Heft

    Ernst Miglbauer hat fr uns sterreichs schns-te Radtouren zusammengestellt. Der Mhlviertler Radtourismus-Spezialist testet im Auftrag von Bett und Bike sterreichische Pensionen und Hotels auf ihre Fahrrad-Tauglichkeit.

    Nadine Pirker bereist derzeit Lateinamerika. Sie hat uns einen entzcken-den Text ber die Welt der bicimquinas (Fahrradmaschinen) geschickt, die in Guatemala ange-fertigt werden und den Menschen dort das Leben erleichtern.

    Mario Sedlak ist unser jngster Neuzugang beim DRAHTESEL: Der studierte Mathematiker hat sich fr die politische Titel geschichte in Statistiken vertieft und gngige Mythen zum Straenverkehr entzaubert.

    Mir ist so kalt, sagt Anna Hazod und wickelt sich eine weitere Schicht Schal um den zarten Hals. Die DRAHTESEL Art-Direktorin kuschelt sich in ihren Spezial-Drehsessel, der innen mit Fleece beschichtet ist, whrend ihre Finger eine Tasse heien Tee um ranken.

    Die raue Winterzeit ist nicht die einzige Herausforderung, mit der wir whrend dieser Produktion zu kmp-fen. In Annas zugigem Hinterhof-bro geht es hektisch zu. Da fllt ein Inserat weg, dort kommt eines dazu. Hier ist ein Interviewpartner nicht erreichbar. Dort schickt jemand ein pixeliges Foto in Briefmarkengre. Rechtskolumnen-Illustrator Fugart, der seinen Cartoon diesmal persn-lich vorbeibringt, irrt irgendwo im Nachbarstiegenhaus umher. Jemand muss ihn suchen gehen.

    Dazwischen ruft Herausgeber-vertreter Andrzej Felczak an: Mit wie vielen Seiten das Lektorat heute rechnen knne, will er wissen. Das Lektorat, muss hier erklrt wer-den, ist das eigentliche Herzstck der Redaktion. Valerie Madeja und Walter Bradler prfen jeden Text mit einer Sorgfalt, um die uns groe Magazine und Tageszeitungen beneiden. Wie gut die Korrektur funktioniert,

    kann vielleicht unsere aktuelle Errata-Statistik veranschaulichen: NULL Fehler in Ausgabe DE 3 / 14. Bei rund 130 Texten, mit 20.000 Wrtern und insgesamt 135.000 Anschlgen pro DRAHTESEL, ist das eine hervorragen-de Quote (die sich nicht toppen lsst).

    Das beste Lektorat nutzt freilich nichts, wenn es an Inhalten fehlt. Und da kommt die Fahrrad-Commu-nity ins Spiel. Ein Jahr nach unserer ersten DRAHTESEL 2.0-Produktion zeigt sich, dass unser Konzept einer Community-getriebenen Zeitschrift aufgegangen ist. Auch in diesem Heft kommt der berwiegende Teil der Beitrge aus

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